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		<title>Du siehst aus wie&#8230; ein V8-Fahrer?</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Aug 2010 16:57:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sandmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sandmanns Audi V8]]></category>
		<category><![CDATA[Audi V8]]></category>
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		<category><![CDATA[Sandmann]]></category>

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		<description><![CDATA[Menschen im Spätsommer 2010 Das Lagerfeuer knackt, irgendwo hört man Musik spielen. Ich bin&#8217;s diesmal nicht &#8230; Denn ich hüpfe mit meiner alten Kamera zwischen etwas mehr als 30 Audi V8s umher und mache Detailfotos&#8230; aber das ist eine andere Geschichte. Dieser Blog ist einem anderen Thema gewidmet, denn Bilder von Autos sehen wir hier [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Menschen im Spätsommer 2010</p>
<p><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2010/08/DSC04868.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft" title="V8 Fahrer und Fahrerinnen" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2010/08/DSC04868-240x190.jpg" alt="" width="240" height="190" /></a>Das  Lagerfeuer knackt, irgendwo hört man Musik spielen. Ich bin&#8217;s diesmal  nicht <img src='http://www.autobildblog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  &#8230; Denn ich hüpfe mit meiner alten Kamera zwischen etwas mehr als  30 Audi V8s umher und mache Detailfotos&#8230; aber das ist eine andere  Geschichte. Dieser Blog ist einem anderen Thema gewidmet, denn Bilder  von Autos sehen wir hier ja alle Nase lang. Ich habe die Fahrer und  Fahrerinnen, die Söhne und Töchter, die Mitkommer und Vorbeischauer  abgelichtet. Auf eine etwas andere Art. Die Seele der Autos, der Schlag  Mensch, den die Liebe zu einem etwas verrückten Automobil eint&#8230;  Willkommen in der Galerie der V8-Fahrer&#8230;</p>
<p><span id="more-6363"></span></p>
<p>Denn Gesichter spiegeln sich im Auto?</p>
<p><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2010/08/DSC04863.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignright" title="V8 Fahrer und Fahrerinnen" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2010/08/DSC04863-240x190.jpg" alt="" width="240" height="190" /></a>Schon  bei der Rallye Hamburg-Berlin-Klassik habe ich mich nicht nur für die  Autos auf der Straße interessiert, sondern auch für die <a title="Gesichter der Rallye" href="http://www.hamburg-berlin-klassik.de/2010/07/29/gesichter-der-rallye/" target="_blank">Menschen IN den Autos</a> oder die <a title="Menschen am Straßenrand" href="http://www.hamburg-berlin-klassik.de/2010/07/30/fans-und-freunde-die-winker-am-strasenrand/" target="_blank">Menschen am Straßenrand!</a> Denn ohne diese Menschen wäre eine Rallye keine Rallye. Und genau so  würde ein Treffen von vielen Audi V8 irgendwo auf einem Campingplatz bei  Soltau in Niedersachsen nicht diesen besonderen Charme haben, wenn  nicht die Menschen diese Autos begleiten würden. Es sind besondere  Menschen, jeder einzelne mit seiner eigenen Geschichte. Einige erzählen  diese am Feuer, andere behalten sie für sich. Einige sieht man immer  wieder, andere erstmalig und vielleicht nie mehr. Je nachdem, wie lange  sie an ihren Autos festhalten.</p>
<p>Nehmen Sie sich die Zeit und klicken Sie die Portraits einmal durch.  Erkennen Sie sich wieder oder stellen Sie sich vor, was dieser  unbekannte Mensch vielleicht für ein Leben führt, ob er glücklich ist  und wie er oder sie zu diesem Auto gekommen ist&#8230;</p>

<a href='http://www.autobildblog.de/2010/08/29/du-siehst-aus-wie-ein-v8-fahrer/v8-fahrer-und-fahrerinnen/' title='V8 Fahrer und Fahrerinnen'><img width="240" height="240" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/08/DSC04846-240x240.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="V8 Fahrer und Fahrerinnen" title="V8 Fahrer und Fahrerinnen" /></a>
<a href='http://www.autobildblog.de/2010/08/29/du-siehst-aus-wie-ein-v8-fahrer/v8-fahrer-und-fahrerinnen-2/' title='V8 Fahrer und Fahrerinnen'><img width="240" height="240" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/08/DSC04846a-240x240.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="V8 Fahrer und Fahrerinnen" title="V8 Fahrer und Fahrerinnen" /></a>
<a href='http://www.autobildblog.de/2010/08/29/du-siehst-aus-wie-ein-v8-fahrer/v8-fahrer-und-fahrerinnen-3/' title='V8 Fahrer und Fahrerinnen'><img width="240" height="240" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/08/DSC04847-240x240.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="V8 Fahrer und Fahrerinnen" title="V8 Fahrer und Fahrerinnen" /></a>
<a href='http://www.autobildblog.de/2010/08/29/du-siehst-aus-wie-ein-v8-fahrer/v8-fahrer-und-fahrerinnen-4/' title='V8 Fahrer und Fahrerinnen'><img width="240" height="240" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/08/DSC04848-240x240.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="V8 Fahrer und Fahrerinnen" title="V8 Fahrer und Fahrerinnen" /></a>
<a href='http://www.autobildblog.de/2010/08/29/du-siehst-aus-wie-ein-v8-fahrer/v8-fahrer-und-fahrerinnen-5/' title='V8 Fahrer und Fahrerinnen'><img width="240" height="240" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/08/DSC04849-240x240.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="V8 Fahrer und Fahrerinnen" title="V8 Fahrer und Fahrerinnen" /></a>
<a href='http://www.autobildblog.de/2010/08/29/du-siehst-aus-wie-ein-v8-fahrer/v8-fahrer-und-fahrerinnen-6/' title='V8 Fahrer und Fahrerinnen'><img width="240" height="240" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/08/DSC04850-240x240.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="V8 Fahrer und Fahrerinnen" title="V8 Fahrer und Fahrerinnen" /></a>
<a href='http://www.autobildblog.de/2010/08/29/du-siehst-aus-wie-ein-v8-fahrer/v8-fahrer-und-fahrerinnen-7/' title='V8 Fahrer und Fahrerinnen'><img width="240" height="240" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/08/DSC04851-240x240.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="V8 Fahrer und Fahrerinnen" title="V8 Fahrer und Fahrerinnen" /></a>
<a href='http://www.autobildblog.de/2010/08/29/du-siehst-aus-wie-ein-v8-fahrer/v8-fahrer-und-fahrerinnen-8/' title='V8 Fahrer und Fahrerinnen'><img width="240" height="240" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/08/DSC04851b-240x240.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="V8 Fahrer und Fahrerinnen" title="V8 Fahrer und Fahrerinnen" /></a>
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<a href='http://www.autobildblog.de/2010/08/29/du-siehst-aus-wie-ein-v8-fahrer/v8-fahrer-und-fahrerinnen-31/' title='V8 Fahrer und Fahrerinnen'><img width="240" height="240" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/08/DSC04873-240x240.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="V8 Fahrer und Fahrerinnen" title="V8 Fahrer und Fahrerinnen" /></a>
<a href='http://www.autobildblog.de/2010/08/29/du-siehst-aus-wie-ein-v8-fahrer/v8-fahrer-und-fahrerinnen-32/' title='V8 Fahrer und Fahrerinnen'><img width="240" height="240" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/08/DSC04874-240x240.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="V8 Fahrer und Fahrerinnen" title="V8 Fahrer und Fahrerinnen" /></a>
<a href='http://www.autobildblog.de/2010/08/29/du-siehst-aus-wie-ein-v8-fahrer/v8-fahrer-und-fahrerinnen-33/' title='V8 Fahrer und Fahrerinnen'><img width="240" height="240" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/08/DSC04875-240x240.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="V8 Fahrer und Fahrerinnen" title="V8 Fahrer und Fahrerinnen" /></a>
<a href='http://www.autobildblog.de/2010/08/29/du-siehst-aus-wie-ein-v8-fahrer/v8-fahrer-und-fahrerinnen-34/' title='V8 Fahrer und Fahrerinnen'><img width="240" height="240" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/08/DSC04876-240x240.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="V8 Fahrer und Fahrerinnen" title="V8 Fahrer und Fahrerinnen" /></a>

<p>Denn einen Audi V8 zu fahren ist mehr, als ein Auto zu bewegen. Ich  ziehe meinen Hut vor diesen Menschen und freue mich, sie bei anderen  Veranstaltungen im kommenden Jahr alle wieder zu sehen <img src='http://www.autobildblog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Sandmann</p>
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		<title>Wenn was fehlt, dann aber richtig!</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Aug 2010 16:57:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sandmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein frühherbstliches ALOAH nach da draußen, ich bin noch immer dabei, mir die Sorgenfalten aus dem Gesicht zu bügeln. Es ist nicht etwa ein neuer Krieg im nahen Osten oder eine weitere Steuererhöhung, nein, nicht ganz. Schuld ist der Motor meines Audi V8. Kennen Sie das? Wir Autonarren sind eigentlich die Ruhe selbst, aber wenn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein frühherbstliches <strong>ALOAH </strong>nach da draußen,</p>
<p><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2010/08/DSC04748.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft" title="Was hör ich denn da?" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2010/08/DSC04748-240x190.jpg" alt="" width="240" height="190" /></a>ich  bin noch immer dabei, mir die Sorgenfalten aus dem Gesicht zu bügeln.  Es ist nicht etwa ein neuer Krieg im nahen Osten oder eine weitere  Steuererhöhung, nein, nicht ganz. Schuld ist der Motor meines Audi V8.  Kennen Sie das? Wir Autonarren sind eigentlich die Ruhe selbst, aber  wenn unmittelbar, unerwartet und unangekündigt ein unangenehmes Geräusch  unsere gewohnte Akustik unterbricht, wird uns unwohl. Nach der lange  erwarteten Pinkelpause auf einem verlassenen Rastplatz irgendwo an der  A7 schrappelt der neckarsulmer Alublock wie eine<em> geschüttelte Dose Nägel</em>,  trotz seidenweichem Lauf und vibrationsfreiem Gezünde. Ja wie?  Leichenblass rolle ich nach der Autobahn in die nächstbeste Parklücke  und entriegel mit ganz vielen komischen Weltuntergangsgefühlen die  fußbalfeldgroße Motorhaube&#8230; Was mich da jetzt wohl erwartet???</p>
<p><span id="more-6356"></span></p>
<p>Der theoretischen Möglichkeiten sind da viele.</p>
<p><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2010/08/DSC04745.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft" title="Oha, da fehlt aber einiges!" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2010/08/DSC04745-240x190.jpg" alt="" width="240" height="190" /></a>Ein  frierender Marder, der mit den Zähnen klappert. Unwahrscheinlich. Ein  abgerissenes Ventil (Sie sehen schon, da bin ich ein wenig paranoid),  welches im Zylinderkopf Edelmetall-Tetris mit dem Kolben spielt. Äh.  Nein. Hoffentlich nicht. Eine Gasrail, die den abgebrochenen  elektromagnetischen Stössel in die Ansaugbrücke treibt und wieder  heraussaugt. Aber das würde den Gleichlauf entscheidend beeinflussen.  Oder vielleicht ein sich selbst auflösender Klimakompressor, der seine  sterbenden Komponenten gerade durch die Druckleitungen auf den  Hauptbremszylinder und das Lenkgetriebe verteilt. Hm. Was steht  diesbezüglich im Handbuch für gute Hauswirtschaftler? &#8220;<em>Wenn es irgendwo quietscht, fehlt Öl</em>&#8220;.  Öl. Da war doch mal was. Der Vierzwo ist diesbezüglich kein  Kostverächter, zumal nach einer Laufleistung von nunmehr 482.000  Kilometern auch die damals innovative Nikasilbeschichtung der Zylinder  nicht mehr in voller Pracht vorhanden sein dürfte. Wann habe ich  eigentlich das letzte mal nach dem Ölstand geguckt?</p>
<p><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2010/08/DSC04737.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft" title="Das wird aber Zeit" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2010/08/DSC04737-240x190.jpg" alt="" width="240" height="190" /></a>Oha.  Das ist lange her. Für einen Audi V8 ZU lange. Haben Sie Ihren  Ölpeilstab schon einmal aus den Tiefen einer 8 Liter fassenden Ölwanne  gezogen, und er war trockener als die Sahara? Nichts. Nicht einmal ein  kleiner, schwarzer Tropfen, der durch die Bewegung irgendwie  hochgeschleudert wurde! Mich plagt ein unsagbar schlechtes Gewissen. Wie  würde ich mich an der Stelle meines treuen ABH-Motors fühlen?  Vernachlässigt, wie wohl auch einige andere Komponenten meines 17 Jahre  alten Alltagswagens. Ich sehe schon die steinigenden Blicke der  V8-Jünger, die von dieser Geschichte Wind bekommen. &#8220;<em>Wie kannst du das wagen?</em>&#8221; und &#8220;<em>Was tust du diesem technischen Kulturgut bloß an???</em>&#8220;.  Okay, wenn ich&#8217;s recht überlege, höre ich das ohnehin schon seit 10  Jahren, und ich habe ungeachtet dessen dieses Auto schon weiter bewegt  und länger besessen als die meisten anderen Besitzer. Aber wo sie recht  haben&#8230;</p>
<p><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2010/08/DSC04740.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft" title="Nicht sparsam sein" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2010/08/DSC04740-240x190.jpg" alt="" width="240" height="190" /></a>Baumarktöl.  Ich habe nur noch einen Kanister Baumarktöl im Kofferraum! Mist. Heute  bleibt dem alten Audi aber auch nichts erspart! Liebevoll drücke ich  eine nicht sehr vorteilhaft über dem Einfüllstutzen verlegte Gasleitung  beiseite und lass&#8217; laufen. Und warte. Und messe. Und lass&#8217; noch mehr  laufen. Und warte. Als der Kanister fast vollständig im Bauch des  Triebweks verschwunden ist, lasse ich vorsichtig den Motor an und warte  auf einen sich aufbauenden Öldruck. 3 Bar, 4 Bar, 5 Bar &#8211; und das  Klappern ist weg. Uff. Die Nockenwellen laufen nicht mehr blank auf den  Ventilen und der Bolide seufzt hörbar. Ich auch. Wieder einmal war es  schlicht Nachlässigkeit und kein Ventilschaden, so langsam müsste ich  mich doch eigentlich an diese Momente gewöhnt haben&#8230;? Der Abend ist  zumindest gerettet, und morgen gönne ich ihm auch noch eine Wäsche.  Samstag geht&#8217;s ja ins Südseecamp bei Soltau, da soll der alte Herr noch  ein bisschen schön aussehen neben den ganzen penibel gepflegten  Schätzchen <img src='http://www.autobildblog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Sind Sie auch schon einmal ohne Öl gefahren?</p>
<p>Sandmann</p>
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		<title>Keine Angst vorm GAS geben!</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Aug 2010 18:06:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sandmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Fahren Sie schon? Oder tanken Sie noch? Nicht erst seit gestern stelle ich mir ab und an diese Frage, und nicht nur die Beweger größerer Limousinen bekommen regelmäßig an den Tankstellen schlechte Laune. Mit dem Geldetrag, der in einem ordentlich großen Tank versenkt wird, hat man damals in der Ausbildung locker einen Monat leben können. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Fahren Sie schon? Oder tanken Sie noch?</p>
<p><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2010/08/P8133810.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft" title="Noch Fragen?" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2010/08/P8133810-240x190.jpg" alt="" width="240" height="190" /></a>Nicht  erst seit gestern stelle ich mir ab und an diese Frage, und nicht nur  die Beweger größerer Limousinen bekommen regelmäßig an den Tankstellen  schlechte Laune. Mit dem Geldetrag, der in einem ordentlich großen Tank  versenkt wird, hat man damals in der Ausbildung locker einen Monat leben  können. Geht das noch lange so weiter? Billiger wird&#8217;s wohl nicht mehr,  also was kann ich tun? Fahrrad fahren. Auf Kurzstrecken okay, von Kiel  nach Hamburg ein bisschen mühselig und zeitaufwändig. Bus und Bahn?  Okay, aber auch kein echtes Schnäppchen. Und ich binde mich so ungern an  Zeiten&#8230; <strong>Tanken für die Hälfte?</strong> Klingt gut. Und ist möglich.  Ich habe bei meinem 17 Jahre alten Audi V8 4.2 den Schritt gewagt und  nach 380.000 Kilometern Laufleistung auf &#8212; <strong>Flüssiggas LPG</strong> umgerüstet! Stationen einer Erkenntnis.</p>
<p><span id="more-6336"></span></p>
<p>Was ist LPG eigentlich?</p>
<p><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2010/08/P8133805.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignright" title="Gegen den Strom" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2010/08/P8133805-240x190.jpg" alt="" width="240" height="190" /></a>LPG,  oder im Europäischen Ausland GPL, besteht aus Butan und Propan und ist  eigentlich ein Nebenprodukt der Erdölförderung und der Erdölraffinerien.  Lange wurde es einfach abgefackelt, weil ein Transport zu  unwirtschaftlich war. Und da kommen wir wieder zurück zu den  Benzinpreisen. Seit den 70ern hat man begonnen, LPG statt Benzin in  durstige Verbrennungsmotoren zu kippen. Mit wachsendem Erfolg. Das kalte  verdichtete Nass verbrennt wesentlich umweltfreundlicher als Benzin,  ist klopffest und eben als eigentliches Nebenprodukt ausgesprochen  preiswert. Man ist ja froh, wenn das jemand braucht. Und  steuersubventioniert ist&#8217;s bis 2018, zumindest in der Theorie. Schauen  wir mal, welche Regierung das in Zukunft auch noch kippen wird.</p>
<p><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2010/08/P2072241.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft" title="In Stehhöhe kommt man besser an alles ran" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2010/08/P2072241-240x190.jpg" alt="" width="240" height="190" /></a>Da  stehe ich nun vor der Preistafel und rechne. 20.000 Kilometer fahre ich  im Jahr. Mein Auto verbraucht rund 14 Liter Super. Ich würde an jedem  Liter 80 Cent sparen. Das reicht eigentlich, um mich zu üerzeugen, ich  rechne gar nicht weiter. <strong>Ja, ich will.</strong> Und lasse mir einen Termin bei <a title="Autogas und mehr" href="http://www.flammarasteam.de/" target="_blank"><em>Flammara&#8217;s Team</em></a> geben, professioneller und hauptberuflicher <strong>Umrüster auf Flüssiggasanlagen</strong>.  In Dagebüll an der norddeutschen Westküste, im extrem flachen Land,  also gar nicht so weit von mir entfernt. In Forumskreisen genießen die  Werkstatt und ihr Techniker Gerd Petersen einen hervorragenden Ruf, also  begebe ich meinen alten Audi V8 mit jenem Kilometerstand von 380.000  vertrauensvoll in deren Hände und schau neugierig über die Schulter!</p>
<p><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2010/08/P2072247.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignright" title="Nicht viel Platz zum Schrauben" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2010/08/P2072247-240x190.jpg" alt="" width="240" height="190" /></a>So  eine Gasanlage ist kein Wunderwerk der Technik. Trotzdem sollte der  sparaffine Normalsterbliche einen Einbau vom Fachmann durchführen  lassen, zu viele wichtige Kabel müssen gekappt und zu viele gasdichte  Leitungen verlegt werden. Ich habe Einbauten gesehen, die im  osteuropäischen Ausland für ganz kleines Geld gemacht wurden. Aber dazu  äußere ich mich jetzt nicht. Das eigentliche Prinzip ist einfach: Von  einem großen Tank in der Reserveradmulde gelangt das flüssige Gas über  ein Druckventil und eine starre Kupferleitung nach vorn, wo es  prinzipiell erwartet wird . Dort angekommen trifft es auf einen oder  zwei Verdampfer, die (vorgewärmt durch Kühlwasser) das flüssige Gas in  einen verbrennungsfähigen Aggregatzustand bringen. So steht es dann an  den &#8220;Rails&#8221; zur Verfügung. Ein Gaseinspritzventil pro Zylinder lässt  genau in dem gleichen Moment wie normalerweise die Einspritzdüse das Gas  in die Ansaugbrücke, es wird über dem Kolben verwirbelt und ganz normal  gezündet.</p>
<p><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2010/08/P2072243.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft" title="Wenn nicht von oben, dann von unten" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2010/08/P2072243-240x190.jpg" alt="" width="240" height="190" /></a>Es  gibt verschiedene Firmen, verschiedene Modelle und auch inzwischen  schon Anlagen, die das Gas direkt ohne Verdampfer einspritzen. Meine ist  von <em>LandiRenzo </em>und verdampft noch herkömmlich. Die guten  Rückmeldungen anderer V8-Fahrer über Zuverlässigkeit und  Wirtschaftlichkeit haben mich zu diesem Typ bewogen. Das Verlegen und  das richtige Anschließen der Leitungen sowie das Auftrennen des  armdicken Motorsteuerkabelbaums erfordert einiges an Erfahrung (und Mut  beim Betrachter). LPG ist genau wie Benzin hochentzündlich. Ein Schelm,  wer da pfuscht. Der Tank muss in seiner Mulde mit Metallstreben  gesichert werden, alle Leitungen werden fern von Hitzequellen (Auspuff,  Motorblock) verlegt und alle Schellen müssen gasdicht angezogen werden.  Nicht jedem Motor bekommt die Gaskur. Gas hat anders als Benzin keine  Schmiereigenschaften auf den Ventilen, keine Kühlwirkung und greift  einige Dichtungsmaterialien an. Neuere Motoren können das zwar im  allgemeinen ab, aber auch hier sind die Erfahrungen eines Umrüsters und  seiner Kundschaft sowie einer großen Community im Internet ein wahrer  Schatz.</p>
<p><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2010/08/P2072258.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignright" title="Reserverad? - Braucht man nicht" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2010/08/P2072258-240x190.jpg" alt="" width="240" height="190" /></a>Viele  denken bei GAS immer noch an Erdgas (CNG) mit riesigen Tanks im  Kofferraum. Auch das ist natürlich möglich, wird aber vorwiegend bei  Neuwagen eingebaut. Bei alten Fahrzeugen (und ich möchte meinen Boliden  ohne Scham als eine alte Kiste bezeichnen) ist eine nachträgliche  Umrüstung auf LPG wesentlich preiswerter. LPG ist ein Flüssiggas (Liquid  Petrol Gas) und in seiner schwappenden Konsistenz ungefähr mit Benzin  vergleichbar. Nur dass der herkömmliche Benzintank nicht weichen darf,  denn Benzin brauchen wir noch immer zum Starten des Autos bei allen  Temperaturen, besonders im Winter. Erst ab einer bestimmten Vorwärmung  (nach ca. einer Minute, je nach Außentemperatur) schaltet die Anlage  automatisch und unmerkbar auf Gasbetrieb um, kaltes Gas zündet nicht  gern. Also muss ein zweiter Tank eingebaut werden, wohl denen, die eine  so dicke Reserveradwanne haben wie ich <img src='http://www.autobildblog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Und bei einem Plattfuß? Da  muss eine Flasche Reifenpilot reichen&#8230;</p>
<p><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2010/08/P2072248.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft" title="Feinarbeiten auf der Werkbank" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2010/08/P2072248-240x190.jpg" alt="" width="240" height="190" /></a>Der  Verdampfer &#8211; bei meinem V8 ist es trotz der zwei Zylinderbänke nur  einer &#8211; ist nicht gern allein und soll möglichst weit vorn beim Motor  eingebaut werden, damit das nun nicht mehr flüssige Gas einen kurzen Weg  zu den Rails hat. Hinter ihm  wird zusätzlich ein Gasfilter eingesetzt,  der alle 20.000 Kilometer getauscht werden soll. Unverbranntes Gas ist  nämlich alles andere als sauber. Es setzt sich mit der Zeit schmieriges  Butanöl sowohl im Verdampfer als auch im Filter ab, was den  elektromagnetischen Rails Schaden zufügen würde. Das darf also nicht  durchgelassen werden. Die Rails sind teuer&#8230; wie eigentlich alles  andere, was an diesem Auto noch kaputt gehen kann auch, also passt es  hervorragend zusammen.</p>
<p><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2010/08/P2072255.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignright" title="Hier wird bald wieder verdampft" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2010/08/P2072255-240x190.jpg" alt="" width="240" height="190" /></a>Da  haben wir ihn, samt Wasserzu- und Abläufen und der Gasleitung. Beim  Audi V8 ist die Platzierung der Komponenten nicht ganz so einfach wie  bei den meisten anderen Autos, weil im Motorraum schlicht fast kein  Platz mehr ist. Angeschraubt an massiven Haltern trotzt der Verdampfer  von nun an allen Vibrationen, Wind und Wetter. Erneut musste hierfür nun  der Kühlwasserkreislauf durchtrennt und abgezweigt werden. Ich habe das  schon einmal für den Kaltlaufregler gemacht&#8230; In meinem Motorraum  sieht es bald aus wie im Kanalsystem von Kiel&#8230; Die Techniker haben  hier den Wasserkreislauf mit Klemmen abgedrückt, damit das teure  Alumotor-Kühlmittel G12+ nicht herausläuft. Das erspart ein Entleeren  der Anlage, die rote Suppe ist kostbar.</p>
<p><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2010/08/P2072263.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft" title="Unterbodenarbeiten" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2010/08/P2072263-240x190.jpg" alt="" width="240" height="190" /></a>Erst,  wenn wirklich alle Leitungen im Kofferraum, unter dem Fahrzeug und im  Motorraum sauber und hitzeresistent verlegt sind werden die Anschlüsse  verschraubt und mit einem speziellen Lecksuch-Spray auf ihre Dichtigkeit  überprüft. Wenn irgendwo unter Druck noch kleine Bläschen auftauchen,  werden die Gewinde nachgesetzt oder die Schellen erneuert. Gerd Petersen  ist da pedantisch, wenn er nicht zufrieden ist wird weitergeschraubt,  bis alles passt. Am Ende des Tages sieht mein Audi aus wie neu, und die  Leitungen sind so professionell verlegt, dass man meinen könnte, sie  seinen ab Werk eingebaut. Nicht, dass 1993 irgend jemand auf die Idee  gekommen wäre, in ein 120.000 DM Auto eine Gasanlage einzubauen. Heute  macht es Sinn. Doch dazu später.</p>
<p><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2010/08/P2072287.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignright" title="Sieht auch noch GUT aus..." src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2010/08/P2072287-240x190.jpg" alt="" width="240" height="190" /></a>Da  mein altgedienter Herr einen V-Motor hat, muss alles irgendwie doppelt  eingebaut werden, einmal links, einmal rechts. Wir haben uns für einen  offenen Einbau der Rails auf den Zylinderköpfen entschieden, dicht an  der mittigen Ansaugbrücke. Hm. Das sieht eigentlich ganz schön gut aus.  Und es ist wie gesagt optional oben drauf, der Audi fährt noch immer  herkömmlich mit Super, wenn man das besser findet. Daher rutscht er  leider auch nicht in eine günstigere Steuerklasse, obwohl LPG wegen  seiner guten chemischen Verwertbarkeit schon bei sehr niedrigen  Temperaturen in den Katalysatoren umgewandelt werden kann. Gabelstapler,  die mit Flüssiggas betrieben werden, dürfen beispielsweise in  geschlossenen Hallen fahren. Sauber, oder?</p>
<p><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2010/08/P2072285.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft" title="Wie neu, und noch besser." src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2010/08/P2072285-240x190.jpg" alt="" width="240" height="190" /></a>Männer  sind ja so herrlich einfach gestrickt. Beim Anblick eines geputzten,  versiegelten V8 Motors komme ich immer ins Schwärmen. Warum eigentlich?  Kann mir das jemand erklären??? Sind Motren vielleicht die schönen  Schuhe des einfachen Mannes? Nun. Die Anlage ist komplett eingebaut und  angeschlossen. Ab geht es zur Gastankstelle um die Ecke. In meinem Fall  haben wir uns für einen kleinen, versteckten Tankstutzen hinter der  Tankklappe entschieden. Da muss man nun beim Tanken zwar immer einen  Adapter raufschrauben, aber wenn das das einzige Problem ist kann ich  damit leben. In Frankreich und Italien braucht man die sowieso. Ich kann  die Probefahrt gar nicht abwarten. Aber erst müssen ein paar Tests  gefahren und die Anlage mit dem Steuergerät angelernt werden.</p>
<p><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2010/08/P2072289.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignright" title="Kalibrierung der Messwerte" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2010/08/P2072289-240x190.jpg" alt="" width="240" height="190" /></a>So  etwas geschieht selbst bei so einem alten Auto wie meinem mit dem  Laptop und den Diagnoseprogrammen. Parallel löchere ich Gerd mit meinen  Fragen. Ob das System denn anfällig auf Störungen sei, und wie lange sie  halte? Da gibt es natürlich keine pauschale Antwort, wie jedes andere  elektromechanische Bauteil muss auch eine Gasanlage regelmäßig gewartet  und gereinigt werden. Und die Rails unterliegen einem ganz normalen  Verschleiß, weil sie mit recht lauten &#8220;KLACK&#8221;-Geräuschen in der  Zündfolge das Gas für die einzelnen Zylinder freigeben. Derweil sich der  Benzinkreislauf zu Tode langweilt, aber daran ist er ja selbst schuld.  So. Die Werte stimmen, der Probelauf und die Dichtigkeitsprüfung kann  beginnen!</p>
<p><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2010/08/P2072281.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft" title="Nicht ganz dicht? Doch." src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2010/08/P2072281-240x190.jpg" alt="" width="240" height="190" /></a><em>Klick klack klick klack</em>.  Bei offener Haube singen die Rails ein ziemlich lustiges Lied, bei  geschlossener hört man sie fast gar nicht mehr. Der Motor läuft rund.  Auf Gas. Ich bin beeindruckt. Mit einem speziellen Messgerät werden alle  Schraubverbindungen und Ventile auf ihre Dichtigkeit geprüft. Das muss  von nun an alle 2 Jahre auch bei der Hauptuntersuchung geschehen.  Grummel. Aber ich mache mir nicht allzu viele Sorgen, hier wurde  einwandfreie Arbeit geleistet. Nach einer Einführung in die Welt des Gas  tankens erklären mir die Techniker noch den manuellen Betrieb der  Anlage und das Umschalten auf Benzin, und ich werde in die weite Welt  entlassen. Als wenn sich nichts geändert hätte. Huch? Hat sich  eigentlich auch nicht. Das Auto fährt sich ein bisschen &#8230;&#8221;weicher&#8221; als  vorher. Aber der gewohnte Druck beim Beschleunigen ist noch immer da  <img src='http://www.autobildblog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Ich habe nun eine zweite Tankanzeige. Und ich genieße den Vorteil,  auch bei endlosen Schlangen an den Tankstellen wegen irgend einer  lächerlichen Preissenkung fast immer eine LPG Säule sofort und für mich  allein zu haben. Tandaradei!</p>
<p><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2010/08/P8133804.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft" title="Das ist dann wohl ein BI-FUELER?" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2010/08/P8133804-240x190.jpg" alt="" width="240" height="190" /></a>Dann  fahre ich jetzt wohl einen BI-FUELER, wie? Cool. Sie wollen Zahlen? Sie  wollen Sicherheiten? Moment, moment. Was eine Gasanlage plus Einbau  kostet variiert von Auto zu Auto und von Typ zu Typ. Es geht bei rund  1000 Euro bei Vierzylindern los und endet bei rund 3000 Euro, wenn Sie 6  oder 8 oder gar noch mehr Zylinder haben. Benötigt wird außerdem ein  typenabhängiges Abgasgutachten und natürlich eine Abnahme durch den TÜV und ein  Eintragen in die Fahrzeugpapiere durch das Straßenverkehrsamt (danke schipplock für die Korrektur). Aber mal eine kleine  Rechnung: Ich fahre wie eingangs erwähnt im Jahr 33.000 Kilometer bei  einem Gasverbrauch von nun ca. 15 Litern / 100 Kilometern. 3000 Liter  Gas für momentan 60 Cent stehen gegenüber 2800 Litern Super (14 Liter / 100 km) für momentan  1,40 Euro. 1800 Euro für Gas gegenüber 3900 Euro für Super. <strong>Ich spare allein am Treibstoff in jedem Jahr über 2000 Euro!</strong> Noch Fragen?</p>
<p>Ja? Dann kontaktieren Sie einen Gasumrüster Ihres Vertrauens. Wenn Sie keinen kennen, wenden Sie sich an <a title="Gasumrüstung" href="http://www.flammarasteam.de/" target="_blank">Flammara&#8217;s Team</a> in Dagebüll. Man liebt Autogas dort so sehr, dass die Mitarbeiter sich  einen gebrauchten Gasfilter statt eines Wunderbaums an den Spiegel  hängen <img src='http://www.autobildblog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Es ist doch immer schön, einen guten Grund für einen kleinen  Urlaub an der See zu haben, oder nicht? Haben Sie selbst gar schon  Erfahrungen mit Gasanlagen und Umrüstern gemacht? Oder sind Sie einfach  mal neugierig geworden? Ich bin gespannt und lese&#8230;</p>
<p>Sandmann</p>
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		<title>Einmal im Leben!</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Aug 2010 19:14:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sandmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zumindest normalerweise. Ich gehöre nicht zu den Leuten, die auf schnelle Autos stehen. Das hat sich vielleicht rumgesprochen. Schumi war in der Formel 1 ganz okay, aber ich fand&#8217;s in den 90ern immer doof, dass er einen Ferrari lenkte. Auch wenn er das recht gut gemacht hat, mir fehlte der Draht. Die roten Kisten waren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zumindest normalerweise.</p>
<p><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2010/08/DSC045412.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft" title="Ayo Technology" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2010/08/DSC045412-240x190.jpg" alt="" width="240" height="190" /></a>Ich  gehöre nicht zu den Leuten, die auf schnelle Autos stehen. Das hat sich  vielleicht rumgesprochen. Schumi war in der Formel 1 ganz okay, aber  ich fand&#8217;s in den 90ern immer doof, dass er einen Ferrari lenkte. Auch  wenn er das recht gut gemacht hat, mir fehlte der Draht. Die roten  Kisten waren irgendwie potent, aber auch prollig, laut, holperig und  sowieso weit ab von dem, was ein normal sterblicher Mann bezahlen kann. <em>Testarossa</em>.  Was soll das denn heißen? Pha. Und wie ich so hinter der Flunder mit  den Segelohren hinterherfahre, kommen mir die gestrigen Worte des  Besitzers in den Sinn. &#8220;<em>Morgen fährst du ihn mal. Abgemacht!</em>&#8221; Nun  &#8211; heute ist &#8220;morgen&#8221;. Mir wird ein bisschen anders, ein bisschen wie  das Gefühl, wenn man in der Achterbahn sitzt und der Sicherheitsbügel  einrastet. Kennen Sie das? Ob er sich noch an seinen Spruch erinnern  kann&#8230;? <em>Ayo Technology&#8230;</em></p>
<p><em><span id="more-6311"></span></em></p>
