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	<title>AUTO BILD-Blog &#187; Sandmanns Audi V8</title>
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	<description>Hier lesen Sie, worüber bei uns auf dem Flur gesprochen wird.</description>
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		<title>Diesel-Frost oder andere Plagen&#8230;</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Feb 2012 21:20:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sandmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auto-Typen]]></category>
		<category><![CDATA[Sandmanns Audi V8]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn Ihnen mal wieder ein überheblicher Vertreter der männlichen Rasse vorwirft, dass Frauen immer vergessen zu tanken und deshalb ständig mit ihren Autos liegen bleiben - dann hauen Sie mich gern in die Pfanne und nennen Sie meinen Namen.  <a href="http://www.autobildblog.de/2012/02/08/diesel-frost-oder-andere-plagen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_8020" class="wp-caption alignnone" style="width: 535px"><a href="http://www.autobildblog.de/files/2012/02/IMG_1207.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="size-medium wp-image-8020" title="Gluck gluck gluck" src="http://www.autobildblog.de/files/2012/02/IMG_1207-525x391.jpg" alt="Gluck gluck gluck" width="525" height="391" /></a><p class="wp-caption-text">Gluck gluck gluck</p></div>
<p>Sie pendelt wieder, die automobile Elite des Schrauberwahnsinns. Gestern Abend aber hatte ich zunächst nichts Besseres zu tun, als meinen dieselnden Rudolf seufzend vor der Tür meines halbfinnischen Fräulein Altonas abzustellen und dem kälter werdenden Tag adios zu sagen. Ich hätte wohl noch tanken können, 1200 Kilometer sind rum, aber ich war zu müde. Das kann ich ja auch heute machen. Heute will ich bei strahlendem Wintersonnenschein über setzen auf die andere Seite des Nordens, nach Kiel, um die geneigte Leserschaft mit salbenden Salven von Buchstaben und Phrasen zu unterhalten &#8211; und mein Pendelkombi springt nicht an! Das als nahezu unzerstörbar und zuverlässig geltende heizölverbrennende Aggregat orgelt und dreht, aber es will sich kein rechter Verbrennungsvorgang einstellen. Und das bei -8 Grad. Toll. Und jetzt???</p>
<p><span id="more-8016"></span></p>
<p><img title="Weiterlesen..." src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" alt="" />Zunächst schließe ich als gebranntes Kind Ursachen aus.</p>
<p>Batterie ist voll, der Anlasser dreht wie wild, wenn auch langsamer werdend. Habe ich schon wieder ein Auto unter dem Hintern, wo es irgendwelche Relais gibt, die einfrieren? Oder ist gar der Diesel eingefroren? So bald schon? Hm.</p>
<div id="attachment_8023" class="wp-caption alignnone" style="width: 535px"><a href="http://www.autobildblog.de/files/2012/02/IMG_1213.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="size-medium wp-image-8023" title="Liebe zwischen Mensch und Metall" src="http://www.autobildblog.de/files/2012/02/IMG_1213-525x394.jpg" alt="Liebe zwischen Mensch und Metall" width="525" height="394" /></a><p class="wp-caption-text">Liebe zwischen Mensch und Metall</p></div>
<p>ADAC? Nee, ich bin kein Mitglied. Ziemlich genervt stapfe ich wieder nach oben in die Altonaer Wohnung. Meine immer einen Plan habende Freundin bietet mir konstruktiv ihren braven Golf Bon Jovi an, um damit zur nächsten Tankstelle zu fahren und vorsichtshalber einen Kanister Diesel und ein Abschleppseil zu kaufen. Ein Überbrückungskabel habe ich bereits, und irgendwie muss der Passat doch anzukriegen sein? Zur Not im Schlepp mit ordentlich Tempo. Ich nehme das liebevolle Angebot an, hüpfe die vielen Treppen wieder runter und&#8230; stehe vor dem nächsten Problem. Alle drei Schlösser des ansonsten so zuverlässigen sondereditierten Wolfsburger Massenprodukts sind eingefroren und bewegen sich keinen Millimeter! Auch zärtliches Gehauche von liebesgewärmter Heißluft kann das Schloss nicht erweichen, und noch genervter kletter ich zurück in den vierten Stock und beschließe, hier und jetzt ADAC Mitglied zu werden. Ha. Ich Schelm! Diesen Beschluss kann allerdings die freundliche Telefonsupporterin mit dem münchener Dialekt umgehend kippen, indem sie über aktuelle Pannenhilfe-Wartezeiten in Hamburg von über 5 Stunden spricht &#8211; wegen der Kälte scheinen noch mehr Einheimische ein Problem mit ihrem Auto zu haben. Ich lehne ab. Dann also doch auf eigene Faust!</p>
<div id="attachment_8017" class="wp-caption alignnone" style="width: 535px"><a href="http://www.autobildblog.de/files/2012/02/IMG_1201.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="size-medium wp-image-8017" title="Väterchen Frost" src="http://www.autobildblog.de/files/2012/02/IMG_1201-525x391.jpg" alt="Väterchen Frost" width="525" height="391" /></a><p class="wp-caption-text">Väterchen Frost</p></div>
<p>Während ich das Treppenhaus sportlich wieder herunterhoppel, schwappt in einem Wasserkocher Bon Jovis Schlüssel in Heißwasser und wärmt langsam auf. Die ideenreiche Besitzerin des Rettungsmobils hat mir außerdem einen Schwamm und Sprühöl in die Hand gedrückt und mich mit den Worten &#8220;Ich bin da bisher bei jedem Wetter reingekommen!&#8221; aus der Tür geschoben. Und tatsächlich &#8211; der heiße Schlüssel war die Lösung. Ich sprühe das Schloss noch für die Nachwelt mit Kriechöl ein und bin drin. Auch hier ist es kalt, leider nicht nur das, als der Frost kam scheint es auch feucht gewesen zu sein&#8230; <img src='http://www.autobildblog.de/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':-(' class='wp-smiley' />  So kratze ich wieder einmal Eis auf der Innenseite der Frontscheibe, während der sofort angesprungene Motor im Stand klimakillend langsam aufwärmt und mir ein wenig Hoffnung in die eisigen Nervenbahnen transportiert.</p>
<div id="attachment_8019" class="wp-caption alignnone" style="width: 535px"><a href="http://www.autobildblog.de/files/2012/02/IMG_1206.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="size-medium wp-image-8019" title="Was man so braucht" src="http://www.autobildblog.de/files/2012/02/IMG_1206-525x391.jpg" alt="Was man so braucht" width="525" height="391" /></a><p class="wp-caption-text">Was man so braucht</p></div>
<p>Mit immer noch blau gefrorenen Fingern nestel ich an der Shell-Tanke um die Ecke ein paar kleine Scheine aus dem Portemonnaie und bezahle den vollen Dieselkanister und mein neues Abschleppseil. Ich bin ja so stolz, wieder eins zu haben <img src='http://www.autobildblog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Auf dem nicht minder kalten Weg zurück zu Rudolf gehe ich noch einmal die sich mir nun bietenden Möglichkeiten durch. Überbrücken, um die Batterie nicht leer zu saugen. Wenn das nicht hilft lasse ich mich von meinem halbfinnischen Fräulein Altona und ihrem treuen Golf so lange durch Hamburg ziehen, bis der Motor irgendwann mal anspringt. Und dann? Habe ich morgen früh vielleicht das gleiche Problem? Ist mein Urvertrauen in diesen TDI und seine stoische Zuverlässigkeit jetzt schon erschüttert? Da draußen ist ECHT nicht das Wetter, um Fehlerdiagnose mit Speicherauslesen und Messgerät zu betreiben. Es ist mal wieder wie verhext.</p>
<div id="attachment_8021" class="wp-caption alignnone" style="width: 535px"><a href="http://www.autobildblog.de/files/2012/02/IMG_1209.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="size-medium wp-image-8021" title="Wer braucht denn den ADAC?" src="http://www.autobildblog.de/files/2012/02/IMG_1209-525x391.jpg" alt="Wer braucht denn den ADAC?" width="525" height="391" /></a><p class="wp-caption-text">Wer braucht denn den ADAC?</p></div>
<p>Es gibt viele Möglichkeiten, seine Mittagspause zu verbringen. Ich habe mich heute für die lustige, zweifarbige Verkabelung zweier Autobatterien entschieden! Wie gequält die ansonsten diensteifrige von Rudolf inzwischen ist zeigt sich beim Schließen des Parallelstromkreises, als die Drehzahl des Golf dramatisch in den Keller geht. Da hat seine Lichtmaschine mal ordentlich was zu tun. Helfen tut das allerdings nicht, Rudolf&#8217;s Anlasser dreht nun zwar wesentlich agiler als vorhin, anspringen will er aber noch immer nicht. Ich werde bald wahnsinnig! Außerdem ist mir wirklich kalt. Ich habe die Kiste doch gestern hier ganz normal abgestellt, es kann doch wohl kaum mit einem leeren Tank zusammenhängen, dass ich hier nicht wegkomme, oder? Die Tanknadel hat sich doch noch einen Millimeter bewegt&#8230;? Oder?</p>
<div id="attachment_8018" class="wp-caption alignnone" style="width: 535px"><a href="http://www.autobildblog.de/files/2012/02/IMG_1204.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="size-medium wp-image-8018" title="Tanke schön Diesel" src="http://www.autobildblog.de/files/2012/02/IMG_1204-525x391.jpg" alt="Tanke schön Diesel" width="525" height="391" /></a><p class="wp-caption-text">Tanke schön Diesel</p></div>
<p>Um aber nebenbei auch dieses Problem auszuschließen, lasse ich den gerade erworbenen Treibstoff geduldig in den Tank gluggern. Ich bin immer wieder erstaunt, wie lange so etwas dauern kann. Bon Jovi läuft ruhig und strahlt eine sagenhafte Gelassenheit aus, die irgendwie auf mich und auf meinen Passat überzugreifen scheint. Ich habe noch die Stimme meiner Liebsten, die da oben in der warmen Wohnung ihrem Tagwerk nachgeht, im Ohr: &#8220;Hey komm, dein Passat ist doch noch wesentlich unkomplizierter als mein Golf, der wird schon wieder anspringen. Der ist nicht kaputt!&#8221; Die Gute. Und wenn nicht? Warte ich dann doch noch auf den ADAC und arbeite halt von Hamburg aus und nicht wie geplant von Kiel? Irgendwie will ich das Problem diesmal alleine lösen und ohne fremde Hilfe wieder zurück in Schleswig-Holsteins Hauptstadt kommen. So. Kanister leer. Neuer Versuch.</p>
<div id="attachment_8024" class="wp-caption alignnone" style="width: 535px"><a href="http://www.autobildblog.de/files/2012/02/IMG_1215.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="size-medium wp-image-8024" title="Die Hoffnung stirbt zuletzt" src="http://www.autobildblog.de/files/2012/02/IMG_1215-525x391.jpg" alt="Die Hoffnung stirbt zuletzt" width="525" height="391" /></a><p class="wp-caption-text">Die Hoffnung stirbt zuletzt</p></div>
<p>Kennen Sie das, vielleicht noch aus Ihren automobilen Jugendzeiten? Als man aus Geldmangel eine steinalte, schlecht gewartete Schlurre fuhr und sich im Winter morgens nicht immer darauf verlassen konnte, dass die Karre auch wirklich anspringt? Weil der Vergaser eingefroren war, weil die Kerzen dreckig waren oder weil man zu viel Gas gab und der Motor absoff? So fühle ich mich jetzt, als ich erneut am Schlüssel drehe. Der Anlasser orgelt munter, aber nichts passiert. Ein schlimmer Moment. Aus einem 20 Jahre alten Reflex heraus fange ich an, mit dem Gaspedal zu pumpen, wissend, dass so etwas bei einem Diesel mit elektronischer Motorsteuerung keinen wirklichen Effekt hat. Aber hey&#8230; PAT PAT PAT *BRRROOOOOMMMM*!!!! In einer gewaltigen, nach Truck-Stop und Fährverbindungen stinkenden grauen Wolke erwacht das Turbotriebwerk zum Leben, hustet, spuckt, schwankt in der Drehzahl &#8211; bis es ruhig und rund läuft. Nagel nagel nagel. Rudolf, da bist du ja wieder <img src='http://www.autobildblog.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' />  Ich kabel alles wieder ab und verstaue die Sachen im Kofferraum, parke Bon Jovi brav am Straßenrand, hüpfe gazellengleich mit dem leeren Wasserkocher und dem Schwamm wieder in den vierten Stock und küsse meine attraktive Lösungshelferin glücklich und dankbar auf den wunderschönen Mund.</p>
<div id="attachment_8022" class="wp-caption alignnone" style="width: 535px"><a href="http://www.autobildblog.de/files/2012/02/IMG_1211.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="size-medium wp-image-8022" title="Victory am Kabel" src="http://www.autobildblog.de/files/2012/02/IMG_1211-525x393.jpg" alt="Victory am Kabel" width="525" height="393" /></a><p class="wp-caption-text">Victory am Kabel</p></div>
<p>Aber bei allem Triumph &#8211; was war das denn nun? Was geht los da rein? Entspannt und mit einem fröhlichen Liedchen auf den Lippen steuer ich Rudolf auf die nächste Tankstelle entlang meines Heimwegs, um die 5 Liter im Tank noch ein wenig aufzustocken. Die Zahlen zählen und zählen. Das nur unter hohem Druck entzündliche Zeug läuft und läuft. In den Tank gehen 70 Liter, fünf sind schon drin &#8211; und bei 67 Litern stoppt die Zapfsäule und lässt mich mit einem vermutlich ziemlich dämlichen Gesicht stehen. Das&#8230; äh&#8230; nun. Auch wenn ich Mathe nach der 12. Klasse abgegeben habe, eine grob überschlagene Rechnung sagt mir, WIE leer der Tank gewesen sein muss. Und die Leitungen. Und der Dieselfilter. Eigentlich alles. Ich bezahle kleinlaut, setze mich winselnd ins warme Innere meines Kombis und drehe am Schlüssel. Der Motor startet sofort. Ich glaube, ich habe die Ursache für mein verspätetes Loskommen gefunden. Mann ist mir das peinlich. Mal sehen, wie lange ich noch voran komme, ohne ADAC Mitglied zu werden&#8230;</p>
<p>Also, liebe Damen. Wenn Ihnen mal wieder ein überheblicher Vertreter der männlichen Rasse vorwirft, dass Frauen immer vergessen zu tanken und deshalb ständig mit ihren Autos liegen bleiben &#8211; dann hauen Sie mich gern in die Pfanne und nennen Sie meinen Namen. Und sagen Sie mir bitte, dass Ihnen das auch schon mal passiert ist&#8230;</p>
<p>Sandmann</p>
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		<title>Im neuen Jahr läuft alles rund</title>
		<link>http://www.autobildblog.de/2012/01/07/im-neuen-jahr-lauft-alles-rund/</link>
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		<pubDate>Sat, 07 Jan 2012 19:40:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sandmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sandmanns Audi V8]]></category>

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		<description><![CDATA[Zumindest das rechte Radlager von Rudolf&#8230; Was haben Sie so zwischen den Tagen oder über Silvester gemacht? Oder gar am Heiligen Abend? Familienfeiern? Schöne Momente mit den Menschen, die Sie lieben? Na super, ich habe da eine Alternative der ganz &#8230; <a href="http://www.autobildblog.de/2012/01/07/im-neuen-jahr-lauft-alles-rund/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zumindest das rechte Radlager von Rudolf&#8230;</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 535px"><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2012/01/DSCF2078.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img title="Schauen Sie schauen Sie" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2012/01/DSCF2078-525x393.jpg" alt="Schauen Sie schauen Sie" width="525" height="393" /></a><p class="wp-caption-text">Schauen Sie schauen Sie</p></div>
<p>Was haben Sie so zwischen den Tagen oder über Silvester gemacht? Oder gar am Heiligen Abend? Familienfeiern? Schöne Momente mit den Menschen, die Sie lieben? Na super, ich habe da eine Alternative der ganz besonderen Art: Radlagerwechsel an der Hinterachse eines 1996er Passat TDI, im seichten Nieselregen, ohne Halle oder Werkbank. Direkt am Straßenrand, am Morgen des Heiligen Abends. Damit das Fest stattfinden kann und der Jahreswechsel nicht unter dem Credo &#8220;Rad ab&#8221; stattfindet&#8230; Und das alles mit einer kräftigen Prise Symbolcharakter. Jungejunge&#8230;</p>
<p><img title="Weiterlesen..." src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" alt="" /><span id="more-7967"></span></p>
<p>Nein, das wird nun keine Reparaturanleitung für semiambitionierte Sich-Selbstmacher. Es gibt genügend Bücher darüber, wie das geht, da brauchen Sie mich nicht zu. Es ist vielmehr&#8230; die Absurdität des Augenblicks, die ich mal loswerden muss&#8230;</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 250px"><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2012/01/DSCF2072.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img title="So sieht die Werkstatt aus" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2012/01/DSCF2072-240x190.jpg" alt="So sieht die Werkstatt aus" width="240" height="190" /></a><p class="wp-caption-text">So sieht die Werkstatt aus</p></div>
<p>24. Dezember 2012, morgens um 9:00 Uhr. Draußen kann man es als hell bezeichnen, aber das ist dann auch schon alles. Ein kalter Nieselregen geht über Kiel nieder, so einer, der auf Sie wartet, während Sie noch drinnen an der warmen Heizung stehen und das Weihnachtsoratorium im Ohr haben. Einer, der Sie innerhalb von nur 10 Minuten nass bis auf die Haut machen kann. Über die Weihnachtstage habe ich ein paar größere Fahrten zu den oben angerissenen Verwandten und Geliebten geplant, und wie an anderer Stelle schon berichtet macht die unangetriebene Hinterachse meines rußdieselnden Pendel-Kombis rechtsseitig einen Haufen Krach. Einen so großen Haufen, dass ich es nicht mehr wage, auf mein Glück in Sachen &#8220;lange nicht mehr havariert&#8221; zu vertrauen, schließlich lese ich regelmäßig von Menschen, die ein Rad ab haben. Und gerade beim alten Passat hängt dieses nur an einem seidenen Faden in Form von zwei kleinen, runden Kugelringen, nicht größer als ein festliches Teelicht. Dass die überhaupt so einen größenwahnsinnigen Krawall machen können lässt mich in Ehrfurcht schaudern.</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 250px"><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2012/01/DSCF2076.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img title="Na kuck - geht doch" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2012/01/DSCF2076-240x190.jpg" alt="Na kuck - geht doch" width="240" height="190" /></a><p class="wp-caption-text">Na kuck - geht doch</p></div>
<p>Und auch wenn ich IHNEN hier nicht jene Reparaturanleitung anbieten will &#8211; im ach so großartigen Netz finde ICH wahre Gruselgeschichten zum Thema. Mein erstes Radlager wechselte ich eigentlich schon vor über 20 Jahren an meinem Ford Taunus und weiß seit dem, dass manchmal ein Abzieher nötig ist, aber mindestens ein Dorn und ein Hammer, um die alten Lagerschalen auszutreiben. Und eine große Portion Fett. Und eine trockene Garage, eine saubere Werkbank und ein Schraubstock, um die neuen Lagerschalen einzupressen. Und Glück, dass sich alle relevanten Schrauben nach so vielen Jahren überhaupt lockern lassen. Anbieten kann ich ein paar massive Treppenstufen, einen matschigen Straßenrand, eine grüne Acryldecke und klassisches Schrauberwerkzeug. Wo mein Abzieher ist weiß der Gott, aber der ist heute bei der Geburt seines Sohnes irgendwo in einem Stall im nahen Osten und hat genug zu tun.</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 250px"><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2012/01/DSCF2073.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img title="Bloß nichts verbummeln" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2012/01/DSCF2073-240x190.jpg" alt="Bloß nichts verbummeln" width="240" height="190" /></a><p class="wp-caption-text">Bloß nichts verbummeln</p></div>
<p>Im Netz schreiben sie von allen erdenklichen Varianten. Von &#8220;kein Problem, 08/15 und in 30 Minuten gemacht&#8221; bis hin zu &#8220;das ist der Horror, die alten Schrauben abgerissen, hat das ganze Wochenende gedauert!&#8221; ist alles dabei. Einig sind sich die Autoren dieser rechtschreibfehlerschwangeren Artikel in einer Tatsache: Bevor ich die Bremsscheibe, in die beide Lagerschalen lustigerweise eingepresst sind, runternehmen kann muss der Bremssattel ab. Okay. Der ist mit zwei Inbusschrauben am Achsschenkel befestigt. Inbusschrauben!!! Welcher Idiot hat sich denn sowas ausgedacht??? Wenn die nach 16 Jahren fest sind und sich rund gnabbeln ist das Wochenende gelaufen&#8230; das darf allerdings nicht passieren. Ich brauche dieses Auto in genau 5 Stunden, um mit meinen Kindern zur Kirche zu fahren. Sie erinnern sich &#8211; heute ist Heilig Abend&#8230; Santa sei Dank, ich kann diesbezüglich schon nach wenigen Minuten Entwarnung geben. Der energisch aufgesteckte Inbus mit dem Wagenheber-Hebel als Verlängerung irgendwo im Radkasten hinter dem Stoßdämpfer passt, und nach Anwendung kurzer, aber brachialer Gewalt (gepaart mit einem Urschrei des Gewaltanwendenden) knackt der Bolzen am Bremssattel mit einem Ruck aus seiner jahrealten Parkposition in einen gelösten Zustand. Dass mich das plötzlich freigelassene Drehmoment dieses *Knacks* einen großen Teil der Haut meiner linken Hand über den inneren Radkasten verteilen lässt ist ein vernachlässigbarer Kollateralschaden angesichts der Tatsache, nun die Bremsscheibe abnehmen zu können und das Radlager zu erreichen. Wunden verbinden kann ich später.</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 250px"><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2012/01/DSCF2075.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img title="In Ermangelung eines Schraubstocks" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2012/01/DSCF2075-240x190.jpg" alt="In Ermangelung eines Schraubstocks" width="240" height="190" /></a><p class="wp-caption-text">In Ermangelung eines Schraubstocks</p></div>
<p>Auf den ehrwürdigen Treppenstufen am Straßenrand meines kleinen Häuschens Baujahr 1953 sitzt es sich eigentlich bei jedem Wetter recht bequem. Einige Nachbarn kommen kopfschüttelnd vorbei, aufgedonnert und geschminkt auf dem Weg zur Weihnachtsgans, zu Würstchen mit Kartoffelsalat oder zu Schmorbraten. Was man so heute Mittag geplant hat. Im stärker werdenden Regen setze ich einen Dorn mit dem Hammer Schlag für Schlag auf den Lagerschalen an und treibe sie aus ihrer langjährigen Beziehung zur Bremsscheibe raus. Das geht wie geplant und ist auch dringend nötig, denn das Krawall verursachende Lager entblößt sich bereits und gibt seine kleinen Kugeln aus dem Verbund des Ringes willenlos frei. Wenn ich daran denke, dass da ein gesamtes Autogewicht drehend drauf lag&#8230; na egal. Anscheinend ist mir der Heilige Geist hold, oder das schwindende Jahr zeigt sich doch noch unerwartet versöhnlich. Die alten sind raus, ich bin nicht nasser als vor 30 Minuten (was daran liegt, dass ich da schon durch nass war) und im Radio spielen sie Wham&#8217;s &#8220;Last Christmas&#8221;. Ich mag das ja. Und irgendwie macht der ganze Quatsch sogar ein bisschen Laune&#8230;</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 250px"><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2012/01/DSCF2077.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img title="Und wieder alles reinkloppen" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2012/01/DSCF2077-240x190.jpg" alt="Und wieder alles reinkloppen" width="240" height="190" /></a><p class="wp-caption-text">Und wieder alles reinkloppen</p></div>
<p>Denn Schrauben schockt, wenn Schrauben erfolgreich ist. Mit einer großen Stecknuss und den alten Lagerschalen treibe ich mit leicht irrem Blick und Weihnachtslieder schmetternd die neuen Schalen wieder in die gereinigte Bremsscheibe. Lege die Lager ein, schmiere große Mengen (irgendwie viel zu flüssiges) Fett in die Walzen und die Kappe und bau das Ding wieder zusammen. Reinige die Bremsscheibe und setze sie auf die Steckachse. Ziehe den Bremssattel fest. Stelle das Spiel ein und fixiere das Lager mit der Kronmutter und einem neuen Splint. Wie jetzt? Das geht alles einfach so? Hat 2011 etwa letztendlich doch kapituliert??? Ist der ganze Scheiß, der ganze Dreck und all das Leid dieses unglaublich stressigen Jahres etwa tatsächlich&#8230; zu Ende? Es ist Euch ein Heiland geboren. Lachen Sie meinetwegen über mich, aber in diesem rechten hinteren Radlager meines Passat Variant spiegelt sich ab heute alles, was ich vom Jahr 2012, welches inzwischen begonnen hat, erwarte.</p>
<p>2012 wird keinen Lärm mehr machen. Das Einläuten des neuen Jahres lief ohne große Probleme, und die Wunden aus dem letzten Jahr werden verheilen. Wenn ich dabei nass geworden bin &#8211; das trocknet wieder. Die lockeren Schrauben konnte ich fest ziehen, alle beweglichen Teile sind gut gefettet. Und vor allem wird das Ding eins tun - rund laufen und mich bis zum Horizont bringen. Dorthin, wo die Sonne aufgeht.</p>
<p>Was erwartet Ihr vom neuen Jahr? Schreibt es auf. Umfassend und wortgewaltig. Ich glaube an die Macht der Buchstaben und den kleinen Wunschbrunnen dieser fröhlichen Gemeinschaft hier. Prost! <img src='http://www.autobildblog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Sandmann</p>
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		<title>Ich sage der A7 leise &#8220;servus&#8221;</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Dec 2011 05:14:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sandmann</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Pendeln]]></category>
		<category><![CDATA[Stau]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bin angekommen. Ich bin nicht weg. Aber es geht weiter. Immer weiter. <a href="http://www.autobildblog.de/2011/12/19/ich-sage-der-a7-leise-servus/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 810px"><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/12/IMG_0909.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img title="Ist der TDI mir peinlich?" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/12/IMG_0909.jpg" alt="Ist der TDI mir peinlich?" width="800" height="600" /></a><p class="wp-caption-text">Ist der TDI mir peinlich?</p></div>
<p>Was ist denn hier bloß in den letzten Wochen los? Also, hier, auf der <strong>A7 zwischen Kiel und Hamburg</strong>? Ich pendel die Strecke regelmäßig seit Anfang September, und immer war mehr oder weniger alles okay. Das hat sich geändert. In diesen Tagen und Wochen wohnt hier jeden, JEDEN Morgen ein respektabler Stau ab Quickborn. Für die Südlichter unter Ihnen &#8211; das ist vom klassischen Nadelöhr Elbtunnel noch runde 25 Kilometer entfernt, damit hat es also nichts zu tun. Na denn. Das geht so nicht weiter. Also setze ich meine Papiertüte auf den Kopf und fahre die Strecke heute in dieser Form ein letztes mal&#8230;</p>
<p><span id="more-7949"></span></p>
<p><img title="Weiterlesen..." src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" alt="" />Ich weiß, ich behauptete anderes. Aber pendeln macht <em>nicht</em> glücklich.</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 250px"><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/12/IMG_0903.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img title="Regen, Regen, Regen" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/12/IMG_0903-240x190.jpg" alt="Regen, Regen, Regen" width="240" height="190" /></a><p class="wp-caption-text">Regen, Regen, Regen</p></div>
<p>Zumindest nicht im Winter, wenn es kalt und nass ist. Und wenn die Zeit zum Arbeitsplatz <em>eigentlich</em> locker für einen entspannten Ritt mit Musik und Kaffee genügt &#8211; aber eben nicht, wenn einige tausend Mobil-Idioten ohne Grund einen allmorgendlichen, 18 Kilometer langen Stillstand verursachen. Dann hört der Spaß auf. Heute habe ich allerdings große Hoffnungen, pünktlich zu kommen&#8230;</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 250px"><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/12/IMG_0906.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img title="Grün soll ja beruhigend wirken" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/12/IMG_0906-240x190.jpg" alt="Grün soll ja beruhigend wirken" width="240" height="190" /></a><p class="wp-caption-text">Grün soll ja beruhigend wirken</p></div>
<p>Nachdem mein schulpflichtiges Töchterchen nebst ihrem tonnenschweren, überdimensional großen Ranzen an ihrem &#8220;Arbeitsplatz&#8221; abgesetzt ist (heute ein bisschen früher als sonst), scheuche ich murmeltiertagmäßig wie jeden Morgen den Diesel in Kiel über den Zubringer auf die Autobahn. Er knurrt zufrieden und umschummert mich mit wohliger Wärme und fast kompletter grüner Tachobeleuchtung, während draußen die Welt untergeht. So stark geregnet hat es dieses Jahr gefühlt noch nie. Sie will es nochmal wissen, die Autobahn. Fordert sie mich heraus? Darauf lasse ich mich lieber nicht ein, denn es ist noch recht früh, vor mir liegen rund 100 Kilometer und drei bis vier neuralgische Punkte, an denen erfinderische Menschen in ihren Autos irgendwann ab 6:30 Uhr einfach stehen bleiben. Im Regionalsender R.SH lachen sie schon darüber und stöhnen voller geheucheltem Mitleid, wenn die aktuellen Staulängen bekannt gegeben werden. Heute sind es nur 7 Kilometer &#8211; ab besagtem Quickborn. Das klingt in meinen Ohren wie ein Lottogewinn.</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 250px"><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/12/IMG_0908.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img title="Hallo Stau, da bist du ja" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/12/IMG_0908-240x190.jpg" alt="Hallo Stau, da bist du ja" width="240" height="190" /></a><p class="wp-caption-text">Hallo Stau, da bist du ja</p></div>
<p>7 Kilometer, das ist quasi im Zeitplan mit integriert. Dann kann mir heute eigentlich nichts mehr passieren <img src='http://www.autobildblog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Und während aus der tiefschwarzen, regenschwangeren Nacht ein wenig Morgendämmerung aufsteigt steht wie angekündigt auch schon alles auf Höhe der Raststätte <em>Holmoor</em>. Das ist bei Quickborn. Dort könnte ich jetzt natürlich mit meinem uncoolen Kombi raufziehen und ein leckeres Frühstück futtern, aber dann komme ich zu spät zur Arbeit. Angesichts meiner momentanen noch durchaus möglichen Pünktlichkeit ergehe ich mich daher in einem semi-entspannten Stakkato aus Schalten, Kuppeln und Bremsen und versuche kindlich-verspielt, das im Takt der sehr bemühten Scheibenwischer zu choreografieren. Kaffee? Klar, warum nicht. Ich habe doch unlängst im Beifahrerfußraum einen fest installierten, doppelten original VW Zweitassen-Cupholder entdeckt, allein dafür hat sich der Erwerb des Passat schon gerechnet!</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 250px"><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/12/IMG_0910.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img title="Heute mal entspannt" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/12/IMG_0910-240x190.jpg" alt="Heute mal entspannt" width="240" height="190" /></a><p class="wp-caption-text">Heute mal entspannt</p></div>
<p>Milchkaffee. Mein lieber Freund. Ich singe eine Ode an deinen Geschmack, eine Ballade über deinen Geruch, ein Loblied auf dein Koffeein. Wie viele wartende Stunden hast du mir auf diesem flachen Stück Asphalt von oben nach unten quer durch Schleswig-Holstein schon angenehm erwärmt. Und heute tust du es wieder, wärend die Sintflut prasselnd auf die Gemeinde der Sünder niedergeht und droht, sie alle miteinander wegzuwaschen. Niemand hier um mich rum hat mitgedacht und rechtzeitig eine Arche gebaut. Sie werden alle jämmerlich ersaufen. Heute wäre so ein Tag, da beschlösse ich, mir für die Zukunft eine Monatskarte der Deutschen Bahn zu kaufen. Jedoch ich bleibe im Konjunktiv, aufmerksame Leser werden sich erinnern, dass ich eingangs darüber philosophierte, diesen Ritt heute final zu reiten. So oder so. Was den Genuss des Kaffees allerdings nicht trübt, aber so langsam kann es auch gern mal weitergehen.</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 250px"><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/12/IMG_0911.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img title="Uhrenvergleich. Passt." src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/12/IMG_0911-240x190.jpg" alt="Uhrenvergleich. Passt." width="240" height="190" /></a><p class="wp-caption-text">Uhrenvergleich. Passt.</p></div>
<p>Wird die Zeit nun etwa doch wieder knapp? Ich kann meine dicke Uhr durch die Tüte nicht so gut sehen&#8230; Nein. Passt noch, und am Horizont sehe ich erste Autos schon wieder rollen. Ich werde diese Staupädagogik niemals verstehen, genau so wenig wie ich das kontraproduktive Verhalten bundesdeutscher Baustellen jemals deuten könnte. Die Verzweiflung darüber überlasse ich anderen, ich kann schließlich auch nicht ändern, dass es jeden Abend dunkel wird. Aber ich ziehe meine Konsequenzen, und die lauten hier und heute: <em>A7, du kannst mich mal am Arsch lecken</em>! Entschuldigen Sie. Aber das musste jetzt mal raus. Doch weiter im Pendeltext, wie kann ich denn heute Morgen noch dafür Sorge tragen, dass meine erstaunlich gute Laune nicht wieder im durch den Starkregen aufgeweichten Boden versickert? Musik. Wo ich doch neulich in der letzten Fahrt des Benz noch so meine Probleme mit ihrer Abwesenheit hatte, aber hier und heute verfüge ich USB-bestickt über eine große Auswahl himmlischer Audio-Belanglosigkeiten!</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 250px"><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/12/IMG_0912.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img title="Mainstream Musik" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/12/IMG_0912-240x190.jpg" alt="Mainstream Musik" width="240" height="190" /></a><p class="wp-caption-text">Mainstream Musik</p></div>
<p>Nehmen wir doch einmal das blonde Retorten-Casting-Brüllerchen <em>Kelly Clarkson</em>. Unfassbarer Mainstream, nicht mal eine besonders gute Stimme. Aber in der richtigen Minute am richtigen Tag, wenn man das Radio gerade so laut aufdreht, dass der Regen ausgeblendet wird, die Bässe trocken um die Füße kribbeln aber die Höhen nicht in den Ohren scheppern&#8230; dann, ja <em>dann</em> ist Frau Clarkson eine Offenbarung. Ich muss nicht über sie nachdenken, mich durchflutet eine Mischung aus treibende Rhytmen und pianösen Klangteppichen. Die junge Dame löst so manch schrilles Geschrei in einer wunderbaren, manchmal unerwartet schönen Melodie auf. Andere mögen ihren Tag mit melancholischer 5-Ton-Musik oder den schlimmen Ereignissen im In- und Ausland auf Deutschlandfunk-Kultur beginnen, ich persönlich lasse mich da lieber ein wenig berieseln. Und schon löst sich der Stau auf <img src='http://www.autobildblog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 250px"><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/12/IMG_0913.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img title="Angekommen. Endlich." src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/12/IMG_0913-240x190.jpg" alt="Angekommen. Endlich." width="240" height="190" /></a><p class="wp-caption-text">Angekommen. Endlich.</p></div>
<p>Irgendwann komme ich immer (aber manchmal auf Umwegen) da an, wo ich hinwill. Heute und wohl auch in Zukunft passiert das unter uneigennütziger Zuhilfenahme von Rudolf, dem treuen Rentier. Der dicke Volkswagen scheint mich anzulächeln, weil ich so derbe pünktlich bin, dass ich sogar noch Zeit für ein Foto finde. Ich habe Rudolf noch gar nichts davon erzählt, dass er ab heute nicht mehr so hektisch durch die Gegend getreten werden wird. Ich bin angekommen. Ich bin nicht weg. Aber es geht weiter. Immer weiter. Jeden Tag neu, jeden Tag anders, welch wundervolle Mystik in diesen Worten. Rudolf kühlt leise tickend ab und guckt mir ahnungslos hinterher. Der Gute. Alles weitere klären er und ich vielleicht mal am nächsten Wochenende unter vier Augen, die stattfindenden Veränderungen müssen zunächst einmal sacken. Er wird es verstehen.</p>
<p>Sandmann</p>
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		<title>Ein letztes mal Super tanken&#8230;</title>
		<link>http://www.autobildblog.de/2011/12/10/ein-letztes-mal-super-tanken/</link>
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		<pubDate>Sat, 10 Dec 2011 08:30:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sandmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sandmanns Audi V8]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich drehe den Schlüssel rum und ziehe ihn aus dem Schloss. Kiel. Das war's. <a href="http://www.autobildblog.de/2011/12/10/ein-letztes-mal-super-tanken/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein mal noch unter dem Stern über den Highway&#8230;</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 805px"><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/12/03.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img title="Tanke schön, ein letztes mal Super" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/12/03.jpg" alt="Tanke schön, ein letztes mal Super" width="795" height="600" /></a><p class="wp-caption-text">Tanke schön, ein letztes mal Super</p></div>
<p>Und dann ist Schluss. Schluss mit Super Bleifrei! Bei aller Landstraßen-Romantik, aber ich habe die Kosten selbst bei einem für dieses Modell moderaten Verbrauch von gut 10 Litern auf 100 Kilometern unterschätzt. Auch wenn ich sie ganz leicht hätte ausrechnen können, aber so sind wir Männer nun mal. Spielkinder, die ihr Spielzeug bis kurz vor Walhalla verteidigen. Mit der A7 ist im Jahr 2012 für mich auch Schluss. Aber das ist eine andere Geschichte, heute geht es zunächst ein weiteres mal auf die beliebte Achse zwischen Kiel und Hamburg&#8230;</p>
<p><span id="more-7912"></span></p>
<p><img title="Weiterlesen..." src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" alt="" />Silver Bells *dschingeling* Silver Beeeeeells *ringelding*</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 250px"><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/12/01.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img title="Soundlos aber mit Kaffee" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/12/01-240x190.jpg" alt="Soundlos aber mit Kaffee" width="240" height="190" /></a><p class="wp-caption-text">Soundlos aber mit Kaffee</p></div>
<p>It&#8217;s Christmas-Tiiiiiime in the cityyyy&#8230; *hach* meine Weihnachts-CD mit den guten alten amerikanischen Liedern läuft seit mehr als 10 Jahren immer um diese Zeit in meinem Auto auf Heavy Rotation. Ich höre sie mir einfach nicht über <img src='http://www.autobildblog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Doof nur, dass mein Radio inzwischen in den Rudolf, den Passat TDI, eingezogen ist. Vier weitere Radios mit Euro-Steckern liegen in meiner Garage, das sollte also kein Problem sein&#8230;? Von wegen. Das original Daimler Radio sagt SAFE und bittet um den Code. Hab ich nicht. Das vorher in den Rudolfeingebaute VW Beta sagt SAFE und bittet um den Code. Verdammt. Hab ich nicht. Ein weiteres VW Gamma will überheblicherweise auch einen Code und ein viertes ganz altes Blaupunkt geht erst gar nicht an. Na super. Und jetzt? Ich fahr doch nicht die ganze Strecke ohne Musik&#8230;?</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 250px"><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/12/02.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img title="Schrecklich müde" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/12/02-240x190.jpg" alt="Schrecklich müde" width="240" height="190" /></a><p class="wp-caption-text">Schrecklich müde</p></div>
<p>Nö. Brauche ich auch nicht. Wenn man um 6:00 Uhr aufsteht, kann man parallel zum Kaffee kochen auch noch zwei oder drei Alben auf sein Telefon bügeln und diese anschließend über die Freisprecheinrichtung hören. Das ist angeblich noch nicht mal verboten. Wenn man aber um 6:00 Uhr aufsteht, wird einem bei dem aktuellen Wetteraußerdem das ganze Drama der Müdigkeit, der Dunkelheit und der Pendel-Verzweiflung bewusst. Als ich dieses Bild von mir sah, bekam ich ein bisschen Angst. Wie alt war ich doch gleich&#8230;? Egal &#8211; hallo A7. Heute einmal ohne Verkehrsfunk, aber da ist ja sowieso der klassische Stau wegen Nichts ab Quickborn. Des Daimlers Tank ist eigentlich wegen des angedachten Verkaufs schon schön leer gefahren, wer hätte gedacht, dass ich da nochmal was reinkippen muss?</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 250px"><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/12/04.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img title="Lass laufen, kann dauern" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/12/04-240x190.jpg" alt="Lass laufen, kann dauern" width="240" height="190" /></a><p class="wp-caption-text">Lass laufen, kann dauern</p></div>
<p>Muss ich aber. Kalt ist es außerhalb des Wagens. So kalt, dass ich in der Dunkelheit fröstelnd wieder die letzten Verkehrsnachrichten aus meinem Küchenradio erinnere, die mir etwas von Frost, Glätte und einigen Unfällen erzählten. Jetzt stehe ich hier an der Autobahntankstelle, lasse Unmengen von überteuertem Autobahnsuper in den schier endlos großen Tank gluggern und besinne mich meines Heckantriebs und meiner Sommerreifen. Aber eigentlich ist dieses Auto jetzt ja auch gar nicht hier unterwegs, das war ja nur wegen dieses LKW, der am Freitag vor mir auf die Straße&#8230; und der Zulassungsstelle, die dann&#8230; aber hören wir auf. Wenn Sie brav auf Facebook mitgelesen haben (<a title="Sandmanns Welt" href="http://www.facebook.com/pages/Sandmanns-Welt/108050592588799" target="_blank">Sandmanns Welt</a>) kennen Sie die Geschichte, freuen sich genau wie ich darüber, dass ich noch am Leben bin und finden dementsprechend genau wie ich Glätte und Sommerreifen vor diesem Hintergrund gar nicht so schlimm <img src='http://www.autobildblog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  *glugger*</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 250px"><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/12/05.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img title="Das macht sich auf der Quittung gut" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/12/05-240x190.jpg" alt="Das macht sich auf der Quittung gut" width="240" height="190" /></a><p class="wp-caption-text">Das macht sich auf der Quittung gut</p></div>
<p>Stop! Heute muss ich ja gar nicht für den Gegenwert des schweizer Bruttoinlandprodukts volltanken, heute reicht ja der mittlere Schluck, der mich die insgesamt 200 Kilometer überbrücken lässt. *klick* Vielleicht ein historisches Foto, gar nicht nur wegen der 42, sondern weil wir in einigen Jahren wahrscheinlich mal wieder über einen Literpreis von 1,59 schwärmen werden. Heute ist das TEUER! Aber was soll ich machen, ich habe erst ab morgen eine andere Wahl. Ich lege noch ein Käsebrötchen und zwei Croissants oben drauf und begebe mich wieder in die kuschelige Wärme des stuttgarter Sternenkreuzers. Besser, ich rutsche heute nicht mehr irgendwo gegen, der alte Herr ist bereits bei ebay beboten worden, es wäre mir sehr unangenehm, ihn nicht im beschriebenen Zustand abzugeben&#8230;</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 250px"><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/12/06.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img title="Bahn frei hinter dem guten Stern" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/12/06-240x190.jpg" alt="Bahn frei hinter dem guten Stern" width="240" height="190" /></a><p class="wp-caption-text">Bahn frei hinter dem guten Stern</p></div>
<p>Nach und nach dämmert es im Norden. Den leichten Schneebesatz an den Rändern sehe ich gar nicht, und das Auto schnurrt elegant und geradeaus wie immer auf der heute einmal erstaunlich freien A7. Nur die Musik in meinen Ohren geht mir gewaltig auf den Keks, was habe ich da bloß für einen Mist raufkopiert? Und die Ohrstöpsel drücken. Also raus damit, so ein Reihensechszylinder hat ja an sich schon ein recht schönes Laufgeräusch, heute lasse ich das einmal als Synfonie der letzten Reise durchgehen. Und bemerke erst kurz vor Hamburg, dass ich trotzdem leise Weihnachtslieder summe. Es geht einfach nicht ohne Musik. Aber das verlangt ja auch niemand von mir.</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 250px"><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/12/07.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img title="Alles muss dokumentiert werden" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/12/07-240x190.jpg" alt="Alles muss dokumentiert werden" width="240" height="190" /></a><p class="wp-caption-text">Alles muss dokumentiert werden</p></div>
<p>Höhe Schnelsen Nord, also kurz vorm Dreieck Nord-West ist IMMER Stau, und so habe ich hier noch die Möglichkeit, einen Social Media Wunsch zu erfüllen. Ein Foto von mir, wie ich ein Foto von mir mache <img src='http://www.autobildblog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Das Internet ist mindestens so verrückt wie dieses Auto, aber dem Internet werde ich treu bleiben. Ein bisschen Wehmut steckt schon in mir, denn dieser Daimler fährt sich für seine 24 Jahre und 400.000 Kilometer wunderbar erhaben und elegant. Er schnurrt wie am Gummiband gezogen vorwärts und hat eigentlich genau den Zweck erfüllt, zu dem ich ihn vor 4 Monaten gekauft habe: Er hat mich jeden einzelnen Tag sorgenfrei und bequem zwischen Kiel und Hamburg befördert, alles was er dafür als Gegenleistung haben wollte war ab und an ein Schluck Motoröl und etwas häufigen einen Tank voller Super. Allerbest. Er ist und bleibt unzerstörbar!</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 250px"><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/12/08.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class=" " title="Morgensonne über der Elbe" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/12/08-240x190.jpg" alt="Morgensonne über der Elbe" width="240" height="190" /></a><p class="wp-caption-text">Morgensonne über der Elbe</p></div>
<p>Hallo Morgensonne. Wo kommst du denn auf einmal her? Ich hasse die kalte Jahreszeit, in der ich diesen wunderbaren gelben Ball über der Elbe immer erst zu sehen bekomme, wenn ich schon an meinem Schreibtisch sitze. Und das warme Ding verschwindet außerdem schon wieder, lange bevor ich mich überhaupt in mein Auto setze und den Heimweg antrete. Das kann doch nicht gesund sein, oder? Aber was ist schon gesund in diesen Tagen? Der Mercedes, der ist gesund, und bei einer Wochenration von 1000 Kilometern sind auch so langsam alle Tankstellen zwischen Hamburg Othmarschen und Kiel Mitte gesund. Schön. Sandmann unterstützt vor sich hin kröpelnde Pächter und kurbelt die Mineralölindustrie nachhaltig an. Haha. Und *schnipps* ist der Arbeitstag auch schon wieder rum und ich gleite tatsächlich ein letztes mal auf den Federkernstuhl im Benz&#8230;</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 250px"><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/12/09.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img title="Und täglich grüßt das Musmeltier" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/12/09-240x190.jpg" alt="Und täglich grüßt das Musmeltier" width="240" height="190" /></a><p class="wp-caption-text">Und täglich grüßt das Musmeltier</p></div>
<p>Auf den Rückstau in Richtung Norden zwischenBahrenfeld und Schnelsen-Nord, der auf genau so viel Nichts beruht wie der Hinstau, kann ich mich verlassen. Der wartet immer brav auf mich, wo soll er denn auch hin? Die butterweich schaltende Automatik werde ich ab morgen vermissen, der Passat hat ein 5-Gang-Getriebe und wird mich in diesen Situationen schön sportlich kuppeln und schalten lassen. Das ist sie also, meine letzte Fahrt in meinem ersten Mercedes. Unspektakulär. Beruhigend unaufgeregt. Sie können sich nach wie vor vermutlich nicht vorstellen, welche Gelassenheit mir ein Auto gibt, was einfach nur funktioniert. Weil Sie das von Ihren Autos wohl nicht anders gewohnt sind. In Sandmanns Welt ist das anders, aber das wissen Sie ja <img src='http://www.autobildblog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Ich drehe den Schlüssel rum und ziehe ihn aus dem Schloss. Kiel. Das war&#8217;s. Du hast mir gute Dienste geleistet, mein lieber W124. Jetzt begib dich zu einem liebevollen Käufer, der deinen Wert zu schätzen weiß. Und du weißt ja &#8211; man sieht sich immer zwei mal im Leben&#8230;</p>
<p>Sandmann</p>
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		<title>Für eine Handvoll Dollar durch den Winter</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Dec 2011 16:46:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sandmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sandmanns Audi V8]]></category>

