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	<title>AUTO BILD-Blog &#187; Nachrichten-Archiv</title>
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		<title>Kiez Cars &#8211; Gumpert Apollo &#8211; Eierkochen auf der Nordschleife</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Jan 2010 08:51:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Charly Bravo</dc:creator>
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		<description><![CDATA[[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]
Das ist mal eine etwas andere Art, eine Gumpert Apollo zu zeigen. Sehr unterhaltsam und gut gemacht. Unser  Bericht zum Gumpert Apollo Speed.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.<a href="http://www.autobildblog.de/2010/01/25/kiez-cars-gumpert-apollo-eierkochen-auf-der-nordschleife/">Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]</a></p>
<p>Das ist mal eine etwas andere Art, eine Gumpert Apollo zu zeigen. Sehr unterhaltsam und gut gemacht. Unser <a href="http://www.autobild.de/artikel/fahrbericht-gumpert-apollo-speed_941238.html"> Bericht zum Gumpert Apollo Speed.</p>
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		<title>Stage 14: Santa Rosa de la Pampa &#8211; Buenos Aires</title>
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		<pubDate>Sun, 17 Jan 2010 12:13:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>shoepfner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten-Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Dakar 2010]]></category>
		<category><![CDATA[Messen & Events]]></category>

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		<description><![CDATA[Unsere letzte Nacht im Camp war sehr ruhig. Fern von allen Stromaggregaten und arbeiteten Mechanikern zelteten wir direkt am nahen Seeufer. Gut erholt machen wir uns früh morgens auf den Weg nach Buenos Aires. Durch eine breite mehrere km lange Allee verlassen wir Santa Rosa de la Pampa. Ganz anders als am Vortag ist die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5217" title="stage 13 054" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/01/stage-13-054-240x160.jpg" alt="stage 13 054" width="240" height="160" />Unsere letzte Nacht im Camp war sehr ruhig. Fern von allen Stromaggregaten und arbeiteten Mechanikern zelteten wir direkt am nahen Seeufer. Gut erholt machen wir uns früh morgens auf den Weg nach Buenos Aires. Durch eine breite mehrere km lange Allee verlassen wir Santa Rosa de la Pampa. Ganz anders als am Vortag ist die Landschaft sehr grün. Auf den weitläufigen Wiesen und Feldern grasen hunderte Rinder und Pferde mit ihrem Nachwuchs.<br />
<span id="more-5216"></span><br />
Nach der Hälfte unserer Tagesstrecke erreichen wir die Zieleinfahrt der finalen Wertungsprüfung. Ein Pflichtstopp, da die Ausgangsposition spannender nicht sein könnte. VW-Routinier Carlos Sainz hat nur 2:48 Minuten Vorsprung auf seinem katarschen Teamkollegen Nasser Al-Attiyah.</p>
<p>I<img class="alignright size-thumbnail wp-image-5218" title="stage 14 042" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/01/stage-14-042-240x160.jpg" alt="stage 14 042" width="240" height="160" />m Ziel warten mehrere Tausend Zuschauer auf die Rennwagen. Plötzlich wird es lauter hinter den Absperrungen. Mit geöffneter Fahrertür und erhobenen Zeigefinger rauscht Nasser Al-Attiyah mit seinem Beifahrer Timo Gottschalk heran und jubelt. Doch als der Tagessieger aussteigt, ist ihm die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben. Er hat es nicht geschafft den Rückstand aufzuholen. Die Spanier Carlos Sainz und Lucas Cruz sind Dakar-Sieger 2010. Das Duo folgt mit kurzem Abstand. Werkspilot Sainz sind die Strapazen der letzten Wochen deutlich anzusehen. Es dauert einige Momente bis ihn die Freude überkommt. Zusammen mit Landsmann Cruz und VW-Motorsportchef Kris Nissen erklimmt er das Dach seines Race Touareg und reißt die Hände in die Höhe. Nach zahlreichen Gratulationen und Interviews springen die Teams in ihre Autos und treten den &quot;Heimweg‚Äú nach Buenos Aires an.</p>
<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5219" title="stage 13 069" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/01/stage-13-069-240x160.jpg" alt="stage 13 069" width="240" height="160" />Auch wir nehmen wieder in unserer Mercedes R-Klasse Platz um die noch ausstehenden 336 Kilometer zu absolvieren. Was wir allerdings mal wieder nicht beachten, ist unsere Tankanzeige. Seelenruhig fahren wir an zwei Tankstellen vorbei, fest in dem Glauben, dass die Route zur argentinischen Hauptstadt mit solchen übersäht sei. Dieser Gedanke stellte sich jedoch schnell als irrtümlich heraus. Fast hätten wir am letzten Tag noch schieben müssen. Mit verbrauchsarmer Fahrweise und etwas Glück erreichen wir dann doch noch eine Tankstelle, die abseits jeglicher Zivilisation an der Landstraße auf uns wartet. Wir nehmen Sprit auf und bringen unser großes Abenteuer, die Rallye Dakar 2010 zu Ende.</p>
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		<title>Stage 13: San Juan &#8211; Santa Rosa de la Pampa</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Jan 2010 20:20:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>shoepfner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten-Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Dakar 2010]]></category>
