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		<title>Schwarze Löcher</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 19:44:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sandmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sandmanns Audi V8]]></category>
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		<description><![CDATA[Ay liebe Blog-Gemeinde,
Winter adé, scheiden&#8230; nein, scheiden tut in diesem Fall nicht weh. In einem anderen vielleicht auch nicht, aber das ist eine andere Geschichte. Der Winter, Friede seiner Asche, verschwindet nach und nach. Hoffen wir zumindest, denn wir sind der weißen Pracht müde und wollen endlich unsere speckigen, schon von allein stehenden Winterjacken einmotten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ay liebe Blog-Gemeinde,</p>
<p><a href="http://www.autobildblog.de/files/2010/03/P3095489.JPG" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5271" title="Mondlandung in Kiel" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/03/P3095489-240x180.jpg" alt="Mondlandung in Kiel" width="240" height="180" /></a>Winter adé, scheiden&#8230; nein, scheiden tut in diesem Fall nicht weh. In einem anderen vielleicht auch nicht, aber das ist eine andere Geschichte. Der Winter, Friede seiner Asche, verschwindet nach und nach. Hoffen wir zumindest, denn wir sind der weißen Pracht müde und wollen endlich unsere speckigen, schon von allein stehenden Winterjacken einmotten (oder zumindest einmal reinigen lassen). Und wir denken mit Schrecken an die bevorstehende Heizkostennachzahlung, die in meinem Fall dem Bruttoinlandsprodukt von Simbabwe entsprechen wird. Während ich so diesen Gedanken nachgehe und durch die Straßen meiner Stadt fahre, macht es plötzlich *<strong>RUMMMSSS</strong>*, und mit einer mächtigen Gänsehaut fahre ich rechts ran. Was war das? Habe ich ein Tier überfahren?? Ist mir ein Kleinwagen unter die Vorderachse geraten? Eine sofortige Bestandsaufnahme schließt Personenschaden aus. Nein. Es war einfach nur ein Loch. Nun. Nicht einfach <em>nur</em>. Eher ein Krater! Mitten auf der Straße, tief genug, um ein Kind darin baden zu lassen. Jetzt kommen sie zutage, die zerstörerischen Folgen von fast einem Vierteljahr Dauerfrost&#8230;</p>
<p><span id="more-5265"></span>Gewaltige Risse. Gigantische Löcher. Tiefe Krater.</p>
<p><a href="http://www.autobildblog.de/files/2010/03/P3085485.JPG" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5269" title="Achsenbruch vorprogrammiert" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/03/P3085485-240x180.jpg" alt="Achsenbruch vorprogrammiert" width="240" height="180" /></a>In den Nachrichten jammern blasse Kommunalpolitiker, weil allein die kurzfristige Schdensbegrenzung bei besonders tiefen Kandidaten schon dem gesamten Jahresetat zur Straßensanierung entspricht. Also wird abgewartet oder erst einmal tatsächlich nur notdürftig geflickt. Und eins muss ich Ihnen vermutlich nicht sagen: wenn ich von <em>tief </em>spreche meine ich auch <em>tief</em>! Haben Sie diese Dinger auch vor der Tür? Diese Löcher, die plötzlich unter dem Schnee hervor gekrochen kamen? Da erlebt man das eine oder andere spektakuläre Desaster! Auf der kieler Stadtumgehung hat sich direkt neben mir in so einem Loch ein bemüht-cooler Teenager mit seiner bunten, röhrenden Kaufhausmofa in einer splitternden Wolke aus Plastik und Bowdenzügen zerstäubt. Dem hat es stumpf das gesamte Vorderrad weggerissen! Seit meinem eigenen Rumms zieht mein Audi ganz leicht nach links, ich trau mich gar nicht zur Achsvermessung. Und irgendwo in Brandenburg soll sogar ein kompletter Smart in einem Schlagloch verschwunden sein. Wer zahlt eigentlich diese Schäden? Bin ich als Autofahrer verpflichtet, solchen Löchern auszuweichen? Ist das höhere Gewalt?</p>
<p><a href="http://www.autobildblog.de/files/2010/03/P3085481.JPG" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5267" title="Männer bei der Arbeit" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/03/P3085481-240x180.jpg" alt="Männer bei der Arbeit" width="240" height="180" /></a>Liebes Tagebuch, heute habe ich selbst die ersten Straßenbautrupps gesehen! Während direkt hinter unserer Firma auf einem ehemaligen Parkplatz mit einem Bagger ein riesiges Loch AUFgerissen wird (um einen unterirdischen Bunker frei zu legen oder auszugraben oder so), werden auf der Straße dahinter die Löcher ZUgemacht. Und der Teer dampft. In den Nachrichten spricht man immer von &#8220;kaltem Teer&#8221;, aber dampft der denn? Wie dem auch sei, emsige Männer in orangen Jacken flicken die Straßen, allerdings eher notdürftig als nachhaltig. Es stellen sich mir viele Fragen. Warum kapituliert deutscher Asphalt vor einem Phänomen, was ich landläufig einfach mal als &#8220;Winter&#8221; bezeichnen möchte? Muss man als Straßenbauunternehmen in diesen Breitengraden nicht Frost, auch mal über eine längere Zeit, einplanen? Ist unser Teer nur brauchbar in einer Temperaturspanne von -5° bis +35°? Und wenn ja, macht das Sinn, wenn man sich die jetzt auflaufenden Kosten anschaut? Weiter. Die jetzt überall auftauchenden Baustellen werden eine nennenswerte Behinderung des Verkehrsflusses darstellen. Und alles nur vorläufig, ja sag mal, werden denn jetzt in naher Zukunft alle Straßen neu geteert? Ich finde, das beschränken wir konkret auf die Feiertage und die Ferien. Es soll sich ja lohnen!</p>
<p>Mal abgesehen davon&#8230; es geht ja immer noch schlimmer:</p>
<p>[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.<a href="http://www.autobildblog.de/2010/03/09/schwarze-locher/">Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]</a></p>
<p>Danke, Russland. Wir schalten zurück nach Kiel.</p>
<p><a href="http://www.autobildblog.de/files/2010/03/P3095486.JPG" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5270" title="War einst ein kleines Segelschiffchen..." src="http://www.autobildblog.de/files/2010/03/P3095486-240x180.jpg" alt="War einst ein kleines Segelschiffchen..." width="240" height="180" /></a>Das Beste daraus machen. Ich habe es nicht in der Hand, Sie haben es nicht in der Hand. Wir alle zusammen können nur den vorhandenen Löchern ausweichen und Geduld bei der Umfahrung der Bauarbeiter an den Tag legen. War denn dieser Winter wirklich so anders als seine Vorgänger? Außer, dass er erheblich länger war, zumindest hier oben im Norden? Was nimmt man denn in Bayern so für einen Straßenbelag? Da fängt es doch auch im August schon an zu frieren&#8230; Leben wir Autofahrer in den kommenden Jahren mit einem Patchwork an reduzierter Straßenbaukunst? Oder kommt auch hier eine Art Ostalgie auf, weil in einem Jahr auf einmal alle Straßen mit einem neuen, frischen, tiefschwarzen Asphalt glänzen, der mit optimistischen weißen Strichen bemalt ist? Wohl kaum. Rest in peace, liebe Stoßdämpfer, liebe Spurstangenköpfe und liebe Stabis. Ihr werdet vermutlich die kommenden Monate nicht unbeschadet überleben. Aber kurbelt nicht auch das unsere Wirtschaft an? Ha. Das könnte der Grund hinter all dem sein&#8230;</p>
<p>Wie ist das bei Ihnen? Wie sehen die Straßen aus? Wird etwas dagegen getan? Gab es schon Unfälle? Schreiben Sie uns Ihre intimen Erlebnisbeichten&#8230;</p>
<p>Sandmann</p>
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		<title>Ein Fall für den Retter</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Feb 2010 20:33:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sandmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sandmanns Audi V8]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8220;Original Bosch Lichtmaschine, im Austausch, 699,- Euro für Ihr Auto.&#8221; Ach? Brutto oder netto? Ich möchte doch nur ein neues Kraftwerk unter den Audi V8 setzen lassen, nach 464.000 Kilometern einigermaßen legitim. Ich möchte kein neues Auto kaufen. &#8220;Ja nun, Sie fahren ei&#8230;&#8221; Ja, entschuldigen Sie, dass ich ins Wort falle. Ich weiß, ich fahre [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><a href="http://www.motorkultur.com/g2/d/136123-2/P2095450.JPG" rel="lightbox[mypostgallery]"><img title="Gleich oder nicht gleich?" src="http://www.motorkultur.com/g2/d/136124-2/P2095450.JPG" alt="Gleich oder nicht gleich?" width="200" height="150" /></a>&#8220;Original Bosch Lichtmaschine, im Austausch, 699,- Euro für Ihr Auto.&#8221;</em> Ach? Brutto oder netto? Ich möchte doch nur ein neues Kraftwerk unter den Audi V8 setzen lassen, nach 464.000 Kilometern einigermaßen legitim. Ich möchte kein neues Auto kaufen. <em>&#8220;Ja nun, Sie fahren ei&#8230;&#8221;</em> Ja, entschuldigen Sie, dass ich ins Wort falle. Ich weiß, ich fahre ein Oberklasse-Fahrzeug, ein sehr altes Oberklasse-Fahrzeug, welches damals den Gegenwert eines Einfamilienhauses hatte. Klar, dass da die Ersatzteile nicht auf Golf II Niveau sind. Aber eine Lichtmaschine? Das ist doch kein V8-spezifisches exotisches Must-Have. Das ist ein Serienverschleisteil. <em>&#8220;Hinzu kommen rund drei Arbeitsstunden je 100,- Euro netto, an das Ding ist beim Audi V8 echt schwer ranzukommen!&#8221;</em> Wie bitte? Drei Stunden? Der ETKA gibt 1,5 Stunden vor. Bühne rauf, Pappe ab, alte raus, neue rein, anschließen, Pappe wieder ran, fertig. &#8220;<em>Nein, der Meister sagt, das sei komplizierter.</em>&#8221; Wir reden hier von 1100,- Euro für den Tausch einer normalen Lichtmaschine? Moment, ich muss einmal telefonieren. Das klingt nach einem Fall für &#8230; <strong>DEN RETTER!</strong></p>
<p><strong><span id="more-5253"></span></strong></p>
<p><a href="http://www.motorkultur.com/g2/d/136114-2/P2095441.JPG" rel="lightbox[mypostgallery]"><img title="Lampen, die ich nicht sehen will" src="http://www.motorkultur.com/g2/d/136115-2/P2095441.JPG" alt="Lampen, die ich nicht sehen will" width="200" height="150" /></a><a title="Stromlos reloaded" href="http://www.autobildblog.de/2010/02/04/stromlos-reloaded/" target="_blank">Grad erst bin ich liegen geblieben.</a> Ich lerne es vielleicht nie. Mein V8-Freunde Tom und Alex betreiben im schönen Legan irgendwo zwischen Rendsburg und Itzehoe einen Handel mit Ersatzteilen für den Audi V8 und für alle anderen beringten Altfahrzeuge. Warum lasse ich mich dann immer erst einmal auf die &#8220;Fachwerkstatt&#8221; ein? Hier gibt es Know-How, gute Preise und ein gewisses&#8230; <em>Entgegenkommen </em>:-) Das ist in diesem Fall wörtlich zu nehmen. Da haben wir zum einen die Original Bosch Lichtmaschine im Austausch für sagenhafte 390,- Euro, wenn ich bedenke, dass es sich um das gleiche Teil handelt, kommen mir so ein paar Fragen, die ich nicht aus dem Stehgreif beantworten kann. Das aber ist nicht das Entgegenkommen, von dem ich spreche. <em>&#8220;Sandmann, lad die Batterie über Nacht voll auf, ruf an, wenn du losfährst, ich komme dir mit einem Abschleppseil entgegen!&#8221;</em> Na wenn das kein Service ist. Nach diversen leerorgelnden Startversuchen mit der eigentlich voll geladenen Batterie (der Generator liefert eine Unterspannung, und die Steuergeräte wollen nicht so recht mitspielen) überbrücke ich Neckarsulms ganze Pracht mit dem kleinen, treuen VW K70. Läuft. Mit gemischten Gefühlen mache ich mich auf den Weg über die Autobahn nach Legan, mal sehen, wie lange die isolierte Batterie das komplexe Bordsystem mit Strom versorgen kann..</p>
<p><a title="Verfolgt vom Retter" rel="lightbox[g2image]" href="http://www.motorkultur.com/g2/d/136117-2/P2095443.JPG?g2_GALLERYSID=TMP_SESSION_ID_DI_NOISSES_PMT"><img title="Verfolgt vom Retter" src="http://www.motorkultur.com/g2/d/136118-2/P2095443.JPG?g2_GALLERYSID=TMP_SESSION_ID_DI_NOISSES_PMT" alt="Verfolgt vom Retter" width="200" height="150" /></a>Er läuft und läuft und läuft. Aber wie lange, wenn der Bleiakku nicht nachgeladen wird? Höhe Rendsburg hängt sich der RETTER an meine Stoßstange und eskortiert mich wie versprochen elegant weiter in die heimischen Hallen. Was treibt diesen Mann zu so viel Selbstlosigkeit? Er überbrückt liegen gebliebene Forumsmitglieder oder schleppt sie ab, er organisiert kurzfristige Teilelieferungen und hilft erst einmal mit gebrauchtem Material aus, er recherchiert im Netz die besten Preise und ist gefühlt immer da, wenn man ihn braucht! Und jetzt fährt er hinter mir, aber ich hoffe trotzdem, dass wir aus eigener Kraft ankommen werden. Die Autobahn hat hier nicht mal einen Standstreifen&#8230; Mit dem einen oder anderen Déjà Vu (wer erinnert sich noch?) lasse ich den V8 in Richtung Legan gleiten und beschwöre murmelnd die Heiligen Zündfunken der Sagenhaften Ampèrestunde, dass sie mich nicht vorzeitig verlassen mögen. JA, der Strom hat gereicht. Die Hebebühne hoch, das bestellte Teil liegt glänzend und blank auf der Arbeitsbank, und mit ein paar Anweisungen kann ich es angeblich selbst einbauen.</p>
<p><a title="Wo Öl ist, kann nichts rosten" rel="lightbox[g2image]" href="http://www.motorkultur.com/g2/d/136120-2/P2095449.JPG?g2_GALLERYSID=TMP_SESSION_ID_DI_NOISSES_PMT"><img title="Wo Öl ist, kann nichts rosten" src="http://www.motorkultur.com/g2/d/136121-2/P2095449.JPG?g2_GALLERYSID=TMP_SESSION_ID_DI_NOISSES_PMT" alt="Wo Öl ist, kann nichts rosten" width="200" height="150" /></a>Mit einigen Nebensätzen erläutern mir Tom und Alex die Vorgehensweise. Den Generator habe ich selbst noch nie ausgebaut, aber einmal ist immer das erste mal. Unter der Kunststoffverkleidung, die beim Audi V8 neben der Motorabdeckung auch für eine kanalisierte Belüftung der vorderen Scheibenbremsen (und eben jenes Generators) sorgt, zeigen sich mir noch weitere Baustellen, die vor dem kommenden TÜV-Termin im Sommer angegangen werden müssen. Zentralhydrauliköl hat sich munter über den Block verteilt, und das Automatikgetriebe kleckert ein bisschen ATF raus. <em>Oben</em>. Zwei Auspuffschellen müssen getauscht werden, die hinteren Koppelstangen sind ausgeschlagen und lassen die Hinterräder ein wenig durchhängen. Aber das alles sind andere Geschichten. Nach 464.000 Kilometern dürfen ein paar Teile müde sein. Nach wiederum zwei Stunden Arbeit ist die originale Riemenscheibe getauscht und die Lichtmaschine mit einem nagelneuen Regler mit drei Schrauben an ihrem Platz fixiert. Eigentlich&#8230; Eiiiigentlich hatte sich beim alten Exemplar nur eine gefederte Kohlebürste des Reglers verkantet und den Stromkreis geöffnet. Ja sind diese Dinger denn für die Ewigkeit gebaut? Egal. Ein neues Kraftwerk versorgt die gewaltige Autobatterie des V8 nun munter mit frischem Strom. Ich hoffe mindestens für die kommenden 400.000 Kilometer. <strong>Danke, Tom!</strong></p>
<p>Bilanz? <em>300,- Euro Ersparnis</em> am gleichen Ersatzteil, noch einmal <em>300,- Euro Ersparnis</em> durch selbst Hand anlegen. Okay, das ist nicht jedermanns Sache. Aber die Differenz bei den Teilen macht mich schon stutzig. Was ist denn da bloß los? Mit einem Anruf und ein bisschen Eigeninitiative habe ich das durchschnittliche Monatseinkommen eines arbeitenden Studenten gespart, bei gleichem Ergebnis! Und was lernen wir daraus? Vergleichen lohnt sich. Und es ist <em>unbezahlbar</em>, jemanden zu kennen, der mit Herz und Verstand bei der Sache ist.</p>
<p>Kontakt: <a title="Autoteile-Legan" href="http://www.autoteile-legan.de/epages/62357219.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/62357219/Categories" target="_blank">Autoteile Legan</a></p>
<p>Sandmann</p>
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		<title>Requiem für den Frühling</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Feb 2010 18:27:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sandmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sandmanns Audi V8]]></category>
		<category><![CDATA[Audi V8]]></category>
		<category><![CDATA[Quattro]]></category>
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		<category><![CDATA[Winter]]></category>

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		<description><![CDATA[Sehr geehrter Herr Frühling,
wie Sie vielleicht wissen, mag ich keine Verspätungen. Nein, nein, fühlen Sie sich nicht gleich angegriffen, kalendarisch gesehen sind Sie noch gar nicht dran. Aber sehen Sie&#8230; wir Autofahrer, wir glaubten bis dato, Sie hätten vielleicht eine Vereinbarung mit dem Winter. Eine heimliche. Der hat sich nun ziemlich breit gemacht und erweckt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Frühling,</p>
<p><a href="http://www.motorkultur.com/g2/d/136105-2/P2125458.JPG" rel="lightbox[mypostgallery]"><img title="Beladen und belastet" src="http://www.motorkultur.com/g2/d/136106-2/P2125458.JPG" alt="Beladen und belastet" width="200" height="150" /></a>wie Sie vielleicht wissen, mag ich keine Verspätungen. Nein, nein, fühlen Sie sich nicht gleich angegriffen, kalendarisch gesehen sind Sie noch gar nicht dran. Aber sehen Sie&#8230; wir Autofahrer, wir glaubten bis dato, Sie hätten vielleicht eine Vereinbarung mit dem Winter. Eine heimliche. Der hat sich nun ziemlich breit gemacht und erweckt nicht den Eindruck, als wolle er gehen. <strong>Stört Sie das denn nicht?</strong> Ach nein, warum auch? Sie stehen ja nicht morgens in aller Frühe auf, gucken aus dem Fenster und sehen fast täglich gefühlte 10cm Neuschnee. Sie stolpern nicht durch ein dunkles, kaltes Haus auf der Suche nach dem Knopf für die Kaffeemaschine, noch bevor Sie das Licht anmachen. Haben Sie schon einmal bei Dunkelheit am Morgen im nassen Schneeregen stehend die neuen, schweren, feuchten Massen von Ihrem Weg geschoben, nur um zu sehen, dass ein Räumfahrzeug Ihr Auto in einem Schneehaufen hat verschwinden lassen? Und damit fängt <em>mein </em>Morgen ja erst an!</p>
