Sandmann fährt alte, kantige und durstige Autos mit Seele. Was im Alltag nicht immer einfach ist. Dies ist sein Tagebuch.

Alle Beiträge zum Thema: Sandmanns Audi V8

Im neuen Jahr läuft alles rund

Zumindest das rechte Radlager von Rudolf…

Schauen Sie schauen Sie

Schauen Sie schauen Sie

Was haben Sie so zwischen den Tagen oder über Silvester gemacht? Oder gar am Heiligen Abend? Familienfeiern? Schöne Momente mit den Menschen, die Sie lieben? Na super, ich habe da eine Alternative der ganz besonderen Art: Radlagerwechsel an der Hinterachse eines 1996er Passat TDI, im seichten Nieselregen, ohne Halle oder Werkbank. Direkt am Straßenrand, am Morgen des Heiligen Abends. Damit das Fest stattfinden kann und der Jahreswechsel nicht unter dem Credo “Rad ab” stattfindet… Und das alles mit einer kräftigen Prise Symbolcharakter. Jungejunge…

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Ich sage der A7 leise “servus”

 

Ist der TDI mir peinlich?

Ist der TDI mir peinlich?

Was ist denn hier bloß in den letzten Wochen los? Also, hier, auf der A7 zwischen Kiel und Hamburg? Ich pendel die Strecke regelmäßig seit Anfang September, und immer war mehr oder weniger alles okay. Das hat sich geändert. In diesen Tagen und Wochen wohnt hier jeden, JEDEN Morgen ein respektabler Stau ab Quickborn. Für die Südlichter unter Ihnen – das ist vom klassischen Nadelöhr Elbtunnel noch runde 25 Kilometer entfernt, damit hat es also nichts zu tun. Na denn. Das geht so nicht weiter. Also setze ich meine Papiertüte auf den Kopf und fahre die Strecke heute in dieser Form ein letztes mal…

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Ein letztes mal Super tanken…

Ein mal noch unter dem Stern über den Highway…

Tanke schön, ein letztes mal Super

Tanke schön, ein letztes mal Super

Und dann ist Schluss. Schluss mit Super Bleifrei! Bei aller Landstraßen-Romantik, aber ich habe die Kosten selbst bei einem für dieses Modell moderaten Verbrauch von gut 10 Litern auf 100 Kilometern unterschätzt. Auch wenn ich sie ganz leicht hätte ausrechnen können, aber so sind wir Männer nun mal. Spielkinder, die ihr Spielzeug bis kurz vor Walhalla verteidigen. Mit der A7 ist im Jahr 2012 für mich auch Schluss. Aber das ist eine andere Geschichte, heute geht es zunächst ein weiteres mal auf die beliebte Achse zwischen Kiel und Hamburg…

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Für eine Handvoll Dollar durch den Winter

Der Nasenbär

Der Nasenbär

Ich verkünde das offizielle Ende einer Mini-Ära. Drei Monate ich und der dicke Daimler, das war aus Komfortgesichtspunkten durchaus eine positiv colorierte Grenzerfahrung. Und auch wenn der Durst des alten Herren mit 10 Litern Super für seine Leistung und sein Alter angemessen ist – für einen Pendler mit einer Strecke von 200 Kilometern am Tag geht das zu sehr ins Geld. Für die Taler könnte ich mir lieber ein paar schöne entspannte Tage an der Seite meines halbfinnischen Fräulein Altonas gönnen. Aber Bahn fahren will ich auch nicht jeden Tag. Also? Es muss ein anderes Auto ran, erstmal, eines mit genügsamem Durst und der Robustheit einer Deutschen Eiche. Am Freitag geht es über ein paar Umwege Richtung Thüringen. Sandmann kauft sich… *nnghhhhh* … einen KOMBI!

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Wenn Bayern E-deen haben…

Ay liebe Blog-Gemeinde,

Park dich selbst...

Park dich selbst...

da bin ich mal wieder – mit ein paar Informationen von den Bayerischen Motorenwerken. Die BMW (Forschung und) Technik GmbH ist 25 Jahre alt geworden und hat zu einer Tagesveranstaltung geladen. Nun bin ich bekanntermaßen nicht der Welt größter Fan der Marke, fühle mich aber seit den zwei Woche im steuergerätüberfrachteten 7er der innovativen Technik in den neuen Autos irgendwie verbunden. Und mein “Verrückt, was man heute alles in Autos einbaut” – Eindruck hat sich vor Ort durchaus gefestigt. Einsteigen müssen Sie noch selbst. Den Rest übernimmt auf Wunsch Ihr BMW. Sinnvoll? Na, schauen wir uns das doch einmal an!