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		<description><![CDATA[Sandmann kauft sich... *nnghhhhh* ... einen KOMBI! <a href="http://www.autobildblog.de/2011/12/04/7906/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption alignnone" style="width: 810px"><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/11/k-2011-11-23-11.10.06.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img title="Der Nasenbär" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/11/k-2011-11-23-11.10.06.jpg" alt="Der Nasenbär" width="800" height="600" /></a><p class="wp-caption-text">Der Nasenbär</p></div>
<p>Ich verkünde das offizielle Ende einer Mini-Ära. Drei Monate ich und der dicke Daimler, das war aus Komfortgesichtspunkten durchaus eine positiv colorierte Grenzerfahrung. Und auch wenn der Durst des alten Herren mit 10 Litern Super für seine Leistung und sein Alter angemessen ist &#8211; für einen Pendler mit einer Strecke von 200 Kilometern am Tag geht das zu sehr ins Geld. Für die Taler könnte ich mir lieber ein paar schöne entspannte Tage an der Seite meines halbfinnischen Fräulein Altonas gönnen. Aber Bahn fahren will ich auch nicht jeden Tag. Also? Es muss ein anderes Auto ran, erstmal, eines mit genügsamem Durst und der Robustheit einer Deutschen Eiche. Am Freitag geht es über ein paar Umwege Richtung Thüringen. Sandmann kauft sich&#8230; *nnghhhhh* &#8230; einen KOMBI!</p>
<p><span id="more-7906"></span><strong>AAAAAAHH!</strong> Ich höre Sie schreien. Zurecht.</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 250px"><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/11/IMG_0814.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img title="Es BAHNT sich etwas an!" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/11/IMG_0814-240x190.jpg" alt="Es BAHNT sich etwas an!" width="240" height="190" /></a><p class="wp-caption-text">Es BAHNT sich etwas an!</p></div>
<p>Aber wurde in der Vergangenheit nicht schon sehr viel geschrien, wenn es um meine Autos ging? <strong>AAAH</strong> Sandmann fährt einen Audi V8, was für eine umweltvernichtende Spritschleuder! <strong>AAH</strong> Sandmann hat sich einen Citroen XM gekauft, einen französischen Diesel, spinnt der? <strong>AAAH</strong> Sandmann hat seinen V8 abgegeben! <strong>AAAH</strong> Sandmann fährt im Winter einen K70 durch Salz und Schnee. <strong>AAAH</strong> Sandmann hat einen grottenlangweiligen Daimler mit Heckantrieb. <strong>AAH</strong>?</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 250px"><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/11/Route.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img title="Alle Wege führen nach Rom" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/11/Route-240x190.jpg" alt="Alle Wege führen nach Rom" width="240" height="190" /></a><p class="wp-caption-text">Alle Wege führen nach Rom</p></div>
<p>Jetzt fAAAHhre ich zunächst mit der Bahn, und zwar morgen früh, am Donnerstag, von Kiel nach Hamburg. Im Gepäck Nummernschilder, Bargeld und ein Autoradio. Donnerstag Abend geht es nach der Arbeit von Hamburg nach Berlin, vielleicht zum letzten mal in Sachen Liebe. Nein, don&#8217;t Drama, die Liebe ist noch da, Berlin muss weichen. Ist ja auch viel zu weit weg. Und am Freitag früh tragen die Gleise mich dann nach Mühlheim in Thüringen. Wo ich hoffentlich irgendwann gegen Mittag ankommen werde. Und was wartet da auf mich? Ein Nasenbär. Nein, nicht ganz, sondern der facegeliftete Nachfolger des so genannten Urmodells ohne Kühlergrill. Ein Passat Baureihe 35i Kombi, 110PS TDI und ein bisschen Getüdel wie Fensterheber und Anhängerkupplung. &#8220;Angeschwatzt&#8221; von unserem Steffen G. und offensichtlich mit gutem Leumund.</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 250px"><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/11/k-2011-11-23-11.16.56.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img title="Emdener Sachlichkeit" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/11/k-2011-11-23-11.16.56-240x190.jpg" alt="Emdener Sachlichkeit" width="240" height="190" /></a><p class="wp-caption-text">Emdener Sachlichkeit</p></div>
<p>Einer von Millionen. Er ist groß und zuverlässig, verbraucht so gut wie nix und wird mich über den Winter bringen, ohne mir das Portemonnaie leer zu fressen. Glaube ich. Da ich mich in der Vergangenheit immer sehr weit aus dem Fenster gelehnt hatte, was Kombis betrifft (<a title="Kombi? - Braucht man nicht" href="http://www.sandmanns-welt.de/kombi-braucht-man-nicht/" target="_blank">Kombi &#8211; braucht man nicht</a>) werde ich mich in den kommenden Wochen nicht ohne Papiertüte auf dem Kopf auf Fotos zeigen können. Und das mir. Vergeben Sie mir. Ich bin es schlicht leid, Unsummen von Geld jeden Tag in die Luft zu blasen. Aber ich werde nicht vernünftig, jedenfalls nicht dauerhaft. Ich verspreche an dieser Stelle, dass der Passat eine temporäre Erscheinung sein wird und ich im kommenden Jahr irgendwann wieder ein RICHTIG geiles Auto fahren werde. So oder so. <img src='http://www.autobildblog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Wird die Bahn pünktlich sein? Wird diese Katze im Sack ähnlich zuverlässig schnurren wie mein stuttgarter Reihensechser? Wird mich die Karre noch am selben Freitag von da unten bis nach Kiel tragen, wo ich vor 18:00 Uhr die KFZ Zulassungsstelle erreichen muss? Na los. Bemitleiden Sie mich und geben Sie mir alle Passat-TDI-Tipps, die Sie erübrigen können&#8230;</p>
<p>Sandmann</p>
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		<item>
		<title>Wenn Bayern E-deen haben&#8230;</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Nov 2011 05:36:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sandmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sandmanns Audi V8]]></category>