<p><span id="more-5251"></span></p>
<p>Es geht noch weiter, Herr Frühling.</p>
<p>Ich darf doch &#8220;Herr&#8221; sagen? Oder sind Sie eine Frau? Holle, die ihre muffigen Betten über dem Norden ausschüttelt, ist ja auch eine Frau. Wo steckt eigentlich <strong>Herr Holle</strong>? Sollte der nicht auf den Bettfederschwund mal ein Auge werfen? Bestimmt zieht er wieder mit dem Winter um die Häuser!</p>
<p><a href="http://www.motorkultur.com/g2/d/136108-2/2010-02-22+11_17_36.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img title="Lustig winterliches Autoraten" src="http://www.motorkultur.com/g2/d/136109-2/2010-02-22+11_17_36.jpg" alt="Lustiges winterliches Autoraten" width="200" height="150" /></a>Aber zurück zu <em>Ihnen</em>, Herr Frühling. Kennen Sie denn nicht das charakteristische Geräusch hochtourig durchdrehender Winterreifen auf Asphalt und Eis? Am Hang? Wohnen Sie am Hang? Zwischen jedem Schluck Kaffee vernehmen Sie von draußen dieses <em>braaaaaaaaaaaaahhhhhhh sssiiiiiiirrrrrrrrrrrrrrrriiiiiiiiirrrrrrrrrrrrr!!!!</em> bis zu dem Moment, wo es ruhig wird und das Fahrzeug, der Schwerkraft folgend, hangabwärts rutscht. <em>chchchchchchhhhhh!</em> Kennen Sie das, Herr Frühling? Zumeist folgt anschließend ein <em>rabängrumms! </em>oder ein <em>chwopf!</em>, je nachdem ob der arme Nachbar ein parkendes Auto oder die massiven Schneehügel am Straßenrand zum Anhalten benutzt hat. Sie gehen aber nicht raus zum Helfen, wie Sie das die letzten sechs Wochen gemacht haben, weil ihre kleine Tochter oben in ihrem Zimmer leise wimmert. Aus der tief sitzenden Erkältung ist nun eine Mittelohrentzündung geworden, und Sie müssen zur Arbeit. Haben Sie Kinder, Herr Frühling? Kümmern Sie sich um die? Arbeiten kann man das ja momentan nicht nennen, was Sie da so machen. Man ahnt hier und da etwas von Ihrer Ankunft, immerhin ist es schon um 7:30 Uhr hell. Aber lassen Sie sich bloß weiterhin Zeit, wer braucht schon Sonne und Wärme? All die schönen, inzwischen schmutzig braunen Schneeberge in den Straßen, wo früher einmal Parkplätze waren. Und niemand möchte doch wirklich die vom Winterfreund <em>Frost </em>zerstörten Asphaltdecken sehen, lassen Sie die Eisschicht da doch einfach drauf.</p>
<p><a href="http://www.motorkultur.com/g2/d/136102-2/P2025360.JPG" rel="lightbox[mypostgallery]"><img title="Quattro in seinem Element" src="http://www.motorkultur.com/g2/d/136103-2/P2025360.JPG" alt="Quattro in seinem Element" width="200" height="150" /></a>Auf ein Wort, Herr Frühling! Sie kennen das alles nicht! Das erklärt nachvollziehbar, warum Sie sich so viel Zeit lassen. Sie haben sich noch nie beim Scheibenkratzen halb die Finger abgefroren und sich vor der Motorhaube lang gelegt. Direkt auf Ihr Handy in der Gesäßtasche! Sie sind vermutlich noch nie mit Ihrem Auto in tiefen Spurrillen im nicht geräumten Wohngebiet unterwegs gewesen. Spurrillen, die bei Gegenverkehr unmöglich zu verlassen waren. Sie haben keine Anrufe Ihrer großen Tochter bekommen, die schlotternd seit 45 Minuten auf einen nicht kommenden Schulbus wartet. Oder? Sie schweigen. Wollen Sie nicht auch wieder einmal statt Verkehrmeldungen im Radio ein bisschen Musik hören? Sehnen Sie sich nicht nach Teenagern, die im Park Frisbee spielen statt älteren Menschen, die trotz Gehwagen ausrutschen und mit komplizierten Knochenbrüchen unsere Krankenkassen an den Rand des Ruins treiben? SIE hätten es in der Hand. Es bedürfte nur ein paar Grad mehr und des einen oder anderen Sonnenstrahls. Okay &#8211; einige tiefer gelegene Vorgärten werden kurz absaufen, aber Sie trocknen das schon wieder.</p>
<p>Also. <strong>WO BLEIBEN SIE DENN NUN???</strong></p>
<p>Oder bin ich der einzige, der unter Ihrer Abwesenheit leidet&#8230;?</p>
<p>Sandmann</p>
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		<title>SAFE &#8211; Radio Code vergessen?</title>
		<link>http://www.autobildblog.de/2010/02/16/safe-radio-code-vergessen/</link>
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		<pubDate>Tue, 16 Feb 2010 13:33:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sandmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sandmanns Audi V8]]></category>
		<category><![CDATA[Code]]></category>
		<category><![CDATA[Pin]]></category>
		<category><![CDATA[Radio]]></category>
		<category><![CDATA[SAFE]]></category>
		<category><![CDATA[Sandmann]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Äääh&#8230; Hey Endstufen, spürt ihr das? Plötzlich ist wieder Strom da. Das war eigentlich ganz angenehm ohne, scheint so, als müsst ihr wieder arbeiten!&#8221; &#8211; Jaaaaaaah wir haben es auch mitbekommen. Rückmeldung mit einem satten Schmatz. - &#8220;Gut. Alles macht sich bereit. Wir müssen aber davon ausgehen, dass der Idiot mal wieder den vierstelligen Code [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.motorkultur.com/g2/d/136088-1/P2115453.JPG" rel="lightbox[mypostgallery]"><img title="P2115453" src="http://www.motorkultur.com/g2/d/136089-2/P2115453.JPG" alt="P2115453" width="200" height="150" /></a>&#8220;Äääh&#8230; Hey Endstufen, spürt ihr das? Plötzlich ist wieder Strom da. Das war eigentlich ganz angenehm ohne, scheint so, als müsst ihr wieder arbeiten!&#8221; &#8211; <em>Jaaaaaaah wir haben es auch mitbekommen. Rückmeldung mit einem satten Schmatz. </em>- &#8220;Gut. Alles macht sich bereit. Wir müssen aber davon ausgehen, dass der Idiot mal wieder den vierstelligen Code irgendwo hingelegt hat, wo er ihn nicht wiederfindet. Sicherheutsmodul?&#8221; &#8211; <em>Hi Radio. Ja, kann ich bestätigen, der hat mal wieder irgend eine Nummer eingegeben, weil er sich damals eine Eselsbrücke gebaut hat, an die er sich aber nicht mehr erinnert. Ich hab noch immer SAFE drin. Wir kennen das ja. &#8211; </em>&#8220;Also wenn es nach mir ginge, könnte man diese vier Zahlen auch weglassen, uns klaut ja sowieso niemand mehr im Zeitalter der Multimediakisten. Aber nach mir geht es nicht. Kann mir jemand melden, was er macht?&#8221; &#8211; <em>Hi Radio, hier ist der Fahrertürsensor. Er ist wutschnaubend und fluchend in ein Geschäft gegangen und kauft solche Klemmen, mit denen er dich aus dem Schacht ziehen kann. Das ist glaube ich das dritte mal. &#8211; </em>&#8220;Was für ein Trottel.&#8221; &#8211; <em>Hi Radio, hier Diagnosestecker 1. Hat er nicht vor einem halben Jahr erst den Code bei Audi auslesen lassen? Lernt der denn gar nichts dazu? &#8211; </em>&#8220;Er ist halt ein bisschen&#8230;&#8221; &#8211; <em>Jungs, sorry dass ich unterbreche, hier ist der Temperatursensor Mittelkonsole. Er hat den Code letztes mal mit Edding auf das Gehäuse geschrieben&#8230; &#8211; </em>&#8220;So ein Fuchs. Aber ich wette mit euch allen, dass er nicht mehr weiß, wie man ihn eingeben muss!&#8221; &#8211; <em>(alle zusammen) Top, die Wette gilt!</em></p>
<p><em><span id="more-5247"></span></em></p>
<p><a href="http://www.motorkultur.com/g2/d/136091-1/P2115454.JPG" rel="lightbox[mypostgallery]"><img title="P2115454" src="http://www.motorkultur.com/g2/d/136092-2/P2115454.JPG" alt="P2115454" width="200" height="150" /></a>&#8220;Steuergeräte und befreundete Schaltkreise, hier ist noch einmal das Radio. Hat jemand mitbekommen, wo er die Bedienungsanleitung hingelegt haben könnte?&#8221; &#8211; <em>Ay Radio, hier ist die Handschuhfachbeleuchtung. Nein, ich glaube, das weiß er selbst nicht mehr. Irgendwo, wo er sie garantiert wiederfindet. Hihi. Zum dritten mal, sagtest du? Wie blöd ist der eigentlich? &#8211; </em>&#8220;Ich spüre da so ein Stechen in meiner Blende, anscheinend hat er neue Bügel gekauft, mit denen er mich raaaaaausziiiiiiehen will. AAAAAHHHHHH.&#8221; &#8211; <em>Radio, hier ist Dauerplus. Alles okay mit dir? &#8211; </em>&#8220;Ja, alles gut. Er hat den Code tatsächlich oben auf mein Gehäuse geschrieben. Jetzt singt er die Zahlenfolge vor sich hin, flucht ein bisschen und versucht, sie nicht wieder zu vergessen.&#8221; &#8211; <em>Ay Radio, hier nochmal Sicherheitsmodul. Wie bekommt er denn jetzt raus, welche Knöpfe er drücken muss, um den Code richtig einzugeben? &#8211; </em>&#8220;Ich weiß es nicht. Türsensor? Was macht er denn jetzt? Ich spüre ihn nicht mehr?&#8221; &#8211; <em>Hier Türsensor. Er hat erst grübelnd vor dir gesessen und ist dann kopfschüttelnd ausgestiegen.</em></p>
<p><em><a href="http://www.motorkultur.com/g2/d/136094-1/P2115455.JPG" rel="lightbox[mypostgallery]"><img title="P2115455" src="http://www.motorkultur.com/g2/d/136095-2/P2115455.JPG" alt="P2115455" width="200" height="150" /></a>Nochmal Türsensor hier. Da ist er wieder. Achtung, er wirkt gut gelaunt. &#8211; </em>&#8220;Radio an alle, das bedeutet, dass es gleich weitergeht!&#8221; &#8211; <em>Hey Radio, hier sind die hinteren Endstufen. Hier kommt noch nichts an. Was macht ihr da vorne denn für einen Mist? &#8211; </em>&#8220;Ich glaube, er hat irgendwo die Bedienungsanleitung im Netz gefunden und ausgedruckt. Das hätte er auch einfacher haben können&#8230;&#8221; &#8211; <em>Hier Sicherheitsmodul. Er hat die richtigen Tasten gedrückt, um den Code einzugeben. Warum wartet er mit der Eingabe??? &#8211; </em>&#8220;Äh?&#8221; &#8211; <em>Kollegen, hier ist der Zigarettenanzünder. Er macht Fotos. Dem ist wohl auch nichts zu peinlich&#8230; &#8211; </em>&#8220;Sicherheitsmodul, alles klar? Bekommst du jetzt die richtigen Zahlen?&#8221; &#8211; <em>JEP! Und es geht loooooooooooooos hier habt ihr die Freigabe, Kollegen! </em>- &#8220;Danke Sicherheitsmodul. Systemcheck?&#8221; &#8211; <em>(alle zusammen) Wir machen wieder Musiiiiiiik!!!</em></p>
<p><em><a href="http://www.motorkultur.com/g2/d/136097-1/P2115457.JPG" rel="lightbox[mypostgallery]"><img title="P2115457" src="http://www.motorkultur.com/g2/d/136098-2/P2115457.JPG" alt="P2115457" width="200" height="150" /></a>Hey Radio, hier ist der CD Wechsler. Was ist denn da auf einmal los, wir haben hier plötzlich alle Hände voll zu tun und irgend jemand lacht da vorn wie irre. &#8211; </em>&#8220;Ääh ja, hier Radio, wir sind hier vorn geschlossen der Meinung, dass er jetzt bekloppt geworden ist und sich wie ein kleines Kind freut, dass er wieder Musik hören kann.&#8221; &#8211; <em>Hey, hier ist nochmal die Handschuhfachbeleuchtung, er hat die Drahtbügel schon wieder halbherzig in die Ecke gelegt, nach dem nächsten Aufräumen sind die doch sicherlich wieder verschwunden&#8230; </em>&#8220;Sein Problem. Endstufen, alles okay? Seid ihr alle da?&#8221; <em>Ja, Radio, wir sind da. Ein bisschen perplex, wie vergesslich ein Mensch sein kann, aber wir sind da. Das digitale Leben ist doch wunderbar, oder? &#8211; </em>&#8220;Na Jungs, nicht zu dolle, sonst fängt das Tapedeck an zu schmollen. Gönnen wir ihm den Erfolg. Ich bin mir sicher, wenn er das nächste mal die Batterie abklemmt geht das wieder alles von vorn los. So sind sie, die Männer. Es kann ja nicht jeder so perfekt sein wie wir, oder? Schönen Tag euch noch!&#8221; &#8211; <em>(alle zusammen) Einen schönen Tag, Radio!</em></p>
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		<title>K70 auf der Straße! 40 Jahre goldene Zeiten&#8230;</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Feb 2010 17:00:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sandmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sandmanns Audi V8]]></category>
		<category><![CDATA[Hundertwasser]]></category>
		<category><![CDATA[K70]]></category>
		<category><![CDATA[NSU]]></category>
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		<category><![CDATA[Uelzen]]></category>
		<category><![CDATA[Volkswagen]]></category>
		<category><![CDATA[VW K70]]></category>

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		<description><![CDATA[Von wegen die Goldenen Zeiten sind vorbei! Ha! Mit diesem Auto bewegen wir uns permanent in Goldenen Zeiten. Es erfreut die Menschen, lässt sie lachen oder schwärmen und &#8211; es macht einfach einen riesen Spaß, es zu fahren! Ein paar technische Details? Okay. Design von Claus Luthe, entwickelt von NSU, gebaut von VW in Salzgitter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.motorkultur.com/g2/d/102488-2/P2075440.JPG" rel="lightbox[mypostgallery]"><img title="Der Name ist Programm" src="http://www.motorkultur.com/g2/d/102489-2/P2075440.JPG" alt="Der Name ist Programm" width="200" height="150" /></a>Von wegen die Goldenen Zeiten sind vorbei! Ha! Mit diesem Auto bewegen wir uns permanent in<strong> Goldenen Zeiten</strong>. Es erfreut die Menschen, lässt sie lachen oder schwärmen und &#8211; es macht einfach einen riesen Spaß, es zu fahren! Ein paar technische Details? Okay. Design von Claus Luthe, entwickelt von NSU, gebaut von VW in Salzgitter in den Jahren 1970 &#8211; 1975, längs eingebauter 4-Zylindermotor mit 1,6 Litern Hubraum, 75PS und kettengetriebene, oben liegende Nockenwelle. Neupreis damals: 9450DM. Das war eine Menge Geld. Der K70 war zeitlebens das ungeliebte Kind von VW, der Passat stand in den Startlöchern und die sehr geniale NSU-Entwicklung hatte nichts mit der Modellpalette von Volkswagen gemeinsam. Das nannte man unrentabel. Die kurze Bauzeit ist einer der Gründe, warum man heute nicht mehr viele K70 sieht. Aus dem Straßenbild sind sie nahezu komplett verschwunden. Aber nicht dieser! Mission Kindheit, Ziel Uelzen. Gestern sind wir im<a title="Hotel Stadt Hamburg" href="http://www.hotelstadthamburg.de/" target="_blank"> Hotel Stadt Hamburg</a> abgestiegen, heute soll es wieder zurück nach Kiel gehen. Es ist glatt. Es hat geschneit.</p>
<p><span id="more-5242"></span></p>
<p><a href="http://www.motorkultur.com/g2/d/102476-2/P2075414.JPG" rel="lightbox[mypostgallery]"><img title="Badefreuden" src="http://www.motorkultur.com/g2/d/102477-2/P2075414.JPG" alt="Badefreuden" width="200" height="150" /></a>Eigentlich gibt es an dieser Stelle noch eine Menge &#8220;Urlaubsfotos&#8221; zu zeigen, aber ich möchte Sie nicht langweilen. Schließlich sind Sie hier, weil Sie eine Affinität zum alten und neuen Blech haben. Und davon gibt es ja auch genug zu berichten&#8230; Stellvertretend für alle verrückten Momentaufnahmen hier exklusiv ein intimes Personenbild. Uelzen. Warum gerade hier hin? Warum gerade mit diesem Auto? Die Frage stelle ich gegen Ende dieses Berichts noch einmal. Vorher gibt es noch einiges zu entdecken und vor allem sich über dieses technisch unglaublich fortschrittliche Auto zu freuen! Mehr Auto braucht kein Mensch, auch heute nicht. Was die Ingenieure vor 40 Jahren auf die Räder gestellt haben, kann noch immer entspannt im Straßenverkehr mitschwimmen. Auf zum Hundertwasserbahnhof!</p>
<p><a href="http://www.motorkultur.com/g2/d/102482-2/P2075435.JPG" rel="lightbox[mypostgallery]"><img title="Säulenportale" src="http://www.motorkultur.com/g2/d/102483-2/P2075435.JPG" alt="Säulenportale" width="200" height="150" /></a>Mögen Sie Kunst? Also &#8211; richtige Kunst? Es gibt Menschen, die hängen sich die Seerosen von <em>Monet </em>über das Sofa. Intelektuelle Akademiker schaffen es sogar bis zu<em> Franz Marc</em>, die Farben sind so schön bunt. Oder <em>Dali</em>. Tropfende Uhren, was man da alles herein interpretieren kann! Seit ich mich in meiner ausbildenden Laufbahn ein paar Jahre mit dem Thema auseinander setzen musste, bin ich völlig ab von der gefälligen Gemäldekunst, die man sich im Wohnzimmer aufhängt und sie die ersten drei Jahre schön findet, die kommenden drei Jahre langweilig und dann &#8211; gegen ein neues Bild von IKEA austauscht. Ich persönlich mag Kunst, die etwas in mir berührt. Die etwas mit mir macht. Ich muss mir keinen kantigen, hektischen <em>Picasso </em>ins Haus hängen. Aber wenn ich ihn betrachte, habe ich eine Gänsehaut. Butter und Filz von <em>Joseph Beuys</em> taugen nicht als Aufreißer einer Cocktailparty, kennt man aber die Geschichte des Künstlers, steht man andächtig davor. Uelzen hatte einen sehr hässlichen Bahnhof. Jetzt nicht mehr.</p>
<p><em><a href="http://www.motorkultur.com/g2/d/102479-2/P2075433.JPG" rel="lightbox[mypostgallery]"><img title="Hundertwasser" src="http://www.motorkultur.com/g2/d/102480-2/P2075433.JPG" alt="Hundertwasser" width="200" height="150" /></a>Friedensreich Hundertwasser</em> (ich sah ihn noch vor wenigen Tagen auf einem Foto nackt während einer Ansprache) war nie so mein Fall. Alles rund, keine Kanten, viele Farben und womöglich noch Pflanzen mitten drin? Da können wir ja gleich Hanf anbauen. Dann kamen seine Erben auf die Idee, den <a title="Hundertwasserbahnhof Uelzen" href="http://www.hundertwasserbahnhof.de/" target="_blank">Uelzener Bahnhof </a>nach seinen Ideen zu gestalten. Und was soll ich sagen &#8211; es ist ihnen gelungen! Das schmutzige, vernachlässigte Gebäude, in dem es in den Gedanken meiner Kindheit immer nach Urin und alten Fahrkarten roch, strahlt mit wilden Farben und Formen. Es scheint keine klaren Kanten zu geben, überall sind Kugeln und bauchige Säulen, bunte Kacheln und Fenster mit Holzrahmen. Es duftet aus dem Bistro nach Gebäck und leckeren warmen Snacks, nach Kaffee und Fernweh. Vor dieser Kulisse kommt der alte goldene K70 wie ein Schuhkarton daher. Ich glaube, es gab in der deutschen Geschichte kein eckigeres Automobil. Oder? Und so sagen wir <em>adios</em>, Uelzen. Kaum einer kennt dich, aber du bist es wert, besucht zu werden. Deine romantische Innenstadt mit Fachwerkbauten und sterbendem Einzelhandel, dein <em>Pfad der Steine </em>vor der Kulisse der gewaltigen Zuckerfabrik, deine Mühen um Tourismus, wo es doch eigentlich sehr sehr schön in dir ist. Geben Sie <a title="Heimat" href="http://www.uelzen.de/" target="_blank">Uelzen </a>eine Chance. Das wird wohl auch ohne einen K70 gehen ;-)</p>