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		<description><![CDATA[Worauf habe ich mich da nur eingelassen? &#34;Ja gerne‚Äú, antwortete ich unüberlegt auf das Angebot, in einem Dakar-Buggy mitzufahren. Und das habe ich nun davon. Etwas beengt kauere ich auf dem Beifahrerplatz. Mein Puls rast schon vor der Abfahrt in die Höhe. Ein Teammitglied zurrt mich im Schalensitz fest. Philippe Gache (Foto, re.), Fahrer und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5212" title="stage 13 015" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/01/stage-13-015-240x160.jpg" alt="stage 13 015" width="240" height="160" />Worauf habe ich mich da nur eingelassen? &quot;Ja gerne‚Äú, antwortete ich unüberlegt auf das Angebot, in einem Dakar-Buggy mitzufahren. Und das habe ich nun davon. Etwas beengt kauere ich auf dem Beifahrerplatz. Mein Puls rast schon vor der Abfahrt in die Höhe. Ein Teammitglied zurrt mich im Schalensitz fest. Philippe Gache (Foto, re.), Fahrer und Teamchef von SMG nimmt neben mir Platz und startet den Motor. Mit einem dumpfen Dröhnen erwacht der 3,0-Liter-Dieselmotor zum leben. <span id="more-5211"></span><br />
Wir verlassen das Camp und suchen nach einer geeigneten Offroadpassage, wo der SMG-Buggy sein ganzes Potential ausspielen kann. Philippe Gache ist sich sicher, dass 2009 in Biwaknähe eine Wertungsprüfung startete. Genau diese Stelle versuchen wir zu finden. Da wieder hunderte Menschen vor unserem Nachtlager die Straßen stürmen, wird dies allerdings zur Geduldprobe. Als wir die Zuscheuermenge hinter uns gelassen haben und auf einer Landstraße sind, tippt mein Fahrer leicht das Gaspedal an. Prompt drückt es mich in den Sitz. Dann lässt Gache den Fuß auf dem Pedal stehen und beschleunigt voll. Der Buggy federt¬† hinten ein und ich sehe durch die Frontscheibe in den Himmel. Nur mit Mühe kann ich mich aus den Tiefen meines Rennsitzes wieder nach vorne beugen. Überrascht von der ernormen Power frage ich den siebenmaligen Dakar-Teilnehmer nach dem Motor. Er erklärt: &quot;Das Triebwerk stammt serienmäßig von BMW und wurde von der Rennsportfirma Oreca speziell für den Dakareinsatz weiterentwickelt. Jetzt leistet er 320 PS und erreicht eine Spitzengeschwindigkeit von 200 km/h.‚Äú Das Basismodell ist übrigens das Selbe, welches auch den X-Raid-BMW-Motoren als Grundlage dient.<br />
<img class="alignright size-thumbnail wp-image-5213" title="stage 4 145" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/01/stage-4-145-240x160.jpg" alt="stage 4 145" width="240" height="160" />Plötzlich legt Philippe Gache eine Vollbremsung hin, drückt eine Knopf ‚Äì es ist die Handbremse &#8211; und wendet mit stehenden Rädern. Er hat die Geländeeinfahrt erspäht. Vor uns liegt eine schmale sandige Hügelpiste. Wieder heult der Motor auf. Ich versuche mich noch irgendwo festzukrallen, doch es ist zu spät. Gache gibt Vollgas und reist einen Gang nach dem anderen in die Höhe. Dann die erste Kuppe, Bremse, kurzer Sprung und sofort wieder Vollgas um den Buggy zu stabilisieren. Links und rechts fliegen Steine an uns vorbei. Im Drift pflügen wir durch die flachen Büsche. Plötzlich rasen wir mit dem rechten Vorderrad in ein tiefes Loch. Ich werde völlig durchgeschüttelt und denke: &quot;Jetzt ist das Rad ab.‚Äú Ich schaue zu Philippe Gache rüber. Doch dieser verzieht keine Miene. Er weiß was sein Buggy aushält, hat er ihn doch mit seinem Team selbst gebaut. Der enorme Federweg lässt den Buggy auch größte Unebenheiten problemlos wegstecken. Einziger Nachteil: Er wird nur über die beiden Hinterräder angetrieben, verfügt also über kein Allradsystem. Nach gut zehn Minuten beenden wir unseren Geländeausritt und kehren auf den Asphalt zurück. Auf meinem Gesicht hat sich ein breites &quot;Dauergrinsen‚Äú eingestellt, dass noch den gesamten Rückweg anhält.<br />
<img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5214" title="stage 13 017" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/01/stage-13-017-240x160.jpg" alt="stage 13 017" width="240" height="160" />Jetzt weiß ich, warum die Rallye Dakar als härteste Offroad-Veranstaltung der Welt gilt. Hier wirken gewaltige Kräfte auf den Körper. Fahrer und Copilot müssen 100%ig fit sein um die mehrere Stunden andauernden Wertungsprüfungen durchstehen zu können. Dennoch kann ich jeden Teilnehmer verstehen, der hier am Start ist. Es ist einfach ein grandioses Gefühl mit einem Dakar-Boliden durch die Wildnis zu sprinten.<br />
Am nächsten Morgen nehme ich wieder in unserer Mercedes-R-Klasse Platz. Nach meinem kleinen Ausflug kommt mir der Komfort unseres Einsatzfahrzeugs noch größer vor. Denn im SMG-Renner war die Beinfreiheit doch etwas beschränkt. Von San Rafael reisen wir zum letzten Nachtlager nach Santa Rosa de la Pampa. Und der Name unseres Zielorts ist Programm. Auf dem 547 km langen Weg verändert sich die Landschaft kaum merklich und Dörfer sind so selten wie bei einer Alaska-Expedition. Trotzdem genießen wir unsere Etappe.</p>