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		<description><![CDATA[Ay liebe Blog-Gemeinde, da bin ich mal wieder &#8211; mit ein paar Informationen von den Bayerischen Motorenwerken. Die BMW (Forschung und) Technik GmbH ist 25 Jahre alt geworden und hat zu einer Tagesveranstaltung geladen. Nun bin ich bekanntermaßen nicht der &#8230; <a href="http://www.autobildblog.de/2011/11/28/wenn-bayern-e-deen-haben/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ay liebe Blog-Gemeinde,</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 697px"><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/11/P0027629.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img title="Park dich selbst..." src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/11/P0027629.jpg" alt="Park dich selbst..." width="687" height="502" /></a><p class="wp-caption-text">Park dich selbst...</p></div>
<p>da bin ich mal wieder &#8211; mit ein paar Informationen von den Bayerischen Motorenwerken. Die<strong> BMW (Forschung und) Technik GmbH</strong> ist 25 Jahre alt geworden und hat zu einer Tagesveranstaltung geladen. Nun bin ich bekanntermaßen nicht der Welt größter Fan der Marke, fühle mich aber seit den zwei Woche im steuergerätüberfrachteten 7er der innovativen Technik in den neuen Autos irgendwie verbunden. Und mein &#8220;<em>Verrückt, was man heute alles in <strong>Autos</strong> einbaut</em>&#8221; &#8211; Eindruck hat sich vor Ort durchaus gefestigt. Einsteigen müssen Sie noch selbst. Den Rest übernimmt auf Wunsch Ihr BMW. Sinnvoll? Na, schauen wir uns das doch einmal an!</p>
<p><img title="Weiterlesen..." src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" alt="" /><span id="more-7890"></span></p>
<p><img title="Weiterlesen..." src="../wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" alt="" />Ich mag am liebsten Autos aus den 70ern.</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 250px"><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/11/ZT_Team03.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img title="Menschen hinter der Technik" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/11/ZT_Team03-240x190.jpg" alt="Menschen hinter der Technik" width="240" height="190" /></a><p class="wp-caption-text">Menschen hinter der Technik</p></div>
<p>Bin ich dann heute hier falsch? Nein, nicht ganz. Irgendwann in meinem früheren Leben belegte ich mal den Physik Leistungskurs, hab anschließend eine Ausbildung zum Kommunikationselektroniker bewältigt und dann noch so etwas wie Physik studiert. Ich bin demnach der allgegenwärtigen Elektronik gegenüber offen und aufgeschlossen, wenn auch sekptisch ob ihres Einsatzes in einem grobschlächtigen Kasten aus Metall mit Öl und Schmutz und jährlichen Temperaturschwankungen zwischen -20° und +35°. Kann das gut gehen? Die Redner<em> Prof. Freyman</em> (Geschäftsführer der Technik GmbH), <em>Prof. Wahlster</em> (Chef des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz) und BMWs Motorsportdirektor <em>Theissen </em>glauben daran. Die Zeit wird es zeigen.</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 250px"><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/11/P3255583.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img title="Hände vom Steuer" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/11/P3255583-240x190.jpg" alt="Hände vom Steuer" width="240" height="190" /></a><p class="wp-caption-text">Hände vom Steuer</p></div>
<p>Das Auto von Morgen &#8211; nein, so lange dauert es gar nicht mehr, das Auto von heute Nachmittag! &#8211; steckt nicht nur voller Sensoren, sondern ist auch weitestgehend <strong>vernetzt</strong>. Mit sich selbst, mit anderen Autos und mit einer Steuerzentrale, wie dies schon bei<em> BMW Connected Drive</em> praktiziert wird. Ob man das mag, sei einmal dahin gestellt. Ob es sinnvoll ist, entscheiden Sie selbst. Ich gehe ja inzwischen mit dramatischen Schritten über die 40 rüber und freue mich beispielsweise über einen elektronischen Assistenten, der in der Lage ist, bei einem Totalausfall<strong> </strong>meiner Person am Steuer genau dieses zu übernehmen und mich und mein Auto sicher an den Straßenrand zu lenken. Unter Berücksichtigung des mich umgebenden Verkehrs. Und einen Notruf abzusetzen. Dieses Modul ist in der Entwicklung und wird in Zukunft vielleicht dem einen oder anderen Senioren das Leben retten. Wenn Sie also irgendwann einmal von einem BMW überholt werden und am Steuer eine bewusstlose Person sitzt&#8230; freuen Sie sich über innovative Technik.</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 250px"><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/11/MG_1809.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img title="Engstellenassistent" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/11/MG_1809-240x190.jpg" alt="Engstellenassistent" width="240" height="190" /></a><p class="wp-caption-text">Engstellenassistent</p></div>
<p>Jetzt wird&#8217;s eng! Sie müssen nicht unbedingt ein Pendler auf der A1 zwischen Hamburg und Bremen sein, um zu wissen, wie unangenehm es in <strong>Baustellenengpässen </strong>ist. Wenn Sie rechts neben sich einen dicken Lastwagen haben und nicht so genau einordnen können, ob Sie mit Ihrem 2 Meter breiten 7er da überhaupt dran vorbei kommen. Auf der Geburtstagsparty der Bayern stellt man uns weltexklusiv den neuen <strong>Engstellenassistenten </strong>vor. Er schaut sich den verbleibenden Platz vor und neben dem Auto an und weist Sie mit Halbkreisen im Head-Up-Display auf notwendige Gegenmaßnahmen hin. Parallel werden die Lenkkräfte am Steuer härter oder weicher, um Sie so sanft auf die Mitte der Engstelle zu bringen.</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 250px"><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/11/P90056915.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img title="Bauch einziehen" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/11/P90056915-240x190.jpg" alt="Bauch einziehen" width="240" height="190" /></a><p class="wp-caption-text">Bauch einziehen</p></div>
<p>In einem Parcours außerhalb der BMW-Welt dürfen wir in kleinen Gruppen dieses System selbst &#8220;<em>erfahren</em>&#8220;. Für mich ein Novum mit Gänsehautgarantie, denn ich bin schon nicht mit den piepsenden Signalen der Einparkhilfen befreundet und verlasse mich lieber auf meine Augen und mein Gehör. Und wenn mein Navigationssystem behauptet, ich soll da links in das große wassergefüllte Loch fahren, denke ich logisch und lasse es bleiben. Kenne ich mein Auto gut genug, um selbst zu entscheiden, ob ich vielleicht einfach einmal hinter dem Laster bleibe, bis die Baustelle zu Ende ist? Ich weiß nicht. Die anderen Kollegen jedenfalls sind begeistert. Die Technik selbst funktioniert einwandfrei, sie unterstützt unsichere und ängstliche Fahrer &#8211; und an ABS habe ich mich letztendlich ja auch gewöhnt.</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 250px"><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/11/DriveStickCar_10.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img title="Fahren mit dem Joystick" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/11/DriveStickCar_10-240x190.jpg" alt="Fahren mit dem Joystick" width="240" height="190" /></a><p class="wp-caption-text">Fahren mit dem Joystick</p></div>
<p>Und wenn Sie gar nicht mehr ins <em>Lenkrad </em>greifen wollen? Dann gibt es ebenfalls gute Nachrichten, die Sie auch begeistern werden, wenn Sie Flugsimulatoren und andere Daddelspielchen am PC mögen: Das Auto mit Joystick! In Ihrer rechten und linken Hand haben Sie einen <strong>Drivestick</strong>, mit dem Sie alle Grundfunktionen des Fahrzeugs kontrollieren können. Dank der &#8220;Steer and brake by wire&#8221; Technik werden die Steuerung und die Bremskraft bei neuen Autos komplett elektronisch übertragen. Es gibt keine Lenkstange oder ein mechanisches Bremsleitungssystem mehr, Elektromotoren verarbeiten die Steuerbefehle des Fahrers. Diese Technik macht rechnergesteuert den Joystick als Eingabemedium möglich und ist auch schon in der praktischen Testphase. Es ist momentan aber eine gewaltige Rechenleistung nötig, um den Wagen nachvollziehbar reagieren zu lassen. Spannend, doch ich persönlich mag ja mechanische Kraftübertragung ganz gern. Dann weiß ich wenigstens, dass mein schief stehendes Lenkrad als Ursache einen überfahrenen Kantstein hat. Und nicht einen falschen Modus in der Bodelektronik. Bin ich engstirnig?</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 250px"><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/11/P0011689.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img title="Sie alle wissen von einander" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/11/P0011689-240x190.jpg" alt="Sie alle wissen von einander" width="240" height="190" /></a><p class="wp-caption-text">Sie alle wissen von einander</p></div>
<p>Okay. Und bei so viel Sensorik <strong>vernetzen </strong>wir noch zusätzlich die meisten Autos, um Informationen auszutauschen. Über Ihr Handy können Sie heute schon dem bösen Datensammler Google mitteilen, wo Sie gerade sind und wie schnell Sie sich bewegen. So können Stauprofile und Verkehrsaufkommen berechnet werden. Und noch ein paar Sachen mehr, die man vielleicht gar nicht unbedingt will. Herstellerübergreifend arbeitet BMW mit dem <em>Deutschen Forschungszentrum für künstliche Intelligenz</em> an einem erweiterten System, welches auf drahtlosen Verbindungen zwischen den Autos untereinander und den Ampeln basiert. Es ist das Baby von <em>Prof. Wahlster</em>, und beim gemeinsamen Mittagessen erzählt er voller Elan von den vielfältigen (und tatsächlich sehr interessanten) Möglichkeiten.</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 250px"><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/11/P3255587.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img title="Workshops" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/11/P3255587-240x190.jpg" alt="Workshops" width="240" height="190" /></a><p class="wp-caption-text">Workshops</p></div>
<p>Kommt in einer Kurve plötzlich Glatteis, meldet das erste Auto allen anderen im Nahbereich die Gefahr. Habe ich einen dicken Lastwagen vor mir und sehe die rot werdende Ampel nicht, bekomme ich eine Warnung. Ist an einer Kreuzung ein zweites Fahrzeug auf Kollisionskurs mit mir, wird ab einem definierten Grenzbereich optisch und akustisch gewarnt oder sogar gebremst. Sehr interessant für Motorradfahrer, die von Autofahrern gern einmal übersehen werden. Vielleicht auch, weil diese von der sie umgebenden Elektronik ein wenig abgelenkt sind. Wann wird die Ampel da hinten rot? Oder grün? Mein Auto kann mir genau sagen, wie schnell ich unter Berücksichtigung der anderen Verkehrsteilnehmer fahren soll, um eine grüne Welle zu haben! Das spart Benzin und Nerven. Prof. Wahlster sagt, dass schon rund 17% der so ausgerüsteten Fahrzeuge genügen würden, um ein sicher arbeitendes System zu gewährleisten. Aber bitte weiterhin die Augen auf machen. Ich finde diesen Ausblick nicht uninteressant&#8230;</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 810px"><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/11/P3255595.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img title="Terminators Head up Display" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/11/P3255595.jpg" alt="Terminators Head up Display" width="800" height="600" /></a><p class="wp-caption-text">Terminators Head up Display</p></div>
<p>Modebewusste Piloten müssen ebenfalls nicht auf ihr HUD, ihr <strong>Head up Display</strong>, verzichten. Für die Segelregatten hat BMW den Prototyp einer Brille entwickelt, die ein unaufdringliches Display in das rechte Auge des Betrachters projiziert. Funktioniert. Und ist auch noch cool&#8230; Mein Audi V8 hat nicht einmal ein drittes Bremslicht, geschweige denn ein HUD. Aber ich muss mit retro-affiner Schamesröte im Gesicht zugeben, dass mich in meinen beiden Testwochen im vollausgestatteten 7er das HUD auf der Windschutzscheibe durchaus begeistert hat. Es ist unaufdringlich, ich muss den Blick nicht mehr von der Straße nehmen. Okay &#8211; damit bin ich einverstanden. Vielleicht merken Sie in einigen Nebensätzen, dass ich ansonsten dem Thema umfassende Steuerelektronik im Auto noch immer ein bisschen skeptisch gegenüberstehe&#8230;</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 250px"><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/11/P3255600.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img title="Schnipp - Cobra, übernehmen Sie." src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/11/P3255600-240x190.jpg" alt="Schnipp - Cobra, übernehmen Sie." width="240" height="190" /></a><p class="wp-caption-text">Schnipp - Cobra, übernehmen Sie.</p></div>
<p>&#8220;<em>70 Steuergeräte, über verschiedene Bus-Systeme miteinander verbunden, berechnen im neuen 7er BMW alle notwendigen Daten</em>.&#8221; Das ist eine Menge nicht immer kompatibles Gerechne, das wird (und muss) in Zukunft anders werden. In Planung sind 5 <strong>Domaincontroller</strong>, über ein &#8220;normales&#8221; LAN miteinander verbunden, jeder hat seinen eigenen Aufgabenbereich. Und wenn einer mit überlebenswichtigen Steuerfunktionen (Bremse, Motormanagement) ausfällt, übernimmt binnen Millisekunden sein Nachbar diese Funktionen. Um das zu demonstrieren darf der Sandmann mit einer dicken Schere ein wichtiges Datenkabel im Testkofferraum durchtrennen. *bzzz* alle Systeme dunkel. Oh. <img src='http://www.autobildblog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Man hat mir das falsche Kabel hingehalten, ich soll es doch nochmal mit&#8230; diesem hier versuchen. Und richtig, auf den Monitoren werden die Funktionen sofort übernommen, ein Demovideo läuft (in schlechterer Qualität, quasi im Notprogramm) weiter und die Kameras in der Front des Autos filmen unterbrechungsfrei. Ha. Das System ist noch in der Erprobung.</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 250px"><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/11/P90056930.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img title="Schlüssel? Braucht man nicht" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/11/P90056930-240x190.jpg" alt="Schlüssel? Braucht man nicht" width="240" height="190" /></a><p class="wp-caption-text">Schlüssel? Braucht man nicht</p></div>
<p>Zu guter Letzt widmen wir uns Ihrem persönlichen kleinen Liebling &#8211; Ihrem Handy. Inzwischen ist die Application-Manie so weit geschritten, dass ein iphone oder ähnliches für viele Menschen (wenn auch nicht für mich) ein unentbehrlicher, vielseitiger Begleiter geworden ist. Warum demnach nicht weiterhin grundsätzliche Funktionen des Alltags in ein Telefon &#8211; oder in den <strong>Autoschlüssel </strong>integrieren? In Zukunft werden Ihre persönlichen Daten in Ihrem Schlüssel gespeichert sein, außerdem Ihre Kreditkarte und verschiedene zu erledigende Aufgaben. Im Supermarkt das Portemonnaie vergessen? Das wird nicht mehr passieren, denn Ihren Schlüssel haben Sie auf jeden Fall dabei. &#8220;<em>Zahlen Sie doch einfach mit Ihrem guten Schlüssel</em>&#8221; könnte die Werbung lauten <img src='http://www.autobildblog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Der Schlüssel erinnert uns dank gespeicherter Einkaufsliste und vernetzter Supermarktkasse an vergessene Waren und sagt uns, dass wir schnell fahren sollen, damit der tiefgefrorene Fisch nicht auftaut. Er öffnet drahtlos Tür und Tor von Auto und Haus und informiert uns via Smartphone über alle mitteilenswerten Wehwehchen unseres Autos. Sind die Türen zu? Ist der Tank noch voll? Wann ist die nächste Inspektion? Bloß nicht die Batterien alle werden lassen&#8230;</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 250px"><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/11/P3255634.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img title="Come together" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/11/P3255634-240x190.jpg" alt="Come together" width="240" height="190" /></a><p class="wp-caption-text">Come together</p></div>
<p>Come together. Unglaublich viele Informationen über eine schöne neue Welt, in der mobile Vernetzung das A und O sein wird. Ich stelle mir in diesem Zusammenhang zwei große Fragen: Erstens &#8211; wird das alles so gut funktionieren und zur Serienreife gebracht werden, wie es die Ingenieure mit genialem Enthusiasmus planen? Und wird es auch nach Jahren noch in den Autos sicher rechnen und zuverlässig steuern? Und zweitens &#8211; werden es die Käufer annehmen und sich daran gewöhnen? Werden vernetzt kommunizierende Autos eines Tages ganz normal sein, egal, ob man es heute vielleicht verteufelt oder mit Skepsis betrachtet oder spannend findet? Ich pendel ein bisschen zwischen technik-affiner Neugierde und dem bleibenden Wunsch auf Selbstbestimmung. Ich möchte mir nicht alles aus der Hand nehmen lassen. Bei sicherheitsrelevanten Komponenten ist das okay, aber für mich ist ein Auto noch immer Mechanki, Blech und Öl. Und wenn ich nicht sehen kann, was da hinten so passiert, dann fahre ich langsam oder halte an. Aber neugierig bin ich schon&#8230;</p>
<p>Wie ist Ihre Einstellung dazu? Und bevor Sie die Elektronik verteufeln &#8211; denken Sie bitte einmal an eine Zeit vor 20 Jahren, als die ersten Mobiltelefone auf den Markt kamen. Sie haben doch bestimmt auch gesagt &#8220;<em>So was brauche ich nicht</em>&#8220;, oder? Und heute? Laden Sie sich google Maps, Telefonauskunft und Navigationssoftware auf Ihr Smartphone. Geben Sie der Zukunft doch auch im KFZ eine gedankliche Chance&#8230;</p>
<p>Ich setze mich jetzt trotzdem in meinen VW K70 mit &#8220;<em>no Chip on board</em>&#8221; und freue mich über langsames, selbstbestimmtes und unvernetztes Reisen. Aber das eine schließt das andere ja nicht aus, das ist eine andere Geschichte und eine andere Liga. Wir lesen uns außerdem noch in dieser Woche mit einigen Fotos und Berichten von seltsamen, genialen BMW Konzeptstudien aus dem Werkskeller, die Sie wohl noch niemals gesehen haben&#8230; Aber jetzt will ich erstmal<strong> Ihre Meinung..</strong>.</p>
<p>Sandmann</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Auftanken kontra Dunkelheit</title>
		<link>http://www.autobildblog.de/2011/11/21/auftanken-kontra-dunkelheit/</link>
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		<pubDate>Mon, 21 Nov 2011 19:00:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sandmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sandmann verreist]]></category>
		<category><![CDATA[Erholung]]></category>
		<category><![CDATA[Fornalutx]]></category>
		<category><![CDATA[Mallorca]]></category>
		<category><![CDATA[Sandmann]]></category>
		<category><![CDATA[Urlaub]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich werfe mal einen Begriff in den Raum: SONNE! <a href="http://www.autobildblog.de/2011/11/21/auftanken-kontra-dunkelheit/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aber kein Benzin. Ich brauche SONNE!</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 250px"><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/11/DSCF1580.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img title="treiben lassen" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/11/DSCF1580-240x190.jpg" alt="treiben lassen" width="240" height="190" /></a><p class="wp-caption-text">treiben lassen</p></div>
<p>Während draußen ein mittnovemberlich-kalter Sprühnebel-Regen in der montäglichen Abenddunkelheit niedergeht und die GANZ dunkle Jahreszeit uns allen noch bevorsteht, mache ich mir ein paar Gedanken, wie wir alle zusammen das alles weitestgehend unbeschadet überstehen können. Und werfe mal einen Begriff in den Raum: SONNE. Davon hat Petrus uns im Jahre des Herrn 2011 nicht viel gegeben, jedenfalls nicht in unseren nördlichen Breiten. Also haben mein halbfinnisches Fräulein Altona und ich unsere letzten Kröten zusammengefegt und vor ein paar Wochen eine kleine Flucht dorthin gebucht, wo man sie noch finden konnte. Die Sonne. Vier warme Tage in einem kleinen Bergdörfchen auf einer kleinen spanischen Insel in der großen Nebensaison. Das kostet nicht die Welt, hat aber definitiv Überlebensqualitäten. Lassen Sie sich von ein paar Bildern verzaubern&#8230;</p>
<p><span id="more-7858"></span>Es sind gar nicht so viele. Also&#8230; Bilder.</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 535px"><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/11/DSCF1521.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img title="wuselig, aber sehr warm" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/11/DSCF1521-525x143.jpg" alt="wuselig, aber sehr warm" width="525" height="143" /></a><p class="wp-caption-text">wuselig, aber sehr warm</p></div>
<p>Ich beginne die sich anbahnende Entspannung mit einem klassischen Prospekt-Panorama, auch wenn gerade dieses dem einen oder anderen Leser hier unentspannt vorkommen wird. Aber es sind gar nicht so viele. Also&#8230; Menschen. Sandstrand. Gut gelaunte badende Urlauber in warmem Wasser. Gewusel, aber angenehm gedämpft. Eine ruhige Bucht. Keine Hotelburgen. Kein Ballermann. Kein anderes Bier.</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 250px"><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/11/DSCF1490.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img title="entspannt baden geht anders" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/11/DSCF1490-240x190.jpg" alt="entspannt baden geht anders" width="240" height="190" /></a><p class="wp-caption-text">entspannt baden geht anders</p></div>
<p>Und wenn Sie eine NOCH ruhigere Bucht haben möchten, dann finden Sie die gleich nebenan. Da sind vielleicht so um die 20 Badegäste versammelt, und das liegt nicht allein an der Nachsaison, sondern am hier dramatisch brandenden Mittelmeer. Das läd nicht zum Baden ein, aber es rauscht gar wunderbar und lässt den Ruhesuchenden kein schlechtes Gewissen haben, wenn er später ohne nennenswertes Sightseeing im Dörfchen bei einem Kaffee versackt. In der warmen Mittagssonne. Inzwischen können Sie vielleicht erahnen, wo Sandmann und seine Liebste sich rumtreiben, fernab der gängigen Klischees und auch fernab der allgemein schlechten bundesdeutschen Wetterlage. Wir sind auf Malle, nein, auf <em>Mallorca</em>, uns stark distanzierend von der Schinkenstraße und der Biermeile rund um El Arenal, punktgelandet in dem kleinen Bergdörfchen <em>Fornalutx</em> im Norden der Insel. Links von uns ist Spanien, rechts von uns ist Afrika. Über uns ist die Sonne.</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 250px"><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/11/DSCF1456.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img title="Er fährt tatsächlich mal einen Smart!" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/11/DSCF1456-240x190.jpg" alt="Er fährt tatsächlich mal einen Smart!" width="240" height="190" /></a><p class="wp-caption-text">Er fährt tatsächlich mal einen Smart!</p></div>
<p>Zurück von der Küste in jenem kleinen Dörfchen. Ursprünglich plante ich einen Fahrbericht mit unserem Mietwagen, einem Smart ForTwo Automatik Vollplastik-Sonderedition. Den haben wir aber dermaßen selten genutzt (und zumeist ist SIE gefahren, was mich aus datenschutzrechtlichen Gründen erheblich am Fotografieren gehindert hat <img src='http://www.autobildblog.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  ), dass ich Ihnen das ersparen möchte. Nehmen Sie einfach mal soviel mit: JA, ich bin Smart gefahren und habe es überstanden. Und JA, ich bin mächtig genervt von der Ansage unseres Mietwagen-Anbieters: &#8220;<em>Wir berechnen Ihnen jetzt den vollen Tank, und Sie geben den Wagen nach Ihrem Urlaub einfach leer wieder ab&#8230;</em>&#8221; Was ist das denn für eine Regelung? Dabei sind es gar nicht so viele. Also&#8230; Liter. Wie soll ich denn so ein Sparwunder in vier Tagen leer fahren? Was für ein Beschiss. Aber das ist eine andere Geschichte. Zurück nach Fornalutx.</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 250px"><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/11/DSCF1429.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img title="Das beleuchtet die Seele" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/11/DSCF1429-240x190.jpg" alt="Das beleuchtet die Seele" width="240" height="190" /></a><p class="wp-caption-text">Das beleuchtet die Seele</p></div>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 250px"><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/11/DSCF1434.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img title="Noch lange nicht fünf vor zwölf" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/11/DSCF1434-240x190.jpg" alt="Noch lange nicht fünf vor zwölf" width="240" height="190" /></a><p class="wp-caption-text">Noch lange nicht fünf vor zwölf</p></div>
<p>Die Frau an meiner Seite entdeckt immer neue, wunderschön heimelige Gässchen und Plätzchen in dem kleinen Örtchen oben in den Bergen, während ich einparkend überlege, ob ich heute Abend aus Protest die kleine Recycling-Murmel mit einem Backstein auf dem Gaspedal im ersten Gang ein paar Stunden lang auf dem Parkplatz im Kreis fahren lasse.</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 250px"><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/11/DSCF1441.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img title="Einfach mal die Seele baumeln lassen" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/11/DSCF1441-240x190.jpg" alt="Einfach mal die Seele baumeln lassen" width="240" height="190" /></a><p class="wp-caption-text">Einfach mal die Seele baumeln lassen</p></div>
<p>Hier lässt mich allein schon der köstliche Kaffee unter den grünen, schattigen Platanen auf dem Dorfplatz zur Ruhe kommen. Links von mir liegt ein winzig kleines Kätzchen schnurrend auf einem Stuhl, rechts von mir wartet dampfend ein köstliches Schinken-Käse-Baguette auf seine Berufung und vor mir, am Horizont, sehe ich eine anmutige, aber nicht erdrückende Bergkette. Die ist da schon ein bisschen länger als wir alle und könnte vermutlich eine Menge Geschichten erzählen. Aber sie schweigt, das ist auch mal ganz angenehm. Die Bergkette meine ich jetzt. Wir kaufen im Anschluss an die Siesta <em>keinen</em> billigen Wein und kein trockenes Brot in dem kleinen La tía Emma supermercado, das alles gibt es in besserer Qualität in dem ebenfalls sehr überschaubaren, liebenswerten Pensiönchen am Dorfrand, in das wir uns einquartiert haben. Seinerzeit war es mal ein Nonnenkloster, daher sind es gar nicht so viele. Also&#8230; Zimmer. Genau 12. Sie können sich den tiefen, zufriedenen Seufzer gar nicht vorstellen (geschweige denn hören), den ich angesichts dieser Ruhe und Beschaulichkeit herauslasse&#8230; man möchte ins Gebet verfallen&#8230;</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 250px"><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/11/DSCF1579.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img title="So können Tage AUCH beginnen" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/11/DSCF1579-240x190.jpg" alt="So können Tage AUCH beginnen" width="240" height="190" /></a><p class="wp-caption-text">So können Tage AUCH beginnen</p></div>
<p>Vier kurze Tage lang alles vergessen. Eine grandiose Vorbereitung auf baldige monatelange Dunkelheit und einen anstrengenden Alltag. Jeder Morgen beginnt hier mit einem köstlichen Frühstück aus vorwiegend regionalen Produkten. Dann werde ich ein Buch lesen, vielleicht ein Glas Wein trinken, auf die Berge am Horizont gucken und live dabei sein, wie aus dem Tageslicht langsam die Dämmerung wird. Einfach nur zuschauen, wie die Schatten der Bäume länger werden und das Farbspiel auf den geschlossenen Augen dieser wundervollen Frau langsam von den bunten Tagestönen in die orangen Abendnuancen wechselt. Es sind nicht viele. Also&#8230; Tage, die wir hier sind. Und es ist eine Kunst, nicht schon nach zwei schönen, erholungsbetonten Abenden an diesem wunderbar winzigen 7&#215;3 Meter Pool mit Bergblick wieder an die bald anstehende Heimreise zu denken. Eine Kunst, die wir beide leider nicht sehr gut beherrschen.</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 535px"><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/11/DSCF1567.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img title="Horizonte" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/11/DSCF1567-525x135.jpg" alt="Horizonte" width="525" height="135" /></a><p class="wp-caption-text">Horizonte</p></div>
<p>Guten Abend Mallorca. Was bist du für ein wunderbares Eiland voller Geheimnisse und idyllischer Ecken fern des Bunga-Bunga-Tourismus. Was bietest du deinen Entdeckern für kulinarische Besonderheiten und was für eine sagenhaft warme Spätsommer-Sonne. Verdammt, schon wieder kommen mir die Tränen. Warum? Da draußen wartet in ein paar Tagen ein Winter auf uns, dessen Dimensionen zu dem Zeitpunkt noch nicht klar waren, aber vielleicht hatten wir so eine leise Ahnung. Manchmal klopft der Prolog der Katastrophe ja schon sehr früh leise an die Tür des Herzens und bittet mit unschuldigem Blick um Einlass.</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 250px"><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/11/DSCF1512.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img title="In der Ruhe liegt die Kraft" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/11/DSCF1512-240x190.jpg" alt="In der Ruhe liegt die Kraft" width="240" height="190" /></a><p class="wp-caption-text">In der Ruhe liegt die Kraft</p></div>
<p>Gelassenheit ist, wenn Sie die Ruhe für eine Pfeiffe bei schwindendem Tageslicht haben. Umringt von nichts als Frieden. Ein bisschen weiter talwärts im Orangenhain eiern leise gackernd und lallend die vom vergorenen Fallobst total besoffenen Hühner durch den Garten. Der Chef-Gockel macht sich schon einmal bereit, um morgen Früh um Punkt 5:30 Uhr sein Trauma in die Nacht zu krähen, das er erlitt, als ihm seine permanente Alkohol-Impotenz bewusst wurde und seine Hennen sich lieber mit den starken Möven von der Küste vergnügten. Eine kammgeschwollene Orangenlikör-Ballade. Grillen zirpen leise Liebeslieder. Von fern höre ich noch immer den Smart seine Runden auf dem Parkplatz kurbeln. Es beeindruckt mich, wie lange der mit einem Tank fahren kann! Es sind diese Augenblicke, in denen ich das Leben liebe. Die mit keinem Geld der Welt zu bezahlen sind.</p>
<p>Ich habe noch ein paar mehr davon, bleiben Sie neugierig. Und bis dahin &#8211; erzählen Sie mir von den ruhigen Momenten in <em>Ihrem</em> Leben. Wo kommen Sie zur Ruhe? Vielleicht kann ich ja noch etwas lernen&#8230;</p>
<p>Sandmann</p>
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		<title>Weihnachtszeit im Auto</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Nov 2011 21:00:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sandmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sandmanns Audi V8]]></category>
		<category><![CDATA[Beleuchtung]]></category>
		<category><![CDATA[Kerze]]></category>
		<category><![CDATA[Krippe]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachtszeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Prost. Ihr Garten ist heller beleuchtet als das Hamburger Bankenviertel und hat einen höheren Stromverbrauch als die Altstadt von Flensburg. Gut.  <a href="http://www.autobildblog.de/2011/11/17/weihnachtszeit-im-auto/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Es ist für uns eine Zeit angekommen&#8230;</em></p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 250px"><a href="http://www.autobildblog.de/files/2008/12/pc192047.JPG" rel="lightbox[mypostgallery]"><img title="Lasst uns froh und munter sein" src="http://www.autobildblog.de/files/2008/12/pc192047.thumbnail.JPG" alt="Lasst uns froh und munter sein" width="240" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">Lasst uns froh und munter sein</p></div>
<p><em>&#8230; die bri-hingt und eine-he goooße Freud.</em> <strong>Weihnachten</strong>. Bald geht es wieder los! Wenn Sie Kinder haben, wissen Sie, was ich meine. Wenn Sie selbst noch ein Kind sind auch. Und alle anderen? Aber nein, auch Sie, <em>Sie</em> oder gar <strong>Sie</strong> sind nicht die klischeehafte verhärmte Weihnachtshassergesellschaft, die zwei Monate lang nur von Konsumgeilheit, Hektik und Kommerzgedanken beherrscht wird, oder? Ist Weihnachten nicht viel mehr? Frostiges Regenwetter, jede Menge Lichterketten, prasselndes Ofenfeuer und fettes Essen. Und natürlich Glühwein! Prost. Ihr Garten ist heller beleuchtet als das Hamburger Bankenviertel und hat einen höheren Stromverbrauch als die Altstadt von Flensburg. Gut. Aber haben Sie ihr Schätzchen, ihr Auto, nicht irgendwie vernachlässigt??? Fühlt es auch den Geist der Weihnacht? Wenn nicht, habe ich ein paar Tipps.</p>
<p><span id="more-7839"></span></p>
<p>Zunächst besorgen Sie bitte zeitig den Weihnachtsbaum.</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 250px"><a href="http://www.autobildblog.de/files/2008/12/pc192045.JPG" rel="lightbox[mypostgallery]"><img title="Under the Christmas Tree" src="http://www.autobildblog.de/files/2008/12/pc192045.thumbnail.JPG" alt="Under the Christmas Tree" width="240" height="186" /></a><p class="wp-caption-text">Under the Christmas Tree</p></div>
<p>Wenn Sie den nämlich noch nicht haben, müssen Sie sich womöglich unangenehmen Fragen stellen. Außerdem ziehen die Preise für gut gewachsene Exemplare ab Anfang Dezember an, und Sie wollen doch niemanden mit einer Krüppelkiefer enttäuschen? Für 20 Euronen gibt es noch stattliche, buschige Exemplare. Und einen Kombi &#8211; braucht man nicht. Sauber eingenetzt passt das Nadelholz in nahezu jeden Kofferraum. Es verliert in diesem frischen Zustand noch nicht seine Pieker, die sie bei älteren Exemplaren dann im Sommer in ihrem Bikiniunterteil schmerzhaft wiederfinden. Aua. Ladung gesichert, Familie glücklich, dann können wir entspannt mit der Innendekoration des eigenen Autos beginnen.</p>
<p><strong>Lichterketten</strong> machen Spaß, beleuchten angenehm indirekt und versprühen eine charmante billige Club-Atmosphäre. Es gibt sie mit Außentransformator oder für den reinen Innengebrauch. Achten Sie in jedem Fall für ein ausreichend langes Verlängerungskabel, damit Ihre Weihnachtstour zu den Verwandten nicht an der nächsten Kreuzung abrupt unbeleuchtet zu Ende ist.</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 250px"><a href="http://www.autobildblog.de/files/2008/12/pc192069.JPG" rel="lightbox[mypostgallery]"><img title="Wisst ihr noch wie es geschehen?" src="http://www.autobildblog.de/files/2008/12/pc192069.thumbnail.JPG" alt="Wisst ihr noch wie es geschehen?" width="240" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">Wisst ihr noch wie es geschehen?</p></div>
<p>Neben den wunderschönen bunten Mond-und-Sterne Varianten bieten sich schlichte Ketten in der Farbe der Cockpitbeleuchtung an. Doch vorsicht! Zu helles Licht könnte Sie vom Straßenverkehr oder Ihrer Beifahrerin ablenken.</p>
<p><strong>Einen Stall mit Krippe</strong> haben alle zu Weihnachten im Wohnzimmer stehen. <em>Sie</em> sind anders und bauen ein besinnliches Szenario mit Ochs und Esel auf der Hutablage Ihres Autos auf. Achten Sie auf einen festen Halt besonders bei Maria und Josef, damit das Kind in der Krippe nicht in der nächsten Kurve Halbwaise wird.</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 250px"><a href="http://www.autobildblog.de/files/2008/12/pc192066.JPG" rel="lightbox[mypostgallery]"><img title="Könige aus Morgenlanden kamen reich und hoch geritten." src="http://www.autobildblog.de/files/2008/12/pc192066.thumbnail.JPG" alt="Könige aus Morgenlanden kamen reich und hoch geritten." width="240" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">Könige aus Morgenlanden kamen reich und hoch geritten.</p></div>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 250px"><a href="http://www.autobildblog.de/files/2008/12/pc192059.JPG" rel="lightbox[mypostgallery]"><img title="Doch es war sonst kein Raum in der Herberge" src="http://www.autobildblog.de/files/2008/12/pc192059.thumbnail.JPG" alt="Doch es war sonst kein Raum in der Herberge" width="240" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">Doch es war sonst kein Raum in der Herberge</p></div>
<p>Begeisterung nicht nur in der Nachbarschaft wird Ihnen sicher sein. Hut, Bibel und behäkelte Klorolle verschwinden tempörär im Kofferraum, um den Gesamteindruck nicht zu verwässern. Na? Wird Ihnen schon warm ums Herz? Immer noch nicht? Dann fehlt Ihnen noch:</p>
<p><strong>Der Tannenbaum</strong>. Unabdingbares Zubehör für die Weihnachtszeit in jedem Automobil. In Deutschland seit Jahren verboten und bei mir Anlass für immer wiederkehrende Verkehrskontrollen, aber zum Glück gibt es ja ebay. Ein Tannenbaum mit Lichtern <em>muss</em> einfach sein. Waghalsige Zeitgenossen klemmen noch eine echte Baumkerze in die Lüftungsgitter, um das Fest perfekt zu machen.</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 250px"><a href="http://www.autobildblog.de/files/2008/12/pc192064.JPG" rel="lightbox[mypostgallery]"><img title="Lieber guter Weihnachtsmann" src="http://www.autobildblog.de/files/2008/12/pc192064.thumbnail.JPG" alt="Lieber guter Weihnachtsmann" width="240" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">Lieber guter Weihnachtsmann</p></div>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 250px"><a href="http://www.autobildblog.de/files/2008/12/pc192048.JPG" rel="lightbox[mypostgallery]"><img title="Stille Nacht, heilige Nacht" src="http://www.autobildblog.de/files/2008/12/pc192048.thumbnail.JPG" alt="Stille Nacht, heilige Nacht" width="240" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">Stille Nacht, heilige Nacht</p></div>
<p>Abgesehen vom Duft nach verbranntem Cockpit (aber das ist eine andere Geschichte) wünsche ich mir an dieser Stelle weihnachtliche Wunderbäume im Disconter-Regal. <em>Weihrauch und Mhyrre</em> oder vielleicht <em>Ente mit Rotkohl</em> schließen eindeutige Marktlücken.</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 250px"><a href="http://www.autobildblog.de/files/2008/12/pc192061.JPG" rel="lightbox[mypostgallery]"><img title="Fürchtet euch nicht" src="http://www.autobildblog.de/files/2008/12/pc192061.thumbnail.JPG" alt="Fürchtet euch nicht" width="240" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">Fürchtet euch nicht</p></div>
<p>Wie verbringen Sie diese schönen Tage im kommenden Dezember? Erzählen Sie doch mal. Werden Sie auch Ihr Haus, Ihren Garten oder gar -ja???- Ihr Auto festlich schmücken? Geht es auf die lange Reise zu allen Mamas und Papas, die von <em>Ihnen</em>, die von <em>ihr</em> und dann noch zu den Omas und Opas und Tante Leni und Hermann, Otto und Rüdiger? Haben Sie denn überhaupt schon alle Geschenke? Oder genießen Sie einen besinnlichen Urlaub fern des hektischen Alltags, in einer festlich beleuchteten Welt? Was immer Sie vor haben &#8211; lassen Sie es ruhig angehen. Wenn nicht sonst, dann aber zumindest jetzt.</p>
<p>Wir haben ja erst Mitte November&#8230;</p>
<p>Sandmann</p>
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		<title>Autozubehör im Teleshop?</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Nov 2011 14:36:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sandmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auto-News]]></category>
		<category><![CDATA[Sandmanns Audi V8]]></category>
		<category><![CDATA[Autozubehör]]></category>
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		<category><![CDATA[Teleshopping]]></category>