<p>Kann er. Ich hab&#8217;s befürchtet.</p>
<p><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2010/08/DSC045272.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignright" title="Miami Vice? Nicht ganz..." src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2010/08/DSC045272-240x190.jpg" alt="" width="240" height="190" /></a>Wir sind am Rand  der dritten <em>Rallye Hamburg-Berlin-Klassik</em>,  und Fahrerwechsel sind im Reglement nicht erlaubt. Aber jetzt, nach  Beendigung des offiziellen Tages und aller Zeitwertungen, sind wir  wieder Privatleute. Alle beide. Er fährt keine Rallye und ich schreibe  keine Berichte. Lass es mich erstmal spüren, das Auto, was ich mit einem  ganz klaren Vorurteil behafte. Den konnte man sich damals nur leisten,  wenn man mit Drogen handelt. Dabei wurde der Testarossa in den 80ern von  durchaus ehrenwerten Menschen gefahren. <em>Sonny Crockett</em> und <em>Ricardo Tubbs </em>hatten in <strong>Miami Vice</strong> einen weißen Testarossa und jagten damit böse Drogenbarone. Ich dachte  auch immer, dass Magnum einen fahren würde, aber das war ja ein 308 GTS.  So genau konnte ich das damals halt nicht auseinanderhalten. Wir duzen  uns. Ich schnalle mich an. Und dann fliegen die Pferde.</p>
<p><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2010/08/DSC045303.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft" title="Deutschlands größter Schminkspiegel" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2010/08/DSC045303-240x190.jpg" alt="" width="240" height="190" /></a>Hinter  mir brüllen 12 Zylinder einen italienischen Schlachtruf, während das  inzwischen 26 Jahre alte Pferdchen mit brutaler Bodenhaftung den Asphalt  hinter sich aufkrempelt und wie an einer Schnur gezogen nach vorn  drückt. Begeistert gucke ich mal hier, drücke mal da und mache das eine  oder andere Foto, so es mir die Situation gestattet. Zwischen irgendwie  billig wirkenden Armaturen und dem wohl größten Kosmetikspiegel der  Automobilgeschichte brennen die 5 Liter Hubraum da hinten ein Feuerwerk  ab. Nicht laut, aber ständig da. &#8220;<em>Den kannst du wie einen Automatik fahren, der dritte Gang reicht eigentlich völlig.</em>&#8221;  Ah? Und dann tritt er durch. Und ich glaube ihm, während die Landschaft  entlang der Scheiben verschmiert. Das war der Dienstwagen von <em>Crockett </em>und <em>Tubbs</em>? Ich kann es kaum glauben.</p>
<p>[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.<a href="http://www.autobildblog.de/2010/08/03/einmal-im-leben/">Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]</a></p>
<p>Fahrerwechsel. <strong>Aaaaaahhhhh!!!!</strong></p>
<p><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2010/08/DSC045322.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft" title="Faltenfrei glücklich!" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2010/08/DSC045322-240x190.jpg" alt="" width="240" height="190" /></a>Muss ich irgendwas beachten? &#8220;<em>Nein. Kuppeln, mit Kraft die Gänge schalten, das genügt</em>&#8220;. Mit Kraft. Stimmt. Die Kulissenschaltung aus Metall verlangt ein gewissen Maß an Brutalität, einem <em>Dacia </em>wäre  längst der Schalthebel abgebrochen. Aber nicht diesem Ferrari. RUCK und  BRÜLL! Der rote Drehzahlmesser fliegt in Richtung 7000 Umdrehungen. &#8220;<em>Fahr ihn weit aus, nicht zu früh schalten! Sei nicht so zimperlich!</em>&#8221;  Okayyyy&#8230;. Und in der Tat, der dritte Gang dreht einfach immer weiter.  Er hört einfach nicht auf, schneller zu werden. Kerngesund verbrennt  das Triebwerk im Nacken Mineralöl und setzt 395PS frei. Irgendwo tief in  der Mittelkonsole kann ich weitere Instrumente ahnen. Und eine rote  Digitaluhr. Die reale Welt der Stufenhecklimousinen verschwindet um mich  rum. Dieses Auto ist nur aus einem Grund gebaut worden: <em>Schnell fahren</em>. Ich mach das einfach mal, wie auf Schienen, und sacke tiefer in die schwarzen Ledersitze. Und schon ist es auch wieder vorbei.</p>
<p><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2010/08/DSC045312.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft" title="Ich bin jetzt ein neuer Mensch" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2010/08/DSC045312-240x190.jpg" alt="" width="240" height="190" /></a>Aussteigen?  Schwierig. Die großen Türen öffnen zwar weit, aber mir zittern ein  bisschen die Knie und ich sitze gefühlt noch unter Asphaltniveau. Mit  der Hand kann ich Mutter Erde streicheln. Dieser Wagen ist nichts für  Rollatorbesitzer, aber da sind wir ja noch weit von entfernt. Uff. Mein  Gesicht ist wieder faltenfrei, und ich werde den Rest des Abends  lächeln, als hätte ich ein religiöses Erlebnis gehabt. Die roten  Ventildeckel des flach bauenden mittigen 12-Zylinders geben diesem Auto  seinen Namen. <em>Roter Kopf</em>. So kann man mich jetzt auch nennen. Was  hat diese Fahrt mit mir gemacht? Plötzlich finde ich dieses Auto sexy  und schiele ihm verträumt hinterher. Sind Männer eigentlich bescheuert?  Ein Haus bauen, ein Kind zeugen, einen Baum pflanzen und&#8230; und einen <strong> Ferrari </strong>fahren. Herrlich.</p>
<p>Haben Sie auch schon einmal eine automobile Sünde begangen&#8230;?</p>
<p>Sandmann</p>
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		<title>Im 560SEC mit der Rallye durch Deutschland!</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Jul 2010 16:58:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sandmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hamburg-Berlin-Klassik 2010]]></category>
		<category><![CDATA[560 SEC]]></category>
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		<description><![CDATA[Tandaradei. Ich bin dann mal für ein paar Tage weg, aber garantiert nicht offline! Lard Busemann von Autobild.de und ich begleiten von Donnerstag, dem 29.07.2010 bis Samstag, den 31.07.2010 als Begleitfahrzeug die 3. Rallye Hamburg-Berlin-Klassik 2010! Und schauen mal, ob Detlev Buck auch immer schön an die Elektrolyte denkt! Das bedeutet ganz allgemein, dass wir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Tandaradei.</p>
<p><a href="http://www.autobildblog.de/files/2010/07/DSC04149.JPG" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-6309" title="Kiez Coupé" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/07/DSC04149-240x180.jpg" alt="Kiez Coupé" width="240" height="180" /></a>Ich bin dann mal für ein paar Tage weg, aber garantiert nicht offline! <em>Lard Busemann</em> von <a title="Autobild Online" href="http://www.autobild.de" target="_blank">Autobild.de</a> und ich begleiten von Donnerstag, dem 29.07.2010 bis Samstag, den 31.07.2010 als Begleitfahrzeug die<strong> 3. Rallye Hamburg-Berlin-Klassik 2010!</strong> Und schauen mal, ob Detlev Buck auch immer schön an die Elektrolyte  denkt! <img src='http://www.autobildblog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Das bedeutet ganz allgemein, dass wir uns die kommenden Tage  und Nächte mit dem Schießen von Fotos und dem Verfassen von möglichst  schrägen und unterhaltsamen Beiträgen um die Ohren hauen werden!</p>
<p><span id="more-6298"></span></p>
<p>Für alle von euch, die uns folgen möchten, hier:</p>
<p><strong><a title="Hamburg Berlin Klassik" href="http://www.hamburg-berlin-klassik.de/" target="_blank">3. Rallye Hamburg Berlin Klassik 2010 Liveberichterstattung</a></strong></p>
<p><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2010/07/Kopie-von-P1110761.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignright" title="Die Kommentatoren" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2010/07/Kopie-von-P1110761-240x190.jpg" alt="" width="240" height="190" /></a>Es  wird auch eine Kommentarfunktion geben, und ich wäre begeistert, wenn  diese auch kräftig zur Kommunikation zwischen euch, Ihnen und uns  genutzt wird. Wir sind 24 Stunden online dank UMTS, also wenn es  spezielle Fragen und Wünsche gibt &#8211; immer her damit. 180 klassische  Young- und Oldtimer, illustre Fahrer und Fahrerinnen und eine sagenhafte  Gala am Samstag Abend in Berlin! Also &#8211; lasst uns nicht allein im Netz,  die Fahrer haben andere Aufgaben. Wir lesen uns! Diesmal nicht hier, sondern da.</p>
<p>Sandmann</p>
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		<title>Alles&#8230; wird kleiner.</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Jul 2010 18:08:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sandmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sandmanns Audi V8]]></category>
		<category><![CDATA[Audi V8]]></category>
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		<description><![CDATA[Ay liebe Blog-Gemeinde, Diese Erfahrung machen täglich die männlichen Badegäste an Nord- und Ostsee, wenn sie aus der warmen Sonne in das kalte Wasser gehen. Aber auch außerhalb der Badesaison werden aus vermeintlichen Sauriern nach und nach Eidechsen. Aus Chevy Bel Air wird Chevy Matiz, aus Opel Diplomat wird Opel Agila. Aus Musiktruhen werden iPods, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ay liebe Blog-Gemeinde,</p>
<p><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2010/07/DSC04040.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft" title="Das passt doch ganz gut" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2010/07/DSC04040-240x190.jpg" alt="" width="240" height="190" /></a> Diese Erfahrung machen täglich die männlichen Badegäste an Nord- und  Ostsee, wenn sie aus der warmen Sonne in das kalte Wasser gehen. Aber  auch außerhalb der Badesaison werden aus vermeintlichen Sauriern nach  und nach Eidechsen. Aus <em>Chevy Bel Air</em> wird <em>Chevy Matiz</em>, aus <em>Opel Diplomat</em> wird <em>Opel Agila</em>. Aus <em>Musiktruhen </em>werden <em>iPods</em>, aus <em>Big-Towern</em> mit Röhrenmonitoren werden <em>Laptops</em>. Vor genau drei Jahren schickte ich mich an, <a title="Kombi? Braucht man nicht" href="http://www.autobildblog.de/2007/08/20/kombi-braucht-man-nicht-teil-iii/" target="_blank">17 Computer von a nach b</a> zu fahren, und mein Auto zeigte sich im Rahmen der &#8220;<em>Kombi? &#8211; Braucht man nicht!</em>&#8221;  Trilogie ganz schön überladen! Was ist seit dem passiert? Es sind heute  wieder 17 Rechner, es ist das gleiche Auto, aber das war&#8217;s dann auch  schon mit den Gemeinsamkeiten.</p>
<p><span id="more-6285"></span><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2010/07/DSC04041.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-607" title="Hier passt auch noch mehr rein." src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2010/07/DSC04041-240x190.jpg" alt="" width="240" height="190" /></a>Heute kann mein Telefon mehr als die Computer, mit denen man vor 40  Jahren noch zum Mond geflogen ist. Elektrische Geräte schrumpfen,  während ihre Leistungsfähigkeit wächst. Habe ich von drei Jahren noch <a title="Kombi? Braucht man nicht" href="http://www.autobildblog.de/2007/08/20/kombi-braucht-man-nicht-teil-iii/" target="_blank">mein gesamtes Auto</a> benötigt, um heldenhaft die Ausstattung eines kompletten  EDV-Schulungsraums zu transportieren, genügt heute eine Klappbox auf dem  Rücksitz und ein Pappkarton im Kofferraum. Ist das nicht schräg? Ein  komplettes Netzwerk, ein Drucker, ein Beamer, Mäuse &#8211; alles drin, alles  dran und alles passt sozusagen ins Handtäschchen. Wenn ich das damals  schon geahnt hätte&#8230;</p>
<p><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2010/07/DSC04038.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-605" title="Raum für den Bordercollie..." src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2010/07/DSC04038-240x190.jpg" alt="" width="240" height="190" /></a>Da  bleibt auch ein bisschen Platz für den Hütehund im Fußraum. Vor drei  Jahren quetschte sich da noch unser Praktikant auf den weit nach vorn  geschobenen Sitz und pfiff wie ein Wasserkessel. Schon damals lobpries  ich die Flachbildschirme im Vergleich zu den ganz alten Röhrenmonitoren!  Heute bau ich das komplette System in einer halben Stunde allein auf.  Cool. Es ist einer dieser Momente, an dem ich mich über technischen  Fortschritt freue. Was wird heute in drei Jahren sein? Noch kleiner geht  es nicht, weil dann die Bildschirme nicht mehr zu lesen sind. Oder?</p>
<p><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2010/07/DSC04042.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="size-thumbnail wp-image-608 alignright" title="Computer überall" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2010/07/DSC04042-240x190.jpg" alt="" width="240" height="190" /></a>Umgeben  von Rechnern. Singe ich doch in verschiedenen Artikeln ein Lied auf die  elektronische Überschaubarkeit meines Audi V8, merke ich gar nicht, wie  sich heimlich, still und leise andere kleine Helferlein in mein Leben  stehlen und nach einiger Zeit nicht mehr wegzudenken sind. Wie lange  habe ich schon keine Straßenkarte mehr auf dem Schoß gehabt? Ich  vertraue dem Navi mit seiner angenehmen Sprechstimme fast blind, das hat  nicht immer Vorteile. Und ich werde nervös, wenn ich mein Telefon  einmal abschalte. Vielleicht will mich ja gerade jetzt jemand erreichen,  vielleicht ist es echt ganz ganz wichtig? Immer wieder auf das Display  gucken, habe ich da nicht das SMS Signal gehört? Wie habe ich damals  eigentlich überlebt?</p>
<p><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2010/07/DSC04043.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-609" title="Google Maps?" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2010/07/DSC04043-240x190.jpg" alt="" width="240" height="190" /></a>Einerseits  banale Erleichterung, weil ich nicht mehr so viele schwere Computer in  die vorhandenen Stauräume meines Autos stopfen muss. Gegensteuern auf  der anderen Seite, damit ich nicht jede freie Minute am Steuer für  andere Aktivitäten nutze! Das Navi lenkt mich optisch und akustisch bis  zum Ziel, ich brauche fast gar nicht mehr auf die Schilder gucken (und  lande eventuell im nächsten Hafenbecken). Und noch schnell mal bei  Facebook die Nachrichten gecheckt. Oder bei google maps geschaut, wo das  Restaurant heute Abend ist und was es für Kritiken bei quipe bekommen  hat. Was machen meine ebay Auktionen? Oder&#8230;</p>
<p>Ich mache das Navi aus und blicke auf die Landschaft vor mir. Ich  lege das Handy beiseite. Und höre mal wieder Musik. Und mache ansonsten  nichts als &#8211; fahren. Kennen Sie das? Einfach nur fahren? Das ist schön.  Ich hatte fast vergessen, wie sich das anfühlt.</p>
<p>Sandmann</p>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow: hidden;">Diese Erfahrung machen täglich die männlichen Badegäste an Nord- und  Ostsee, wenn sie aus der warmen Sonne in das kalte Wasser gehen. Aber  auch außerhalb der Badesaison werden aus vermeintlichen Sauriern nach  und nach Eidechsen. Aus <em>Chevy Bel Air</em> wird <em>Chevy Matiz</em>, aus <em>Opel Diplomat</em> wird <em>Opel Agila</em>. Aus <em>Musiktruhen </em>werden <em>iPods</em>, aus <em>Big-Towern</em> mit Röhrenmonitoren werden <em>Laptops</em>. Vor genau drei Jahren schickte ich mich an, <a title="Kombi? Braucht man nicht" href="http://www.sandmanns-welt.de/?p=598" target="_blank">17 Computer von a nach b</a> zu fahren, und mein Auto zeigte sich im Rahmen der &#8220;<em>Kombi? &#8211; Braucht man nicht!</em>&#8221;  Trilogie ganz schön überladen! Was ist seit dem passiert? Es sind heute  wieder 17 Rechner, es ist das gleiche Auto, aber das war&#8217;s dann auch  schon mit den Gemeinsamkeiten.</div>
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		<title>Mein Freund, der Kühlschrank</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Jul 2010 09:00:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sandmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sandmanns Audi V8]]></category>
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		<description><![CDATA[Ein schwülwarmes ¡Hola zusammen! Deutschland &#8211; ein Sommermärchen? Durchaus, auch wenn Jogis kickende Kinder nicht die Weltmeisterschaft gewonnen haben. Nach einem Winter, der nicht enden wollte haben wir nun einen Sommer, der wärmer ist als alles, woran ich mich erinnern kann. Pünktlich zu den Ferien, womit haben wir das verdient? Mallorcaurlauber ärgern sich über die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein schwülwarmes ¡Hola zusammen!</p>
<p><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2010/07/DSC04004.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft" title="Hoch hinaus über  Land" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2010/07/DSC04004-240x190.jpg" alt="" width="240" height="190" /></a>Deutschland &#8211; ein Sommermärchen?  Durchaus, auch wenn Jogis kickende Kinder nicht die Weltmeisterschaft  gewonnen haben. Nach einem Winter, der nicht enden wollte haben wir nun  einen Sommer, der wärmer ist als alles, woran ich mich erinnern kann.  Pünktlich zu den Ferien, womit haben wir das verdient? Mallorcaurlauber  ärgern sich über die dortige Kälte, Südfrankreichreisende vermissen die  salbende Brise zwischen Nord- und Ostsee und Italienfans bleiben in den  Staus am Gotthard hängen. Ich bleib dann erstmal hier. Und kaufe mir für  16 Euro einen Kühlschrank. Den ich irgendwie von der öslichen Ostsee  nach Hause bekommen muss. Männer geben ja ungern zu, dass sie einen  Hänger haben. Ich oute mich da jetzt einfach mal.</p>
<p><span id="more-6268"></span></p>
<p>Tatort Elfenschlucht.</p>
<p><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2010/07/DSC04003.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft" title="Schöne Frauen und  alte Technik" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2010/07/DSC04003-240x190.jpg" alt="" width="240" height="190" /></a>Man möchte nicht meinen, dass hier  ein Campingplatz ist. Man ist sich eher sicher, dass hier eigentlich  überhaupt <em>gar nichts</em> ist. Weder Schilder noch irgendwelche  Anzeichen von Zivilisation weisen den Anreisenden darauf hin, dass sich  (laut <em>Lisa</em>, meinem Navi) in 300 Metern ein Endlager für  dickbäuchige wohnwagenmietende Dauercamper versteckt. Und doch &#8211; da  tauchen wie aus dem Nichts einen Kiosk, eine Schranke und einen  Platzwart auf. Na dann ist ja alles gut, hier soll ich meinen neuen  alten BOSCH 140S abholen. Elfenschlucht, wie? Ich sehe nur Felder und  muchelndes Ostseewasser. Wie um alles in der Welt kommt jemand darauf,  ausgerechnet hier seinen Sommerurlaub zu verbringen? Kennt man sich  vielleicht schon seit Jahrzehnten und ist eine eingeschworene Gemeinde?  Die Art von Bürger, die ohne jegliches Hintergrundwissen abends am Tisch  mit der karierten Plastikdecke Politik machen? Egal. Ich packe meine  Vorurteile mal zurück ins Handschuhfach.</p>
<p><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2010/07/DSC04002.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft" title="Klima mal anders" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2010/07/DSC04002-240x190.jpg" alt="" width="240" height="190" /></a>Im Zeitalter der mobilen  Kommunikation ist der freundliche, ältere Ebaybenutzer schnell ab meiner  Anwesenheit benachrichtigt und kommt kurz darauf mit einer Sackkarre  angekurbelt, auf der sich mein Schätzchen befindet. Ein BOSCH. Ich sagte  das schon. Kennen Sie diese alten Dinger aus den späten 50er Jahren,  denen man nachsagt, sie hätten den Stromverbrauch einer mittleren  Kleinstadt? So ganz stimmt das nicht, aber ich schätze die  Energieeffizienzklasse auf K oder L. Man sagt auch meinem Auto  kopfschüttelnd nach, dass es den Benzinverbrauch eines  Kreuzfahrtschiffes bei Gegenwind habe. Na und? Dann bleibe ich doch  meiner Linie treu. Meine ganz persönliche CO2-Bilanz rette ich mit einem  knackigen Salat heute Abend. Aber ab morgen gibt es wieder Fleisch!</p>
<p><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2010/07/DSC04008.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft" title="Wegzehrung, immer  frisch" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2010/07/DSC04008-240x190.jpg" alt="" width="240" height="190" /></a>Kaum zu glauben, dieses  wunderschöne Gerät. Menschen kaufen sich Lamborghinis, die über 400km/h  fahren können oder polieren an alten Bentleys rum, die teurer sind als  mein kleines Häuschen. Ein Kühlschrank. Messingschienen. Funkelnde  Metallkanten. Liebevolle Details zwischen Butterfach und Flaschenhalter.  Metallenes Eiswürfelfach und der klassische Kinderfallen-Griff. Wenn  zu, dann zu. Meine Kinder sind aus dem Alter raus, in dem sie sich in  Kühlschränken verstecken. Ich kann mich ohnehin nicht erinnern, jemals  einen gekannt zu haben, der das je getan hat. Dieser BOSCH ist ein  Kunstwerk, ein funktionstüchtiges Relikt aus der Wirtschaftswunderzeit,  als noch nicht über Prämien für die Verschrottung von alten Autos oder  die Elektrifizierung des Individualverkehrs gesprochen wurde. Er ist aus  dem Vollen gefräst und einfach nur &#8211; schön.</p>
<p><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2010/07/DSC04001.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft" title="Highway to cool" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2010/07/DSC04001-240x190.jpg" alt="" width="240" height="190" /></a>Kann es angehen, der schreibt einen  ganzen Blog lang über einen alten Kühlschrank? Stimmt, jetzt wo Sie es  sagen&#8230; Kann ein altes Kühlgerät als Symbol für eine <strong>Lebenseinstellung </strong>stehen? Ist dieses aus emailliertem Metall getriebene  Saurierfragment eine Metapher der <strong>Midlife-Crisis? </strong>Darüber muss  ich mal nachdenken. In Zeiten, wo ich mir alte Musiktruhen ins immer  leerer werdende Wohnzimmer stelle (und meine Langspielplatten ausgrabe),  wo ich einen 40 Jahre alten VW K70 wiederbelebe und die Plätze meiner  Kindheit abfahre, wo ich mit meiner kleinen Tochter alle 52 Folgen der  Zeichentrickserie Pinocchio gucke und schon jetzt wieder Holz für meinen  Kaminofen hacke&#8230; in solche Zeiten passt auch ein alter Kühlschrank.  Entschleunigung. Wie angenehm.</p>
<p><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2010/07/DSC04014.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft" title="Sommer, wir  kommen!" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2010/07/DSC04014-240x190.jpg" alt="" width="240" height="190" /></a>Nicht schimpfen. In meiner Küche  steht ein ganz normaler Frigo von <em>Privileg</em>, nicht neu, aber  sparsam. Und mein Audi fährt  mit Flüssiggas. Ich bin gar nicht so  schlimm <img src='http://www.autobildblog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  und doch tut es gut, auf ein paar alte Dinge zurück zu  greifen. Es geht gar nicht um die &#8220;<em>gute alte Zeit</em>&#8220;. Gäbe es heute  Handys mit vernünftig großen Tasten, ich hätte eins. Sähe die  Design-Micro-HiFi Anlage nicht so furchtbar aus, tauschte ich meine  Musiktruhe ein. Wären aktuelle Autos nicht ein Konglomerat aus Plastik  und Billigelektronik, ich hielte nicht so sehr an meinem Audi V8 fest.  Zeitlos schöne Dinge haben immer Saison. Männerträume müssen erfüllt  werden. Schön, wenn sie so simpel sind, oder?</p>
<p>Haben Sie auch so alten Krams, den Sie nicht hergeben wollen? Mein  BOSCH wird auf Gartenfesten irgendwo mitten auf dem Rasen stehen und die  Getränke kühlen. Er ist mein Freund in diesem Sommer, und wenn ich den  Wetterbericht so höre, kann ich ein bisschen Kühlung noch weiterhin  brauchen.</p>
<p>Sandmann</p>
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		<title>Die Schönheit von altem Blech</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Jul 2010 05:33:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sandmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sandmanns Audi V8]]></category>
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		<description><![CDATA[Ay liebe Blog-Gemeinde, immer wieder trifft mal im Sommer auf vermeintliche Klassiker, schrecklich schöne Design-Ikonen und aus der Scheune herausgeholte, mit Wattestäbchen geputzte rollende Einfamilienhäuser (zumindest vom monetären Gegenwert). Nicht nur im Rahmen von Rallyes wie der bevorstehenden Hamburg-Berlin-Klassik, sondern auch einmal zwischendurch. Ab und an, eigentlich wollte man gerade an den Strand oder so, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ay liebe Blog-Gemeinde,</p>
<p><a href="http://www.autobildblog.de/files/2010/07/DSC03894.JPG" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-6194" title="Buckelwaale mit Nase" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/07/DSC03894-240x180.jpg" alt="Buckelwaale mit Nase" width="240" height="180" /></a>immer wieder trifft mal im Sommer auf vermeintliche Klassiker,  schrecklich schöne Design-Ikonen und aus der Scheune herausgeholte,  mit Wattestäbchen geputzte rollende Einfamilienhäuser (zumindest vom  monetären Gegenwert). Nicht nur im Rahmen von Rallyes wie der bevorstehenden Hamburg-Berlin-Klassik, sondern auch einmal zwischendurch. Ab und an, eigentlich wollte man gerade an den  Strand oder so, trifft man auf eine Ansammlung dieser Boliden. Und  wenn man richtig  Glück hat, ist das Wetter schön und die Zusammenstellung nimmt sich  selbst nicht so bierernst. Das macht Spaß. So geschehen in Kiel auf dem  Nordmarksportfeld, wo Klassiker aller Nationen und aller Altersgruppen  sich am Ende der Kieler Woche ein Stelldich-hin gegeben haben. Schauen  wir uns heute einmal die <em>Details </em>an. Denn die Autos an sich &#8211; die haben Sie doch  schon 100 mal gesehen&#8230;</p>
<p><span id="more-6168"></span></p>
<p><a href="http://www.autobildblog.de/files/2010/07/DSC03950.JPG" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-6249" title="Schlitzauge sei wachsam" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/07/DSC03950-240x180.jpg" alt="Schlitzauge sei wachsam" width="240" height="180" /></a>Und ich will auch eigentlich gar nicht viel der Worte verlieren, denn die  Bilder sprechen für sich. Klicken Sie sich doch einmal ganz entspannt  durch die Detailaufnahmen von wahnsinnig teuren neben ganz  preiswerten Autos, extrem großen und niedlich kleinen, verspiegelt  polierten und mit gesunder Patina überzogenen. Und schauen Sie einmal,  ob Sie wirklich alle Typen zuordnen können. <strong>Macht das nicht Lust auf einen automobilen Sommer?</strong> Wenn Sie durch sind,  gehen Sie doch einmal raus in Ihre Garage und streicheln Sie das, was da  steht. Wenn es aus der selben Ecke kommt, dann sagen  Sie ihm, dass er (oder sie) es gut bei Ihnen haben wird. Und wenn es ein  familienfreundlicher Großraum-KleinSUV-Vankombi ist, dann trösten Sie ihn.  Denn er ist einfach <em>nicht</em> schön. Und das macht Sie doch auf Dauer nicht  glücklich, oder?</p>

<a href='http://www.autobildblog.de/2010/07/13/die-schonheit-von-altem-blech/als-chrom-noch-im-wohnzimmer-war/' title='Als Chrom noch im Wohnzimmer war'><img width="240" height="180" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/07/DSC03870-240x180.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Als Chrom noch im Wohnzimmer war" title="Als Chrom noch im Wohnzimmer war" /></a>
<a href='http://www.autobildblog.de/2010/07/13/die-schonheit-von-altem-blech/auf-breiter-front/' title='Auf breiter Front'><img width="240" height="180" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/07/DSC03946-240x180.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Auf breiter Front" title="Auf breiter Front" /></a>
<a href='http://www.autobildblog.de/2010/07/13/die-schonheit-von-altem-blech/aufmerksamer-blick-serienmasig/' title='Aufmerksamer Blick serienmäßig'><img width="240" height="180" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/07/DSC03932-240x180.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Aufmerksamer Blick serienmäßig" title="Aufmerksamer Blick serienmäßig" /></a>
<a href='http://www.autobildblog.de/2010/07/13/die-schonheit-von-altem-blech/badewanne-und-bordercollie/' title='Badewanne und Bordercollie'><img width="240" height="180" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/07/DSC03878-240x180.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Badewanne und Bordercollie" title="Badewanne und Bordercollie" /></a>
<a href='http://www.autobildblog.de/2010/07/13/die-schonheit-von-altem-blech/blechkunste/' title='Blechkünste'><img width="240" height="180" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/07/DSC03947-240x180.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Blechkünste" title="Blechkünste" /></a>
<a href='http://www.autobildblog.de/2010/07/13/die-schonheit-von-altem-blech/buckelwaale-mit-nase/' title='Buckelwaale mit Nase'><img width="240" height="180" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/07/DSC03894-240x180.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Buckelwaale mit Nase" title="Buckelwaale mit Nase" /></a>
<a href='http://www.autobildblog.de/2010/07/13/die-schonheit-von-altem-blech/bullaugen-fur-den-fond/' title='Bullaugen für den Fond'><img width="240" height="180" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/07/DSC03934-240x180.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Bullaugen für den Fond" title="Bullaugen für den Fond" /></a>
<a href='http://www.autobildblog.de/2010/07/13/die-schonheit-von-altem-blech/candy-shop/' title='Candy-Shop'><img width="240" height="180" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/07/DSC03952-240x180.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Candy-Shop" title="Candy-Shop" /></a>
<a href='http://www.autobildblog.de/2010/07/13/die-schonheit-von-altem-blech/champagner-furs-auge/' title='Champagner fürs Auge'><img width="240" height="180" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/07/DSC03949-240x180.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Champagner fürs Auge" title="Champagner fürs Auge" /></a>
<a href='http://www.autobildblog.de/2010/07/13/die-schonheit-von-altem-blech/chrom-und-knochen/' title='Chrom und Knochen'><img width="240" height="180" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/07/DSC03928-240x180.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Chrom und Knochen" title="Chrom und Knochen" /></a>
<a href='http://www.autobildblog.de/2010/07/13/die-schonheit-von-altem-blech/das-heck-eines-sportlers/' title='Das Heck eines Sportlers'><img width="240" height="180" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/07/DSC03940-240x180.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Das Heck eines Sportlers" title="Das Heck eines Sportlers" /></a>
<a href='http://www.autobildblog.de/2010/07/13/die-schonheit-von-altem-blech/der-goldene-so-lang/' title='Der Goldene! So lang...'><img width="240" height="180" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/07/DSC03900-240x180.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Der Goldene! So lang..." title="Der Goldene! So lang..." /></a>
<a href='http://www.autobildblog.de/2010/07/13/die-schonheit-von-altem-blech/der-puma-lauert/' title='Der Puma lauert'><img width="240" height="180" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/07/DSC03943-240x180.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Der Puma lauert" title="Der Puma lauert" /></a>
<a href='http://www.autobildblog.de/2010/07/13/die-schonheit-von-altem-blech/detailverliebtheit/' title='Detailverliebtheit'><img width="240" height="180" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/07/DSC03945-240x180.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Detailverliebtheit" title="Detailverliebtheit" /></a>
<a href='http://www.autobildblog.de/2010/07/13/die-schonheit-von-altem-blech/diese-nase-verzaubert/' title='Diese Nase verzaubert'><img width="240" height="180" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/07/DSC03909-240x180.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Diese Nase verzaubert" title="Diese Nase verzaubert" /></a>
<a href='http://www.autobildblog.de/2010/07/13/die-schonheit-von-altem-blech/diplomatische-ruckblicke/' title='Diplomatische Rückblicke'><img width="240" height="180" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/07/DSC03907-240x180.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Diplomatische Rückblicke" title="Diplomatische Rückblicke" /></a>
<a href='http://www.autobildblog.de/2010/07/13/die-schonheit-von-altem-blech/dreieinigkeit/' title='Dreieinigkeit'><img width="240" height="180" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/07/DSC03942-240x180.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Dreieinigkeit" title="Dreieinigkeit" /></a>
<a href='http://www.autobildblog.de/2010/07/13/die-schonheit-von-altem-blech/edelholz-und-mp3/' title='Edelholz und mp3'><img width="240" height="180" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/07/DSC03912-240x180.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Edelholz und mp3" title="Edelholz und mp3" /></a>
<a href='http://www.autobildblog.de/2010/07/13/die-schonheit-von-altem-blech/eine-niere-nein/' title='Eine Niere? Nein.'><img width="240" height="180" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/07/DSC03915-240x180.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Eine Niere? Nein." title="Eine Niere? Nein." /></a>
<a href='http://www.autobildblog.de/2010/07/13/die-schonheit-von-altem-blech/englisch-und-schon/' title='Englisch und schön'><img width="240" height="180" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/07/DSC03916-240x180.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Englisch und schön" title="Englisch und schön" /></a>
<a href='http://www.autobildblog.de/2010/07/13/die-schonheit-von-altem-blech/er-sieht-mude-aus/' title='Er sieht müde aus'><img width="240" height="180" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/07/DSC03914-240x180.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Er sieht müde aus" title="Er sieht müde aus" /></a>
<a href='http://www.autobildblog.de/2010/07/13/die-schonheit-von-altem-blech/exfrau-gratis-dazu/' title='Exfrau gratis dazu'><img width="240" height="180" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/07/DSC03903-240x180.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Exfrau gratis dazu" title="Exfrau gratis dazu" /></a>
<a href='http://www.autobildblog.de/2010/07/13/die-schonheit-von-altem-blech/farblich-schrages-streben/' title='Farblich schräges Streben'><img width="240" height="180" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/07/DSC03929-240x180.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Farblich schräges Streben" title="Farblich schräges Streben" /></a>