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		<title>Stage 12: San Juan &#8211; San Rafael</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Jan 2010 23:57:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>shoepfner</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Dakar 2010]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Tag beginnt mir einer Irrfahrt durch Mendoza. Wie in allen südamerikanischen Städten, die wir bisher auf unserer Reise durchquert haben wimmelt es auch hier von Einbahnstraßen. Zusammen mit unserem dürftigen Kartenmaterial ergibt das eine Falschfahrgarantie. Dennoch schaffen wir es aus eigener Kraft die richtige Route nach San Rafael zu finden. Aufgrund eines Navigationsfehlers verfehlen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5207" title="stage 12 002" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/01/stage-12-002-240x160.jpg" alt="stage 12 002" width="240" height="160" />Der Tag beginnt mir einer Irrfahrt durch Mendoza. Wie in allen südamerikanischen Städten, die wir bisher auf unserer Reise durchquert haben wimmelt es auch hier von Einbahnstraßen. Zusammen mit unserem dürftigen Kartenmaterial ergibt das eine Falschfahrgarantie. Dennoch schaffen wir es aus eigener Kraft die richtige Route nach San Rafael zu finden. Aufgrund eines Navigationsfehlers verfehlen wir das Ziel der Wertungsprüfung und erreichen bereits gegen Mittag das Camp. Das kommt mir sehr gelegen. So kann ich das erste Mal seit zwei Wochen richtig entspannen und die Seele baumeln lassen. Ich schlendere ins Versorgungszelt, genieße eine gekühlte Cola und lasse meine Gedanken schweifen. <span id="more-5204"></span><br />
<img class="alignright size-thumbnail wp-image-5205" title="stage 7 110" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/01/stage-7-110-240x160.jpg" alt="stage 7 110" width="240" height="160" />Je länger wir durch Argentinien und Chile reisen, werden mir die grundlegenden Unterschiede zwischen Deutschland und Südamerika immer deutlicher. Stress und Hektik sind den Südamerikanern beispielsweise völlig fremd. Egal ob in der Großstadt oder auf dem Land, die Menschen erledigen ihre Aufgaben zwar gewissenhaft aber in völliger Gelassenheit. Es kann dann auch einmal passieren, dass man auf seinen Milchkaffee eine halbe Stunde lang warten muss, obwohl die Cafeteria nur minimal gefüllt ist. Das ist aber nicht weiter wild. Die Gäste warten seelenruhig ab bis ihre Bestellung eintrifft. In Copiapo machten wir eine ähnliche Erfahrung. Gegen Abend kehrten wir in ein kleines Straßencafe, direkt am Hauptplatz ein. Das Wetter war herrlich und wir wunderten uns, dass außer uns kaum Besucher an den runden Tischen saßen. Nach kurzer Wartezeit nahm ein völlig gestresster Kellner unsere Bestellung auf und meinte: &quot;So voll war es hier schon lange nicht mehr. Das muss wohl an der Rallye Dakar liegen.‚Äú Wir schauten uns an und konnten diese Aussage kaum fassen. In unserem Heimatland würden sich Bedienungen bei diesem &quot;Besucheransturm‚Äú sicherlich langweilen.<br />
<img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5206" title="R-Klasse_meets_Oldtimer" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/01/R-Klasse_meets_Oldtimer-240x180.jpg" alt="R-Klasse_meets_Oldtimer" width="240" height="180" />Einen weiteren gravierenden Unterschied stelle ich beim Autofahren fest. Recht und Ordnung gibt es auf argentinischen und chilenischen Straßen nur selten. Gerade in Großstädten wie Buenos Aires oder Santiago de Chile kommt man mit einem mitteleuropäischen Fahrstil nicht voran. Man muss das in der Fahrschule Gelernte ganz weit hinten im Gedächtnis vergraben und einfach los fahren. Hier herrscht das Recht des schnelleren. Vorfahrtsregeln und Fahrspuren werden nicht eingehalten und auch Ampeln sind nicht immer ein Stoppgrund, wobei das rote Licht doch überraschend häufig geduldet wird. Dennoch gibt es in diesem &quot;Verkehrschaos‚Äú, wie wir es in Deutschland nennen würden, wenige Unfälle. Das ist vielleicht auch ein Grund dafür, dass auf südamerikanischen Straßen noch häufig Autos unterwegs sind, die 20 Jahre und älter sind. Ein weiterer Grund für das Fortbestehen dieser liebevoll behandelten Rostlauben ist das Fehlen einer TÜV-Plakette. Hier schleift ein Auspuff am Boden, da klappert die Karosserie bedenklich. In Deutschland würden wahrscheinlich nicht einmal zehn Prozent dieser Oldtimer eine technische Abnahme überstehen. In den Städten Argentiniens und Chile schmücken diese bunten Klapperkisten die Avenidas und lassen Besucher allen Alters ins Schwärmen geraten.<br />
Mir gefällt die südamerikanische Mentalität wirklich gut und ich genieße jeden Tag meiner Rallye Dakar in vollen Zügen. Allerdings muss ich zugeben, dass ich anfangs einen kleinen Kulturschock durchlebt habe. Es dauerte einige Tage bis ich mich in diese fremde Kultur etwas eingelebt hatte.</p>
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		<title>Stage 11: Santiago de Chile &#8211; San Juan</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Jan 2010 04:20:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>shoepfner</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Dakar 2010]]></category>