<p><a href="http://www.motorkultur.com/g2/d/102485-2/P2075437.JPG" rel="lightbox[mypostgallery]"><img title="In der Stadt der Roten Rosen" src="http://www.motorkultur.com/g2/d/102486-2/P2075437.JPG" alt="In der Stadt der Roten Rosen" width="200" height="150" /></a>Ich wollte schon immer eine Tochter haben, die man nicht wieder vom Friedhof wegbekommt, weil sie die Namen auf den Grabsteinen so spannend findet. Wir sagen meinen Freund <em>Holger </em>hallo, vielleicht erinnern Sie sich, er kam in seinem Ford Escort XR3i ums Leben, als er mich besuchen wollte. Autobildblog.de kennt die Geschichte. Nun sind wir auf dem Rückweg, der alte Volkswagen schnurrt mechanisch durch den Schnee. Aus diversen persönlichen Gründen möchte ich noch ein schönes Bild vor der Skyline von Lüneburg, der alten Salzstadt, aufnehmen. An diesem Platz habe ich als Teenager immer die letzte Pause gemacht, wenn ich mit dem Fahrrad verrückterweise die 200 Kilometer von Plön nach Uelzen geradelt bin. Ohne Führerschein, aber schon mit einer großen Liebe zum Automobil in den Adern. Und die große Telenovela <em>Rote Rosen</em> spielt auch hier. Hihi. Aber das ist eine andere Geschichte. In Lauenburg geht es über die Elbe, und dann sind wir auch bald zu Hause. Es wird schon dunkel. Das war eine schöne Reise&#8230;</p>
<p>[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.<a href="http://www.autobildblog.de/2010/02/13/k70-auf-der-strase-40-jahre-goldene-zeiten/">Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]</a></p>
<p><a href="http://www.motorkultur.com/g2/d/102491-2/P2135459.JPG" rel="lightbox[mypostgallery]"><img title="Schlaf schön, KaSi" src="http://www.motorkultur.com/g2/d/102492-2/P2135459.JPG" alt="Schlaf schön, KaSi" width="200" height="150" /></a>Gute Nacht, KaSi. Es hört nicht auf zu schneien. Seit heute bist du wieder trocken in der Garage, es hat fast eine halbe Stunde und die übermütige Hilfe von drei Teenagern gebraucht, um dich über die vereiste Auffahrt da rein zu bekommen. Ich bin ein bisschen durcheinander. <strong>Warum mache ich das alles?</strong> Und vor allem &#8211; warum exhibitioniere ich Dinge, die eigentlich niemanden etwas angehen? Ist es hier angenehm unpersönlich? Haben ich hier die Möglichkeit, Geschichten aus meinem Keller herauszukotzen, ohne die direkten Fragen einer Konfrontation zu fürchten? Ich weiß es nicht. Die fehlenden Kommentare sagen eigentlich alles, es ist kein Thema, was man kommentieren könnte. Was sollten Sie auch dazu sagen? Sie kennen weder mich noch meine Geschichte. Aber danke, dass Sie mir zuhören. Dass sie es lesen und mir an anderer Stelle sagen, sass Sie die Geschichte genossen haben. Therapieren Sie mich. Sagen Sie mir, warum ich offensichtlich auf der Suche nach der goldenen Lösung bin. Bis ich sie gefunden habe werde ich weiter die Urlaubsorte meiner Kindheit abfahren, Uelzen besuchen und Musik aus den 80ern hören&#8230;</p>
<p>Sandmann</p>
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		<title>Nicht wirklich ein Winterauto! K70 zu Hause.</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Feb 2010 23:00:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sandmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sandmanns Audi V8]]></category>
		<category><![CDATA[K70]]></category>
		<category><![CDATA[Kindheit]]></category>
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		<category><![CDATA[VW K70]]></category>

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		<description><![CDATA[Allen Unkenrufen zum Trotz habe ich mich entschieden, meinen Plan für das Wochenende durchzuziehen. Plan? Ja. Nach einigen mehr oder weniger interessanten Träumen, die samt und sonders in meiner Heimatstadt Uelzen in Niedersachsen spielten, will ich da nach langer Abstinenz einmal wieder hin. Mein kleines Töchterchen ist Feuer und Flamme (wohl ob der Schlüsselwörter &#8220;Schwimmhalle&#8220;, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.motorkultur.com/g2/d/102437-2/P2065390.JPG" rel="lightbox[mypostgallery]"><img title="Eigentlich kein Winterauto" src="http://www.motorkultur.com/g2/d/102438-2/P2065390.JPG" alt="Eigentlich kein Winterauto" width="200" height="150" /></a>Allen Unkenrufen zum Trotz habe ich mich entschieden, meinen Plan für das Wochenende durchzuziehen. Plan? Ja. Nach einigen mehr oder weniger interessanten Träumen, die samt und sonders in meiner Heimatstadt <em>Uelzen </em>in Niedersachsen spielten, will ich da nach langer Abstinenz einmal wieder hin. Mein kleines Töchterchen ist Feuer und Flamme (wohl ob der Schlüsselwörter &#8220;<em>Schwimmhalle</em>&#8220;, &#8220;<em>Eis</em>&#8221; und &#8220;<em>Hotel</em>&#8220;) und erklärt sich fröhlich zur offiziellen Beifahrerin. Schließlich habe sie noch nie in einem Hotel geschlafen, ihr <em>Tigi </em>auch nicht, und ein Papa/Tochter Ausflug sei schon längst wieder einmal dran. Okay. Das sehe ich auch so. Wenn da nicht die schwächelnde Lichtmaschine meines ansonsten treuen Audi V8 wäre. Mit dem können wir nicht fahren, sie ist zwar bestellt, aber noch nicht da und erst recht noch nicht eingebaut. Alternativen? Für den normal Sterblichen keine. Für uns? Nun&#8230; in der Garage schläft ein fast 40 Jahre alter, seit 7 Jahren abgemeldeter und seit 1 Jahr nicht bewegter Fronttriebler, eigentlich ein NSU, aber von VW gekauft. Gold. Prinzipiell fahrbereit. Hm&#8230; Sollen wir&#8230;?????</p>
<p><span id="more-5240"></span></p>
<p><a href="http://www.motorkultur.com/g2/d/102419-2/P2065379.JPG" rel="lightbox[mypostgallery]"><img title="Das Pilotenteam" src="http://www.motorkultur.com/g2/d/102420-2/P2065379.JPG" alt="Das Pilotenteam" width="200" height="150" /></a>Ja. Wir sollen! Das 5 Tage geltende Kurzzeitkennzeichen ist am Freitag flugs besorgt und angebaut, und wie bestellt beendet die Nacht von Freitag auf Samstag das entspannende Tauwetter mit kräftigem Frost. Wenigstens nicht mit neuem Schnee. Ausgestattet mit neuester Sicherheitstechnik steht der 1971er VW K70 auf seinen 4 nicht mehr nagelneuen Reifen in einer extra für ihn freigeschaufelten Schneebucht vor unserem Haus. Beladen, betankt. Bewundert &#8211; weil er aus eigener Kraft ansprang, mit einer winzigen 44AH-Stunden Batterie nach einem langen Winter in der Garage. Okay, es gibt nun verschiedene Überlegungen, wie Mira und ich in das 200 Kilometer entfernte <em>Schafwedel </em>kommen. Da wohnt mein Papa. Zunächst könnte man in Erwägung ziehen, den Beifahrerairbag auszuschalten, aber das Steuergerät ist ohnehin eingefroren. Bei Blitzeis ist ABS gar nicht gut, das macht aber nichts, irgend jemand hat damals vergessen, es rechtzeitig zu erfinden. Pyrotechnische Gurtstraffer funktionieren nur bei Automatic-Gurten, der K70 hat fest eingestellte mit Karabinerverschluss. Zumindest vorn. Extreme Glätte macht Servolenkungen überflüssig. Der Kopfstützensimulator in der Softwareversion 2.0 ist real existent am Kindersitz meines 9jährigen Schützlings. Bei allem Fun. Und <em>Tigi </em>ersetzt die Alarmanlage. Es kann losgehen!</p>
<p><a href="http://www.motorkultur.com/g2/d/102428-2/P2065383.JPG" rel="lightbox[mypostgallery]"><img title="Zeitgenössische Musik" src="http://www.motorkultur.com/g2/d/102429-2/P2065383.JPG" alt="Zeitgenössische Musik" width="200" height="150" /></a><a title="Ideal - Eiszeit" href="http://www.youtube.com/watch?v=-PxqqO6pT1w" target="_blank">Eiszeit</a>. Nicht nur draußen. Als <em>Annette Humpe</em> noch nicht das Pflaster auf die lästigen Lippen von Adel Tawil klebte, schwamm sie mit der Guppe <em>Ideal </em>Anfang der 80er auf der New Wave, der <em>Neuen Deutschen Welle</em>. Es war die Zeit, in der ich begann, Musik zu hören und auch zu fühlen. Jeder halbwegs Verrückte machte damals Karriere, indem er auf ein Spielzeug-Keyboard eindrosch und möglichst einfache, zwielichtige Texte ins Mikrofon schrie. Musik, wie geschaffen für die Ohren minderjähriger Töchter. Musik, wie geschaffen für den K70. Er war damals schon ein altes Auto, eine Dekade lang rollte er schon in seinem nicht hohlraumkonservierten Blech über die Straßen. Musik, wie geschaffen für mich, denn ich war damals nur unerheblich älter als meine mitsingende Beifahrerin! Wenn schon zurück in die Vergangenheit, dann aber auch richtig. Der KaSi schnurrt wie ein Uhrwerk, und hey &#8211; plötzlich funktionieren tatsächlich die eigentlich kaputte Uhr und der Kilometerzähler des Tachos wieder!!! Wir haben kein Radio, aber ein Navi mit mp3-Player.<em><a title="Ich will Spaß" href="http://www.youtube.com/watch?v=xapHGSoOW5M" target="_blank"> Ich will Spaß</a>, <a title="Tretboot in Seenot" href="http://www.youtube.com/watch?v=GdACuh-nbrw" target="_blank">Tretboot in Seenot</a>,<a title="Ich Will" href="http://www.youtube.com/watch?v=5FoW-Q-31TI" target="_blank"> Ich Will</a> und <a title="Katherine" href="http://www.youtube.com/watch?v=UYW7LUm6eGM" target="_blank">Katharine</a></em>&#8230; Überland weg von der Waterkant. Uelzen &#8211; wir kommen!</p>
<p><a href="http://www.motorkultur.com/g2/d/102431-2/P2065386.JPG" rel="lightbox[mypostgallery]"><img title="Eine Art Erstbesitzer" src="http://www.motorkultur.com/g2/d/102432-2/P2065386.JPG" alt="Eine Art Erstbesitzer" width="200" height="150" /></a>Wenn es einen Verantwortlichen für meine gesamten emotionalen Anmaßungen, meine Kindheitstraumata, meine nicht enden wollenden Heimkehrereien, meinen gräßlichen Humor und meine Liebe zum Rotwein gibt &#8211; dann ist das dieser Mann hier! ER hat damals einen VW K70 gekauft und ist mit uns damit in den Urlaub gefahren. ER hat mit mir den Audi 100 vor der Haustür gewaschen. ER ist mir in Erinnerung geblieben als der Typ, der immer gelacht hat, und der das Auto immer heil zurück gebracht hat. Und was danach kam &#8230; das war nicht so lustig, aber das ist eine andere Geschichte. Nun&#8230; ER ist immer noch da, der Fels in der Brandung, der Titan der CDs, LPs, VHSs und DVDs und Mogul der fettfreien Ernährung: <strong>Mein PAPA</strong>. *schwärm* Nach 35 Jahren wieder einmal hinter dem Steuer seines damaligen Autos. Wie die Zeit vergeht. Sie vergeht so unbarmherzig, dass er wie jeder andere auch aus dem alten Auto nicht ohne weiteres rauskommt. Der Griff für die Entriegelung der Tür ist eben doch recht gut versteckt&#8230;</p>
<p><a title="Angekommen in der Heimat" rel="lightbox[g2image]" href="http://www.motorkultur.com/g2/d/102440-2/P2065393.JPG?g2_GALLERYSID=TMP_SESSION_ID_DI_NOISSES_PMT"><img title="Angekommen in der Heimat" src="http://www.motorkultur.com/g2/d/102441-2/P2065393.JPG?g2_GALLERYSID=TMP_SESSION_ID_DI_NOISSES_PMT" alt="Angekommen in der Heimat" width="200" height="150" /></a>Na gut. Verlieren wir nicht allzu viele Worte über die geschlossene Eisdecke auf dem Rückweg von Schafwedel (was anerkanntermaßen das kulturelle Zentrum der Lüneburger Heide ist) und widmen wir uns adäquaten Schlafmöglichkeiten in der Stadt der Eule und der Zuckerrübe. Waren Sie schon einmal in Uelzen? Ja? Uelzen? Nordzucker?? Hundertwasserbahnhof??? Also wenn ich dort nicht einen elementaren Teil meiner verdrängungsintensiven Kindheit verbracht hätte, ginge mir dieses verschlafene Nest links drei Meter am Ars** vorbei. <em>Altstadt mit Fachwerkhäusern?</em> Suuuuper. <em>Pfad der Steine</em> und ein nach<em> Hunderwasser&#8217;s </em>Tod in seinem Stil gestalteter ehemals grottenhässlicher Hauptbahnhof? Toooll. Sterbende innerstädtische Einzelhändler, florierende 1-Euro-Shops, Handy-Distributoren und Back-Factories&#8230; neee, was soll man hier, wenn man nicht seine Kindheit aufzuarbeiten hat? Immerhin gibt es ein Hotel in der Innenstadt!</p>
<p><a title="Obelix fassadentauglich" rel="lightbox[g2image]" href="http://www.motorkultur.com/g2/d/102446-2/P2065396.JPG?g2_GALLERYSID=TMP_SESSION_ID_DI_NOISSES_PMT"><img title="Obelix fassadentauglich" src="http://www.motorkultur.com/g2/d/102447-2/P2065396.JPG?g2_GALLERYSID=TMP_SESSION_ID_DI_NOISSES_PMT" alt="Obelix fassadentauglich" width="200" height="150" /></a>Hotel Stadt Hamburg. Warum? Ich mach doch auch kein Mietbettenetablissement in Kiel auf und nenne es<em> Stadt Berlin</em>? Aber egal, google hat mir dieses im Jahre 1985 neu aufgebaute Mittelklasseschlafangebot als einziges hervorgehoben, und die Kritiken waren durchweg harmonisch. Ein Parkplatz direkt vor der Tür ist nicht schwer zu finden, wir haben Samstag und der gemeine Niedersachse ist irgendwo, aber nicht in Uelzen. Vielleicht ist es auch nicht so recht die Jahreszeit, angeblich sind im Sommer hier wesentlich mehr Touristen. Mir soll es recht sein, ich freue mich über ein gemütliches Doppelzimmer zur Hauptstraße raus, eine warme Heizung und ein gratis W-Lan, welches von der Erreichbarkeit irgendwo in einem benachbarten Bundesland zu sein scheint. 1985??? Seit dem ist hier nichts passiert. Was den Preis nicht rechtfertigt, aber egal. Sauberkeit und Gemütlichkeit, kombiniert mit einer funktionierenden Heizung und flauschigen Bettdecken. Töchterchen, lass uns einziehen.</p>
<p><a title="Gute Nacht, KaSi" rel="lightbox[g2image]" href="http://www.motorkultur.com/g2/d/102458-2/P2065403.JPG?g2_GALLERYSID=TMP_SESSION_ID_DI_NOISSES_PMT"><img title="Gute Nacht, KaSi" src="http://www.motorkultur.com/g2/d/102459-2/P2065403.JPG?g2_GALLERYSID=TMP_SESSION_ID_DI_NOISSES_PMT" alt="Gute Nacht, KaSi" width="200" height="150" /></a>Weitere kindheitliche Ereignisse des Tages folgen im kommenden Blog. Zu viel Emotionen auf einmal sind dann vielleicht doch nicht so ganz okay, ein Auto von damals, die Orte von damals, ich inzwischen 30 Jahre älter und eine Tochter, die auf den alten Kram genau so viel Bock hat wie ihr Vater &#8211; neeee das kann Tränen produzieren. Nicht heute. &#8220;<em>Warum schlaft ihr denn im Hotel??? Ich/wir haben doch ein Gästezimmer&#8230;</em>&#8221; ja nee. Trotz der Angebote von Freunden und Verwandten nur zwei Tage Zeit, jede Menge Schnee und ein Auto, was eigentlich längst im Museum stehen sollte&#8230; da bleibt kein Platz für abendliche Diskussionen. Und ein Hotel mitten in der Stadt ist doch fein, zumal sich mein Freund Olaf noch für das Abendmahl angekündigt hat. Das nehmen wir unten im gleichen Gebäude ein. Im &#8220;<em>Astefix</em>&#8220;. Will ich wissen, woher der Name kommt? Nein, ich schau auch nicht im Internet nach, das Essen ist lecker, keine Hinkelsteine in Sicht und auch kein Barde, der schräge Lieder singt. Und die Preise sind erstaunlich günstig! Der Abend geht sehr entspannt zu Ende, während meine Tochter im Bett noch einen Trickfilm schaut quatschen Olaf und ich in einer Art Lounge im Korridor auf bequemen Ledersesseln noch ein bisschen zu sardischem Rotwein und einer guten Pfeiffe.</p>
<p><a title="Bloggen in der Nacht" rel="lightbox[g2image]" href="http://www.motorkultur.com/g2/d/102464-2/P2075406.JPG?g2_GALLERYSID=TMP_SESSION_ID_DI_NOISSES_PMT"><img title="Bloggen in der Nacht" src="http://www.motorkultur.com/g2/d/102465-2/P2075406.JPG?g2_GALLERYSID=TMP_SESSION_ID_DI_NOISSES_PMT" alt="Bloggen in der Nacht" width="200" height="150" /></a>Bloggen. Das geht immer dann gut, wenn das Internet rund läuft. Tut es das nicht, muss man Alternativen finden oder es sein lassen. Es soll Hotels geben, in denen der Nachtportier ab 23.00 Uhr einfach zu Hause und über Anrufweiterleitung im Notfall erreichbar ist. Ist dies ein Notfall? Netz da, Internet nicht? Kann ich vielleicht selbst den Router resetten? Egal, da ist ja auch noch der UMTS Stick, so ein Ding, was es auch vor 30 Jahren noch nicht gab. Wie so einiges andere. Viel zu viele Eindrücke in meinem Kopf, während unten vor der Tür ein uraltes Automobil leise tickend abkühlt und auf den morgigen Tag wartet. Meine Tochter schläft neben mir mit tiefen Atemzügen den zufriedenen Schlaf eines glücklichen Kindes. Sie wird ernst genommen in einer schneller werdenden Welt voller Brutalität. An einigen Plätzen hier ist noch alles in Ordnung. Zu ihnen zurück zu kehren bedeutet, den Blick in die Zukunft zu schärfen und gewappnet zu sein. Ein altes goldenes Auto rettet nicht diese Welt. Aber eine Reise in diese Gegend festigt vielleicht den Glauben eines Kindes an das Gute. Wir werden sehen. Morgen. Und wir hören<a title="Fred" href="http://www.youtube.com/watch?v=9wAoK_4hHMo" target="_blank"> Fred vom Jupiter</a>.</p>
<p>Sandmann</p>
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		<title>Stromlos reloaded.</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Feb 2010 19:13:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sandmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ay liebe Blog-Gemeinde.