<a href='http://www.autobildblog.de/2010/07/13/die-schonheit-von-altem-blech/fast-schon-ein-haifischmaul/' title='Fast schon ein Haifischmaul'><img width="240" height="180" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/07/DSC03920-240x180.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Fast schon ein Haifischmaul" title="Fast schon ein Haifischmaul" /></a>
<a href='http://www.autobildblog.de/2010/07/13/die-schonheit-von-altem-blech/fast-wie-raketen/' title='Fast wie Raketen'><img width="240" height="180" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/07/DSC03944-240x180.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Fast wie Raketen" title="Fast wie Raketen" /></a>
<a href='http://www.autobildblog.de/2010/07/13/die-schonheit-von-altem-blech/filigrane-spiesigkeit/' title='Filigrane Spießigkeit'><img width="240" height="180" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/07/DSC03890-240x180.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Filigrane Spießigkeit" title="Filigrane Spießigkeit" /></a>
<a href='http://www.autobildblog.de/2010/07/13/die-schonheit-von-altem-blech/fischfreie-flossenkunde/' title='Fischfreie Flossenkunde'><img width="240" height="180" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/07/DSC03891-240x180.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Fischfreie Flossenkunde" title="Fischfreie Flossenkunde" /></a>
<a href='http://www.autobildblog.de/2010/07/13/die-schonheit-von-altem-blech/flugplatz-nein/' title='Flugplatz? Nein.'><img width="240" height="180" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/07/DSC03924-240x180.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Flugplatz? Nein." title="Flugplatz? Nein." /></a>
<a href='http://www.autobildblog.de/2010/07/13/die-schonheit-von-altem-blech/franzosische-flossen/' title='Französische Flossen'><img width="240" height="180" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/07/DSC03931-240x180.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Französische Flossen" title="Französische Flossen" /></a>
<a href='http://www.autobildblog.de/2010/07/13/die-schonheit-von-altem-blech/frohliche-blicke/' title='Fröhliche Blicke'><img width="240" height="180" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/07/DSC03935-240x180.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Fröhliche Blicke" title="Fröhliche Blicke" /></a>
<a href='http://www.autobildblog.de/2010/07/13/die-schonheit-von-altem-blech/fuhrerscheinsammler/' title='Führerscheinsammler'><img width="240" height="180" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/07/DSC03925-240x180.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Führerscheinsammler" title="Führerscheinsammler" /></a>
<a href='http://www.autobildblog.de/2010/07/13/die-schonheit-von-altem-blech/gedeckelte-eleganz/' title='Gedeckelte Eleganz'><img width="240" height="180" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/07/DSC03919-240x180.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Gedeckelte Eleganz" title="Gedeckelte Eleganz" /></a>
<a href='http://www.autobildblog.de/2010/07/13/die-schonheit-von-altem-blech/gruner-geht-es-nicht/' title='Grüner geht es nicht'><img width="240" height="180" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/07/DSC03910-240x180.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Grüner geht es nicht" title="Grüner geht es nicht" /></a>
<a href='http://www.autobildblog.de/2010/07/13/die-schonheit-von-altem-blech/groser-geht-kaum/' title='Größer geht kaum'><img width="240" height="180" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/07/DSC03885-240x180.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Größer geht kaum" title="Größer geht kaum" /></a>
<a href='http://www.autobildblog.de/2010/07/13/die-schonheit-von-altem-blech/hubet-kahs-sternenhimmel/' title='Hubet Kah&#039;s Sternenhimmel'><img width="240" height="180" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/07/DSC03882-240x180.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Hubet Kah&#039;s Sternenhimmel" title="Hubet Kah&#039;s Sternenhimmel" /></a>
<a href='http://www.autobildblog.de/2010/07/13/die-schonheit-von-altem-blech/ich-seh-dir-in-die-augen/' title='Ich seh dir in die Augen'><img width="240" height="180" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/07/DSC03881-240x180.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Ich seh dir in die Augen" title="Ich seh dir in die Augen" /></a>
<a href='http://www.autobildblog.de/2010/07/13/die-schonheit-von-altem-blech/ist-das-mein-lenor-gewissen/' title='Ist das mein Lenor-Gewissen?'><img width="240" height="180" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/07/DSC03872-240x180.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Ist das mein Lenor-Gewissen?" title="Ist das mein Lenor-Gewissen?" /></a>
<a href='http://www.autobildblog.de/2010/07/13/die-schonheit-von-altem-blech/kiemen-fur-den-ford/' title='Kiemen für den Ford'><img width="240" height="180" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/07/DSC03927-240x180.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Kiemen für den Ford" title="Kiemen für den Ford" /></a>
<a href='http://www.autobildblog.de/2010/07/13/die-schonheit-von-altem-blech/kleinburgertum-design/' title='Kleinbürgertum-Design'><img width="240" height="180" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/07/DSC03888-240x180.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Kleinbürgertum-Design" title="Kleinbürgertum-Design" /></a>
<a href='http://www.autobildblog.de/2010/07/13/die-schonheit-von-altem-blech/kleine-verschmitzte-augen/' title='Kleine, verschmitzte Augen'><img width="240" height="180" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/07/DSC03901-240x180.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Kleine, verschmitzte Augen" title="Kleine, verschmitzte Augen" /></a>
<a href='http://www.autobildblog.de/2010/07/13/die-schonheit-von-altem-blech/krabbelkaferrot/' title='Krabbelkäferrot'><img width="240" height="180" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/07/DSC03873-240x180.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Krabbelkäferrot" title="Krabbelkäferrot" /></a>
<a href='http://www.autobildblog.de/2010/07/13/die-schonheit-von-altem-blech/kunst-an-der-felge/' title='Kunst an der Felge'><img width="240" height="180" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/07/DSC03922-240x180.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Kunst an der Felge" title="Kunst an der Felge" /></a>
<a href='http://www.autobildblog.de/2010/07/13/die-schonheit-von-altem-blech/kuhlung-ist-alles/' title='Kühlung ist alles'><img width="240" height="180" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/07/DSC03895-240x180.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Kühlung ist alles" title="Kühlung ist alles" /></a>
<a href='http://www.autobildblog.de/2010/07/13/die-schonheit-von-altem-blech/kaferluxus-hies-karman/' title='Käferluxus hieß Karman'><img width="240" height="180" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/07/DSC03911-240x180.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Käferluxus hieß Karman" title="Käferluxus hieß Karman" /></a>
<a href='http://www.autobildblog.de/2010/07/13/die-schonheit-von-altem-blech/lorbeeren-fur-das-schiff/' title='Lorbeeren für das Schiff'><img width="240" height="180" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/07/DSC03899-240x180.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Lorbeeren für das Schiff" title="Lorbeeren für das Schiff" /></a>
<a href='http://www.autobildblog.de/2010/07/13/die-schonheit-von-altem-blech/luxus-der-vororte/' title='Luxus der Vororte'><img width="240" height="180" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/07/DSC03908-240x180.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Luxus der Vororte" title="Luxus der Vororte" /></a>
<a href='http://www.autobildblog.de/2010/07/13/die-schonheit-von-altem-blech/materieller-uberfluss/' title='Materieller Überfluss'><img width="240" height="180" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/07/DSC03886-240x180.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Materieller Überfluss" title="Materieller Überfluss" /></a>
<a href='http://www.autobildblog.de/2010/07/13/die-schonheit-von-altem-blech/mechanisch-geblendet/' title='Mechanisch geblendet'><img width="240" height="180" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/07/DSC03918-240x180.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Mechanisch geblendet" title="Mechanisch geblendet" /></a>
<a href='http://www.autobildblog.de/2010/07/13/die-schonheit-von-altem-blech/nein-nicht-der-hubraum/' title='Nein, nicht der Hubraum'><img width="240" height="180" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/07/DSC03913-240x180.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Nein, nicht der Hubraum" title="Nein, nicht der Hubraum" /></a>
<a href='http://www.autobildblog.de/2010/07/13/die-schonheit-von-altem-blech/nicht-wirklich-ein-rapskafer/' title='Nicht wirklich ein Rapskäfer'><img width="240" height="180" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/07/DSC03897-240x180.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Nicht wirklich ein Rapskäfer" title="Nicht wirklich ein Rapskäfer" /></a>
<a href='http://www.autobildblog.de/2010/07/13/die-schonheit-von-altem-blech/nippon-details/' title='Nippon Details'><img width="240" height="180" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/07/DSC03936-240x180.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Nippon Details" title="Nippon Details" /></a>
<a href='http://www.autobildblog.de/2010/07/13/die-schonheit-von-altem-blech/noch-vor-den-kamei-leisten/' title='Noch VOR den Kamei-Leisten'><img width="240" height="180" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/07/DSC03879-240x180.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Noch VOR den Kamei-Leisten" title="Noch VOR den Kamei-Leisten" /></a>
<a href='http://www.autobildblog.de/2010/07/13/die-schonheit-von-altem-blech/offen-fur-kleines/' title='Offen für Kleines'><img width="240" height="180" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/07/DSC03917-240x180.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Offen für Kleines" title="Offen für Kleines" /></a>
<a href='http://www.autobildblog.de/2010/07/13/die-schonheit-von-altem-blech/opel-reloaded/' title='Opel reloaded'><img width="240" height="180" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/07/DSC03906-240x180.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Opel reloaded" title="Opel reloaded" /></a>
<a href='http://www.autobildblog.de/2010/07/13/die-schonheit-von-altem-blech/opels-fette-jahre/' title='Opels fette Jahre'><img width="240" height="180" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/07/DSC03871-240x180.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Opels fette Jahre" title="Opels fette Jahre" /></a>
<a href='http://www.autobildblog.de/2010/07/13/die-schonheit-von-altem-blech/pferde-starken/' title='Pferde-Stärken'><img width="240" height="180" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/07/DSC03896-240x180.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Pferde-Stärken" title="Pferde-Stärken" /></a>
<a href='http://www.autobildblog.de/2010/07/13/die-schonheit-von-altem-blech/praktischer-ausen-kofferraum/' title='Praktischer Außen-Kofferraum'><img width="240" height="180" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/07/DSC03876-240x180.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Praktischer Außen-Kofferraum" title="Praktischer Außen-Kofferraum" /></a>
<a href='http://www.autobildblog.de/2010/07/13/die-schonheit-von-altem-blech/rapskafer-aus-fernost/' title='Rapskäfer aus Fernost'><img width="240" height="180" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/07/DSC03937-240x180.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Rapskäfer aus Fernost" title="Rapskäfer aus Fernost" /></a>
<a href='http://www.autobildblog.de/2010/07/13/die-schonheit-von-altem-blech/ruck-sicht-in-ihrer-schonsten-form/' title='Rück-Sicht in ihrer schönsten Form'><img width="240" height="180" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/07/DSC03948-240x180.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Rück-Sicht in ihrer schönsten Form" title="Rück-Sicht in ihrer schönsten Form" /></a>
<a href='http://www.autobildblog.de/2010/07/13/die-schonheit-von-altem-blech/rompompom-selten-geworden/' title='Römpömpöm, selten geworden'><img width="240" height="180" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/07/DSC03875-240x180.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Römpömpöm, selten geworden" title="Römpömpöm, selten geworden" /></a>
<a href='http://www.autobildblog.de/2010/07/13/die-schonheit-von-altem-blech/sag-es-durch-die-blume/' title='Sag es durch die Blume'><img width="240" height="180" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/07/DSC03951-240x180.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Sag es durch die Blume" title="Sag es durch die Blume" /></a>
<a href='http://www.autobildblog.de/2010/07/13/die-schonheit-von-altem-blech/schaltzentrale/' title='Schaltzentrale'><img width="240" height="180" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/07/DSC03941-240x180.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Schaltzentrale" title="Schaltzentrale" /></a>
<a href='http://www.autobildblog.de/2010/07/13/die-schonheit-von-altem-blech/schlafaugen-geschlossen/' title='Schlafaugen - geschlossen'><img width="240" height="180" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/07/DSC03933-240x180.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Schlafaugen - geschlossen" title="Schlafaugen - geschlossen" /></a>
<a href='http://www.autobildblog.de/2010/07/13/die-schonheit-von-altem-blech/schlicht-und-schon/' title='Schlicht und schön'><img width="240" height="180" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/07/DSC03904-240x180.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Schlicht und schön" title="Schlicht und schön" /></a>
<a href='http://www.autobildblog.de/2010/07/13/die-schonheit-von-altem-blech/schlichter-schoner-bayer/' title='Schlichter schöner Bayer'><img width="240" height="180" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/07/DSC03898-240x180.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Schlichter schöner Bayer" title="Schlichter schöner Bayer" /></a>
<a href='http://www.autobildblog.de/2010/07/13/die-schonheit-von-altem-blech/schlimmes-plastikdesign-aber-selten/' title='Schlimmes Plastikdesign, aber selten'><img width="240" height="180" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/07/DSC03902-240x180.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Schlimmes Plastikdesign, aber selten" title="Schlimmes Plastikdesign, aber selten" /></a>
<a href='http://www.autobildblog.de/2010/07/13/die-schonheit-von-altem-blech/schlitzauge-sei-wachsam/' title='Schlitzauge sei wachsam'><img width="240" height="180" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/07/DSC03950-240x180.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Schlitzauge sei wachsam" title="Schlitzauge sei wachsam" /></a>
<a href='http://www.autobildblog.de/2010/07/13/die-schonheit-von-altem-blech/sie-sucht-den-schatten/' title='Sie sucht den Schatten'><img width="240" height="180" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/07/DSC03923-240x180.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Sie sucht den Schatten" title="Sie sucht den Schatten" /></a>
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<a href='http://www.autobildblog.de/2010/07/13/die-schonheit-von-altem-blech/unter-einem-guten-stern-2/' title='Unter einem guten Stern'><img width="240" height="180" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/07/DSC03874-240x180.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Unter einem guten Stern" title="Unter einem guten Stern" /></a>
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<p>Sandmann</p>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow: hidden;">?<a href="http://www.motorkultur.com/v/useralben/Sandmann/klassiker/Nordertreffen/DSC03870.JPG.html"><img class="noPopup" title="Als Chrom noch im Wohnzimmer war" src="http://www.motorkultur.com/g2/d/141442-2/DSC03870.JPG" alt="Als  Chrom noch im Wohnzimmer war" width="180" /></a> <a href="http://www.motorkultur.com/v/useralben/Sandmann/klassiker/Nordertreffen/DSC03946.JPG.html"><img class="noPopup" title="Auf breiter Front" src="http://www.motorkultur.com/g2/d/141663-2/DSC03946.JPG" alt="Auf  breiter Front" width="180" /></a> <a href="http://www.motorkultur.com/v/useralben/Sandmann/klassiker/Nordertreffen/DSC03894.JPG.html"><img class="noPopup" title="Buckelwaale mit Nase" src="http://www.motorkultur.com/g2/d/141510-2/DSC03894.JPG" alt="Buckelwaale mit Nase" width="180" /></a></p>
<p><a href="http://www.motorkultur.com/v/useralben/Sandmann/klassiker/Nordertreffen/DSC03940.JPG.html"><img class="noPopup" title="Das Heck eines Sportlers" src="http://www.motorkultur.com/g2/d/141645-2/DSC03940.JPG" alt="Das  Heck eines Sportlers" width="180" /></a> <a href="http://www.motorkultur.com/v/useralben/Sandmann/klassiker/Nordertreffen/DSC03943.JPG.html"><img class="noPopup" title="Der Puma lauert" src="http://www.motorkultur.com/g2/d/141654-2/DSC03943.JPG" alt="Der  Puma lauert" width="180" /></a> <a href="http://www.motorkultur.com/v/useralben/Sandmann/klassiker/Nordertreffen/DSC03945.JPG.html"><img class="noPopup" title="Detailverliebtheit" src="http://www.motorkultur.com/g2/d/141660-2/DSC03945.JPG" alt="Detailverliebtheit" width="180" /></a></p>
<p><a href="http://www.motorkultur.com/v/useralben/Sandmann/klassiker/Nordertreffen/DSC03907.JPG.html"><img class="noPopup" title="Diplomatische Rückblicke" src="http://www.motorkultur.com/g2/d/141549-2/DSC03907.JPG" alt="Diplomatische Rückblicke" width="180" /></a> <a href="http://www.motorkultur.com/v/useralben/Sandmann/klassiker/Nordertreffen/DSC03914.JPG.html"><img class="noPopup" title="Er sieht müde aus" src="http://www.motorkultur.com/g2/d/141570-2/DSC03914.JPG" alt="Er  sieht müde aus" width="180" /></a> <a href="http://www.motorkultur.com/v/useralben/Sandmann/klassiker/Nordertreffen/DSC03931.JPG.html"><img class="noPopup" title="Französische Flossen" src="http://www.motorkultur.com/g2/d/141618-2/DSC03931.JPG" alt="Französische Flossen" width="180" /></a></p>
<p><a href="http://www.motorkultur.com/v/useralben/Sandmann/klassiker/Nordertreffen/DSC03919.JPG.html"><img class="noPopup" title="Gedeckelte Eleganz" src="http://www.motorkultur.com/g2/d/141585-2/DSC03919.JPG" alt="Gedeckelte Eleganz" width="180" /></a> <a href="http://www.motorkultur.com/v/useralben/Sandmann/klassiker/Nordertreffen/DSC03888.JPG.html"><img class="noPopup" title="Kleinbürgertum-Design" src="http://www.motorkultur.com/g2/d/141495-2/DSC03888.JPG" alt="Kleinbürgertum-Design" width="180" /></a> <a href="http://www.motorkultur.com/v/useralben/Sandmann/klassiker/Nordertreffen/DSC03901.JPG.html"><img class="noPopup" title="Kleine, verschmitzte Augen" src="http://www.motorkultur.com/g2/d/141531-2/DSC03901.JPG" alt="Kleine, verschmitzte Augen" width="180" /></a></p>
<p><a href="http://www.motorkultur.com/v/useralben/Sandmann/klassiker/Nordertreffen/DSC03908.JPG.html"><img class="noPopup" title="Luxus der Vororte" src="http://www.motorkultur.com/g2/d/141552-2/DSC03908.JPG" alt="Luxus der Vororte" width="180" /></a> <a href="http://www.motorkultur.com/v/useralben/Sandmann/klassiker/Nordertreffen/DSC03906.JPG.html"><img class="noPopup" title="Opel reloaded" src="http://www.motorkultur.com/g2/d/141546-2/DSC03906.JPG" alt="Opel reloaded" width="180" /></a> <a href="http://www.motorkultur.com/v/useralben/Sandmann/klassiker/Nordertreffen/DSC03876.JPG.html"><img class="noPopup" title="Praktischer Außen-Kofferraum" src="http://www.motorkultur.com/g2/d/141462-2/DSC03876.JPG" alt="Praktischer Außen-Kofferraum" width="180" /></a></p>
<p><a href="http://www.motorkultur.com/v/useralben/Sandmann/klassiker/Nordertreffen/DSC03902.JPG.html"><img class="noPopup" title="Schlimmes Plastikdesign, aber selten" src="http://www.motorkultur.com/g2/d/141534-2/DSC03902.JPG" alt="Schlimmes Plastikdesign, aber selten" width="180" /></a> <a href="http://www.motorkultur.com/v/useralben/Sandmann/klassiker/Nordertreffen/DSC03950.JPG.html"><img class="noPopup" title="Schlitzauge sei wachsam" src="http://www.motorkultur.com/g2/d/141675-2/DSC03950.JPG" alt="Schlitzauge sei wachsam" width="180" /></a> <a href="http://www.motorkultur.com/v/useralben/Sandmann/klassiker/Nordertreffen/DSC03883.JPG.html"><img class="noPopup" title="Very British" src="http://www.motorkultur.com/g2/d/141483-2/DSC03883.JPG" alt="Very British" width="180" /></a></p>
<p><a title="Klassiker Treffen in Kiel" href="http://www.motorkultur.com/de/galerie/v/useralben/Sandmann/klassiker/Nordertreffen/" target="_blank">Hier ist das komplette Album</a><!--[if gte mso 9]><xml> <w:WordDocument> <w:View>Normal</w:View> <w:Zoom>0</w:Zoom> <w:TrackMoves /> <w:TrackFormatting /> <w:HyphenationZone>21</w:HyphenationZone> <w:PunctuationKerning /> <w:ValidateAgainstSchemas /> <w:SaveIfXMLInvalid>false</w:SaveIfXMLInvalid> <w:IgnoreMixedContent>false</w:IgnoreMixedContent> <w:AlwaysShowPlaceholderText>false</w:AlwaysShowPlaceholderText> <w:DoNotPromoteQF /> <w:LidThemeOther>DE</w:LidThemeOther> <w:LidThemeAsian>X-NONE</w:LidThemeAsian> <w:LidThemeComplexScript>X-NONE</w:LidThemeComplexScript> <w:Compatibility> <w:BreakWrappedTables /> <w:SnapToGridInCell /> <w:WrapTextWithPunct /> <w:UseAsianBreakRules /> <w:DontGrowAutofit /> <w:SplitPgBreakAndParaMark /> <w:DontVertAlignCellWithSp /> <w:DontBreakConstrainedForcedTables /> <w:DontVertAlignInTxbx /> 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<p>Die Welt ist voller toller Autos &#8211; na los, fahren Sie!</p>
<p>Sandmann</p></div>
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		<title>Vom Kiez an die Spree</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Jul 2010 11:44:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sandmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Rallye Hamburg Berlin Klassik geht in die dritte Runde Ja wo fahren sie denn? Sie zündet im dritten Jahr, die Rallye Hamburg-Berlin-Klassik, und ist schon jetzt zu einem beachteten Meilenstein derartiger Veranstaltungen in Deutschland geworden. Natürlich, denn die Daten können sich auch 2010 sehen lassen: Vom 29.07. &#8211; 31.07. bewegen sich 180 motorisierte Klassiker [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Rallye <strong>Hamburg Berlin Klassik</strong> geht in die dritte Runde</p>
<p><a href="http://www.autobildblog.de/files/2010/07/DSC04355.JPG" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-6305" title="Emotionale Achterbahnfahrten" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/07/DSC04355-240x180.jpg" alt="Emotionale Achterbahnfahrten" width="240" height="180" /></a>Ja wo fahren sie denn? Sie zündet im dritten Jahr, die Rallye Hamburg-Berlin-Klassik, und ist schon jetzt zu einem beachteten Meilenstein derartiger Veranstaltungen in Deutschland geworden. Natürlich, denn die Daten können sich auch 2010 sehen lassen: Vom<strong> 29.07. &#8211; 31.07</strong>. bewegen sich 180 motorisierte Klassiker aus 8 Jahrzehnten über eine Strecke von 600 Kilometern durch fünf Bundesländer! Für alle Freunde des Automobils wird etwas dabei sein, die Palette der Fahrzeuge geht vom <em>Renault Grand Prix von 1907</em> bis zum <em>Mazda MX-5 von 1990</em> &#8211; denn 20 Jahre müssen sie mindestens alt sein! Hier werden Sie live und in Farbe erleben, dass <strong>Tim Mälzer</strong> nicht nur kochen kann und <strong>Veronica Ferres</strong> nicht nur auf der Leinwand gut aussieht &#8211; wenn die bekannten Persönlichkeiten gemeinsam mit den bürgerlichen Teilnehmern ihre alten Schätzchen durchs Land fahren und gemeinsam um die begehrten Pokale für die Zeitwertungen und Gleichmäßigkeitsprüfungen wetteifern. Sind Sie dabei?</p>
<p><span id="more-6158"></span>Wehe wenn sie losgelassen!</p>
<p><a href="http://www.autobildblog.de/files/2010/07/DSC04215.JPG" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-6304" title="Die Cruise Days und die MS Deutschland" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/07/DSC04215-240x159.jpg" alt="Die Cruise Days und die MS Deutschland" width="240" height="159" /></a>Schon am Donnerstag, im so genannten <em>Prolog</em>, lernen sich die Fahrer und die Fahrzeuge kennen und geben Ihnen eine Gelegenheit, das wertvolle Blech hautnah zu erleben. Ein Lehrgang für alle Rallyeteilnehmer vom vierfachen deutschen <strong>Rallyemeister Peter Göbel</strong> stimmt auf die bevorstehenden Prüfungen ein und mündet in eine erste Ausfahrt durch den <strong>Hamburger Hafen</strong>. Auf der abendlichen Elbfahrt mit dem <strong>Schaufelraddampfer Louisiana Star</strong> entspannen sich Fahrerinnen und Beifahrerinnen noch einmal, bevor es am Freitag in Richtung <strong>Lüneburg </strong>geht, der Stadt der Roten Rosen! Quer durch die Lüneburger Heide endet nach vielen Prüfungen und einem moderierten Rahmenprogramm der erste Vormittag im <strong>Heidepark Soltau</strong>, wo noch ganz andere körperliche Belastungen zum Ausprobieren bereit stehen&#8230; Weiter geht es von Soltau über die <strong>Bierstadt Wittingen</strong> zum Etappenziel <strong>Wolfsburg </strong>in die Autostadt. Am Samstag donnern die insgesamt 25.000PS weiter nach <strong>Tangermünde</strong>, wo sie ein matitimes Lunchbuffet erwartet. Das werden sie für den Endspurt über <strong>Schloss Sanssouci</strong> zum <strong>TOLL COLLECT Gebäude am Potsdamer Platz</strong> auch brauchen! Auch, wenn es bei dieser Rallye nicht um Geschwindigkeit und materialverschleißenden Stress geht &#8211; einfach wird es nicht für die Teilnehmer! Die Navigation nach Bordbuch und die oft unerwartet auftauchenden Prüfungen fordern einiges von den Fahrern! Berlin Berlin, du bist eine Reise wert, und bei vielen Veranstaltungen entlang der Strecke sind Sie als Gäste herlich willkommen.</p>
<p>Orga ist alles.</p>
<p><a href="http://www.autobildblog.de/files/2010/07/DSC04426.JPG" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-6306" title="Das Live-Mobil" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/07/DSC04426-240x180.jpg" alt="Das Live-Mobil" width="240" height="180" /></a>Bevor die <strong>78 Trophäen</strong> und die wertvollen Sachpreise vergeben werden, muss alles seinen reibungslosen Gang gehen. <strong>Helge E. Jost</strong> leitet gemeinsam mit einem 80köpfigen Team den Ablauf des Spektakels. Vom Pannenservice bis zum Gepächshuttle (oder wie bekommen SIE Ihre Schminkutensilien in eine <em>Isetta</em>?) wird für kompetente Betreuung der Teilnehmer und ihrer Fahrzeuge entlang des gesamten, wunderschönen  Streckenverlaufs gesorgt. <strong>Der Weg ist das Ziel.</strong> Und wir sind mittendrin! Mit einem <em>Mercedes SEC</em> fahren<em> Lars Busemann</em> und ich als Begleitfahrzeug ab Donnerstag mit den 360 Automobilisten durch die Länder und werden Ihnen und Euch eine aktuelle Live-Berichterstattung mit spektakulären Fotos und Berichten über die einzelnen Highlights präsentieren! Natürlich hier im Blog und auf den Seiten der<a title="Autobild.de" href="http://www.autobild.de/klassik_5902.html" target="_blank"> Auto Bild Klassik</a>, wo Sie in den kommenden Tagen auch noch detaillierte Informationen und Bildergalerien bekommen werden! <strong>Folgen Sie uns durch das Land.</strong> Fragen Sie, wünschen Sie und schreiben Sie. Wir werden unermüdlich online sein und wie gewohnt die Kommentare bearbeiten! Und legen Sie schon jetzt gern los.</p>
<p>Man liest sich!</p>
<p>Sandmann</p>
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		<title>Klare Kante</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Jul 2010 04:37:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sandmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sandmanns Audi V8]]></category>
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		<description><![CDATA[Volkswagen ruft, also folge ich! Volkswagen? Ja, das sind die, die nicht nur in Wolfsburg sitzen, sondern in der ganzen Welt und &#8211; im niedersächsischen Salzgitter. Kennen Sie Salzgitter? Nein? Ja, wo leben Sie denn? Sowas&#8230; Salzgitter ist in der Nähe von Braunschweig und Hannover, das sagt Ihnen vielleicht etwas. Einigermaßen interessierte Leser werden auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Volkswagen ruft, also folge ich!</p>
<p><a href="http://www.autobildblog.de/files/2010/06/DSC03691.JPG" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-6125" title="Frei von Allem" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/06/DSC03691-240x180.jpg" alt="Frei von Allem" width="240" height="180" /></a>Volkswagen? Ja, das sind die, die nicht nur in Wolfsburg sitzen, sondern in der ganzen Welt und &#8211; im niedersächsischen Salzgitter. Kennen Sie Salzgitter? Nein? Ja, wo leben Sie denn? Sowas&#8230; Salzgitter ist in der Nähe von Braunschweig und Hannover, das sagt Ihnen vielleicht etwas. Einigermaßen interessierte Leser werden auch das dort ansässige VW Werk kennen, hier produziert man den einen oder anderen Motor. Und das seit 40 Jahren! Was will ich da? Nun &#8211; in dem damals neu gebauten Werk lief der unter VW-Flagge produzierte K70 vom Band, und zum Jubiläum trifft sich der internationale Club auf dem eigentlich gesperrten Werksgelände und zeigt seine Schatzkammern! Da darf Sandmann&#8217;s Goldstückchen nicht fehlen, immerhin ein Modell der ersten Serie, wenn auch sehr liebebedürftig. Aber wer ist das nicht? Kurzzeitkennzeichen ran und &#8211; zack einen Tag abtauchen in die bunte Welt der 70er. Kommen Sie mit?</p>
<p><span id="more-6085"></span>Doch halt, ganz so schnell sind wir nicht da.</p>
<p><a href="http://www.autobildblog.de/files/2010/06/DSC03712.JPG" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-6126" title="Tanke schön" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/06/DSC03712-240x180.jpg" alt="Tanke schön" width="240" height="180" /></a>Mein K70 ist nicht mein Audi V8. Das hat neben einer Menge Vorteilen, auf die ich hier nicht näher eingehen möchte auch einen entscheidenden Nachteil: Er begnügt sich nicht mit Flüssiggas für 62 Cent, sondern trinkt das gute Super für 1,45 Euro. Eigentlich dank seines 75PS Motors Normalbenzin, aber das gibt es an den allermeisten Tankstellen schon nicht mehr. Ich singe den Hit von Markus (<em>Will im Sparen nicht vernünftig sein, kommt nur das gute Super rein &#8211; ich will Spaß!</em>) und bezahle das erste mal seit drei Jahren wieder mehr als 50 Euro für eine Tankfüllung. Ohne Spaß. Herra Jumalla! Da gönne ich mir doch gleich den Premiumsaft mit der gelben Muschel und habe hintenrum sogar noch ein gutes Gewissen, weil ich keine sinkenden Bohrinseln subventioniere.</p>
<p><a href="http://www.autobildblog.de/files/2010/06/DSC03714.JPG" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-6127" title="Modern und Retro" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/06/DSC03714-240x180.jpg" alt="Modern und Retro" width="240" height="180" /></a>Wie schon in der jüngeren Vergangenheit ist mit diesem Autowagen der Weg das Ziel. Seit meiner <a title="Reise in die 70er" href="http://www.autobildblog.de/2008/10/14/reise-in-die-70er-teil-1/" target="_blank">Tour in den Pfälzer Wald</a> ist mir mein K70 so unglaublich ans Herz gewachsen, dass ich immer lache, wenn ich ihn fahre. Schneller als 120 muss es nicht sein, sollte es auch nicht, denn dann geht der Verbrauch in astronomische Dimensionen. Und die Geräuschkulisse auch, der Motor liegt mir gefühlt auf dem Schoß und schnurrt sein gesundes, mechanisches Lied der analogen Vorwärtsbewegung ungedämmt. Ab 120 brüllt er eher, und der Drehzahlmesser zeigt Bereiche, die ich eigentlich nur vom Motorrad kenne. Nein, das macht keinen Spaß, Reisen statt rasen. Auf dem Rückweg gibt es vielleicht noch einmal die Gelegenheit, das Pedal zu streicheln. Papa Kalle ist natürlich wieder mit an Bord, und als absolutes Novum präsentiere ich hier mein Grundig Mono-Radio mit hinter dem Instrumententräger verlegter Stabantenne und Mc-Audio Lautsprecher über dem Handschuhfach. Immerhin lauter als das Navi. Das soll genügen.</p>
<p>Doch halt, ganz so schnell sind wir nicht da.</p>
<p><a href="http://www.autobildblog.de/files/2010/06/DSC03723.JPG" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-6128" title="Rauchen hilft" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/06/DSC03723-240x180.jpg" alt="Rauchen hilft" width="240" height="180" /></a>Wenn auch andere Verkehrsteilnehmer eine gesunde Einstellung zur Höchstgeschwindigkeit entwickeln würden, kämen keine in meinen Ohren um diese Zeit absurden Meldungen im Verkehrsfunk. Sonntag früh, ich bin gefühlt völlig allein auf der dreispurigen A7 südlich Hamburg und jemand spricht von einer Vollsperrung wegen eines Unfalls mit mehreren Fahrzeugen. Aha? Wo? Welche Fahrzeuge, wo sollen die denn so früh her kommen? Als mich kurz darauf zwei Rettungswagen überholen, leite ich schon einmal ein Ausrollen ein, um einen Kilometer weiter südlich tatsächlich dreispurig still zu stehen. In Sichtweite liegen drei Autos ineinander verkeilt auf der Straße und stoppen das Vorankommen für fast eine Stunde. Ich könnte hier noch eine komplette Geschichte füllen über ungeduldige Autofahrer, die trotz Vollsperrung über den Standstreifen rechts vorbei wollen. Über den LKW Fahrer, der das verhindert. Über mich selbst, schimpfend in guter deutscher Manier die Worte <em>Rettungsgasse </em>und <em>Einsatzkräfte </em>rufend. Und über die Einsatzkräfte, die dann tatsächlich deshalb auf dem Standstreifen wertvolle Minuten lang festsitzen&#8230; aber das ist eine andere Geschichte.</p>