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		<description><![CDATA[Rückreise ins Land der Gauchos. Nach unserem neuntägigen Aufenthalt in Chile kehren wir heute über die Ruta 7 nach Argentinien zurück. Laut meines Reiseführers soll dies die meistbefahrene Verbindung zwischen beiden Ländern sein. Leider bestätigt sich diese Aussage. Das Verkehrsaufkommen ist hoch und wir kommen nur zäh voran. Zu allem Überdruss befinden sich auf dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5197" title="stage 11 055" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/01/stage-11-055-240x180.jpg" alt="stage 11 055" width="240" height="180" />Rückreise ins Land der Gauchos. Nach unserem neuntägigen Aufenthalt in Chile kehren wir heute über die Ruta 7 nach Argentinien zurück. Laut meines Reiseführers soll dies die meistbefahrene Verbindung zwischen beiden Ländern sein. Leider bestätigt sich diese Aussage. Das Verkehrsaufkommen ist hoch und wir kommen nur zäh voran. Zu allem Überdruss befinden sich auf dem Weg zahlreiche, nur einspurig befahrbare Baustellen, die den gesamten Dakar-Tross immer wieder ausbremsen. Einmal warten wir 25 Minuten ehe die Straße wieder freigegeben wird. Glücklicherweise haben wir keinen Zeitdruck, ganz anders als die mächtigen Renntrucks, die ihre Startzeit zur Wertungsprüfung einhalten müssen und nervös hinter uns von links nach rechts schaukeln. <span id="more-5196"></span><br />
<img class="alignright size-thumbnail wp-image-5198" title="stage 11 037" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/01/stage-11-037-240x160.jpg" alt="stage 11 037" width="240" height="160" />Entschädigend ist wieder einmal die tolle Aussicht. Schon bei der Einfahrt ins Hochgebirge beginnt eine ehemalige Eisenbahntrasse. Die Schienenstränge sind immer wieder unterbrochen und die Tunnels sind zum größten Teil verfallen. Dennoch kann ich mir gut vorstellen, wie die Menschen damals über diese Eisenbahnstrecke den Pass überquerten. Wir nehmen allerdings lieber unsere komfortable Mercedes-R-Klasse für den Anstieg auf über 3500 Meter. In endlosen Serpentinen schlängelt sich die Passstraße in die Höhe. Die Landschaft verändert sich innerhalb einer halben Stunde total. Im unteren Bereich schweift mein Blick durch ein äußerst lebendig wirkendes Tal. Dort schlängelt sich ein breiter Gebirgsfluss an der Straße entlang. Am Ufer gedeihen unterschiedlichste Pflanzenarten und majestätische Trauerweiden. Mit jedem Meter den wir aufsteigen, schwindet dann die Vegetation. Am Straßenrand wachsen nur noch kleine Büsche und in der Weite sehe ich nichts als Felsen. In diese sind in schwindelerregenden Höhen die alten Gleise der Bahnstrecke eingelassen. &quot;Reisen war früher äußerst gefährlich‚Äú, denke ich mir bei dem Anblick und bin froh in unserer R-Klasse zu sitzen. Eine Sanierung der alten Bahnreiseroute ist übrigens schon seit Jahren in Planung.</p>
<p><img class="size-thumbnail wp-image-5199 alignleft" title="stage 11 078" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/01/stage-11-078-240x180.jpg" alt="stage 11 078" width="240" height="180" />Wenige Kilometer vor der chilenischen Grenze erreichen wir das Hotel Portillo und rasten. Beim Gang ins Restaurant werfe ich einen Blick auf die Rückseite des hohen Holzhauses. Plötzlich bin ich wie erstarrt und kann meine Augen nicht mehr abwenden. Hinter der Herberge erstreckt sich ein riesiger türkisblauer Gebirgssee vor einer Reihe schneebedeckter Andengipfel. Am Ufer hangelt sich ein Skilift in luftige Höhen. Während der Wintermonate (von Juni bis August) trainieren hier die Top-Stars der Skiszene. Im Gang hängen Autogramme sämtlicher Profiskifahrer und Mannschaften. Auch Hermann Maier und die Amerikanerin Lindsey Vonn haben sich schon verewigt.</p>
<p><img class="size-thumbnail wp-image-5200 alignright" title="DSC00485" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/01/DSC00485-240x180.jpg" alt="DSC00485" width="240" height="180" />Kurz darauf passieren wir problemlos erst die chilenische, dann die argentinische Grenze. Unseren nächsten Stopp legen wir am Fuße des höchsten Bergs Südamerikas ein. Mit 6962 Metern lockt der Aufstieg zum Aconcagua jährlich zahlreiche Besucher. Aber Vorsicht: Die Gipfelexpedition wir von Touristen häufig unterschätzt und fordert jährlich mehrere Todesopfer. Wir begnügen uns mit einem kurzen Rundgang um unsere Reise baldig fortzusetzen. Eigentlich liegt das heutige Ziel in San Juan. Wir entscheiden uns allerdings im 200 km entfernten Mendoza zu nächtigen, da die Rallye am nächsten Tag wieder dorthin zurückkehrt.</p>
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		<title>Stage 10: La Serena &#8211; Santiago de Chile</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Jan 2010 08:13:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>shoepfner</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Dakar 2010]]></category>
		<category><![CDATA[Messen & Events]]></category>

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		<description><![CDATA[Zurück in die Zivilisation. Die heutige Etappe bringt uns in die chilenische Hauptstadt Santiago de Chile. Rund sechs Millionen Einwohner leben in der größten Stadt des Landes. Da unser Camp 40 Kilometer außerhalb liegt, entscheiden wir uns, für diese Nacht in ein zentral gelegenes Hotel einzuchecken. Denn wir wollen den Flair Santiagos spüren. Bis wir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5191" title="stage 7 161" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/01/stage-7-161-240x160.jpg" alt="stage 7 161" width="240" height="160" />Zurück in die Zivilisation. Die heutige Etappe bringt uns in die chilenische Hauptstadt Santiago de Chile. Rund sechs Millionen Einwohner leben in der größten Stadt des Landes. Da unser Camp 40 Kilometer außerhalb liegt, entscheiden wir uns, für diese Nacht in ein zentral gelegenes Hotel einzuchecken. Denn wir wollen den Flair Santiagos spüren. Bis wir das Hotel finden, vergeht allerdings einige