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Auftanken kontra Dunkelheit

Aber kein Benzin. Ich brauche SONNE!

treiben lassen

treiben lassen

Während draußen ein mittnovemberlich-kalter Sprühnebel-Regen in der montäglichen Abenddunkelheit niedergeht und die GANZ dunkle Jahreszeit uns allen noch bevorsteht, mache ich mir ein paar Gedanken, wie wir alle zusammen das alles weitestgehend unbeschadet überstehen können. Und werfe mal einen Begriff in den Raum: SONNE. Davon hat Petrus uns im Jahre des Herrn 2011 nicht viel gegeben, jedenfalls nicht in unseren nördlichen Breiten. Also haben mein halbfinnisches Fräulein Altona und ich unsere letzten Kröten zusammengefegt und vor ein paar Wochen eine kleine Flucht dorthin gebucht, wo man sie noch finden konnte. Die Sonne. Vier warme Tage in einem kleinen Bergdörfchen auf einer kleinen spanischen Insel in der großen Nebensaison. Das kostet nicht die Welt, hat aber definitiv Überlebensqualitäten. Lassen Sie sich von ein paar Bildern verzaubern…

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Weihnachtszeit im Auto

Es ist für uns eine Zeit angekommen…

Lasst uns froh und munter sein

Lasst uns froh und munter sein

… die bri-hingt und eine-he goooße Freud. Weihnachten. Bald geht es wieder los! Wenn Sie Kinder haben, wissen Sie, was ich meine. Wenn Sie selbst noch ein Kind sind auch. Und alle anderen? Aber nein, auch Sie, Sie oder gar Sie sind nicht die klischeehafte verhärmte Weihnachtshassergesellschaft, die zwei Monate lang nur von Konsumgeilheit, Hektik und Kommerzgedanken beherrscht wird, oder? Ist Weihnachten nicht viel mehr? Frostiges Regenwetter, jede Menge Lichterketten, prasselndes Ofenfeuer und fettes Essen. Und natürlich Glühwein! Prost. Ihr Garten ist heller beleuchtet als das Hamburger Bankenviertel und hat einen höheren Stromverbrauch als die Altstadt von Flensburg. Gut. Aber haben Sie ihr Schätzchen, ihr Auto, nicht irgendwie vernachlässigt??? Fühlt es auch den Geist der Weihnacht? Wenn nicht, habe ich ein paar Tipps.

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Autozubehör im Teleshop?

Schlimmer gehts immer.

TopProdukte

TopProdukte

Habe ich mich nicht vor einiger Zeit noch episch über die verblödenden Teleshopping-Kanäle und Dauerwerbesendungen im Deutschen Fernsehen aufgeregt? Ha. Gerade habe ich mein Nirvana gefunden. :-D gniiihihi… Hier haben wir endlich mal einen Homeshopping Kanal, der hochwertige Produkte zu sagenhaften Preisen anbietet und auf gänzlich unaufdringliche Art den allgemeinen Autofahrer einfach nur… bereichert… Ich bin ja so glücklich und freue mich maßlos, Euch und Ihnen an dieser Stelle mal unverhohlene Superwerbung auf die Augen und auf die Ohren drücken zu können!

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Vergänglichkeit

Liebe Blog-Gemeinde,

Wie bei Dallas die Ölpumpen

Wie bei Dallas die Ölpumpen

es steht eine Zeit der Nachdenklichkeit ins Haus, vielleicht, weil schon bald wieder Weihnachten ist, vielleicht, weil einfach gerade jetzt Dinge passieren, die nicht immer schön sind, vielleicht, weil ich merke, dass ich älter werde. Und vergänglich bin. Es gibt einen Platz in diesem Land, wo ich zwei Sommer meines Teenager-Daseins verbracht habe. Wo ich mit meinem ersten eigenen Auto, gerade mal 15 Jahre alt (warum sind meine Eltern nicht eingeschritten???), fahren gelernt habe, und wo sicherlich die Wurzeln einer Autovernarrtheit gewachsen sind. Im Jahr 2011 bin ich an diesen Platz zurück gekehrt, nach über 25 Jahren zum ersten mal. Eigentlich fast durch Zufall. Und die wilden 80er Jahre sind wieder da.

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Sie nannten ihn den Ruhepol

Ein Denkmal für ein unzerstörbares Automobil.

Breitbeiniger Auftritt

Breitbeiniger Auftritt

Mir ist so danach, diesen Bericht mit den Worten “es begab sich aber zu der Zeit, da…” anzufangen :-) Nun ist Weihnachten aber (noch) ein paar Wochen entfernt, und soooo alt ist dieses Auto ja auch (noch) gar nicht. Aber er verleitet schon sehr zu klassisch-biblischen Formulierungen, dieser Mercedes-Benz, wie er da so in der Morgensonne steht wie eine von alten Ägyptern in Stein gemeißelte Botschaft des endgültigen Friedens. Wie eine von südamerikanischen Ureinwohnern in Tropenholz geschnitzte heidnische Maske der Ewigkeit. Wie eine von mittelalterlichen Handwerkern geschmiedete Gussform des Widerstands gegen die immerwährenden Naturgewalten. Liebe Leser, ich muss euch und Ihnen einfach ein paar Bilder zeigen und diesem Daimler ein Denkmal setzen für genau das, was er für mich sein soll. Ein anspruchsloser Wellenbrecher in den Fluten des Berufsverkehrs. Eine mich umgebende Burg mit dem Komfort eines Wohnzimmers. Eine blechgewordene Reinkarnation der Zuverlässigkeit! Prost.

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