<p><a href="http://www.autobildblog.de/files/2010/06/DSC03787.JPG" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-6137" title="Warum wir eigentlich hier sind." src="http://www.autobildblog.de/files/2010/06/DSC03787-240x180.jpg" alt="Warum wir eigentlich hier sind." width="240" height="180" /></a>Aha. Hier ist es also. Beim Auto- und Motorradfabrikanten NSU ging man im Jahre 1965 unter der Leitung des Entwicklungschefs<em> Ewald Praxl</em> und dem Leiter der Designabteilung <em>Claus Kuthe</em> neue Wege. Der große Ro80 mit Wankelmotor (Ro für <em>Rotationskolben</em>) benötigte einen kleineren Bruder! In der Entwicklungsabteilung legte man besonders großen Wert auf ein eigenständiges Auftreten und technische Innovationen wie Einzelradaufhängung, innen liegende Scheibenbremsen und eine kompakte Motor-Getriebeeinheit, die Wartungsarbeiten vereinfachen sollte. Ein mehrstufiges Gebläse, Heckscheibenheizung, Zigarrenanzünder und Radiovorbereitung sollten damals durchaus nicht übliche Serienmerkmale sein.</p>
<p><a href="http://www.autobildblog.de/files/2010/07/DSC03730.JPG" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-6141" title="Werks-K70, schön..." src="http://www.autobildblog.de/files/2010/07/DSC03730-240x180.jpg" alt="Werks-K70, schön..." width="240" height="180" /></a>Die Vorstellung der viertürigen Limousine K70 (K für <em>Hubkolben</em>) sollte im März 1969 auf dem<em> Internationalen Autosalon in Genf </em>erfolgen, was wegen einer Übernahme des NSU-Konzerns durch Volkswagen abgesagt wurde. Man wollte dem neuen Audi 100, der in der selben Modellklasse unterwegs war, nicht hausintern Konkurrenz machen. Viele potenzielle Käufer und treue ehemalige NSU Kunden liefen Sturm gegen diese Politik, sie wollten dieses Auto, so dass man sich im Herbst 1970 bei VW doch zum Bau des K70 im neuen Werk in Salzgitter entschloss. Die fertigen, wunderschönen Versionen von Kombi und Fastback wurden wegen der Konkurrenz zum eigenen Modell <em>VW411 Variant</em> zu den Akten gelegt.</p>
<p><a href="http://www.autobildblog.de/files/2010/06/DSC03739.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-6130" title="Können diese Augen lügen?" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/06/DSC03739-240x180.jpg" alt="Können diese Augen lügen?" width="240" height="180" /></a>Im Februar 1975 wurde die Produktion nach rund 211.000 Fahrzeugen nach nur knapp 5 Jahren wieder eingestellt. Zeitgenössische Tester bescheinigten dem Wagen zwar technische Bestwerte, es war allerdings auch die Rede von Kühlproblemen und einem zu hohen Verbrauch. Hausintern gab es seit zwei Jahren den etwas kleineren Passat, und wegen der Übernahme von NSU passten bis auf ganz wenige Ausnahmen keine Teile aus den VW Regalen in den K70. Die Herstellung wurde für den Konzern unrentabel, der K70 zu teuer. Auch der erneute, anhaltende Protest der Kunden konnte die Konzernleitung nicht umstimmen. Als Flop, wie so oft gelesen, kann man dieses technisch und optisch brillante Fahrzeug in meinen Augen aber nicht bezeichnen. Die Verkaufszahlen sind recht gut gewesen. Der KaSi war zu seiner Zeit schlicht imagebefreit und lässt sich auch heute noch in keine Schublade packen!</p>
<p><a href="http://www.autobildblog.de/files/2010/06/DSC03765.JPG" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-6132" title="NSU? VW?" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/06/DSC03765-240x180.jpg" alt="NSU? VW?" width="240" height="180" /></a>Das alles ist in diesem Jahr 40 Jahre her, und so lässt Volks-Wagen es sich nicht nehmen, zu einem großen Volks-Fest in jenes Werk in Salzgitter zu laden! Und da haben wir den Bogen wieder. Neben ausgestellten Modellen und Motoren, Unterhaltungbühnen mit peppiger Volks-Musik, Mitmachveranstaltungen und Volks-Verköstigungsbuden hat der <a title="1. internationaler K70 Club" href="http://www.k70-club.de/" target="_blank">1. Internationale K70 Club e.V.</a> für seine Mitglieder (und deren Autos&#8230;) in diesem Jahr eine recht prominente Stellfläche bekommen. Vor fünf Jahren war das anscheinend von Seiten des Werks nicht gut durchorganisiert, was zu einigem Unbill führte. Aber nicht nur die trotzdem unvoreingenommen zahlreich angereisten Mitglieder des Clubs nehmen die Gelegenheit wahr, an der Geburtsstätte ihres KaSi die Festivalatmosphäre zu schnuppern und sich bei einer Original Volks-Wurst mit Gleichgesinnten auszutauschen.</p>
<p><a href="http://www.autobildblog.de/files/2010/06/DSC03766.JPG" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-6133" title="Ja, er ist schmutzig..." src="http://www.autobildblog.de/files/2010/06/DSC03766-240x180.jpg" alt="Ja, er ist schmutzig..." width="240" height="180" /></a>Auch die vielen genau so bunten Besucher, die sich durch die Werksstraßen schieben, bleiben manchmal ehrfürchtig, manchmal schmunzelnd stehen. Von &#8220;<em>So einen hatte ich auch mal</em>&#8221; über &#8220;<em>Was verbraucht der denn?</em>&#8221; bis &#8220;<em>Das war noch Technik!</em>&#8221; sind alle denkbaren Ausrufe dabei. Besonders bei der einen oder anderen geöffneten Motorhaube bilden sich illustre Trauben von interessierten Exbesitzern oder gar ehemaligen Werksangehörigen, die diesen Wagen seinerzeit gebaut haben! Ich komme aus dem Staunen nicht heraus. Aus allen Mündern und Augen kommt einem Freundlichkeit und Begeisterung ob der klaren Form und der schillernden Farben entgegen, und die anwesenden Clubmitglieder beantworten die sich immer wiederholenden Fragen gern.</p>
<p><a href="http://www.autobildblog.de/files/2010/06/DSC03778.JPG" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-6136" title="Chilliges Ambiente, steigen Sie ein." src="http://www.autobildblog.de/files/2010/06/DSC03778-240x180.jpg" alt="Chilliges Ambiente, steigen Sie ein." width="240" height="180" /></a>Aus allen Ecken der Republik sind sie angereist, die Mitglieder und ihre ebenso eckigen K70. Der ständig die Regentropfen wegpolierende Franzose mit den gelben Doppelscheinwerfern steht zwischen dem bekannten, zerkratzten Ur-Modell aus Kiel, dem frisch cremeweiß lackierten Neufahrzeug aus dem Osten und dem Belgier, der in seinem Auto auf den Kopfstützenlosen Liegesitzen ein Mittagsschläfchen hält. Wattestäbchenpolierer kommen hier genau so auf ihre Kosten wie Alltagsbeweger. Gegner der typisch deutschen Vereinsmeierei zeigen sich angenehm überrascht: Ganz normale Menschen. Sehr angenehm. Man plaudert fröhlich mit <em>Jörg</em>, der den Club 13 Jahre nach Produktionsende mit gegründet hat, lacht mit <em>Andreas</em>, der an der Website bastelt, baut mit <em>Uli </em>diverse orange Relikte der 70er auf dem Kofferraum auf und fachsimpelt mit <em>Mario </em>bei geöffneter Haube über die verschiedenen kleinen Defekte.</p>
<p><a href="http://www.autobildblog.de/files/2010/06/DSC03769.JPG" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-6134" title="Warum dreht der Anlasser nicht?" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/06/DSC03769-240x180.jpg" alt="Warum dreht der Anlasser nicht?" width="240" height="180" /></a><strong>Defekte</strong>. Die dürfen auch nach fast 40 Jahren sein &#8211; Ersatz gibt es nur noch gebraucht oder über den komplett von VW Classik Parts aufgekauften Teilepool des Clubs. Hier allerdings sehr günstig, die allermeisten Teile bekommt man als Clubmitglied zum Selbstkostenpreis, und der liegt noch unter denen vom Golf 3! An diesem wettermäßig eher durchwachsenen Sonntag haben wir zum Glück keine nennenswerten Ausfälle zu verzeichnen, lediglich der Magnetschalter eines Anlassers hängt fest und muss mit ein paar leichten Schlägen auf den Hinterkopf wieder zur Mitarbeit überredet werden. So etwas funktioniert angeblich nicht nur bei alten Autos. Helfende Hände finden sich überall, und die umstehenden Zaungäste freuen sich, einen weiteren Blick in den übersichtlichen Motorraum dieses großartigen Autos werfen zu dürfen.</p>
<p><a href="http://www.autobildblog.de/files/2010/06/DSC03754.JPG" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-6131" title="Rock the Place" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/06/DSC03754-240x180.jpg" alt="Rock the Place" width="240" height="180" /></a>Orange Zeiten. Nicht nur, seit die Niederlande bei der Weltmeisterschaft auf das runde Leder eintreten, nein, auch schon vor 40 Jahren. Und da ganz besonders. Uli hat ein paar himmlische Reliquien in seinem 580 Liter fassenden Kofferraum eingeführt und scheut sich nicht, diese auf seinem Kofferraumdeckel auszubreiten. Plattenspieler und LPs aus einer Zeit, als Schlager noch Volks-Musik waren, Maniküresets, Zahnputzbecher und Reisewecker. Alles so schön bunt hier! Und wissen Sie, was das allerbeste ist? Nebenan stehen ein paar nagelneue VW Caddys rum, die sich mit den gleichen Farben schmücken wie vor 40 Jahren die hier produzierte Mittelklasse mit dem vorn längs eingebauten wassergekühlten Vierzylinder. Alles kommt wieder. Auch die Farben, sie heißen heute nur ein wenig anders.</p>
<p><a href="http://www.autobildblog.de/files/2010/06/DSC03773.JPG" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-6135" title="Avec chien, toilette" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/06/DSC03773-240x180.jpg" alt="Avec chien, toilette" width="240" height="180" /></a>Top geplegte Autos im Originalzustand stehen in einer Reihe mit liebevoll restaurieten Exemplaren und diversen, mit reichlich Patina überzogenen Alltagsmobilen. Und Patina setzt er ganz gern an, Rostvorsorge kannt man damals noch nicht. Aber auch das hat des K70 mit seinen Fahrern gemeinsam, wir werden alle nicht jünger und man sieht uns die letzten 40 Jahre genau so an wie unseren Autos&#8230; Alle hier angesammelten VW K70 und ihre Fahrern vereint ein interessanter Mix aus Liebe zum Modell und selbstironischer Umgang mit den 70ern. Die behäkelten Klorollen, Aufbaulautsprecher und Wackeldackel auf den Hutablagen, die zeitgenössischen Farbgebungen (Rallyelack leuchtgelb mit schwarzen Streifen, und das auch noch original ab Werk!) und die Schmutzfänger mit VW Logo sprechen ihre eigene Sprache und bedürfen keiner Erklärung.</p>
<p><a href="http://www.autobildblog.de/files/2010/06/DSC03797.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-6138" title="Das Fernsehen vor Ort" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/06/DSC03797-240x180.jpg" alt="Das Fernsehen vor Ort" width="240" height="180" /></a>Und jetzt auch noch das Fernsehen! Ein fröhliches Team hält sich verzweifelt aber vergeblich versteckenden Autofahrern ein Mikrofon ins Gesicht und bittet die eigentlich Unbeteiligten, nicht direkt in die Kamera zu sprechen. Werksinterne Dokumentarvideos? Niedersächsische Lokalnachrichten? Das ließ sich vor Ort leider nicht ganz klären. Auch unklar ist, warum sich neben all den wunderschön erhaltenen Exemplaren die Damen und Herren ausgerechnet auf meinen zerkratzten, stumpfen und angerosteten K70 stürzen und mir sogar beim Verlassen des Werksgeländes (mit Choke und bauartbedingt nur zwei sauber mitlaufenden Zylindern) noch hinterherfilmen&#8230; Hat das zufällig irgend jemand im Fernsehen gesehen?</p>
<p>Die Autobahn bringt mich wieder die heute schon einmal abgespulten 300 Kilometer zurück nach Kiel. Ich ignoriere den erneuten Stau bei Hannover wegen einer Baustelle, sehe darüber hinweg, dass mein Radio in Niedersachsen irgendwie keine Sender empfangen will und teste später am Abend doch noch einmal aus lauter Entspannung die Höchstgeschwindigkeit unter normalen Fahrbahnbedingungen.</p>
<p><a href="http://www.autobildblog.de/files/2010/06/DSC03727.JPG" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-6129" title="Ui. Unerwartete Geschwindigkeiten." src="http://www.autobildblog.de/files/2010/06/DSC03727-240x180.jpg" alt="Ui. Unerwartete Geschwindigkeiten." width="240" height="180" /></a> <a href="http://www.autobildblog.de/files/2010/06/DSC03801.JPG" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-6139" title="Die 70er nehmen es gelassen." src="http://www.autobildblog.de/files/2010/06/DSC03801-240x180.jpg" alt="Die 70er nehmen es gelassen." width="240" height="180" /></a> Wegen der kurzen Übersetzung macht das aber wie eingangs erwähnt nicht sehr lange Spaß, und mein KaSi beschwert sich zurecht über die hochtourige Volks-Tortur. Also falle ich wieder zurück in die gleitenden 120 Stundenkilometer und komme unglaublich entspannt und glücklich nach einem schönen Tag wieder nach Hause. Mehr davon, meine Damen und Herren. Eine schöne und <a title="40 Jahre K70" href="http://www.autobild.de/artikel/jubilaeum-40-jahre-vw-k70_1206714.html" target="_blank">etwas umfangreichere Bildergalerie</a> gibt es dieser Tage im Onlineportal von Autobild. Dieses Auto wird noch oft über die Straße rollen&#8230; Er wurde oft als Flop bezeichnet, der VW K70. Heute verbreitet er   ausschließlich gute Laune.</p>
<p>Sandmann</p>
<p>Noch ein paar Details zum VW K70? Bitte sehr:</p>
<ul>
<li>Informationen: http://www.k70-club.de/</li>
<li>Hersteller: Volkswagenwerk AG</li>
<li>Produktionszeitraum: 1970 &#8211; 1975,  211.127 Stück</li>
<li>Karosserieversion: Limousine viertürig, Mittelklasse</li>
<li>Motoren: 4 Zylinder Reihe, 1605cm³ mit 75PS und 90PS und 1807cm³ mit 100PS, Wasserkühlung</li>
<li>Antrieb: Vollsynchronisiertes 4-Gang-Schaltgetriebe, Frontantrieb</li>
<li>Achsen: Hinten Schräglenker mit Federbeinen,vorn Querlenker mit Federbeinen und Stabilisator</li>
<li>Maße: L x B x H 4455 x 1685 x 1450 mm</li>
<li>Leergewicht 1060 &#8211; 1100 kg</li>
<li>Höchstgeschwindigkeit 148 &#8211; 162 km/h</li>
<li>Verbrauch: 9,4 &#8211; 11,0 Liter (Werte von 1970)</li>
</ul>
<p><a title="40 Jahre K70" href="http://www.autobild.de/artikel/jubilaeum-40-jahre-vw-k70_1206714.html" target="_blank">Und HIER geht es zur Bildergalerie und dem Artikel bei Autobild.de</a></p>
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		<slash:comments>16</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kochen mit sieben Töpfen?</title>
		<link>http://www.autobildblog.de/2010/06/28/kochen-mit-sieben-topfen/</link>
		<comments>http://www.autobildblog.de/2010/06/28/kochen-mit-sieben-topfen/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 28 Jun 2010 17:47:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sandmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sandmanns Audi V8]]></category>

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		<description><![CDATA[Ay liebe Blog-Gemeinde, es mag für den einen oder anderen ein wenig überheblich klingen, wenn man sich als Eigner einer Küche mit acht Töpfen darüber beschwert, dass nur sieben Töpfe ihren Dienst verrichten. Das sind dann ja immer noch drei Töpfe mehr als bei den meisten anderen Küchen in diesem Land. Wer aber selbst so [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ay liebe Blog-Gemeinde,</p>
<p><a href="http://www.autobildblog.de/files/2010/06/DSC03868.JPG" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-6094" title="Die Wärme kommt von unten" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/06/DSC03868-240x180.jpg" alt="Die Wärme kommt von unten" width="240" height="180" /></a>es mag für den einen oder anderen ein wenig überheblich klingen, wenn man sich als Eigner einer Küche mit acht Töpfen darüber beschwert, dass nur <strong>sieben Töpfe </strong>ihren Dienst verrichten. Das sind dann ja immer noch drei Töpfe mehr als bei den meisten anderen Küchen in diesem Land. Wer aber selbst so eine Küche bewirtet, und da spielt das Lebensalter oder das Modell nur eine untergeordnete Rolle, der wird schnell zugeben, dass ein einziger <em>nicht </em>mitlaufender Topf einem extrem die Petersilie verhageln kann. Also &#8211; begeben wir uns auf die Fehlersuche in der Küche, zwischen gerebeltem Gummi, vergossenem 15W40, zischendem Kühlwasser mit G12 Plus und einer alles umschmeichelnden Motorwärme, von der Tim Mälzer nur träumen kann. Sind Sie dabei?</p>
<p><span id="more-6090"></span>Schlimm ist immer die Vorahnung.</p>
<p><a href="http://www.autobildblog.de/files/2010/06/DSC03866.JPG" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-6092" title="Fehlerspeicher abgießen" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/06/DSC03866-240x180.jpg" alt="Fehlerspeicher abgießen" width="240" height="180" /></a>Es kann ja alles Mögliche sein! Gerade noch schnurrt der 17 Jahre alte Alublock fröhlich Flüssiggas verbrennend seiner Wege, und im nächsten Moment schüttelt er sich und nimmt das Gas nicht mehr richtigt an. Er kocht noch. Klar. Aber sehr mühselig. Erinnerungen kommen hoch, damals, als mir auf dem Weg nach Uelzen eine Verteilerkappe durchgebrannt ist und ich mit heftig schlechtem Gewissen weitergekocht habe. Und eine sehr schöne niedersächsische Fotoserie hinlegte, alte Hasen werden sich vielleicht erinnern&#8230; Aber was ist denn nun wieder in der Küche los? Angespannt nehme ich mir den Fehlerspeichertopf und gieße ihn behutsam ab. Nichts. All systems running. Roger? Over. Soweit zur modernen Technik, wobei es auch immer noch ein paar Gramm moderner geht, aber das ist eine andere Geschichte.</p>
<p><a href="http://www.autobildblog.de/files/2010/06/P3155538.JPG" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-6096" title="In den Bergwergsschächten des Kopfes" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/06/P3155538-240x180.jpg" alt="In den Bergwergsschächten des Kopfes" width="240" height="180" /></a>Die Küche behauptet felsenfest, es gehe ihr gut. Ich fühle mich wie der Notarzt, der dem eingelieferten Patienten erklären will, dass dieses abgerissene Bein ein echtes Problem darstellt, allein wegen des Blutverlusts. Aber der Patient will wieder nach Hause, weil es ihm gut geht. Als guter Arzt ignoriere ich den eigenen Willen des Patienten und betreibe Ursachenforschung. Sieben statt acht Töpfe. Herra jumalla! Eine defekte ZylinderTopfdichtung? Eine geschmolzene Zündkerze? Gar ein abgerissenes Ventil??? Die Abzugshauben stapeln sich in schlimmer werdenden Intensitäten in meinem Kopf. Ich ziehe bei heizender Herdplatte Stecker für Stecker von den Zündkerzen ab und horche, bei welchem Topf sich die köchelnde Verbrennung nicht nennenswert verschlechtert (weil sie sowieso nicht mitspielt). Am Ende habe ich die Gurke eingekreist. Raus mit dem Lump. Ich will ihn sehen!</p>
<p><a href="http://www.autobildblog.de/files/2010/06/P3155537.JPG" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-6095" title="Verzweifelte Säuberungsversuche" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/06/P3155537-240x180.jpg" alt="Verzweifelte Säuberungsversuche" width="240" height="180" /></a>Hm. Eigentlich alles okay. Die Nährwerte stimen, das Haltbarkeitsdatum ist noch im Limit und die Färbung geht in Richtung graubraun. Wie sich das gehört. Einzig ein wenig unverbrannte Sauce ist auf der Elektrode auszumachen, aber kann das eine ganze Küche durcheinanderbringen? Nun &#8211; man hat ja schon Kleintransporter vor dem Großmarkt kotzen sehen, oder wie die alte Bauernregel heißt, also entschließe ich mich für eine gründliche Säuberung. Das filigrane Löffelset für den ambitionierten Heimanwender finde ich in meiner Besteckschublade, und wie man das so seit 20 Jahren gewohnt ist wird der Braten nach alter Tradition bearbeitet und wieder in den Ofen zurück geschoben. Es duftet nach süßlichem Hydrauliköl und unverbranntem Super. Bilder aus der Kindheit kommen in &#8211; nein, das gehört nicht hier her. Ich will Verbrennung. Jetzt.</p>
<p><a href="http://www.autobildblog.de/files/2010/06/DSC03863.JPG" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-6091" title="Gut Ding will gegart sein" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/06/DSC03863-240x180.jpg" alt="Gut Ding will gegart sein" width="240" height="180" /></a>Doch sie wird mir nicht gewährt. Siehe sich einer diese Kappe an. Sie ist schon wieder durchgebrannt!!! Meine fast neuen BERU Käppchen (okay okay, vom Lebensalter her neu, aber ich koche ja auch einige Gerichte am Tag mit dieser Ausrüstung) sind wieder einmal durchgebrannt! Wie kann so etwas sein? Ich kenne Leute, die kochen 10 Jahre lang mit den selben Töpfen ihre tägliche Suppe. Meistens die <em>Funken-Klöße</em> von Bosch, manchmal auch die <em>Zündlis auf intakten Kerzen</em>, auch von Bosch. Aber wenn man die Fertiggerichte von BERU nimmt, verbrennt einem das Ergebnis. So wie damals. <a title="Alles wieder heile" href="http://www.autobildblog.de/2007/12/06/alles-wieder-heile/" target="_blank">Erinnern Sie sich noch</a>? Das kann doch nicht an BERU liegen. Oder? Sind da vielleicht Nährstoffe drin, die mein Audi V8 nicht verträgt?</p>
<p><a href="http://www.autobildblog.de/files/2010/06/DSC03867.JPG" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-6093" title="Equipement du Chef" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/06/DSC03867-240x180.jpg" alt="Equipement du Chef" width="240" height="180" /></a>Nichts wird ja bekanntlich so heiß verbrannt, wie es getankt wird. Es geht nun der Küche wieder blendend, nicht allzuletzt, weil ich noch eine gebrauchte Fertigmischung aus dem Hause BOSCH vorrätig hatte, die uneigennützig einspringen konnte. Zu viele Köche verderben den Brei, und bevor wir hier noch mehr abgedroschene Weisheiten verbreiten kochen wir lieber weiter auf 8 Töpfen und warten das Statement des Herstellers zu seiner zweiten durchgebrannten Verteilerkappe ab. Und wenn es da weder Ersatz noch eine Aussage geben sollte, dann wechselt der Chef einmal mehr zu Markenprodukten mit dem großen B am Anfang. Denn glauben Sie mir -  auch wenn Sie in den meisten Töpfen leckere Sachen brutzeln haben, wenn in einem die Suppe halbgar durch den Kat sickert, macht das ganze Dinner keinen Spaß. Oder wie sehen und fühlen <strong>SIE </strong>das?</p>
<p>Sandmann</p>
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		<item>
		<title>Neue Regeln in Deutschlands Straßenverkehr!</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Jun 2010 14:34:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sandmann</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
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		<description><![CDATA[Ay liebe Blog-Gemeinde. &#8220;In der Bundesrepublik Deutschland hat sich in den vergangenen 10 Jahren die Qualität der Pkw-, Mofa- und Lkw-Fahrer deutlich verschlechtert&#8221;. So war es in der Presse Anfang des Jahres zu lesen. Aus diesem Grund hat mit Beschluss von Bundesrat und Bundestag vom 30.05.2010 das Straßenverkehrsamt ein neues System eingeführt, um &#8220;verkehrsgefährdende Fahrer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ay liebe Blog-Gemeinde.</p>
<p><a href="http://www.autobildblog.de/files/2010/06/2010-06-09-13.31.50.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5597" title="Immerhin schon zwei" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/06/2010-06-09-13.31.50-240x180.jpg" alt="Immerhin schon zwei" width="240" height="180" /></a>&#8220;In der Bundesrepublik Deutschland hat sich in den vergangenen 10 Jahren die Qualität der Pkw-, Mofa- und Lkw-Fahrer deutlich verschlechtert&#8221;. So war es in der Presse Anfang des Jahres zu lesen. Aus diesem Grund hat mit Beschluss von Bundesrat und Bundestag vom 30.05.2010 das Straßenverkehrsamt ein neues System eingeführt, um &#8220;verkehrsgefährdende Fahrer von Kraftfahrzeugen im bundesdeutschen Straßennetz&#8221; besser identifizieren zu können. Mit sofortiger Wirkung müssen Fahrer, die im Straßenverkehr durch<em> schlechtes Benehmen</em> auffallen, ihr Fahrzeug mit einer kleinen Fahne kennzeichnen. Der Beschluss ist seit dem 01.06.2010 wirksam, Nichtbeachtung soll nach einer kurzen Eingewöhnungszeit ab der kommenden Woche mit Bußgeldern geahndet werden.</p>
<p><span id="more-5595"></span></p>
<p><strong>Schlechtes Benehmen</strong> ist natürlich ein weiter Begriff.</p>
<p><a href="http://www.autobildblog.de/files/2010/06/2010-06-09-13.41.34.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5599" title="Ich bin beeindruckt" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/06/2010-06-09-13.41.34-240x180.jpg" alt="Ich bin beeindruckt" width="240" height="180" /></a>Der Katalog der Kriterien umfasst unter Anderem plötzliches Anhalten, zu dichtes Auffahren, Überholen an gefährlichen Stellen, Abbiegen ohne zu blinken, wenden auf Hauptstraßen und rechts überholen. Die verordneten Fahnen sind rot, mit einem schwarzen Streifen oben und einem gelben Streifen unten. Durch diese Kennzeichnung sind Verkehrsteilnehmer mit dem genannten Verhalten für andere Personen im Alltag als unfähige, unberechenbare Fahrer gut zu identifizieren. Besagte Fahnen werden an der Fahrzeugtür oder dem Scheibenrahmen befestigt und müssen für alle anderen Verkehrsteilnehmer gut sichtbar sein. Man erhält sie in jedem gut sortierten Warenhaus, an Tankstellen und in einschlägigen Magazinen als einmalige Beigabe. Schäden an Lack oder Glas werden dank eines extra entwickelten Kunststoffsockels nicht befürchtet.</p>
<p><a href="http://www.autobildblog.de/files/2010/06/2010-06-09-13.37.46.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5598" title="Spiegelkondome" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/06/2010-06-09-13.37.46-240x180.jpg" alt="Spiegelkondome" width="240" height="180" /></a>Die Fahrer, die nachweislich eine besonders schwache Leistung gezeigt haben, müssen je eine Fahne auf <em>beiden </em>Seiten ihres Autos anbringen, um auf ihre fehlende Fahrkunst und ihren vermutlichen Mangel an Intelligenz aufmerksam zu machen. Steigerungen auf 4 oder 6 gleiche Fahnen sind im Gespräch, angeblich steigt allerdings der Windwiderstand des Fahrzeugs derart eklatant an, dass das Umweltministerium Einwände erhoben hat. Ab einer Fahnenzahl von 6 Stück soll demnach eine kondomartige Kennzeichnung an den äußeren Rückspiegeln erfolgen. In den gleichen Farben. Diese Warnung an die anderen ist nicht mehr steigerungsfähig und gipfelt maximal im Entzug der Fahrerlaubnis wegen allgemeiner Unzurechnungsfähigkeit.</p>
<p>Oder Fernsehverbot.</p>
<p>Sandmann</p>
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		<title>Ist mein Auto wie ich?</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Jun 2010 15:10:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sandmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Oder ist Ihr Auto wie Sie? Oder sind Sie wie Ihr Auto? Was ist das denn schon wieder für eine Frage? Nun&#8230; ich fuhr heute  mies gelaunt hinter einem Seat Altea her und erinnere mich, dass Auto Bild einmal behauptete, er sehe von hinten aus wie Rainer Calmund. Da habe ich lange und nachhaltig drüber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Oder ist Ihr Auto wie Sie? Oder sind Sie wie Ihr Auto?</strong></p>
<p><a href="http://www.autobildblog.de/files/2010/06/DSC03614.JPG" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5593" title="Von Angesicht zu Angesicht" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/06/DSC03614-240x180.jpg" alt="Von Angesicht zu Angesicht" width="240" height="180" /></a>Was ist das denn schon wieder für eine Frage? Nun&#8230; ich fuhr heute  mies gelaunt hinter einem Seat Altea her und erinnere mich, dass Auto Bild einmal behauptete, er sehe von hinten aus wie Rainer Calmund. Da habe ich lange und nachhaltig drüber gelacht und denke jedes mal wieder: <em>Stimmt!</em> Ob hässlich oder nicht sei einmal dahin gestellt, da unterscheiden sich ja nicht nur bei den Autos die Geschmäcker. Aber was veranlasst uns denn, genau <em>das </em>Auto zu kaufen und zu fahren, was wir gerade bewegen? Nur Farbe und Form? Oder gibt es weitere &#8220;Charaktereigenschaften&#8221; eines Automobils, die wir besonders ansprechend oder eben besonders langweilig finden? So wie uns? Oder unseren&#8230; Partner?</p>
<p><span id="more-5589"></span>Sehen die Fahrer oft gar aus wie die Autos? Bei Hunden und Herrchen (oder Frauchen) soll es ja gewisse Parallelen geben, warum nicht auch bei Autos? So ein Skoda Fabia Kombi&#8230; oder ein Dacia Logan&#8230; da lassen sich Parallelen finden? Was meinen Sie?</p>
<p><a href="http://www.autobildblog.de/files/2010/06/Seat-Altea.JPG" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5591" title="Ist das ein Calmund?" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/06/Seat-Altea-240x180.jpg" alt="Ist das ein Calmund?" width="240" height="180" /></a> <a href="http://www.autobildblog.de/files/2010/06/Calmund.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5590" title="Ist das ein Seat?" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/06/Calmund-240x180.jpg" alt="Ist das ein Seat?" width="240" height="180" /></a> <em>Zickigkeit</em>, wie sie einigen Fahrzeugen nachgesagt wird, Verhaltensweisen einer <em>Diva</em>, <em>Zuverlässigkeit</em>, <em>Treue</em>&#8230; all das sind Begriffe, die an sich mit einer toten Maschine aus Metall und Kunststoff nichts zu tun haben sollten. Aber &#8211; wenn wir hier so denken würden, wären wir nicht die, die wir sind.</p>
<p>Was haben Sie mit Ihrem Auto gemeinsam? Optisch wie vom Verhalten her? Oder ist Ihnen der <strong>Charakter </strong>Ihres Fahrzeugs vielleicht völlig egal? Ist Ihr Auto männlich oder weiblich&#8230;? Na &#8211; jetzt bin ich mal gespannt.</p>
<p>Sandmann</p>
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		<title>Am Ende ein Anfang</title>
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		<pubDate>Fri, 28 May 2010 17:40:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sandmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sandmanns Audi V8]]></category>
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		<description><![CDATA[Treuversprechen als Fortsetzung von Teil 1 How are you, liebe Blog-Gemeinde? Haben Sie den ersten Teil meiner Linkserfahrung im Königreich gut verdaut? Okay, dann widmen wir uns in diesem Teil nun abschließend einmal mehr den JA-Sagern. Ja kann man gar nicht oft genug sagen, bei der Frage nach einer weiteren Grillwurst oder nach einem weiteren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Link zum Linksverkehr" href="http://www.autobildblog.de/2010/05/24/von-linksverkehr-bis-yes-i-will/" target="_self">Treuversprechen als Fortsetzung von Teil 1</a></p>
<p>How are you, liebe Blog-Gemeinde?</p>
<p><a href="http://www.autobildblog.de/files/2010/05/P5216066.JPG" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5564" title="Welcome to the Vineyard" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/05/P5216066-240x180.jpg" alt="Welcome to the Vineyard" width="240" height="180" /></a>Haben Sie den ersten Teil meiner Linkserfahrung im Königreich gut verdaut? Okay, dann widmen wir uns in diesem Teil nun abschließend einmal mehr den <em>JA-Sagern</em>. <strong>Ja</strong> kann man gar nicht oft genug sagen, bei der Frage nach einer weiteren Grillwurst oder nach einem weiteren Bier, ob man daran gedacht hat, auf der richtigen Straßenseite zu fahren oder &#8211; als Antwort auf diese eine Frage, ob man sein Leben in guten wie in schlechten Zeiten an der Seite des Anderen verbringen will. Doch dazu kommen wir ein bisschen später, wenn es <em>linkslinkslinkslinkslinks</em>! in Richtung des alten Vineyards geht. Zunächst möchte nach einer kurzen Nacht ein echtes <em>Englisches Frühstück</em> vertilgt werden, damit der rechts sitzende Fahrer auch genügend Kraft für die Weiterfahrt im knuffigen Citroen C3 hat. Echt Englisch. Sie ahnen schon&#8230;</p>
<p><span id="more-5563"></span>Berühmt sind sie, die Briten. Aber nicht für ihr Essen.</p>
<p><a href="http://www.autobildblog.de/files/2010/05/P5216108.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5570" title="Essen Sie das mal morgens um 9.00" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/05/P5216108-240x180.jpg" alt="Essen Sie das mal morgens um 9.00" width="240" height="180" /></a>Es stammt historisch wohl aus den ärmeren Vierteln der Landarbeiter und Docker, das über die Grenzen der Insel hinaus bekannt Kombinat auf kleinen, pikanten <strong>Würstchen</strong>, <strong>Champignons</strong>, <strong>Speck</strong>, <strong>Rührei </strong>und weißen <strong>Bohnen </strong>in einer Art Tomatensud. Dazu reicht man Toast, <strong>Orangenmarmelade </strong>und eine braune, malzige Sauce. Mein halbfinnisches Fräulein Altona empfiehlt mir lächelnd, zumindest die Bohnen zunächst in einem extra Schälchen servieren zu lassen, damit sie mir nicht das ganze Essen verderben. Ich bin sehr gespannt. Der indische Frühstückskneipenwirt, bei dem wir im londoner Morgensonnenschein platznehmen, füllt gut gelaunt den Tisch mit den bestellten Nahrungsmitteln. Wenn wir mal ehrlich sind, klingt die Zusammenstellung nach einer lustigen Grillparty, also eigentlich gar nicht so schlecht. Aber&#8230; es ist 9.00 Uhr A.M. Das ist das Problem. Will ein deutscher Magen diese kulinarischen Ergüsse so früh schon annehmen? <strong>Ja </strong>(da ist es wieder!), er will. Das Frühstück schmeckt erstaunlich gut, ich lasse lediglich die Orangenmarmelade weg, aber das hat andere Gründe. Test bestanden.</p>
<p><a href="http://www.autobildblog.de/files/2010/05/P5216067.JPG" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5565" title="Bates Motel" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/05/P5216067-240x180.jpg" alt="Bates Motel" width="240" height="180" /></a>Schöne englische Countryside. Unter einem unerwartet blauen Himmel rollen wir nordöstlich von London in Richtung des Vineyards, wo um 13.00 Uhr der englisch-finnische Cousin meiner deutsch-finnischen Begleitung seine englische Partnerin zu ehelichen gedenkt. &#8220;<em>Linkslinkslinkslinkslinks</em>!!!&#8221; Ach ja. Aber auch sonst wird der Trip alles andere als langweilig. Mein Schatz skippt gern die Radiosender. Vermutlich wird bei der Abgabe des Autos morgen die einzige Beanstandung ein völlig abgegriffener Sendersuchlaufknopf sein. Aber mal ehrlich, haben Sie im Radio schon einmal &#8220;<em>Turning Japanese</em>&#8221; von den <em>Vapors </em>gehört? Nein. So etwas geht nur im Königreich, die Musikauswahl ist einfach unglaublich. Schauen Sie mal hier:</p>
<p>[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.<a href="http://www.autobildblog.de/2010/05/28/am-ende-ein-anfang/">Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]</a></p>
<p>Schräg, oder? Laut mitsingend (und in alten Guitar Hero Zeiten schwelgend) rollen wir mit ausgereiztem Soundsystem auf den Parkplatz des <em>Old Red Lion Inn </em>- und parken direkt vor unserer Zimmertür. Klasse.</p>