Zeit. In den vielen verwinkelten Straßen verlieren wir schnell die Orientierung und irren hilflos hin und her. Als wir völlig vom richtigen Weg abgekommen sind, entscheiden wir an der Tankstelle nach dem Weg zu fragen. Der Tankwart steht an der Zapfsäule und ist im Gespräch mit einigen Freunden. Nach kurzen aussichtlosen Erklärungsversuchen springt einer der fünf Männer ins Auto und koordiniert uns zielgenau durch die belebten Straßen der Großstadt. &quot;Allein hätten wir das nie gefunden‚Äú, denke ich. Nach rund zehn Minuten treffen wir am Hotel ein. Wir legen eine kleine Ruhepause ein, anschließend schlendern wir in das nahe gelegene Studentenviertel, indem es zahlreiche Restaurants und Cafes gibt. Wir geben der Versuchung nach, lassen uns auf einer einladenden Terrasse nieder und entspannen in der Sonne. Alle Strapazen der letzten Tage und Wochen sind plötzlich weit entfernt.<span id="more-5190"></span><br />
<img class="alignright size-thumbnail wp-image-5192" title="stage 7 120" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/01/stage-7-120-240x160.jpg" alt="stage 7 120" width="240" height="160" />Allerdings war unser Weg von Copiapo nach Santiago de Chile nicht sehr anstrengend. Er führte größtenteils über eine zweispurige Autobahn. Stundenlang schaute ich aus dem Autofenster und bewunderte wieder einmal die schöne Landschaft Chiles. Lange führte uns der Highway am Meer entlang. Dort erstreckten sich weite Buchten mit tief blauem Wasser. Der starke Seegang setzte den Wellen kleine Schaumkronen auf, bevor sie mit gewaltiger Wucht auf die Felsküste trafen. Dieser Anblick erinnerte mich stark an die Küstenregion Südnorwegens. Mit der einen Ausnahme, dass es in Chile bedeutend wärmer ist um diese Jahreszeit. Auch heute hatten wir wieder deutlich über 20 Grad.<br />
Rund 100 Kilometer vor Santiago durchfuhren wir eines der in der Gegend häufig vorkommenden Weingebiete. Auf den flachen Hängen ragen die Weinstöcke bis zum Gipfel. Plötzlich dachte ich im tiefsten Schwarzwald angekommen zu sein. Die abwechslungsreiche Natur in Südamerika hält immer wieder eine neue Überraschung bereit.</p>
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		<title>Stage 9: Copiapo &#8211; La Serena</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Jan 2010 18:48:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>shoepfner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit der Nacht kommt auch die Kälte über das Camp in Copiapo. Die Temperaturen fallen deutlich ab und ich bin froh einen warmen Pullover eingepackt zu haben. Der Himmel ist glasklar und über mir scheinen die Sterne so hell, wie ich es noch nie gesehen habe. Im Hintergrund schimmern die Dünen der Atacama-Wüste im Mondlicht. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5185" title="stage 6 055" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/01/stage-6-055-240x160.jpg" alt="stage 6 055" width="240" height="160" />Mit der Nacht kommt auch die Kälte über das Camp in Copiapo. Die Temperaturen fallen deutlich ab und ich bin froh einen warmen Pullover eingepackt zu haben. Der Himmel ist glasklar und über mir scheinen die Sterne so hell, wie ich es noch nie gesehen habe. Im Hintergrund schimmern die Dünen der Atacama-Wüste im Mondlicht. Ein wirklich malerischer Anblick. Der Sternenhimmel über der Atacama-Wüste ist weltbekannt. Hier gibt es zahlreiche Sternwarten. Auf unserer Tagesetappe von Copiapo nach La Serena sind die drei wichtigsten Himmelbeobachtungsstationen der südlichen Hemisphäre angesiedelt. Sie heißen Las Campanas, La Silla und El Tololo. <span id="more-5179"></span><br />
<img class="size-thumbnail wp-image-5184 alignright" title="stage 9 025" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/01/stage-9-025-240x160.jpg" alt="stage 9 025" width="240" height="160" /> Trotz meiner nächtlichen Observation bin ich heute Morgen gut ausgeruht, denn wir brechen erst gegen 9.30 Uhr auf. Wieder geht es auf der Ruta 5 in Richtung Süden durch die Wüste. Kakteen säumen den Highway auf beiden Seiten. Teilweise sind diese stacheligen Monstergewächse größer als ich. In der Ferne entdecken wir eine rastende Lokomotive mit laufendem Motor. Vor dem gelben Schienengeschoß sitzen die beiden Lokomotivführer, vespern gemütlich und füttern einen kleinen Wüstenfuchs. Die Beiden freuen sich über unseren Besuch und beginnen sofort mit ihren Handys Beweißfotos zu schießen. Anschließend erlauben sie uns sogar auf ihr Arbeitsgerät zu klettern. Dann geht die Reise weiter.<br />
<img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5180" title="stage 7 029" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/01/stage-7-029-240x160.jpg" alt="stage 7 029" width="240" height="160" />Nach 354 Kilometern erreichen wir unser Tagesziel La Serena. Die 150.000-Einwohner-Stadt am Pazifik ist ein beliebter chilenischer Urlaubsort. Viele Chilenen verbringen ihre Ferien gerne im eigenen Land. Deshalb sind die feinen Sandstrände am acht km langen Uferstreifen zur Ferienzeit gut gefüllt. Auch heute ist einiges los auf den Straßen der Küstenstadt. Mit Spannung erwarten Jung und Alt das Eintreffen des Dakar-Tross und bereiten uns einen herzlichen Empfang. An einer Brücke wurden sogar Plakate, welche uns in La Serena willkommen heißt. Nach nur wenigen Minuten erreichen wir das Camp, welches mitten in der Stadt gelegen ist. Alle Dakar-Teilnehmer werden auf einer eigenen Spur am Stadtverkehr vorbeigeschleust. Zahlreiche Polizisten regeln den Ablauf. Die Organisation ist echt klasse. Allerdings lassen wir das Biwak erstmal rechts liegen und fahren zur nahe gelegenen Strandpromenade. Leider wird die Sonne von dichtem Nebel verdeckt. Das drückt die Temperaturen auf magere 20 Grad. Wir gehen also nicht baden, sondern suchen uns ein gemütliches Strandcafe.</p>