Da schreibe ich erst lange nichts, weil einfach nichts passiert ist. Der Audi lief wie ein Uhrwerk und beschwerte sich über seine seit Monaten nicht praktizierte Pflege nur durch gelegentliche Hinweise, dass ihm nach Öl oder Hydraulikflüssigleit oder Kühlwasser düstete. Das stimmt glücklich und gönnt den flinken Fingerchen eine kleine, kreative Pause. Ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ay liebe Blog-Gemeinde.</p>
<p><a href="http://www.autobildblog.de/files/2010/02/P2045371.JPG" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5237" title="Lichter, die ich nicht sehen will" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/02/P2045371-240x180.jpg" alt="Lichter, die ich nicht sehen will" width="240" height="180" /></a>Da schreibe ich erst lange nichts, weil einfach nichts passiert ist. Der Audi lief wie ein Uhrwerk und beschwerte sich über seine seit Monaten nicht praktizierte Pflege nur durch gelegentliche Hinweise, dass ihm nach Öl oder Hydraulikflüssigleit oder Kühlwasser düstete. Das stimmt glücklich und gönnt den flinken Fingerchen eine kleine, kreative Pause. Ich beschränkte mich aufs <a title="Pendeln zur Arbeit" href="http://www.autobildblog.de/2010/01/20/pendeln-akt-1-montag-fruh-zur-arbeit/" target="_blank">Pendeln</a>, zog dicke <a title="Der UPS Retter" href="http://www.autobildblog.de/2010/02/01/audi-v8-quattro-retter-von-ups/" target="_blank">UPS-Laster</a> aus dem Schnee oder regte mich &#8211; heute erst &#8211; über den nicht <a title="Schnauze voll" href="http://www.autobildblog.de/2010/02/04/schnee-ade-ich-habe-die-schnauze-voll/" target="_blank">enden wollenden Winter</a> auf! Und da das hier kein Best-Of werden soll, beschert mich seit heute Morgen ein neues Problem: Die <strong>Ladekontrolle </strong>und die<strong> ABS Lampe</strong> gehen nicht mehr aus! Auch nicht beim kurzen Gas antippen, auch nicht, wenn ich alles aus und wieder an mache. AAAAHHHH. Dieser Winter kennt keine Gnade! Ich drifte von einem Déja Vu zum Nächsten, V8 Forum Kenner werden sich vielleicht an meine Havarie-Geschichte auf einer sauerländer Autobahn erinnern. Das war vor meiner Blogzeit, mit einem neuen Regler ließ sich das Problem relativ preiswert lösen. Preiswert? Diesmal offensichtlich nicht. Mir wird wieder gewahr, dass ich eine Limousine aus dem damaligen Premiumsegment bewege. Und was lerne ich? Vergleichen lohnt sich!</p>
<p><span id="more-5236"></span><a href="http://www.autobildblog.de/files/2010/02/P2045374.JPG" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5238" title="Ich werde verfolgt..." src="http://www.autobildblog.de/files/2010/02/P2045374-240x180.jpg" alt="Ich werde verfolgt..." width="240" height="180" /></a>Gut, wenn man Mitglied im AVD ist. Da ich nicht weiß, wie lange meine Batterie (ohne Nachschub) noch den notwendigen Saft liefert, rufe ich die roten Engel herbei. Das Messgerät zeigt sich unbestechlich, bei laufendem Motor liegen nur schwächelnde 11 Volt an. &#8220;<em>Das sieht nach Lichtmaschine aus</em>!&#8221; Neiiin. Der Regler ist doch erst neu. Na gut, drei Jahre alt. Huckepack geht es zum Audizentrum in Kiel, Bestandsaufnahme. Die Lichtmaschine sitzt beim Audi V8 unten am Motor und ist ein bisschen größer als normal&#8230; Der freundliche Meister in dem Unternehmen, das ich immer lobend erwähnen möchte, zückt den spitzen Stift und rechnet kurz zusammen: Lichtmaschine brutto 700 Euro, rund drei Stunden Aus- und Einbau, die Stunde 100 Euro. Netto versteht sich. <strong>WIE BITTE???</strong> Für diesen Preis gibt es bei ebay komplette (allerdings runtergerittene) V8s!!! Ach ja. Die Lichtmaschine ist dann auch nicht neu, sie ist ein Austauschteil. &#8212; Während ich fieberhaft überlege, ob ich bei diesen Stundenlöhnen vielleicht in die KFZ-Branche einsteigen sollte, wähle ich die Nummer von <a title="Auto Teile Legan" href="http://www.autoteile-legan.de/" target="_blank">Retter Tom aus Legan</a>. Der Mann sitzt an der Quelle und kann einigermaßen realistische Preisangaben machen. Und was höre ich? Original Bosch Austauschteil, lieferbar in 5 Tagen, Bruttopreis 390 Euro. Ach? Und der Einbau dauere eine runde Stunde, das könne ich auch selbst auf seiner Hebebühne machen.</p>
<p>Danke, Tom. Nebenbei mal 600 Euro gespart. Was ist dann da im Audizentrum los? Wo bekommen die ihre Preise für die Teile her? Mutig fahre ich mit dem maladen V8 noch bis vor meine Haustür. Und werde morgen für 5 Tage meinen K70 anmelden, denn ich brauche ein Auto und möchte mit meiner kleinen Tochter nach Niedersachsen fahren&#8230; Bestes Wetter da draußen für einen 40 Jahre alten Fronttriebler :-) Man wird es hier lesen&#8230;</p>
<p>Was sind Ihre Erfahrungen mit Teilepreisen? Wie kann so etwas sein?</p>
<p>Sandmann, heute mal ein bisschen genervt</p>
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		<title>Schnee adé! &#8211; Ich habe die Schnauze voll!</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Feb 2010 18:28:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sandmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Weiße Weihnachten? Hach &#8211; was war das schön. Frostiges Silvester, langsam fahrende Autos, eine in Watte gepackte Welt. Märchenhaft anmutend, irgendwie friedlich, kindlich wunderschön. Diese Wonneausbrüche sind inzwischen 6 Wochen her! Der Winter hat den Norden Deutschlands noch immer gepackt, und was anfangs einen Riesenspaß gemacht hat geht mir inzwischen gehörig auf die Nerven! Es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Erschwerte Nahrungsmittelsuche" rel="lightbox[g2image]" href="http://www.motorkultur.com/g2/d/102396-2/P2015337.JPG?g2_GALLERYSID=TMP_SESSION_ID_DI_NOISSES_PMT"><img title="Erschwerte Nahrungsmittelsuche" src="http://www.motorkultur.com/g2/d/102397-2/P2015337.JPG?g2_GALLERYSID=TMP_SESSION_ID_DI_NOISSES_PMT" alt="Erschwerte Nahrungsmittelsuche" width="200" height="155" /></a>Weiße Weihnachten? Hach &#8211; was war das schön. Frostiges Silvester, langsam fahrende Autos, eine in Watte gepackte Welt. Märchenhaft anmutend, irgendwie friedlich, kindlich wunderschön. Diese Wonneausbrüche sind inzwischen 6 Wochen her! Der Winter hat den Norden Deutschlands noch immer gepackt, und was anfangs einen Riesenspaß gemacht hat geht mir inzwischen gehörig auf die Nerven! Es schneit. Und das nicht erst seit gestern. Wer sein Auto einmal ein paar Tage stehen lässt, findet es anschließend kaum wieder. Schnee von oben, schnee von den Schneepflügen (wenn sie denn überhaupt bis in ihr Wohngebiet vorgedrungen sind), Schnee von überall. Der Weg zur Arbeit wird zur Rutschpartie, weil Petrus sich noch ein paar weitere gefährliche Späßchen erlaubt. Tagsüber Tauwetter mit Plusgraden, abends überfriert dann alles wieder. Ich will nicht mehr. Und Sie?</p>
<p><span id="more-5234"></span></p>
<p><a title="Frau Holle schüttelt die Kissen aus" rel="lightbox[g2image]" href="http://www.motorkultur.com/g2/d/102393-2/P2015330.JPG?g2_GALLERYSID=TMP_SESSION_ID_DI_NOISSES_PMT"><img title="Frau Holle schüttelt die Kissen aus" src="http://www.motorkultur.com/g2/d/102394-2/P2015330.JPG?g2_GALLERYSID=TMP_SESSION_ID_DI_NOISSES_PMT" alt="Frau Holle schüttelt die Kissen aus" width="200" height="150" /></a>Von den Heizkosten wollen wir an dieser Stelle gar nicht erst anfangen. Wohl denen, die einen Kaminofen ihr Eigen nennen! Gleichwohl mein Holzvorrat auch schon schrumpft wie das Vertrauen in schweizer Bankkonten, aber das ist eine andere Geschichte. Seit Tief &#8220;<em>Daisy</em>&#8220;, benannt nach der verstorbenen Katze eines zahlenden Namensgebers, uns die weiße Pracht nachhaltig auf die Mütze geweht hat hoffe ich jeden Morgen auf neues Tauwetter. Aber es kommt nicht. Auf Facebook regt man sich pöbelnd über Sommerreifen-Fahrer auf, die alle Kreuzungen blockieren. Die Nebenstraßen werden zu Eisbahnen, die Parkplatzsuche gestaltet sich abenteuerlich bis nicht durchführbar. Wo man einst parkte, parken jetzt Schneeberge. Eigentlich wollte ich an dieser Stelle den zweiten (sehr verliebten) Pendelbeitrag verfassen, aber nein, ich muss mir erst einmal Luft machen!</p>
<p><a title="Urlaub in Sibirien" rel="lightbox[g2image]" href="http://www.motorkultur.com/g2/d/102399-2/P2025352.JPG?g2_GALLERYSID=TMP_SESSION_ID_DI_NOISSES_PMT"><img title="Urlaub in Sibirien" src="http://www.motorkultur.com/g2/d/102400-2/P2025352.JPG?g2_GALLERYSID=TMP_SESSION_ID_DI_NOISSES_PMT" alt="Urlaub in Sibirien" width="200" height="150" /></a>AAAHHHHHH!!!! Ich will NICHT mehr!!! Es ist kalt, es ist dunkel und es ist zwischendurch auch noch nass. Es tropft überall rein, und am nächsten Tag friert es wieder. Denn <em>Daisy </em>blieb nicht allein. Ihr folgten reichlich Artgenossinen nach! <em>Ela, Flora, Gesa</em> und <em>Heike, Ina, Jennifer, Keziban. Lali, Miriam</em> und jetzt auch noch <em>Natascha</em>! Was ist mit den Frauen los? Was wollen die alle von mir?? Keine von diesen Tiefdruck-Damen heißt wie irgend eine Beziehung von mir, also sollen die mich doch bitte zufrieden lassen! Ohnehin finde ich es nachdenkenswert,dass <strong> Hochdruck</strong>gebiete nach Männern benannt werden. Ist das nicht ein bisschen sexistisch? Da verschwindet die Tatsache, dass diese Hochdruck-Männer zumeist gutes Wetter machen, doch fast ein wenig im Gelächter der Erkenntnis.</p>
<p><a title="Keine Aussicht auf Besserung" rel="lightbox[g2image]" href="http://www.motorkultur.com/g2/d/102402-2/P2025355.JPG?g2_GALLERYSID=TMP_SESSION_ID_DI_NOISSES_PMT"><img title="Keine Aussicht auf Besserung" src="http://www.motorkultur.com/g2/d/102403-2/P2025355.JPG?g2_GALLERYSID=TMP_SESSION_ID_DI_NOISSES_PMT" alt="Keine Aussicht auf Besserung" width="200" height="150" /></a>Nachbarschaftshilfe zeigt sich wieder von ihrer besten Seite &#8211; oder eben auch nicht. Da tauchen die lieben Eigenheimbewohner auf, die sich ob der Wetterlage unerwartet zu Schnee-Nazis entwickeln! Der eigene Weg und die Auffahrt werden täglich frei geschoben, kräftig gesalzen und das Auto als einziges Objekt der Begierde innerhalb der festgefahrenen Ehe regelmäßig abgefegt. Ihr Eigen-Schnee stapelt sich mitten auf der öffentlichen Straße oder rund herum um ihres Nachbarn Auto, hauptsache nicht auf dem eigenen Grundstück. &#8220;Der Stoffel von Nachbar hat das ja seit drei Tagen nicht bewegt&#8221;. Überhaupt. Was für eine Frechheit, der hat gestern zuletzt Schnee in seiner Auffahrt geschoben, eigentlich könnte man auch gleich das Ordnungsamt verständigen! &#8220;So etwas hätte es früher nicht gegeben&#8221;. Hu ist das gruselig.</p>
<p><a title="Blizzard auf der A7" rel="lightbox[g2image]" href="http://www.motorkultur.com/g2/d/102405-2/P2035369.JPG?g2_GALLERYSID=TMP_SESSION_ID_DI_NOISSES_PMT"><img title="Blizzard auf der A7" src="http://www.motorkultur.com/g2/d/102406-2/P2035369.JPG?g2_GALLERYSID=TMP_SESSION_ID_DI_NOISSES_PMT" alt="Blizzard auf der A7" width="200" height="150" /></a>Das zumindest sehe ich persönlich recht gelassen. Mit Quattro komme ich in fast jede Parklücke rein und meistens auch wieder raus. Während andere Verkehrsteilnehmer schon an leichten Steigungen verzweifeln, wenn sie gezwungen werden, kurz anzuhalten. Linienbusse stehen quer, Menschen sitzen in ihren Autos und lassen die Räder auf der Stelle drehen, alle hupen und regen sich auf. Niemand steigt aus und schiebt. Doch. Ich! Das haben Sie ja schon im UPS-Blog gelesen. Mein Auto stand aber auch sonst schon mehrfach mit Warnblinker am Straßenrand, und ich sah mich am verschmutzten Heck eines Automobilisten sein Gefährt wieder auf Spur bringen. Warum auch nicht? So lange er (oder sie) da am Kurbeln ist komme ich doch ohnehin nicht weiter. <strong>Hey Winter &#8211; es reicht jetzt</strong>. Helfen Sie mir. Machen Sie einen Sonnentanz! Essen Sie immer fleißig Ihr Tellerchen leer, dann ist Frau Holle vielleicht milde gestimmt. Ich will Frühling! Wollen Sie mit?!</p>
<p>Sandmann</p>
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		<title>Audi V8 Quattro &#8211; Retter von UPS</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 20:39:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sandmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;Papa, kann ich noch die Simpsons gucken?&#8221; Direkt vor unserer Haustür kurbeln meine kleine Tochter und ich den alten Audi in die letzte, komplett zugeeiste Parklücke mitten in diesem nicht enden wollenden Winter, als mein Blick ein wenig weiter oben in der Straße von einem gruselig beleuchteten Szenario angezogen wird. Das gibt&#8217;s ja gar nicht. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Quer und zu zweit..." rel="lightbox[g2image]" href="http://www.motorkultur.com/g2/d/101295-2/P2015338.JPG?g2_GALLERYSID=TMP_SESSION_ID_DI_NOISSES_PMT"><img class="left" title="Quer und zu zweit..." src="http://www.motorkultur.com/g2/d/101296-2/P2015338.JPG?g2_GALLERYSID=TMP_SESSION_ID_DI_NOISSES_PMT" alt="Quer und zu zweit..." width="200" height="150" /></a>&#8220;Papa, kann ich noch die Simpsons gucken?&#8221; Direkt vor unserer Haustür kurbeln meine kleine Tochter und ich den alten Audi in die letzte, komplett zugeeiste Parklücke mitten in diesem nicht enden wollenden Winter, als mein Blick ein wenig weiter oben in der Straße von einem gruselig beleuchteten Szenario angezogen wird. Das gibt&#8217;s ja gar nicht. In meinem kleinen Vorörtchen, wo außer Schlaganfällen und wallenden Wogen von Spießigkeit eigentlich nichts passiert, steht ein großer brauner UPS-Laster quer. Kollabiert am verschneiten Hang, quergestellt und mit brachialer Gewalt rückwärts in eine Garteneinfahrt gerutscht. Und <em>auf </em>der Mauer mit dem Heck zum Stehen gekommen. Der perfekte Feierabend für den armen Fahrer. Ein Kollege ward bereits herbeigerufen, emsige Nachbarn schaufeln mit großen Schippen Schnee vom Bug des Paket-Schiffes weg und Sand unter die hilflos drehenden Hinterräder. Neugierig stapfen meine Tochter und ich zum Ort des Geschehens, und ich biete meine Hilfe an. Noch braucht man sie nicht. <em>Noch </em>nicht.</p>
<p><span id="more-5232"></span><a title="ück" rel="lightbox[g2image]" href="http://www.motorkultur.com/g2/d/101298-2/P2015343.JPG?g2_GALLERYSID=TMP_SESSION_ID_DI_NOISSES_PMT"><img class="right" title="ück" src="http://www.motorkultur.com/g2/d/101299-2/P2015343.JPG?g2_GALLERYSID=TMP_SESSION_ID_DI_NOISSES_PMT" alt="Einen vor und zwei zurück" width="200" height="150" /></a>Eine offensichtlich im Verbandskasten mitgeführte Stahltrosse verbindet die beiden 3,5-Tonnen-Boliden semi-elastisch miteinander. Der eine zieht rückwärts fahrend den anderen aus der Schneewehe und von dem vermaledeiten Mauervorsprung herunter. Soweit scheint der Plan aufzugehen. Meine Nachbarn müssen nun ihre Hecke nicht mehr zurückschneiden, der leichte Blechschaden an dem LKW lässt sich richten und niemand wurde verletzt. Doof: Der rettende Kollege steht nun seinerseits rückwärts am Hang und betrachtet ungläubig seine unmotiviert drehende Hinterachse. Was ist das eigentlich für ein Winter, in dem schon am kleinsten Hang der gesamte Verkehr zum Erliegen kommt, weil die Autos bei der leichtesten Steigung abglitschen wie eine Schnecke an einer öligen Fensterscheibe? Insgesamt fünf emsige, aber zunehmend verzweifelte UPS-Boten schieben, fachsimpeln und frieren.<em> &#8220;Soll ich vielleicht außen rum fahren und dich rausziehen&#8230;? Mit dem Audi da&#8230; Quattro und Winterreifen und so&#8230;?</em>&#8221; Stuzige Blicke. <em>&#8220;Ja klar, mann! Super!!!&#8221; </em>Sandmann hat endlich wieder eine Mission. Wie schön!</p>
<p><a title="Lotse beglückwünscht Käptn" rel="lightbox[g2image]" href="http://www.motorkultur.com/g2/d/101310-2/P2015349.JPG?g2_GALLERYSID=TMP_SESSION_ID_DI_NOISSES_PMT"><img class="left" title="Lotse beglückwünscht Käptn" src="http://www.motorkultur.com/g2/d/101311-2/P2015349.JPG?g2_GALLERYSID=TMP_SESSION_ID_DI_NOISSES_PMT" alt="Lotse beglückwünscht Käptn" width="200" height="150" /></a>Nachdem das seit Wochen nicht geöffnete Garagentor von einer Schneewehe grob befreit ist fische ich die abnehmbare Anhängerkupplung heraus, pflanze mein Töchterchen nebst Fotoapparat auf den gut geheizten Beifahrersitz und umrunde das Szenario ortskundig auf einer Nebenstraße, um rückwärts an den havarierten Laster heranzufahren. Der gesamte feierabendliche Durchreiseverkehr ist inzwischen zum Erliegen gekommen. Betroffene Nachbarn haben resignierend ihr Auto am Straßenrand abgestellt oder sind einen großen Umweg gefahren. Einer der freundlichen, selbstleuchtenden Fahrer schlingt die Trosse um den Haken am Heck des V8, und wir bereden noch kurz die Vorgehensweise. Man wolle nicht den ganzen Hang hoch, um möglichst früh umdrehen und endlich wieder geradeaus fahren zu können. Okay. Schwierig ist nebenbei das Vorhandensein diverser parkender Autos am Straßenrand. Ich denke kurz darüber nach, wie sich eigentlich die Haftung gestaltet, wenn ich einen UPS-Laster eine vereiste Straße raufziehe und dieser dabei den Straßenrand verformend umgestaltet&#8230; Aber genug gedacht für heute, ich lege die Fahrstufe ein, lasse 400NM an den vier Rädern drehen und fordere die 280 ansonsten eher gelangweilten Pferde endlich einmal wieder richtig heraus!</p>
<p><a href="http://www.motorkultur.com/v/useralben/Sandmann/Audi+V8/wenn_der_winter_kommt/P2015346.JPG.html?g2_GALLERYSID=TMP_SESSION_ID_DI_NOISSES_PMT"><img class="noPopup" title="Erfolgversprechende Drehmomente" src="http://www.motorkultur.com/g2/d/101307-2/P2015346.JPG?g2_GALLERYSID=TMP_SESSION_ID_DI_NOISSES_PMT" alt="Erfolgversprechende Drehmomente" width="180" /></a> Wahnsinn! Es fühlt sich an, als ob der V8 an einem Berg befestigt wäre. Was für ein unglaublicher Klotz von einem trägen Laster, was für eine unglaubliche Glätte! Immer wieder graben sich die Winterreifen durch das Eis und lassen Qualm und Gestank nach Gummi aufwirbeln, es riecht wie auf einem Dragsterrennen. Meine Tochter steht fasziniert am Straßenrand und vergisst fast das ihr aufgetragene Fotografieren. Flüche und Schreie von ganz hinten hinter der Nase des Lasters. Ich lege den Rückwärtsgang ein, rolle ein Stück zurück und versuche es mit leichten Rucks. Irgendwann, ich habe gefühlt inzwischen allein mit der Motorwärme die halbe Straße abgetaut, bewegt sich das Gespann kontinuierlich den Hang hinauf. Triumphierende Rufe von den armen Paketboten, die eigentlich seit einer Stunde Feierabend haben sollten. Der Audi hat den gewaltigen Laster bis auf den obersten Punkt der kleinen Steigung gezogen, wir haben keine parkenden Nachbarn angekarrt und es scheint sogar noch ein Rest Profil auf meinen noch nicht wirklich alten Winterreifen zu sein! Sieg auf der ganzen Linie!</p>
<p><a title="Ende gut, alles gut" rel="lightbox[g2image]" href="http://www.motorkultur.com/g2/d/101313-2/P2015351.JPG?g2_GALLERYSID=TMP_SESSION_ID_DI_NOISSES_PMT"><img class="left" title="Ende gut, alles gut" src="http://www.motorkultur.com/g2/d/101314-2/P2015351.JPG?g2_GALLERYSID=TMP_SESSION_ID_DI_NOISSES_PMT" alt="Ende gut, alles gut." width="200" height="150" /></a>Der brave braune Mann ist glücklich und voll des Dankes. Ich fahre noch ein Stückchen vor ihm her die schmale Straße entlang, bis es ihm gelingt, die rollende Paketbox zu wenden. Hupend und winkend und noch lange aus den offenen Fenstern rufend fahren die beiden LKW mit ihren hilfsbereiten Insassen davon in ihren heute sehr wohl verdienten Feierabend. Meine kleine Tochter und ich driften zurück durch die seit Tagen nicht geräumte Nebenstraße, um zufrieden festzustellen, dass auch der letzte öffentliche und für den Audi passende Parkplatz von einem der Nachbarn belegt wurde, die zu träge sind, die eigenen vorm Haus mal freizuschaufeln. An dieser Stelle nochmals vielen Dank. Aber es gibt Schlimmeres. Der V8 steht jetzt tickend und zischend zwischen zwei gewaltigen Schneehügeln vor dem Haus eines weiteren, als eher anstrengend bekannten Nachbarn, direkt vor seinem Zaun. Gewagt, gewagt. Aber ich glaube, heute Abend schwebt über dem Auto der Schutzengel der rutschigen Nebenstraßen. Mein Helferkonto ist nun langsam ganz gut gefüllt. Eigentlich hatte ich heute Abend schon eine bebilderte Schimpftirade über den endlosen Winter fertig, aber die kann ich ja immer noch posten. Wenn man der Wettervorhersage Glauben schenken kann, geht das noch lange so weiter.</p>