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		<description><![CDATA[Wahnsinn im Teleshop <a href="http://www.autobildblog.de/2011/11/17/autozubehor-im-teleshop/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schlimmer gehts immer.</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 250px"><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/11/teleshopping.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img title="TopProdukte" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/11/teleshopping-240x190.jpg" alt="TopProdukte" width="240" height="190" /></a><p class="wp-caption-text">TopProdukte</p></div>
<p>Habe ich mich nicht vor einiger Zeit noch episch über die verblödenden Teleshopping-Kanäle und Dauerwerbesendungen im Deutschen Fernsehen aufgeregt? Ha. Gerade habe ich mein Nirvana gefunden. <img src='http://www.autobildblog.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' />  gniiihihi&#8230; Hier haben wir endlich mal einen Homeshopping Kanal, der hochwertige Produkte zu sagenhaften Preisen anbietet und auf gänzlich unaufdringliche Art den allgemeinen Autofahrer einfach nur&#8230; bereichert&#8230; Ich bin ja so glücklich und freue mich maßlos, Euch und Ihnen an dieser Stelle mal unverhohlene Superwerbung auf die Augen und auf die Ohren drücken zu können!</p>
<p><span id="more-7835"></span><img title="Weiterlesen..." src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" alt="" />Gibt es eigentlich Menschen, die sowas tatsächlich gucken? Kennen Sie solche Wesen? Erzählen Sie doch mal&#8230; Aber schauen Sie zunächst <img src='http://www.autobildblog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.<a href="http://www.autobildblog.de/2011/11/17/autozubehor-im-teleshop/">Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]</a></p>
<p>Was sagen Sie? Kommt an? Macht neugierig? Wenn Sie noch nicht genug haben gibt&#8217;s hier auch noch die offizielle Shopping Website <a title="Auto TV 24" href="http://www.auto-tv24.de/">www.auto-tv24.de</a> <img src='http://www.autobildblog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Sandmann</p>
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		<title>Vergänglichkeit</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Nov 2011 16:29:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sandmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sandmanns Audi V8]]></category>
		<category><![CDATA[Ford Taunus]]></category>
		<category><![CDATA[Sandmann]]></category>
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		<category><![CDATA[Ölpumpen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.autobildblog.de/?p=7738</guid>
		<description><![CDATA[Es gibt einen Platz in diesem Land, wo ich zwei Sommer meines Teenager-Daseins verbracht habe. <a href="http://www.autobildblog.de/2011/11/05/verganglichkeit/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Blog-Gemeinde,</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 250px"><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2010/08/vergangen01.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img title="Wie bei Dallas die Ölpumpen" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2010/08/vergangen01-240x190.jpg" alt="Wie bei Dallas die Ölpumpen" width="240" height="190" /></a><p class="wp-caption-text">Wie bei Dallas die Ölpumpen</p></div>
<p>es steht eine Zeit der Nachdenklichkeit ins Haus, vielleicht, weil schon bald wieder Weihnachten ist, vielleicht, weil einfach gerade jetzt Dinge passieren, die nicht immer schön sind, vielleicht, weil ich merke, dass ich älter werde. Und vergänglich bin. Es gibt einen Platz in diesem Land, wo ich zwei Sommer meines Teenager-Daseins verbracht habe. Wo ich mit meinem ersten eigenen Auto, gerade mal 15 Jahre alt (warum sind meine Eltern nicht eingeschritten???), fahren gelernt habe, und wo sicherlich die Wurzeln einer Autovernarrtheit gewachsen sind. Im Jahr 2011 bin ich an diesen Platz zurück gekehrt, nach über 25 Jahren zum ersten mal. Eigentlich fast durch Zufall. Und die wilden 80er Jahre sind wieder da.<img title="Weiterlesen..." src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" alt="" /></p>
<p><span id="more-7738"></span></p>
<p>Ein Gutshof mit Ländereien zwischen der B404 von Segeberg nach Kiel und Ascheberg. Hier wohnte damals eine Klassenkameradin aus meinem Jahrgang. Aber das ist eine andere Geschichte.</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 250px"><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2010/08/vergangen02.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img title="Da gabs noch kein Navi" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2010/08/vergangen02-240x190.jpg" alt="Da gabs noch kein Navi" width="240" height="190" /></a><p class="wp-caption-text">Da gabs noch kein Navi</p></div>
<p>Seit 25 Jahren bin ich nicht mehr an dem Wegweiser zum Gutshof vorbei gekommen. Hier haben wir meinen Ford Taunus, 1986 als 11-jähriges altes Auto für 100,- Mark gekauft, abstellen dürfen. Der Ablauf war zwei Sommer lang immer der gleiche: Zu zweit oder zu dritt setzen sich 15 &#8211; 16jährige Jugendliche, meist Sonntags, auf ihre Fahrräder. Einer (ich) hat einen gelben 5-l-Kanister dabei. An der Tankstelle in Ascheberg kaufen sie 5 Liter Super verbleit und fahren damit zu jenem gelbem Ford Taunus, kippen das gute Super in den Tank und machen einen ganzen Nachmittag damit die umliegenden Feldwege (alles Privatgelände, alles ohne Gefahren für Leib und Leben) unsicher. Die drei lernen wie von selbst fahren, werden von Woche zu Woche mutiger und wagen auch schon mal einen Drift durch die versandeten Wege. Hier lernen wir die Beherrschung eines heckgetriebenen Fahrzeuges in Kurven und Extremsituationen, hier lernen wir das Bergen eines sich der Beherrschung entziehenden und ins angrenzende Feld gedrifteten gelben Großserienfahrzeugs, hier sind wir drei Freunde fern vom schulischen Alltag und unseren Eltern. Ein Paradies.</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 250px"><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2010/08/vergangen03.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img title="Schlimm, schlimmer, ich" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2010/08/vergangen03-240x190.jpg" alt="Schlimm, schlimmer, ich" width="240" height="190" /></a><p class="wp-caption-text">Schlimm, schlimmer, ich</p></div>
<p>Ab und an hatten wir den Fotoapparat dabei (liebe Kinder, das war so einer, wo man nicht gleich sehen konnte, wie das Bild geworden ist, und man musste die Fotos ENTWICKELN lassen) und haben vor den Ölpumpen, die hier in Schleswig-Holstein weit verbreitet waren, posiert. Oder einfach banale Bilder gemacht, beim Reparieren des gebrochenen Lichtmaschinenhalters, beim Nachfüllen von Kühlwasser mit dem Gartenschlauch (Wacki, weißt du noch?) oder beim Flicken eines abgerissenen Endschalldämpfers. Die Sommer schienen kein Ende zu nehmen, sie waren warm und ohne Wolken. Mädchen waren sicherlich sekundär irgendwo vorhanden, aber wir drei hatten den Taunus und unseren ganz eigenen Road-Movie. Bis es dämmerte und wir wieder zurück mussten, nach Hause, zum Abendbrot.</p>
<p>Nun gut. That was then. Heute fahre ich die lange Allee entlang wie vor 25 Jahren, allerdings nicht mit einem Fahrrad und einem gelben Kanister auf dem Gepäckträger. Sondern mit einem 300-PS-Auto mit Allradantrieb und 4.2 Litern Hubraum, das fast 2 Tonnen wiegt und damals noch gar nicht geplant war. Jeeesus, 1986 hatten die gerade mal den V8 in der Pipeline, vom A8 aus Aluminium hat man noch nicht mal geträumt!</p>
<p>Alles ist anders. Der Platz, an dem &#8220;Charlie&#8221; (so habe ich den Taunus genannt) Tag und Nacht stand, ist jetzt eine schlichte Rasenfläche. Nichts erinnert mehr an den zugewachsenen Ort unter den Pappeln, neben zwei alten MAN Militärlastern. Ich komme mir ziemlich komisch vor und schalte das Abblendlicht aus, als ich in &#8220;unsere&#8221; damalige Fahrstrecke einbiege, ein langgezogener Weg zwischen den modderigen Erdbeerfeldern.</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 250px"><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2010/08/vergangen05.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img title="Alles noch da?" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2010/08/vergangen05-240x190.jpg" alt="Alles noch da?" width="240" height="190" /></a><p class="wp-caption-text">Alles noch da?</p></div>
<p>Zunächst noch auf Asphalt (heute mit jeder Menge Laub und Ästen übersäät) an einigen Gutshäusern vorbei führend, dann übergehend in einen holperigen Feldweg. Ich kenne noch jede Bodenwelle, so viele Male habe ich diesen Untergrund erfahren, so viele Male hat der Taunus seinen Blues auf diesen Pfaden gesungen! Da lief uns ein Reh vor den Kühler! Dortist uns der Endschalldämpfer abgerissen. Hierkonnten wir immer bis in den dritten Gang schalten. Ich bin wieder 16 Jahre alt, aber irgendwie ist das Gefühl bitter. Ich halte an der Stelle an, wo 1986 das obige Bild, wo ich mich aus dem hinteren Fenster lehne, entstanden ist. Der Schotterweg ist inzwischen zugewachsen, hier kommt nur noch selten jemand vorbei. Jeder Baum sieht mich an und fragt mich, was ich hier eigentlich will. Ich suche was. Aber hier kann ich es nicht mehr finden.</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 250px"><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2010/08/vergangen06.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img title="Nichts wie es war" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2010/08/vergangen06-240x190.jpg" alt="Nichts wie es war" width="240" height="190" /></a><p class="wp-caption-text">Nichts wie es war</p></div>
<p>Die Ölpumpen, die den Wendeplatz so herrlich in ein &#8220;Dallas&#8221;-Ambiente getaucht haben, sind alle abgebaut. Es hat sich wohl nicht gelohnt. Am Ende der Strecke, wo die große Förderpumpe vom Titelbild stand, stehen jetzt ein paar Bienenstöcke. Mich überkommt eine unglaubliche Traurigkeit. Das Leben geht weiter, auch wenn man nicht vor Ort ist. Der gelbe Taunus ist eines Tages einfach verschrottet worden, vermutlich haben wir seinerzeit einige Anwohner mit unseren motorisierten Sonntags-Ausritten genervt. Erst wurde er kaputt gehauen, dann war er einfach weg. Jetzt blicke ich über die Felder wie damals und frage mich, wo die Jahre geblieben sind. Und träume mich zurück in das Jahr 1986, wo meine größten Sorgen bevorstehende Physik-Klausuren und das Erscheinungsdatum der neuen Schülerzeitung waren&#8230;</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 250px"><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2010/08/vergangen07.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img title="Gute Nacht, Vergangenheit" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2010/08/vergangen07-240x190.jpg" alt="Gute Nacht, Vergangenheit" width="240" height="190" /></a><p class="wp-caption-text">Gute Nacht, Vergangenheit</p></div>
<p>Mit einem &#8220;PLOPP&#8221; hole ich mich zurück in das Jahr 2011, 25 Jahre nach diesem Sommer mit dem Taunus. Damals war es erst sechs Jahre her, dass meine Eltern sich getrennt haben. War Challenger eigentlich schon explodiert? Egal &#8211; 1986 ist der erste Wein gekeltert worden, der mir je etwas bedeutet hat. Ein Château de Mornag aus Tunesien! Ich lege den Mantel der Vergangenheit wieder zurück und lasse das gelbe Auto in Frieden ruhen. Und auch alle Geschichten, die mit dem Auffinden des Fotoalbums wieder hoch gekommen sind. Die Plätze sind noch da. Sie sehen anders aus, aber das tun wir ja auch. Denken Sie auch manchmal an damals? Was auch immer da war? Ich schließe mit einigen Worten von Patti Smith, seinerzeit &#8230;</p>
<p>&#8220;<em>Summer has gone, I can&#8217;t believe. It went so fast. Why do only the cold and lonely times seem to last?</em>&#8221;</p>
<p>Sandmann</p>
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		<title>Sie nannten ihn den Ruhepol</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Oct 2011 15:42:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sandmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sandmanns Audi V8]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Denkmal für ein unzerstörbares Automobil. Mir ist so danach, diesen Bericht mit den Worten &#8220;es begab sich aber zu der Zeit, da&#8230;&#8221; anzufangen Nun ist Weihnachten aber (noch) ein paar Wochen entfernt, und soooo alt ist dieses Auto ja &#8230; <a href="http://www.autobildblog.de/2011/10/21/sie-nannten-ihn-den-ruhepol/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Denkmal für ein unzerstörbares Automobil.</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 250px"><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/10/IMG_0487.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img title="Breitbeiniger Auftritt" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/10/IMG_0487-240x190.jpg" alt="Breitbeiniger Auftritt" width="240" height="190" /></a><p class="wp-caption-text">Breitbeiniger Auftritt</p></div>
<p>Mir ist so danach, diesen Bericht mit den Worten &#8220;es begab sich aber zu der Zeit, da&#8230;&#8221; anzufangen <img src='http://www.autobildblog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Nun ist Weihnachten aber (noch) ein paar Wochen entfernt, und soooo alt ist dieses Auto ja auch (noch) gar nicht. Aber er verleitet schon sehr zu klassisch-biblischen Formulierungen, dieser Mercedes-Benz, wie er da so in der Morgensonne steht wie eine von alten Ägyptern in Stein gemeißelte Botschaft des endgültigen Friedens. Wie eine von südamerikanischen Ureinwohnern in Tropenholz geschnitzte heidnische Maske der Ewigkeit. Wie eine von mittelalterlichen Handwerkern geschmiedete Gussform des Widerstands gegen die immerwährenden Naturgewalten. Liebe Leser, ich muss euch und Ihnen einfach ein paar Bilder zeigen und diesem Daimler ein Denkmal setzen für genau das, was er für mich sein soll. Ein anspruchsloser Wellenbrecher in den Fluten des Berufsverkehrs. Eine mich umgebende Burg mit dem Komfort eines Wohnzimmers. Eine blechgewordene Reinkarnation der Zuverlässigkeit! Prost.</p>
<p><span id="more-7612"></span></p>
<p><img title="Weiterlesen..." src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" alt="" />Nein, ich habe keine intime Affäre mit ihm.</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 250px"><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/10/IMG_0480.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img title="Zeitlose Dekadenz" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/10/IMG_0480-240x190.jpg" alt="Zeitlose Dekadenz" width="240" height="190" /></a><p class="wp-caption-text">Zeitlose Dekadenz</p></div>
<p>So einer bin ich nicht. Deshalb werde ich jetzt auch erstmal wieder völlig unemotional &#8211; keines meiner Autos habe ich je geliebt. Sie bekamen zu essen, manche mehr, manche weniger. Hatten sie Wunden, wurden sie verarztet. Ich behandle meine Fahrzeuge mit Respekt, aber sie werden für mich immer nur Transportmittel sein und auch bleiben. Was sie besonders macht sind einzig und allein die Geschichten, die ich mit ihnen erlebe. Das ist etwas, was einige Menschen wohl als &#8220;Seele&#8221; ihres Autos bezeichnen, und wenn ich den einen oder anderen Morgen im Wagen sitzend wegen irgendwelcher Defekte vornehmlich bei Regenwetter und Minusgraden leise oder laut vor mich hinfluche&#8230; habe ich durchaus weibliche Assoziationen. Bei dem hier aber nicht. Da gibt&#8217;s wenig zu fluchen und zu assoziieren, denn er springt nach drei Anlasserumdrehungen an und geht erst wieder aus, wenn ich den Schlüssel abziehe. So einfach kann das sein.</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 250px"><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/10/IMG_0481.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img title="Ein schöner Hintern?" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/10/IMG_0481-240x190.jpg" alt="Ein schöner Hintern?" width="240" height="190" /></a><p class="wp-caption-text">Ein schöner Hintern?</p></div>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 250px"><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/10/IMG_0491.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img title="hallo Doppelauspuff." src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/10/IMG_0491-240x190.jpg" alt="hallo Doppelauspuff." width="240" height="190" /></a><p class="wp-caption-text">hallo Doppelauspuff.</p></div>
<p>Oder auch so langweilig? Es kommt ganz darauf an wie Sie das sehen. Waren wir nicht gerade bei Assoziationen? Mein halbfinnisches Fräulein Altona hat beim Betrachten dieses Automobils einige ganz konkrete davon. Sie denkt an spießbürgerliche deutsche Beamte der 80er Jahre, mit Pullunder, langem Mantel und Cordhut. Ich kann sie vor mir sehen. Ich kann sie den Nachbarn beschimpfen hören, weil er um halb drei Uhr Mittags den Rasen mäht&#8230;</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 250px"><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/10/IMG_0483.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img title="Folgen Sie dem Stern" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/10/IMG_0483-240x190.jpg" alt="Folgen Sie dem Stern" width="240" height="190" /></a><p class="wp-caption-text">Folgen Sie dem Stern</p></div>
<p>Es gibt Autos, die zu ihren Zeiten schlimme, unbeachtete, Gähnen auslösende Gurken waren und heute, als Youngtimer oder Oldtimer, dieses Image abgelegt haben. Nehmen wir mal den Ford Taunus. Unser Nachbar, Herr Schulz damals in Uelzen hatte einen, und das war eigentlich GENAU so ein Beamter, wie meine Freundin ihn in den Daimler projiziert. Und geraucht hat er auch noch, wie ein Schlot. Der fuhr in den 80er Jahren so eine Kölner Kutsche. Der Taunus hat es aber heute irgendwie geschafft, cool zu sein, und das nicht erst seit Helge Thomsen und seinen bizarren Aktionen. Dieser Benz hier schafft das irgendwie nicht. Er ist noch immer spießig und langweilig. Vielleicht auch, weil noch so wahnsinnig viele von ihm auf unseren Straßen unterwegs sind? Achten Sie mal drauf, es fahren sogar noch Taxiunternehmer dieses Modell!</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 250px"><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/10/IMG_0485.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img title="Schlicht und Sickenfrei" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/10/IMG_0485-240x190.jpg" alt="Schlicht und Sickenfrei" width="240" height="190" /></a><p class="wp-caption-text">Schlicht und Sickenfrei</p></div>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 250px"><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/10/IMG_0484.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img title="Kombi? Braucht man nicht" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/10/IMG_0484-240x190.jpg" alt="Kombi? Braucht man nicht" width="240" height="190" /></a><p class="wp-caption-text">Kombi? Braucht man nicht</p></div>
<p>Aber wer hat denn auch behauptet, dass ich ein aufregendes Auto gesucht habe? Etwas mit brachialer Kraft und einer zeitloser Formensprache, die jeden Tag von neuem begeistert? Das habt ihr euch doch alles ausgedacht <img src='http://www.autobildblog.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Schon kommen im Netz Vorschläge, wie die Vorderachse neu gelagert werden kann, wie man die Schweller für die Ewigkeit konserviert und wann man den Motor am besten mal komplett zerlegt, damit er nochmal weitere 400.000 Kilometer schafft.</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 250px"><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/10/IMG_0488.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img title="Ein Schiff im Hafen Hamburgs" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/10/IMG_0488-240x190.jpg" alt="Ein Schiff im Hafen Hamburgs" width="240" height="190" /></a><p class="wp-caption-text">Ein Schiff im Hafen Hamburgs</p></div>
<p>Ach Kinders. Der Audi ist tot, es lebe der Audi. Das mag ja alles sein, aber ich habe doch in erster Linie eine große, gemütliche, billige und schnell zu bekommende Limousine gesucht, die mich nach dem Leckschlagen meines V8 erstmal zuverlässig von Kiel nach Hamburg bringt. Und viel mehr nicht. Manche nennen das &#8220;Winterhure&#8221; oder &#8220;Notlösung&#8221;, ein bisschen mehr ist es schon, aber wie schon geschrieben herrscht hier wenig bis keine Intimität. Der Funke springt nicht über. Noch nicht? Eigentlich sind es doch diese schlichten Details, die an heutigen, rundgelutschten Plastikwannen fehlen. Die klaren Kanten aus Stahl und Chrom und dieses Urvertrauen verbreitende Fahrgefühl hinter der langen Motorhaube, die ganz weit an ihrem vorderen Ende diesen Stern trägt. Schon klasse, wenn ich darüber nachdenke. Irgendwie.</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 250px"><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/10/IMG_0486.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img title="Ohne Firlefanz" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/10/IMG_0486-240x190.jpg" alt="Ohne Firlefanz" width="240" height="190" /></a><p class="wp-caption-text">Ohne Firlefanz</p></div>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 250px"><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/10/IMG_0482.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img title="Klassische Leuchtenelemente" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/10/IMG_0482-240x190.jpg" alt="Klassische Leuchtenelemente" width="240" height="190" /></a><p class="wp-caption-text">Klassische Leuchtenelemente</p></div>
<p>Über Geschmack können wir hier allerdings ewig streiten, und deshalb soll sich meine Lobhudelei, und das wird inzwischen ernüchternd angekommen sein, auch nicht mit emotionalem Karosseriedesign oder dem Biss rassiger italienischer Sportlimousinen vergleichen. Im Gegenteil. Bieder kann auch entspannt sein. Wenn bieder funktioniert. Und das tut es, wahrhaftig, das tut es.</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 250px"><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/10/IMG_0489.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img title="Gebrauchtwagenperspektive" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/10/IMG_0489-240x190.jpg" alt="Gebrauchtwagenperspektive" width="240" height="190" /></a><p class="wp-caption-text">Gebrauchtwagenperspektive</p></div>
<p>Er wollte schließlich schon zu seinen Neuwagenzeiten kein Brandstifter sein, sondern dem etwas besser betuchten Deutschen Arbeitnehmer ein gediegenes Wohnzimmer mit Reisevorzügen unter den Hintern geben. In Zeiten, wo es noch kein Null-Leasing und keine Reparaturflatrates gab. Warum nun aber ausgerechnet ein Taunus, der ja damals genau so langweilig war, heute irgendwie sexy ist kann ich Ihnen auch nicht sagen. Vielleicht, weil in ihm noch ein bisschen mehr Amerika und ein bisschen weniger Deutschland steckt? Ein bisschen filigrane Verspieltheit? Wer weiß das schon so genau. Ich habe hier jedenfalls eine Trutzburg ohne sonderliche Extras, in den späten 80er Jahren mal gebaut, um einen Menschen bequem und sicher von A nach B zu bringen. Nicht mal Airbags hat er. Aber er bringt mich Mensch bequem und sicher von A nach B.</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 250px"><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/10/IMG_0496.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img title="Niemals ohne den Segen aus dem Haus" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/10/IMG_0496-240x190.jpg" alt="Niemals ohne den Segen aus dem Haus" width="240" height="190" /></a><p class="wp-caption-text">Niemals ohne den Segen aus dem Haus</p></div>
<p>Folgen Sie mir doch mal nach drinnen. Durch die schwere, eine natürliche Geborgenheit vermittelnde Fahrertür. Eine gewisse Grundsicherheit strahlt dort natürlich auch meine Madonna aus, das hat sie auch schon im V8 ganz gut gemeistert. Auf dem serienmäßigen Echtholz der Mittelkonsole, das weitaus mehr nach Plastik aussieht als jeder beliebige Koreakunststoff habe ich sie liebevoll festgeklebt. So etwas wie Ablageflächen brauchte man damals noch nicht. Hier wacht sie hütend über die samt und sonders funktionierenden Instrumente und wird angenehm indirekt beleuchtet von den schummerigen Lämpchen in den klobigen Schaltern. Sie passt hier irgendwie rein. Genau wie mein Hut hinten auf der Hutablage zwischen den für Rückwärtseinparker mechanisch versenkbaren Kopfstützen.</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 250px"><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/10/IMG_0497.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img title="Schalter, die noch Schalter sind" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/10/IMG_0497-240x190.jpg" alt="Schalter, die noch Schalter sind" width="240" height="190" /></a><p class="wp-caption-text">Schalter, die noch Schalter sind</p></div>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 250px"><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/10/IMG_0495.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img title="80er Jahre Bedienpanel" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/10/IMG_0495-240x190.jpg" alt="80er Jahre Bedienpanel" width="240" height="190" /></a><p class="wp-caption-text">80er Jahre Bedienpanel</p></div>
<p>Ein Mercedes ist ein Mercedes ist ein Mercedes. Seit den späten 60er Jahren sind alle Schalter und Bedienelemente an der selben Stelle. Das soll den &#8220;Nach Hause kommen&#8221; Effekt erzeugen, sagen die Designer. Und sie haben recht. Auch wenn ich noch nie einen Mercedes hatte komme ich schon jetzt quasi nach Hause und muss schmunzeln, wenn ich mich in einen aktuellen, neuen Benz setze. Die Schalter sind tatsächlich noch immer alle da <img src='http://www.autobildblog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Aber heute sehen sie ein bisschen weniger nach Rubicks Zauberwürfel aus.</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 250px"><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/10/IMG_0494.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img title="Sandmann, lieber Sandmann..." src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/10/IMG_0494-240x190.jpg" alt="Sandmann, lieber Sandmann..." width="240" height="190" /></a><p class="wp-caption-text">Sandmann, lieber Sandmann...</p></div>
<p>Sandmann lieber Sandmann es ist noch nicht so weit. Wir sehen noch den Abendgruß, ehe jedes Kind ins Bettchen muss. Du hast gewiss noch Zeit.Ich könnte heulen. Kennen Sie das noch? Ohne diese paar Minuten am Abend ging bei mir als Kind GAR nichts. An Schlaf wäre nicht zu denken gewesen. Wo in den 70ern behütend Schlafsand in die müden Augen der kleinen Konsumenten gestreut wurde, ballern heute Egoshooter und Kurzvideos von enthaupteten Religionskriegsopfern über die Telefonbildschirme der Minderjährigen. Mich gruselt. Der Daimler kennt das alles nicht. Sein einziges digitales Entgegenkommen ist die Anzeige des Außenthermometers, damals der letzte Schrei. Vielleicht gelingt es ihm auch deshalb so gut, nahezu grenzenloses Vertrauen und gnädige Ruhe zu verströmen. Weil in seiner Zeit einfach mehr Ruhe war. Weil wir nicht alles und jedes aus der ganzen Welt auf dem Präsentierteller serviert bekommen haben. Hinter der Sandmännchen-Puppe ist die lange Haube zu erahnen. Machen wir sie doch mal auf!</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 250px"><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/10/IMG_0498.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img title="Da weiß man, was man hat" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/10/IMG_0498-240x190.jpg" alt="Da weiß man, was man hat" width="240" height="190" /></a><p class="wp-caption-text">Da weiß man, was man hat</p></div>
<p>Schauen Sie mal! Das sind noch Steuergeräte! Der Erfinder des ABS hat hier alles gegeben, und allein dieser Block von der Größe eines Schuhkartons zeigt mir, dass alles an diesem Auto ein bisschen überdimensioniert geplant wurde. Ohne Rotstift, ohne vorgegebene Parkhausbreiten und ohne quer eingebaute Sparmotörchen. So etwas war schlicht noch nicht nötig. Hier bricht keine hauchdünne Platine nach wenigen Jahren durch und legt die Steuerungselektronik lahm. Hier zeigt man noch materialintensiv, dass man zur Spitze der deutschen Automobilbaukunst gehört. Und lässt sich das auch 23 Jahre und 400.000 Kilometer später vom Sandmann bestätigen. Nicht, dass meine Meinung irgendwen interessieren könnte, aber wir schweifen ab. Felsen. Brandung. Und Kinder, die ins Bettchen müssen. Kommen wir zum Herzstück dieser Wanderdüne. Zu dem Klotz, der da verankert ist und der einfach so jeden Morgen wieder seine Arbeit verrichtet. Ohne Klagen.</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 250px"><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/10/IMG_0499.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img title="Reihe Sechs, ein Bollwerk" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/10/IMG_0499-240x190.jpg" alt="Reihe Sechs, ein Bollwerk" width="240" height="190" /></a><p class="wp-caption-text">Reihe Sechs, ein Bollwerk</p></div>
<p>Hier sehen Sie Technik, die jedem Motorraum-Ethiker den Schweiß in die Augen treibt. Heute verblendet man alles sauber mit Plastik und verleugnet gekonnt, was in einem Ottomotor eigentlich passiert. Da wird nämlich ein Benzin-Luft-Gemisch zur Explosion gebracht und treibt mit brutaler Kraft einen Stahlkolben nach unten. Hier, bei diesem längs eingebauten Reihensechszylinder kann man das noch ahnen. Aber nicht hören. Ich habe selten ein laufruhigeres Triebwerk erlebt als dieses. Der 260er schnurrt zufrieden und hachelt ohne Ehrfurcht einzuflößen, aber durchaus Kraft anzeigend seine katalysierten Abgase durch einen dezenten Doppelauspuff hinten links ins Freie. Übrigens die einzige mir bekannte Möglichkeit, den Sechszylinder vom Vierzylinder außen zu unterscheiden.</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 250px"><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/10/IMG_0500.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img title="Da gibts noch richtig was zu sehen" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/10/IMG_0500-240x190.jpg" alt="Da gibts noch richtig was zu sehen" width="240" height="190" /></a><p class="wp-caption-text">Da gibts noch richtig was zu sehen</p></div>
<p>Es ist das Gesamtkonzept dieses Boliden, was ihn zu eben diesem Bollwerk der Zuverlässigkeit macht. Vielleicht werden einige von Ihnen über meine Worte lachen, weil sie schon viel Ärger mit ihrem eigenen W124 gehabt haben oder weil ihr perfektionistischer Ansatz es nicht zulässt, dass sich ein Reihensechser an der Ampel auch mal einen schüttelnden Zündaussetzer gönnen kann oder dass überalterte Fulda Sommerreifen so ab 130km/h auch mal ein bisschen flattern. Das ist mir alles total egal. Und da kommen wir wieder zurück zum Anfang unserer kleinen Reise durch Sandmanns Pendelkarre. Sie hat sagenhafte 800 Euro gekostet und funktioniert einfach nur so vor sich hin. Jeden Morgen wieder. Sie ist nicht schön, aber sehr komfortabel. Und sie gibt bei allem Trutzburgcharakter zu jeder Zeit ein direktes Gefühl für die Straße und die gefahrene Geschwindigkeit! Wenn doch jedes einzelne Auto so eine Aura der Unzerstörbarkeit verströmen würde, ich glaube, der allgemeine Straßenverkehr verliefe wesentlich ruhiger und entspannter.</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 250px"><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/10/IMG_0492.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img title="Sonne Mond und Sterne" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/10/IMG_0492-240x190.jpg" alt="Sonne Mond und Sterne" width="240" height="190" /></a><p class="wp-caption-text">Sonne Mond und Sterne</p></div>
<p>Abspann. Es ist schon spät, der Sand in den Augen wirkt so langsam und morgen geht es ja schon wieder los. Wieder auf die Autobahn, mit einem dampfenden Kaffee in der rechten und dem riesengroßen airbaglosen Lenkrad in der linken Hand. Mit der oft viel zu warmen Heizung, den tuffigen Federkern-Stoffsesseln und dem Billig-Radio aus dem Supermarkt. Das Leben ist schön. Die Pendelei auch. Meistens. Und doch Zweifel ich. Vielleicht, weil ich noch keine Geschichten mit diesem Auto erlebt habe, die ihm eine Seele geben? Am Auto selbst liegen meine Zweifel jedenfalls nicht, eher an den sagenhaften Summen, die ich monatlich an den Tankstellen lasse. Das ist keine supergute Dauerlösung, aber welches Auto in diesen Dimensionen verbraucht schon wesentlich weniger als 10 Liter? Keins. Also muss ich mir andere Lösungen suchen, denn einen Kleinwagen werde ich nicht fahren. Vielleicht mal einen Opel Senator mit Digitaltacho&#8230;? Der wäre dann NOCH hässlicher als der ewige Daimler&#8230;</p>
<p>So. Das war der Abendgruß. Flimmerkiste aus. Wie stehen Sie zu den ungeliebten Limousinen der 80er Jahre, die noch zu jung für einen Klassiker, aber schon viel zu alt für den normal tickenden Deutschen sind?</p>
<p>Sandmann</p>
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		<title>Aller Morgen wieder</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Oct 2011 18:05:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sandmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sandmanns Audi V8]]></category>