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		<title>Stage 8: Antofagasta &#8211; Copiapo</title>
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		<pubDate>Sun, 10 Jan 2010 23:53:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>shoepfner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Na das geht ja gut los. Mitten in der Nacht werde ich von dem tyrannischen Dröhnen eines Rennauspuffs geweckt. Seit gut zehn Minuten raubt mir das Geräusch jetzt schon den Schlaf¬† und ich verliere langsam die Geduld. Ich reiße den Zelteingang auf, klettere ins Freie und will den Übeltäter zur Rede stellen. Genau in diesem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5175" title="stage 8 050" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/01/stage-8-050-240x160.jpg" alt="stage 8 050" width="240" height="160" />Na das geht ja gut los. Mitten in der Nacht werde ich von dem tyrannischen Dröhnen eines Rennauspuffs geweckt. Seit gut zehn Minuten raubt mir das Geräusch jetzt schon den Schlaf¬† und ich verliere langsam die Geduld. Ich reiße den Zelteingang auf, klettere ins Freie und will den Übeltäter zur Rede stellen. Genau in diesem Moment zeigt mir der Nissanfahrer die Rückleuchten seiner Krawallkiste und fährt zu seinem Stellplatz am anderen Campende. &quot;Wenigstens ist jetzt wieder Ruhe‚Äú, denke ich mir und schlafe weiter. Um viertel vor sechs klingelt der Wecker, denn wir wollen heute früh los. Ich fühle mich wie gerädert, bin müde und habe Magenschmerzen. Diese beziehen sich auf eine kleine Schale Meeresfrüchte, die ich am Vorabend versehentlich bestellt und dann auch verspeist hatte. So lasse ich heute Morgen das Frühstück ausfallen und begnüge mich mit einer Tasse Kaffee, als Stärkung für den Weg nach Copiapo.<span id="more-5174"></span><br />
<img class="alignright size-thumbnail wp-image-5176" title="stage 8 122" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/01/stage-8-122-240x160.jpg" alt="stage 8 122" width="240" height="160" />Gegen Mittag geht es mir deutlich besser und wir beschließen in Chaneral unsere obligatorische Kaffeepause einzulegen. Nach einer zweistündigen Tour durch die Trockenheit der Atacama-Wüste wirkt das beschauliche Küstendorf mit seinen diversen Grünflächen quicklebendig. Am gemauerten Kai erblicken wir ein kleines Häuschen, wovor eine Gruppe Menschen zusammensteht. Ich nehme das als Bestätigung, dass sich dort eine Cafeteria verbirgt und gehe beherzt voran. Als ich den Raum betrete, sehe ich einige Fischer, die ihren Tagesfang unter die Leute bringen. &quot;Nicht schon wieder‚Äú, sprudelt es aus mir heraus. Nach der Übelkeit heute Morgen kann ich gerade einfach keinen Fisch riechen. Ich drehe mich auf dem Absatz um und schlendere zur Kaimauer. Als ich ins Meer blicke, hellt sich meine Miene schlagartig auf. &quot;Das gibt es doch nicht‚Äú, murmele ich vor mich hin. Am Fuße der Felsküste, rund drei Meter unter mir betteln gut ein Dutzend Seelöwen nach Fischabfällen. Sie spielen miteinander und verjagen die gierigen Möwen. Solch einen Anblick kenne ich sonst nur aus dem Tiergarten. Diese Tiere in freier Natur zu sehen, ist überwältigend. Aus der Fisch-Cafeteria kommt ein Mann mit zwei Eimern in den Händen. Das Gejohle der Seelöwen wird lauter und als die Fischreste ins Meer plumpsen geht das Wettschwimmen um die besten Stücke los. Sechs Pelikane beobachten das hektische Treiben aus geringer Entfernung. Die Rallye Dakar ist einfach grandios. Immer wieder gibt es eine neue Überraschung.<br />
<img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5177" title="stage 8 113" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/01/stage-8-113-240x160.jpg" alt="stage 8 113" width="240" height="160" />So auch im Ziel der heutigen Wertungsprüfung, vier Kilometer außerhalb unseres Nachtlagers in Copiapo. Um einen guten Blick auf die Geschehnisse zu haben, müssen wir mit unserer Mercedes R-Klasse tief ins Gelände. Nicht nur die steinige Staubpiste meistert unser Allrad-Renner problemlos, er bringt uns sogar durch den weichen Sand bis auf die Spitze einer hohen Sanddüne. Nur die geringe Bodenfreiheit und elektronische Fahrhilfen schränken die Offroad-Tauglichkeit ein. Nach dem Ausflug ins Gelände braucht unser Einsatzfahrzeug nun jedoch eine umfangreiche Wäsche.</p>
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		<title>Rest Day: Antofagasta</title>