<p><a href="http://www.autobildblog.de/files/2010/05/P5216077.JPG" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5566" title="Alles ist unterschrieben!" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/05/P5216077-240x180.jpg" alt="Alles ist unterschrieben!" width="240" height="180" /></a><em>Thommy! Joanna! </em>Was seid ihr für ein hübsches Paar! Der Bräutigam hat sich noch vor dem Erscheinen der Braut erfolgreich  Mut angetrunken, und in einer langen, ergreifenden Zeremonie des Standesbeamten müssen beide abwechselnd die Litanei des Vertrauens und des Zusammenhaltens nachsprechen. Die Dame immer <em>nach </em>dem Herren, damit sie historisch gesehen noch die Möglichkeit hat, <em>nein </em>zu sagen. Was sie nicht tut. Wie wird mir? Ich kenne die beiden noch nicht, und mir kullern Tränen  aus den Augen. Die englische Ansprache des Zeremonienmeisters ist doch irgendwie eine ganz andere Nummer als der trockene Beamtentext in den spießigen Säälen deutscher Standesämter. Nun sind sie <em>husband </em>und <em>wife</em>. Ich schiele verlegen die schöne Frau rechts von mir an, finde sie bezaubernder als je zuvor und mache mir ein paar ganz heimliche Gedanken&#8230; aber das wird eine andere Geschichte.</p>
<p><a href="http://www.autobildblog.de/files/2010/05/P5216090.JPG" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5568" title="Who let the Dogs out?" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/05/P5216090-240x180.jpg" alt="Who let the Dogs out?" width="240" height="180" /></a>Hier auf dem Land beginnt man früh und legt eine vordefinierte Schlusszeit fest. 00.45 Uhr soll Schluss sein! Den Raum dazwischen füllt man klassisch <img src='http://www.autobildblog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Das gute Wetter und die Schönheit der Landschaft um uns herum lassen jedes (kalte) Pint noch ein bisschen besser schmecken, und ich trinke mich völkerverständigend durch so sagenhafte Namen wie <em>Eagle</em>, <em>Bombardier </em>und <em>Guinness</em>. Umringt von fröhlichen Finnen, Engländern und Australiern wühle ich mich ganz anständig durch mein Schulenglisch und beantworte höflich und uninformiert Fragen zu unserer Fußballnationalmannschaft. Nebenbei versuche ich, das nicht ganz ernst gemeinte (aber immer wieder laut ausgesprochene) &#8220;<em>you fucking German</em>!&#8221; von Thommys Bruder <em>Christopher </em>umzupolen&#8230; Ein bisschen Zeit habe ich ja noch.</p>
<p><a href="http://www.autobildblog.de/files/2010/05/P5216107.JPG" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5569" title="Mitternachtsbuffet" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/05/P5216107-240x180.jpg" alt="Mitternachtsbuffet" width="240" height="180" /></a>Und erneut überrascht mich das Essen. Sowohl das Dinner im Salon als auch das Mitternachtsbuffet entlang der Tanzfläche sind von einer ausnehmenden Köstlichkeit! Hat das etwas mit dem finnischen Einfluss zu tun, oder muss ich alle meine gesammelten Vorurteile tatsächlich noch einmal überdenken? Draußen auf dem Hof werden Zigarren geraucht, drinnen wird getanzt, gelacht und gegessen. Die Bar teilt reichlich Pints aus &#8211; die man hier lustigerweise selbst bezahlt. Ich zünde mir inmitten des illustren Trubels ein Pfeifchen an und schmauche, Holmes-like, glücklich vor mich hin. Und ich werde den Satz von Thommy nie vergessen: &#8220;<em>Well, since I saw you smoking that pipe&#8230; I think you are family.</em>&#8221; Was gibt es herzlicheres, als in eine Familie aufgenommen zu werden, die man bis gestern noch gar nicht kannte? Sehr, sehr glücklich schlafen wir um Punkt 00.45 Uhr in unserem kleinen Zimmerchen mit Blick auf die Wiese ein. Draußen schnaubt ein Pferd, und irgendwo ruft ein Käuzchen&#8230;</p>
<p>Bevor es am nächsten Morgen in die grobe Richtung <em>London Heathrow</em> zurück geht, frühstücken wir noch zusammen in der warmen Sonne. Die vergangenen Stunden haben noch lange nicht meinen Kopf erreicht, also gucke ich mir stumpf den alten Opel des Bräutigams an.</p>
<p><a href="http://www.autobildblog.de/files/2010/05/P5226122.JPG" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5572" title="Opel heißt hier anders" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/05/P5226122-240x180.jpg" alt="Opel heißt hier anders" width="240" height="180" /></a> <a href="http://www.autobildblog.de/files/2010/05/P5226120.JPG" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5571" title="Britische Rückspiegel. Ich kenn das." src="http://www.autobildblog.de/files/2010/05/P5226120-240x180.jpg" alt="Britische Rückspiegel. Ich kenn das." width="240" height="180" /></a>Sollte ich mir auf den Straßen des Königreichs jemals Sorgen über die Rückspiegel gemacht haben, erhalte ich hier Absolution! An diesem Vauxhall Cavalier (ein Opel Vectra) sind einfach gar keine mehr dran <img src='http://www.autobildblog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Klasse.</p>
<p><a href="http://www.autobildblog.de/files/2010/05/P5226126.JPG" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5573" title="Parken in Cambridge" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/05/P5226126-240x180.jpg" alt="Parken in Cambridge" width="240" height="180" /></a>Es ist noch ein bisschen Zeit, bis der knuffige kleine Benzinschlucker wieder abgegeben werden muss, und so führt der Rückweg durchs schöne Cambridge. Sitz der einzigartigen Eliteuniversität und ähnlich gestrickt wie fast alle anderen Städtchen hier auch. Lange Straßen, gesäumt von kleinen bunten Geschäften, Pinguin-Wäschereien und Pubs. Läden mit gebrauchten Platten, Gitarren und Spielekonsolen wechseln sich ab mit indischen Futterkisten, alles ist durchwebt mit jungen Menschen jedweiliger Herkunft und Muttersprache. Überhaupt herrscht hier eine etwas größere Entspannung als im quirligen London. So sind sie, die Studenten&#8230; Wir passen uns dem an und holen uns auf der riesigen grasbewachsenen Parkfläche im Zentrum einen zünftigen Sonnenbrand. Im eigentlich so verregneten England. Verrückt, oder?</p>
<p>Unter dem immer noch erstaunlich blauen Himmel wirken die typischen englischen Vorstadtstraßen und ihre kleinen Erkerhäuschen mit den vielen Schornsteinen wie aus einem Märchen. Hier hat jedes einzelne Zimmerchen einen kleinen Kamin!</p>
<p><a href="http://www.autobildblog.de/files/2010/05/P5226127.JPG" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5574" title="Old English Roads" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/05/P5226127-240x180.jpg" alt="Old English Roads" width="240" height="180" /></a> <a href="http://www.autobildblog.de/files/2010/05/P5226135.JPG" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5575" title="Telephone-Box" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/05/P5226135-240x180.jpg" alt="Telephone-Box" width="240" height="180" /></a> Telefonzellen. Habe ich doch gerade bei mir zu Hause in Deutschland ein Telefonzellenendlager fotografiert, stehen sie hier noch überall rum. Groß und rot, wie im Englischbuch in der 6. Klasse. Wie lange wohl noch, bis die Handygeneration sie auch hier überholt hat?</p>
<p><a href="http://www.autobildblog.de/files/2010/05/P5226139.JPG" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5576" title="Tanke schön." src="http://www.autobildblog.de/files/2010/05/P5226139-240x180.jpg" alt="Tanke schön." width="240" height="180" /></a>Auch die englischsten Tage gehen spätestens in dem Moment zu Ende, wenn man den Mietwagen wieder volltankt. <em>Linkslinkslinkslinkslinks</em>! Nicht auf den letzten Meilen nun noch irgendwelche Kratzer in den Lack linksen, die bei der Abholung noch nicht vorhanden waren! Nicht vorhanden ist auch der Tankdeckel unter der Klappe. Aha? Wo ist der hin? Seltsam. Egal, auch der abgegriffene Sendersuchlauf-Knopf geht durch die Endabnahme, und wir rennen mehr als wir laufen zu den Terminals&#8230; Und natürlich hat <em>Hille </em>uns vor den langen Schlangen auf der englischen Seite der Flugverbindung gewarnt, man nehme hier die Sicherheitsbestimmungen ein bisschen genauer. Und natürlich stehen wir in dieser Schlange quälend lange an, weil von den 12 Schaltern hier genau ein einziger geöffnet hat. Aber wie schon das gute Omen in Form eines umgekippten Orangensafts eine schöne Reise eingeläutet hat, so läutet eine exklusive Platzvergabe im Flieger direkt vor dem Notausgang eine schöne Reise auch wieder aus. Erstmalig kann ich in einem Flugzeug die Beine ausstrecken. Ob ich mal probiere, wie so ein Emergency-Exit entriegelt wird, damit ich es nach einem Absturz auch wirklich hinbekomme&#8230;?</p>
<p><a href="http://www.autobildblog.de/files/2010/05/P5226141.JPG" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5577" title="Good bye, London" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/05/P5226141-240x180.jpg" alt="Good bye, London" width="240" height="180" /></a>Nicht lange nach dem Start muss ich ihr versprechen, ab jetzt keine<em> Ich-sitze-vorm-Notausgang-</em>Witze mehr zu reißen&#8230; Dieses Versprechen wird wiederum belohnt mit einem kühlen holländischen Bier plus Kräcker vom Kabinenpersonal, das beschlossen hat, ab morgen schon wieder zu streiken. Aber wen interessiert morgen? In einer langen Kurve kreist der Vogel der 500-Millionen-Euro-Verlust-Airline über die Stadt, die ich lieben gelernt habe. Ich möchte auf jeden Fall bald  wiederkommen, und eine Einladung von dem frisch vermählten Vauxhallfahrer haben wir schon in der Tasche! Ich konnte hier vor Ort mit den meisten Vorurteilen aufräumen. Man isst hier keine Quallen, und das, was man isst ist eigentlich ganz lecker. Das Wetter soll manchmal nicht so schön sein, aber Schleswig-Holstein ist auch keine meteorologische Karibik. Und alle sind unglaublich freundlich. <em>Hey Great Britain &#8211; I really like you!</em> Und nun geht es wieder zurück in den Alltag mit Geschichten von einem, der auszog, ein dickes altes Auto zu fahren&#8230; Warten Sie. Ich muss noch die Zeit verstellen&#8230;</p>
<p>Sandmann</p>
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		<title>Von Linksverkehr bis &#8220;Yes, I will!&#8221;</title>
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		<pubDate>Mon, 24 May 2010 12:19:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sandmann</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Tower Bridge]]></category>

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		<description><![CDATA[Von einem, der das erste mal links fährt und rechts sitzt. Dear Blog-Community, full of strange but lovely impressions I want to share these beautiful days with you out there. DAS war ein Wochenende! Was wissen Sie denn so über Great Britain? Na? Meine vordergründigen Vokabeln waren bisher: Schlechtes Wetter und Nebel, schlimmes Essen, leichte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Von einem, der das erste mal links fährt und rechts sitzt.</strong></p>
<p>Dear Blog-Community,</p>
<p><a href="http://www.autobildblog.de/files/2010/05/P5206003.JPG" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5542" title="Tourist durch und durch" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/05/P5206003-240x180.jpg" alt="Tourist durch und durch" width="240" height="180" /></a>full of strange but lovely impressions I want to share these beautiful days with you out there. DAS war ein Wochenende! Was wissen Sie denn so über Great Britain? Na? Meine vordergründigen Vokabeln waren bisher: <strong>Schlechtes Wetter</strong> und <strong>Nebel</strong>, <strong>schlimmes Essen</strong>, leichte <strong>Schrulligkeit</strong>, <strong>Linksverkehr</strong>, <strong>Tower Bridge</strong>, <strong>Beatles, Politeness </strong>und <strong>konservative korrekte </strong>Menschen. Und auf einmal steht alles direkt vor mir. Die Familie meines halbfinnischen Fräulein Altonas kommt aus Finnland (ach?), aus Deutschland und aus England. Cousin <em>Thommy </em>verlässt Finnland und lernt in London <em>Joanna </em>kennen. Auf unser Einladungskarte steht, dass die beiden nachhaltig &#8220;<em>Yes</em>&#8221; zueinander sagen wollen, und wir mögen bitte dabei sein! Sandmann in Groß Britannien. Das erste mal! Was geht einem leidenschaftlichen Autofahrer da durch den Kopf? Genau &#8211; die Bilder aus den Englischbüchern in der Schule, mit den roten Bussen, den gelb karierten Kreuzungen und Autos mit dem Lenkrad auf der falschen Seite. Vermutlich eine Herausforderung, wenn man es noch nie gemacht hat. In der Tat. Aber fangen wir vorne an&#8230;</p>
<p><span id="more-5533"></span>Haben wir alles?</p>
<p><a href="http://www.autobildblog.de/files/2010/05/P5205978.JPG" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5534" title="Es ist VIEL zu früh!" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/05/P5205978-240x180.jpg" alt="Es ist VIEL zu früh!" width="240" height="180" /></a>Mich springt <em>immer </em>das unentspannte Gefühl an, etwas vergessen zu haben. Und dieses Mal sind die Hürden der Entspannung besonders hoch. Da ist zunächst dieser lustige Berg auf Island, der in letzter Zeit gern einmal den gesamten internationalen Flugverkehr durcheinander bringt. Er spuckt ein bisschen Asche aus und lacht über alle, die sich fragen, was genau in den letzten 100 Jahren anders war, dass wir plötzlich dieses Problem haben. Und dann ist da die Trägheit des online Buchenden, der zu bequem ist, nach einer Hochzeit morgens um 6.10 Uhr in <em>London Stansted</em> in ein Flugzeug zu steigen. Das nämlich ist die Abflugzeit von Ryanair, für schlanke 20 Pfund. Das sind rund 10 Kilo bzw. 25 Euro, aber mal ehrlich, wie soll man das schaffen? Außerdem landen die in &#8220;<em>Hamburg-Lübeck</em>&#8220;, hahaaa, das ist mehr Lübeck als Hamburg. Nein nein, wir entscheiden uns für die traditionsreiche <em>British Airways</em> mit etwas teureren Preisen, dafür aber auch flexibleren Abflugzeiten. Genau. Tradition hat in England auch der Streik, wenn man sich unterbezahlt fühlt. Und obwohl BA sein Kabinenpersonal besser entlohnt als jede andere Airline, sind die Damen und Herren nicht gewillt, auf unserem gebuchten Hinflug um 11.15 Uhr die Snacks auszuteilen. &#8220;<em>Hallo, hier ist expedia, Ihr Flug nach London am Donnerstag wurde gestrichen, das Kabinenpersonal streikt</em>.&#8221; Sandmann am Mittwoch Abend mitten im Baumarkt an seinem Handy. Vermutlich ziemlich blöd guckend. &#8220;<em>Wir können Ihnen aber einen Flug um 7.05 Uhr anbieten, das ist die einzige Alternative</em>&#8220;. Ich sage mutig JA, stelle den Wecker am Mittwoch Abend auf 4.30 Uhr und frage mich auf dem Foto links um eben diese Zeit, ob das wirklich eine gute Idee war. Sonnenaufgang. England, wir kommen!</p>
<p><a href="http://www.autobildblog.de/files/2010/05/P5205979.JPG" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5535" title="Das ist mal ein Taxi." src="http://www.autobildblog.de/files/2010/05/P5205979-240x180.jpg" alt="Das ist mal ein Taxi." width="240" height="180" /></a>Hamburg, meine Perle. Hier gibt es multiple buchbare Transportmöglichkeiten. Als provinzverwöhnter Kieler kenne ich sagenhafte drei Taxiunternehmen, von einem davon weiß ich die Nummer sogar auswendig. In Hamburg &#8211; ein bisschen größer als Kiel &#8211; ist das geringfügig anders. Besonders, wenn die Dame des Herzens am Vorabend um 21.30 Uhr noch nicht alle Sachen gepackt hat, aber genug Energie findet, um eine halbe Stunde lang vergeblich die Visitenkarte eines alternativen Taxikombinats zu suchen. &#8220;<em>Die hatten einen roten Stern auf der Seite!</em>&#8221; Dank des Internets (wie konnten wir jemals ohne es leben?) findet sich auch diese Organisation hinter den richtigen Suchbegriffen, und pünktlich auf die Minute steht am Donnerstag Morgen der exklusive <em>Fluchtwagen </em>vor der altonaer Tür. Cool. Während der dunkelhäutige Fahrer verschwiegen, aber dienstbeflissen unterwegs bei indischer Musik seinem Schichtende entgegendämmert, versuche ich, ein bisschen wacher zu werden. Immerhin ist es in London noch eine Stunde früher als hier, diese wiederum hätte ich lieber noch länger geschlafen! Schwierig. Das Herüberreichen der Zeitung beim Frühstück am Airport sorgt mit dem Umwerfen meines sündhaft teuren frischen Orangensafts und der damit verbundenen Aufwischaktion für Schlaf vertreibende Lacher und ein gutes Omen für die ganze Reise: Der ebenfalls indisch angehauchte Mann hinter der Brötchentheke stellt mir lächelnd einen neuen Orangensaft auf den Tisch. Britische Freundlichkeit schon in Fuhlsbüttel. Es <em>kann </em>eigentlich nur ein guter Tag werden.</p>
<p><a href="http://www.autobildblog.de/files/2010/05/P5205985.JPG" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5536" title="Erste Kontakte mit englischem Essen" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/05/P5205985-240x180.jpg" alt="Erste Kontakte mit englischem Essen" width="240" height="180" /></a>Quasi ohne Handgepäck (und das fühlt sich sehr seltsam an) nehme ich in einem Airbus der <em>British Airways</em> platz und bin gespannt, was auf mich zukommt. Ausreichend eingedeckt mit Zeitschriften aus der Lufthansalounge nebenan sitze ich das erste Mal nicht am Fenster und frage mich, wieso wir nicht schon gestern Abend online eingecheckt haben. Nein &#8211; <em>sie</em> fragt es. Frauen planen ohnehin effizienter und vorausschauender. Der Flieger ist nicht nur restlos überfüllt mit den regulären 7.05 Uhr Passagieren, nein, man hat es irgendwie geschafft, uns und noch diverse weitere Umbucher der gestrichenen Flüge hier mit reinzuquetschen. Und da kommen sie &#8211; die <em>nicht </em>streikenden Ableger des Kabinenpersonals, und bieten mir einen Kaffee und ein Smoked Salmon Sandwich an. Mit dem unerschütterlichen Glauben, es handle sich um geräucherten Schinken, vertilge ich die Hälfte von dem gummiartigen Bagle. Dann fällt mir mein Vokabelheft aus der 7. Klasse wieder ein. Nein, hier handelt es sich offensichtlich <em>nicht </em>um ein mediterranes Baguette. In meinen Händen und partiell in meinem Magen befindet sich ein Stück trockener Teig mit einer frischkäseähnlichen, glibberigen Paste, die wohl auch Räucherlachs (den ich absolut nicht mag) zu enthalten scheint. Fein zerkleinert. Mein erster Kontakt mit englischem Essen. Ich bin so glücklich!</p>
<p><em><a href="http://www.autobildblog.de/files/2010/05/P5205992.JPG" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5537" title="Verdammt, wo ist das Lenkrad?" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/05/P5205992-240x180.jpg" alt="Verdammt, wo ist das Lenkrad?" width="240" height="180" /></a>Bus to car rental.</em> Die Autovermietung ist nicht direkt im Flughafen <em>London Heathrow</em>, ein kleiner Shuttlebus soll uns dort hin bringen. Und <em>wieder </em>die Frau. Ich steige einfach ein und wuchte die Koffer auf die Ablage, <em>sie </em>fragt den indischen Fahrer, ob dieser Bus uns denn zu <em>unserem </em>Autovermieter bringen würde. Würde er nicht. Also nehmen wir den gegenüber&#8230; Der nächste Inder checkt die Voucher, versucht freundlich, mit gebrochenem Englisch und vergeblich, mir einen größeren Wagen und ein paar zusätzliche Versicherungen anzubieten und schickt uns dann zur Zone 1 bis 2. &#8220;<em>Take any car you like there, the keys are inside.</em>&#8221; Weihnachten? Ostern? Jetzt müssen wir uns entscheiden, zwischen kleinen Peugeots, kleinen Chevrolets, kleinen Toyotas und kleinen Citroens. Meine Liebe zu den Franzosen ist ungebrochen, und so fällt die Wahl auf einen schwarzen <em>Citroen C3</em>. Noch kurz die Checkliste durchgehen und ein paar nicht registrierte Kratzer und Beulen in guter deutscher Akribie dem Turban tragenden Mitarbeiter am Ausgang melden, und es kann losgehen. Aber halt &#8211; wo ist das Lenkrad? Traditionell steige ich auf der linken Seite des Autos ein und erkenne die Problematik der kommenden drei Tage. Andere Seite bitte. Und ab jetzt konzentrieren Sie sich gefälligst so sehr wie seit Ihrer Fahrprüfung nicht mehr!</p>
<p><a href="http://www.autobildblog.de/files/2010/05/P5205994.JPG" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5554" title="Gewöhnungsbedürftig" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/05/P5205994-240x180.jpg" alt="Gewöhnungsbedürftig" width="240" height="180" /></a>Großer Spaß! Die ersten drei Meilen (ja, <strong>Meilen</strong>!) in einem englischen Auto laufen ungefähr so: Beim routinierten Griff nach dem Gurt piekse ich meiner Freundin ins Gesicht, denn sie sitzt da, wo normalerweise der Gurt ist. Zündschloss und Pedalen sind wie gewohnt angeordnet, nur der Schalthebel befindet sich jetzt <em>links </em>von mir. Bei den ersten Schaltvorgängen titsche ich immer an die Fahrertür <em>rechts </em>von mir, bevor die verantwortliche Synapse meine <em>linke </em>Hand zum Schalten auffordert. <em>Sehr </em>ungewohnt. Gefühlt kommen mir plötzlich viele Autos auf meiner Spur entgegen, während ich auf der falschen Seite fahre! Und trotz sehr geringer Breite des C3 drifte ich ständig zum <em>linken </em>Fahrbahnrand, weil ich seit über 20 Jahren die Dimensionen eines Kraftfahrzeugs nach <em>rechts </em>abschätze. Nicht nach <em>links</em>, denn da ist der Straßengraben, was mir mit kurzen, lauten Ansagen gelegentlich in Erinnerung und das linke Ohr gerufen wird. Kreuzungen. <em>Rechts </em>abbiegen bedeutet ein Überqueren beider Fahrbahnen, <em>links </em>abbiegen eine scharfe Kurve. Nein, nicht auf die <em>rechte</em> Seite! Ein Kreisverkehr wird nach <em>links </em>befahren, und wenn ich überholen will setze ich den <em>rechten </em>Blinker und blicke über die <em>rechte </em>Schulter. Das ist eine Menge Stoff für ein kleines, serielles Männergehirn! Nach ein paar Minuten rufen wir an jeder Kreuzung im Kanon <em>&#8220;Linkslinkslinkslinkslinks!!!&#8221;</em>, das hilft ein bisschen.</p>
<p><a href="http://www.autobildblog.de/files/2010/05/P5206000.JPG" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5541" title="Tower Bridge mit Supernavi" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/05/P5206000-240x180.jpg" alt="Tower Bridge mit Supernavi" width="240" height="180" /></a>London. Es ist wirklich <strong>London</strong>! Und was bin ich stolz auf meine <em>Lisa</em>, mein Navi, was wir Gott sei Dank noch eingepackt haben (auch <em>das </em>war selbstverständlich ihre Idee). Sie routet uns geduldig durch das Straßenwirrwarr, kennt anscheinend auch den Linksverkehr und stolpert sehr unterhaltsam beim Aussprechen der Straßennamen. Dass ich den Saugfuß für die Scheibe im V8 gelassen habe wird mit britischer Höflichkeit ignoriert, schließlich lässt sich aus dem Stromkabel und einer Zigarrenhülle eine prima Aufhängung für den Rückspiegel anfertigen. Kann ich eigentlich als Mann allein überleben? Manchmal bezweifel ich das. <em>Linkslinkslinkslinkslinks</em>! Ach ja. Zwischen Sightseeing, links fahren (aber nicht <em>zu </em>weit links fahren), links schalten und der satellitenunterstützten Wegfindung verwundert mich noch eine zeitlang der Tacho. Ich kann mich nicht an die Meilen pro Stunde gewöhnen und habe ständig das Gefühl, schneller zu fahren als mir angezeigt wird.</p>
<p><a href="http://www.autobildblog.de/files/2010/05/P5206019.JPG" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5543" title="Und ewig lockt das Panorama" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/05/P5206019-240x180.jpg" alt="Und ewig lockt das Panorama" width="240" height="180" /></a>Londons Innenstadt wird nicht mit dem Auto bereist, hier gibt es eine deftige City-Maut und keine, ich wiederhole <em>keine </em>Parkplätze. Hier bewegt man sich mit der <em>Tube</em>, dem gut ausgebauten U-Bahn Netz. Eine Tageskarte kostet rund 15 Pfund, das sind fast genau so viele Euro. Ein bisschen mehr. Irgendwann rechnet man einfach nicht mehr um. Die Schranken an den Stations saugen diese Karten vorn ein und spucken sie oben wieder aus, man fühlt sich wie ein V.I.P. mit Full Access und kommt wirklich gut durch die sehr große Stadt! Ich lasse es mir nicht nehmen, direkt an der<em> <a title="Tower Bridge" href="http://www.towerbridge.org.uk/TBE/DE/index.htm" target="_blank">Tower Bridge</a></em> eine große Portion <strong>Fish &amp; Chips</strong> in einer klassischen Touristenfalle zu erwerben und schließe erstmalig Frieden mit englischem Essen. Der Fisch ist riesengroß und lecker fettig paniert, und wenn die Chips (das sind dicke Pommes) ein bisschen frischer wären könnte ich es ein perfektes Fastfood nennen! Hinterher ein wunderbares Salmonellen-Softeis von einem Inder in einem kleinen Eiswagen und einen Lolli für unterwegs. Rauf und runter an der Themse, dem Fluss, den ich schon in so viele Filmen gesehen habe! Es ist erstaunlich trocken von oben, erstaunlich <em>nicht </em>nebelig und erstaunlich &#8211; warm! Ich mag die Stadt&#8230;</p>
<p>Wir hängen nicht nur gemeinsam mit Millionen von anderen Touristen vor <a title="Westminster Abbey" href="http://www.westminster-abbey.org/visit-us/language/german/welcome-to-westminster-abbey" target="_blank"><em>Westminster Abbey</em></a> oder den <a title="Das britische Parlament" href="http://www.parliament.uk/" target="_blank"><em>Houses of Parliament</em></a> herum, sondern finden am anderen Ufer der Themse auch antike Einkaufspassagen und einen attraktiven Mix aus alter Werft- und Dockarchitektur mit neuen Elementen. In London werden die traditionellen alten Industriebauten und Trutzburgen interessant mit Stahl und Glas garniert und bekommen so einen offenen, unerwartet modernen Weltstadtcharme.</p>
<p><a href="http://www.autobildblog.de/files/2010/05/P5206020.JPG" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5544" title="Einkaufen und wohnen - hip und posh" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/05/P5206020-240x180.jpg" alt="Einkaufen und wohnen - hip und posh" width="240" height="180" /></a> <a href="http://www.autobildblog.de/files/2010/05/P5206022.JPG" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5546" title="Ben und Jens, beide big" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/05/P5206022-240x180.jpg" alt="Ben und Jens, beide big" width="240" height="180" /></a> Selbstverständlich, wenn wir schon einmal da sind, laufen wir trotzdem am <a title="Big Ben" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Big_Ben" target="_blank"><em>Big Ben</em></a> vorbei und gönnen unseren platten Füßen eine kleine Pause in einem schönen Park irgendwo an den Ufern des großen Flusses. Aber jetzt nur nicht einschlafen! Pünktlich zur Tea-Time wollen wir <em>Hille</em> an<em> </em>ihrem Arbeitsplatz abholen. Hille hat mit meinem halbfinnischen Fräulein Altona zusammen studiert und bekleidet nun, frisch promoviert, einen Dozentenposten in der Innenstadt.</p>
<p>Der Weg dahin führt uns vorbei an so manch seltsamem Geschehen in der brummenden Banken-Metropole. Eine Parade mit Kranzniederlegung der United Nations für die Gefallenen der Mitgliedstaaten legt das gesamte Regierungsviertel verkehrsmäßig lahm.Und die <a title="Downing Street" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Downing_Street" target="_blank"><em>Downing Street</em>,</a> Wohnsitz des Premierministers, darf man als Tourist schon gar nicht mehr betreten. Schade.</p>
<p><a href="http://www.autobildblog.de/files/2010/05/P5206021.JPG" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5545" title="Very British" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/05/P5206021-240x180.jpg" alt="Very British" width="240" height="180" /></a> <a href="http://www.autobildblog.de/files/2010/05/P5206025.JPG" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5547" title="Notieren Sie, Watson" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/05/P5206025-240x177.jpg" alt="Notieren Sie, Watson" width="240" height="177" /></a> Und hier, in der<em> Baker Street</em>, soll er laut seinem Erschaffer gelebt haben &#8211; der berühmte <strong>Sherlock Holmes.</strong> Hin und wieder vergisst man, dass es sich lediglich um eine <a title="Sherlock Statue" href="http://www.sherlock-holmes.co.uk/news/statue.html" target="_blank">Romanfigur</a> handelt&#8230; Selbst die U-Bahn Station <em>Baker Street</em> ist komplett gekachelt mit farbigen Konterfeis des weltberühmten Kriminologen mit der Pfeife. Und ist das da hinten nicht <a title="Madame Tussauds" href="http://www.madametussauds.com/London/de/" target="_blank">Madame Tussauds</a> Wachsfigurenkabinett? Notieren Sie, Watson.</p>
<p>Immer wieder daran denkend, beim Überqueren der belebten Straßen lebenserhaltend zuerst nach <em>rechts </em>zu gucken arbeiten wir uns im Schlepptau von Hille bis zur <em>Waterloo Station</em> vor. Der Verkehr ist really crazy hier! Trotz Maut und totalem Parkverbot donnern außer den unzähligen Taxis und Bussen mehr oder weniger teure rechtsgelenkte Autos durch die gewundenen Straßen, garniert mit todesmutigen Motorradfahrern, die sich nicht um links oder rechts scheren und einfach mittendurch fahren!</p>
<p><a href="http://www.autobildblog.de/files/2010/05/P5206039.JPG" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5548" title="Verkehr auf der falschen Seite" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/05/P5206039-240x180.jpg" alt="Verkehr auf der falschen Seite" width="240" height="180" /></a> <a href="http://www.autobildblog.de/files/2010/05/P5206041.JPG" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5549" title="Verkehrswege einer Stadt" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/05/P5206041-240x180.jpg" alt="Verkehrswege einer Stadt" width="240" height="180" /></a> Alles ist bunt und lebendig, kleine Shops drängen sich unter U-Bahn Linien, überall finden wir internationale Geschäfte, Pubs, Fressbuden und farbenprächtige Menschen. Und trotz des Gewühles ist alles irgendwie&#8230; geordnet. Irgendwie funktioniert es. Lediglich Fahrradfahrer leben hier gefährlich, sagt Hille. Apropos funktionieren: Meine Füße tun dies bald nicht mehr, und mein Magen schreit nach einem Abendessen, welches das Loch füllen soll, was die Fisch-Fritten vor gefühlt 20 Stunden hinterlassen haben. Und ich habe seit diesem Snack keinen einzigen Kuss mehr bekommen. Wirklich <em>so </em>ekelig?</p>
<p><em><a href="http://www.autobildblog.de/files/2010/05/P5206042.JPG" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5550" title="Schlange stehen" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/05/P5206042-240x180.jpg" alt="Schlange stehen" width="240" height="180" /></a>&#8220;Was wollen wir denn heute Abend essen?</em>&#8221; fragt uns Hille. Ich persönlich tendiere zu hiesiger Kost, wenn ich schon einmal hier bin, und wir einigen uns auf <em>Chicken Tikka Masala</em>. Das klingt für mich irgendwie nicht typisch englisch, scheint aber eine weit verbreitete Speise (ohne große Überraschungen) unter den ungezählten Indern in der Stadt zu sein. Inder. Meine hübsche hamburger Begleitung definiert die <strong>drei typischen Londoner</strong> recht treffend: Ein junges, dünnes Punk-Mädchen mit auffälligen dunklen Klamotten und zottigen schwarzen Haaren, ein extrem gut und teuer gekleideter Mann aus dem Bankenviertel und ein Inder. Passt. Sie alle stehen brav Schlange in dem kleinen Supermarkt, der für einen Norddeutschen ein wahres Kabinett der Kuriositäten ist. Die tatsächlich englische Würstchen-mit-Kartoffelbrei Variante verliert den Dinner-Kampf gegen das Hühnchen, noch ein bisschen süße Schokolade, malzige Schokolinsen und salzige Cashews runden das für daheim geplante Abendessen ab.</p>
<p><a href="http://www.autobildblog.de/files/2010/05/P5206043.JPG" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5551" title="Ein Sessel für den Herren" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/05/P5206043-240x180.jpg" alt="Ein Sessel für den Herren" width="240" height="180" /></a>Pause. Ich schreibe mir gerade Blasen an die Finger und bin immer noch im ersten Tag! Ist es wirklich noch keine 12 Stunden her, dass unser Flieger in Hamburg gestartet ist? Wahnsinn! Der Himmel über London reißt auf und gibt ein strahlendes blau mit einer wärmenden Maisonne frei. Die drei Deutschen lassen bei einem Bier (<em>kaltes </em>Beck&#8217;s, der Brite trinkt ansonsten sein Ale gern warm und mit wenig Kohlensäure) noch ein paar Minuten die Innenstadt-gebeutelten Füße ausdampfen. Hierzu eignen sich die seltsamen, übergroßen Kunstrasensessel am Ufer der Themse ganz hervorragend. Und dann geht es, Tüten und Taschen tragend, mit dem Train wieder zurück in den kleinen beschaulichen londoner Vorort, wo wir auch heute Morgen unsenen Citroen abgestellt haben.</p>
<p>Abstellen? Vorsicht! Wegen der angesprochenen Parkplatz- und Mautproblematik lassen viele Briten, die in London arbeiten, ihr Auto gern in einem dieser Vororte stehen und nehmen den Train in die City. Um das zu unterbinden und den Anwohnern ihre Parkplätze wieder zurück zu erobern gibt es ein einfaches, aber hocheffizientes Parkverbot:</p>
<p><a href="http://www.autobildblog.de/files/2010/05/P5205998.JPG" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5539" title="Klein und nicht englisch" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/05/P5205998-240x179.jpg" alt="Klein und nicht englisch" width="240" height="179" /></a> <a href="http://www.autobildblog.de/files/2010/05/P5205999.JPG" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5540" title="Geschickte Parkverbote" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/05/P5205999-240x180.jpg" alt="Geschickte Parkverbote" width="240" height="180" /></a> Während einer einzigen Stunde, nämlich zwischen 10.00 und 11.00 Uhr vormittags, dürfen nur Anwohner mit Berechtigungsausweis auf den weißen Flächen (quasi überall) parken. Das bedeutet, dass ein Pendler morgens um 8.00 nicht einfach so sein Auto hier dauerparken kann, ohne extrem nervös zu sein. Und das sollte er, denn schon 5 Minuten nach Beginn der verbotenen Stunde pöppeln kleine Vespas mit Zivilschergen durch die Straßen &#8211; und rufen rigoros die Abschleppdienste. Nun. Wir haben ein Ticket für diese eine Stunde bekommen <img src='http://www.autobildblog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><a href="http://www.autobildblog.de/files/2010/05/P5206045.JPG" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5552" title="Freude des Mannes" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/05/P5206045-240x180.jpg" alt="Freude des Mannes" width="240" height="180" /></a>Feierabend für heute. Mein Kopf schwirrt vom Mix aus linksfahrender Konzentration und bunten Erlebnissen, meine Füße singen ein Lied über die tragenden Leiden ihres Daseins, mein Magen verdaut die extrem köstliche Curry-Poulette und mein Herz hat reichlich damit zu tun, die Gastfreundschaft von Hilles norwegischer Vermieterin und ihrer quirligen, süßen vierjährigen Tochter (&#8220;<em>C&#8217;mon we go play with Pippi Langstrump in tha house!</em>&#8220;) zu verarbeiten. Parallel dazu erhasche ich wortgewandte, liebevolle englischen Sticheleien meines halbfinnischen Fräulein Altonas und Hilles freundlicher Unterstützung&#8230; Die beiden kennen sich schon lange, man merkt es und hat es als Mann nicht einfach. Grummel. Also teste ich mich mitlachend und zunehmend entspannend durch verschiedene -kalte- englische Biere mit den Namen von Schafen, Hennen und Frettchen. Köstlich. Wirklich! <strong>Morgen wird geheiratet, Freunde! </strong>Auf einem Vineyard, draußen auf dem Land. Freuen Sie sich auf mehr britische Eigenarten, noch mehr Linksverkehr und Würstchen mit Bohnen zum Frühstück!</p>