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		<description><![CDATA[Was andere so gar nicht mitkriegen&#8230; Die vielen Millionen berufstätigen Menschen da draußen teilen sich auf in die Warum-auch-immer-Nicht-Pendler und die Pendler. Die Warum-auch-immer-Nicht-Pendler gehen oder fahren irgendwann zur Arbeit oder warum auch immer nicht, mal früher, mal später. Weil &#8230; <a href="http://www.autobildblog.de/2011/10/14/aller-morgen-wieder/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was andere so gar nicht mitkriegen&#8230;</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 250px"><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/10/IMG_0428.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img title="Mein ewiger Begleiter" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/10/IMG_0428-240x190.jpg" alt="Mein ewiger Begleiter" width="240" height="190" /></a><p class="wp-caption-text">Mein ewiger Begleiter</p></div>
<p>Die vielen Millionen berufstätigen Menschen da draußen teilen sich auf in die Warum-auch-immer-Nicht-Pendler und die Pendler. Die Warum-auch-immer-Nicht-Pendler gehen oder fahren irgendwann zur Arbeit oder warum auch immer nicht, mal früher, mal später. Weil sie selbständig sind oder flexible Arbeitszeiten haben oder von zu Hause aus ihren Lebensunterhalt verdienen. Oder sie bleiben gleich ganz ohne Arbeit zu Hause, das soll es ja auch geben. Die Pendler hingegen, und das sagt ihr Name ja schon, pendeln. Jeden Morgen und jeden Abend. Ich bin einer von ihnen, und ich entdecke ganz neue Facetten meiner Umwelt. Es gibt gute und schlechte Zeiten im Leben eines Pendlers, und je dunkler es ist, desto schlechter sind die Zeiten. Aber jeder Morgen ist anders, und eigentlich verdient ein jeder seine ganz eigene Erwähnung&#8230;</p>
<p><span id="more-7509"></span></p>
<p><img title="Weiterlesen..." src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" alt="" />Doch so weit will ich nicht gehen, das sprengt jeglichen Rahmen.</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 250px"><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/10/IMG_0419.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img title="Kalt ists" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/10/IMG_0419-240x190.jpg" alt="Kalt ists" width="240" height="190" /></a><p class="wp-caption-text">Kalt ists</p></div>
<p>War nicht gerade noch August? Nicht, dass es in diesem wettertechnisch eher zu vernachlässigenden Jahr 2011 einen Unterschied machen würde, ob es August oder November ist. Aber doch, gerade war noch August, da bin ich mir sicher, und einer der gefühlten Hauptunterschiede war der Stand (und die Kraft) der Sonne. Heute Morgen habe ich das erste mal den Eiskratzer wieder rausholen müssen &#8211; halt, Korrektur, wenn ich gewusst hätte, wo der schon wieder ist hätte ich ihn sicherlich rausgeholt. So musste mal wieder meine arme, fragile Parkscheibe herhalten, mit dem ersten zärtlichen Eisfilmchen kommt sie gerade so noch klar. Und wie jeden einzelnen Morgen setze ich mich dann in mein Auto und mache ein Foto von mir. Chronologien sind was feines. Heute frier ich. Gut, dass ich diesmal nicht auf Ledersitzen sitze.</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 250px"><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/10/IMG_0420.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img title="Väterchen Frost" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/10/IMG_0420-240x190.jpg" alt="Väterchen Frost" width="240" height="190" /></a><p class="wp-caption-text">Väterchen Frost</p></div>
<p>Rurr rurr rurr BROMMMMM! Ein beruhigendes Geräusch, wenn der alte Reihensechszylinder ohne Mucken anspringt und gierig die Kanaleinspritzung befüttert. Meine Burg aus Grauguss und Stahl. Treu, jeden Morgen, wer ist das denn schon. Um mich herum erbunten die Blätter an den Bäumen, der fortschreitende Oktober lässt keine Zweifel mehr am nahenden Winter und ich fahre in einen der letzten Sonnenaufgänge, die ich in diesem Pendeldurchgang erleben werde. Denn bald ist es auch um diese Zeit morgens stockdunkel. Aber in den Ferien, wenn ich keines meiner Töchterchen frühmorgens mit guter Laune und Schulbroten versorgen muss, kann ich ein paar Minuten länger schlafen und später losfahren. Schnurr, mein Daimler, schnurr auf die A7 und sag doch nicht schon immer viel zu früh, dass du mal wieder einen kleinen Schluck Öl haben möchtest <img src='http://www.autobildblog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 250px"><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/10/IMG_0421.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img title="Fahrn fahrn fahrn auf der Autobahn" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/10/IMG_0421-240x190.jpg" alt="Fahrn fahrn fahrn auf der Autobahn" width="240" height="190" /></a><p class="wp-caption-text">Fahrn fahrn fahrn auf der Autobahn</p></div>
<p>Wissen Sie was? Die immer gleiche Welt verändert sich mit jedem neuen Tag, und es ist irgendwie ein wunderbares Gefühl, mitzuerleben, wie die Jahreszeiten das immergleiche Szenario in ein immer anderes Licht tauchen. Macht mich die aufgehende Sonne poetisch? Dieser goldene Streifen am Horizont? Oder ist es die immer neue Musik, die ich mir in diesen Tagen durch die nicht so wunderbaren Lautsprecher meines dahingleitenden Autos anhöre? Heute Morgen ist mal Heather Nova dran, 300 Days at Sea. Ja, vielleicht ist es eher die Musik. Und bevor mein halbfinnisches Fräulein Altona jetzt beim Lesen kopfschüttelnd zurück zu irgend einer skandalösen Promi-Gossip-Website wechselt, weil ich ihr schon wieder viel zu viele Geigen ausgepackt habe, philosophiere ich lieber noch ein bisschen physikalisch dozierend über das werdende Tageslicht.</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 250px"><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/10/IMG_0435.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img title="Leben auf der Überholspur" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/10/IMG_0435-240x190.jpg" alt="Leben auf der Überholspur" width="240" height="190" /></a><p class="wp-caption-text">Leben auf der Überholspur</p></div>
<p>Noch vor 6 Wochen wäre es absurd gewesen, um diese Zeit mit angeschaltetem Licht zu fahren. Die Sonne hätte schon mit aller Kraft eher zum beherzten Benutzen der Klimaanlage aufgerufen. Heute nicht, es ist ja auch schon 6 Wochen später. Und alles ist ohnehin anders. Die Morgendämmerung, einen sonnigen Tag ankündigend, taucht das flache Holstein in ein mediterran anmutendes Licht. Diese Farbe, so habe ich in meinem Physikstudium gelernt, kommt durch den flachen Winkel, mit dem die Sonne durch die aus dieser Perspektive gesehen dann sehr dichte Atmosphäre durchstrahlt. Da bleibt eine Menge buntes Licht auf der Strecke, wird rausgebeugt und rausgestreut an dem ganzen Dreck da oben &#8211; und übrig bleibt ein leuchtendes Orange. Das soll mir recht sein, das ist nach Leuchtgelb eine meiner Lieblingsfarben.</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 250px"><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/10/IMG_0425.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img title="Kein Heiligenschein" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/10/IMG_0425-240x190.jpg" alt="Kein Heiligenschein" width="240" height="190" /></a><p class="wp-caption-text">Kein Heiligenschein</p></div>
<p>Heather schluchzt sich die Seele aus dem hübschen Leib, und ich kann links über dem ansonsten so grauen Neumünster die Sonne sehen. Darauf einen Kaffee. Glucks. Die anheimelnd beleuchtete Schaltkulisse des Daimlers ist wie geschaffen für eine Kaffeetasse, und in meiner Kanne ist noch fast ein ganzer heißer Liter. Mit Milch. Das wird bis kurz vor den Elbtunnel reichen <img src='http://www.autobildblog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Ist es nicht schön, einen langen einsamen Ritt durch das Land hin zu einem Job zu machen, der einen erfüllt, der Spaß macht? Und wenn man dann auch noch gern Auto fährt und gern Musik hört und durchaus auch mal gern allein mit sich und der Umgebung ist? Dann ist doch eigentlich mal alles gut, oder?</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 250px"><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/10/IMG_0429.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img title="machen wir es uns warm" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/10/IMG_0429-240x190.jpg" alt="machen wir es uns warm" width="240" height="190" /></a><p class="wp-caption-text">machen wir es uns warm</p></div>
<p>Durchaus ist es das. Über das 80er Jahre Schlimm-Furnier Wohnzimmerholz-Bedienteil drehe ich die legendäre, ja geradezu sagenhafte Heizung des 23 Jahre alten Stuttgarter Kantholzes ein bisschen höher und werde umgehend umschmeichelt mit einer Hitzewelle, die nach einem Aufguss schreit. Zum Mischen ist Fingerspitzengefühl gefragt, nix Klimatronic, für einen kleinen verschwitzten Moment bin ich ein wenig abgelenkt von dem Szenario da draußen. Und irgendwann stimmt der Temperatur-Mix. Noch einen Kaffee? Och ja gern. Über den vorbeiflitzenden Feldern wabert Bodennebel, die Gräser sind feucht und kühl und Millionen von Spinnennetzen spannen sich, sogar von hier aus sichtbar, über die Weiden. Es ist sehr friedlich zu dieser Zeit auf der Autobahn, alle hängen ihren Gedanken nach und sind mit sich und der erwachenden Welt um sie herum im Reinen.</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 250px"><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/10/IMG_0434.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img title="Im Frühtau zu Berge?" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/10/IMG_0434-240x190.jpg" alt="Im Frühtau zu Berge?" width="240" height="190" /></a><p class="wp-caption-text">Im Frühtau zu Berge?</p></div>
<p>Himmel, was ist denn heute mit dem Typen los, ist der unter die Dichter gegangen? Äh&#8230; ja, schon immer <img src='http://www.autobildblog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Ist es Ihnen noch nicht aufgefallen? Ich sehe die Welt wieder einmal mehr mit den fröhlichen Augen eines Kindes, mit dem Optimismus eines jungen Mannes und mit der Gelassenheit eines 40jährigen, der schon eine Menge erlebt hat und sich deshalb schon immer an den kleinen Dingen im Leben erfreuen konnte. Und hier ist so ein Ding, auf den ersten Blick klein, bei genauerer Betrachtung wunderschön und riesengroß. Ein neuer Tag erwacht. Ich habe einen Job, zwei gesunde Kinder, eine Freundin die mich liebt und eine Welt um mich herum, die es wohl insgesamt ganz gut mit mir meint. Und das jeden Morgen wieder. Wer sollte da nicht ins Träumen geraten?</p>
<p>Sandmann</p>
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		<title>Herbstliche Horizonte</title>
		<link>http://www.autobildblog.de/2011/10/13/herbstliche-horizonte/</link>
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		<pubDate>Thu, 13 Oct 2011 05:03:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sandmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sandmann verreist]]></category>
		<category><![CDATA[Sandmanns Audi V8]]></category>

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		<description><![CDATA[Ab und an, wenn man nicht ganz doll aufpasst, wird alles ein bisschen viel. An manchen Tagen scheinen die kleinen und großen Problemchen sich an den Waden festzubeißen, und die Aufgaben, die vor dir liegen, werden größer &#8211; anstatt kleiner. &#8230; <a href="http://www.autobildblog.de/2011/10/13/herbstliche-horizonte/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption alignnone" style="width: 250px"><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/10/P4095754.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img title="Einfach mal verharren" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/10/P4095754-240x190.jpg" alt="Einfach mal verharren" width="240" height="190" /></a><p class="wp-caption-text">Einfach mal verharren</p></div>
<p>Ab und an, wenn man nicht ganz doll aufpasst, wird alles ein bisschen viel. An manchen Tagen scheinen die kleinen und großen Problemchen sich an den Waden festzubeißen, und die Aufgaben, die vor dir liegen, werden größer &#8211; anstatt kleiner. Seit dem Erreichen der Volljährigkeit verschwindet in jedem Jahr ein bisschen Leichtigkeit aus dem Leben. Nun sind auf einmal schlechte Menschen nicht mehr sofort an ihrem Aussehen zu erkennen und alle Kernthemen der Existenz drehen sich ums Geld. Täglich grüßt das Murmeltier zwischen Aufstehen, arbeiten und Einschlafen. Oder kennen SIE etwa Menschen, die noch keine Therapie wegen eines Burnouts gemacht haben? Nun &#8211; es gibt ein paar Orte auf dieser Welt, an denen man neue Energie tanken kann. Zu denen man vor Facebook, Mobiltelefon, Entertainment und Planungsstress fliehen kann. Wo der Horizont unendlich scheint.</p>
<p><span id="more-7506"></span></p>
<p><img title="Weiterlesen..." src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" alt="" /><img title="Weiterlesen..." src="http://www.autobildblog.de/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" alt="" />Der Weg zu diesem Ort ist steinig.</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 250px"><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/10/P4035659.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img title="Kombi? Braucht man nicht." src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/10/P4035659-240x190.jpg" alt="Kombi? Braucht man nicht." width="240" height="190" /></a><p class="wp-caption-text">Kombi? Braucht man nicht.</p></div>
<p>Weniger die Straße selbst, die ist größtenteils mit Asphalt bedeckt. Nein, vielmehr ist es der eingeschliffene Wunsch der mitreisenden, ausschließlich weiblichen Personen, eine Menge Hab und Gut aus der Zivilisation dort hin mitzuführen. Wie sich vor Ort herausstellen wird, benötigt man (wie immer) weniger als die Hälfte der Sachen. Aber einen Kombi &#8211; braucht man nicht. Der gute alte V8 drückt seinen dicken Hintern tief in die Landschaft und bringt seine Last sicher und souverän an die Nordsee, in eine Ecke, die noch nicht komplett von deutschen Surfern überlaufen ist. Der alte Alublock knurrt zufrieden sein versoffenes Lied und belästigt mich nicht mit Fehlermeldungen und Systemabstürzen. Er verbrennt Superbenzin und setzt diese Verbrennung sehr uneffektiv in Bewegung um. Aber das macht er gut. Wir nehmen uns vor, das nächste mal das Kaminholz vor Ort zu kaufen und die Fahrräder einmal zu Hause zu lassen.</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 250px"><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/10/P4095753.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img title="Schöner wohnen" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/10/P4095753-240x190.jpg" alt="Schöner wohnen" width="240" height="190" /></a><p class="wp-caption-text">Schöner wohnen</p></div>
<p>Tagsüber bleibt mein Telefon einfach mal - aus. Crazy, oder? Einfach nicht erreichbar sein. Wie ungewöhnlich in der heutigen Zeit. Wir bekommen Mails, MMS, SMS, Fotos und Social-Networking-Nachrichten von Twitter, MyVZ, XING und Facebook ständig aufs Smartphone gepusht. Alle Welt weiß, wo wir uns zu jeder Stunde befinden. Ohne Internet sind wir kaum überlebensfähig. Werden Sie nicht auch regelrecht nervös, wenn Sie ohne Ihr Telefon spazieren gehen? Ist das nicht krank? Ja, ist es. Verrückte, kurzlebige Welt 2.0, dem gilt es etwas entgegen zu setzen. Ein kleines schickes Häuschen, ein knackender Kaminofen, ein paar gemütliche Betten und eine endlose Landschaft mit Kiefern außen rum. Für das Wohlbefinden sorgen eine hölzerne Sauna und ein fröhlich blubbernder Whirlpool, der das kleine Anwesen angenehm in chlorhaltige Feuchtigkeit taucht. Es riecht nach frischem Brot und gutem Kaffee.</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 250px"><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/10/P4085740.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img title="Horizonte" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/10/P4085740-240x190.jpg" alt="Horizonte" width="240" height="190" /></a><p class="wp-caption-text">Horizonte</p></div>
<p>Kann ich ohne diese vernetzte Welt überhaupt noch existieren? Ich gestehe schamvoll das Vorhandensein eines Internetzugangs, allein schon für das abendliche Skypen vorm Einschlafen. Es sind zwar eine Menge weibliche Wesen dabei, inklusive meinem Hund, jedoch nicht diejenige, von der ich mir Abends gern den dicker werdenden Bauch streicheln lasse. Oh. Gut dass Sie es erwähnen. Der Bauch. Das Essen schmeckt hier einfach unfassbar gut. Frisch zubereitet von pubertierenden Teenagern, nach langen salzigen Spaziergängen am Strand. Und immer wieder muss ich mich zusammenreißen, um nicht noch einmal schnell meine Mails zu checken oder zu schauen, wer mir auf Facebook etwas auf die Pinwand geschrieben hat. Mal ehrlich &#8211; wo geht das denn noch hin? Die Krankenkassen haben es schon als Sucht anerkannt. Heute also schnell nochmal an den Strand, da ist kein Netz. Weit und breit.</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 250px"><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/10/P4095748.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img title="Auf Spur gebracht" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/10/P4095748-240x190.jpg" alt="Auf Spur gebracht" width="240" height="190" /></a><p class="wp-caption-text">Auf Spur gebracht</p></div>
<p>Mit dem Auto ohne Ziel über Land fahren und schöne Musik hören. Den Strand in der Nähe wissen. Durch das offene Fenster die salzige Luft einatmen, den Duft der trockenen Heide und der harzigen Kiefern. Am Ende des schönen Tages den Kindern zusehen, wie sie durch den Garten toben. Die Teenager kommen geschminkt vom Spaziergang mit dem Hund wieder, das Abendessen köchelt langsam vor sich hin und läd mit seinem Duft zum sofortigen Verzehr ein. Einfach einmal Zeit haben, nichts vor, keine Termine und keine Verpflichtungen. Eine frisch gestopfte Pfeife rauchen, dazu ein Glas guten Rotwein auf der Terasse trinken und den hoppelnden Hasen in den Dünen beim Buddeln zusehen. Wenn dein Horizont so weit entfernt ist wie hier, wenn du ihn trotzdem sehen kannst, dann scheint dir die ganze Welt plötzlich offen zu Füßen zu liegen. Und alle Pläne sind irgendwie gut. Und richtig. Und durchführbar.</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 250px"><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/10/P4095759.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img title="Alternative Transportmittel" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/10/P4095759-240x190.jpg" alt="Alternative Transportmittel" width="240" height="190" /></a><p class="wp-caption-text">Alternative Transportmittel</p></div>
<p>Noch einmal die Kurve kriegen. Nach einer Woche inmitten von Nichts wären einige von Ihnen vermutlich schmerzhaft an langer Weile gestorben. Mir gibt es neue Kraft, die Aufgaben des Jahres 2010 zu meistern. Und glauben Sie mir, das sind ein paar recht große Aufgaben. Aber alles ist machbar, wenn man gute Freunde hat und kleine und große Menschen, die einen lieben. Gleich meinem alten Auto, das Super trinkt und Öl verbraucht brauche ich diese kleinen Auszeiten bei den Wikingern. Mein Elixier ist das lebendige Gewusel meiner Kinder, mein Ladegerät ist der Blick auf einen nicht enden wollenden Horizont am Ende dieser kargen Landschaft. Nachste Woche geht der kommunikative vernetzte Alltag wieder los. Soll er. Ich bin bereit. Wo nehmen Sie sich Ihre Auszeiten?</p>
<p>Sandmann</p>
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		<title>Wenn es kalt und dunkel ist&#8230;</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Oct 2011 19:33:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sandmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sandmanns Audi V8]]></category>

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		<description><![CDATA[Ay Gemeinde, süßer die Glocken nie klingen? So weit ist es noch lange nicht, die farbenfrohe Lichterwelt der Weihnachtszeit schein im Moment so fern wie die Möglichkeit, im eigenen Garten noch ein Abgrillen in der Abendsonne zu veranstalten. Plötzlich ist &#8230; <a href="http://www.autobildblog.de/2011/10/11/wenn-es-kalt-und-dunkel-ist/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ay Gemeinde,</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 250px"><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/09/PB114844.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img title="Beleuchtete Momente" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/09/PB114844-240x190.jpg" alt="Beleuchtete Momente" width="240" height="190" /></a><p class="wp-caption-text">Beleuchtete Momente</p></div>
<p>süßer die Glocken nie klingen? So weit ist es noch lange nicht, die farbenfrohe Lichterwelt der Weihnachtszeit schein im Moment so fern wie die Möglichkeit, im eigenen Garten noch ein Abgrillen in der Abendsonne zu veranstalten. Plötzlich ist das gute Wetter vorbei. Es ist nass, es ist kalt, es ist nebelig und die letzten Blätter und mit ihnen ein Rest Farbe verabschieden sich mit den aufkommenden Herbststürmen. Der November wird der Katastrophenmonat für lichthungrige, ansonsten eher fröhliche Individuen, umso schwerer fällt es dem arbeitnehmenden Automobilisten, sich zu unmenschlichen Morgenzeiten aus dem weichen und warmen Bett zu quälen, sich in sein kaltes Auto zu setzen und zu einem weit entfernten Arbeitsplatz zu fahren! Entwickeln wir doch einmal gemeinsam ein paar übertragbare Rezepte, wie wir alle diese Zeit besser überstehen&#8230;</p>
<p><span id="more-7497"></span></p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 250px"><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/09/PB114838.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img title="Ganz schön grau da draußen..." src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/09/PB114838-240x190.jpg" alt="Ganz schön grau da draußen..." width="240" height="190" /></a><p class="wp-caption-text">Ganz schön grau da draußen...</p></div>
<p>Schleswig-Holsteiner und Hamburger können dieser Tage insgesamt 42 Grautöne voneinander unterscheiden. Außerdem ist es jeden Morgen wieder spannend, ob der Regen nun von links oder von rechts kommt und wann so etwas wie Tageslicht zu sehen sein wird. Um 9.00? Oder um 9.30? Auch wenn noch kein Schneeregen gegen die Scheibe klatscht, die Autobahn ist matschig und trist! Mein Tag beginnt um 6.00 Uhr mit einem Radiowecker, der mir zunächst all die schlechten Nachrichten um die Ohren haut und mir anschließend beschämt den Wetterbericht beichtet. Es ist dunkel. STOCKdunkel. Irgendwo da draußen steht mein eiskaltes Auto und wartet darauf, mich dienstbeflissen ins ferne Hamburg zu bringen. Gibt es Möglichkeiten, diese Fahrt irgendwie angenehm und wärmend zu gestalten? Womöglich derart, dass ich mich darauf freuen kann?? Nach einer Dusche und dem zur-Schule-schieben meiner nicht weniger müden Kinder werde ich ein bisschen wärmer.</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 250px"><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/09/PB114846.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img title="Das schwarze Gold des Morgens" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/09/PB114846-240x190.jpg" alt="Das schwarze Gold des Morgens" width="240" height="190" /></a><p class="wp-caption-text">Das schwarze Gold des Morgens</p></div>
<p>Nein &#8211; eine programmierbare Standheizung habe ich leider nicht. Was sich mir da draußen im Halbdunkel des beginnenden Morgens unter einem Schleier aus kalten Tropfen bietet hat eine Kühlwassertemperatur von 5 Grad, eiskalte Ledersitze und klamme, feuchte Schalter. Erster Schritt: Sitzheizung auf 6 und Motor starten. Ich hoffe, niemand von Ihnen hat Ledersitze ohne Sitzheizung. Es soll sowas ja geben, ich hörte sogar von Menschen, die eine haben aber sie nie benutzen, weil das Leder dann rissig wird. Okay. Kaffee im Auto. Was für ein zauberhafter Satz. Ich begehe keine Strecke über 100 Kilometern ohne meine vorgeheizte Thermoskanne voller heißem, französischem Kaffee! Die norddeutschen Autobahnen erlauben es dem konzentrierten herbstlichen Fernreisenden durchaus, in der einen Hand eine (große) Tasse heißen Milchkaffee zu balancieren, ohne dass der Straßenverkehr sonderlich gefährdet wäre. Es duftet und dampft, die Scheiben beschlagen nur leicht von innen &#8211; und immer wenn die Kanne im Beifahrerfußraum bei einem Bremsmanöver umkippt kann ich sie meistens wieder aufrichten, bevor mehr als die Hälfte des schwarzen Goldes in der Fußmatte verschwunden ist.</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 250px"><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/09/PB114850.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img title="Zu Hause in der Finn Sauna" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/09/PB114850-240x190.jpg" alt="Zu Hause in der Finn Sauna" width="240" height="190" /></a><p class="wp-caption-text">Zu Hause in der Finn Sauna</p></div>
<p>Gute Musik aus der (17 Jahre alten) Bose-Anlage und eine fast bis ans Maximum gedrehte Klimatronic sorgen in meinem in Ehren ergrauten Boliden für fast weihnachtliche Stimmung. Während es zwischen meinem Hosenboden und dem Fahrersitz langsam nach verbrannter Jeans riecht, pendeln die Luftdüsen von der Schmelzgrenze zu dem Wunsch nach einem Aufguss. Wer jemals einen alten Audi besessen hat, weiß die Heizleistung im Innenraum zu schätzen. Damit könnte man durchaus Mehrfamilienhäuser warm halten, aber das ist eine andere Geschichte. Unter saharagleichen Fön-Böhen lauschen meine Morgen-Ohren heute der neuen CD von <a title="Trackless Deep" href="http://www.youtube.com/watch?v=tREefscC8hA" target="_blank">Yello </a>(&#8220;Touch&#8221;). Wenn es zu sehr in Richtung Chill und Entspannung abdriftet (und wer möchte schon am Steuer einschlafen), kann ich im weiteren Verlauf auch auf die neue Scheibe von <a title="Hoffnung" href="http://www.youtube.com/watch?v=H0vW0ctHIyQ" target="_blank">Jan Delay </a>wechseln. Spätestens in diesem Moment ist jede Herbstdepression vergessen, der Kaffee schmeckt noch ein bisschen besser und irgendwie sind die Straßen gar nicht mehr so grau!</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 250px"><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/09/PB114852.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img title="Irgendwo da draußen" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/09/PB114852-240x190.jpg" alt="Irgendwo da draußen" width="240" height="190" /></a><p class="wp-caption-text">Irgendwo da draußen</p></div>
<p>Derart ausgestattet mit Wärme, Kaffee und guter Musik (und umgeben von einem Auto, was mich seit 9 Jahren jeden Tag aufs Neue begeistert) lässt sich der Morgen mehr als ertragen! Eine Strecke im richtigen Ambiente mit der richtigen Ausstattung kann so entspannend sein wie ein guter Roman auf einer Liege in der Sonne Sardiniens. Es ist die gelebte Auszeit des überarbeiteten Arbeitnehmers. Es ist der Moment des Allein seins, das loslassende Durchatmen für den Individualisten in einer verrückten Welt. Es ist die Lichttherapie für die fragile Schrauberseele an dunklen Tagen. Was ist mit Ihnen? Gehören Sie auch zu den Warmhabenwollern und Kaffeetrinkern hinter Ihrem Lenkrad? Oder haben Sie womöglich ganz andere Varianten, sich Fahrten an kalten grauen Tagen angenehm zu gestalten? Lassen Sie es mich wissen. Der Winter ist noch lang!</p>
<p>Ein morgen wieder fröhlich, aber mit dem Daimler nach Hamburg fahrender</p>
<p>Sandmann</p>
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		<title>Dann fahren wir halt NICHT Bahn!</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Sep 2011 19:34:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sandmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sandmann verreist]]></category>
		<category><![CDATA[Sandmanns Audi V8]]></category>
		<category><![CDATA[Lokführer]]></category>
		<category><![CDATA[NOB]]></category>
		<category><![CDATA[Streik]]></category>

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		<description><![CDATA[Es geht mir ganz gewaltig auf den Pinsel! Streik bei der Nord Ostsee Bahn. Oder dem Metronom. Oder wie sie alle heißen. *gähn* schon wieder!!!? Und dabei bin ich noch nicht einmal ein regelmäßiger Bahnpendler, auch wenn das bei meinem &#8230; <a href="http://www.autobildblog.de/2011/09/30/dann-fahren-wir-halt-nicht-bahn/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es geht mir ganz gewaltig auf den Pinsel!</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 250px"><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/09/IMG_0108.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img title="Ja wann denn nun?" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/09/IMG_0108-240x190.jpg" alt="Ja wann denn nun?" width="240" height="190" /></a><p class="wp-caption-text">Ja wann denn nun?</p></div>
<p>Streik bei der Nord Ostsee Bahn. Oder dem Metronom. Oder wie sie alle heißen. *gähn* schon wieder!!!? Und dabei bin ich noch nicht einmal ein regelmäßiger Bahnpendler, auch wenn das bei meinem aktuellen Kiel-Hamburg-Daimler wahrscheinlich ein bisschen wirtschaftlicher wäre. Doch was brächte mir jegliche Wirtschaftlichkeit, wenn ich in diesem Jahr gefühlt niemals pünktlich, wenn überhaupt mal irgendwann an meinem Arbeitsplatz erschienen wäre? 55 Streiktage allein bei der NOB, insgesamt im Norden schon über 70 Tage ohne oder mit stark eingeschränktem Bahnverkehr. Das muss einen durchschnittlichen, arbeitnehmenden Bürger doch maßlos ankotzen! Ich war schon immer der Schiene sehr zugetan, aber jetzt frage ich mich und Sie ernsthaft: Sind die Gewerkschaften eigentlich noch ganz dicht?</p>
<p><span id="more-7491"></span></p>
<p><img title="Weiterlesen..." src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" alt="" />Wo sind hier die Verhältnisse? Wo ist das Maß?</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 250px"><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/09/IMG_0107.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img title="Das Leben besteht aus warten" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/09/IMG_0107-240x190.jpg" alt="Das Leben besteht aus warten" width="240" height="190" /></a><p class="wp-caption-text">Das Leben besteht aus warten</p></div>
<p>Während ich schwer genervt, und das als Autofahrer erst zum zweiten mal in diesem Jahr, auf meinen wegen der Streiks viel zu spät kommenden Zug warte versuche ich mich in einen Bahnpendler hineinzuversetzen. Zum Beispiel in einen, der jeden Tag nach Sylt zur Arbeit pendeln müsste, weil er sich dort aus nachvollziehbaren monetären Gründen kein Haus leisten kann. Ich hätte Verständnis für eine Berufsgruppe, die Menschen wie mich jeden Tag transportiert und die von ihrem Arbeitgeber mehr Geld haben möchte. Und dies bei Uneinigkeit auch mit einem kleinen Streik demonstriert, um dem Volk einmal zu zeigen, wie unentbehrlich sie ist. Wir hätten September 2011, und für einen Zeitraum von nun schon insgesamt 11 vollen ArbeitsWOCHEN riefe ich als der auf Sylt arbeitende meinen eigenen Chef jeden Morgen wieder an und sage ihm entweder, dass ich viel viel später käme&#8230; oder eben gar nicht. Weil diese Trillerpfeifen mit den bunten Westen mal wieder Kraft demonstrieren möchten. Und weil sie damit einfach nicht mehr aufhören und mein eigenes Leben komplett umkrempeln!</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 250px"><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/09/IMG_0117.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img title="Willkommen daheim?" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/09/IMG_0117-240x190.jpg" alt="Willkommen daheim?" width="240" height="190" /></a><p class="wp-caption-text">Willkommen daheim?</p></div>
<p>Und wenn ich es dann irgendwann doch zur Arbeit geschafft hätte, käme ich Abends nur sehr spät oder gar nicht mehr weg. Vielleicht sähe ich meine Familie irgendwann um 22:00 Uhr, vielleicht müsste ich mir aber auch zum x-ten mal ein Hotelzimmer auf der durchaus schönen Insel nehmen, weil die Züge erst gar nicht den Bahnhof verlassen. Was passierte mit meinem Chef, mit mir, mit meinem Arbeitsplatz? Wie lange hätte mein Chef dafür Verständnis, auch wenn er weiß, dass es nicht meine Schuld ist? Wie lange ertrüge es meine Familie noch, dass ich gefühlt niemals pünktlich zu Hause bin, manchmal gar nicht? Wie lange erträge ICH selbst es, jeden Morgen nicht zu wissen, ob sich das frühe Aufstehen überhaupt gelohnt hat? Der frühe Vogel fängt den Wurm? Dass ich nicht lache.</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 250px"><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/09/IMG_0110.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img title="Da ist er ja" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/09/IMG_0110-240x190.jpg" alt="Da ist er ja" width="240" height="190" /></a><p class="wp-caption-text">Da ist er ja</p></div>
<p>Ah, da kommt mein Zug. Für Sandmann (der nicht nach Sylt muss) ist es ein ICE der Deutschen Bahn, auch nicht immer pünktlich, aber er kommt wenigstens. Die Radiomoderatoren der lokalen Sender lachen schon lange bei jeder neuen Streikmeldung. Die Unternehmen selbst bezeichnen ihre Position inzwischen als zunehmend machtlos. Und die Gewerkschaft treibt weiter munter ihre Mitglieder in etwas, was in meinen Augen der Niedergang des Systems &#8220;Regionalbahn&#8221; sein könnte. Immer weniger Lokführer beteiligen sich an den Aktionen, weil sie selbst die Faxen dicke haben. Welcher deutsche Arbeitnehmer wird sich denn nach derartigen Entgleisungen noch auf seine Regionalbahn verlassen? Es gibt so viele Alternativen, und wenn ich schon jeden neuen Tag zur Maloche in eine andere Stadt reisen und Lebenszeit auf der Strecke verbringen muss, dann lasse ich mich doch nicht von sturen Gewerkschaftern auch noch verarschen!?</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 250px"><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/09/IMG_0106.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img title="Wir machen den Weg frei" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/09/IMG_0106-240x190.jpg" alt="Wir machen den Weg frei" width="240" height="190" /></a><p class="wp-caption-text">Wir machen den Weg frei</p></div>
<p>Nein Freunde. Ich bin wieder einmal mehr froh über mein altes Auto und die Unabhängigkeit, die es mir bietet. Längst bilden sich neue Fahrgemeinschaften, bringen sich Kolleginnen und Kollegen noch rum bis vor die Tür, entstehen praktische Pendelgebilde. Benzin ist teuer, lässt sich aber teilen. Und bisher hat sich noch jeder Stau irgendwann einmal aufgelöst. Umweltschützer schimpfen mich an, man solle doch bitte den Individualverkehr einschränken, der Umwelt zuliebe. Und auf die Bahn umsteigen. Das werden die durchschnittlichen Menschen in dieser Republik aber nur machen, wenn das System auch funktioniert. Ich brauche kein Telefon ohne Netz. Ich brauche keine Taschenlampe ohne Batterien. Und ich brauche kein Transportmittel, auf das ich mich nicht verlassen kann. Wenn ich in einem Restaurant mehrmals nacheinander einfach nicht bedient werde, dann sehen die mich da nie wieder. Wenn mein Friseur mir die Haare nicht schneidet und mir stattdessen mit einer Trillerpfeife die Ohren volldröhnt gehe ich raus und suche mir sofort einen anderen. Ich fahre weiter Auto und werde mir angucken, wie die Regionalbahnen eine nach der anderen einen selbst verschuldeten Konkurs anmelden. Mal sehen, wie die Gewerkschaftler das dann den armen Lokführern erklären.</p>
<p>Sandmann</p>
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		<title>Samson und Tiffy</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Sep 2011 21:36:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sandmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sandmanns Audi V8]]></category>