<p>Wie weit geht denn <strong>Ihre </strong>Hilfsbereitschaft, gerade in diesen kalten, nassen Tagen? Sind Sie so genervt, dass Sie alle anderen ignorieren? Oder helfen Sie spontan mit schieben und ziehen? Erzählen Sie doch mal, das Feuer brennt im Kamin, das Popcorn duftet und der Abend ist noch jung genug für Erlebnisberichte&#8230;</p>
<p>Sandmann</p>
<div id="_mcePaste" style="overflow: hidden; position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px;">UPS, Quattro, Audi V8, Schnee, Winter</div>
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		<title>Kiez Cars &#8211; Gumpert Apollo &#8211; Eierkochen auf der Nordschleife</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Jan 2010 08:51:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Charly Bravo</dc:creator>
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		<category><![CDATA[apollo]]></category>
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		<description><![CDATA[[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]
Das ist mal eine etwas andere Art, eine Gumpert Apollo zu zeigen. Sehr unterhaltsam und gut gemacht. Unser  Bericht zum Gumpert Apollo Speed.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.<a href="http://www.autobildblog.de/2010/01/25/kiez-cars-gumpert-apollo-eierkochen-auf-der-nordschleife/">Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]</a></p>
<p>Das ist mal eine etwas andere Art, eine Gumpert Apollo zu zeigen. Sehr unterhaltsam und gut gemacht. Unser <a href="http://www.autobild.de/artikel/fahrbericht-gumpert-apollo-speed_941238.html"> Bericht zum Gumpert Apollo Speed.</p>
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		<title>Pendeln Akt 1 &#8211; Montag früh zur Arbeit!</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Jan 2010 23:06:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sandmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sandmanns Audi V8]]></category>
		<category><![CDATA[Audi V8]]></category>
		<category><![CDATA[Berufspendler]]></category>
		<category><![CDATA[Montag]]></category>
		<category><![CDATA[Pendeln]]></category>
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		<category><![CDATA[Sandmann]]></category>

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		<description><![CDATA[Manchmal hilft auch kein Kaffee mehr. Es gibt diese Tage, nein, diese Morgende, an denen ich am liebsten im Bett bleiben würde. Besonders, wenn es draußen einfach ununterbrochen kalt, dunkel und nass ist. Was hindert mich eigentlich daran? Ach ja. Ich habe zwei Kinder, die es als wenig vorbildlich ansehen würden, wenn Papa nicht aus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Käffchen!" rel="lightbox[g2image]" href="http://www.motorkultur.com/g2/d/100908-2/P1195240.JPG?g2_GALLERYSID=TMP_SESSION_ID_DI_NOISSES_PMT"><img title="Käffchen!" src="http://www.motorkultur.com/g2/d/100909-2/P1195240.JPG?g2_GALLERYSID=TMP_SESSION_ID_DI_NOISSES_PMT" alt="Käffchen!" width="200" height="150" /></a>Manchmal hilft auch kein Kaffee mehr. Es gibt diese Tage, nein, diese Morgende, an denen ich am liebsten im Bett bleiben würde. Besonders, wenn es draußen einfach ununterbrochen kalt, dunkel und nass ist. Was hindert mich eigentlich daran? Ach ja. Ich habe zwei Kinder, die es als wenig vorbildlich ansehen würden, wenn Papa nicht aus der Kiste kommt. Und ich habe einen Job, der mir meistens Spaß macht und nach mir ruft. Heute ganz besonders laut. Zudem aus einer gewissen Entfernung, genauer gesagt aus Flensburg, wo ich um 8.00 Uhr sein muss. Ich teile dieser Tage das Los der vielen 1000 <strong>Berufspendler</strong>, die sich Tag für Tag und Morgen für Morgen aus ihren Betten quälen, um ihre Arbeit zu verrichten. Was extra schlimm zwischen November und Februar ist, denn in diesen Monaten gestaltet sich die Umgebung dunkel und kalt. Januar. Jetzt. Der Weihnachtsglanz ist verloschen, die Ferien sind vorbei und der Frühling ist noch weit weg. Seit Wochen liegt Schnee in Schleswig-Holstein und die Eiskratzer gehen weg wie Oblaten beim Abendmahl. Aber fangen wir vorne an.</p>
<p><span id="more-5221"></span></p>
<p><a title="Dunkel, dunkler, am Dunkelsten" rel="lightbox[g2image]" href="http://www.motorkultur.com/g2/d/100917-2/P1195230.JPG?g2_GALLERYSID=TMP_SESSION_ID_DI_NOISSES_PMT"><img title="Dunkel, dunkler, am Dunkelsten" src="http://www.motorkultur.com/g2/d/100918-2/P1195230.JPG?g2_GALLERYSID=TMP_SESSION_ID_DI_NOISSES_PMT" alt="Dunkel, dunkler, am Dunkelsten" width="200" height="150" /></a>6:00 Uhr früh. Ein unbarmherziger Radiowecker quakt mir mit seit Jahrzehnten gleichbleibend mieser Tonqualität die schlechten Nachrichten dieses Montags ins dunkle, kalte Bettchen. Finsternis und diese leere Stille des noch schlafenden Hauses umgeben mich. Als nach einigen Minuten noch immer keine über Nacht verdrängten Katastrophen in mein Bewusstsein kleckern, schwinge ich mich mit überzeugendem Elan aus der Koje, knipse im Vorbeischlurfen die Kaffeemaschine an und ziehe mit triumphierendem Blick als erster ins warme Badezimmer ein. Sie kennen vielleicht das Drama, wenn Ihrer 14jährige Tochter das vor Ihnen gelingt. In Kombination mit Zeitdruck bedeutet das, dass Sie ungeduscht zur Arbeit fahren. Aber heute nicht. Okay, Pausenbrote schmieren, Ranzen kontrollieren, Kinder in die vorgesehenen Bekleidungsstücke stopfen, moment &#8211; es soll ja kein Elternblog werden. Mache ich demnach mit einer hässlich roten Thermoskanne weiter, randvoll mit französischem Instant-Kaffee und heißer Milch. Die und mein Laptop und ich treten raus in die nasskalte Winterwunderwelt. Guten Morgen liebe Woche. Alle scheinen hier noch zu schlafen!</p>
<p><a title="Fachgerechte Gepäckverstauung" rel="lightbox[g2image]" href="http://www.motorkultur.com/g2/d/100914-2/P1195232.JPG?g2_GALLERYSID=TMP_SESSION_ID_DI_NOISSES_PMT"><img title="Fachgerechte Gepäckverstauung" src="http://www.motorkultur.com/g2/d/100915-2/P1195232.JPG?g2_GALLERYSID=TMP_SESSION_ID_DI_NOISSES_PMT" alt="Fachgerechte Gepäckverstauung" width="200" height="150" /></a>Mein Auto sieht aus, als sei es seit Monaten nicht sauber gemacht worden. Ich vermute, es liegt daran, dass es seit Monaten nicht sauber gemacht wurde. Bei diesem Wetter gestaltet sich Fahrzeugpflege einfach unlustig, sowohl innen wie außen. Unerwartet tauche ich nach dem erfolgreichen energischen Öffnungsversuch der angefrorenen hinteren Tür ein in eine Welt aus Feuchtigkeit, Welpenkotze und Wunderbaum. Mein noch schlafendes Hirn sucht verzweifelt nach virtuellen olfaktorischen Alternativen. Der warme Kuss der Frau, die ich liebe (zusammen mit allem Drumrum) wäre mir jetzt definitiv ein bisschen lieber. Auch wenn die Scheiben heute wegen der trockenen Kälte einmal nicht vereist sind, die Türen benehmen sich, als wären sie von grobschlächtigen HDW-Mitarbeitern zugeschweißt. Ich steige durch die Beifahrertür ein und stemme von innen die knirschende Fahrertür auf. Geht doch. Sodenn. habe ich alles? Laptop hinter dem Fahrersitz, Kaffeekanne auf dem Beifahrersitz, Handyakku voll. Dann kann es ja losgehen.</p>
<p><a title="Wachbleiben für Profis" rel="lightbox[g2image]" href="http://www.motorkultur.com/g2/d/100905-2/P1195242.JPG?g2_GALLERYSID=TMP_SESSION_ID_DI_NOISSES_PMT"><img title="Wachbleiben für Profis" src="http://www.motorkultur.com/g2/d/100906-2/P1195242.JPG?g2_GALLERYSID=TMP_SESSION_ID_DI_NOISSES_PMT" alt="Wachbleiben für Profis" width="200" height="150" /></a>Während aus den Lautsprechern <em>Marillion </em>und <em>Roger Waters</em> ihre suizidalen, lebensverneinenden Endzeit-Textphrasen schmettern, schenke ich mir konzentriert den ersten Kaffee noch mitten in Kiel ein. Die verharrschte, festgefahrene Schneedecke lässt den alten Audi V8 holpern wie bei starkem Seegang, was das Kaffeetrinken in eine höhere Levelklasse hebt. Entspannung fühlt sich anders an. Immerhin habe ich diesmal die Kanne nicht auf dem Dach stehen gelassen. Aber das ist eine andere Geschichte, im Übrigen (deshalb) auch eine andere Kanne. An der Bushaltestelle sehe ich blasse, überschminkte Teenager mit Musik im Ohr und der Angst vor der nächsten Mathearbeit im Herzen. Wenn <em>ich </em>schon nicht aus den Hufen komme, wie müssen sich dann Kinder um diese Uhrzeit fühlen? Das deutsche Schulsystem ist das allerletzte. Ich wechsel zwischen einer unfassbar beruhigenden Musikauswahl des lokalen &#8220;Malersenders&#8221; NDR1 und den genannten &#8220;Progressive-Rock&#8221;-Veteranen. Langsam erwärmen sich die vielen Liter G12+ angereicherten Kühlwassers rund um den großvolumigen Alublock, was die Gasanlage zur Mitarbeit überredet und den Wärmetauscher auf den Plan ruft. Es wird flauschig im Audi. Hertz Hertz. Eine erfolglos gegen ihre Überstunden protestierende Sitzheizung trägt darüber hinaus ihren Teil zu meinem Wohlbefinden bei. Adios Kiel. Bis heute Abend. Eine Stunde Fahrt über die A7 liegt vor mir, auf dem Teil, der ungefähr so unterhaltsam ist wie die Tagebuchaufzeichnungen eines Komapatienten. Zumal es in die falsche Richtung geht! A7 Richtung Süden = Liebe, A7 Richtung Norden = Arbeit.</p>
<p><a title="Was man so sieht..." rel="lightbox[g2image]" href="http://www.motorkultur.com/g2/d/100920-2/P1195246.JPG?g2_GALLERYSID=TMP_SESSION_ID_DI_NOISSES_PMT"><img title="Was man so sieht..." src="http://www.motorkultur.com/g2/d/100921-2/P1195246.JPG?g2_GALLERYSID=TMP_SESSION_ID_DI_NOISSES_PMT" alt="Was man so sieht..." width="200" height="150" /></a>Während um mich herum die Welt langsam zum Leben erwacht und ich erstaunlich viele Menschen eingepfercht in ihren Autos erblicke (die wohl auch mindestens so früh aufgestanden sind wie ich), wird mir langweilig. Monoton knurrt der treue Achtzylinder mit konstanten 120 über die verschneiten, teils vereisten Fahrspuren, vorbei an dänischen und schwedischen Lastwagen. Und Kleinwagen aus Schleswig, die beim geringsten Anzeichen von Glätte sofort bremsen und mit 40 über die Autobahn schleichen. Im Gegensatz zur Umgebung haben die Anzeigen in Audi&#8217;s Kombiinstrument durchaus Unterhaltungswert. Ein Pilot würde vermutlich &#8220;All Systems running&#8221; melden. Bis auf dieses hässliche <em>Gib-mir-Benzin</em>-Symbol stimmt das auch, aber es ist noch genug LPG im Tank. Na? Naaaaa? Können Sie alle Zeichen in diesem Bild deuten? Wenn nicht &#8211; fahren sie halt keinen Audi V8. Aber wer macht das schon? Widmen wir uns wieder der Autobahn. Nicht einmal telefonieren kann ich, alle, die mir am Herzen liegen sind entweder in der Schule oder schlafen noch!</p>
<p><a title="Bonjour Tristesse" rel="lightbox[g2image]" href="http://www.motorkultur.com/g2/d/100902-2/P1195248.JPG?g2_GALLERYSID=TMP_SESSION_ID_DI_NOISSES_PMT"><img title="Bonjour Tristesse" src="http://www.motorkultur.com/g2/d/100903-2/P1195248.JPG?g2_GALLERYSID=TMP_SESSION_ID_DI_NOISSES_PMT" alt="Bonjour Tristesse" width="200" height="150" /></a>Was man vorhin, um 6.00 Uhr noch nicht für möglich gehalten hatte &#8211; irgendwie kommt man ja am Ende doch immer da an, wo man hin will. Und trotz einer trüben Suppe, einem kalten und nassen Wochenbeginn und einer nicht enden wollenden Geradeaus-Autobahn gehen auch solche Montage vorbei. Da ist noch der Nissan mit der permanent brennenden Nebelschlussleuchte, der komplett unbeleuchtete Toyota und auf der Gegenfahrbahn der Unfall mit drei Autos, von dem ich eben im Verkehrsfunk gehört habe. Niemand verletzt. Für diese Leute ist der erste Tag der Arbeitswoche wohl noch ein bisschen dunkler als für mich ausgefallen. Aber was sehe ich da? Ist das so etwas wie Dämmerung, kurz vor 8:00 Uhr, kurz vorm Ziel? Hey! Kommt da etwa schon der Frühling? Oder sind das nur die Lichter von Flensburg? Im Sommer sind die Fahrten zur Arbeit eigentlich gar nicht so schlimm. Und darüber hinaus&#8230; Ab Donnerstag könnte ich wieder mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren. Also werde ich mich mal nicht beschweren. Sind oder waren Sie ein typischer Pendler? Haben Sie tägliche Touren von über einer Stunde hin &#8211; und zurück hinter sich? Wie ist das so, gerade im Winter? Ich freue mich auf Ihre Kommentare! Und gebe Ihnen zum Abschluss noch a) den Ausblick auf &#8220;Pendeln Akt 2&#8243; (was wesentlich weniger trüb sein wird) und b) ein Video von Roger Waters und Pink Floyd. Passt zur Jahreszeit. Bleiben Sie fröhlich.</p>
<p>[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.<a href="http://www.autobildblog.de/2010/01/20/pendeln-akt-1-montag-fruh-zur-arbeit/">Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]</a></p>
<p>Sandmann</p>
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		<title>Stage 14: Santa Rosa de la Pampa &#8211; Buenos Aires</title>
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		<pubDate>Sun, 17 Jan 2010 12:13:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sascha Höpfner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dakar 2010]]></category>

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		<description><![CDATA[Unsere letzte Nacht im Camp war sehr ruhig. Fern von allen Stromaggregaten und arbeiteten Mechanikern zelteten wir direkt am nahen Seeufer. Gut erholt machen wir uns früh morgens auf den Weg nach Buenos Aires. Durch eine breite mehrere km lange Allee verlassen wir Santa Rosa de la Pampa. Ganz anders als am Vortag ist die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5217" title="stage 13 054" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/01/stage-13-054-240x160.jpg" alt="stage 13 054" width="240" height="160" />Unsere letzte Nacht im Camp war sehr ruhig. Fern von allen Stromaggregaten und arbeiteten Mechanikern zelteten wir direkt am nahen Seeufer. Gut erholt machen wir uns früh morgens auf den Weg nach Buenos Aires. Durch eine breite mehrere km lange Allee verlassen wir Santa Rosa de la Pampa. Ganz anders als am Vortag ist die Landschaft sehr grün. Auf den weitläufigen Wiesen und Feldern grasen hunderte Rinder und Pferde mit ihrem Nachwuchs.<br />
<span id="more-5216"></span><br />
Nach der Hälfte unserer Tagesstrecke erreichen wir die Zieleinfahrt der finalen Wertungsprüfung. Ein Pflichtstopp, da die Ausgangsposition spannender nicht sein könnte. VW-Routinier Carlos Sainz hat nur 2:48 Minuten Vorsprung auf seinem katarschen Teamkollegen Nasser Al-Attiyah.</p>
<p>I<img class="alignright size-thumbnail wp-image-5218" title="stage 14 042" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/01/stage-14-042-240x160.jpg" alt="stage 14 042" width="240" height="160" />m Ziel warten mehrere Tausend Zuschauer auf die Rennwagen. Plötzlich wird es lauter hinter den Absperrungen. Mit geöffneter Fahrertür und erhobenen Zeigefinger rauscht Nasser Al-Attiyah mit seinem Beifahrer Timo Gottschalk heran und jubelt. Doch als der Tagessieger aussteigt, ist ihm die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben. Er hat es nicht geschafft den Rückstand aufzuholen. Die Spanier Carlos Sainz und Lucas Cruz sind Dakar-Sieger 2010. Das Duo folgt mit kurzem Abstand. Werkspilot Sainz sind die Strapazen der letzten Wochen deutlich anzusehen. Es dauert einige Momente bis ihn die Freude überkommt. Zusammen mit Landsmann Cruz und VW-Motorsportchef Kris Nissen erklimmt er das Dach seines Race Touareg und reißt die Hände in die Höhe. Nach zahlreichen Gratulationen und Interviews springen die Teams in ihre Autos und treten den „Heimweg“ nach Buenos Aires an.</p>
<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5219" title="stage 13 069" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/01/stage-13-069-240x160.jpg" alt="stage 13 069" width="240" height="160" />Auch wir nehmen wieder in unserer Mercedes R-Klasse Platz um die noch ausstehenden 336 Kilometer zu absolvieren. Was wir allerdings mal wieder nicht beachten, ist unsere Tankanzeige. Seelenruhig fahren wir an zwei Tankstellen vorbei, fest in dem Glauben, dass die Route zur argentinischen Hauptstadt mit solchen übersäht sei. Dieser Gedanke stellte sich jedoch schnell als irrtümlich heraus. Fast hätten wir am letzten Tag noch schieben müssen. Mit verbrauchsarmer Fahrweise und etwas Glück erreichen wir dann doch noch eine Tankstelle, die abseits jeglicher Zivilisation an der Landstraße auf uns wartet. Wir nehmen Sprit auf und bringen unser großes Abenteuer, die Rallye Dakar 2010 zu Ende.</p>
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		<item>
		<title>Stage 13: San Juan &#8211; Santa Rosa de la Pampa</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Jan 2010 20:20:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sascha Höpfner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dakar 2010]]></category>

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		<description><![CDATA[Worauf habe ich mich da nur eingelassen? „Ja gerne“, antwortete ich unüberlegt auf das Angebot, in einem Dakar-Buggy mitzufahren. Und das habe ich nun davon. Etwas beengt kauere ich auf dem Beifahrerplatz. Mein Puls rast schon vor der Abfahrt in die Höhe. Ein Teammitglied zurrt mich im Schalensitz fest. Philippe Gache (Foto, re.), Fahrer und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5212" title="stage 13 015" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/01/stage-13-015-240x160.jpg" alt="stage 13 015" width="240" height="160" />Worauf habe ich mich da nur eingelassen? „Ja gerne“, antwortete ich unüberlegt auf das Angebot, in einem Dakar-Buggy mitzufahren. Und das habe ich nun davon. Etwas beengt kauere ich auf dem Beifahrerplatz. Mein Puls rast schon vor der Abfahrt in die Höhe. Ein Teammitglied zurrt mich im Schalensitz fest. Philippe Gache (Foto, re.), Fahrer und Teamchef von SMG nimmt neben mir Platz und startet den Motor. Mit einem dumpfen Dröhnen erwacht der 3,0-Liter-Dieselmotor zum leben. <span id="more-5211"></span><br />
Wir verlassen das Camp und suchen nach einer geeigneten Offroadpassage, wo der SMG-Buggy sein ganzes Potential ausspielen kann. Philippe Gache ist sich sicher, dass 2009 in Biwaknähe eine Wertungsprüfung startete. Genau diese Stelle versuchen wir zu finden. Da wieder hunderte Menschen vor unserem Nachtlager die Straßen stürmen, wird dies allerdings zur Geduldprobe. Als wir die Zuscheuermenge hinter uns gelassen haben und auf einer Landstraße sind, tippt mein Fahrer leicht das Gaspedal an. Prompt drückt es mich in den Sitz. Dann lässt Gache den Fuß auf dem Pedal stehen und beschleunigt voll. Der Buggy federt  hinten ein und ich sehe durch die Frontscheibe in den Himmel. Nur mit Mühe kann ich mich aus den Tiefen meines Rennsitzes wieder nach vorne beugen. Überrascht von der ernormen Power frage ich den siebenmaligen Dakar-Teilnehmer nach dem Motor. Er erklärt: „Das Triebwerk stammt serienmäßig von BMW und wurde von der Rennsportfirma Oreca speziell für den Dakareinsatz weiterentwickelt. Jetzt leistet er 320 PS und erreicht eine Spitzengeschwindigkeit von 200 km/h.“ Das Basismodell ist übrigens das Selbe, welches auch den X-Raid-BMW-Motoren als Grundlage dient.<br />
<img class="alignright size-thumbnail wp-image-5213" title="stage 4 145" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/01/stage-4-145-240x160.jpg" alt="stage 4 145" width="240" height="160" />Plötzlich legt Philippe Gache eine Vollbremsung hin, drückt eine Knopf – es ist die Handbremse &#8211; und wendet mit stehenden Rädern. Er hat die Geländeeinfahrt erspäht. Vor uns liegt eine schmale sandige Hügelpiste. Wieder heult der Motor auf. Ich versuche mich noch irgendwo festzukrallen, doch es ist zu spät. Gache gibt Vollgas und reist einen Gang nach dem anderen in die Höhe. Dann die erste Kuppe, Bremse, kurzer Sprung und sofort wieder Vollgas um den Buggy zu stabilisieren. Links und rechts fliegen Steine an uns vorbei. Im Drift pflügen wir durch die flachen Büsche. Plötzlich rasen wir mit dem rechten Vorderrad in ein tiefes Loch. Ich werde völlig durchgeschüttelt und denke: „Jetzt ist das Rad ab.“ Ich schaue zu Philippe Gache rüber. Doch dieser verzieht keine Miene. Er weiß was sein Buggy aushält, hat er ihn doch mit seinem Team selbst gebaut. Der enorme Federweg lässt den Buggy auch größte Unebenheiten problemlos wegstecken. Einziger Nachteil: Er wird nur über die beiden Hinterräder angetrieben, verfügt also über kein Allradsystem. Nach gut zehn Minuten beenden wir unseren Geländeausritt und kehren auf den Asphalt zurück. Auf meinem Gesicht hat sich ein breites „Dauergrinsen“ eingestellt, dass noch den gesamten Rückweg anhält.<br />