<p>Und &#8211; haben Sie ein bisschen Lust auf London bekommen? Waren Sie gar schon einmal da und haben ähnliches erlebt? Oder&#8230; was würden Sie bis jetzt anders machen? Schreiben Sie Ihre Eindrücke. Und hey &#8211; BA streikt heute schon wieder! Ha.</p>
<p>Sandmann</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Rechts sitzen, links fahren&#8230;</title>
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		<pubDate>Wed, 19 May 2010 17:11:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sandmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sandmanns Audi V8]]></category>
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		<description><![CDATA[Hello dear community! Da werde ich als männlicher Begleiter einer schönen Frau auf eine Hochzeit eingeladen. Das ist so oder so schon einmal großartig, und dank internationaler Verquickungen findet diese Hochzeit auch noch in London, Great Britain, statt! Mit London, speziell unserem Zielflughafen Heathrow, verbindet der nachrichtenaffine geneigte Leser in den letzten Monaten Aschewolken und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Hello dear community!</strong></p>
<p><a href="http://www.autobildblog.de/files/2010/05/2010-02-06-15.51.57.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5530" title="Blogger vor prachtvoller... Kulisse" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/05/2010-02-06-15.51.57-240x180.jpg" alt="Blogger vor prachtvoller... Kulisse" width="240" height="180" /></a>Da werde ich als männlicher Begleiter einer schönen Frau auf eine Hochzeit eingeladen. Das ist so oder so schon einmal großartig, und dank internationaler Verquickungen findet diese Hochzeit auch noch in <em>London</em>, Great Britain, statt! Mit London, speziell unserem Zielflughafen <em>Heathrow</em>, verbindet der nachrichtenaffine geneigte Leser in den letzten Monaten <strong>Aschewolken </strong>und <strong>Flugverbote</strong>, hinzu kommt ein aktueller <strong>Streik </strong>des Kabinenpersonals bei British Airways und meine panische Angst vor widerlichem britischem <strong>Essen</strong>&#8230; Aber das stellen wir alles einmal beiseite. Der Vulkan soll sich gefälligst entspannen, den wegen der unterbezahlten gastronomischen Flugbegleiter gestichenen Flug um 11.00 hat man kurzerhand in die sehr <em>sehr </em>frühen Morgenstunden umgelegt (hurra!) und alles andere wird sich finden. Der Mietwagen beispielsweise. Ich habe noch nie ein rechtsgelenktes Auto in einem linksfahrenden Land gesteuert! Wie wird das wohl werden? Und was werden wir noch so an drei very britishen Tagen in der sagenumwobenen Stadt des Sherlock Holmes erleben, das halbfinnische Fräulein Altona und ich?</p>
<p><span id="more-5529"></span></p>
<p>Das kann ich Ihnen heute noch nicht sagen.</p>
<p>Besagter Mietwagen wird vom Format eines Matiz (grusel) sein und schrecklich unter den Achseln kneifen, der londoner Verkehr wird mich an den Rand des linksdrehenden Wahnsinns treiben &#8211; aber hey, wir sind hier in friedlicher Mission, tragen schicke Klamotten und wir haben einen Fotoapparat dabei. Und zur Not geht immer noch Fish and Chips. Also was kann schon passieren? Das erfahren Sie nach Pfingsten, wenn ich wieder im Netz bin. Mein Laptop ist leider nicht links-W-LAN-fähig, also lasse ich es in Hamburg&#8230;</p>
<p>Gibt es von Ihrer Seite her irgend etwas anzumerken? Reisetipps? Warnungen? Wünsche? Immer her damit. Noch bin ich ja im Lande&#8230; Aber ich sage schon einmal vorsorglich schönes <em>Schawuot </em>und viel heiligen Geist! Wir lesen uns.</p>
<p>Sandmann</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Männer mit Bollerwagen</title>
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		<pubDate>Sun, 16 May 2010 19:43:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sandmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sandmanns Audi V8]]></category>
		<category><![CDATA[Audi V8]]></category>
		<category><![CDATA[Bollerwagen]]></category>
		<category><![CDATA[Legan]]></category>
		<category><![CDATA[Sandmann]]></category>
		<category><![CDATA[Vatertag]]></category>

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		<description><![CDATA[Ay liebe Blog-Gemeinde, wenn man schon am Muttertag vergessen hat, sich für alle erfahrene Liebe der letzten 30 Jahre von zu Hause mit einem preiswerten, schnellen Sträußchen von der Tanke zu bedanken &#8211; dann kann man sich am Vatertag zumindest selbst feiern. Vatertag. Eigentlich ist es Christi Himmelfahrt, wissen Sie noch, der gut aussehende Typ, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ay liebe Blog-Gemeinde,</p>
<p><a href="http://www.autobildblog.de/files/2010/05/P5135897.JPG" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5505" title="Markentreue" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/05/P5135897-240x180.jpg" alt="Markentreue" width="240" height="180" /></a>wenn man schon am <em>Muttertag </em>vergessen hat, sich für alle erfahrene Liebe der letzten 30 Jahre von zu Hause mit einem preiswerten, schnellen Sträußchen von der Tanke zu bedanken &#8211; dann kann man sich am Vatertag zumindest selbst feiern. <strong>Vatertag</strong>. Eigentlich ist es <em>Christi Himmelfahrt</em>, wissen Sie noch, der gut aussehende Typ, der vor rund 2000 Jahren Geschichte geschrieben hat und in dessen Namen seit dem Gutes und Schlechtes auf dieser Welt passiert. Eigentlich. Ich bin allerdings hier weder religiös noch politisch und besinne mich deshalb (und da haben wir die Kurve gekriegt) auf das Phänomen <em>Vatertag</em>. Ein schöner Anlass für junge wie alte gebundene Männer, Unmengen von Bier auf einen Bollerwagen zu laden, alberne Hüte auf den Kopf zu setzen und trinkend und krakeelend durchs Land zu torkeln. Ziel: Mindestens einmal im Verkehrsfunk erwähnt werden. Väter sind die wenigsten von ihnen. Und meinstens sind sie spätestens am kommenden Tag sogar wieder Single, denn so einen Mist erträgt keine normale Frau mehr als einmal. Deshalb machen wir das auch anders. Unsere Bollerwagen haben 8 Zylinder, und unsere Frauen wissen genau, wo wir sind!</p>
<p><span id="more-5496"></span>Wenn sie nicht sogar selbst mitkommen.</p>
<p><a href="http://www.autobildblog.de/files/2010/05/P130510_13.55.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5497" title="Die Winterschlurre" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/05/P130510_13.55-240x180.jpg" alt="Die Winterschlurre" width="240" height="180" /></a>Hat die Lebensgefährtin heuer noch einigermaßen alle Nudeln im Sieb, lässt sie den Liebsten an diesem Tag von der Leine und macht sich einen schönen Tag mit den Freundinnen. Mit Prosecco und Geläster über einfach gestrickte Männer, die es immer wieder toll finden, sich mit anderen Dumpfmolchen zu treffen, zu grillen, Bier zu trinken und über Bollerwagen zu reden. Wie schon an jedem bisherigen Vatertag seit V8-Gedenken geschieht dies nach alter norddeutscher Tradition bei <strong>Retter Tom in Legan</strong>, dem Mann, der neben einem ländlichen Gastronomiebetrieb noch einen florierenden <a title="Autoteile Legan" href="http://www.autoteile-legan.de/epages/62357219.sf" target="_blank">KFZ-Teilehandel</a> betreibt und inzwischen wohl mehr über unseren Bollerwagen weiß als alle anderen ihn umgebenden Fahrer. Die Gemeinde parkt auf dem vorgelagerten Hof, man steht schwatzend bei diesem oder jenem Auto und ergötzt sich an Themen wie<em> Ausstattung</em>, <em>Motorisierung </em>und <em>Neuzustand</em>. Da sich die Ausstattungen und Motorisierungen nicht sonderlich voneinander absetzen, habe ich in diesem Jahr davon Abstand genommen, die ganzen Autos zu fotografieren&#8230; irgendwie sehen sie ja doch alle einigermaßen gleich aus, schauen Sie halt nach beim <a title="Vatertag 2009" href="http://www.autobildblog.de/2009/05/25/feuer-und-eis-und-schlafgelegenheiten/" target="_blank">Treffen von 2009</a> und beim <a title="Vatertag 2008" href="http://www.autobildblog.de/2008/05/14/de-her-mai-ist-gekommen/" target="_blank">Treffen von 2008</a> :O) Stellvertretend hier nur die Winterkarre von Tom, quasi im Bestzustand.</p>
<p>Der Hof füllt sich langsam. Im Überwachsungsstaat Deutschland wird dies selbstverständlich im 5-Sekunden-Abstand protokolliert:</p>
<p>[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.<a href="http://www.autobildblog.de/2010/05/16/manner-mit-bollerwagen/">Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]</a></p>
<p>Ich bin der mit dem weißen Hut, der gegen 14.16 Uhr unten rechts parkt&#8230;</p>
<p><a href="http://www.autobildblog.de/files/2010/05/P5135882.JPG" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5500" title="Sechs Gang Schalter" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/05/P5135882-240x180.jpg" alt="Sechs Gang Schalter" width="240" height="180" /></a>Das gute Duckstein (war es Duckstein?) vom Fass schmeckt ganz hervorragend, der kriechenden Kälte trotzend, angenehm süffig zum rechtzeitig zur Kaffezeit bereiteten Grillgut. Es ist mir als Rand-Event vergönnt, eine kleine Runde mit einem der seltenen 6-Gang-Schalter von <em>Carsten </em>mitzufahren. Wie unterschiedlich sich doch jeder Bollerwagen anfühlt. Der Anzug eines geschalteten V8 ist im Vergleich zu einem Automatik nahezu brachial, aber die 18-Zoll Niederquerschnittsreifen, eine rupfende Kupplung und eine vermutlich ausgeschlagene Kardanwelle verhindern ein mir so heiliges komfortables Abrollen des 2-Tonnen-Schiffs. Es rumpelt doch recht merklich. Aber es ist herrlich, einmal hinten zu sitzen! Ich erinnere mich an meine ersten Vergleiche zwischen 3.6 und 4.2 damals, 2001, in Wolfsburg. Es macht noch immer Spaß&#8230;</p>
<p><a href="http://www.autobildblog.de/files/2010/05/P5135886.JPG" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5501" title="Kurz mal Steuergerät tauschen" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/05/P5135886-240x180.jpg" alt="Kurz mal Steuergerät tauschen" width="240" height="180" /></a>Andere gehen da weniger auf die Straße, als mehr an die verzweifelte Ausschlussmethode bei der Fehlersuche. Das getauschte Steuergerät in <em>Bernds </em>neuwertigem Bläuling brachte keine Verbesserung, also baut er es vor Ort wieder aus. Werkzeug findet sich immer irgendwo, und helfende Hände sowieso. Es soll ja irgendwann einmal vorgekommen sein, dass eine Benzinpumpe&#8230; aber nein, das ist und war eine andere Geschichte. Während schon wieder die ersten Groupies eintreffen und ungeduldig auf den Auftritt von Top-Act <em>Flammable Gas</em> warten, versuchen andere, möglichst schnell möglichst viele Eindrücke mitzunehmen, weil sie morgen arbeiten und dementsprechend heute wieder nach Hause müssen. Bei einigen ist <em>Zu Hause</em> gar nicht so weit, bei anderen&#8230; nun, Bastian und Herbert aus Österreich, Richard aus der Schweiz, Davor und Armin aus Bavaria &#8211; die haben schon ein paar Meilen hinter sich, die werden heute sicherlich nicht mehr aufbrechen. DAS ist Völkerverständigung!</p>
<p><a href="http://www.autobildblog.de/files/2010/05/P5135889.JPG" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5502" title="Immer diese Re-Importe" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/05/P5135889-240x180.jpg" alt="Immer diese Re-Importe" width="240" height="180" /></a>Ob es auch mit Verständigung oder nur mit einem guten Händchen bei ebay zu tun hatte, weiß ich nicht. Aber <em>Olaf </em>(optisch angelehnt an <em>Legolas</em>, Sohn des Elbenkönigs im Düsterwald) präsentiert mir nicht ohne Stolz die japanische Bedienungsanleitung für seinen Bollerwagen. Mit einem sagenhaften echten Kilometerstand von 107.300 und einigen sehr speziellen Teilchen wie der elektrischen Heckscheibenentlüftung oder dem vorschriftsmäßig beschrifteten Zündschloss ist dieses Unikat nach 18 Jahren im Sushiland wieder zurück in die Heimat geholt worden. Ein altes Auto, welches wie ein Neuwagen riecht und sich auch so anfühlt. <em>Olaf </em>strahlt. Ich bin ebenso begeistert und will gar nicht mehr aussteigen! Auf meine Frage, wann er das Schätzchen in Besitz genommen habe kommt die trockene Antwort &#8220;<em>Vorgestern</em>&#8230;&#8221; Ah. Okay. Es gibt sie noch, die Einzelstücke!</p>
<p><a href="http://www.autobildblog.de/files/2010/05/P140510_08.30_01.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5499" title="Volltreffer!" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/05/P140510_08.30_01-240x180.jpg" alt="Volltreffer!" width="240" height="180" /></a>Wohl auch als einzigartig möchte ich den Volltreffer eines ortsansässigen maladen Singvogels bezeichnen, der es irgendwie geschafft hat, eine nennenswerte Menge durchverdauter Vortagesnahrung recht unorthodox in der Tür von <em>Markus</em>&#8216; Bollerwagen abzulegen. Beeindruckend. Der Mann berichtet inzwischen kopfschüttelnd von Farbveränderungen im Kunststoff, trotz sofortiger Entfernung der Ätzflecken. Es stellt sich die Frage, was das allgemeine Federgetier in Legan wohl vom Bundesdurchschnitt unterscheiden könnte. Das wiederum können wohl nur die wolligen Schafe auf der Nachbarkoppel beantworten, die zufrieden mähend ihr Dasein fristen und eine angenehm ländliche Geräuschkulisse über alles legen. Ich sehe sie, beneide sie und gehe meine Jacke holen, hier, im kältesten Mai seit 70 Jahren!</p>
<p><strong>Flammable Gas!</strong> Die Helden des Metal begeistern wieder einmal mehr als erwartet mit angenehm gutem Sound, der sich deutlich von dem etwas übersteuerten Tonteppich des Vorjahres absetzt. Liebeskummer lässt reifen, ich glaube fest daran. Und verharre angenehm überrascht vor eingängigen Melodien und einem guten Drive, den nur die beiden Jungs aus Gitarre und Drums rausholen können!</p>
<p><a href="http://www.autobildblog.de/files/2010/05/P5135892.JPG" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5503" title="Flammable Gas!" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/05/P5135892-240x180.jpg" alt="Flammable Gas!" width="240" height="180" /></a> <a href="http://www.autobildblog.de/files/2010/05/P5135895.JPG" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5504" title="Publikum ist überall" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/05/P5135895-240x180.jpg" alt="Publikum ist überall" width="240" height="180" /></a> Sozusagen ein Frühstadium der neuen Helden am Rockhimmel! Und wir dürfen in jedem Jahr aufs Neue dabei sein. Welch eine Ehre! <a title="Flammable Gas" href="http://www.flammablegas.com/" target="_blank">Klicken Sie hier</a>, um mehr von den Jungs zu sehen und zu hören! Bestimmt wird auch das neue Video von <em>Seiner kleinen Schwester</em> dort demnächst zu sehen sein. Die ruhigen Töne am Abend&#8230; dazu kommen wir noch. Jetzt ziehe ich mir erst einmal einen Pullover drunter.</p>
<p><a href="http://www.autobildblog.de/files/2010/05/P130510_21.04.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5498" title="Romantisk Abendsonne..." src="http://www.autobildblog.de/files/2010/05/P130510_21.04-240x180.jpg" alt="Romantisk Abendsonne..." width="240" height="180" /></a>Ein hoffnungsvoller Sonnenstrahl taucht im letzten Moment die Bäume am Horizont in ein gar kulissenhaft anmutendes Licht. Sie scheint uns zu verspotten, die Sonne. Den ganzen Tag lässt sie sich nicht blicken, um dann am Abend kurz SERVUS zu sagen und den Weg freizumachen für einen klaren Nachthimmel. Der die letzte Wärme rauslässt. Was ich immer mit der Kälte habe? Das kann ich Ihnen erklären: <strong>Ich möchte im Auto schlafen!</strong> Und das habe ich schon bei angenehmeren Temperaturen getan! Mitleid heischend rufe ich mein halbfinnisches Fräulein Altona an. &#8220;<em>Na? Wie ist deine Grillerei bei Minusgraden</em>?&#8221; giggelt sie, in eine warme Decke eingepackt im fernen Hamburg. Irgendwie ertappt blicke ich mich suchend um, fühl mich trotz dieser Frostprognose immer noch so wohl und freigelassen wie zuvor und wünsche ihr ein bisschen neidvoll eine kuschelige gute Nacht. Und bekomme natürlich <em>kein </em>Mitleid. Während ich anschließend mit <em>Armin </em>über Sinn und Unsinn des Daseins philosophiere und grinsend dem Gespräch von <em>Markus1975 </em>und <em>Richard </em>lausche, die sich in nicht enden wollenden Wellen von KFZ-Dialogen ertränken, wird mit Gönnerblick das Lagerfeuer entfacht! Eine gute Idee! Mich friert so langsam&#8230;</p>
<p><a href="http://www.autobildblog.de/files/2010/05/P5145906.JPG" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5506" title="Marshmallow de luxe" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/05/P5145906-240x180.jpg" alt="Marshmallow de luxe" width="240" height="180" /></a>Da kommen sie wieder, die Urinstinkte. Nach nennenswerten, verzehrten Fleichmengen guckt der Jäger und Sammler am Ende des Tages doch am Liebsten in ein Feuer. Ein möglichst großes. Vorn geröstet, hinten erfroren, ab und an kann man sich ja einmal drehen. Während die platzinhabende Veranstaltungsprominenz Marshmallows an kleinen, filigranen Stangen über dem Feuer verschmoren lässt, klimper ich mir ein bisschen die Finger warm und versuche, die immer wiederkehrenden Musikwünsche von &#8220;<em>Es war Sommer</em>&#8221; über &#8220;<em>American Pie</em>&#8221; bis &#8220;<em>Country Roads</em>&#8221; nicht in meine Magengegend zu lassen. Das klappt ganz gut. In diesem schwappt seit 17.00 Uhr ohnehin ein Mix aus Bier und Cola (ich glaube, das nennt man <em>Krefelder</em>, oder?), das könnte eines der Geheimrezepte zum Überleben eines langen Grillabends sein! Aber lassen wir doch the incredible <em>Sasha </em>von <em>Flammable Gas</em> einmal leise Töne anschlagen. Ich stell mich derweil noch ein bisschen dichter ans Feuer&#8230;</p>
<p>[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.<a href="http://www.autobildblog.de/2010/05/16/manner-mit-bollerwagen/">Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]</a></p>
<p>Man beachte im Vordergrund Markus und Richard, die sich noch immer wortgewaltig und unermüdlich austauschen&#8230;</p>
<p><a href="http://www.autobildblog.de/files/2010/05/P5145908.JPG" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5507" title="Gute Nacht zusammen" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/05/P5145908-240x180.jpg" alt="Gute Nacht zusammen" width="240" height="180" /></a>Gute Nacht! Ich bin glockenwach von der Cola in meinem Bier und kuschel mich aus reinen Vernunftsgründen so gegen 00.30 Uhr in mein bereitetes <em>Hotel Neckarsulm</em>. Es ist <em>EIS</em>kalt. So kalt, dass ich in Erwägung ziehe, zwei der Schafe von der Koppel als Wärmespender auf dem Rücksitz zu parken. So kalt, dass ich überlege, vielleicht schnell und heimlich noch nach Hamburg Altona zu fahren und mich mit unter die besagte warme Decke zu kuscheln. Aber nein! Das gestattet das Bier in meinem Blut nicht einmal ansatzweise, und was ein Mann begonnen hat, muss er auch durchziehen.  Meint man. Immerhin bin ich wenigstens am Vatertag auch ein <em>Vater</em>, aber ich kann nicht einschlafen. Also zähle ich Schäfchen. Und lausche dem entfernten Gebrabbel von Markus und Richard. Langsam wärmt die Restwärme meines Körpers die Decke und den Ledersitz, während mein linker Fuß einschläft&#8230; als einziges Körperteil. Neee Leute, das habe ich schon angenehmer erlebt. Ich HASSE Kälte! Schlaft schön&#8230;</p>
<p><a href="http://www.autobildblog.de/files/2010/05/P5145909.JPG" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5508" title="Fünf Uhr Morgens" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/05/P5145909-240x180.jpg" alt="Fünf Uhr Morgens" width="240" height="180" /></a>5.00 Uhr morgens. Bodennebel erzählt von einer kalten Nacht. Ich auch. Die erste Helligkeit lässt mich in der gleichen Körperhaltung erwachen, in der ich irgendwann eingedämmert bin. In dem einen oder anderen Bollerwagen scheinen ebenfalls Vatertagsleichen zu lagern, man erkennt sie an den beschlagenen Scheiben. Ein besonders hartes Exemplar hat sogar die Wärme des Feuers ausgenutzt und in seinem warmen Schein ein Nachtlager bezogen. Das war vor einigen Stunden. Ich glaube, ich war gegen Morgen vergleichsweise warm gebettet&#8230; Also auf in den Tag, mit frischen Brötchen und einem vollen Tank dahin, wo ich heute Nacht schon hin wollte &#8211; zurück nach Altona, unter die kuschelige warme Decke der schönen Frau an meiner Seite. Zurück aus der Zeitkapsel voller Benzin und Geschichten.</p>
<p>Es war eine rauschende Ballnacht mit vielen Unterhaltungen zum Lachen, zum Staunen und manchmal auch zum Traurig werden. Vielleicht habe ich das schon ein paar mal erwähnt, aber ich ziehe ab und an die Gesellschaft dieser Jungs den meisten anderen Leuten, die ich kenne, vor. Wir fahren alle das gleiche Auto und würden uns unter anderen Umständen vielleicht niemals nicht kennen gelernt haben&#8230; Ich denke, das macht diesen gelungenen Mix aus. Haben Sie auch solche &#8220;<em>Ausbruchserlebnisse</em>&#8220;, die fern des Alltags stattfinden? Vielen Dank an Retter <em>Tom</em>, <em>Bine </em>und <em>Alex</em>, dass dieses Treffen jedes Jahr möglich ist. Und bis zum nächsten mal, ihr Verrückten!</p>
<p>Sandmann</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Wo einst der Schrott-König regierte</title>
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		<pubDate>Mon, 10 May 2010 20:50:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sandmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sandmanns Audi V8]]></category>
		<category><![CDATA[Autoverwerter]]></category>
		<category><![CDATA[Autoverwertung]]></category>
		<category><![CDATA[Radomski]]></category>
		<category><![CDATA[Sandmann]]></category>
		<category><![CDATA[Schrottplatz]]></category>

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		<description><![CDATA[Ay liebe Blog-Gemeinde. &#8220;Ist das da nicht ein Rücklicht&#8230;?&#8221; In der Tat. Die natürlichen Bedürfnisse meines Hundes treiben mich regelmäßig in mehr oder weniger konzentrischen Kreisen durch das kieler Umland, um das sich viele Geschichten ranken. Da hieß es anfänglich, in meinem Garten sei in den 60er Jahren eine Isetta vergraben worden. Bisher konnte mir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ay liebe Blog-Gemeinde.</p>
<p><em><a href="http://www.autobildblog.de/files/2010/05/DSC03597.JPG" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5480" title="Da ahnt man noch das Auto" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/05/DSC03597-240x180.jpg" alt="Da ahnt man noch das Auto" width="240" height="180" /></a>&#8220;Ist das da nicht ein Rücklicht&#8230;?&#8221;</em> In der Tat. Die natürlichen Bedürfnisse meines Hundes treiben mich regelmäßig in mehr oder weniger konzentrischen Kreisen durch das kieler Umland, um das sich viele Geschichten ranken. Da hieß es anfänglich, in meinem Garten sei in den 60er Jahren eine Isetta vergraben worden. Bisher konnte mir allerdings keiner der älteren Nachbarn, die damals mein kleines Häuschen mit gebaut haben, das bestätigen. Dass beim Bau des Dachstuhls der Casa Sandmann allerdings auch Bahnschwellen und ein kompletter Gleisträger verarbeitet wurden, habe ich inzwischen selbst bezeugt. Tz. In einem Bombenkrater auf einer Wiese im Nachbardorf soll noch immer ein altes Auto begraben liegen, sagt Örg. Das sei sogar bei Google Earth zu sehen. Warum haben wir da nicht längst gebuddelt? Und hinter den Bergen, bei den sieben Zwergen, war einst ein gewaltiger <strong>Schrottplatz</strong>. Es wird von Autostapeln berichtet, brennenden Wracks und Reifen, riesigen Hallen und hunderten ausgeweideten Klassikern im grünen Wald. Diesen Platz gibt es nicht mehr, aber hier, wo ich gerade Gassi gehe, wird er irgendwo gewesen sein. Was man so alles am Wegesrand findet&#8230;</p>
<p><span id="more-5493"></span></p>
<p>Auch im Netz findet man viel.</p>
<p><a href="http://www.autobildblog.de/files/2010/05/P4265851.JPG" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5483" title="Schicke Felgen frei Haus" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/05/P4265851-240x180.jpg" alt="Schicke Felgen frei Haus" width="240" height="180" /></a>Aber wenig über den Schrottplatz <em>Radomski</em>. Und Bilder schon gar nicht, wer bis zu den 80er Jahren schon einen Schandfleck in der Natur fotografiert? Seit 6 Jahren gehe ich hier spazieren und stolpere mal über eine Sprungfeder, bleibe mit dem Hosenbund mal an einer Zierleiste hängen oder trete in ein saftiges, zerbröselndes Schaumgummipolster aus einer Sitzfüllung. Sorgsam aufgeräumt wurde hier damals nicht, als die Umwelt-Auflagen und weitere mir unbekannte Gründe den Schrotthandel unterbanden und der Platz geräumt wurde. Ich habe das Gefühl, man hat lediglich die alten Autos abtransportiert und alles andere ein bisschen übergeharkt. Perfekt für einen <strong>Schatzsucher </strong>wie mich! Was gibt es schöneres, als Geschichten zu spinnen? Geschichten über Metall von vorgestern, überzogen mit Patina und Moos, begraben unter Laub &#8211; und in einigen Jahren dem Erdboden gleich. War diese Felge nur ein Ersatzrad? Oder prangte sie ein paar Jahrzehnte an einem selbstbewussten Nachkriegskleinwagen? Hier liegt noch einiges herum, so viel, dass man glaube ich nicht unbedingt den festen Weg verlassen sollte. Ich tu es trotzdem und schlage mich in die Büsche&#8230;</p>
<p><a href="http://www.autobildblog.de/files/2010/05/P4265853.JPG" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5485" title="Blinken gestattet" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/05/P4265853-240x180.jpg" alt="Blinken gestattet" width="240" height="180" /></a>Wie unter perfekter Tarnfarbe erscheinen hier und da, wenn ich genau hinsehe, erkennbare Konturen. Da ist es! Das Rücklicht. Oder ist es der Blinker von einem Käfer? Der Lack des verrosteten Blechs scheint einmal creme oder weiß gewesen zu sein, wie so oft, bevor die 70er die Welt oberflächlich in bunte Farben getaucht haben. Vielleicht wurde das hier gestrandete Automobil einmal als Hochzeitslimousine eingesetzt? Mit fröhlichem Gehupe und mit illuminiertem Warnblinker hat es scheppernde Konservendosen durch die Innenstadt gezogen, auf dem Rücksitz ein verliebtes Paar, was an diesem Tag glücklich war. Mit dem vergehenden Glück verging auch der Glanz des Autos, der Motor fing an zu kleckern, das Fahrwerk an zu klappern &#8211; und so landete es bei Radomski im Wald. Lebt das Hochzeitspaar noch, wenn auch inzwischen getrennt? Hier liegt eine der Lampen, die ihnen damals am Anfang des gemeinsamen Weges ein bisschen geleuchtet haben. Und hier stirbt nun das Blech, was sie an ihrem Hochzeitstag wie eine sichere Burg umgeben hatte. Was ist schon ewig?</p>
<p><a href="http://www.autobildblog.de/files/2010/05/P4265855.JPG" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5487" title="Tiefer gelegt" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/05/P4265855-240x180.jpg" alt="Tiefer gelegt" width="240" height="180" /></a>Tieferlegen? Damals noch nicht. Was mag diese Feder alles erfahren haben? Arbeitete sie vielleicht unter einem stolzen Borgward, der jeden Sommer einen winzigen Wohnwagen von Norddeutschland nach Italien zog? Litt sie unter der Last der vielen ledernen Koffer, in denen sich luftige Sommerbekleidung, gewagte Bademoden und ausladende Stohhüte befanden? Eines Tages wurden die Besitzer des Borgward zu alt und zu träge, um noch in ihrem Wohnwagen zu übernachten. Deutschland ging es besser, ja sogar sehr gut. Man mietete sich in Hotels und Pensionen ein, da störten dann auch die Nachbarn nicht so wie auf dem Campingplatz. Das Wohn-Ei wurde verkauft. Irgend jemand hat ihn über die Zeit gerettet und setzt ihn heute als &#8220;Event-Cab&#8221; bei Surf-Veranstaltungen auf Sylt als stylisches Getränkelager ein. Der Borgward ist längst gestorben. Er überdauerte viele Jahrzehnte am Wegesrand bei Radomski, weil er damals schon ein seltenes Auto war. Als jemand die Hinterachse ausbaute, blieben nur noch die Federn liegen. Und erlebten, wie die Zeit unaufhaltsam weiter läuft.</p>
<p><a href="http://www.autobildblog.de/files/2010/05/P4265856.JPG" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5488" title="Wer bremst, verliert" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/05/P4265856-240x180.jpg" alt="Wer bremst, verliert" width="240" height="180" /></a>Das ist aber nun wirklich ein Rücklicht! Es liegt neben einem Flachmann&#8230; Kannten die beiden sich vor langer Zeit schon, oder hat ein Tippelbruder hier in der Nach-Schrottplatz-Zeit einmal ein kleines Frühstück genommen? Vielleicht war Konrad, der Besitzer dieses Autos sehr verliebt in Hannelore aus der Innenstadt? Sie wollte sich mit ihm treffen, am Ufer der Förde. Konrad hat an diesem schönen Sommertag extra sein Auto gewaschen und poliert. Er hat es bar bezahlt, und er ist stolz auf den Wagen. Um sieben Uhr abends soll er da sein und fährt schon ein bisschen früher los, um ja nicht zu spät zu kommen. Den Mercedes von links übersieht er, weil in seinem Sichtfeld überall Herzen hängen. Der schwere Wagen trifft ihn mit voller Wucht. Ohne Sicherheitsgurt schmettert Konrads Kopf gegen den Türholm. Er bricht sich beide Arme und erleidet starke Prellungen in der Lunge. Er wird nie mehr der alte sein, und Hannelore hat sich inzwischen jemanden geangelt, der morgens nicht gefüttert werden muss. Vielleicht ist der Flachmann auch von Konrad, der manchmal noch zum Wrack seines alten Autos spazierte, dort hoffnungslos niederkniete und sich betrank. Weil hier alles zu Ende war.</p>
<p><a href="http://www.autobildblog.de/files/2010/05/P4265852.JPG" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5484" title="Mit dem Profil noch einmal TÜV" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/05/P4265852-240x180.jpg" alt="Mit dem Profil noch einmal TÜV" width="240" height="180" /></a>Es wurde Zeit für die Winterreifen! Der Schnee kam früh, im Dezember 1953, und Meiers konnten sich in ihrem gerade neu gebauten Häuschen keine Zentralheizung leisten. Die beiden Holzöfen mussten reichen. Karl Meier schaffte den beschwerlichen Weg von seinem Büro in der Stadt zu seiner wartenden Familie auf dem Dorf gerade noch, bevor die Schneeverwehungen zu hoch wurden und der Standard-Käfer stecken bleiben würde. Er hatte Feuerholz auf dem Rücksitz, Kerzen, ein paar Süßigkeiten und &#8211; einen Weihnachtsbaum. Jahrzehnte später, als seine Kinder längst schon erwachsen waren und an Weihnachten ihre eigenen Wege gingen dachte Karl zurück an diesen Abend. Und an seinen Käfer, den er 1970 zu Radomski gebracht hat, weil der NSU-Händler ihm ein gutes Angebot für einen RO80 machte. Den es heute auch nicht mehr gibt. Auch Karl ist nicht mehr da. Aber seine Kinder feiern noch immer Weihnachten, mit ihren eigenen Kindern, und Reste des Käfers liegen noch immer in jenem Wald am Rand vom Gewerbegebiet Wellsee. Jeden Herbst werden sie von Laub bedeckt, und jeden Winter bekommen sie noch ein bisschen Schnee.</p>
<p><a href="http://www.autobildblog.de/files/2010/05/P4265858.JPG" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5489" title="Am Tor der Zeit" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/05/P4265858-240x180.jpg" alt="Am Tor der Zeit" width="240" height="180" /></a>All diese Geschichten sind erfunden. Aber sie könnten wahr sein. Vielleicht sind noch viel viel bewegendere Momente für immer in diesen Fragmenten längst vergangener Transportmittel verewigt, gleich den verwitternden Initialien zweier Liebender in einer alten Buche. Das alte Tor ist noch da. Und wenn man drumrum geht, findet man auch noch einige der alten Hallen. Die asphaltierten Vorplätze wachsen langsam zu, und irgendwann wird hier wahrscheinlich ein Baumarkt oder ein Billo-Fitness-Center oder eine Reihenhaussiedlung entstehen. Warum auch nicht? Die Welt dreht sich weiter, aus <em>Konrad</em>, <em>Hannelore </em>und <em>Karl </em>sind <em>Lucas</em>, <em>Leonie </em>und <em>Paul </em>geworden. Sie erleben ihre eigenen Geschichten, ihre eigenen kleinen und großen Dramen und &#8211; sie fahren ihre eigenen Autos. Sicherlich mit dem Unterschied, dass man diese im gelben Sack recyceln kann und sie nicht zu einem Verwerter bringen muss. Einem Ausschlachter. Einem Schrotthändler. Wer wird jemals einen Smart Kotflügel brauchen? Haben die sowas überhaupt? Oder eine Hinterachse?</p>
<p><a href="http://www.autobildblog.de/files/2010/05/P4265859.JPG" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5490" title="zwischen heiligen Hallen" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/05/P4265859-240x180.jpg" alt="zwischen heiligen Hallen" width="240" height="180" /></a>*plopp* Ich kehre zurück in die Realität. Mein Hund ist leer, mein Magen auch, es zieht uns nach Hause. Wesentlich mehr spektakuläres ist hier auf diesem Areal wohl nicht zu erwarten, und buddeln möchte ich nicht. Ich habe schon oft das Internet nach Fotos vom alten <em>Radomski </em>Betrieb durchforstet, aber nichts gefunden. Sind Sie da vielleicht besser im Suchen? Vielleicht haben einige der Anwohner auch alte Bilder, nur &#8211; wie geht man da ran? Soll ich klingeln und freundlich fragen &#8220;<em>Entschuldigen Sie, haben Sie vor 30 Jahren hier den alten Schrottplatz fotografiert?</em>&#8221; Hm. Warum eigentlich nicht? Es ist vermutlich gut, dass die alten Geschichten hier eine letzte Ruhe gefunden haben. Am Ende des Tages sind es nur verrostete Teile von längst vergessenen Autos. Genau so, wie von den Geschichten, die wir heute mit unseren Dreckschleudern erleben, vielleicht irgendwann einmal nur noch ein Rücklicht übrig sein wird. Das findet dann ein Kind beim Spielen im Wald und fragt sich, wie so etwas jemals an einem Auto Platz hatte. Schöne neue Welt. Oder wie sehen Sie das?</p>