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		<description><![CDATA[Es muss so um 1980 gewesen sein. In der Grundschule haben wir in den großen Pausen immer Sesamstraße gespielt. Sybille war Lilo, Henning war Henning, ich war Samson (bitte an dieser Stelle keine Fragen über das warum) und die kleine rothaarige Michelle war Tiffy. Mir offenbarte sich eine &#8230; <a href="http://www.autobildblog.de/2011/09/23/samson-und-tiffy/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es muss so um 1980 gewesen sein.</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 250px"><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/09/IMG_20110624_114020.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img title="Ein Mann und sein Blumenauto" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/09/IMG_20110624_114020-240x190.jpg" alt="Ein Mann und sein Blumenauto" width="240" height="190" /></a><p class="wp-caption-text">Ein Mann und sein Blumenauto</p></div>
<p>In der Grundschule haben wir in den großen Pausen immer Sesamstraße gespielt. Sybille war Lilo, Henning war Henning, ich war Samson (bitte an dieser Stelle keine Fragen über das warum) und die kleine rothaarige Michelle war Tiffy. Mir offenbarte sich eine derart klare Rollenverteilung, ich MUSSTE mich einfach in Tiffy verknallen. Samson und Tiffy. In einer Zeit, als die Sesamstraße noch zum all-abendlichen Pflichtprogramm eines jeden Kindes um 18:00 Uhr im Dritten zählte hört ein 10jähriger zum ersten mal bewusst das Klopfen seines Herzens. Heute, in einer Zeit, wo die Sesamstraße im frühmorgendlichen NDR Randprogramm um 6:55 Uhr nur noch halbherzig von unausgeschlafenen Vorschülern beachtet wird kann ich die Nachricht auf Facebook kaum fassen. Tiffy heiratet. Und Samson ist eingeladen&#8230;</p>
<p><span id="more-7477"></span></p>
<p>Was ziehe ich bloß an???</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 250px"><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/09/DSCF1303.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img title="Kleider machen Leute" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/09/DSCF1303-240x190.jpg" alt="Kleider machen Leute" width="240" height="190" /></a><p class="wp-caption-text">Kleider machen Leute</p></div>
<p>Samson gesteht, ein bisschen aufgeregt zu sein. Immerhin war es 25 Jahre lang still um Tiffy, und erst im vergangenen Jahr haben wir uns wieder mal getroffen und eine Pizza in Kiel verdrückt. Danke Facebook. Dafür liebe ich dich. Und wir setzen noch einen drauf, mein beiläufiges Angebot, den Brautwagen von der ringsteckenden Zeremonie bis zum Umstieg in eine Pferdekutsche im Nachbarort zu fahren haben die beiden gern angenommen. Huch? Wieder einmal Blumen auf meinem V8 (da fuhr er noch), wieder einmal ein auf Hochglanz polierter Lack und wieder einmal die Frage, welcher Dress denn angemessen sei? Kurz vorm Ziel, auf einem Rastplatz an der B4 zwischen Lüneburg und Uelzen entscheide ich mich spontan gegen Jeans und Hemd und werfe mich in meinen &#8220;klassischen&#8221; Hochzeitsdress. Schwarzer Anzug und T-Shirt mit Taunus drauf. Das passt besser&#8230;</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 250px"><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/09/DSCF1305.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img title="Erhabenes Ambiente" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/09/DSCF1305-240x190.jpg" alt="Erhabenes Ambiente" width="240" height="190" /></a><p class="wp-caption-text">Erhabenes Ambiente</p></div>
<p>Schloss Holdenstedt. Meine Mama kennt es, mein Papa kennt es, klar, hier in der Nähe bin ich ja schließlich aufgewachsen. Aus der damaligen Ruine ist ein stattliches Anwesen saniert worden, ich bin zum ersten mal hier und denke mir&#8230; &#8220;das&#8217; ja nett&#8221;. Ein wahrhaft schöner Ort zum Heiraten! Wir sind so ziemlich die ersten, und Samson darf somit neben Stacy, dem bald rechtmäßigen Ehemann von Tiffy auch einen ersten Blick auf die bezaubernde Braut werfen. Hätte mir das vor 25 Jahren mal jemand erzählt, ich wäre gackernd zusammengebrochen. Okay, das bin ich in dem Alter sowieso ständig, aber Leute, heiraten? Pah, erstens ist das was für Erwachsene, zweitens haben das ja noch nicht mal meine eigenen Eltern dauerhaft durchgezogen und drittens werde ich das ja sowieso niemachen!</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 250px"><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/09/DSCF1321.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img title="Ein Sektchen auf die Braut" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/09/DSCF1321-240x190.jpg" alt="Ein Sektchen auf die Braut" width="240" height="190" /></a><p class="wp-caption-text">Ein Sektchen auf die Braut</p></div>
<p>Ja nun, im Alter relativiert sich bekanntlich vieles. Dieser Tage bin ich selbst erwachsen und habe das Heiraten schon hinter mir &#8211; aber auch nicht dauerhaft durchgezogen (sind wir nicht alle ein bisschen wie unsere Eltern?). Und es liegt mir sehr fern, Tiffy vor irgend etwas zu warnen, dafür ist Stacy einfach zu nett und offensichtlich ein wirklich guter Kerl. Ha. *pliingg* es fließt der Sekt vor Schloss Holdenstedt, die meisten der freigelassenen hundert roten Herzluftballons sind mit ihren angebundenen Postkarten von einer Windbö in einen großen Baum gepustet worden (und hängen da vermutlich immer noch) und wir machen uns jetzt mal auf zum Tiffy-Haus in Oldenstadt. Ich schlucke. Diesmal keinen Sekt. In diesem Haus, einer der zentralen Spielstätten meiner Kindheit, war ich wohl seit rund 30 Jahren nicht mehr! Angeblich ist es noch immer alles ein bisschen wie damals&#8230;</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 250px"><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/09/IMG_20110624_122046.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img title="Im Fond lässt es sich gut heiraten" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/09/IMG_20110624_122046-240x190.jpg" alt="Im Fond lässt es sich gut heiraten" width="240" height="190" /></a><p class="wp-caption-text">Im Fond lässt es sich gut heiraten</p></div>
<p>Mir persönlich ist es erneut eine echte Ehre, mit meinem alten V8 ein sich liebendes Pärchen von a nach b zu kutschieren. Auf dem Rücksitz wird gegiggelt und aufgeregt geschnattert. Und ich kann mir nicht helfen, ich hänge weiter meinen eigenen Gedanken nach. Während vor uns vier nicht im Baum hängen gebliebene, versprengte rote Herzballons vom Wind getragen durch den Regen schweben denke ich an den guten alten, vertäfelten Partykeller in Tiffys Haus. Was haben wir da für sagenhafte Kindergeburtstage gefeiert, tanzten und lachten im Dunkeln wie auch im Hellen zur Musik von Dschinghis Khan und praktizierten allererste interaktive Körperberührungsspielchen, während wir wie fremdgesteuert Chips und Cola in unsere noch nicht von Alkohol und anderen Genussmitteln kaputt gemachten Körper schütteten. Ich möchte&#8230; äh&#8230; sag mal&#8230; also ist es möglich, diesen Raum mal wieder zu sehen? Irgendwie ist mir das gerade echt wichtig&#8230;</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 250px"><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/09/IMG_20110624_114720.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img title="Zeitmaschinen" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/09/IMG_20110624_114720-240x190.jpg" alt="Zeitmaschinen" width="240" height="190" /></a><p class="wp-caption-text">Zeitmaschinen</p></div>
<p>Selbstverständlich ist das möglich. Tiffy lacht. Und geht sich schick machen für den zweiten Teil der Feier. Plötzlich auf mich selbst gestellt, weil alle anderen nachvollziehbar wichtigere Dinge zu regeln haben öffne ich die kleine Tür vom Flur zum Kellerabgang. Ich schleiche die Treppen die gleiche leichte Kurve hinab wie zuletzt im Dezember 1982. Bilde ich mir ein, den Geruch zu kennen? Gefühlt kaue ich ein ganzes Paket Maoam und höre von fern die Musik. Es ist dunkel, aber nicht so dunkel, dass mir nicht die Klinkersteine an den Wänden und die Kellertür raus in den Garten auffallen. Ja, das alles kenne ich. Noch einmal abbiegen, und Samson steht im Partykeller seiner Vergangenheit, diesem Relikt aus den 70ern. Alles ist noch da, sogar der Tresen, hinter dem damals der Plattenspieler stand. Klein ist er, der Raum. Ich kann gerade mal aufrecht gehen. Es ist schön, manchmal Orte zu finden, an denen die Zeit tatsächlich stehen geblieben ist. An denen ich nicht älter geworden bin. *seufz* Als ich an dem ach so vertrauten Dimmer drehe und das Licht lösche beschließe ich, hier bald noch einmal herzukommen. Und mit Tiffy und ihrem Stacy und vielleicht noch ein paar anderen Sauriern meiner Kindheit hier ein paar Gläschen Wein zu trinken und&#8230; Dschinghis Khan zu hören, Rom, das unsterbliche Album.</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 250px"><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/09/IMG_20110624_163348.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img title="Kutschen, wenn auch nicht motorisiert" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/09/IMG_20110624_163348-240x190.jpg" alt="Kutschen, wenn auch nicht motorisiert" width="240" height="190" /></a><p class="wp-caption-text">Kutschen, wenn auch nicht motorisiert</p></div>
<p>*plopp* Huch? Da bin ich wieder. Tatsächlich, meine erste große Kinderliebe hat JA gesagt und ich hänge hier in meiner eigenen persönlichen Egoshow rum. Also weiter im Text, der Audi ist ausgebraucht und wird nun lediglich noch als Chauffeurslimousine für Stacys bezaubernde kanadische Familie benötigt. Semi-wortgewandt erzähle ich auf Englisch verschiedene Anekdoten aus Tiffys und meiner Kindheit und was in den vielen Jahren dazwischen passiert ist. Wir haben eine Menge Zeit, denn vor uns bewegt sich das glückliche Brautpaar in einer offenen Kutsche mit Schrittgeschwindigkeit in Richtung Oldenstädter See. Drei von den Herzballons haben sich bis hier hin verirrt und schweben in einem regenfreien Moment über dem Örtchen, drehen sich um sich selbst, tanzen vergnügt und hoffnungsvoll umeinander und lassen sich vom Wind treiben, wer weiß schon wohin?</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 250px"><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/09/DSCF1330.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img title="Die weißen Tauben fliegen... noch lange?" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/09/DSCF1330-240x190.jpg" alt="Die weißen Tauben fliegen... noch lange?" width="240" height="190" /></a><p class="wp-caption-text">Die weißen Tauben fliegen... noch lange?</p></div>
<p>Erst einmal an den See. Ja, es sind drei Ballons. Zwei sind hier und jetzt, und einer ist noch unterwegs. Ich wünsche euch an dieser Stelle mal alles Glück dieser Welt, noch zu zweit, bald schon zu dritt <img src='http://www.autobildblog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Früher fand ich das flatternlassen von weißen Tauben immer ein wenig kitschig, aber auch da scheint sich mit der größer werdenden Zahl an Jahren auf dem Kalender das Maß zu schleifen. Ich habe ein kleines Tränchen im Auge, oder ist das vielleicht nur der Regen? Oder ist es eine Freudenträne, klischeehaft verursacht vom theoretisch großartigsten DJ unter der gesamten Sonne Niedersachsens? Hallo Vergangenheit, wieder ist ein Kapitelchen in dir abgeschlossen, wieder habe ich meinen Frieden mit einem Ort gemacht und wieder und wieder holst du mich ein. Diesmal aber auf sehr schöne Art und Weise. Nun sind sie Mann und Frau und wohnen noch immer (oder schon wieder) da, wo irgendwann mal alles begann. Irgendwann um 1980 rum.</p>
<p>Sandmann</p>
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		<title>Drängeln, Rasen, Punkte sparen!</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Sep 2011 21:32:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sandmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sandmanns Audi V8]]></category>

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		<description><![CDATA[Der ganz normale Autofahrer an einem ganz normalen Tag in einem ganz normalen Land verhält sich wahrscheinlich eher unauffällig. Bei uns ist das traditionell ein wenig anders, nicht umsonst spricht man noch immer von der &#8220;eingebauten Vorfahrt&#8221;, und im Rückspiegel &#8230; <a href="http://www.autobildblog.de/2011/09/23/drangeln-rasen-punkte-sparen-reloaded/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption alignnone" style="width: 250px"><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/09/ueberholen04.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img title="Vollgas rechts vorbei" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/09/ueberholen04-240x190.jpg" alt="Vollgas rechts vorbei" width="240" height="190" /></a><p class="wp-caption-text">Vollgas rechts vorbei</p></div>
<p>Der ganz normale Autofahrer an einem ganz normalen Tag in einem ganz normalen Land verhält sich wahrscheinlich eher unauffällig. Bei uns ist das traditionell ein wenig anders, nicht umsonst spricht man noch immer von der &#8220;eingebauten Vorfahrt&#8221;, und im Rückspiegel auf Tuchfühlung saugen Kühlergrille die Luft zum Atmen oder vertreiben uns die bösen Blicke des ach so schick designten Tagfahrlichts. Auf bundesdeutschen Autobahnen zeigen sich echte Psychos von ihrer schlimmsten Seite. Mit dem geänderten Bußgeldkatalog soll seit 2006 härter gegen Drängler und Raser vorgegangen werden. Okay. Aber wenn Sie einmal ein bisschen recherchieren, können Sie Ihre Mitmenschen auch auf andere illegale Arten und Weisen zur Verzweiflung treiben &#8211; und dabei noch einen Haufen Geld sparen.</p>
<p><span id="more-7474"></span></p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 250px"><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/09/raser.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img title="Er will vorbei" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/09/raser-240x190.jpg" alt="Er will vorbei" width="240" height="190" /></a><p class="wp-caption-text">Er will vorbei</p></div>
<p>Die Situation ist nicht neu, selbst meine Wenigkeit hat hier schon darüber geschrieben. Sie gleiten mit einer nennenswerten Geschwindigkeit auf der Überholspur an Ihren Mitmenschen vorbei und denken an nichts böses, als wie aus dem Nichts im Rückspiegel zwei Scheinwerfer größer werden. Und größer. Und gefühlt in Ihrem Kofferraum parken, so Sie denn einen haben. Aufblenden in einem Meter Abstand bei rund 180km/h, vielleicht ein bisschen Gehupe. Offensichtlich möchte ein eiliger Zeitgenosse an mir vorbei und scheut sich nicht, dabei mein Leben und das aller anderen um uns herum zu gefährden. Warum auch nicht, wir kennen uns ja schließlich gar nicht. Dieser verkehrsgefährdende und nötigende Vorgang kostet Sie inzwischen 250,- Euro und 4 Punkte in Flensburg. Außerdem bekommen Sie ein Fahrverbot für 3 Monate auferlegt. Ich als der Mann vor Ihnen im Auto finde das noch viel zu wenig. Sie als der drängelnde denken vielleicht ein bisschen nach. Aber halt. Sie wollen tatsächlich einfach nur vorbei? Da gibt es preiswertere Alternativen für Sie:</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 250px"><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/09/ueberholen01.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img title="Rechts ist frei..." src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/09/ueberholen01-240x190.jpg" alt="Rechts ist frei..." width="240" height="190" /></a><p class="wp-caption-text">Rechts ist frei...</p></div>
<p>Vorschlag 1: Fahren Sie doch einfach rechts vorbei. Das beinhaltet einen unglaublichen erzieherischen Effekt, denn kein notorischer Linksfahrer rechnet wirklich damit, rechts überholt zu werden. Das darf man ja auch gar nicht. Neben dem ungläubigen Blick des Überholten fangen Sie sich außerdem den Respekt aller anderen Hinterherfahrer, die das eigentlich auch schon lange machen wollten, es sich aber nicht trauten. Ihr Mut kann Schule machen. Und das allerbeste&#8230; Es kostet aktuell nur 50,- Euro und 3 Punkte in Flensburg! Ein Fahrverbot wurd Ihnen zudem erst nach mehrmaligen Wiederholungstaten auferlegt. Ich fasse zusammen. Erspanis beim rechts Überholen: 200,- Euro, 1 Punkt und das Fahrverbot!</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 250px"><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/09/ueberholen03.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img title="Nehmen wir doch die Standspur" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/09/ueberholen03-240x190.jpg" alt="Nehmen wir doch die Standspur" width="240" height="190" /></a><p class="wp-caption-text">Nehmen wir doch die Standspur</p></div>
<p>Vorschlag 2: Wenn Ihnen das nicht genügt oder sich auf der rechten Spur unüblicherweise ebenfalls Verkehrsteilnehmer befinden &#8211; nehmen Sie doch den Standstreifen! Dabei ist es völlig unerheblich, ob hier vielleicht havarierte Fahrzeuge stehen oder bei einem Verkehrsunfall die Rettungskräfte den Standstreifen oft als einzige Möglichkeit zum Vorankommen nutzen! Er ist frei. Er ist breit genug. Und wieder rechnet niemand mit Ihnen. Geschickte Fahrer erreichen hier durchaus Geschwindigkeiten von über 100 Km/h, überlegen Sie einmal, wie viel Zeit Sie so vor dem immer überfüllten Elbtunnel sparen können! Und was außerdem in Ihren Augen dafür sprechen sollte: Es kostet aktuell nur 50,- Euro, lächerliche 2 Punkte und schon wieder kein Fahrverbot! Das nenne ich Schnäppchenfahren! Ich fasse zusammen. Ersparnis beim Überholen auf der Standspur: 200,- Euro, 2 Punkte und erneut kein Fahrverbot!</p>
<p>Das reicht Ihnen noch immer nicht???</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 250px"><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/09/ueberholen07.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img title="Eingebaute Vorfahrt" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/09/ueberholen07-240x190.jpg" alt="Eingebaute Vorfahrt" width="240" height="190" /></a><p class="wp-caption-text">Eingebaute Vorfahrt</p></div>
<p>Vorschlag 3: Bei der preiswertesten Alternative haben Sie freie Wahl zwischen den einzelnen Fahrspuren! Schwupps die in jedem Elektronikmarkt bestellbare Blaulicht-Sirenen-Kombination auf&#8217;s Dach gepappt &#8211; und schon haben Sie allseits freie Bahn. Das macht nicht nur bei Mc Drive mächtig Eindruck und betört eventuell die minderjährigen Beifahrerinnen, nein, auch bei lästigen Staus wird man Ihnen hörig Platz machen, wie man das in der Fahrschule gelernt hat. Demnach kommt für Sie nun sogar noch der Kick dazu, den jeder Fahrer eines Einsatzwagens mit Sonderrechten im Berufsverkehr hat! Werden Sie von einem tatsächlichen Vertreter des Gesetzes anschließend angehalten, kostet Sie das&#8230; na?&#8230; 20,- Euro! Keine Punkte in Flensburg und kein Fahrverbot. Allerdings wird man das Blaulicht einziehen, also besorgen Sie sich vorsichtshalber schon einmal ein paar mehr von den kleinen preiswerten Dingern. Ich fasse zusammen. Ersparnis beim Überholen mit eigenem Blaulicht: 230,- Euro, 4 Punkte und auch hier kein Fahrverbot!</p>
<p>Die Welt ist verrückt. Bitte fahren Sie vorsichtig.</p>
<p>Sandmann</p>
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		<title>Bremsen und Ölen&#8230;</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Sep 2011 09:00:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sandmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sandmanns Audi V8]]></category>

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		<description><![CDATA[Was für ein Unsinn Da an dieser Stelle der eine oder andere Gastautor episch über seine ausgelebte Zuneigung zum Automobil schreibt, die sich darin manifestiert, dass er oder sie auch mal selbst Hand anlegt&#8230; also, am Auto, meine ich&#8230; möchte &#8230; <a href="http://www.autobildblog.de/2011/09/17/bremsen-und-olen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was für ein Unsinn <img src='http://www.autobildblog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/09/DSCF1626.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft" title="schraubend in den Sonnenuntergang" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/09/DSCF1626-240x190.jpg" alt="" width="240" height="190" /></a>Da an dieser Stelle der eine oder andere Gastautor episch über seine ausgelebte Zuneigung zum Automobil schreibt, die sich darin manifestiert, dass er oder sie auch mal selbst Hand anlegt&#8230; also, am Auto, meine ich&#8230; möchte ich als Gastgeber nicht den Eindruck erwecken, ich würde nun GAR nichts mehr selbst machen. Aber nein. Dank der schon nahezu geschmacklosen Einfachheit meines Pendeldaimlers (im Vergleich zum Technologieträger Audi V8) habe ich mir mutig vorgenommen, noch vor Einbruch der Dunkelheit die vorderen Scheibenbremsen nebst Klötzen zu tauschen und außerdem das alte Öl aus dem Hinterachs-Differential abzulassen. Und natürlich frisches einzufüllen. Wohlan, heute scheint ein guter Tag dafür zu sein! Erwarten Sie diesmal keine Katastrophen, es erfolgt eine kleine, banale Zwischenmeldung <img src='http://www.autobildblog.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><span id="more-7467"></span></p>
<p>Nicht jedoch für die Teile, die raus sollen.</p>
<p><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/09/DSCF1628.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft" title="der Zahn der Zeit und der mangelnden Pflege" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/09/DSCF1628-240x190.jpg" alt="" width="240" height="190" /></a>Wie kann man nur so lange auf seinen alten Bremsen rumreiten, dass sie mit tiefen Riefen einlaufen und einen rostigen Grat aufweisen, der höher als die Berliner Mauer ist? Mein Fuß auf dem Pedal fühlte sich bei jedem Bremsmanöver an, als ob das ABS gerade auf Glatteis voll zupackt, so etwas muss einem durchschnittlich lebensbejahenden Menschen doch auffallen&#8230;? BREMSEN! Lebenswichtig! Ich vermute, dass hier ein paar mal einfach nur die Klötze getauscht wurden, ein Klassiker der deutschen Faulheit. Und des Geizes. Dabei dauert es genau 12 Minuten, bis ich auf beiden Seiten die Bremssättel abgebaut und die porösen Scheiben heruntergenommen habe. So viel Zeit muss sein, möchte ich meinen. Und in umgekehrter Richtung dauert es nicht sehr viel länger <img src='http://www.autobildblog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/09/DSCF1632.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft" title="alles neu macht der Sandmann" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/09/DSCF1632-240x190.jpg" alt="" width="240" height="190" /></a>SO sieht sie aus, die nagelneue innenbelüftete Bremsscheibe, die im Doppelpack mit vier Klötzen und neuen Verschleißsensorkabeln gerade mal 85,00 Euro gekostet hat. Textar und Zimmermann. Ich hatte bisher immer geglaubt, es sei teuer, einen Mercedes zu fahren. So kann man sich täuschen. Und ohne den mir schon in Fleisch und Blut übergegangenen zeitlichen Audi-V8-Bonus (alles dauert mindestens doppelt so lange wie geplant) scheint die Uhr förmlich still zu stehen. Da bleibt dem automobilen Heimwerker sogar noch reichlich Zeit, die Oberflächen zu säubern, alle anliegenden Teile rückwärtig mit Anti-Quietsch und Kupferpaste zu bestreichen und das endgültig fertiggestellte Bremsgebilde fachgerecht zu entfetten. Ich habe ein Déjà Vu. Bei wie vielen Autos habe ich diese Arbeit eigentlich in meinem Leben schon gemacht? Ich muss mal nachzählen&#8230;</p>
<p>Und rauf mit dem dicken Arsch voran auf die Auffahrrampen! Eine Arbeit, die ich seit meinem letzten heckgetriebenen Auto im Jahre 1994 nicht mehr gemacht habe ist der Wechsel des Öls im Differential der Hinterachse. Auch das ist nicht wirklich spektakulär, mit einem dicken Imbus die Einfüll- und die Auslass-Schraube lösen und erstmal das alteingesessene Literchen des 23 Jahre alten Schmierstoffes evakuieren.</p>
<p><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/09/DSCF1633.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft" title="brutale Kraft unter dem Auto" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/09/DSCF1633-240x190.jpg" alt="" width="240" height="190" /></a><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/09/DSCF1634.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft" title="da läuft er raus, der Lebenssaft" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/09/DSCF1634-240x190.jpg" alt="" width="240" height="190" /></a><span style="color: #ffffff;">____________________________________________________</span></p>
<p>Den wahren Praktiker erkennt der Zuschauer daran, dass dieser zunächst guckt, ob er auch wirklich die oben sitzende Einfüllschraube gelöst bekommt. Wenn die nämlich festgerostet, aber die Suppe bereits übereifrig unten herausgelaufen ist, steht man vor dem veritablen Problem des nicht wieder einfüllen Könnens <img src='http://www.autobildblog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Alles locker soweit.</p>
<p><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/09/DSCF1635.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft" title="und immer schön rückschmieren!" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/09/DSCF1635-240x190.jpg" alt="" width="240" height="190" /></a>Die extra zu diesem Zweck erworbene kleine Handpresse entpuppt sich, wenn ich erstmal dreckig unter dem Daimler liege und pumpe, als ein wenig unterdimensioniert. Immerhin muss ich über sie einen guten Liter Hypoidöl und S6000 einfüllen und bin gefühlt schon nach drei Minuten kurz vor einer Sehnenscheidenentzündung. Argh. Wenn das allerdings der einzige Haken an dieser nun insgesamt nicht einmal zwei Stunden dauernden Aktion bleiben sollte möchte ich mich nicht beschweren. Deckel draufgeschraubt, runter gefahren von den Rampen und sogar noch ein bisschen Zeit für einen Plausch mit meinem Nachbarn übrig haben. Jetzt noch die Fingerchen waschen und auf einer Probefahrt die neuen Scheiben langsam und gefühlvoll einbremsen. Nichts rubbelt, nichts quietscht und ich bin ein bisschen glücklicher <img src='http://www.autobildblog.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' />  Das habe ich nach all dem Chaos doch auch verdient.</p>
<p>Oder haben Sie etwas anderes erwartet? Ein schönes Wochenende wünscht</p>
<p>Sandmann <img src='http://www.autobildblog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Und der Weg ist noch nicht zu Ende&#8230;</title>
		<link>http://www.autobildblog.de/2011/09/14/und-der-weg-ist-noch-nicht-zu-ende/</link>
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		<pubDate>Wed, 14 Sep 2011 14:22:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sandmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sandmanns Audi V8]]></category>

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		<description><![CDATA[Es begab sich aber zu der Zeit&#8230; &#8230; da eine Welle von Umbrüchen über das Land zog. Eine Zeit der Unsicherheit. Nach Jahren der Dürre und Entbehrung donnerte der Hammer der Veränderung brutal auf den Amboss des Lebens eines einfachen &#8230; <a href="http://www.autobildblog.de/2011/09/14/und-der-weg-ist-noch-nicht-zu-ende/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es begab sich aber zu der Zeit&#8230;</p>
<p><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/09/DSC06682.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft" title="Ein weisender Stern?" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/09/DSC06682-240x190.jpg" alt="" width="240" height="190" /></a>&#8230; da eine Welle von Umbrüchen über das Land zog. Eine Zeit der Unsicherheit. Nach Jahren der Dürre und Entbehrung donnerte der Hammer der Veränderung brutal auf den Amboss des Lebens eines einfachen Mannes. Ein Mann, der seit er denken konnte nur in einer runden, übersichtlichen Welt seinen Frieden mit allen machen wollte. Dies ist eine kleine Geschichte über Jay T. Kieler, der in der Mitte seines Lebens noch einmal ganz von vorn anfing. Der noch nicht zu alt war, um zu merken, dass er in eine falsche Richtung lief. Der ein Jahrzehnt an Arbeit, Schweiß und truhenweise Gold aufgab für die Erfüllung eines Traums, weil er noch Träume hatte und noch nicht so ausgebrannt war, um diese nicht auch leben zu wollen. Und es ist die Geschichte von Tut-Vogel.</p>
<p><span id="more-7465"></span></p>
<p>Die Taschen sind leer. Der Akku auch.</p>
<p><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/09/DSC06675.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft" title="So kann das nicht weitergehen" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/09/DSC06675-240x190.jpg" alt="" width="240" height="190" /></a>In der Tat kein guter Auftakt für einen Neuanfang, aber ein kraftvoller Motor für Veränderungen. Denn der Alltag geht unbarmherzig weiter, der Hofstaat verlangt von seinen Untertanen den Zoll, die Pferde vor der Kutsche schreien nach frischem Futter und die Kirche treibt den Ablass für die Sünden ein. Jay T. Kieler gab bereits sein letztes Hemd, er gab es hin und schrie: <em>&#8220;Nehmt hin ihr Unwissenden und bildet euch doch endlich!</em>&#8220;. Aber das Land will nicht weitergebildet werden. Wohlan, was bleibt in der Macht des Bildenden, wenn niemand mehr gebildet werden will? Er besinnt sich auf sein Bardentum, seine Gabe, Geschichten zu erzählen und den Eidgenossen von anderen Kutschen zu berichten, die tagein tagaus das weite Land bereisen. Kleine Kutschen und große Kutschen. Warum eigentlich nicht? In der Ferne, hoch oben in den Bäumen, tutet ein einsamer Vogel. Sein Singen klingt wie die fernwehweckende Pfeife einer alten Dampflock im Wilden Westen. Jay T. Kieler macht sich auf den langen Weg, eine Geschichte zu finden. Tandaradei.</p>
<p><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/09/DSC06677.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft" title="Bis zum Horizont" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/09/DSC06677-240x190.jpg" alt="" width="240" height="190" /></a>So ganz ohne das letzte Hemd wandert es sich sehr unkomfortabel für den Reisenden. Nicht nur, dass man anhand der Speckrollen seinen Altersverfall beobachten könnte, nein, das macht ihm nichts aus. Bildungs-Mücken und monetäre Insekten jedoch saugen dem fast nackten Jay T. Kieler das Blut aus den Adern, während er läuft. Sie nehmen schmerzhaft und geben nichts zurück. Der tutende Vogel scheint dies zu spüren und unternimmt huschende Versuche, das Viehzeugs zu fangen. Dabei, oh Wunder, zeigt er aber niemals sein Antlitz. Und noch etwas zeigt sich Jay T. Kieler noch nicht: Ein Ziel. Aber er läuft und läuft und nimmt nur am Rande wahr, dass an anderer Stelle zu allem Überfluss auch noch sein Hut in den Ring geworfen wurde. Sein Haupt zeigt sich nun unbedeckt. Die Sonne brennt unbarmherzig, die Mücken stechen weiter, ihn plagt sagenhafter Durst. Doch von fern, von ganz fern spricht eine Stimme zu ihm: &#8220;<em>Lauf noch ein bisschen weiter und gib nicht auf</em>&#8220;&#8230; Wer war das?</p>
<p><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/09/DSC06678.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft" title="Der Kaisers neue Kleider" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/09/DSC06678-240x190.jpg" alt="" width="240" height="190" /></a>Der Wanderer verweilt andächtig am Wegesrand und spricht mit der Stimme. Diese sagt, man habe hier seinen Hut gefunden und er solle das Hemd wieder anziehen. Das sei besser gegen die Bildungs-Mücken, und außerdem habe er tatsächlich nicht mehr den Körper, der unbedingt der Welt gezeigt werden müsse. Allerdings &#8211; sein Bardentum, seine Geschichten, die wolle man dem allgemeinen Volke nicht länger vorenthalten. Daher würde man für das Hemd auch aufkommen und ihm gegen die verbleibenden Mücken gutes Rauchwerk anbieten. Er solle einmal darüber nachdenken. Jay T. Kieler guckt ungläubig in den Himmel, aus dem die Stimme zu ihm sprach. Nun ist sie still. Nur dieser Vogel tutet in einiger Entfernung leise, aber unüberhörbar vor sich hin. Was ist hier eigentlich los? Hat er nicht genug Ablass an die Kirche überwiesen und wird nun auf eine Probe gestellt? Ist das Leben dieser Tage nicht schon verwirrend genug?</p>
<p><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/09/DSC06679.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft" title="In der Ruhe liegt die Kraft" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/09/DSC06679-240x190.jpg" alt="" width="240" height="190" /></a>Rauchen hilft, nicht nur gegen die Bildungs-Mücken. Auch, um sich im Dschungel der Neuigkeiten ein wenig zu entspannen und auf wegweisende Eingaben zu warten. Das letzte Hemd fühlt sich gut an, es passt und ist weich, aber irgend etwas fehlt noch. Tut-Vogel kann es nicht sein, der ist unüberhörbar. Sicherheit? Ha. Wer kann einem die in diesen Zeiten schon bieten? Ein Turmzimmerchen mit Ausblick? Die Stimme sprach wohl davon. Jay T. Kieler denkt nach, während um ihn herum all die Kutschen, über die er schreiben wollte, in Richtung Sonne fahren. Die Dinge entlang des Weges scheinen irgendwie zu passen, er muss sie nur noch zusammensetzen. Der Hut, den jemand warf und den ein anderer fing. Das letzte Hemd, das gegen die Insekten schützt. Rauchwerk und der weisende Gesang eines parasitenfressenden Federviechs. Ganz nah. Er kann das Meer riechen, die Weite und einen Horizont, der die Kreativität nicht beschneidet. Weil er weit, nahezu unendlich ist. Die Motoren der Kutschen donnern wie damals der Hammer der Veränderung. Die Richtung scheint zu stimmen, oder wie haben das Caspar, Melchior und Balthasar damals geschafft?</p>
<p><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/09/DSC06683.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft" title="Es scheint gute Qualität zu sein" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/09/DSC06683-240x190.jpg" alt="" width="240" height="190" /></a>Sie folgten dem Stern! Ihr Ziel war ein sehr heiliges, und ihr Weg wohl noch um einiges beschwerlicher als der von Jay T. Kieler. Aber Reisende waren sie auch, und eine Geschichte hatten sie auch zu erzählen. Die nahen Wellen des Meeres branden donnernd an das Ufer. Tut-Vogel sitzt grinsend auf dem Dach einer kleinen Kemenate, die hier Dinge an fahrendes Volk veräußert. Er hupt seinen monotonen, aber weisenden Pfeiffgesang in die milde Abendluft und beobachtet den Barden bei der Begutachtung eines Stoffes, der hier auf ihn gewartet zu haben scheint. Ein Stoff, genau so weich wie sein letztes Hemd. In der Farbe seines Hutes, den jemand in den Ring warf. Mit dem weisenden Stern, dem er folgen kann. Er möchte dieses Tuch haben, ja, das will er wirklich. Entscheidungen werden gefällt, eine nach der anderen, seriell, wie Männer das nun einmal machen. Am Ende der Reise scheint es erst richtig loszugehen. Das Ufer des Meeres, dort, wo es das Land berührt ist erst der Anfang vom Horizont.</p>
<p><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/09/DSC06685a.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft" title="Das fühlt sich weich an" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/09/DSC06685a-240x190.jpg" alt="" width="240" height="190" /></a>Jay T. Kieler stopft andächtig die herausgezogenen Innentaschen wieder in seine Hose zurück und kleidet sich vorsichtig mit dem neuen Stoff. Er blickt hoffnungsvoll auf das offene Meer, spürt die Wärme auf seiner Haut und ahnt, was damals die drei Könige gespürt haben müssen, als sie beim Stall ankamen. Sie kamen an. Sie folgten dem Stern. Am Ende eines langen Weges wartet immer etwas Neues, wirklich zu Ende ist in diesem Leben nie etwas. Und wenn ein Ziel seit 125 Jahren da ist, kann er doch so schlecht nicht sein. Vielleicht geeignet, dem Hofstaat den Zoll zu begleichen, den Pferden vor der Kutsche Futter zu garantieren und den Ablass für die kommenden Sünden vorzuhalten. Auf jeden Fall geeignet, den eigenen Horizont nicht zu beschränken und einen kleinen Funken künstlerische Freiheit glimmen zu lassen, bis er in der Lage ist, ein wahres Feuerwerk an Ideen zu entzünden. Tut-Vogelsingt dazu sein Lied. Willkommen im neuen Leben. Hallo Welt. Tandaradei <img src='http://www.autobildblog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Sandmann</p>
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		<title>Wer rettet ihn?</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Sep 2011 21:27:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sandmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sandmanns Audi V8]]></category>