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		<pubDate>Sat, 09 Jan 2010 22:19:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>shoepfner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heute ist Rest Day. Also ein Tag Ruhepause vom stressigen Renntreiben. So bleibt mir Zeit um einmal ganz entspannt durchs Biwak zu schlendern. Das Camp erinnert mich an ein großes Ferienlager aus meiner Jugendzeit. In kleinen Gruppen stehen die Zelte der jeweiligen Teammitglieder zusammen. An der &#8220;Grundstücksgrenze&#8221; fachsimpeln sie mit ihren Kollegen der Gegenseite. Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5168" title="stage 6 019" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/01/stage-6-019-240x160.jpg" alt="stage 6 019" width="240" height="160" />Heute ist Rest Day. Also ein Tag Ruhepause vom stressigen Renntreiben. So bleibt mir Zeit um einmal ganz entspannt durchs Biwak zu schlendern. Das Camp erinnert mich an ein großes Ferienlager aus meiner Jugendzeit. In kleinen Gruppen stehen die Zelte der jeweiligen Teammitglieder zusammen. An der &#8220;Grundstücksgrenze&#8221; fachsimpeln sie mit ihren Kollegen der Gegenseite. Die Stimmung ist gut.<br />
Morgens und abends trifft man sich im u-förmigen Versorgungszelt. Dort wird ein ausgewogenes Frühstück und Abendessen serviert. Zum Start in den Tag gibt es Rührei, Brötchen mit Wurst und Käse sowie Hörnchen mit Marmelade, Honig und auf chilenischer Seite sogar Nutella. Ergänzend kann man zwischen frischem Obst oder Müsli mit Joghurt wählen. Zum trinken gibt es Kaffee oder Tee. Wer viel Kraft für die nächste Etappe tanken möchte, kann schon morgens aus zwei verschiedenen Nudelgerichten wählen. Das wird vor allem von Motorradfahrern gern angenommen. <span id="more-5167"></span><img class="size-thumbnail wp-image-5169 alignright" title="stage 6 046" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/01/stage-6-046-240x160.jpg" alt="stage 6 046" width="240" height="160" />Ab ca. 19.00 Uhr wird ein täglich wechselndes Menü aufgetischt. Es besteht aus Vorspeise, Suppe, Hauptgang sowie je einem herzhaften als auch süßen Dessert. Den Durst stillt man mit Cola, Limonade oder Wasser. Bier und Wein ergänzen das flüssige Angebot. Rund um die Uhr werden die Teilnehmer so mit Nahrung versorgt. Die Auswahl ist groß und jeder wird satt. Auch geschmacklich gibt es bei den Gerichten keinen Grund zur Klage.<br />
Zweitwichtigste Einrichtung neben dem Essenszelt sind die sanitären Anlagen. Der &#8220;Komfort&#8221; erweist sich allerdings je nach Location sehr unterschiedlich. In Cordoba, La Rioja oder Iquique griffen die Veranstalter auf vorinstallierte Toiletten- und Waschhäuser zurück. Das war recht angenehm. In den anderen Camps wurden Plastikhäuschen mit integrierten Duschen und Dixi-Klos aufgestellt. Rasieren und Zähneputzen erledugt man unter freiem Himmel. Die Rallye Dakar ist eben eine echte Expedition. Zusätzlich gibt es im Camp ein Medizinzelt zur Behandlung kleinerer Verletzungen, eine Herberge für die Organisation und das Pressezentrum.<br />
<img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5170" title="stage 6 023" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/01/stage-6-023-240x160.jpg" alt="stage 6 023" width="240" height="160" />Der größte Unterschied zum Jugendferienlager sind jedoch die zahllosen Rennfahrzeuge. Dafür hätte ich aber schon im Alter von zehn Jahren geschwärmt. Links steht der Monster-Hummer von Robby Gordon, rechts die VW Race Touareg und daneben die BMW X-Raid. Und ich bin mitten drin. Das ist einfach klasse. Kehrseite dieser Mittendrin-statt-nur-dabei-Situation, ist die Lärmbelästigung. Selbst in der Nacht surren die Stromaggregate und fleißige Mechaniker arbeiten lautstark mit Hammer und Bohrmaschine an den havarierten Rallyeboliden. Inzwischen schlafen wir immer in Grenznähe des Camps, um möglichst weit von den Ruhestörern entfernt zu sein.<br />
Am heutigen Ruhetag lassen wir es ruhig angehen. Wir stehen erst um 8.30 Uhr auf, frühstücken und fahren anschließend zum bummeln an die Strandpromenade von Antofagasta.</p>
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		<title>Stage 7: Iquique &#8211; Antofagasta</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Jan 2010 22:55:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>shoepfner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heute ist Halbzeit unserer Dakar-Reise durch Südamerika und wir treten in unserer Mercedes R-Klasse die &#8220;Rückreise&#8221; an. Von Iquique geht es zurück in die Hafenstadt Antofagasta, in der wir bereits vor zwei Tagen unser Nachtlager errichtet haben. Unser Reiseführer verrät, dass die Tagesroute durch das trockenste Gebiet der Welt führt. Er bezeichnet diese Gegend sogar [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5163" title="stage 6 081" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/01/stage-6-081-240x160.jpg" alt="stage 6 081" width="240" height="160" />Heute ist Halbzeit unserer Dakar-Reise durch Südamerika und wir treten in unserer Mercedes R-Klasse die &#8220;Rückreise&#8221; an. Von Iquique geht es zurück in die Hafenstadt Antofagasta, in der wir bereits vor zwei Tagen unser Nachtlager errichtet haben. Unser Reiseführer verrät, dass die Tagesroute durch das trockenste Gebiet der Welt führt. Er bezeichnet diese Gegend sogar als &#8220;lebensfeindliche Wüste&#8221;. Und er behält Recht. Auf dem rund 380 km langen Weg in Richtung Süden, sehe ich keine einzige Grünpflanze. So stelle ich mir die Mondoberfläche vor. Gesplitterte Gesteinsbrocken bedecken das gesamte Areal. Auf der rechten Seite grenzt der Pazifische Ozean, links das Andenmassiv. <span id="more-5158"></span><img class="alignright size-thumbnail wp-image-5164" title="stage 7 131" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/01/stage-7-131-240x160.jpg" alt="stage 7 131" width="240" height="160" />Von der Küstenstraße gehen immer wieder kleine unbefestigte Wege in Richtung Meer ab, die sich abermals aufspalten und wieder kreuzen. Das Ganze wirkt wie eine präparierite Skipiste in den Alpen. Einziger Unterschied: Die Untergrundfarbe ist nicht weiß sondern eher rötlich braun. Die Temperatur liegt heute in Meeresnähe bei angenehmen 20 bis 25 Grad. Verantwortlich für diese im Vergleich zu Argentinien kühlen Temperaturen, ist der kalte Humboldtstrom. Arktische Wassermassen vermischen sich vor der chilenischen Küste mit ebenso kaltem Wasser aus der Tiefe des Peru-Grabens. Die Einheimischen verraten uns, dass die Wassertemperatur auch jetzt im Sommer nur elf Grad beträgt. Das werden wir am morgigen Ruhetag testen.<br />