<p>Sandmann</p>
<p><a href="http://www.autobildblog.de/files/2010/05/P4265861.JPG" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5491" title="Hier lagern keine Autos mehr" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/05/P4265861-240x180.jpg" alt="Hier lagern keine Autos mehr" width="240" height="180" /></a> <a href="http://www.autobildblog.de/files/2010/05/P4265863.JPG" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5492" title="Für immer verschlossen" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/05/P4265863-240x180.jpg" alt="Für immer verschlossen" width="240" height="180" /></a></p>
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		<title>1 Millionen Elektroautos!</title>
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		<pubDate>Tue, 04 May 2010 17:42:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sandmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Na, Frau Merkel, dann mal los! Sie rollt und rollt, die Blechlawine. Mal mehr, mal weniger. Das hängt immer auch ein bisschen davon ab, wie viel Asche aus einem Höllenschlund auf Island erneut und wiederholt den internationalen Flugverkehr lahmlegt. Wie lange rollen sie noch? Momentan wälzen sich rund 50 Millionen hier zugelassene Fahrzeuge über bundesdeutsche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Na, Frau Merkel, dann mal los!</p>
<p><a href="http://www.autobildblog.de/files/2010/05/P9234320.JPG" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5477" title="Finden Sie den Fehler" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/05/P9234320-240x180.jpg" alt="Finden Sie den Fehler" width="240" height="180" /></a>Sie rollt und rollt, die Blechlawine. Mal mehr, mal weniger. Das hängt immer auch ein bisschen davon ab, wie viel Asche aus einem Höllenschlund auf Island erneut und wiederholt den internationalen Flugverkehr lahmlegt. Wie lange rollen sie noch? Momentan wälzen sich rund 50 Millionen hier zugelassene Fahrzeuge über bundesdeutsche Straßen, davon sind knapp <strong>42 Millionen PKW</strong>. *grübel* fnde ich ziemlich viel, das ist aber eine andere Geschichte. Geht das so weiter? Sicherlich nicht. Wenn noch mehr Bohrinseln vor der amerikanischen Küste versenkt werden schmeckt nicht nur unser schönes Sushi irgendwie ölsardinig, sondern geht auch der Preis für Superbenzin wieder nach oben. Am Ende bleibt womöglich nicht einmal mehr genug Geld übrig, um zum Griechen zu gehen. Um lokale Entwicklungshilfe durch aktives Fleischplattenbestellen zu leisten. Das, was wir da ins korrupte Nachbarländchen pumpen wollen sehen wir doch ohnehin niemals wieder. Aber ich schweife ab. <strong>Jedes 5. Auto soll 2020 mit Strom fahren</strong>. Ob das zu schaffen ist?</p>
<p><span id="more-5475"></span>Man scheint sich einig.</p>
<p><a href="http://www.autobildblog.de/files/2010/05/madmax.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5476" title="Der letzte V8?" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/05/madmax-240x150.jpg" alt="Der letzte V8?" width="240" height="150" /></a>Die Herren <em>Zetsche</em>, <em>Winterkorn </em>und <em>Reithofer </em>als automobile Meinungsträger plaudern mit Herrn <em>Großmann </em>bezüglich der Kilowattversorgung und Herrn <em>Hambrecht </em>wegen der Plastikhüllen. Denke ich mal. Wenn Deutschland sich schon bildungspolitisch hat abhängen lassen und von einem Staat, der einst Wissen exportierte zu einem Staat schrumpfte, der RTL und SAT1 im Nachmittagsprogramm verehrt &#8211; will man wenigstens dieses mal mit großen Schritten ganz vorn mitlaufen. Momentan gibt es erst rund 1600 Stromer hier. Autos sollen leichter und effizienter, das Stromtankstellen-Netz verdichtet und die Wirtschaft wieder angekurbelt werden. Diese Gedanken sind weder neu noch schlecht, ich bin schlicht ein weiteres mal sehr gespannt ob deren Umsetzung. Bis dahin lasse ich mich von Cayennes, MLs und Q7s überholen und sehe mich in nicht allzu ferner Zukunft in einer gut gelüfteten, grünen, antiseptischen Verkehrswelt stehen. Mit großen, ungläubigen Kulleraugen stehe ich inmitten von kleinen, leisen Knutschkugeln. Denn wie im Film <em>Mad Max</em> mit dem damals noch sehr jungen <em>Mel Gibson</em> werde ich ihn fahren &#8211; <strong>den letzten V8</strong>.</p>
<p><strong>Oder wie sehen Sie das?</strong> Ist ein Mann mit einem Elektroauto ein Mann ohne &#8230; (verzeihen Sie)? Oder bin ich jetzt schon wieder monothematisch und nehme die dramatische Erwärmung des Weltklimas billigend in Kauf? Hm? Na?</p>
<p>Sandmann</p>
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		<title>Kaputte Bremsen, Zeitdruck und Schrauberlösungen&#8230;</title>
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		<pubDate>Sun, 02 May 2010 18:38:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sandmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ay liebe bremsende Bloggemeinde, seit einigen Monaten rege ich mich an dieser Stelle episch über meine flatternden Bremsscheiben vorn auf. Denn das nervt! Nun &#8211; die einen schreiben mir eine Mail, dass dieses Flattern nach fast 150.000 mit diesen Scheiben gefahrenen Kilometern doch völlig normal sei, mann nenne dies &#8220;Verschleiß&#8220;. Ah. Die anderen posten unverfroren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ay liebe bremsende Bloggemeinde,</p>
<p><a href="http://www.autobildblog.de/files/2010/05/P4285865.JPG" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5468" title="Freiluftwerkstatt" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/05/P4285865-240x180.jpg" alt="Freiluftwerkstatt" width="240" height="180" /></a>seit einigen Monaten rege ich mich an dieser Stelle episch über meine flatternden Bremsscheiben vorn auf. Denn das nervt! Nun &#8211; die einen schreiben mir eine Mail, dass dieses Flattern nach fast 150.000 mit diesen Scheiben gefahrenen Kilometern doch völlig normal sei, mann nenne dies &#8220;<em>Verschleiß</em>&#8220;. Ah. Die anderen posten unverfroren in den Kommentaren, ich solle doch endlich mal aufhören zu jammern und <em>neue </em>Bremsscheiben einbauen! Ja Jungs, wenn das so einfach wäre! Der Audi V8 hat ursprünglich innen umgriffene Scheibenbremsen verbaut, im Volksmund UFOs genannt. Mehr Bremsfläche bei gleicher Felgengröße, 30% bessere Verzögerungswerte und rund der dreifache Preis normaler Bremsscheiben &#8211; was meinen Vorbesitzer wohl dazu veranlasst hat, auf die Werksbremsen vom alten Audi S4 und S6 umzurüsten. Inklusive Federbeine, die berühmte <strong>HP2 Bremse</strong>. Die passt nun aber von der Ersatzteilversorgung nicht mehr zu der Schlüsselnummer im Schein. Aaah! Und überhaupt sind da noch ein paar klitzekleine unerwartete Katastrophen passiert, bevor der Audi wieder kraftvoll zupacken konnte&#8230;</p>
<p><span id="more-5467"></span>Probleme sind dazu da, angepackt zu werden.</p>
<p><a href="http://www.autobildblog.de/files/2010/05/P4285867.JPG" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5469" title="Rohe Gewalt hilft manchmal weiter" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/05/P4285867-240x180.jpg" alt="Rohe Gewalt hilft manchmal weiter" width="240" height="180" /></a>In ewiger Unkenntnis der genauen Teilenummer nehme ich einen der Winterreifen kurzerhand ab, lese die Zahlenfolge (in diesem Fall sogar noch original Audi) von der Bremsscheibe ab und schreibe sie &#8211; endlich! &#8211; mit einem Edding auf die Wand meiner Garage. Das werde ich auch mit den Nummern der <em>Zündkerzen</em>, <em>Verteilerkappen </em>und <em>Bremsklötze </em>machen. Nach fast 10 Jahren mit diesem Auto sollte man die typischen Verschleisteile vielleicht einmal katalogisieren&#8230; So sehe ich dann auch, dass die noch im Regal liegenden Scheiben leider nicht auf den Audi passen. Sie scheinen noch von meinem Citroen XM zu stammen&#8230; Und auch bei meinem lokalen Höker lerne ich wieder etwas: Die Firma ATE stellt nicht mehr alles in Deutschland her, speziell im Bereich Bremsen kaufe man aus dem osteuropäischen Ausland dazu. Ah. Bei Bremsen bin ich allerdings einigermaßen fixiert auf <em>Made in Germany</em>, hier wollen im Zweifelsfall fast 2 Tonnen zum Stehen gebracht werden und diese billigen Schrottstahl-Legierungen bei ebay haben mich schon mehr als einmal enttäuscht. Also? <em>Zimmermann</em>, in der gelochten! Version für 65,- Euro netto das Stück. Da kann man doch bei diesem Kaliber nicht meckern. &#8220;Nur noch kurz&#8221; die alten Scheiben runter, das geht beim V8 durch lösen zweier 18er Muttern am Lucas-Sattel. Hat man den dann zärtlich mit einem großen Kuhfuß heruntergehebelt, plumpst die Scheibe seufzend vom Federbein.</p>
<p><a href="http://www.autobildblog.de/files/2010/05/P4285869.JPG" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5470" title="Einfaches Spezialwerkzeug" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/05/P4285869-240x180.jpg" alt="Einfaches Spezialwerkzeug" width="240" height="180" /></a>Bis hierher funktioniert die Theorie wunderbar. Im Motorraum wird der Ausgleichsbehälter für die Bremsflüssigkeit aufgeschraubt, um die Flüssigkeit beim Zurückdrücken der Bremskolben pegeln zu lassen. Jeder Sattel des V8 hat vier solche Kolben, wobei zwei von ihnen auf einem Sattel schwimmend gegenüber gelagert sind. Einfache Mechanik und Hydraulik, dank Stahlflexschläuchen hocheffizient und langlebig. Immerhin schon 472.000 Kilometer. Damit die neue fröhliche Scheibe auch zwischen die Klötze passt, werden die Kolben mit viel Gefühl ein wenig zurück in ihre Laufbahnen gedrückt. Hierzu benötigt der Fachmann ein teures Spezialwerkzeug, eine einfache große Schraubzwinge für 10 Euro aus dem Baumarkt tut es aber genau so gut. Was für ein Fest. Alle Kolben sind leichtgängig und spielen mit! Innerhalb von 30 Minuten sind beide Scheiben an ihrem Platz, die Bremssättel montiert und die linke Scheibe lässt sich auch wunderbar drehen&#8230; Hm. Die rechte sträubt sich ein wenig. Irgendwie wirkt sie verkantet, wenn ich die beiden Muttern des Sattels anziehe. Oder stimmt etwas mit dem Sattel nicht? Nein, das kann eigentlich nicht sein, der Audi hat immer gleichmäßig (wenn auch flatterig) gebremst. Vielleicht tut es ein beherztes Anziehen der Radmuttern, das bremst sich schon ein&#8230;</p>
<p><a href="http://www.autobildblog.de/files/2010/05/P4295871.JPG" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5472" title="Fortgeschrittenes Zerlegen" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/05/P4295871-240x180.jpg" alt="Fortgeschrittenes Zerlegen" width="240" height="180" /></a><strong>Merde</strong>! Es bremst sich NICHT ein. Im Gegenteil. Aus dem rechten Radkasten steigt nach einer kleinen Probefahrt stinkender Rauch auf, der auf wesentlich mehr als nur ein Einbremsen der Scheibe schließen lässt! Und jetzt? In etwas weniger als zwei Stunden möchte ich zu meinem halbfinnischen Fräulein Altona nach Hamburg aufbrechen! Aber nicht mit einer glühenden Bremsscheibe. <strong>Aaaaaahhhh!!!</strong> Warum immer ICH??? Tief durchatmen. Das Wetter ist schön. Problemdiagnose: Scheibe neu, Klötze neu, Sattel alt. Fazit? <strong>Sattel fest.</strong> Soweit zu den 472.000 Kilometern. Ich bocke den V8 erneut am Straßenrand auf, nehme das Rad herunter und demontiere ein weiteres mal die nun sehr heiße Bremse. Sattel runter, Scheibe ab. Der Sattel ist in der Tat fest! Warum ist mir das nie aufgefallen? Haben Sie einmal einen solchen Sattel in der Hand gehabt, ihn leichtgängig bewegt? Hier bei meinem schwimmt <em>nichts </em>mehr, die Führungsbolzen der zwei äußeren Klötze bewegen sich keinen Millimeter unter ihren Gummimanschetten. Für wortgewaltige Flüche ist nun keine Zeit mehr,<em> tick tack tick tack</em> in 1,5 Stunden möchte ich auf der Autobahn sein. Und ich sehe aus wie ein Schwein, das sollte ich vielleicht vorher auch noch ändern. Zwei Birkenklötze aus meinem Winterholzfundus, ein grober Hammer und ein großer Torx müssen als Spezialwerkzeug zum Zerlegen eines korpulenten Lucas-Bremssatels genügen&#8230;</p>
<p><a href="http://www.autobildblog.de/files/2010/05/P4295872.JPG" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5473" title="Ich war einmal ein Bremssattel" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/05/P4295872-240x180.jpg" alt="Ich war einmal ein Bremssattel" width="240" height="180" /></a>Und tatsächlich &#8211; es genügt. Unter den porösen Gummimanschetten hatte sich Wasser in die Führungsbolzen gezogen, und diese sind stumpf den chemischen Gesetzen folgend in ihren Führungshülsen festgerostet. Viel <em>Caramba</em>, einige gezielte Schläge auf den mit den Birkenklötzen gekonterten Schwimmsattel und einige nun doch heraussprudelnde Flüche haben nicht nur die Nachbarn verschreckt, sondern tatsächlich auch den Sattel in seine drei Einzelteile zerlegt. Den Lump! Mitten auf der Straße im Schneidersitz kauernd säubere ich die Bolzen mit der Drahtbürste und fette sie mit Gleitlagerfett und Kupferpaste. Die Uhr tickt unerbittlich, und mein Äußeres &#8211; besonders meine Hände &#8211; möchte ich als ganz und gar nicht gesellschaftstauglich bezeichnen. Zerlege ich hier gerade wirklich unter Zeitdruck einen Bremssattel auf der Straße? Ja, was habe ich denn für Alternativen? Der KaSi ist noch nicht angemeldet und auf die Deutsche Bahn habe ich jetzt echt keine Lust. Also weiter. Sattel wieder zusammenstecken, alle Manschetten über die Nuten popeln, vier Klötze in die Kolben klippsen und wieder rauf auf das Federbein damit. <em>Tick Tack Tick Tack.</em></p>
<p><a href="http://www.autobildblog.de/files/2010/05/P4285870.JPG" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5471" title="Sportlich, wie ich finde" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/05/P4285870-240x180.jpg" alt="Sportlich, wie ich finde" width="240" height="180" /></a>Heureka! Er sitzt, der Sattel, die Scheibe lässt sich sauber drehen und auch das Entlüften des Systems klappt innerhalb von 2 Minuten! Alles wieder zuschrauben, verpacken, noch ein paar Fotos machen und dabei den Fotoapparat optisch ruinieren&#8230; Wie durch ein Wunder werde ich rechtzeitig fertig! Die neue gelochte Scheibe weckt großes Vertrauen, die neue Gangbarkeit des Bremssattels auch und tief in mir drin beschließe ich, in diesem Sommer zwei Reparaturkits für meine Bremssättel zu erwerben und beide einmal komplett zu überarbeiten. Die Manschetten sehen nicht so aus, als ob sie es noch lange machen würden&#8230; Die Probefahrt wird der eigentliche Weg über die Autobahn nach Hamburg sein. Für mehr ist vorher keine Zeit. Dank eines Anrufs (wann ich denn käme) sieht nun mein (weißes&#8230;) Handy genau so schlimm aus wie mein Fotoapparat, und ein paar Minuten später reiht sich mein Waschbecken in diese homogene Schmuddelgruppe ein. Bremsstaub, Kupferpaste, Schmieröl und Dreck &#8211; was für eine Mischung. Ich fühle mich wie König Midas, nur mit dem Unterschied, dass nicht alles durch mich berührte zu Gold wird, sondern dramatischen Wertverlust durch Versiffung erleidet. Nur meine Hände selbst wollen irgendwie nicht sauberer werden. Ich hoffe, meine große Liebe in Hamburg hat dafür Verständnis&#8230;</p>
<p>Wissen Sie, wie es Ihrem Bremsen geht? <strong>Wagen Sie sich da auch einmal selbst dran?</strong> Ich werde nun öfter auf ihren Zustand achten und freue mich über meine in diesem Zusammenhang endlich aufgezogenen Sommerreifen. Und fragen Sie nicht nacht dem Zustand der Felgen. Das ist eine andere Geschichte <img src='http://www.autobildblog.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Sandmann</p>
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		<title>Wasch mich, ich bin der Frühling!</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Apr 2010 11:12:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sandmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sandmanns Audi V8]]></category>
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		<description><![CDATA[Ay liebe Blog-Gemeinde, so ein Dreck! Überall auf den Autos. Der Winter hat es den Autofahrern aber auch wahrhaftig nicht leicht gemacht! Wer wäscht sein extrem verdrecktes Auto schon bei Dauerfrost und Permaschnee? Also ich nicht, seit ich vor ein paar Jahren damit alle Schlösser und sämtliche Türdichtungen dauerhaft für die Benutzung gesperrt hatte. Totale [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ay liebe Blog-Gemeinde,</p>
<p><a href="http://www.autobildblog.de/files/2010/04/P4165780.JPG" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5461" title="SAU 8, der Klassiker..." src="http://www.autobildblog.de/files/2010/04/P4165780-240x180.jpg" alt="SAU 8, der Klassiker..." width="240" height="180" /></a>so ein Dreck! Überall auf den Autos. Der Winter hat es den Autofahrern aber auch wahrhaftig nicht leicht gemacht! Wer wäscht sein extrem verdrecktes Auto schon bei Dauerfrost und Permaschnee? Also <em>ich </em>nicht, seit ich vor ein paar Jahren damit alle Schlösser und sämtliche Türdichtungen dauerhaft für die Benutzung gesperrt hatte. Totale Vereisung. Die in diesem Jahr nennenswerten Mengen an Salz, Streusand und Straßenschlamm bleiben demnach für rund drei Monate auf und in dem Auto. Das gefällt weder den Alufelgen noch dem Lack noch viel weniger den Nachbarn (wobei mir deren Meinung diesbezüglich extrem egal ist), aber mit den ersten Sonnenstrahlen sollte alles anders werden. Das war vor drei Wochen, &#8220;<em>anders werden</em>&#8221; lässt sich in meinem Leben so oder so interpretieren. Den Wagen habe ich da zumindest nicht in die Waschanlage bewegen können, weil meine Idee gefühlt noch 20.000 weitere Kieler hatten und die Schlangen vor den bürstenbestückten Durchzieh-Aquarien bis über die Stadtgrenzen reichten. Dafür ist mir meine Zeit zu schade. Und jetzt?</p>
<p><span id="more-5460"></span>Das Auto einfach so schmutzig lassen?</p>
<p><em><a href="http://www.autobildblog.de/files/2010/04/P4165782.JPG" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5462" title="Eine blasse Botschaft" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/04/P4165782-240x180.jpg" alt="Eine blasse Botschaft" width="240" height="180" /></a>Auch keine gute Idee</em>, werden die pedantischen Lackpfleger und akribischen Polsteraufbereiter unter Ihnen denken. Ich oute mich auch wieder einmal mehr, befand sich mein Audi doch in den Jahren 2001 &#8211; 2007 in einem optisch derart bedauernswerten Zustand, dass ich auf jedem Treffen die bösen Blicke der Wattestäbchen-Fraktion im Nacken ertragen musste. Ja &#8211; mein Auto ist ein Gebrauchsgegenstand mit einer Gesamtlaufleistung von nunmehr 470.000 Kilometern. Ich habe zwei Kinder und einen Hund, und alle zusammen gehen nicht pfleglich mit diesem Fahrzeug um. Der drei Jahre alte Lack hat tiefe Kratzer, die BBS Felgen kann man optisch als bedauernswert bezeichnen (und auch der Innenraum könnte wieder einmal vom Muchel des ab und an in ihn hinein diffundierenden Kühlwassers befreit werden). <strong>Ich wollte ihn durch die Waschanlage fahren!</strong> Echt! Und dann kam dieser doofe Vulkan auf Island, und die Trockenheit, und der Wind&#8230; das lohnt sich doch alles nicht, das sieht doch gleich wieder schmutzig aus! Und glauben Sie mir, Vulkanasche und Feinstaub lassen einen pantheroschwarzen Metalliclack aussehen wie nach der Rallye Paris-Dakar! Also irgendwie&#8230; cool.</p>
<p><a href="http://www.autobildblog.de/files/2010/04/P4165784.JPG" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5463" title="Tote Winterfelgen" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/04/P4165784-240x180.jpg" alt="Tote Winterfelgen" width="240" height="180" /></a>Ja, das ist doch kein Argument, dann müsste man auch nicht jeden Tag duschen, man wird ja eh wieder schmutzig. Und die Bettwäsche bräuchte auch nicht gewechselt werden. Es soll Menschen geben, die in solchen Momenten diese Argumente bringen. Verzeihen Sie mir, dass ich das ein bisschen anders sehe. Ich erkenne keine direkte Notwendigkeit in der optischen Pflege eines Kraftfahrzeugs, es sei denn, ich möchte es direkt vor der Glasfassade eines Kunden parken. Vielmehr bereitet es mir privat Freude, ab und an den Wagen zu säubern und mich im Lack zu spiegeln. Aber alles zu seiner Zeit, es gibt durchaus wichtigere Dinge, die in meiner Prioritätenliste ganz oben stehen. Warum kommen mir heute diese Gedanken? Weil der <em>Winter </em>vorbei ist. Und die <em>Vulkanasche </em>ist weg. Und die <em>Sonne </em>kommt heraus und taucht das vor uns liegende Wochenende in wahrhaft frühlingsgleiche Temperaturen. Mir gehen demnach die Argumente aus, warum mein Auto immer noch so wahnsinnig verdreckt ist. Zumindest von außen. Die verwarzten Winterfelgen bekomme ich hübsch kaschiert mit dem Tausch gegen die identischen, aber sauberen (glaube ich) Sommerfelgen. Das bewerkstellige ich Anfang der kommenden Woche, wenn ich die neuen Zimmermann-Bremsscheiben vorn einbaue. Also dann eine Baustelle weniger <img src='http://www.autobildblog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><a href="http://www.autobildblog.de/files/2010/04/P4165785.JPG" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5464" title="Asche in den Ritzen" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/04/P4165785-240x180.jpg" alt="Asche in den Ritzen" width="240" height="180" /></a>Bin ich ein <em>KFZ-Messie</em>? Ein <strong>Schinder der angehenden Klassiker</strong>? Der Typ, der nicht nur sein rares Taunus Coupé mit der Flex zerlegt, sondern der auch noch seinen weniger-als-1000-Stück-4.2-V8 so schrecklich verwahrlosen lässt? Da kann man erhobenen Hauptes geteilter Meinung sein. Die wenigsten von Ihnen werden ihr Fahrzeug in diese Laufleistungsdimensionen gebracht haben. Meiner ist immer noch da, weil ich die Technik gesund halte. Und verzinktes Blech ist geduldig, was Rost angeht. Hat da jemand gerade <em>Heckblech </em>gesagt? Das ist eine andere Geschichte. An diesem Wochenende werde ich schon wieder nicht zu größeren Reinigungsorgien kommen, mein Weg führt mich ob eines großvolumigen Waschmaschinen-Transportauftrags nach Hamburg &#8211; mit dem T3 Bulli. Der Audi verstaubt also weiter. Oh mann. <strong>Wie oft waschen Sie Ihr Auto?</strong> Stört es Sie vielleicht auch nicht, wenn es schmutzig ist? Sind Sie Felgenpolierer? Man sagt dem deutschen Mann ja so einiges in dieser Richtung nach, auch seit das Waschen vor der eigenen Tür zu Hause verboten ist. Sandmann scheint da anders zu sein. Wenn das eine Eigenschaft des deutschen Mannes sei, entdecke ich da offensichtlich gerade meine feminine Seite&#8230;</p>
<p>Sandmann</p>
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		<title>Pendeln Akt 2 &#8211; Fernbeziehungen</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Apr 2010 15:42:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sandmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ay liebe Blog-Gemeinde, während über Nordeuropa ein böser, isländischer Vulkanauswurf seit nunmehr 5 Tagen den gesamten Flugverkehr bodenständig werden lässt, verabschiede ich hier unten ohne akutes Flugbedürfnis den langen Winter mit guten Gedanken. Erinnern Sie sich noch an meine Bekenntnisse zu langen Arbeitswegen im Auto? Nun &#8211; die automobile Überbrückung von Distanzen muss nicht zwangsläufig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ay liebe Blog-Gemeinde,</p>
<p><a href="http://www.autobildblog.de/files/2010/04/P1085155a.JPG" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5449" title="Ein sehnsüchtiger Blick zurück" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/04/P1085155a-240x180.jpg" alt="Ein sehnsüchtiger Blick zurück" width="240" height="180" /></a>während über Nordeuropa ein böser, isländischer Vulkanauswurf seit nunmehr 5 Tagen den gesamten Flugverkehr bodenständig werden lässt, verabschiede ich hier unten ohne akutes Flugbedürfnis den langen Winter mit guten Gedanken. Erinnern Sie sich noch an meine <a title="Montag früh zur Arbeit" href="http://www.autobildblog.de/2010/01/20/pendeln-akt-1-montag-fruh-zur-arbeit/" target="_blank">Bekenntnisse zu langen Arbeitswegen</a> im Auto? Nun &#8211; die automobile Überbrückung von Distanzen muss nicht zwangsläufig von Müdigkeit, Unmut und Langeweile gesäumt werden. Es existieren durchaus schöne Ziele, die es zu erreichen gilt. Und mal Hand aufs Herz: Jeder, ich betone <em>jeder </em>von Ihnen hat doch sicherlich schon eine <strong>Fernbeziehung </strong>gelebt? Oder tut es noch immer? Na? Naa? Plötzlich fährt sich das Auto ganz anders, ist die Magengegend des Fahrers mit Geigen gefüllt und der Schnee da draußen ein bisschen weißer als sonst. Verzeihen Sie mir den Schnee. Der ist ja inzwischen auch aus den schattigsten Ecken verschwunden. Aber das warme Grundgefühl &#8211; das ist immer da. Oder bei Ihnen nicht?</p>
<p><span id="more-5443"></span>Zweisamkeit als Grundbedürfnis eines <strong>Autofahrers</strong>.</p>
<p><a href="http://www.autobildblog.de/files/2010/04/PC225138.JPG" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5448" title="Zweisamkeit in Zeiten von Schnee" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/04/PC225138-240x180.jpg" alt="Zweisamkeit in Zeiten von Schnee" width="240" height="180" /></a>Wir sind ja gar nicht so anders. Auch wir autoverrückten <em>Männer</em> haben ein Herz und einen Magen. Selbst die sportschauverliebtesten Bier-aus-dem-Kühlschrank-Holer bekennen sich unter ihrer rauhen, maskulinen Schale zu einem Bedürfnis nach Nähe. Nicht nur zur Garage, wo der treue Benzinschlucker steht, nein auch zu vielen elektonischen Unterhaltungsgeräten und manchmal gar &#8211; zu einer Frau. Ja wirklich! Ich habe es selbst erlebt. Schön für Sie, wenn dieser weibliche Teil Ihres Lebens direkt bei Ihnen wohnt. In Ihrer Wohnung. Dann müssen Sie das angesprochene Bier noch nicht einmal selbst aus dem Kühlschrank holen. Fast genau so schön für Sie, wenn die Herz-Dame in der selben Stadt lebt, aber eine eigene Behausung hat. Dann müssen Sie sich zwar das Bier selbst holen, können abends aber die Pizzareste und das Leergut einfach im Wohnzimmer rumliegen lassen, ohne ausgeschimpft zu werden. Single auf Abruf. Perfekt. Und jederzeit ist aufgrund der Rufweite ein spontaner Päärchenabend möglich. Was aber, wenn einen 100 Kilometer trennen?</p>
<p><a href="http://www.autobildblog.de/files/2010/04/P1085156.JPG" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5445" title="Treibstoff für die Seele" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/04/P1085156-240x180.jpg" alt="Treibstoff für die Seele" width="240" height="180" /></a>Jammern wir nicht. Denken wir zunächst an die Kosten. Die sind da. Zwei zu bezahlende Wohnungen, und einer pendelt regelmäßig hin und her. Abwechselnd. Mit dem Schiff geht es nicht, aufs Flugzeug verlasse ich mich seit vergangenem Freitag nicht mehr (zumal ein Abheben von <em>Kiel Holtenau</em> sehr exklusiv wäre), also nehme ich doch die Bahn oder &#8211; das Auto. Und schon können wir den Faktor auf diese Distanz wieder aus dem Kopf streichen, ein Liter Flüssiggas kostet aktuell 65 Cent und ich komme auf 9 Euro pro Strecke. Kennen Sie das Gefühl eines sich ständig steigernden <strong>Wohlbefindens beim Tanken</strong>? Vermutlich nicht, denn Sie tanken normalerweise Superbenzin oder Diesel. Spätestens an der Kasse verschwindet jedweiliges positives Bauchgefühl. Ich spreche auch mehr vom Wohlbefinden fern des in der Gesäßtasche steckenden Portemonnaies, weiter oben, auf Höhe des linken Lungenflügels. Mit jedem Liter LPG buppert das kleine Bloggerherz ein bisschen schneller, denn ein Teil dieses Treibstoffs bringt mich vor die Tür meines halbfinnischen Fräulein Altonas.</p>
<p><a href="http://www.autobildblog.de/files/2010/04/P1085158.JPG" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5446" title="Am Schild rechts ab" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/04/P1085158-240x168.jpg" alt="Am Schild rechts ab" width="240" height="168" /></a>Alles ist ganz anders, wenn ich nicht auf dem Weg zur Arbeit bin, sondern auf dem Weg zu meiner&#8230; Fernbeziehung. Was für ein blödes Wort. &#8220;<em>Fern</em>&#8220;. Das sei noch zu definieren, vielleicht haben Sie da eine Idee? Irgendwo gibt es diesen Meilenstein, bei dem zwei Menschen so weit auseinander wohnen, dass man sich nicht mehr täglich sehen kann. Aber noch nicht soooo weit auseinander, dass die Sehnsucht einen nicht doch gefühlt täglich zum Anderen zieht. Süchten muss man als willensschwaches Individuum nachgeben, zwar nicht jeden Tag, aber gerade wenn sie so süß und ohne bekannte gesundheitsschädliche Nebenwirkungen sind. Nicht täglich, aber <em>heute</em>. Hach! Aus den harten Beats von <em>Beck </em>höre ich ein Chello heraus und die Gitarrensoli von <em>Marillion </em>singen plötzlich und unerwartet von Happy Endings. Der Wetterbericht orakelt Kaltfronten, die mir wie sonnendurchflutete Hochdruckgebiete die Wettersynapsen verwirren. Entfernungen verschmelzen zu einem entspannenden Spaziergang an der Alster. So grottenlangweilig die A7 zwischen Kiel und Hamburg auch ist, auf dem Weg zu ihr erscheint mir jeder Meter Asphalt wie eine Berg- und Talbahn durch Fröhlichhausen. Und das liegt nicht an den Schlaglöchern des Winters. Huch? Schon da? Bin ich nicht gerade erst losgefahren?</p>
<p><a href="http://www.autobildblog.de/files/2010/04/P3185540.JPG" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5447" title="Lass Blumen sprechen" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/04/P3185540-240x180.jpg" alt="Lass Blumen sprechen" width="240" height="180" /></a>Okay, ich packe die Geigen wieder ein. Aber sie sind etwas ganz besonderes, diese speziellen Pendeleien. Die Gratwanderung zwischen Euphorie und Ungeduld auf dem Hinweg hält mich am Leben und lässt mein Haupthaar langsamer ergrauen. Das zufriedene Murmeln des Achtzylinders grummelt an solchen Tagen eine pathetische Symphonie der Sehnsucht. Und immer bleibt ein kleiner Tropfen Wehmut im Freitagsglas zurück, denn jedes Wochenende hat ein auch ein Wochen<em>ENDE</em>. Nur &#8211; wer denkt darüber denn heute schon nach? Das kommt noch früh genug. Tandaradei. Und der Magen ist ebenfalls gut gefüllt &#8211; mit Schmetterlingen! Was haben Sie aus dem graubereich zwischen Vollkatastrophe und Siebtem Himmel zu erzählen? Wie lauten Ihre Erfahrungen, gerade über eine längere Zeit? Was für Regelmäßigkeiten können Sie gerade noch aushalten, und mit welchen Verkehrsmitteln überbrücken Sie Distanzen? Mein V8 und ich sind sehr gespannt über die intimen Erfahrungsbeichten aus der Bloggemeinde.</p>
<p>Es kann doch so verkehrt nicht sein, wenn man nach 18 Monaten verliebt ist wie am ersten Tag?</p>
<p>Sandmann</p>
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		<title>Horizonte</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Apr 2010 15:26:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sandmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ab und an, wenn man nicht ganz doll aufpasst, wir alles ein bisschen viel. An manchen Tagen scheinen die kleinen und großen Problemchen sich an den Waden festzubeißen, und die Aufgaben, die vor dir liegen, werden größer &#8211; anstatt kleiner. Seit dem Erreichen der Volljährigkeit verschwindet in jedem Jahr ein bisschen Leichtigkeit aus dem Leben. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.autobildblog.de/files/2010/04/P4095754.JPG" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5432" title="Einfach mal verharren" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/04/P4095754-240x180.jpg" alt="Einfach mal verharren" width="240" height="180" /></a>Ab und an, wenn man nicht ganz doll aufpasst, wir alles ein bisschen viel. An manchen Tagen scheinen die kleinen und großen Problemchen sich an den Waden festzubeißen, und die Aufgaben, die vor dir liegen, werden größer &#8211; anstatt kleiner. Seit dem Erreichen der Volljährigkeit verschwindet in jedem Jahr ein bisschen Leichtigkeit aus dem Leben. Nun sind auf einmal schlechte Menschen nicht mehr sofort an ihrem Aussehen zu erkennen und alle Kernthemen der Existenz drehen sich um Geld. Täglich grüßt das Murmeltier zwischen Aufstehen, arbeiten und Einschlafen. Oder kennen SIE etwa Menschen, die noch keine Therapie wegen eines Burnouts gemacht haben? Nun &#8211; es gibt ein paar Orte auf dieser Welt, an denen man neue Energie tanken kann. Zu denen man vor Facebook, Mobiltelefon, Entertainment und Planungsstress fliehen kann. Wo der Horizont unendlich scheint.</p>
<p><span id="more-5427"></span></p>
<p>Der Weg zu diesem Ort ist steinig.</p>
<p><a href="http://www.autobildblog.de/files/2010/04/P4035659.JPG" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5428" title="Kombi? Braucht man nicht." src="http://www.autobildblog.de/files/2010/04/P4035659-240x180.jpg" alt="Kombi? Braucht man nicht." width="240" height="180" /></a>Weniger die Straße selbst, die ist größtenteils mit Asphalt bedeckt. Nein, vielmehr ist es der eingeschliffene Wunsch der mitreisenden, ausschließlich weiblichen Personen, eine Menge Hab und Gut aus der Zivilisation dort hin mitzuführen. Wie sich vor Ort herausstellen wird, benötigt man (wie immer) weniger als die Hälfte der Sachen. Aber einen Kombi &#8211; braucht man nicht. Der gute alte V8 drückt seinen dicken Hintern tief in die Landschaft und bringt seine Last sicher und souverän an die Nordsee, in eine Ecke, die noch nicht komplett von deutschen Surfern überlaufen ist. Der alte Alublock knurrt zufrieden sein versoffenes Lied und belästigt mich nicht mit Fehlermeldungen und Systemabstürzen. Er verbrennt Superbenzin und setzt diese Verbrennung sehr uneffektiv in Bewegung um. Aber das macht er gut. Wir nehmen uns vor, das nächste mal das Kaminholz vor Ort zu kaufen und die Fahrräder einmal zu Hause zu lassen.</p>