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		<description><![CDATA[Herr F. wird älter. Und es ist schon länger her als manche von Ihnen auf diesem Planeten wandeln, da hat er von einem Bekannten aus erster Hand einen VW K70 gekauft. Sein Auto. Denn es hatte damals alles, was man &#8230; <a href="http://www.autobildblog.de/2011/09/08/wer-rettet-ihn/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Herr F. wird älter.</p>
<p><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/09/011.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft" title="So etwas wie ein Garagenfund" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/09/011-240x190.jpg" alt="" width="240" height="190" /></a>Und es ist schon länger her als manche von Ihnen auf diesem Planeten wandeln, da hat er von einem Bekannten aus erster Hand einen VW K70 gekauft. Sein Auto. Denn es hatte damals alles, was man so braucht, und verglichen mit Käfer und Co. sogar noch einiges mehr. Die Jahre, die Jahrzehnte sind an beiden nicht spurlos vorübergegangen, weder am Käufer noch am Kaufobjekt. Ein K70 war damals nicht für die Ewigkeit gebaut worden, viel zu viele Sicken und doppelte Bleche, unlackierte Stellen und Wasserfallen gaben der braunen Pest vor fast 40 Jahren ein ungebremstes Angriffsziel auf die damals visionäre NSU Entwicklung. Und deshalb sind sie auch nahezu alle verschwunden. Herr F. ist noch da. Das Garagentor öffnet sich quietschend und zeigt, dass sein K70 auch noch da ist. Aber nicht mehr lange.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span id="more-7459"></span></p>
<p><img title="Weiterlesen..." src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" alt="" />Doch fangen wir vorn an.</p>
<p><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/09/061.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft" title="Vergangene Zeiten" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/09/061-240x190.jpg" alt="" width="240" height="190" /></a>Ich erinnere mich an Bilder vom bronzemetallenen K70 meines Papas, da war der Wagen gerade mal 4 Jahre alt. Rost an den Schwellern, Rost an den Radläufen, Restwert nicht zu ermitteln. Deutschland ging es in den 70er Jahren ganz gut, und alte Autos rosteten nun mal. Genauso wie es heute normal ist, dass ein Smartphone immer runterfällt und dann das Display kaputt geht. Immer. Also hat man sich ein neues (damals Auto, heute Smartphone) gekauft. Herr F. war da schon immer anders. Der Erstbesitzer hatte den Wagen damals unüblich mit Hohlraumwachs fluten lassen, und streng nach den vorgeschlagenen VW-Wartungsplänen wurde unter dem neuen Besitzer nun diese Behandlung alle 2-3 Jahre wiederholt. Sie sehen dennoch Rost auf diesem Bild? Stimmt. Aber der K70 meines Papas ist nicht mehr da, der von Herrn F. sehr wohl!</p>
<p><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/09/041.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignright" title="Augen, die verzaubern" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/09/041-240x190.jpg" alt="" width="240" height="190" /></a>Dieser böse und immer wieder gern zitierte Rost war es schließlich irgendwann auch, der den damals sehr luxuriösen Wagen in die kleine Garage in der Nähe von Kiel geweht hat. Dort wartete er geduldig darauf, dass seinem noch jungen Herzen ein paar Bleche spendiert würden, damit er wieder frisch und fröhlich seinen leuchtgelben Lack in der Sonne spazieren fahren könne! Und er wartete. Und wartete. Und wartet noch immer. Seit 15 Jahren harrt dieses Auto auf eine Rettung, und seit über einem Jahr telefonieren Herr F. und ich regelmäßig, um einmal einen Besichtigungstermin zu finden. Dem älteren Herren ist es ernst. Und heute bin ich hier. Und sehe ein liebenswertes, gelbes Auto mit einer gesunden, ehrlichen Seele, das viel zu schade zum Verschrotten ist und schon sehr sehr lange auf seinen Prinzen wartet. Die Türen sind offen. Bitte kommen Sie doch mal herein&#8230;</p>
<p>Grün. Irgendwie grün, in der Kombination mit dem leuchtenden gelben Lack ein irrer Zeitzeuge einer bunten Epoche, die sich vom Muff aus 1000 Jahren befreien wollte.</p>
<p><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/09/081.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft" title="Zurück auf die Straße?" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/09/081-240x190.jpg" alt="" width="240" height="190" /></a><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/09/02.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft" title="frisches Jägergrün - alles original" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/09/02-240x190.jpg" alt="" width="240" height="190" /></a><span style="color: #ffffff;">_____________________________________________________________</span></p>
<p>Und es ist alles, aber auch wirklich alles original in diesem Auto. Vom manuellen Tageskilometerzähler bis zu den zusätzlichen Bremsleuchten im Heckfenster &#8211; dieser KaSi ist direkt aus den 70ern hier geparkt worden.</p>
<p><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/09/031.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft" title="Das Herz will noch weiterschlagen!" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/09/031-240x190.jpg" alt="" width="240" height="190" /></a>Oben hui &#8211; unten&#8230; nun&#8230; er bräuchte ein paar Bleche. Die hat er ja vor 15 Jahren schon gebraucht, und auch wenn es hier in dieser netten Garage noch so trocken ist, der Rost hat einfach weitergefressen. Er hatte genug Zeit. Endspitzen, Schweller und einige Falznähte im Unterboden wollen von einer blechformenden Hand gerettet werden. Dafür ist aber das wassergekühlte 75-PS-Herz der Limousine nett anzuschauen. Warum erzähle ich Ihnen das eigentlich alles? Ich bin doch kein Gebrauchtwagen-Kaufberater? Mitnichten. Herr F. hatte seit unserem ersten Gespräch wohl sehr gehofft, ich würde mich dieses schönen Autos annehmen. Er hörte von meinem Fable zum alten Ex-NSU-Blech. Er wollte ihn mir für kleines Geld überlassen, damit der Alleskönner aus Salzgitter noch eine zweite Chance bekäme. Und ich? Ich muss ablehnen, denn ich habe ja schon einen KaSi mit einem großen Liebesbedürfnis und bei weitem nicht die Zeit, diesen hier wieder zu richten&#8230; Herr F. blickt bekümmert über den Wagen&#8230;</p>
<p>Er soll nicht geschlachtet werden, sondern wieder auf die Straße. Er soll nicht verschrottet werden, sondern wieder FAHREN! Und er muss hier so langsam weg &#8211; denn auch Herr F. wird ja nicht jünger.</p>
<p><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/09/051.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft" title="Mensch was ist denn da alles drin?" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/09/051-240x190.jpg" alt="" width="240" height="190" /></a><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/09/071.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft" title="Eine große Kiste voller Überraschungen" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/09/071-240x190.jpg" alt="" width="240" height="190" /></a><span style="color: #ffffff;">____________________________________________________________________</span></p>
<p>Hoppala. Und dazu gibt es einen Kofferraum (mit 580 Litern damals den größten seiner Klasse) voller Ersatzteile, Generator, Anlasser, Radkappen, Rücklichter, Scheibenwischergestänge, Wasserschläuche, Armaturen und was weiß ich noch alles.</p>
<p><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/09/091.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft" title="Aufruf zum Retten!" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/09/091-240x190.jpg" alt="" width="240" height="190" /></a>Können diese Augen lügen? Äh&#8230; nein, aber das wäre dann auch eine andere Geschichte. Ich starte hiermit einen emotionalen Aufruf zur Rettung dieses Autos!!! Herr F. gibt seinen 1973er K70 rollbar mit allen Papieren und Schlüsseln und eben jenem Kofferraum für ein kleines Geld ab, und ich wünsche mir, dass jemand von Ihnen dieses Auto wieder auf die Straße bringt. Ich schreibe auch gern darüber, aber alles zu seiner Zeit. Haben Sie noch kein Projekt für diesen Winter? Wollen Sie ein Stück echte, unverbastelte Zeitgeschichte zurück in den Alltag holen? Herr F. wäre begeistert, und ich müsste nicht mehr mitten in den Nacht aufwachen und seine feuchten Augen vor mir sehen, die sein langjähriges Auto auf dem Schrottplatz wähnen&#8230;</p>
<p>Kein schlachten, sondern restaurieren. Wenn Sie ECHTES Interesse und eine Handvoll Euros haben, dann schreiben Sie das bitte bei <a title="Sandmanns Welt" href="http://www.sandmanns-welt.de/" target="_blank">Sandmanns Welt</a> unter eben diesen gleichen Bericht und teilen Sie mir Ihre Wünsche mit. Ich werde dann über Ihre im User registrierte Mailadresse Kontakt zu Ihnen aufnehmen <img src='http://www.autobildblog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Und HIER sind Ihre Kommentare natürlich auch willkommen!</p>
<p>Sandmann</p>
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		<title>Motoren im Garten bei den Harten&#8230;</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Sep 2011 07:45:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sandmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sandmanns Audi V8]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Sonne scheint, die Vöglein singen. Nach diesem sumpfig-verregneten Frost-Sommer kann ich es kaum glauben und blinzel verwundert ins Licht. Hallo schöner Tag, sei mein Freund, denn ich möchte gleich mal dieser wuchernden grünen Pest den benzinverbrennenden Kampf ansagen. Mensch &#8230; <a href="http://www.autobildblog.de/2011/09/05/motoren-im-garten-bei-den-harten/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Sonne scheint, die Vöglein singen.</p>
<p><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/09/01.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft" title="Trügerische Idylle" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/09/01-240x190.jpg" alt="" width="240" height="190" /></a>Nach diesem sumpfig-verregneten Frost-Sommer kann ich es kaum glauben und blinzel verwundert ins Licht. Hallo schöner Tag, sei mein Freund, denn ich möchte gleich mal dieser wuchernden grünen Pest den benzinverbrennenden Kampf ansagen. Mensch und Maschine. Rasen mähen mit dem Verbrennungsmotor ist fast so asketisch wie Auto fahren, und nebenbei strenge ich mich auch noch ein bisschen an und werde vielleicht um den Bauch rum etwas dünner. Also raus aus dem Schuppen mit dem guten alten Stück, den letzten Schluck Benzin tanken, primen, anreißen und mit Kampfesgebrüll von bläulichen Abgaswolken umhüllt meinen Garten entern! *KRAAACK* Nein, es ist nicht der Sprung in der Scheibe vom lieben Carglas-Profi. Der dünne, schwarze Griff ist unten stumpf vom Metall abgebrochen. Und mein Schweißgerät ist kaputt. Und Örg ist nicht erreichbar. Und jetzt?</p>
<p><span id="more-7455"></span></p>
<p>Erstmal Motor aus.</p>
<p><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/09/03.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft" title="Ein Provisorium wie aus dem Buche!" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/09/03-240x190.jpg" alt="" width="240" height="190" /></a>So. In meinem anderen, nicht minder vernachlässigten Schuppen habe ich noch ein paar Winkel und Schrauben. Mit dem Akkubohrer drille ich ein paar schmächtige HSS-Löcher in das marode Gehäuse der roten Grünzeugfräse, klemme mit der Wasserpumpenzange die Winkel drumrum und schraube sie mit Unterlegscheiben fest. Nicht bombenfest, aber leidlich schiebbar. Und ich denke über einen baldigen Neuerwerb nach. Anreißen, wieder blaue Wölkchen und angenehmes Geknatter &#8211; und ich mache ein paar Quadratmeter klar. Bis zu meiner kleiner Grilltreppe. Da muss ich den Mäher drübertragen auf die nächste Ebene. Irgendwie sind die meisten Vögel inzwischen verschwunden. Und dieser Stein war da gestern noch nicht. Noch während ich schreiend falle entschließe ich mich, das Wohl des eigenen havarierenden Körpers über das des schweren Gartengerätes zu stellen &#8211; und werfe ihn weit nach vorn von mir weg. Und falle ihm hinterher die Treppe runter.</p>
<p><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/09/04.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft" title="Rad ab? Ja." src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/09/04-240x190.jpg" alt="" width="240" height="190" /></a>Rad ab. Ich fasse es nicht. Mir die aufgeschlagenen Knie reibend begutachte ich den durch die nicht vorausberechnete Flugbahn und den unkontrollierten Aufschlag entstandenen Kollateralschaden. Irgend jemand möchte anscheinend heute verhindern, dass ich meinen Rasen akkurat kürze. Ist es mein Nachbar? Sticht er nebenan auf einen kleinen Voodoo-Rasenmäher ein? Ich glaube eher nicht. Wo sind die eigentlich alle, hier wohnen doch eigentlich noch mehr Menschen? Also, Bestandsaufnahme. Das Benzin im Kanister ist eh so gut wie alle, der Schiebegriff klappert unten unmotiviert in den Winkeln rum und das Rad ist unrettbar zerstört. Soll ich aufgeben? Aber das Wetter ist doch so schön!</p>
<p><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/09/05.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignright" title="Und schon mal wieder schrauben..." src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/09/05-240x190.jpg" alt="" width="240" height="190" /></a>Zwischengedächtnis. Aufgeben. Das Wort schmeckt mir nicht. In den vergangenen vier Wochen habe ich mehr als einmal an Kapitulation gedacht, zu viel zu regeln, zu viele existenzielle Hindernisse, zu viel wird plötzlich anders und zu viel war ungewiss. Alles zu viel. Ich habe gelernt, dass jeden Morgen die Sonne wieder aufgeht und dass mit Jammern niemandem geholfen ist. Nur Taten und Fakten bringen einen weiter, aber das ist eine andere Geschichte. Demnächst in diesem Kino. Kommen wir zurück in meinen Garten, wo eine Reaktivierung des störrischen Verbrenners unmöglich scheint. Aber halt. Da ist doch noch&#8230; Ah! Irgendwo hinter meinem Schuppen steht doch noch seit drei Jahren in Regen und Schnee der alte Elektromäher! Ob der es noch tut&#8230;?</p>
<p><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/09/06.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft" title="Alternativen mit Elektromotor" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/09/06-240x190.jpg" alt="" width="240" height="190" /></a>Er tut&#8217;s noch! Und wie! Offensichtlich unbeeindruckt von den Jahreszeiten und auch nur mäßig eingewachsen schüttelt und rüttelt sich das rostige Kilowatt-Aggregat, was in der hintersten Ecke meines Gartens eigentlich nur überlebt hat, weil ich jahrelang zu faul war, ihn zu entsorgen. Na siehste. Ist doch gut, mal was aufzuheben. BROOOOOOOOOO er mäht und mäht. Elektrokabel sind für mich sowas wie Schaltgetriebe. Wenn Sie jahrelang Automatik gefahren sind, würgen Sie einen Schalter an der Ampel gern mal ab. Wenn Sie jahrelang mit Benzin gemäht haben, schreddern Sie gern mal über das Stromkabel. Ach, was rede ich, es geht doch und ich habe frische Hoffnung, heute noch einen gemähten Rasen zu haben <img src='http://www.autobildblog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/09/07.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignright" title="Den hats zerlegt" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/09/07-240x190.jpg" alt="" width="240" height="190" /></a>BROOOOOOO BRAAAAAAAA!!!!!! *ROMMS* -schmurgel- Britzelnd und ein bisschen nach aufziehendem Gewitter stinkend guckt mich der grün-weiße Stromfresser schweigend an. Unten im Haus höre ich ebenfalls eine Stille wie auf dem Friedhof. Ich führe das jetzt mal spontan auf einen regelrecht pulverisierten Sicherungskasten zurück. Eine Amsel flattert schimpfend aus dem Apfelbaum über uns heraus. Wie eine Leiche drehe ich den waidwunden Hausherrenhelfer auf den Rücken und lächel sprachlos in eine Kamera, die hier doch irgendwo vorhanden sein muss. Und Kurt Felix. Oder wer macht das jetzt? Der Elektromotor ist brutal aus dem Gehäuse herausgebrochen. Die Jahre im Schnee haben anscheinend doch ein paar Spuren hinterlassen. Er ist tot. Mausetot. Ich drücke im Haus alle Sicherungen wieder rein und will resignierend den Rasen Rasen sein lassen, als mir eine letzte Idee kommt&#8230;</p>
<p><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/09/08.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft" title="Aus zwei macht eins" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/09/08-240x190.jpg" alt="" width="240" height="190" /></a>Na klar. Aus zwei macht eins, jetzt habe ich ja ein paar (leider grüne) Räder übrig, die ich vom selbstzerstörten Elektromäher an den zerstolperten Benzinmäher schrauben kann! An den Gartenzäunen haben sich inzwischen nennenswerte Mengen an Zuschauern versammelt, die bei jeder neuen Aktion applaudieren und johlend große Mengen Popcorn und Bier verzehren. Stelle ich mir zumindest vor, tatsächlich bin ich heute wirklich der einzige Mensch hier in Kiel, der sich energisch um seinen Rasen sorgt. Selbst die Amsel ist nicht mehr zu hören. So. Das neue Rad ist dran, die Schrauben des griffhaltenden Provisoriums sind nachgezogen und endlich kann ich mein Werk vollenden. Nein. Kann ich nicht. Das Benzin ist ja alle.</p>
<p><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/09/09.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignright" title="Da ist wieder Power drin!" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/09/09-240x190.jpg" alt="" width="240" height="190" /></a>Argh. Also fahre ich singend zur Tanke ins Gewerbegebiet, fülle mein kleines Kanisterchen mit gutem Super und fahre wieder zurück. Langsam sinkt auch schon die Sonne. Aber das schaffe ich noch, ein paar Quadratmeter sind ja schon gekürzt. Insgesamt sind es 1000. Aber wen juckt das, ich kam bis hier, nun bringe ich das auch zu Ende <img src='http://www.autobildblog.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' />  Griff drücken, primern, anreißen und BROOOOOOOO knattert der alte Herr wieder seine blauen Wölkchen in die Welt. Korb ab, die inzwischen kniehohe Wiese wird heute mal &#8220;on the fly&#8221; gekürzt. Saftiges Gras umspült meine nackten Füße. Es riecht ein bisschen nach Benzin und sehr stark nach Sommer. Irgendwo weit entfernt grillt jemand. Die Amsel ist wieder zurück gekommen und schielt mich argwöhnisch an, während ich die nächste Ebene in Angriff nehme. *KRAAACK*</p>
<p><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/09/10.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft" title="Ich werde wahnsinnig!" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/09/10-240x190.jpg" alt="" width="240" height="190" /></a>Der eh schon am unteren Gehäuse zusammengeschraubte Griff ist mitten durchgebrochen. Abgeschert. Abgerostet, was weiß ich. Sandmanns Geduld ist groß, sein Fell ist dick und sein Durchhaltevermögen episch überliefert &#8211; aber nun ist gut. Aus. Ich habe keine Lust mehr. Ich trete schimpfend den abgerissenen Motor des Elektromähers quer durch den Garten, er zerstört kullernd zwei Blumentöpfe und bleibt im Erdbeerbeet liegen. Ich schiebe den endgültig verstorbenen Benzinmäher schnaubend in den Schuppen zurück. Heute soll es nicht sein. Ich geh jetzt duschen. In der nächsten Woche kaufe ich mir einen neuen Rasenmäher und zünde die beiden alten vielleicht einfach an. Mitten auf der Straße. Mal sehen, wie lange die brennen. Aber wie ich mich kenne stehen die jetzt sowieso die nächsten Jahre da, wo sie verendet sind.</p>
<p>Treibt IHR Garten Sie manchmal auch in den Wahnsinn?</p>
<p>Sandmann</p>
<div></div>
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		<title>Schrottplätze und Schatzsucher</title>
		<link>http://www.autobildblog.de/2011/08/25/schrottplatze-und-schatzsucher/</link>
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		<pubDate>Thu, 25 Aug 2011 16:45:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sandmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sandmanns Audi V8]]></category>

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		<description><![CDATA[Mann, war ich lange nicht mehr hier! Warum auch? Für den Audi V8 gibt es keine Teile auf dem Schrott&#8230; verzeihung, beim zertifizierten Autoverwerter. Schrott gibt es seit einigen Jahren nicht mehr, heute wird ja sogar aus Fäkalien Trinkwasser gewonnen. Für &#8230; <a href="http://www.autobildblog.de/2011/08/25/schrottplatze-und-schatzsucher/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mann, war ich lange nicht mehr hier!</p>
<p><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/08/IMG_20110824_105835.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft" title="Wackelige Angelegenheiten" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/08/IMG_20110824_105835-240x190.jpg" alt="" width="240" height="190" /></a>Warum auch? Für den Audi V8 gibt es keine Teile auf dem Schrott&#8230; verzeihung, beim zertifizierten Autoverwerter. Schrott gibt es seit einigen Jahren nicht mehr, heute wird ja sogar aus Fäkalien Trinkwasser gewonnen. Für V8-Teile muss man das Internet oder die privaten Halden der Community durchforsten, was zumeist zeitaufwändig und teuer ist. Und auch nicht so viel Spaß macht wie das hier <img src='http://www.autobildblog.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' />  &#8220;Das hier&#8221; ist in meinem Fall die Kieler Autoverwertung, inzwischen auch eine umzäunte Hochsicherheitsanlage mit Direktverkauf, aber noch immer auf Wunsch begehbar. Ich brauche, nein ich möchte gern einen Außentemperaturfühler für meinen alten Daimler. Und der soll hier irgendwo zu finden sein&#8230;</p>
<p><span id="more-7452"></span></p>
<p><img title="Weiterlesen..." src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" alt="" />&#8220;<em>Joah, gehn Sie mal, da stehen zwei drei rum. Wenn einer oben ist bitte nicht da drunter beim Auto auf die Motorhaube treten!</em>&#8221;</p>
<p><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/08/IMG_20110824_105255.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft" title="Labyrinth für Erwachsene" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/08/IMG_20110824_105255-240x190.jpg" alt="" width="240" height="190" /></a><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/08/IMG_20110824_105825.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft" title="Ostern ohne Eier" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/08/IMG_20110824_105825-240x190.jpg" alt="" width="240" height="190" /></a><span style="color: #ffffff;">_______________________________________________________</span></p>
<p>Ich fühle mich wie an Ostern und suche zwischen all diesen gestorbenen einstigen Neuwagen das Ei. Oder den Naschi. Na? Wo sind die Sterne? Ohne Werkzeug und nur sommerlich bekleidet genieße ich das volle Vertrauen des hiesigen Verantwortlichen, denn die Hamstermentalität ist erfahrungsgemäß hier in den stillen Reihen gut ausgeprägt&#8230;</p>
<p><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/08/IMG_20110824_105209.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft" title="Abenteuerspielplatz" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/08/IMG_20110824_105209-240x190.jpg" alt="" width="240" height="190" /></a>Als autoaffiner Mann fühle ich mich in diesem rostigen Labyrinth fast wie früher auf den Touren durch die Sperrmüllgebiete. Damals dachte ich immer &#8220;<em>Wow, das alles hier kannst du einfach so haben, wenn du willst!</em>&#8220;. Sehr zum Leidwesen meiner Mutter, die meinem Müllsammeltrieb nicht immer positiv gegenüber stand. Aber hier ist das so ähnlich. Ein Selbstbedienungsladen, alles ist kaufbar, wenn auch nicht umsonst. Ich schleiche unangemessen gekleidet in guten Schuhen und mit Hemd um die nächste Ecke&#8230; und finde endlich einen! Er liegt auf dem Boden wie ein waidwundes Tier. Ich denke an SeineKleineSchwester und ihr Geocaching. Das ist ein bisschen wie eine Schatzsuche hier <img src='http://www.autobildblog.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' /> </p>
<p><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/08/IMG_20110824_105703.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignright" title="Hallo? Thermofühler da?" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/08/IMG_20110824_105703-240x190.jpg" alt="" width="240" height="190" /></a><em>Halloooo? Lieber kleiner temperaturabhängiger Widerstand??? Sag mal PIIIEP! </em> <img src='http://www.autobildblog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Ich hör nix. Der kleine, zigarettengroße Fühler hängt an einem laaaangen Kabel, welches vom Sicherungskasten vor der Windschutzscheibe kommt und sich nach vorn hinter die Stoßstange windet. Wo man das gesuchte Teil dann auch finden kann. Wenn nicht jemand schon ein bisschen schneller gewesen wäre und den einfach abgeknippst hätte. Vandalen! Mit einer Minute mehr Geduld hätte man den Stecker im besagten Sicherungskasten abziehen und sich nervige Löterei unter freiem Himmel ersparen können. Schade. Aber wenn ich schon mal hier bin&#8230; Wie sieht es denn ansonsten in diesem erdrückten Mittelklasselimousinchen aus, vielleicht kann ich noch was anderes brauchen&#8230;?</p>
<p><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/08/IMG_20110824_105729.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft" title="Schon lange kein Wohnzimmer mehr." src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/08/IMG_20110824_105729-240x190.jpg" alt="" width="240" height="190" /></a>Hier ein Schalterchen, dort ein Instrumentchen. Nicht, dass bei meinem alten W124 noch etwas anderes kaputt wäre außer diesem Thermometer und vielleicht dem Zündanlass-Schalter, den ich aber neu kaufen werde. Aber man kann ja mal schauen. Wegen dieses &#8220;kann ja mal&#8221; stapeln sich in meiner Garage noch immer kartonweise Kippschalter aus Audi 100, Citroen XM und Audi A8. Die ich alle nie benötigt habe und die ich irgendwann mal wegwerfen werde. Aber Sie wissen ja, die Hamsternatur und der Sammler im Manne <img src='http://www.autobildblog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Ernüchterung. In DIESEM Daimler werde ich nicht mehr fündig, hier sind nur noch Dinge, die entweder nie kaputt gehen oder sowieso schon fehlen. Und es hat auch reingeregnet. Bäh.</p>
<p><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/08/IMG_20110824_110028.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignright" title="Die Sterne stehen gut" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/08/IMG_20110824_110028-240x190.jpg" alt="" width="240" height="190" /></a>Da ist noch einer! Er steht ganz oben in luftiger Höhe auf einem Ford Transit, auf dessen Motorhaube ich demnach nicht treten soll, wenn ich mich recht entsinne. Und er hat auch noch ganz jungfräulich das gesuchte Fühlerchen hinter dem Nummernschildträger der vorderen Stoßstange. Großartig. Euphorisch grinsend und mit heldenhaften Findergefühlen bitte ich den Chefverwerter um einen kleinen Schraubendreher, mit dem sich das Ersatzteil bergen lässt. Ein fröhlich Liedlein auf den Lippen erklimme ich anschließend erst den Türgriff eines benachbarten Kleintransporters und stütze mich dann neben besagter Motorhaube mit den Füßen und dem Hintern in perfekter Schrauberposition ab. Die Welt ist nicht uninteressant von hier oben. Und ich habe mich nur ein ganz kleines bisschen schmutzig gemacht.</p>
<p><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/08/IMG_20110824_110909.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft" title="Erfolgreich in luftiger Höhe." src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/08/IMG_20110824_110909-240x190.jpg" alt="" width="240" height="190" /></a><em>Üüüüüüber den Wolkeeeeen&#8230; muss die Freiheit wohl grenzenlos sein</em>. Nicht ganz. Erste Grenzen erfahre ich beim Versuch, den problemlos abgeschraubten Fühler mit dem vorhin genannten laaangen Kabel durch alle Laschen und Ösen bis zum ebenfalls vorhin genannten Sicherungskasten zurück zu verfolgen. Aber es geht. Mit leicht akrobatischen Balanceakten über den Dächern der anderen Autos ziehe ich nach und nach das Kabel durch alle relevanten Durchlässe aus dem tiefen Schlund des Motorraums raus. An diesem Benz hier ist noch viel mehr dran als an seinem etwas tiefer liegenden Kumpel, aber ich brauche heute nicht mehr. Nur diesen Fühler und das Kabel, ja sag mal, ist das denn niemals zu Ende? *ruck* *rupf*</p>
<p><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/08/IMG_20110824_111248.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignright" title="Verdammt!" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/08/IMG_20110824_111248-240x190.jpg" alt="" width="240" height="190" /></a>*ratsch* Verdammt. Na toll. Gefühlte drei Kilometer Kabel reißen kurz vorm Ziel direkt am Stecker im Sicherungskasten ab. Würde ich nicht so hoch oben zwischen wackeligen alten Autos klemmen, ich stampfte wie ein kleines Kind verärgert auf den Boden! <img src='http://www.autobildblog.de/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':-(' class='wp-smiley' />  Aber der oberste Verwerter zeigt großes Mitleid ob meines genervten Blicks und überlässt mir mein Artefakt für einen schlanken Fünfer. Okay. Das ist ein guter Preis, das Neuteil kostet mehr als das zehnfache. Erneut ein Liedchen trällernd isoliere ich die Enden ab, dreh die beiden Kabel kurz zusammen &#8211; und habe wieder eine funktionierende Temperaturanzeige. So ziemlich das einzig digitale Instrument im Cockpit der Analog-Burg von 1988. So einfach kann autoschrauben also auch mal sein, sehr entspannend. Jetzt darf ich nur nicht vergessen, die Stelle vorm Winter sauber zu verlöten und mit Schrumpfschlauch zu versiegeln&#8230;</p>
<p>Ich mag Schrottplätze. Und Sie?</p>
<p>Sandmann</p>
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		<title>Diesen Winter ein Daimler!</title>
		<link>http://www.autobildblog.de/2011/08/18/diesen-winter-ein-daimler/</link>
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		<pubDate>Thu, 18 Aug 2011 15:11:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sandmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Probefahrten]]></category>
		<category><![CDATA[Sandmanns Audi V8]]></category>