<img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5214" title="stage 13 017" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/01/stage-13-017-240x160.jpg" alt="stage 13 017" width="240" height="160" />Jetzt weiß ich, warum die Rallye Dakar als härteste Offroad-Veranstaltung der Welt gilt. Hier wirken gewaltige Kräfte auf den Körper. Fahrer und Copilot müssen 100%ig fit sein um die mehrere Stunden andauernden Wertungsprüfungen durchstehen zu können. Dennoch kann ich jeden Teilnehmer verstehen, der hier am Start ist. Es ist einfach ein grandioses Gefühl mit einem Dakar-Boliden durch die Wildnis zu sprinten.<br />
Am nächsten Morgen nehme ich wieder in unserer Mercedes-R-Klasse Platz. Nach meinem kleinen Ausflug kommt mir der Komfort unseres Einsatzfahrzeugs noch größer vor. Denn im SMG-Renner war die Beinfreiheit doch etwas beschränkt. Von San Rafael reisen wir zum letzten Nachtlager nach Santa Rosa de la Pampa. Und der Name unseres Zielorts ist Programm. Auf dem 547 km langen Weg verändert sich die Landschaft kaum merklich und Dörfer sind so selten wie bei einer Alaska-Expedition. Trotzdem genießen wir unsere Etappe.</p>
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		<title>Stage 12: San Juan &#8211; San Rafael</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Jan 2010 23:57:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sascha Höpfner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dakar 2010]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Tag beginnt mir einer Irrfahrt durch Mendoza. Wie in allen südamerikanischen Städten, die wir bisher auf unserer Reise durchquert haben wimmelt es auch hier von Einbahnstraßen. Zusammen mit unserem dürftigen Kartenmaterial ergibt das eine Falschfahrgarantie. Dennoch schaffen wir es aus eigener Kraft die richtige Route nach San Rafael zu finden. Aufgrund eines Navigationsfehlers verfehlen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5207" title="stage 12 002" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/01/stage-12-002-240x160.jpg" alt="stage 12 002" width="240" height="160" />Der Tag beginnt mir einer Irrfahrt durch Mendoza. Wie in allen südamerikanischen Städten, die wir bisher auf unserer Reise durchquert haben wimmelt es auch hier von Einbahnstraßen. Zusammen mit unserem dürftigen Kartenmaterial ergibt das eine Falschfahrgarantie. Dennoch schaffen wir es aus eigener Kraft die richtige Route nach San Rafael zu finden. Aufgrund eines Navigationsfehlers verfehlen wir das Ziel der Wertungsprüfung und erreichen bereits gegen Mittag das Camp. Das kommt mir sehr gelegen. So kann ich das erste Mal seit zwei Wochen richtig entspannen und die Seele baumeln lassen. Ich schlendere ins Versorgungszelt, genieße eine gekühlte Cola und lasse meine Gedanken schweifen. <span id="more-5204"></span><br />
<img class="alignright size-thumbnail wp-image-5205" title="stage 7 110" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/01/stage-7-110-240x160.jpg" alt="stage 7 110" width="240" height="160" />Je länger wir durch Argentinien und Chile reisen, werden mir die grundlegenden Unterschiede zwischen Deutschland und Südamerika immer deutlicher. Stress und Hektik sind den Südamerikanern beispielsweise völlig fremd. Egal ob in der Großstadt oder auf dem Land, die Menschen erledigen ihre Aufgaben zwar gewissenhaft aber in völliger Gelassenheit. Es kann dann auch einmal passieren, dass man auf seinen Milchkaffee eine halbe Stunde lang warten muss, obwohl die Cafeteria nur minimal gefüllt ist. Das ist aber nicht weiter wild. Die Gäste warten seelenruhig ab bis ihre Bestellung eintrifft. In Copiapo machten wir eine ähnliche Erfahrung. Gegen Abend kehrten wir in ein kleines Straßencafe, direkt am Hauptplatz ein. Das Wetter war herrlich und wir wunderten uns, dass außer uns kaum Besucher an den runden Tischen saßen. Nach kurzer Wartezeit nahm ein völlig gestresster Kellner unsere Bestellung auf und meinte: „So voll war es hier schon lange nicht mehr. Das muss wohl an der Rallye Dakar liegen.“ Wir schauten uns an und konnten diese Aussage kaum fassen. In unserem Heimatland würden sich Bedienungen bei diesem „Besucheransturm“ sicherlich langweilen.<br />
<img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5206" title="R-Klasse_meets_Oldtimer" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/01/R-Klasse_meets_Oldtimer-240x180.jpg" alt="R-Klasse_meets_Oldtimer" width="240" height="180" />Einen weiteren gravierenden Unterschied stelle ich beim Autofahren fest. Recht und Ordnung gibt es auf argentinischen und chilenischen Straßen nur selten. Gerade in Großstädten wie Buenos Aires oder Santiago de Chile kommt man mit einem mitteleuropäischen Fahrstil nicht voran. Man muss das in der Fahrschule Gelernte ganz weit hinten im Gedächtnis vergraben und einfach los fahren. Hier herrscht das Recht des schnelleren. Vorfahrtsregeln und Fahrspuren werden nicht eingehalten und auch Ampeln sind nicht immer ein Stoppgrund, wobei das rote Licht doch überraschend häufig geduldet wird. Dennoch gibt es in diesem „Verkehrschaos“, wie wir es in Deutschland nennen würden, wenige Unfälle. Das ist vielleicht auch ein Grund dafür, dass auf südamerikanischen Straßen noch häufig Autos unterwegs sind, die 20 Jahre und älter sind. Ein weiterer Grund für das Fortbestehen dieser liebevoll behandelten Rostlauben ist das Fehlen einer TÜV-Plakette. Hier schleift ein Auspuff am Boden, da klappert die Karosserie bedenklich. In Deutschland würden wahrscheinlich nicht einmal zehn Prozent dieser Oldtimer eine technische Abnahme überstehen. In den Städten Argentiniens und Chile schmücken diese bunten Klapperkisten die Avenidas und lassen Besucher allen Alters ins Schwärmen geraten.<br />
Mir gefällt die südamerikanische Mentalität wirklich gut und ich genieße jeden Tag meiner Rallye Dakar in vollen Zügen. Allerdings muss ich zugeben, dass ich anfangs einen kleinen Kulturschock durchlebt habe. Es dauerte einige Tage bis ich mich in diese fremde Kultur etwas eingelebt hatte.</p>
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		<title>Stage 11: Santiago de Chile &#8211; San Juan</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Jan 2010 04:20:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sascha Höpfner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dakar 2010]]></category>

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		<description><![CDATA[Rückreise ins Land der Gauchos. Nach unserem neuntägigen Aufenthalt in Chile kehren wir heute über die Ruta 7 nach Argentinien zurück. Laut meines Reiseführers soll dies die meistbefahrene Verbindung zwischen beiden Ländern sein. Leider bestätigt sich diese Aussage. Das Verkehrsaufkommen ist hoch und wir kommen nur zäh voran. Zu allem Überdruss befinden sich auf dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5197" title="stage 11 055" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/01/stage-11-055-240x180.jpg" alt="stage 11 055" width="240" height="180" />Rückreise ins Land der Gauchos. Nach unserem neuntägigen Aufenthalt in Chile kehren wir heute über die Ruta 7 nach Argentinien zurück. Laut meines Reiseführers soll dies die meistbefahrene Verbindung zwischen beiden Ländern sein. Leider bestätigt sich diese Aussage. Das Verkehrsaufkommen ist hoch und wir kommen nur zäh voran. Zu allem Überdruss befinden sich auf dem Weg zahlreiche, nur einspurig befahrbare Baustellen, die den gesamten Dakar-Tross immer wieder ausbremsen. Einmal warten wir 25 Minuten ehe die Straße wieder freigegeben wird. Glücklicherweise haben wir keinen Zeitdruck, ganz anders als die mächtigen Renntrucks, die ihre Startzeit zur Wertungsprüfung einhalten müssen und nervös hinter uns von links nach rechts schaukeln. <span id="more-5196"></span><br />
<img class="alignright size-thumbnail wp-image-5198" title="stage 11 037" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/01/stage-11-037-240x160.jpg" alt="stage 11 037" width="240" height="160" />Entschädigend ist wieder einmal die tolle Aussicht. Schon bei der Einfahrt ins Hochgebirge beginnt eine ehemalige Eisenbahntrasse. Die Schienenstränge sind immer wieder unterbrochen und die Tunnels sind zum größten Teil verfallen. Dennoch kann ich mir gut vorstellen, wie die Menschen damals über diese Eisenbahnstrecke den Pass überquerten. Wir nehmen allerdings lieber unsere komfortable Mercedes-R-Klasse für den Anstieg auf über 3500 Meter. In endlosen Serpentinen schlängelt sich die Passstraße in die Höhe. Die Landschaft verändert sich innerhalb einer halben Stunde total. Im unteren Bereich schweift mein Blick durch ein äußerst lebendig wirkendes Tal. Dort schlängelt sich ein breiter Gebirgsfluss an der Straße entlang. Am Ufer gedeihen unterschiedlichste Pflanzenarten und majestätische Trauerweiden. Mit jedem Meter den wir aufsteigen, schwindet dann die Vegetation. Am Straßenrand wachsen nur noch kleine Büsche und in der Weite sehe ich nichts als Felsen. In diese sind in schwindelerregenden Höhen die alten Gleise der Bahnstrecke eingelassen. „Reisen war früher äußerst gefährlich“, denke ich mir bei dem Anblick und bin froh in unserer R-Klasse zu sitzen. Eine Sanierung der alten Bahnreiseroute ist übrigens schon seit Jahren in Planung.</p>
<p><img class="size-thumbnail wp-image-5199 alignleft" title="stage 11 078" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/01/stage-11-078-240x180.jpg" alt="stage 11 078" width="240" height="180" />Wenige Kilometer vor der chilenischen Grenze erreichen wir das Hotel Portillo und rasten. Beim Gang ins Restaurant werfe ich einen Blick auf die Rückseite des hohen Holzhauses. Plötzlich bin ich wie erstarrt und kann meine Augen nicht mehr abwenden. Hinter der Herberge erstreckt sich ein riesiger türkisblauer Gebirgssee vor einer Reihe schneebedeckter Andengipfel. Am Ufer hangelt sich ein Skilift in luftige Höhen. Während der Wintermonate (von Juni bis August) trainieren hier die Top-Stars der Skiszene. Im Gang hängen Autogramme sämtlicher Profiskifahrer und Mannschaften. Auch Hermann Maier und die Amerikanerin Lindsey Vonn haben sich schon verewigt.</p>
<p><img class="size-thumbnail wp-image-5200 alignright" title="DSC00485" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/01/DSC00485-240x180.jpg" alt="DSC00485" width="240" height="180" />Kurz darauf passieren wir problemlos erst die chilenische, dann die argentinische Grenze. Unseren nächsten Stopp legen wir am Fuße des höchsten Bergs Südamerikas ein. Mit 6962 Metern lockt der Aufstieg zum Aconcagua jährlich zahlreiche Besucher. Aber Vorsicht: Die Gipfelexpedition wir von Touristen häufig unterschätzt und fordert jährlich mehrere Todesopfer. Wir begnügen uns mit einem kurzen Rundgang um unsere Reise baldig fortzusetzen. Eigentlich liegt das heutige Ziel in San Juan. Wir entscheiden uns allerdings im 200 km entfernten Mendoza zu nächtigen, da die Rallye am nächsten Tag wieder dorthin zurückkehrt.</p>
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		<title>Stage 10: La Serena &#8211; Santiago de Chile</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Jan 2010 08:13:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sascha Höpfner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dakar 2010]]></category>

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		<description><![CDATA[Zurück in die Zivilisation. Die heutige Etappe bringt uns in die chilenische Hauptstadt Santiago de Chile. Rund sechs Millionen Einwohner leben in der größten Stadt des Landes. Da unser Camp 40 Kilometer außerhalb liegt, entscheiden wir uns, für diese Nacht in ein zentral gelegenes Hotel einzuchecken. Denn wir wollen den Flair Santiagos spüren. Bis wir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5191" title="stage 7 161" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/01/stage-7-161-240x160.jpg" alt="stage 7 161" width="240" height="160" />Zurück in die Zivilisation. Die heutige Etappe bringt uns in die chilenische Hauptstadt Santiago de Chile. Rund sechs Millionen Einwohner leben in der größten Stadt des Landes. Da unser Camp 40 Kilometer außerhalb liegt, entscheiden wir uns, für diese Nacht in ein zentral gelegenes Hotel einzuchecken. Denn wir wollen den Flair Santiagos spüren. Bis wir das Hotel finden, vergeht allerdings einige Zeit. In den vielen verwinkelten Straßen verlieren wir schnell die Orientierung und irren hilflos hin und her. Als wir völlig vom richtigen Weg abgekommen sind, entscheiden wir an der Tankstelle nach dem Weg zu fragen. Der Tankwart steht an der Zapfsäule und ist im Gespräch mit einigen Freunden. Nach kurzen aussichtlosen Erklärungsversuchen springt einer der fünf Männer ins Auto und koordiniert uns zielgenau durch die belebten Straßen der Großstadt. „Allein hätten wir das nie gefunden“, denke ich. Nach rund zehn Minuten treffen wir am Hotel ein. Wir legen eine kleine Ruhepause ein, anschließend schlendern wir in das nahe gelegene Studentenviertel, indem es zahlreiche Restaurants und Cafes gibt. Wir geben der Versuchung nach, lassen uns auf einer einladenden Terrasse nieder und entspannen in der Sonne. Alle Strapazen der letzten Tage und Wochen sind plötzlich weit entfernt.<span id="more-5190"></span><br />
<img class="alignright size-thumbnail wp-image-5192" title="stage 7 120" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/01/stage-7-120-240x160.jpg" alt="stage 7 120" width="240" height="160" />Allerdings war unser Weg von Copiapo nach Santiago de Chile nicht sehr anstrengend. Er führte größtenteils über eine zweispurige Autobahn. Stundenlang schaute ich aus dem Autofenster und bewunderte wieder einmal die schöne Landschaft Chiles. Lange führte uns der Highway am Meer entlang. Dort erstreckten sich weite Buchten mit tief blauem Wasser. Der starke Seegang setzte den Wellen kleine Schaumkronen auf, bevor sie mit gewaltiger Wucht auf die Felsküste trafen. Dieser Anblick erinnerte mich stark an die Küstenregion Südnorwegens. Mit der einen Ausnahme, dass es in Chile bedeutend wärmer ist um diese Jahreszeit. Auch heute hatten wir wieder deutlich über 20 Grad.<br />
Rund 100 Kilometer vor Santiago durchfuhren wir eines der in der Gegend häufig vorkommenden Weingebiete. Auf den flachen Hängen ragen die Weinstöcke bis zum Gipfel. Plötzlich dachte ich im tiefsten Schwarzwald angekommen zu sein. Die abwechslungsreiche Natur in Südamerika hält immer wieder eine neue Überraschung bereit.</p>
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		<title>Eine echte Männerwette!</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Jan 2010 21:28:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sandmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sandmanns Audi V8]]></category>
		<category><![CDATA[Audi V8]]></category>
		<category><![CDATA[einparken]]></category>
		<category><![CDATA[parken]]></category>
		<category><![CDATA[Parklücke]]></category>
		<category><![CDATA[Sandmann]]></category>
		<category><![CDATA[Wette]]></category>

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		<description><![CDATA[Himmel, wie viele Klischees kann man eigentlich bedienen, wenn man ein Mann ist und ein eigentlich zu großes Auto fährt? Wollen Sie gleich alle Klassiker auf einmal? Ja? Also: Als Mann (und ich behaupte, einer zu sein) mit Autoaffinität ist man(n) ohnehin umgehend in der komfortablen Schublade der ECHTEN Männer. Es wird demnach behauptet: Ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Lücken die entzücken" rel="lightbox[g2image]" href="http://www.motorkultur.com/g2/d/100859-2/P1115162.JPG?g2_GALLERYSID=TMP_SESSION_ID_DI_NOISSES_PMT"><img title="Lücken die entzücken" src="http://www.motorkultur.com/g2/d/100860-2/P1115162.JPG?g2_GALLERYSID=TMP_SESSION_ID_DI_NOISSES_PMT" alt="Lücken die entzücken" width="200" height="148" /></a>Himmel, wie viele Klischees kann man eigentlich bedienen, wenn man ein Mann ist und ein eigentlich zu großes Auto fährt? Wollen Sie gleich alle Klassiker auf einmal? Ja? Also: Als Mann (und ich behaupte, einer zu sein) mit Autoaffinität ist man(n) ohnehin umgehend in der komfortablen Schublade der ECHTEN Männer. Es wird demnach behauptet: Ich grille gern Fleisch, gucke Formel 1 und Bundesliga, bin wortkarg und gefühlsarm und zeige generelle frauenfeindliche Tendenzen. Genau! Dass ich außerdem ein sehr großes, altes Auto mit einem noch größeren Motor fahre liegt natürlich daran, dass ich damit andere Dinge kompensieren muss. Richtig! Und beim Einparken bin ich sowieso der König, weil alle Frauen das ja nicht können. Noch nie konnten. Klar! Wird Ihnen schon schlecht? Mir auch. Umso charmanter klingt die Wette meines Kollegen, der mit seinem Ford Focus schmollend die gezeigte teuer angemietete Parklücke gemieden hat, weil er glaubte, dort nicht rein zu passen&#8230;</p>
<p><span id="more-5187"></span></p>
<p><a title="In Ermangelung von elektronischen Helferlein" rel="lightbox[g2image]" href="http://www.motorkultur.com/g2/d/100865-2/P1115178.JPG?g2_GALLERYSID=TMP_SESSION_ID_DI_NOISSES_PMT"><img title="In Ermangelung von elektronischen Helferlein" src="http://www.motorkultur.com/g2/d/100866-2/P1115178.JPG?g2_GALLERYSID=TMP_SESSION_ID_DI_NOISSES_PMT" alt="In Ermangelung von elektronischen Helferlein" width="200" height="150" /></a>Von oben, aus unserer Pantry, sieht die Parklücke sehr herrenhaft aus. <em>Da passt sogar ein fast 5 Meter langer und über 1,80 Meter breiter Audi V8 rein</em>, erkläre ich mit selbstsicherem Unterton. Und wenn da sogar ein Audi V8 reinpasst, dann doch ein Ford Focus allemal. Phrasen wie &#8220;Du Mädchen&#8221; und &#8220;Bauch einziehen&#8221; fallen, bis es meinem Kollegen zu blöd wird und er mir &#8211; klassisch &#8211; ein Sixpack Bier anbietet, wenn ich meinen kleinen Schwarzen einigermaßen problemlos in die Parklücke zirkel. Mein zweiter Kollege ergänzt mit skeptischem Blick die Voraussetzung, dass ich mein Auto auch wieder durch die Fahrertür verlassen kann, ohne ihm nennenswerte Dellen in sein geliebtes und noch nicht ganz so altes Audi Cabrio zu schlagen. Na, darauf gehe ich doch gern mal ein! Den Kleinstwagen unseres Auszubildenden darf ich leider nicht zur Seite schieben, dann wäre die Hau-Ruck-Aktion mit dem neckarsulmer Altmetall sehr einfach gewesen&#8230;</p>
<p><a title="Bauch einziehen" rel="lightbox[g2image]" href="http://www.motorkultur.com/g2/d/100868-2/P1115191.JPG?g2_GALLERYSID=TMP_SESSION_ID_DI_NOISSES_PMT"><img title="Bauch einziehen" src="http://www.motorkultur.com/g2/d/100869-2/P1115191.JPG?g2_GALLERYSID=TMP_SESSION_ID_DI_NOISSES_PMT" alt="Bauch einziehen" width="200" height="140" /></a>Okay. Wenn man die ISO-Perspektive des verzerrenden siebten Stockwerks erst einmal verlassen hat und vor der genannten Parklücke steht, kann man zumindest im Ansatz nachvollziehen, warum mein geschätzter Focus-Kollege ohne viele weitere Gedanken einen alternativen Parkplatz gesucht hat. Warum sieht die Lücke denn von hier unten auf einmal so klein aus? Und irgendwie ist mein Auto heute breiter als sonst. Aber Freunde &#8211; auf die Größe kommt es in diesem Fall ja nun wirklich nicht an. Oder doch? Hätte der 17 Jahre alte Bolide diese heute obligatorischen Abstandswarner, sie würden in einem mehrstimmigen Stakkato der Piepgeräusche das Lied des sofortigen Anhaltens singen. Hat er aber nicht. Also muss ich mich auf mein Gefühl, meine Rückspiegel und meine Augen verlassen. Hoffentlich nicht auf meine Ohren. Finden Sie das oldschool? Ich hab auch noch einen Plattenspieler zu Hause. Ooooooh das ist in der Tat ein wenig eng! Haben wir da den Mund ein bisschen zu voll genommen? Nun, Sie wissen ja vielleicht auch, was man als Mann alles für ein kaltes Bierchen zu tun gedenkt, auch wenn Schnee liegt. Ich breche die Aktion verrückterweise <em>nicht </em>ab und taste mich weiter vor.</p>