<p><a href="http://www.autobildblog.de/files/2010/04/P4095753.JPG" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5431" title="Schöner wohnen" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/04/P4095753-240x180.jpg" alt="Schöner wohnen" width="240" height="180" /></a>Tagsüber bleibt mein Telefon einfach mal &#8211; <strong>aus</strong>. Crazy, oder? Einfach nicht erreichbar sein. Wie ungewöhnlich in der heutigen Zeit. Wir bekommen Mails, MMS, SMS, Fotos und Social-Networking-Nachrichten von Twitter, MyVZ, XING und Facebook ständig aufs Smartphone gepusht. Alle Welt weiß, wo wir uns zu jeder Stunde befinden. Ohne Internet sind wir kaum überlebensfähig. Werden Sie nicht auch regelrecht nervös, wenn Sie ohne Ihr Telefon spazieren gehen? Ist das nicht krank? Ja, ist es. Verrückte, kurzlebige Welt 2.0, dem gilt es etwas entgegen zu setzen. Ein kleines schickes Häuschen, ein knackender Kaminofen, ein paar gemütliche Betten und eine endlose Landschaft mit Kiefern außen rum. Für das Wohlbefinden sorgen eine hölzerne Sauna und ein fröhlich blubbernder Whirlpool, der das kleine Anwesen angenehm in chlorhaltige Feuchtigkeit taucht. Es riecht nach frischem Brot und gutem Kaffee.</p>
<p><a href="http://www.autobildblog.de/files/2010/04/P4085740.JPG" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5429" title="Horizonte" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/04/P4085740-240x180.jpg" alt="Horizonte" width="240" height="180" /></a>Kann ich ohne diese vernetzte Welt überhaupt noch existieren? Ich gestehe schamvoll das Vorhandensein eines Internetzugangs, allein schon für das abendliche Skypen vorm Einschlafen. Es sind zwar eine Menge weibliche Wesen dabei, inklusive meinem Hund, jedoch nicht diejenige, von der ich mir Abends gern den dicker werdenden Bauch streicheln lasse. Oh. Gut dass Sie es erwähnen. Der Bauch. Das Essen schmeckt hier einfach unfassbar gut. Frisch zubereitet von pubertierenden Teenagern, nach langen salzigen Spaziergängen am Strand. Und immer wieder muss ich mich zusammenreißen, um nicht noch einmal schnell meine Mails zu checken oder zu schauen, wer mir auf Facebook etwas auf die Pinwand geschrieben hat. Mal ehrlich &#8211; wo geht das denn noch hin? Die Krankenkassen haben es schon als Sucht anerkannt. Heute also schnell nochmal an den Strand, da ist kein Netz. Weit und breit.</p>
<p><a href="http://www.autobildblog.de/files/2010/04/P4095748.JPG" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5430" title="Auf Spur gebracht" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/04/P4095748-240x180.jpg" alt="Auf Spur gebracht" width="240" height="180" /></a>Mit dem V8 ohne Ziel über Land fahren und schöne Musik hören. Den Strand in der Nähe wissen. Durch das offene Fenster die salzige Luft einatmen, den Duft der trockenen Heide und der harzigen Kiefern. Am Ende des schönen Tages den Kindern zusehen, wie sie durch den Garten toben. Die Teenager kommen geschminkt vom Spaziergang mit dem Hund wieder, das duftende Abendessen köchelt langsam vor sich hin und läd mit seinem Duft zum sofortigen Verzehr ein. Einfach einmal Zeit haben, nichts vor, keine Termine und keine Verpflichtungen. Eine frisch gestopfte Pfeife rauchen, dazu ein Glas guten Rotwein auf der Terasse trinken und den hoppelnden Hasen in den Dünen beim Buddeln zusehen. Wenn dein Horizont so weit entfernt ist wie hier, wenn du ihn trotzdem sehen kannst, dann scheint dir die ganze Welt plötzlich offen zu Füßen zu liegen. Und alle Pläne sind irgendwie gut. Und richtig. Und durchführbar.</p>
<p><a href="http://www.autobildblog.de/files/2010/04/P4095759.JPG" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5433" title="Alternative Transportmittel" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/04/P4095759-240x180.jpg" alt="Alternative Transportmittel" width="240" height="180" /></a>Noch einmal die Kurve kriegen. Nach einer Woche inmitten von Nichts wären einige von Ihnen vermutlich schmerzhaft an langer Weile gestorben. Mir gibt es neue Kraft, die Aufgaben des Jahres 2010 zu meistern. Und glauben Sie mir, das sind ein paar recht große Aufgaben. Aber alles ist machbar, wenn man gute Freunde hat und kleine und große Menschen, die einen lieben. Gleich meinem alten Auto, das Super trinkt und Öl verbraucht brauche ich diese kleinen Auszeiten bei den Wikingern. Mein Elixier ist das lebendige Gewusel meiner Kinder, mein Ladegerät ist der Blick auf einen nicht enden wollenden Horizont am Ende dieser kargen Landschaft. Nachste Woche geht der kommunikative vernetzte Alltag wieder los. Soll er. Ich bin bereit, und werde gleich mal schauen, ob ich bei Tom das Zahnriemenkit für meinen Audi bestelle&#8230; und neue Hydraulikschläuche&#8230; und neue Bremsscheiben&#8230; und so&#8230; Nun denn. 2010, ich komme. Wo nehmen Sie sich Ihre Auszeiten?</p>
<p>Sandmann</p>
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		<title>Die Kristallkugel der Ingenieure</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Apr 2010 10:51:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sandmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sandmanns Audi V8]]></category>
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		<category><![CDATA[Sandmann]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>

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		<description><![CDATA[Ay liebe Blog-Gemeinde, wenn man so vergangenheitsverliebt ist wie ich, beschäftigt man sich eher selten mit innovativen Ideen oder den Konzepten aus einer Forschungsabteilung. Zumal technische Ingenieure normalerweise ungefähr so viel ästhetisches Formverständnis haben wie ein Nashorn. Als ehemaliger Kunststudent stehe ich da mit schmerzverzerrtem Blick vor solchen Dingen wie dem SMART&#8230; bäh. Umso ungläubiger [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ay liebe Blog-Gemeinde,</p>
<p><a href="http://www.autobildblog.de/files/2010/04/P3255612.JPG" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5344" title="Schöne Flunder" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/04/P3255612-240x180.jpg" alt="Schöne Flunder" width="240" height="180" /></a>wenn man so vergangenheitsverliebt ist wie ich, beschäftigt man sich eher selten mit innovativen Ideen oder den Konzepten aus einer Forschungsabteilung. Zumal technische Ingenieure normalerweise ungefähr so viel ästhetisches Formverständnis haben wie ein Nashorn. Als ehemaliger Kunststudent stehe ich da mit schmerzverzerrtem Blick vor solchen Dingen wie dem SMART&#8230; bäh. Umso ungläubiger geht mein Blick über die Formen und Farben von dem, was in den BMW-Hallen dem geneigten Betrachter präsentiert wird. Hier geht es eigentlich nicht um Design oder Serienreife, hier geht es ausschließlich um die Umsetzung von Ideen und die Erprobung der Machbarkeit. Gut, dass ich neben der Kunst noch ein zweites Fach studiert hatte. Physik. Denn hier treffen umsetzbare Ideen auf teilweise skurrile Formen und geniale Gedanken!</p>
<p><span id="more-5339"></span></p>
<p>Vorweg: Hier wird es nachher ein wenig physikalisch&#8230;</p>
<p><a href="http://www.autobildblog.de/files/2010/04/P3255603.JPG" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5342" title="Folgen Sie mir" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/04/P3255603-240x180.jpg" alt="Folgen Sie mir" width="240" height="180" /></a>In der BMW-Welt in München sind einige liebenswerte Schätzchen aus der Forschung der vergangenen 25 Jahre zu bestaunen. Auf mehreren Ebenen werden den Besuchern, ähnlich der Ausstellungsflächen der anderen Hersteller, die Schmankerln aus Vergangenheit und Zukunft präsentiert. Markenverliebt sprüht man gehörige Portionen Weihrauch auf die Errungenschaften des Unternehmens und führt den Besucher in einer einzigen großen Tupperparty an die Marke heran. Warum auch nicht? Wer es nicht mag, muss ja nicht herkommen. Erneut erwähne ich, dass ich mit der Marke BMW bis vor einem Jahr eigentlich keine Berührungspunkte hatte. Als junger Wilder schraubte ich an wartungsfreundlichen großen alten Fords, und nicht erst seit meinen Audi 100 5E bin ich den vier Ringen treu. Aber neuen Gedanken stand ich schon immer aufgeschlossen gegenüber, und hier kommen sie geballt!</p>
<p><a href="http://www.autobildblog.de/files/2010/04/MG_1768.JPG" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5341" title="Smart kann ja jeder" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/04/MG_1768-240x159.jpg" alt="Smart kann ja jeder" width="240" height="159" /></a>Wollen Sie am Ende einer Spritztour nicht auch zermatschte Fliegen zwischen Ihren Schneidezähnen wiederfinden? Wäre das nicht das ultimative Sommergefühl eines jeden Bikers? Klar &#8211; das geht auch mit dem <strong>Z21</strong> oder auch<strong> Just 4/2</strong>, den BMW als Studie im Jahr 1995 der Öffentlichkeit präsentierte. Im Heck verbauter Vierzylinder mit 100PS aus der K1100, der das 550kg leichte Spaßmobil in  6 Sekunden auf 100 bringt. Frei stehende Räder, Sitzschalen, KEINE Windschutzscheibe und ein Wasserablaufloch im Boden. Seitenaufprallschutz und Airbags schützen die Piloten, außerdem ist eine spezielle Funktionskleidung für dieses Fahrzeug entwickelt worden. BMW wurde von verschiedenen Stellen regelrecht genötigt, dieses Auto in Serie zu bringen, hat es aber nie getan. Stattdessen kam der Z1 auf den Markt. In meinen Augen mit einem Profil wie ein Massagestab aus dem Quelle Katalog, eines der hässlichsten Autos die ich kenne. Aber jeder wie er möchte. Fahrspaß serienmäßig, inzwischen steigen gute Exemplare schon wieder im Preis. Gähn.</p>
<p><a href="http://www.autobildblog.de/files/2010/04/Z21_03.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5352" title="Ein schöner Hintern" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/04/Z21_03-240x159.jpg" alt="Ein schöner Hintern" width="240" height="159" /></a><a href="http://www.autobildblog.de/files/2010/04/Z21_32.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5353" title="Mehr braucht man nicht" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/04/Z21_32-240x159.jpg" alt="Mehr braucht man nicht" width="240" height="159" /></a>Komplette Fahrtauglichkeit wird selbst bei den Konzeptstudien immer wieder betont, alle uns präsentierten Fahrzeuge haben eine Straßenzulassung und sind auch umfassend im Straßenverkehr bewegt worden! Schade um den Z21. Er hätte gut in das aufkeimende Spaßbedürfnis der autofahrenden Bevölkerung in den langweiligen 90ern gepasst und ein besseres, mutigeres  Bild abgegeben als der Z1.</p>
<p><a href="http://www.autobildblog.de/files/2010/04/P3255608.JPG" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5343" title="Man beachte das Profil" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/04/P3255608-240x180.jpg" alt="Man beachte das Profil" width="240" height="180" /></a>Ähnlich gewagt, aber auch nicht wirklich unschön kommt die Studie<strong> Z18</strong> daher. Wie eine Yacht steht der Bolide in einer Mischung aus Z8 und X5 auf seinen gewaltigen Puschen mit dem Bärentatzenprofil. Wie in eine Wanne sind die Kotflügel in den Body integriert. <em>Dr. Mario Theissen</em>, damaliger Chef der BMW (Forschung und) Technik GmbH, schwärmt von den Testfahrten durch unwegsames Gelände. Der riesige, zweisitzige Roadster wird von einem bulligen Achtzylinder vorangetrieben, der mit seinen 355 Pferdestärken später im X5 zum Einsatz kam. Verschiedene Kombinationen als Viersitzer oder Pickup machen den offenen Geländewagen zu einem vielseitigen Offroader mit Spaßfaktor. Stelle ich ihn mir neben einem Serien-X5 vor, frage ich mich erneut, ob man in Bayern vielleicht ein wenig  mutiger werden sollte. Und mit Mut meine ich nicht eine grottenhässliche, deplatzierte Spoilerlippe auf dem Kofferraumdeckel eines ansonsten wunderschönen Coupés.</p>
<p><a href="http://www.autobildblog.de/files/2010/04/Z18_29.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5350" title="Wie in einer Yacht" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/04/Z18_29-240x159.jpg" alt="Wie in einer Yacht" width="240" height="159" /></a><a href="http://www.autobildblog.de/files/2010/04/MG_1765.JPG" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5340" title="Schöner Cabrio-SUV" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/04/MG_1765-240x159.jpg" alt="Schöner Cabrio-SUV" width="240" height="159" /></a>Unglücklicherweise haben diese Studien alle eines gemeinsam: Man möchte sich spätestens nach dem umfassenden Vortrag der Hintergründe in sie reinsetzen und sie einmal selbst durch die Stadt lenken. Innovative Automobilgeschichte einmal am eigenen Leib erfahren. Aber das ist uns leider nicht erlaubt worden&#8230;</p>
<p><a href="http://www.autobildblog.de/files/2010/04/P3255615.JPG" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5356" title="Z22 Wundertüte" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/04/P3255615-240x180.jpg" alt="Z22 Wundertüte" width="240" height="180" /></a>Wohl eines der innovativsten Exponate, wenn auch bestimmt nicht das hübscheste, ist der<strong> Z22 </strong>von 1999. Eigentlich sollte hier kurz vor der Jahrtausendwende die eierlegende Wollmilchsau gebaut werden. &#8220;<em>Gebt ihm den Radstand eines 7ers, die Länge eines 5ers und den Verbrauch eines 3ers!</em>&#8221; stand auf dem Klemmbrett. 61 Erfindungen und 70 Innovationen sind in dieser Studie vereint. Ein Fingerabdruckscanner ersetzt den Zünschlüssel, Kameras die Rückspiegel, Bremse und Lenkung arbeiten elektrisch. Die Instrumentierung besteht nur aus zwei Monitoren und einem Head-Up-Display. Im Heck des Autos werkelt ein 136PS Vierzylinder, der sich mit 6 Litern Benzin begnügt. Die Leichtbauweise lässt den Z22 rund 1/3 leichter als den zeitgenössischen 5er rüberkommen &#8211; bei gleichem Raumangebot. Die ersten Fahrversuche dieses Wunderautos (wir sprechen vom Jahr 1999!!!) werden uns als recht holperig und mit einem bunten Blumenstraus an Fehlermeldungen gebeichtet. Niemand rechnete damit, alles in den Griff zu bekommen. Aber nach vielen Tests und Versuchen fuhr sich die Studie zur Überraschung seiner Auftraggeber eines Tages einwandfrei und ohne Fehler. Man darf gespannt sein, wie viel die Ingenieure von diesem Auto auch in Zukunft in ihre Serienmodelle übernehmen werden.</p>
<p><strong>Wasserstoff</strong>. Das Knallgas der Zukunft. Hergestellt aus reinem Wasser, welches sich unter Energieaufwand in zwei Teile Wasserstoff H und einen Teil Sauerstoff O spalten lässt. <em>H2O</em>, Sie erinnern sich? Bei der Verbrennung von Wasserstoff entstehen nur Wasserdampf, sowie Stickstoffmonoxyd und Stickstoffdioxyd (allerdings nur ca. 50% der Menge bei herkömmlichen Verbrennungsmotoren). BMW experimentiert schon lange mit dieser Technik und hat mit dem vorgestellten Rekordwagen Geschwindigkeiten über 300 km/h realisieren können. Was fehlt ist ein flächendeckendes Tankstellennetz, deshalb liegen die Entwicklungen momentan auf Eis.</p>
<p><a href="http://www.autobildblog.de/files/2010/04/P3255625.JPG" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5346" title="Das Rekordauto" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/04/P3255625-240x180.jpg" alt="Das Rekordauto" width="240" height="180" /></a><a href="http://www.autobildblog.de/files/2010/04/P3255628.JPG" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5347" title="Wasserstoffmotoren" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/04/P3255628-240x180.jpg" alt="Wasserstoffmotoren" width="240" height="180" /></a>Prinzipiell ganz anders ist das Funktionsprinzip der <strong>Brennstoffzelle</strong>, die oft mit einem Wasserstoffmotor verwechselt wird. In so einer Zelle werden Wasserstoff und Sauerstoff wieder zusammen gebracht. Der hierbei entstehende Elektronenfluss kann als Strom zum Antrieb von Elektromotoren genutzt werden. Das Endprodukt dieser Reaktion ist &#8211; Wasser! Das gemeinsame Problem beider Techniken ist die Realisierung eines effizienten Tanksystems, welches den flüssigen Wasserstoff auf rund -250° kühlen muss. Das kostet viel Energie, und da das Gas bei steigenden Temperaturen an Volumen gewinnt muss immer ein bisschen vom &#8220;Treibstoff&#8221; an die Umwelt abgegeben werden. Man arbeitet daran.</p>
<p><a href="http://www.autobildblog.de/files/2010/04/P3255618.JPG" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5345" title="Auf zwei oder vier Rädern" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/04/P3255618-240x180.jpg" alt="Auf zwei oder vier Rädern" width="240" height="180" /></a>Lassen Sie uns unseren kleinen Rundgang beenden. Draußen vor der Tür in der bayerischen Frühlingssonne stehen noch Wasserstoff- und Elektro-BMWs aus verschiedenen Epochen zum Bestaunen bereit. Energiespeicherung in Reihen von 2000-Farad-Kondensatoren! Ich bin Abi90, diese Werte erzeugen Ehrfurcht in mir. Solange fossile Treibstoffe noch so preiswert sind wie heute wird diese Technik sich noch nicht global durchsetzen. Auch die Spaltung von Wasser in seine Bestandteile ist mit einem hohen Energieaufwand verbunden, der nur Sinn macht, wenn er von erneuerbaren Ressourchen abgedeckt wird. Trotzdem ist die Welt im Wandel. Unaufhaltsam. Hier ist uns ein Einblick gewährt worden in neue Technologien und innovative Studien aus den klugen Köpfen der bayerischen Ingenieure. Auf dem Rückweg nach Hamburg bläst der Airbus Unmengen von Dreck in den deutschen Abendhimmel und bringt mich nachdenklich zurück nach Hause.</p>
<p>Was halten Sie von den Studien?</p>
<p>Sandmann</p>
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		<title>Ideen aus Bayern &#8211; Schöne neue Welt</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Apr 2010 13:38:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sandmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sandmanns Audi V8]]></category>
		<category><![CDATA[BMW]]></category>
		<category><![CDATA[Connected Drive]]></category>
		<category><![CDATA[Elektronik]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung und Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Sandmann]]></category>
		<category><![CDATA[Steuergeräte]]></category>

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		<description><![CDATA[Ay liebe Blog-Gemeinde, da bin ich mal wieder &#8211; mit unvoreingenommenen Neuigkeiten von den Bayerischen Motorenwerken. Zumindest für einige von Ihnen, andere haben sich vielleicht aus eigenem Interesse in den gängigen Portalen oder Magazinen schon auf den neuesten Stand gebracht. Die BMW (Forschung und) Technik GmbH ist 25 Jahre alt geworden und hat zu einer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ay liebe Blog-Gemeinde,</p>
<p><a href="http://www.autobildblog.de/files/2010/04/P0027629.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5334" title="Park dich selbst..." src="http://www.autobildblog.de/files/2010/04/P0027629-240x175.jpg" alt="Park dich selbst..." width="240" height="175" /></a>da bin ich mal wieder &#8211; mit unvoreingenommenen Neuigkeiten von den Bayerischen Motorenwerken. Zumindest für einige von Ihnen, andere haben sich vielleicht aus eigenem Interesse in den gängigen Portalen oder Magazinen schon auf den neuesten Stand gebracht. Die<strong> BMW (Forschung und) Technik GmbH</strong> ist 25 Jahre alt geworden und hat zu einer Tagesveranstaltung geladen. Nun bin ich bekanntermaßen nicht der Welt größter Fan der Marke, fühle mich aber seit den zwei Woche im steuergerätüberfrachteten 7er der innovativen Technik in den neuen Autos irgendwie verbunden. Und mein &#8220;<em>Verrückt, was man heute alles in <strong>Autos </strong>einbaut</em>&#8221; &#8211; Eindruck hat sich vor Ort durchaus gefestigt. Einsteigen müssen Sie noch selbst. Den Rest übernimmt auf Wunsch Ihr BMW. Na, schauen wir uns das doch einmal an!</p>
<p><span id="more-5317"></span>Ich mag am liebsten Autos aus den 70ern.</p>
<p><a href="http://www.autobildblog.de/files/2010/04/ZT_Team03.JPG" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5331" title="Menschen hinter der Technik" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/04/ZT_Team03-240x159.jpg" alt="Menschen hinter der Technik" width="240" height="159" /></a>Bin ich dann heute hier falsch? Nein, nicht ganz. Irgendwann in meinem früheren Leben belegte ich mal den Physik Leistungskurs, hab anschließend eine Ausbildung zum Kommunikationselektroniker bewältigt und dann noch so etwas wie Physik studiert. Ich bin demnach der Elektronik gegenüber offen und aufgeschlossen, wenn auch sekptisch ob ihres Einsatzes in einem grobschlächtigen Kasten aus Metall mit Öl und Schmutz und jährlichen Temperaturschwankungen zwischen -20° und +35°. Kann das gut gehen? Die Redner<em> Prof. Freyman</em> (Geschäftsführer der Technik GmbH), <em>Prof. Wahlster</em> (Chef des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz) und BMWs Motorsportdirektor <em>Theissen </em>glauben daran.</p>
<p><a href="http://www.autobildblog.de/files/2010/04/P3255583.JPG" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5322" title="Hände vom Steuer" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/04/P3255583-240x180.jpg" alt="Hände vom Steuer" width="240" height="180" /></a>Das Auto von Morgen &#8211; nein, so lange dauert es gar nicht mehr, das Auto von heute Nachmittag! &#8211; steckt nicht nur voller Sensoren, sondern ist auch weitestgehend <strong>vernetzt</strong>. Mit sich selbst, mit anderen Autos und mit einer Steuerzentrale, wie dies schon bei<em> BMW Connected Drive</em> praktiziert wird. Ob man das mag, sei einmal dahin gestellt. Ob es sinnvoll ist, entscheiden Sie selbst. Ich gehe ja inzwischen mit dramatischen Schritten auf die 40 zu und freue mich beispielsweise über einen elektronischen Assistenten, der in der Lage ist, bei einem <strong>Totalausfall </strong>meiner Person am Steuer dieses zu übernehmen und mich und mein Auto sicher an den Straßenrand zu lenken. Unter Berücksichtigung des mich umgebenden Verkehrs. Und einen Notruf abzusetzen. Dieses Modul ist in der Entwicklung und wird in Zukunft vielleicht dem einen oder anderen Senioren das Leben retten. Wenn Sie also irgendwann einmal von einem BMW überholt werden und am Steuer eine bewusstlose Person sitzt&#8230; freuen Sie sich über innovative Technik.</p>
<p><a href="http://www.autobildblog.de/files/2010/04/MG_1809.JPG" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5318" title="Engstellenassistent" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/04/MG_1809-240x159.jpg" alt="Engstellenassistent" width="240" height="159" /></a>Jetzt wird&#8217;s eng! Sie müssen nicht unbedingt ein Pendler auf der A1 zwischen Hamburg und Bremen sein, um zu wissen, wie unangenehm es in <strong>Baustellenengpässen </strong>ist. Wenn Sie rechts neben sich einen dicken Lastwagen haben und nicht so genau einordnen können, ob Sie mit Ihrem 2 Meter breiten 7er da überhaupt dran vorbei kommen. Auf der Geburtstagsparty der Bayern stellt man uns weltexklusiv den neuen <strong>Engstellenassistenten </strong>vor. Er schaut sich den verbleibenden Platz vor und neben dem Auto an und weist Sie mit Halbkreisen im Head-Up-Display auf notwendige Gegenmaßnahmen hin. Parallel werden die Lenkkräfte am Steuer härter oder weicher, um Sie so sanft auf die Mitte der Engstelle zu bringen.</p>
<p><a href="http://www.autobildblog.de/files/2010/04/P90056915.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5329" title="Bauch einziehen" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/04/P90056915-240x159.jpg" alt="Bauch einziehen" width="240" height="159" /></a>In einem kleinen Parcours außerhalb der BMW-Welt dürfen wir in kleinen Gruppen dieses System selbst &#8220;erfahren&#8221;. Für mich ein Novum mit Gänsehautgarantie, denn ich bin schon nicht mit den piepsenden Signalen der Einparkhilfen befreundet und verlasse mich lieber auf meine Augen und mein Gehör. Und wenn mein Navigationssystem behauptet, ich soll da links in das große wassergefüllte Loch fahren, denke ich logisch und lasse es bleiben. Kenne ich mein Auto gut genug, um selbst zu entscheiden, ob ich vielleicht einfach einmal hinter dem Laster bleibe, bis die Baustelle zu Ende ist? Ich weiß nicht. Die anderen Kollegen jedenfalls sind begeistert. Die Technik selbst funktioniert einwandfrei, sie unterstützt unsichere und ängstliche Fahrer &#8211; und an ABS habe ich mich letztendlich ja auch gewöhnt.</p>
<p><a href="http://www.autobildblog.de/files/2010/04/DriveStickCar_10.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5319" title="Fahren mit dem Joystick" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/04/DriveStickCar_10-240x159.jpg" alt="Fahren mit dem Joystick" width="240" height="159" /></a>Und wenn Sie gar nicht mehr ins <em>Lenkrad </em>greifen wollen? Dann gibt es ebenfalls gute Nachrichten, die Sie auch begeistern werden, wenn Sie Flugsimulatoren und andere Daddelspielchen am PC mögen: Das Auto mit Joystick! In Ihrer rechten und linken Hand haben Sie einen <strong>Drivestick</strong>, mit dem Sie alle Grundfunktionen des Fahrzeugs kontrollieren können. Dank der &#8220;Steer and brake by wire&#8221; Technik werden die Steuerung und die Bremskraft bei neueren Autos komplett elektronisch übertragen. Es gibt keine Lenkstange oder ein mechanisches Bremsleitungssystem mehr, Elektromotoren verarbeiten die Steuerbefehle des Fahrers. Diese Technik macht rechnergesteuert den Joystick als Eingabemedium möglich und ist auch schon in der praktischen Testphase. Es ist momentan aber eine gewaltige Rechenleistung nötig, um den Wagen nachvollziehbar reagieren zu lassen. Spannend, doch ich persönlich mag ja mechanische Kraftübertragung ganz gern. Dann weiß ich wenigstens, dass mein schief stehendes Lenkrad als Ursache einen überfahrenen Kantstein hat. Und nicht einen falschen Modus in der Bodelektronik. Bin ich engstirnig?</p>
<p><a href="http://www.autobildblog.de/files/2010/04/P0011689.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5333" title="Sie alle wissen von einander" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/04/P0011689-240x175.jpg" alt="Sie alle wissen von einander" width="240" height="175" /></a>Okay. Und bei so viel Sensorik <strong>vernetzen </strong>wir noch zusätzlich die meisten Autos, um Informationen auszutauschen. Über Ihr Handy können Sie heute schon dem bösen Datensammler Google mitteilen, wo Sie gerade sind und wie schnell Sie sich bewegen. So können Stauprofile und Verkehrsaufkommen berechnet werden. UNd noch ein paar Sachen mehr, die man vielleicht gar nicht unbedingt will. Herstellerübergreifend arbeitet BMW mit dem <em>Deutschen Forschungszentrum für künstliche Intelligenz</em> an einem erweiterten System, welches auf drahtlosen Verbindungen zwischen den Autos untereinander und den Ampeln basiert. Es ist das Baby von <em>Prof. Wahlster</em>, und beim gemeinsamen Mittagessen erzählt er voller Elan von den vielfältigen interessanten Möglichkeiten.</p>
<p><a href="http://www.autobildblog.de/files/2010/04/P3255587.JPG" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5323" title="Workshops" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/04/P3255587-240x180.jpg" alt="Workshops" width="240" height="180" /></a>Kommt in einer Kurve plötzlich Glatteis, meldet das erste Auto allen anderen im Nahbereich die Gefahr. Habe ich einen dicken Lastwagen vor mir und sehe die rot werdende Ampel nicht, bekomme ich eine Warnung. Ist an einer Kreuzung ein zweites Fahrzeug auf Kollisionskurs mit mir, wird ab einem definierten Grenzbereich optisch und akustisch gewarnt oder sogar gebremst. Sehr interessant für Motorradfahrer, die von Autofahrern gern einmal übersehen werden. Vielleicht auch, weil diese von der sie umgebenden Elektronik ein wenig abgelenkt sind. Wann wird die Ampel da hinten rot? Oder grün? Mein Auto kann mir genau sagen, wie schnell ich unter Berücksichtigung der anderen Verkehrsteilnehmer fahren soll, um eine grüne Welle zu haben! Das spart Benzin und Nerven. Prof. Wahlster sagt, dass schon rund 17% der so ausgerüsteten Fahrzeuge genügen würden, um ein sicher arbeitendes System zu gewährleisten. Aber bitte weiterhin die Augen auf machen. Ich finde diesen Ausblick nicht uninteressant&#8230;</p>
<p><a href="http://www.autobildblog.de/files/2010/04/P3255595.JPG" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5325" title="Terminators Head up Display" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/04/P3255595-240x180.jpg" alt="Terminators Head up Display" width="240" height="180" /></a>Modebewusste Piloten müssen ebenfalls nicht auf ihr HUD, ihr <strong>Head up Display</strong>, verzichten. Für die Segelregatten hat BMW prototypmäßig eine Brille entwickelt, die ein unaufdringliches Display in das rechte Auge des Betrachters projiziert. Funktioniert. Und ist auch noch cool&#8230; Mein Audi V8 hat nicht einmal ein drittes Bremslicht, geschweige denn ein HUD. Aber ich muss mit retro-affiner Schamesröte im Gesicht zugeben, dass mich in meinen beiden Testwochen im vollausgestatteten 7er das HUD auf der Windschutzscheibe durchaus begeistert hat. Es ist unaufdringlich, ich muss den Blick nicht mehr von der Straße nehmen. Okay &#8211; damit bin ich einverstanden. Vielleicht merken Sie in einigen Nebensätzen, dass ich ansonsten dem Thema Steuerelektronik im Auto umfassend noch immer ein bisschen skeptisch gegenüberstehe&#8230;</p>
<p><a href="http://www.autobildblog.de/files/2010/04/P3255600.JPG" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5326" title="Schnipp - Cobra, übernehmen Sie." src="http://www.autobildblog.de/files/2010/04/P3255600-240x180.jpg" alt="Schnipp - Cobra, übernehmen Sie." width="240" height="180" /></a>&#8220;<em>70 Steuergeräte, über verschiedene Bus-Systeme miteinander verbunden, berechnen im neuen 7er BMW alle notwendigen Daten</em>.&#8221; Das ist eine Menge nicht immer kompatibles Gerechne, das wird (und muss) in Zukunft anders werden. In Planung sind 5 <strong>Domaincontroller</strong>, über ein &#8220;normales&#8221; LAN miteinander verbunden, jeder hat seinen eigenen Aufgabenbereich. Und wenn einer mit überlebenswichtigen Steuerfunktionen (Bremse, Motormanagement) ausfällt, übernimmt binnen Millisekunden sein Nachbar diese Funktionen. Um das zu demonstrieren darf der Sandmann mit einer dicken Schere ein wichtiges Datenkabel im Testkofferraum durchtrennen. Und richtig, auf den Monitoren werden die Funktionen sofort übernommen, ein Demovideo läuft (in schlechterer Qualität, quasi im Notprogramm) weiter und die Kameras in der Front des Autos filmen unterbrechungsfrei. Und wenn ich ein anderes Kabel durchschneide? Ha. Das System ist noch in der Erprobung.</p>
<p><a href="http://www.autobildblog.de/files/2010/04/P90056930.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5330" title="Schlüssel? Braucht man nicht" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/04/P90056930-240x159.jpg" alt="Schlüssel? Braucht man nicht" width="240" height="159" /></a>Zu guter Letzt widmen wir uns Ihrem persönlichen kleinen Liebling &#8211; Ihrem Handy. Inzwischen ist die Application-Manie so weit geschritten, dass ein iphone oder ähnliches für viele Menschen (wenn auch nicht für mich) ein unentbehrlicher, vielseitiger Begleiter geworden ist. Warum demnach nicht weiterhin grundsätzliche Funktionen des Alltags in ein Telefon &#8211; oder in den <strong>Autoschlüssel </strong>integrieren? In Zukunft werden Ihre persönlichen Daten in Ihrem Schlüssel gespeichert sein, außerdem Ihre Kreditkarte und verschiedene zu erledigende Aufgaben. Im Supermarkt das Portemonnaie vergessen? Das wird nicht mehr passieren, denn Ihren Schlüssel haben Sie auf jeden Fall dabei. &#8220;<em>Zahlen Sie doch einfach mit Ihrem guten Schlüssel</em>&#8221; könnte die Werbung lauten <img src='http://www.autobildblog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Der Schlüssel erinnert uns dank gespeicherter Einkaufsliste und vernetzter Supermarktkasse an vergessene Waren und sagt uns, dass wir schnell fahren sollen, damit der tiefgefrorene Fisch nicht auftaut. Er öffnet drahtlos Tür und Tor von Auto und Haus und informiert uns via Smartphone über alle mitteilenswerten Wehwehchen unseres Autos. Sind die Türen zu? Ist der Tank noch voll? Wann ist die nächste Inspektion?</p>
<p><a href="http://www.autobildblog.de/files/2010/04/P3255634.JPG" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5328" title="Come together" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/04/P3255634-240x180.jpg" alt="Come together" width="240" height="180" /></a>Come together. Unglaublich viele Informationen über eine schöne neue Welt, in der mobile Vernetzung das A und O sein wird. Ich stelle mir in diesem Zusammenhang zwei große Fragen: Erstens &#8211; wird das alles so gut funktionieren und zur Serienreife gebracht werden, wie es die Ingenieure mit genialem Enthusiasmus planen? Und wird es auch nach Jahren noch in den Autos sicher rechnen und zuverlässig steuern? Und zweitens &#8211; werden es die Käufer annehmen und sich daran gewöhnen? Werden vernetzt kommunizierende Autos eines Tages ganz normal sein, egal, ob man es heute vielleicht verteufelt oder mit Skepsis betrachtet oder spannend findet? Ich pendel ein bisschen zwischen technik-affiner Neugierde und dem bleibenden Wunsch auf Selbstbestimmung. Ich möchte mir nicht alles aus der Hand nehmen lassen. Bei sicherheitsrelevanten Komponenten ist das okay, aber für mich ist ein Auto noch immer Mechanki, Blech und Öl. Und wenn ich nicht sehen kann, was da hinten so passiert, dann fahre ich langsam oder halte an. Aber neugierig bin ich schon&#8230;</p>
<p>Wie ist denn Ihre Einstellung dazu? Und bevor Sie die Elektronik verteufeln &#8211; denken Sie bitte einmal an eine Zeit vor 20 Jahren, als die ersten Mobiltelefone auf den Markt kamen. Sie haben doch bestimmt auch gesagt &#8220;<em>So was brauche ich nicht</em>&#8220;, oder? Und heute? Laden Sie sich google Maps, Telefonauskunft und Navigationssoftware auf Ihr Smartphone. Geben Sie der Zukunft doch auch im KFZ eine gedankliche Chance&#8230;</p>
<p>Ich setze mich jetzt trotzdem in meinen VW K70 mit &#8220;<em>no Chip on board</em>&#8221; und freue mich über langsames, selbstbestimmtes und unvernetztes Reisen. Aber das eine schließt das andere ja nicht aus, das ist eine andere Geschichte und eine andere Liga. Wir lesen uns außerdem noch in dieser Woche mit einigen Fotos und Berichten von seltsamen, genialen BMW Konzeptstudien aus dem Werkskeller, die Sie wohl noch niemals gesehen haben&#8230; Aber jetzt will ich erstmal<strong> Ihre Meinung</strong> lesen.</p>
<p>Sandmann</p>
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