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		<description><![CDATA[AAAAAAHHHHHHHHHH!!! Meinen Audi V8 hat es erwischt, und so wie es aussieht ist dieses mal ein bisschen mehr zu tun als nur eine schnelle Schrauberei vor der Garage. Vor allem fehlt mir die Zeit! Aber das ist eine andere Geschichte. &#8230; <a href="http://www.autobildblog.de/2011/08/18/diesen-winter-ein-daimler/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>AAAAAAHHHHHHHHHH!!!</p>
<p><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC06787a.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft" title="Die Sterne stehen gut" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC06787a-240x190.jpg" alt="" width="240" height="190" /></a>Meinen Audi V8 hat es erwischt, und so wie es aussieht ist dieses mal ein bisschen mehr zu tun als nur eine schnelle Schrauberei vor der Garage. Vor allem fehlt mir die Zeit! Aber das ist eine andere Geschichte. Fakt: Es muss kurzfristig ein kommoder Ersatz her, der mich demnächst nahezu täglich von Kiel nach Hamburg und wieder zurück tragen soll. Und der das extrem zuverlässig bewerkstelligt, ohne viel zu kosten. Geht nicht? Gibts nicht. Meine Favoriten: Ein Ford Scorpio (die letzte große deutsche Designfäkalie) oder &#8211; aus verschiedenen im September noch zu definierenden Gründen &#8211; ein Daimler. Ein möglichst genügsamer, aber bequemer Benz. Ein robuster ständiger Begleiter mit einem Stern auf der Haube. In Kiel steht gerade so einer bei einem privaten Anbieter auf dem Hof, keine 10 Kilometer weg, schwarz, noch <a href="http://www.misterinfo.com/publish/auto-und-verkehr/sonstiges/das-tuev-gutachten-abe-teilegutachten">TÜV</a> und keine 1000 Euro. Na &#8211; den gucke ich mir doch mal an&#8230;</p>
<p><span id="more-7441"></span></p>
<p><img title="Weiterlesen..." src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" alt="" />Sachlich geht sowas leider NIE.</p>
<p><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC06786a.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft" title="Viel Motor und viel Platz" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC06786a-240x190.jpg" alt="" width="240" height="190" /></a>Für durchdachte, emotionslose Argumente bin ich schlicht zu begeistert von der Technik der 80er und dem spröden Charme ihrer alten, großen Autos. Es ist ein 260E, ein biederes Statussymbol aus dem Jahrzehnt der atomaren Hochrüstung und Ronald Reagans Krieg der Sterne. Längs eingebauter Reihensechszylinder, Automatik und bescheidene 390.000 Kilometer auf dem Tacho, davon immerhin 200.000 scheckheftgepflegt <img src='http://www.autobildblog.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  . Soweit zur Genügsamkeit, das Wort streiche ich dann mal. Der ältere Herr hat sich den gleichen noch einmal gekauft, allerdings eine ein paar Jahre neuere Variante. &#8220;<em>Viel handeln ist nicht, dann stell ich ihn weg und schlachte ihn lieber!</em>&#8221; Hm. Doof. Aber viel handeln wäre auch nicht angebracht. Ich sitze auf unverschlissenen grauen Sitzen, Aggregat und Automat schnurren und schalten, einzig die Bremsen rubbeln ein bisschen. Irgendwie denke ich, dieses Auto ist auch ein alter Herr. Und er wirkt rüstig. Hm. Soll ich&#8230;? Soll ich wirklich&#8230;?</p>
<p><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC06791a.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft" title="Diesmal keine Wunschnummer" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC06791a-240x190.jpg" alt="" width="240" height="190" /></a>Ja, ich soll. In völliger Unkenntnis dieses 23 Jahre alten W124 und ein bisschen nervös schraube ich nur zwei Stunden später mit leicht irrem Blick das spontan neu zugelassene Nicht-Wunsch-Nummernschild an den Daimler und bin 800 Euro ärmer. Es gibt Menschen, die geben mehr als das für ein Auto aus &#8211; viel weniger geht nicht. Verschiedene Gedanken kreisen allerdings jetzt in meinem in diesen Tagen ohnehin hochfrequentierten Kopf. War das jetzt unüberlegt? Verbraucht der nicht tierisch viel? Was werden die Bremsscheiben kosten? Ist der Wagen nicht vielleicht ein bisschen&#8230; zu langweilig? Was werden alle anderen sagen, werden sie schimpfen? Und beim Anschrauben mit zitternder Hand sehe ich, gleich einer Erkenntnis im Nebel der Unsicherheiten, das mir zugeteilte Buchstaben- und Zahlenkombinat. Mein Nachname ist da mit drauf, und wieder eine 42. Was mache ich mir Sorgen? Was kann schon passieren?</p>
<p><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC06792a.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignright" title="ganz neue Dimensionen, überall" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC06792a-240x190.jpg" alt="" width="240" height="190" /></a>Passieren kann zunächst einmal das gefühlt komplette Leerkaufen aller fossilen Brennstoffe der nahen Shell-Tanke. Es läuft und läuft und läuft, und 60 Liter Super später lege ich zum ersten mal seit über 4 Jahren einen fast dreistelligen Betrag auf den Tresen. Flüssiggasanlagen sind schon toll. Wenn man sie hat. Mein Audi fehlt mir JETZT schon, nein, nicht mir &#8211; vielmehr meinem Portemonnaie. Das hat auch Gefühle und fühlt sich jetzt ganz leer. Okay. Dieses Auto ist groß und schwer, hat sechs Töpfe verbraucht Benzin. Damit kann (muss) ich nun leben. Mal davon ab ist der Wagen erstaunlich gut in Schuss. Klar, Kratzer hier und da, die Wagenheberaufnahmen scheinen kariös und eben diese Bremsen&#8230; aber er gleitet butterweich dahin. Mit einem preislich vergleichbaren Kleinwagen käme ich nicht klar. Niemals. Ich sehe ab heute die Straße vor mir durch den Stern auf der Haube und entspanne mich ein bisschen. Und kaufe noch ein paar &#8220;Kleinteile&#8221; für mein Pendelwohl.</p>
<p><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC06793a.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft" title="Nebulös verscheibte Zukunft" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/08/DSC06793a-240x190.jpg" alt="" width="240" height="190" /></a>Erneut zwei Stunden später tönt Musik aus einem CD/MP3/USB/SD Radio (aus dem Supermarkt) durch die vier Einbaulautsprecher des mausgrauen Nichtraucherambientes. Die sechs alten verwarzten Zündkerzen von drei verschiedenen Herstellern!? unter der gewaltigen Motorhaube sind sechs frischen NGKs gewichen. Der stadionähnliche, zugesiffte und dichtgeatmete Luftfilter ist gegen einem neuen getauscht und im Kofferraum liegen zwei funkelnde Bremsscheiben von Textar und vier neue Klötze von Zimmermann. Das alles zusammen hat 168,00 Euro gekostet. Inklusive des Radios! Ich muss lächeln, vielleicht ist dieses Projekt ja doch überschaubar <img src='http://www.autobildblog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  . Und wie er schnurrt, der alte Herr. Die erste Serie des W124 ist noch aus dem Vollen gefräst, nichts klappert, nichts wackelt, alles funktioniert. Sogar die ozonfreundlich umgerüstete Klimaanlage, der elektrische rechte Spiegel und die vorderen Fensterheber. Und mehr hat er auch nicht drin, nicht mal Airbags. Wiederum aber mechanisch klappbare hintere Kopfstützen. Interessante Prioritäten.</p>
<p>Mein Daimler gleitet nach 23 Jahren immer noch erhaben dahin. Ich sitze erwartungsgemäß wie auf einem Sofa. Das behäbige Handling ist mit dem straffen Audi V8 nicht zu vergleichen, aber darum geht es ja auch nicht. Wie nehmen Sie dieses Auto wahr? Erfahrungen, Emotionen? Jetzt kann der Winter kommen! Ach nein&#8230; moment&#8230; Heckantrieb? Oha.</p>
<p>Sandmann <img src='http://www.autobildblog.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Rückwege in den Stau</title>
		<link>http://www.autobildblog.de/2011/07/21/ruckwege-in-den-stau/</link>
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		<pubDate>Thu, 21 Jul 2011 09:42:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sandmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sandmanns Audi V8]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Dreien, die nach Hause fahren. Da ist er, der Moment, an den ich vor einem Urlaub immer ganz kurz denken muss. Dieses *schnipp* &#8211; und alles ist vorbei, diese Sekunden, die mir in all der Vorfreude noch so wahnsinnig weit weg &#8230; <a href="http://www.autobildblog.de/2011/07/21/ruckwege-in-den-stau/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von Dreien, die nach Hause fahren.</p>
<p><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC06735.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft" title="Sag es durch den Staub" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC06735-240x190.jpg" alt="" width="240" height="190" /></a>Da ist er, der Moment, an den ich vor einem Urlaub immer ganz kurz denken muss. Dieses *schnipp* &#8211; und alles ist vorbei, diese Sekunden, die mir in all der Vorfreude noch so wahnsinnig weit weg vorkommen, obwohl ich genau weiß, dass ich an eben diesem Moment in die andere Richtung blicke und denke, wie lange die Vorfreude, ja wie lange allein der<a title="Paris - pour la premiere fois" href="http://www.sandmanns-welt.de/paris-pour-le-premiere-fois/" target="_blank">Hinweg nach Paris</a> schon wieder her ist. Zeit ist etwas sehr Seltsames. Das macht mir ein bisschen Angst. Geschickterweise haben wir auch unsere Heimwege so geplant, dass in der Nähe von Bourg en Bresse noch eine Übernachtung bei unseren durchgeknallten französischen Freunden nebst identisch alten Kindern anliegt. Moi, l&#8217;aspirateur du vin. Alors, Deckel auf, alles rein und rauf da und vollgetankt!</p>
<p><span id="more-7386"></span></p>
<p>Packen ist doof.</p>
<p><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC06749.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft" title="Der Platz ist geräumt" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC06749-240x190.jpg" alt="" width="240" height="190" /></a>Vor allem, wenn man so packen muss, dass in einer (wenn auch recht großen) klassischen Stufenhecklimousine drei Menschen Platz zum Schlafen haben sollen. Neben all dem Gepäck. Der geschrottete Pavillon ist schon in den großen Abfalltonnen des Platzes hier in Cavalaire sur Merversenkt, jetzt gilt es, Schlafsäcke und Kofferkrams so zu versenken, dass nicht allzuviel wieder hinten auf dem Decken festexpandert werden muss. Ich lasse meine Mädels das Gepäck mit dem ganzen Körpergewicht komprimieren, die Luft aus dem Strandkrams rausdrücken und packe selbst (den Überblick behaltend) lieber allein alles ins Auto. Das habe ich in den letzten 10 Jahren gelernt, denn <a title="Kombi? Braucht man nicht" href="http://www.sandmanns-welt.de/kombi-braucht-man-nicht/" target="_blank">Kombi? &#8211; Braucht man nicht</a>!</p>
<p><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC06751.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignright" title="Wir wollen nicht weg..." src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC06751-240x190.jpg" alt="" width="240" height="190" /></a>Traurigkeit. Ich kann ganz schlecht loslassen, mich nur ganz schwer verabschieden. Bei aller Freude auf Zuhause, bei aller Sehnsucht nach meinem Schatz und bei allen lustigen Optionen heute Abend noch bei unseren langjährigen internationalen Freunden ist in meinem Herzen immer ein kleines bisschen Wehmut, wenn Dinge zu Ende sind. Das ist klassischerweise bei einem langsam zu Ende gehenden, schönen Urlaub noch wesentlich schlimmer. Hm. Und jetzt ist er da, der Moment. Geliehenes Verlängerungskabel wieder abgeben, ein mittleres Vermögen in bar und ohne Abzüge (plus Strom) an der Rezeption berappen und ein letztes mal den vierstelligen Code der Schranke eintippen. Piep. Au revoir, Cavalaire sur Mer, es war großartig hier!</p>
<p><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC06753.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft" title="Der Tankwart ist mein bester Freund" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC06753-240x190.jpg" alt="" width="240" height="190" /></a>Meine immer und überall anwesenden Schicksalsengel der blendenden Unterhaltung enttäuschen mich auch diesmal nicht, als ich die Tanksäule nicht zum Fördern überreden kann. Knopf drücken. Kommt nix. Error. Der freundliche Herr an der weit entfernten Kasse resettet alle Sicherungen uns bittet mich, es noch einmal zu versuchen. Wieder an der Säule (die Schlange der tankwilligen Gasverbrenner wird länger) sehe ich, dass ich die ganze Zeit den roten NOT AUS Knopf mit dem grünen Förderknopf verwechselt habe. Oups. Wie unangenehm. Aber auch jetzt fließt nur ein halber Liter in meinen komplett leeren 80-Liter-Tank! Und was macht der Franzose im nächsten Auto? Anstatt zu schimpfen, steigt er aus, rüttelt hier, wackelt da und drückt dort &#8211; und plötzlich fließt das eiskalte Gesöff. Dankbar möchte ich meine Hand auf seine legen, um ihn am nun funktionierenden Förderknopf abzulösen, aber er winkt lachend ab. Das bringe er nun auch zu Ende, sagt er. Mensch, wann habe ich das letzte mal einen Tankwart gehabt? <img src='http://www.autobildblog.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' /> </p>
<p><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC06767.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft" title="Vive la France" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC06767-240x190.jpg" alt="" width="240" height="190" /></a>Das ist Michel. Michel hat gerade seinen gut bezahlten Managerjob an den Nagel gehängt, um mehr Zeit mit seiner Familie zu verbringen. Nun gibt er Verkaufstrainings an einer katholischen Privatschule, 15 Stunden in der Woche, und ist nicht mehr wohlhabend, aber extrem glücklich. Wieder einmal bin ich heute gezwungen, ausschließlich Französisch zu sprechen. Er kann nur &#8220;Ja ja isch weiß&#8221;, und wehe, Franzosen sprechen Englisch&#8230; da verstehen Sie dann noch weniger. Doch irgendwie, mit Händen und Füßen, geht das mit dieser Sprache. Während er den Grill hoch mit Brennholz bestapelt, um anschließend (wie immer) das gesamte Grillgut und die halbe Umgebung unkontrolliert in Flammen zu setzen trinken wir Bier und Martini und sprechen über Themen, die schon auf Deutsch nicht die einfachsten sind <img src='http://www.autobildblog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Nach 4 Jahren nicht gesehen haben wir alle eine Menge zu erzählen&#8230;</p>
<p><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC06772.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignright" title="Freunde in Frankreich" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC06772-240x190.jpg" alt="" width="240" height="190" /></a>Immerhin werde ich ein bisschen von Khania unterstützt, die in der Schule Französisch lernt (und mich schon in Saint Tropez davor bewahrt hat, 50 statt der benötigten 15 Briefmarken zu erwerben). Okay, ich langweile Sie nun allerdings nicht mit gesprächsintensiven und landschaftlich wie architektonisch schönen Marktbesuchen, Nasenbluten, Kaffees in Billard-Pubs und Harry Potter auf Französisch (Hogwarts heißt hierPoudlard, muuuhahahah <img src='http://www.autobildblog.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' />  <img src='http://www.autobildblog.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' />  <img src='http://www.autobildblog.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' /> ). Die selbstlose Gastfreundschaft dieser vier lieben Menschen ist unübertroffen, und ich freue mich, nach so vielen Jahren noch immer hier und da Kontakt zu ihnen zu haben! So. Vier Uhr am Samstag, schon wieder vier Uhr. Wie auf dem Hinweg, nur diesmal nicht mitten in der Nacht. Und ab dafür.</p>
<p><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC06773.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft" title="Beachten Sie die Entfernung!" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC06773-240x190.jpg" alt="" width="240" height="190" /></a>Es sind diese Kilometerangaben rechts unten in meinem Lisa-Navi, die mich manchmal verzweifeln lassen. Da gebe ich &#8220;Heimatort&#8221; ein, und die Dame rechnet und rechnet (das ist schon mal nicht gut), fragt mich dann, ob ich Mautstraßen vermeiden möchte (nein) und orakelt mir anschließend Entfernungen und Fahrzeiten (10:19 Stunden), die ich eigentlich gar nicht sehen will. Wenn wir keine Pause machen (haha), sind wir kurz vor halb drei da. Aber sei&#8217;s drum, die ganze Nacht liegt vor uns, mit schön wenig Verkehr und viel entspannter Musik im CD Wechsler. Und wenn ich irgendwann müde werde fahre ich einfach auf einen Rastplatz und schnarche ein paar Stunden im Liegesitz. Ich habe ja sauber gepackt, das sollte also gehen.</p>
<p><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC06774.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignright" title="Autobahn? Hier???" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC06774-240x190.jpg" alt="" width="240" height="190" /></a>Doch bevor ich endgültig das Gas immerhin bis 130 km/h durchtreten darf schickt uns Lisa wieder mal durch Gegenden, die noch nie zuvor ein Mensch betreten hat. Ich finde das immer wieder faszinierend, jedes vernünftige Bauchgefühl WEISS einfach, dass es irgendwo einen besseren und schnelleren Weg gibt. Aber nein, die Dame sagt wo es langgeht, und das anzuzweifeln wäre in Ermangelung von weiteren Straßenkarten unklug. Also poltern wir über ein paar schmale Betonpisten, durch Naturschutzgebiete und dichte Wälder. Ein scheues Reh äst am Wegesrand.  Ein Bussard zieht seine Kreise. Bis irgendwann inmitten der Einöde plötzlich und unvermutet die absurde Behauptung aufgestellt wird, in 1000 Metern befinde sich eine Autobahn. Lachend mache ich ein Foto. Und bin 1000 Meter später auf einer Autobahn, dazu noch auf der richtigen! Ich mag Navigationssysteme. Sie würzen den Weg.</p>
<p><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC06776.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft" title="Die Rücktänzer" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC06776-240x190.jpg" alt="" width="240" height="190" /></a>Sie erinnern sich vielleicht an den Hinweg? Der Rückweg gestaltet sich ähnlich. Eine müde und ständig gähnende Khania, eine übermüdete und daher pausenlos vor sich hin plappernde Mira, ein lachender und gut gelaunter Sandmann und im Wechsler die grandiose CD Clandestino vom Splatter-Ethno-Papst Manu Chao. Gekauft auf dem besagten Markt in Bourg en Bresse. Egal. Der alte Audi V8 rollt und rollt, und der französische Wetterbericht erzählt uns von herannahenden Regengebieten bis runter an die Côte d&#8217;Azur. Alles richtig gemacht. Und schon nach nur drei Stunden erscheint der Grenzübergang Mülhausen am Horizont und entlässt die drei Reisenden in deutsche Landen (Baden Württemberg), deutsches Wetter (Regen und 16 Grad), ein deutsches Mobilnetz (Vodafone.de) und &#8211; in deutsche Staus!!!</p>
<p><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC06778.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignright" title="Rückstau in Allemagne" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC06778-240x190.jpg" alt="" width="240" height="190" /></a>War es nicht VÖLLIG klar??? Da fahre ich zwei Wochen und mehrere 1000 Kilometer durch Europa, an den überlaufenen Mittelmeerküsten entlang, Bergpässe rauf und runter und durch touristisch erschlossene Innenstädte, und nix staut sich nirgends. Und nur ein paar Kilometer hinter der Grenze steht alles. Steht. Warum? Weil man irgendwo auf der A5 beschlossen hat, am Wochenende eine Brücke abzureißen. Also erst von zwei auf eine Spur zurückführen (doof), diese eine dann vor der abzureißenden Brücke auf die Ausfahrt zu lenken (noch doofer) und diese Ausfahrt dann ohne Umleitungsschilder an einer T-Kreuzung mit roter Ampel enden zu lassen (totaler Wahnsinn). Ja sind die denn nicht ganz dicht? 12 Kilometer an einem Samstag Abend in den Sommerferien. An einer roten Ampel. Soweit zur Prognose &#8220;Wir sind irgendwann heute Nacht zu Hause&#8221;. Pha. Nerv!</p>
<p><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC06779.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft" title="Strecken und Dehnen" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC06779-240x190.jpg" alt="" width="240" height="190" /></a>In die Nacht reinfahren. Großartig. Nach gefühlt 42 weiteren Baustellen auf eben jener A5 haben wir bald wieder die gut ausgebaute und fast menschenleere A7 unter den Reifen des Audis und finden auch die gute Laue wieder. Recken und strecken alle zwei Stunden sowie Kaffee und Cola wirken bei mir außerdem Wunder. Ich bin glockenwach und gleite mit 140 durch den Hessischen Nieselregen. Zwei CDs mit deutschen Schlagern aus den 60ern treiben mir im Dreiminutentakt Tränen vor Lachen in die Augen und ich bin froh, dass meine beiden Mädels irgendwann friedlich zusammengerollt in ihren Schlafsäcken schnarchen. So ein Big Mac Menü bei den goldenen Bögen ist ein prima Schlafmittel. Ich selbst werde und werde nicht müde. Kennen Sie das? Irgendwann steht dann da als verbleibende Zeit nur noch 2 Stunden auf dem Display, und schwupps &#8211; hat man doch gar kein Bedürfnis mehr nach Schlaf. Auch nicht, wenn es schon 3:00 Uhr Morgens ist und sogar die Radiomoderatoren unzusammenhängenden Schwachsinn brabbeln&#8230;</p>
<p><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC06780.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft" title="Regen in Kiel..." src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC06780-240x190.jpg" alt="" width="240" height="190" /></a>Aus der Nacht wieder rausfahren. Rein und raus habe ich noch nie gemacht. Um 4:00 Uhr wird es wieder hell, und NDR2 beglückt uns nach zwei Wochen mal wieder mit Nachrichten. Die schlafende Tochterschaft erwacht langsam und fragt murmelnd, wo wir denn seien. Mit Hamburg hatten sie wohl noch nicht gerechnet <img src='http://www.autobildblog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Wir erreichen Kiel um 5:00 Uhr, es nieselt leicht und ist unangenehm kühl. Ich werfe der leise pöbelnden Katze noch ein paar Brekkis in den Topf (die soll gefälligst warten, bis sie dran ist), und wir drei lassen den Audi und das Gepäck nun noch mal in Ruhe. Kissen schnappen und ab ins herrlich bequeme Bett. Das hat ein bisschen was von Partyheimkehren, und so ähnlich fühle ich mich auch und kann noch nicht gleich einschlafen. Irgendwann sacke ich aber weg und träume von einer gleißenden gelben Sonne, von grünen Pinien auf weißen Felsen, von blauem Himmel und türkisem warmem Wasser. Und von ganz weit entfernt höre ich die Holländerin den alten Song von Neil Young singen, mit rauchiger Stimme, und die Melodie verschwindet leise in den Wellen.</p>
<p>Sandmann</p>
<p>[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.<a href="http://www.autobildblog.de/2011/07/21/ruckwege-in-den-stau/">Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]</a></p>
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		<title>V8-Camping 2011. Eine Bilanz</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Jul 2011 09:27:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sandmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sandmanns Audi V8]]></category>

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		<description><![CDATA[Der letzte Tag im Freien. Was bisher geschah. Camping ist für die eine Hälfte der zeitgenössischen Population der Inbegriff von Freiheit, preiswertem Leben und Flucht vor der Zivilisation. Für die andere, zumeist ein bisschen reifere Hälfte bedeutet Camping vor allem Dreck und &#8230; <a href="http://www.autobildblog.de/2011/07/19/v8-camping-2011-eine-bilanz/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der letzte Tag im Freien. <a title="Ich steh in Sand Tropeeeee" href="http://www.sandmanns-welt.de/ich-mannlein-steh-in-sand-trope-auaaa/" target="_blank">Was bisher geschah.</a></p>
<p><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC06731.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft" title="Arbeitsplatz unter Pinien" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC06731-240x190.jpg" alt="" width="240" height="190" /></a>Camping ist für die eine Hälfte der zeitgenössischen Population der Inbegriff von Freiheit, preiswertem Leben und Flucht vor der Zivilisation. Für die andere, zumeist ein bisschen reifere Hälfte bedeutet Camping vor allem Dreck und Staub, kompletter Verlust der Intimsphäre und Verzicht auf alle schönen Annehmlichkeiten der westlichen kapitalistischen Zivilisation. Irgendwo dazwischen bin ich. Gestatten Sie mir, Ihnen einen intimen Einblick in die Dimensionen des Südfrankreich-Campings mit einem Zelt, zwei minderjährigen Mitreisenden und einem Audi V8 zu gewähren. Und machen Sie sich einen eigenen Eindruck von den Pros und Cons der hotellosen und billigfliegerbefreiten Urlaubsgestaltung einer norddeutschen Kleinfamilie&#8230;</p>
<p><span id="more-7384"></span></p>
<p>Chaos und Zerstörung gehören natürlich dazu.</p>
<p><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC06722.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft" title="Trümmer und Zerstörung" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC06722-240x190.jpg" alt="" width="240" height="190" /></a>Das Dach über dem Kopf ist zwar regendicht, aber Regen ist hier unten an der Côte d&#8217;Azur nicht das eigentliche Problem. Vielmehr kommt des Nachts gern mal ein kleines, kühlendes Lüftchen über die küstennahen Berge geweht. Und dieses Lüftchen lässt dann das Zweizimmer-Zelt flattern und den preiswerten Gartenpavillon erbeben. Nach schlaflosen weil sehr lauten Stunden höre ich im Morgengrauen nur noch ein lautes *klonk* *raaatsch* *schepper* und weiß insgeheim, dass dieses komfortable Vordach nun endgültig von uns gegangen ist. Camping heißt vor allem: Aus jeder noch so blöden Situation möglichst etwas Positives zu machen. Fazit &#8211; hey wir müssen den ganzen Schrott nicht wieder mit nach Hause schleppen und haben entsprechend mehr Platz für Rotwein im Kofferraum!</p>
<p><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC06733.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft" title="Die Küche der Casa Sandmann" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC06733-240x190.jpg" alt="" width="240" height="190" /></a>Immerhin gibt das nun verstorbene Dach nicht nur den Blick nach oben auf die Pinien frei, sondern auch den auf unsere Küche. Eine komplette Hälfte des V8-Kofferraums belegten der dicke Kühlschrank und der Zweiplatten-Gasgrill nebst dicker Flasche. So viel Luxus muss sein, Stromanschluss obligatoire. Ich möchte weder auf kühle Wurst und Käse zum Frühstück noch auf ebenso kühles Bier und Wasser oder leckeren heißen Kaffee verzichten. Und DAS ist tatsächlich Freiheit: Morgens in einem alten Topf auf den Steinen neben der Flamme (ich habe die Topfgitter zu Hause vergessen) frisches Wasser kochen und einen duftenden Kaffee machen. Zumeist, während die meisten um mich rum noch schlafen. Das sind die ruhigsten und schönsten Stunden des Vormittags. Später dann lecker Nudeln mit Sahnesauce oder knusprige Merguez (das sind scharfe Hackwürstchen) vom Grill &#8211; besser kann man es zu Hause auch nicht machen <img src='http://www.autobildblog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Flucht vor der Zivilisation gelingt nun allerdings nur noch bedingt, wir sind umringt von Niederländern, Belgiern und Franzosen, die allesamt in Mehrfamilienhaus-ähnlichen Wohnmobilen angereist sind und im stadionähnlichen Vorzelt ihren kompletten Hausrat aufbauen. Frage: Warum kaufe oder miete ich für jeweils ein mittleres Vermögen ein riesiges Wohnmobil, stelle es dann auf einen ebenfalls teuren Campingplatz (45,00 Euro pro Nacht plus Strom. Soweit in Sachen &#8220;preiswert&#8221;) und habe auch noch alles dabei, was ich zu Hause so um mich rum habe? Machen da nicht ein Hotelzimmer und ein Mietwagen mehr Sinn?</p>
<p><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC06723.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft" title="Kino im Schatten" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC06723-240x190.jpg" alt="" width="240" height="190" /></a>Fehlende Privatsphäre findet sich ansonsten für meine beiden Grazien bei Bedarf im Auto, wo sie immer zwischendurch auf dem Laptop eine Folge &#8220;Scrubs&#8221; nach der anderen gucken. Im Auto können sie das auch ohne Kopfhörer, denn die sind irgendwie IMMER verschwunden. Wie so einiges hier, vieles findet sich aber später in irgendwelchen Tüten oder Ecken des Zelts zwischen Piniennadeln wieder&#8230; Ich selbst bin zufrieden mit den beschriebenen Momenten am Morgen, die sich am späteren Abend wiederholen. Eine Öllampe, ein Glas Rotwein, KEIN W-LAN, die schnarzenden Zikaden und später noch ein paar Kapitel in Ken Bruens &#8220;London Boulevard&#8221;. Mehr brauche ich nicht, die pure Anwesenheit meiner Kinder ist für mich Erholung und Entspannung zugleich. Bin ich anders als viele andere? Vielleicht. In der Tat verstaubt und verpiniennadelt hier alles mit der Zeit, nicht nur das Auto. Durch tägliches Plantschen im Meer oder dem Pool hält sich aber die eigene Verdreckung in sehr erträglichen Grenzen&#8230;</p>
<p><a href="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC06734.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img class="alignleft" title="Gäste bespaßen, wie immer gratis" src="http://www.sandmanns-welt.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC06734-240x190.jpg" alt="" width="240" height="190" /></a>Abendgestaltung? Entertainment? Na klar. Spätestens, wenn ein angeheuerter langhaariger Franzose, des Englischen nicht mächtig, vor versammeltem saufenden Campingpublikum am Pool mit Wimmerstimme einen Beatles-Song nach dem anderen vergewaltigt muss eingeschritten werden. Ein kleines &#8220;Wish you were here&#8221; von Pink Floyd, begleitet von einem 10-jährigen Konga-Profi, hat noch niemandem geschadet. Und am allerwenigsten meinem Herzen, in dem sich ein sehr starkes Vermissen breit macht. Mein in Berlin verweilendes halbfinnisches Fräulein Altona gehört zu den Menschen, die lieber im Hotel übernachten. Sei es ihr vergönnt. Nach 11 Tagen im Staub unter einer unbarmherzigen südeuropäischen Sonne entwickel ich auch wieder so etwas wie den Wunsch, in einem echten Bett zu schlafen. Aber jetzt kuschel ich mich erst einmal wieder mit der Öllampe auf meine kühle Luftmatratze, schenke mir noch ein Gläschen Wein ein und lese mein Buch. Während im Hintergrund noch Kermit der Franzose ein bisschen das sich ausdünnende Publikum belästigt. Morgen geht es wieder in Richtung Norden&#8230;</p>
<p>Mögen Sie Camping? Mochten Sie es? Werden Sie es mögen? <img src='http://www.autobildblog.de/wp-includes/images/smilies/icon_rolleyes.gif' alt=':roll:' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Sandmann</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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