<p><a href="http://www.motorkultur.com/v/useralben/Sandmann/Audi+V8/wenn_der_winter_kommt/P1115199.JPG.html?g2_GALLERYSID=TMP_SESSION_ID_DI_NOISSES_PMT"><img title="Wieso? Passt doch!!!" src="http://www.motorkultur.com/g2/d/100871-2/P1115199.JPG?g2_GALLERYSID=TMP_SESSION_ID_DI_NOISSES_PMT" alt="Wieso? Passt doch!!!" width="180" /></a> <a href="http://www.motorkultur.com/v/useralben/Sandmann/Audi+V8/wenn_der_winter_kommt/P1115201.JPG.html?g2_GALLERYSID=TMP_SESSION_ID_DI_NOISSES_PMT"><img title="Nochmal Bauch einziehen..." src="http://www.motorkultur.com/g2/d/100874-2/P1115201.JPG?g2_GALLERYSID=TMP_SESSION_ID_DI_NOISSES_PMT" alt="Nochmal Bauch einziehen..." width="180" /></a> <a href="http://www.motorkultur.com/v/useralben/Sandmann/Audi+V8/wenn_der_winter_kommt/P1115206.JPG.html?g2_GALLERYSID=TMP_SESSION_ID_DI_NOISSES_PMT"><img title="So sehen Gewinner aus" src="http://www.motorkultur.com/g2/d/100877-2/P1115206.JPG?g2_GALLERYSID=TMP_SESSION_ID_DI_NOISSES_PMT" alt="So sehen Gewinner aus" width="163" height="127" /></a></p>
<p>Spiegel an Spiegel stehen die beiden schwarzen Autos, zwischen denen ansonsten ganze Welten, was sage ich, ganze Universen liegen! Die Fahrertür lässt sich öffnen, und ich nutze den Bonus der Entfernung zu meinen Beobachtern in jener Küche, um mit einem Lächeln im Gesicht so zu tun, als würde ich problemlos aus eben jener Tür herausgleiten. Selbstverständlich ohne das Cabrio zu berühren. Der leichte Krampf in meinem linken Fuß und der Schmutz auf meiner Jeans waren schon vorher da. Die Mundwinkel und der Kameraerprobte Blick nach oben lassen einen nahen Triumph vermuten. Und? Und??? Sandmann ist raus, der Audi steht und ich bin um ein Sixpack reicher. Tjahaaaaa, echte Männer stehen zu ihren Vorhaben. Und das wäre doch mit einem Ford Focus sogar ohne Nachsetzen gegangen, oder nicht?</p>
<p><a title="Da passt keine AutoBild mehr zwischen..." rel="lightbox[g2image]" href="http://www.motorkultur.com/g2/d/100883-2/P1115209.JPG?g2_GALLERYSID=TMP_SESSION_ID_DI_NOISSES_PMT"><img title="Da passt keine AutoBild mehr zwischen..." src="http://www.motorkultur.com/g2/d/100884-2/P1115209.JPG?g2_GALLERYSID=TMP_SESSION_ID_DI_NOISSES_PMT" alt="Da passt keine AutoBild mehr zwischen..." width="200" height="150" /></a>Mit viel Gefühl passt maximal eine Auto Bild zwischen die Autos. Ein bisschen stolz bin ich schon. Einige Menschen retten die Welt, andere gewinnen Nobelpreise und kämpfen für den Frieden. Und wir in unserem kleinen Microkosmos schließen Männerwetten ab, die auch nur Männer durchziehen würden. Vom KÖNNEN möchte ich an dieser Stelle nicht sprechen, auch wenn es Statistiken gibt, die ein durchaus unterschiedliches Funktionieren von Mann und Frau hinter dem Steuer belegen. Beim Parken und Ein- oder Ausparken scheiden sich die Geister, und beide Geschlechter werden ihre Horrorgeschichten zu erzählen wissen. Meine persönlichen Erfahrungen liegen da ein wenig neben den Klischees, ich würde mein halbfinnisches Fräulein Altona eher mit irgend einem Auto fahren lassen als die meisten meiner männlichen Freunde. Sind Männer wirklich anders als Frauen, was Autos anbelangt? Was sind Ihre Erfahrungen diesbezüglich?</p>
<p>Sandmann</p>
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		<title>Stage 9: Copiapo &#8211; La Serena</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Jan 2010 18:48:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sascha Höpfner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dakar 2010]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit der Nacht kommt auch die Kälte über das Camp in Copiapo. Die Temperaturen fallen deutlich ab und ich bin froh einen warmen Pullover eingepackt zu haben. Der Himmel ist glasklar und über mir scheinen die Sterne so hell, wie ich es noch nie gesehen habe. Im Hintergrund schimmern die Dünen der Atacama-Wüste im Mondlicht. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5185" title="stage 6 055" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/01/stage-6-055-240x160.jpg" alt="stage 6 055" width="240" height="160" />Mit der Nacht kommt auch die Kälte über das Camp in Copiapo. Die Temperaturen fallen deutlich ab und ich bin froh einen warmen Pullover eingepackt zu haben. Der Himmel ist glasklar und über mir scheinen die Sterne so hell, wie ich es noch nie gesehen habe. Im Hintergrund schimmern die Dünen der Atacama-Wüste im Mondlicht. Ein wirklich malerischer Anblick. Der Sternenhimmel über der Atacama-Wüste ist weltbekannt. Hier gibt es zahlreiche Sternwarten. Auf unserer Tagesetappe von Copiapo nach La Serena sind die drei wichtigsten Himmelbeobachtungsstationen der südlichen Hemisphäre angesiedelt. Sie heißen Las Campanas, La Silla und El Tololo. <span id="more-5179"></span><br />
<img class="size-thumbnail wp-image-5184 alignright" title="stage 9 025" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/01/stage-9-025-240x160.jpg" alt="stage 9 025" width="240" height="160" /> Trotz meiner nächtlichen Observation bin ich heute Morgen gut ausgeruht, denn wir brechen erst gegen 9.30 Uhr auf. Wieder geht es auf der Ruta 5 in Richtung Süden durch die Wüste. Kakteen säumen den Highway auf beiden Seiten. Teilweise sind diese stacheligen Monstergewächse größer als ich. In der Ferne entdecken wir eine rastende Lokomotive mit laufendem Motor. Vor dem gelben Schienengeschoß sitzen die beiden Lokomotivführer, vespern gemütlich und füttern einen kleinen Wüstenfuchs. Die Beiden freuen sich über unseren Besuch und beginnen sofort mit ihren Handys Beweißfotos zu schießen. Anschließend erlauben sie uns sogar auf ihr Arbeitsgerät zu klettern. Dann geht die Reise weiter.<br />
<img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5180" title="stage 7 029" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/01/stage-7-029-240x160.jpg" alt="stage 7 029" width="240" height="160" />Nach 354 Kilometern erreichen wir unser Tagesziel La Serena. Die 150.000-Einwohner-Stadt am Pazifik ist ein beliebter chilenischer Urlaubsort. Viele Chilenen verbringen ihre Ferien gerne im eigenen Land. Deshalb sind die feinen Sandstrände am acht km langen Uferstreifen zur Ferienzeit gut gefüllt. Auch heute ist einiges los auf den Straßen der Küstenstadt. Mit Spannung erwarten Jung und Alt das Eintreffen des Dakar-Tross und bereiten uns einen herzlichen Empfang. An einer Brücke wurden sogar Plakate, welche uns in La Serena willkommen heißt. Nach nur wenigen Minuten erreichen wir das Camp, welches mitten in der Stadt gelegen ist. Alle Dakar-Teilnehmer werden auf einer eigenen Spur am Stadtverkehr vorbeigeschleust. Zahlreiche Polizisten regeln den Ablauf. Die Organisation ist echt klasse. Allerdings lassen wir das Biwak erstmal rechts liegen und fahren zur nahe gelegenen Strandpromenade. Leider wird die Sonne von dichtem Nebel verdeckt. Das drückt die Temperaturen auf magere 20 Grad. Wir gehen also nicht baden, sondern suchen uns ein gemütliches Strandcafe.</p>
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		<title>Stage 8: Antofagasta &#8211; Copiapo</title>
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		<pubDate>Sun, 10 Jan 2010 23:53:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sascha Höpfner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dakar 2010]]></category>

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		<description><![CDATA[Na das geht ja gut los. Mitten in der Nacht werde ich von dem tyrannischen Dröhnen eines Rennauspuffs geweckt. Seit gut zehn Minuten raubt mir das Geräusch jetzt schon den Schlaf  und ich verliere langsam die Geduld. Ich reiße den Zelteingang auf, klettere ins Freie und will den Übeltäter zur Rede stellen. Genau in diesem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5175" title="stage 8 050" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/01/stage-8-050-240x160.jpg" alt="stage 8 050" width="240" height="160" />Na das geht ja gut los. Mitten in der Nacht werde ich von dem tyrannischen Dröhnen eines Rennauspuffs geweckt. Seit gut zehn Minuten raubt mir das Geräusch jetzt schon den Schlaf  und ich verliere langsam die Geduld. Ich reiße den Zelteingang auf, klettere ins Freie und will den Übeltäter zur Rede stellen. Genau in diesem Moment zeigt mir der Nissanfahrer die Rückleuchten seiner Krawallkiste und fährt zu seinem Stellplatz am anderen Campende. „Wenigstens ist jetzt wieder Ruhe“, denke ich mir und schlafe weiter. Um viertel vor sechs klingelt der Wecker, denn wir wollen heute früh los. Ich fühle mich wie gerädert, bin müde und habe Magenschmerzen. Diese beziehen sich auf eine kleine Schale Meeresfrüchte, die ich am Vorabend versehentlich bestellt und dann auch verspeist hatte. So lasse ich heute Morgen das Frühstück ausfallen und begnüge mich mit einer Tasse Kaffee, als Stärkung für den Weg nach Copiapo.<span id="more-5174"></span><br />
<img class="alignright size-thumbnail wp-image-5176" title="stage 8 122" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/01/stage-8-122-240x160.jpg" alt="stage 8 122" width="240" height="160" />Gegen Mittag geht es mir deutlich besser und wir beschließen in Chaneral unsere obligatorische Kaffeepause einzulegen. Nach einer zweistündigen Tour durch die Trockenheit der Atacama-Wüste wirkt das beschauliche Küstendorf mit seinen diversen Grünflächen quicklebendig. Am gemauerten Kai erblicken wir ein kleines Häuschen, wovor eine Gruppe Menschen zusammensteht. Ich nehme das als Bestätigung, dass sich dort eine Cafeteria verbirgt und gehe beherzt voran. Als ich den Raum betrete, sehe ich einige Fischer, die ihren Tagesfang unter die Leute bringen. „Nicht schon wieder“, sprudelt es aus mir heraus. Nach der Übelkeit heute Morgen kann ich gerade einfach keinen Fisch riechen. Ich drehe mich auf dem Absatz um und schlendere zur Kaimauer. Als ich ins Meer blicke, hellt sich meine Miene schlagartig auf. „Das gibt es doch nicht“, murmele ich vor mich hin. Am Fuße der Felsküste, rund drei Meter unter mir betteln gut ein Dutzend Seelöwen nach Fischabfällen. Sie spielen miteinander und verjagen die gierigen Möwen. Solch einen Anblick kenne ich sonst nur aus dem Tiergarten. Diese Tiere in freier Natur zu sehen, ist überwältigend. Aus der Fisch-Cafeteria kommt ein Mann mit zwei Eimern in den Händen. Das Gejohle der Seelöwen wird lauter und als die Fischreste ins Meer plumpsen geht das Wettschwimmen um die besten Stücke los. Sechs Pelikane beobachten das hektische Treiben aus geringer Entfernung. Die Rallye Dakar ist einfach grandios. Immer wieder gibt es eine neue Überraschung.<br />
<img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5177" title="stage 8 113" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/01/stage-8-113-240x160.jpg" alt="stage 8 113" width="240" height="160" />So auch im Ziel der heutigen Wertungsprüfung, vier Kilometer außerhalb unseres Nachtlagers in Copiapo. Um einen guten Blick auf die Geschehnisse zu haben, müssen wir mit unserer Mercedes R-Klasse tief ins Gelände. Nicht nur die steinige Staubpiste meistert unser Allrad-Renner problemlos, er bringt uns sogar durch den weichen Sand bis auf die Spitze einer hohen Sanddüne. Nur die geringe Bodenfreiheit und elektronische Fahrhilfen schränken die Offroad-Tauglichkeit ein. Nach dem Ausflug ins Gelände braucht unser Einsatzfahrzeug nun jedoch eine umfangreiche Wäsche.</p>
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		<title>Rest Day: Antofagasta</title>
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		<pubDate>Sat, 09 Jan 2010 22:19:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sascha Höpfner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dakar 2010]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute ist Rest Day. Also ein Tag Ruhepause vom stressigen Renntreiben. So bleibt mir Zeit um einmal ganz entspannt durchs Biwak zu schlendern. Das Camp erinnert mich an ein großes Ferienlager aus meiner Jugendzeit. In kleinen Gruppen stehen die Zelte der jeweiligen Teammitglieder zusammen. An der &#8220;Grundstücksgrenze&#8221; fachsimpeln sie mit ihren Kollegen der Gegenseite. Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5168" title="stage 6 019" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/01/stage-6-019-240x160.jpg" alt="stage 6 019" width="240" height="160" />Heute ist Rest Day. Also ein Tag Ruhepause vom stressigen Renntreiben. So bleibt mir Zeit um einmal ganz entspannt durchs Biwak zu schlendern. Das Camp erinnert mich an ein großes Ferienlager aus meiner Jugendzeit. In kleinen Gruppen stehen die Zelte der jeweiligen Teammitglieder zusammen. An der &#8220;Grundstücksgrenze&#8221; fachsimpeln sie mit ihren Kollegen der Gegenseite. Die Stimmung ist gut.<br />
Morgens und abends trifft man sich im u-förmigen Versorgungszelt. Dort wird ein ausgewogenes Frühstück und Abendessen serviert. Zum Start in den Tag gibt es Rührei, Brötchen mit Wurst und Käse sowie Hörnchen mit Marmelade, Honig und auf chilenischer Seite sogar Nutella. Ergänzend kann man zwischen frischem Obst oder Müsli mit Joghurt wählen. Zum trinken gibt es Kaffee oder Tee. Wer viel Kraft für die nächste Etappe tanken möchte, kann schon morgens aus zwei verschiedenen Nudelgerichten wählen. Das wird vor allem von Motorradfahrern gern angenommen. <span id="more-5167"></span><img class="size-thumbnail wp-image-5169 alignright" title="stage 6 046" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/01/stage-6-046-240x160.jpg" alt="stage 6 046" width="240" height="160" />Ab ca. 19.00 Uhr wird ein täglich wechselndes Menü aufgetischt. Es besteht aus Vorspeise, Suppe, Hauptgang sowie je einem herzhaften als auch süßen Dessert. Den Durst stillt man mit Cola, Limonade oder Wasser. Bier und Wein ergänzen das flüssige Angebot. Rund um die Uhr werden die Teilnehmer so mit Nahrung versorgt. Die Auswahl ist groß und jeder wird satt. Auch geschmacklich gibt es bei den Gerichten keinen Grund zur Klage.<br />
Zweitwichtigste Einrichtung neben dem Essenszelt sind die sanitären Anlagen. Der &#8220;Komfort&#8221; erweist sich allerdings je nach Location sehr unterschiedlich. In Cordoba, La Rioja oder Iquique griffen die Veranstalter auf vorinstallierte Toiletten- und Waschhäuser zurück. Das war recht angenehm. In den anderen Camps wurden Plastikhäuschen mit integrierten Duschen und Dixi-Klos aufgestellt. Rasieren und Zähneputzen erledugt man unter freiem Himmel. Die Rallye Dakar ist eben eine echte Expedition. Zusätzlich gibt es im Camp ein Medizinzelt zur Behandlung kleinerer Verletzungen, eine Herberge für die Organisation und das Pressezentrum.<br />
<img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5170" title="stage 6 023" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/01/stage-6-023-240x160.jpg" alt="stage 6 023" width="240" height="160" />Der größte Unterschied zum Jugendferienlager sind jedoch die zahllosen Rennfahrzeuge. Dafür hätte ich aber schon im Alter von zehn Jahren geschwärmt. Links steht der Monster-Hummer von Robby Gordon, rechts die VW Race Touareg und daneben die BMW X-Raid. Und ich bin mitten drin. Das ist einfach klasse. Kehrseite dieser Mittendrin-statt-nur-dabei-Situation, ist die Lärmbelästigung. Selbst in der Nacht surren die Stromaggregate und fleißige Mechaniker arbeiten lautstark mit Hammer und Bohrmaschine an den havarierten Rallyeboliden. Inzwischen schlafen wir immer in Grenznähe des Camps, um möglichst weit von den Ruhestörern entfernt zu sein.<br />
Am heutigen Ruhetag lassen wir es ruhig angehen. Wir stehen erst um 8.30 Uhr auf, frühstücken und fahren anschließend zum bummeln an die Strandpromenade von Antofagasta.</p>
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		<title>Stage 7: Iquique &#8211; Antofagasta</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Jan 2010 22:55:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sascha Höpfner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dakar 2010]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute ist Halbzeit unserer Dakar-Reise durch Südamerika und wir treten in unserer Mercedes R-Klasse die &#8220;Rückreise&#8221; an. Von Iquique geht es zurück in die Hafenstadt Antofagasta, in der wir bereits vor zwei Tagen unser Nachtlager errichtet haben. Unser Reiseführer verrät, dass die Tagesroute durch das trockenste Gebiet der Welt führt. Er bezeichnet diese Gegend sogar [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5163" title="stage 6 081" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/01/stage-6-081-240x160.jpg" alt="stage 6 081" width="240" height="160" />Heute ist Halbzeit unserer Dakar-Reise durch Südamerika und wir treten in unserer Mercedes R-Klasse die &#8220;Rückreise&#8221; an. Von Iquique geht es zurück in die Hafenstadt Antofagasta, in der wir bereits vor zwei Tagen unser Nachtlager errichtet haben. Unser Reiseführer verrät, dass die Tagesroute durch das trockenste Gebiet der Welt führt. Er bezeichnet diese Gegend sogar als &#8220;lebensfeindliche Wüste&#8221;. Und er behält Recht. Auf dem rund 380 km langen Weg in Richtung Süden, sehe ich keine einzige Grünpflanze. So stelle ich mir die Mondoberfläche vor. Gesplitterte Gesteinsbrocken bedecken das gesamte Areal. Auf der rechten Seite grenzt der Pazifische Ozean, links das Andenmassiv. <span id="more-5158"></span><img class="alignright size-thumbnail wp-image-5164" title="stage 7 131" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/01/stage-7-131-240x160.jpg" alt="stage 7 131" width="240" height="160" />Von der Küstenstraße gehen immer wieder kleine unbefestigte Wege in Richtung Meer ab, die sich abermals aufspalten und wieder kreuzen. Das Ganze wirkt wie eine präparierite Skipiste in den Alpen. Einziger Unterschied: Die Untergrundfarbe ist nicht weiß sondern eher rötlich braun. Die Temperatur liegt heute in Meeresnähe bei angenehmen 20 bis 25 Grad. Verantwortlich für diese im Vergleich zu Argentinien kühlen Temperaturen, ist der kalte Humboldtstrom. Arktische Wassermassen vermischen sich vor der chilenischen Küste mit ebenso kaltem Wasser aus der Tiefe des Peru-Grabens. Die Einheimischen verraten uns, dass die Wassertemperatur auch jetzt im Sommer nur elf Grad beträgt. Das werden wir am morgigen Ruhetag testen.<br />
<img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5159" title="DSC00301" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/01/DSC00301-240x180.jpg" alt="DSC00301" width="240" height="180" /> Als ich während der Fahrt aus dem Fenster blicke, sehe ich im Augenwinkel eine kleine versteckte Bucht. Über eine holprige Staubpiste gelangen wir dorthin. Bis vor kurzem scheint dieser Ort ein echtes Geheimziel für Urlauber gewesen zu sein. Direkt am steinigen Strand liegt eine einladend aussehende Pension. Leider ist sie geschlossen. Sonst hätten wir auf Veranda gerne eine kurze Kaffeepause eingelegt. Im &#8220;Hafen&#8221; laden gerade zwei Fischer, frisch gesammelte Algen von ihrem winzigen Ruderboot ab. Weiter draußen liegen drei weitere dieser Boote vor Anker. Am Kai entdecke ich einen alten Kahn, der an Land einbetoniert wurde. Es ist die Bahia Duendes. Sicherlich wurde dieses alte gut zwei Meter hohe und sechs Meter lange Wrack in seinen besten Jahren als Fischkutter genutzt. Heute dient das rote Holzboot als Wohnstätte. In den Bug wurde eine Türe gesägt, nebenan befindet sich ein kleines Fenster. Es fehlt an nichts. Sogar eine überdachte Terrasse ist vorhanden. Auf dem schmalen Holztisch steht ein leere Flasche Rotwein. Vermutlich lässt der Schiffsbewohner hier seine anstrengenden Fangtage ausklingen.<br />
Leider bleibt unser Kaffeedurst in der romantischen Bucht ungestillt. Wenig später haben wir mehr Glück. Rund 100 km vor dem Tagesziel kehren wir in eine beschauliche Raststätte ein. Danach sind wir gestärkt für die letzten Kilometer bis ins Camp.</p>
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		<title>Stage 6: Antofagasta &#8211; Iquique</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Jan 2010 00:35:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sascha Höpfner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dakar 2010]]></category>

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		<description><![CDATA[Am siebten Tag unserer Dakar-Reise erwachen wir am schönen Sandstrand des Pazifischen Ozeans. Das Camp ist herrlich gelegen. Nach dem Frühstück kommt es zur ersten Kontaktaufnahme mit der einheimischen Bevölkerung. Rund 200m außerhalb des Nachtlagers warten wir auf unseren Mitfahrer, der für eine Nacht, Schlafsack und Iso-Matte gegen ein gemütliches Hotelbett getauscht hat. Wegen Kommunikationsschwierigkeiten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5151" title="DSC00255" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/01/DSC00255-240x180.jpg" alt="DSC00255" width="240" height="180" />Am siebten Tag unserer Dakar-Reise erwachen wir am schönen Sandstrand des Pazifischen Ozeans. Das Camp ist herrlich gelegen. Nach dem Frühstück kommt es zur ersten Kontaktaufnahme mit der einheimischen Bevölkerung. Rund 200m außerhalb des Nachtlagers warten wir auf unseren Mitfahrer, der für eine Nacht, Schlafsack und Iso-Matte gegen ein gemütliches Hotelbett getauscht hat. Wegen Kommunikationsschwierigkeiten zwischen Hotelpersonal und Taxifahrer, verspätet er sich deutlich. Als wir am Straßenrand ausharren, kommt eine kleine Gruppe Chilenen auf uns zu. Es entsteht ein interessantes Gespräch. Die Verständigung klappt mit Unterstützung einiger Gesten fast problemlos. Schnell geben die Südamerikaner ihre Zurückhaltung auf und wir machen gemeinsame Erinnerungsfotos. In diesem Land ist die Euphorie gegenüber der Rallye Dakar doch nicht so gering, wie ich zunächst fälschlicherweise annahm. Sie ist sogar sehr groß. Der einzige Unterschied im Vergleich zum Nachbarland: In Argentinien feiert mehr Menschen den Rallye-Tross. <span id="more-5150"></span><br />
<img class="alignright size-thumbnail wp-image-5154" title="stage 6 107" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/01/stage-6-107-240x160.jpg" alt="stage 6 107" width="240" height="160" /> Als wir vollzählig sind, geht die Reise weiter nach Iquique, dem nördlichsten Punkt der Rallye Dakar 2010 los. 378 Kilometer stehen heute auf dem Tagesplan. Bei einer kleinen Cafeteria direkt am Meer rasten wir, genießen den schönen Ausblick und einen genüsslichen Pulverkaffee, den die betagte Wirtin direkt vor unseren Augen mit heißem Wasser zubereitet. Anschließend reisen wir zügig weiter zum Ziel der heutigen Wertungsprüfung (Special Stage).<br />
Perfektes Timing: Gerade haben wir mit unserer Mercedes R-Klasse die sandige Parkplatzzufahrt durchquert – diesmal ohne stecken zu bleiben – schon kommt der erste Dakar-Renner die riesige Sanddüne ins Ziel heruntergeschossen. Es ist der Gesamtführende Carlos Sainz mit Beifahrer Lucas Cruz im VW Race Touareg. Wir warten auf die Verfolger. Unser Aussichtspunkt ist perfekt. Ich kann die Offroad-Renner mehrere hundert Meter bei ihrer sandigen Dünenabfahrt beobachten. Es ist ein spektakuläres Schauspiel. Der erste Renntruck erscheint am Hang. Im Gepäck hat er den Amerikaner Robby Gordon. Dieser schließt immer weiter auf. Kurz vor der Ziellinie beschleunigt Gordon und springt mit seinem schwarzen Hummer über eine Bodenwelle. Der Motor heult auf. Im Flug zieht er an dem Truck vorbei. Die Fans jubeln ausgelassen. Und auch ich bin sprachlos. So viel Action hatte ich bei der Zieleinfahrt nicht erwartet.<br />
<img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5155" title="stage 6 169" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/01/stage-6-169-240x160.jpg" alt="stage 6 169" width="240" height="160" /> Abends besuchen wir noch die verlassene Mine “Oficina Santa Laura“. Früher wurde hier Salpeter gefördert. Heute pfeift der Wind durch die verrosteten Wellbleche. Der äußert freundliche Wärter Ramos führt uns zu den verfallenen Ruinen. Die Besichtigung ist abenteuerlich. Wir befinden uns in einer Geisterstadt, wie sie es hier in der Gegend einige gibt. Als 1918 in Deutschland der chemische Stickstoff erfunden wurde, sank die Nachfrage an chilenischem Salpeter in den Folgejahren gewaltig. Zahlreiche Minen mussten geschlossen werden. Heute gibt es in dem südamerikanischen Land wieder viele Förderstätten, hauptsächlich für Kupfer und Gold.</p>
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		<title>Hey &#8211; ich kann mein Kennzeichen behalten!</title>
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		<pubDate>Thu, 07 Jan 2010 09:40:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sandmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sandmanns Audi V8]]></category>
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		<category><![CDATA[Sandmann]]></category>
		<category><![CDATA[Wunschkennzeichen]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute Morgen dachte ich noch, dass es sich um einen Scherz handele. Allerdings haben wir heute kein Scherzdatum. Ich schob es auf meine Müdigkeit, erster Schultag nach den Weihnachtsferien, früh aufstehen, zweistellige Minusgrade und Dunkelheit &#8211; da verhört man sich schon mal. Und beinahe hätte ich vor lauter Grübelei ein Grüppchen angetrunkener Sternensinger überfahren, das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="öln? Oder Berlin?" rel="lightbox[g2image]" href="http://www.motorkultur.com/g2/d/100853-1/Winterschilder02.jpg?g2_GALLERYSID=TMP_SESSION_ID_DI_NOISSES_PMT"><img title="öln? Oder Berlin?" src="http://www.motorkultur.com/g2/d/100854-2/Winterschilder02.jpg?g2_GALLERYSID=TMP_SESSION_ID_DI_NOISSES_PMT" alt="Winterschilder02" width="200" height="150" /></a>Heute Morgen dachte ich noch, dass es sich um einen Scherz handele. Allerdings haben wir heute kein Scherzdatum. Ich schob es auf meine Müdigkeit, erster Schultag nach den Weihnachtsferien, früh aufstehen, zweistellige Minusgrade und Dunkelheit &#8211; da verhört man sich schon mal. Und beinahe hätte ich vor lauter Grübelei ein Grüppchen angetrunkener Sternensinger überfahren, das schlaftrunken und zu einer völlig unkonventionellen Uhrzeit durch den Wintermorgen schlurften. <strong>Ich kann jetzt mein Nummernschild am Auto behalten, wenn ich umziehe?</strong> Auch wenn ich in eine ganz andere Stadt wechsel, womöglich in ein anderes Bundesland? Das kann ja gar nicht sein. Aber doch, in den Nachrichten um halb kam es dann noch einmal, zumindest im Regionalteil. Ja mensch. Was sagt man dazu? Ein Kieler in Köln. Oder in Berlin. Wobei ich da ja gar nicht wohnen möchte, also werde ich da auch nicht hinziehen. Aber wer weiß? Bei meinem eigenen Kennzeichen freut mich eine derartige Nachricht natürlich ganz besonders&#8230;</p>
<p><span id="more-5148"></span></p>
<p><a title="Das so nicht erkennbare Wunschnummernschild" rel="lightbox[g2image]" href="http://www.motorkultur.com/g2/d/100850-1/Winterschilder01.jpg?g2_GALLERYSID=TMP_SESSION_ID_DI_NOISSES_PMT"><img title="Das so nicht erkennbare Wunschnummernschild" src="http://www.motorkultur.com/g2/d/100851-2/Winterschilder01.jpg?g2_GALLERYSID=TMP_SESSION_ID_DI_NOISSES_PMT" alt="Winterschilder01" width="200" height="150" /></a>Gehöre ich doch zu der aussterbenden Spezies von Menschen, die ihr Auto vor dem Jahr 2002 zugelassen haben und es noch immer fahren. Nummernschilder ohne den multikulturellen, globalisierenden, blauen Streifen am linken Rand. Nummernschilder mit den guten, alten, klaren und großen Buchstaben, wo ein O noch wie ein O aussieht, auch wenn da bei meinem Auto gar keins drauf ist. Wäre ich nun in der nahen Zukunft einmal umgezogen, also raus aus meinem geliebten Kiel, dann wäre dieses Schild für immer in meiner Garage verschwunden, wie furchtbar! Aber nein, das, was in einigen skandinavischen Ländern (und glaube ich auch in der Schweiz?) schon lange möglich ist, geht nun auch in Schleswig-Holstein. Parallel wird über eine komplette Änderung der Kennzeichnung nachgedacht, denn das Kürzel der Stadt am Anfang macht nun keinen Sinn mehr. Werden wir bald so schöne Kosenamen wie PUSCHI oder SANDMANN auf unseren Kennzeichen spazieren fahren können?</p>
<p><a title="ß" rel="lightbox[g2image]" href="http://www.motorkultur.com/g2/d/100847-1/Winterschilder03.JPG?g2_GALLERYSID=TMP_SESSION_ID_DI_NOISSES_PMT"><img title="ß" src="http://www.motorkultur.com/g2/d/100848-2/Winterschilder03.JPG?g2_GALLERYSID=TMP_SESSION_ID_DI_NOISSES_PMT" alt="Winterschilder03" width="200" height="150" /></a>Aber moment! Dann ist mein schönes altes Schild ja doch wieder weg! Nein. Will ich nicht. Hintergrund dieser ganzen Aktion, die in einigen Bundesländern schon seit dem jahr 2008 diskutiert wird, ist eine Reduzierung des Verwaltungsaufwands und der Kosten für den Autofahrer. Das finde ich gut. Schade wiederum ist, dass ich ab heute keinen Welpenschutz mehr genieße, wenn ich mit einem kieler Kennzeichen in Köln verunsichert und falsch abbiegend entgegengesetzt der Einbahnstraße suchend bremse&#8230; ich könnte ja genau so gut auch ein Kölner sein. Mist. Das wird ja alles noch sehr spannend. Und mein hinteres Kennzeichen setzt doch an den Schrauben schon so schöne Patina an&#8230; Und die AU-Plakette fällt ja nun auch weg, es wird immer übersichtlicher! Wunschnummern, die keiner als solche erkennen kann sind immer etwas ganz besonderes. Ein weiteres besonderes Zeichen wird sich an meinem Auto sowieso nicht ändern. Das rote V und die rote 8 auf dem Kühlergrill. Die Szene weiß, was das bedeutet&#8230;</p>
<p>Wie ist das denn mit euch und Ihnen? Sind Ihnen Nummernschilder egal? Oder wird bei jedem Neuerwerb lange diskutiert, welche Buchstaben oder Zahlen drauf kommen (welche sind es denn)? Haben Sie auch noch ein &#8220;altes&#8221; Kennzeichen und würden Sie auch viel Geld ausgeben, wenn Sie Ihren Namen oder ein anderes Wunschwort am Auto anbringen dürften? Viele Fragen. Jetzt sind SIE dran mit Erzählen!</p>
<p>Sandmann</p>
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		<title>Stage 5: Copiapo &#8211; Antofagasta</title>
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		<pubDate>Wed, 06 Jan 2010 21:09:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sascha Höpfner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dakar 2010]]></category>

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		<description><![CDATA[Blink, blink, blink: Mit einer orangefarbenen Warnleuchte meldet sich der Spritmesser. “Das ist nicht gut“, denke ich, denn wir befinden uns mitten in der Atacama-Wüste, 125 km von der nächsten Stadt entfernt. Um uns herum gibt es nichts als Sanddünen und felsige Berghänge. Die Sonne brennt gnadenlos herab und das Thermometer des Bordcomputers zeigt 26 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5144" title="___49686" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/01/49686-240x160.jpg" alt="___49686" width="240" height="160" />Blink, blink, blink: Mit einer orangefarbenen Warnleuchte meldet sich der Spritmesser. “Das ist nicht gut“, denke ich, denn wir befinden uns mitten in der Atacama-Wüste, 125 km von der nächsten Stadt entfernt. Um uns herum gibt es nichts als Sanddünen und felsige Berghänge. Die Sonne brennt gnadenlos herab und das Thermometer des Bordcomputers zeigt 26 Grad. Ich denke: “Hoffentlich müssen wir nicht schieben.“ Aber was war passiert? Ein unerwarteter Anstieg um gut 2000 Höhenmeter hat den Verbrauch unserer Mercedes R-Klasse in die Höhe schießen lassen. Damit war unsere ausgeklügelte Spritverbrauchskalkulation dahin.<span id="more-5143"></span><br />
<img class="alignright size-thumbnail wp-image-5145" title="___49665" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/01/49665-240x160.jpg" alt="___49665" width="240" height="160" />Das war knapp: Mit dem letzten Tropfen Sprit schaffen wir es doch noch zur nächsten Tankstelle. Alle atmen tief durch.<br />
Unsere heutige Etappe von Copiapo nach Antofagasta bringt uns zum erstmals ans Meer. Vor uns erstreckt sich der endlos wirkende Pazifik. Seine hohen Wellen brechen an der felsigen Küste. Die Gischt spritzt meterhoch. Der typisch salzige Ozeangeruch steigt mir in die Nase. Genüsslich atme ich tief ein. Im Hintergrund ragen die gewaltigen Berge der Anden in die Höhe. Ihre Gipflel verschwinden im Nebel und lassen ihre Größe nur erahnen. Durch diese schöne Landschaft schlängelt sich ein kleines Küstensträßchen, welchem wir in ein nahe gelegenes Fischerdorf folgen.<br />
<img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5146" title="___49674" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/01/49674-240x160.jpg" alt="___49674" width="240" height="160" />Schon nach einem Tag in Chile merken wir beträchtliche Unterschiede zu Argentinien. Die Menschen verhalten sich deutlich zurückhaltender den Rallyeteilnehmern gegenüber, sind aber dennoch stets freundlich. Nur die Euphorie, welche dem Dakar-Tross in Argentinien entgegengebracht wurde, will in Chile nicht aufkommen. Erfreulicher ist da schon eher, der Wechsel des Catering-Teams im Biwak. Am gestrigen Abend bereiteten uns die Chilenen ein sehr schmackhaftes Menu: Tortilla-Chips mit Guacamole, einer Dip-Sauce aus Avocado. Anschließend Lasagne und zum Nachtisch eine Auswahl an Käse. Auch die Ausstattung der Lunch-Pakete ist westlich der Anden besser.<br />
Das Leben in Chile läuft eben etwas anders. Das merken wir auch beim erreichen einer einspurigen Straßenbaustelle. Als wir darauf zufahren, springt ein Bauarbeiter aus seinem 1 x 1 m großen Unterstand und stoppt uns mit einem roten Schild. Als er sich versichert hat, dass die Räder unserer R-Klasse still stehen, funkt er seinen Kollegen am Baustellenende an und gibt ihm Anweisung Niemanden mehr durchzulassen. Nach gut zwei Minuten Wartezeit setzen wir unsere Reise fort.</p>
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		<title>Wie spät ist&#8217;s auf der Parkuhr?</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Jan 2010 21:10:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sandmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sandmanns Audi V8]]></category>
		<category><![CDATA[Ankunftszeit]]></category>
		<category><![CDATA[Audi V8]]></category>
		<category><![CDATA[Parkscheibe]]></category>
		<category><![CDATA[Parkuhr]]></category>
		<category><![CDATA[Sandmann]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein kurzer Gedanke zum neuen Jahr, heimlich still und leise am Rande des verschneiten Alltags. Kennen Sie diese Kleinigkeiten, die man immer und immer wieder nachfragen muss? Die man sich irgendwie niemals merken kann? Schreibt man das Wort Standard nun mit D oder mit T am Ende? Wo werden die H&#8217;s bei Rhythmus gesetzt? Sind [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Gut zu sehen, aber auch zu verstehen?" rel="lightbox[g2image]" href="http://www.motorkultur.com/g2/d/100838-2/P1055150.JPG?g2_GALLERYSID=TMP_SESSION_ID_DI_NOISSES_PMT"><img title="Gut zu sehen, aber auch zu verstehen?" src="http://www.motorkultur.com/g2/d/100839-2/P1055150.JPG?g2_GALLERYSID=TMP_SESSION_ID_DI_NOISSES_PMT" alt="Gut zu sehen, aber auch zu verstehen?" width="200" height="150" /></a>Ein kurzer Gedanke zum neuen Jahr, heimlich still und leise am Rande des verschneiten Alltags. Kennen Sie diese Kleinigkeiten, die man immer und immer wieder nachfragen muss? Die man sich irgendwie niemals merken kann? Schreibt man das Wort <em>Standard </em>nun mit D oder mit T am Ende? Wo werden die H&#8217;s bei <em>Rhythmus </em>gesetzt? Sind es zwei, oder ist es nur eines und wo dann? Was bedeutet die <em>Ankunftszeit </em>auf meiner Parkuhr? Ist das die Zeit, zu der ich mein Auto abgestellt habe oder ist es die Zeit, zu der ich wieder <em>ankommen </em>werde? Ist stehe mit meinem Audi V8 vor dem Kieler Hauptbahnhof und blicke ungläubig auf das dünne blaue Plastikteil. Ich habe das doch schon mal vor 20 Jahren bei der Fahrschule gelernt, oder nicht? Und ich parke doch nicht zum ersten mal mit der Legitimation des blauen Scheibchens. Ich fühle mich, als hätte ich die Pin meiner EC-Karte vergessen, sehe im Geiste 42 lauernde Beamte hinter allen Ecken und denke über die Konsequenzen nach&#8230;</p>
<p><span id="more-5123"></span></p>
<p><a title="Uhrenvergleich" rel="lightbox[g2image]" href="http://www.motorkultur.com/g2/d/100841-2/P1055152.jpg?g2_GALLERYSID=TMP_SESSION_ID_DI_NOISSES_PMT"><img title="Uhrenvergleich" src="http://www.motorkultur.com/g2/d/100842-2/P1055152.jpg?g2_GALLERYSID=TMP_SESSION_ID_DI_NOISSES_PMT" alt="Uhrenvergleich" width="200" height="150" /></a>Nehmen wir einmal an, die eingestellte Ankunfstzeit markiert den Zeitpunkt, an dem ich mein Auto hier <strong>abstelle </strong>und es verlasse. So ist es glaube ich auch tatsächlich. Aber ist das nicht furchtbar für alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Ordnungsamts? Ich stelle 11.00 Uhr ein und darf hier maximal 30 Minuten stehen. Das ist doch ein einziges Gerechne, die armen Leute! Oder wenn es nicht klar 11.00 Uhr auf meiner Parkscheibe ist, sondern vielleicht 11.36 Uhr? Und das bei allen Autos in der Reihe? Kann man den Staatsbediensteten derartige Hirnakrobatik auf Dauer zumuten? Ich glaube nicht. Die armen Damen und Herren wollen doch ein einfaches GO oder NO für Ihre Überweisungsträgerdruckmaschine, die wollen doch nicht auch noch Nachhilfe in Mathe! Ich beginne zu zweifeln. Meine Möglichkeit, mir einen Vorteil zu verschaffen: Ich stelle eine spätere Uhrzeit ein und hoffe, dass nicht vorher jemand vorbei kommt. Denn dann muss auch nicht mehr gerechnet werden.</p>
<p><a title="Elf Uhr?" rel="lightbox[g2image]" href="http://www.motorkultur.com/g2/d/100844-2/P1055154.JPG?g2_GALLERYSID=TMP_SESSION_ID_DI_NOISSES_PMT"><img title="Elf Uhr?" src="http://www.motorkultur.com/g2/d/100845-2/P1055154.JPG?g2_GALLERYSID=TMP_SESSION_ID_DI_NOISSES_PMT" alt="Elf Uhr?" width="200" height="150" /></a>Oder stelle ich die Uhrzeit ein, an der ich wieder da bin? Bei der ich <strong>ankomme</strong>? Dann müsste ICH rechnen, denn ich müsste zur aktuellen Uhrzeit großzügig in diesem Fall 30 Minuten addieren. Ein emsiger Mitarbeiter der ticketschreibenden Fraktion hätte es in diesem Fall sehr viel einfacher. Er oder sie müsste nur die Uhrzeit auf der Parkscheibe mit der Uhrzeit am Handgelenk vergleichen. Ist es später, gibt&#8217;s ein Knöllchen. Das ist doch kinderleicht. Würde in diesem Fall vielleicht lange Weile aufkommen? Fahrigkeit wegen permanenter Unterforderung, weil der Fahrzeughalter schon den ganzen Rechenkram erledigt hat? Vielleicht. Und vor allem: Wenn ich mir mit dieser Variante einen Vorteil verschaffen wollte, müsste ich eine spätere Zurückkomm-Zeit angeben und hoffen, dass erst viel später Politessen auftauchen. Denn diese müssten im Falle eines begründeten Verdachts dann von der eingestellten Zurückkomm-Zeit (der <em>Ankunftszeit</em>) umständlich die gestattete Parkzeit abziehen (minus ist ja immer ein bisschen schwerer als plus), dann mit dem Zeiteisen am Handgelenk vergleichen und erneut entscheiden, ob das eigentlich alles sein kann. Das könnte sie so verärgern, dass der Strafzettel gleich mit fadenscheinigen Begründungen (gelbes Licht, abgelaufener TÜV) doppelt so teuer wird. Und das will ja keiner.</p>
<p>Welche Variante wäre die bessere? Habe ich Aspekte vergessen? Und welche ist die richtige? Ich könnte das jetzt ja googeln, aber denke Sie doch auch mal darüber nach. Oder habe ich noch weitere Faktoren außer Acht gelassen?</p>
<p>Sandmann</p>
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