<img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5159" title="DSC00301" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/01/DSC00301-240x180.jpg" alt="DSC00301" width="240" height="180" /> Als ich während der Fahrt aus dem Fenster blicke, sehe ich im Augenwinkel eine kleine versteckte Bucht. Über eine holprige Staubpiste gelangen wir dorthin. Bis vor kurzem scheint dieser Ort ein echtes Geheimziel für Urlauber gewesen zu sein. Direkt am steinigen Strand liegt eine einladend aussehende Pension. Leider ist sie geschlossen. Sonst hätten wir auf Veranda gerne eine kurze Kaffeepause eingelegt. Im &#8220;Hafen&#8221; laden gerade zwei Fischer, frisch gesammelte Algen von ihrem winzigen Ruderboot ab. Weiter draußen liegen drei weitere dieser Boote vor Anker. Am Kai entdecke ich einen alten Kahn, der an Land einbetoniert wurde. Es ist die Bahia Duendes. Sicherlich wurde dieses alte gut zwei Meter hohe und sechs Meter lange Wrack in seinen besten Jahren als Fischkutter genutzt. Heute dient das rote Holzboot als Wohnstätte. In den Bug wurde eine Türe gesägt, nebenan befindet sich ein kleines Fenster. Es fehlt an nichts. Sogar eine überdachte Terrasse ist vorhanden. Auf dem schmalen Holztisch steht ein leere Flasche Rotwein. Vermutlich lässt der Schiffsbewohner hier seine anstrengenden Fangtage ausklingen.<br />
Leider bleibt unser Kaffeedurst in der romantischen Bucht ungestillt. Wenig später haben wir mehr Glück. Rund 100 km vor dem Tagesziel kehren wir in eine beschauliche Raststätte ein. Danach sind wir gestärkt für die letzten Kilometer bis ins Camp.</p>
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		<title>Stage 6: Antofagasta &#8211; Iquique</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Jan 2010 00:35:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>shoepfner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am siebten Tag unserer Dakar-Reise erwachen wir am schönen Sandstrand des Pazifischen Ozeans. Das Camp ist herrlich gelegen. Nach dem Frühstück kommt es zur ersten Kontaktaufnahme mit der einheimischen Bevölkerung. Rund 200m außerhalb des Nachtlagers warten wir auf unseren Mitfahrer, der für eine Nacht, Schlafsack und Iso-Matte gegen ein gemütliches Hotelbett getauscht hat. Wegen Kommunikationsschwierigkeiten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5151" title="DSC00255" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/01/DSC00255-240x180.jpg" alt="DSC00255" width="240" height="180" />Am siebten Tag unserer Dakar-Reise erwachen wir am schönen Sandstrand des Pazifischen Ozeans. Das Camp ist herrlich gelegen. Nach dem Frühstück kommt es zur ersten Kontaktaufnahme mit der einheimischen Bevölkerung. Rund 200m außerhalb des Nachtlagers warten wir auf unseren Mitfahrer, der für eine Nacht, Schlafsack und Iso-Matte gegen ein gemütliches Hotelbett getauscht hat. Wegen Kommunikationsschwierigkeiten zwischen Hotelpersonal und Taxifahrer, verspätet er sich deutlich. Als wir am Straßenrand ausharren, kommt eine kleine Gruppe Chilenen auf uns zu. Es entsteht ein interessantes Gespräch. Die Verständigung klappt mit Unterstützung einiger Gesten fast problemlos. Schnell geben die Südamerikaner ihre Zurückhaltung auf und wir machen gemeinsame Erinnerungsfotos. In diesem Land ist die Euphorie gegenüber der Rallye Dakar doch nicht so gering, wie ich zunächst fälschlicherweise annahm. Sie ist sogar sehr groß. Der einzige Unterschied im Vergleich zum Nachbarland: In Argentinien feiert mehr Menschen den Rallye-Tross. <span id="more-5150"></span><br />
<img class="alignright size-thumbnail wp-image-5154" title="stage 6 107" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/01/stage-6-107-240x160.jpg" alt="stage 6 107" width="240" height="160" /> Als wir vollzählig sind, geht die Reise weiter nach Iquique, dem nördlichsten Punkt der Rallye Dakar 2010 los. 378 Kilometer stehen heute auf dem Tagesplan. Bei einer kleinen Cafeteria direkt am Meer rasten wir, genießen den schönen Ausblick und einen genüsslichen Pulverkaffee, den die betagte Wirtin direkt vor unseren Augen mit heißem Wasser zubereitet. Anschließend reisen wir zügig weiter zum Ziel der heutigen Wertungsprüfung (Special Stage).<br />
Perfektes Timing: Gerade haben wir mit unserer Mercedes R-Klasse die sandige Parkplatzzufahrt durchquert ‚Äì diesmal ohne stecken zu bleiben ‚Äì schon kommt der erste Dakar-Renner die riesige Sanddüne ins Ziel heruntergeschossen. Es ist der Gesamtführende Carlos Sainz mit Beifahrer Lucas Cruz im VW Race Touareg. Wir warten auf die Verfolger. Unser Aussichtspunkt ist perfekt. Ich kann die Offroad-Renner mehrere hundert Meter bei ihrer sandigen Dünenabfahrt beobachten. Es ist ein spektakuläres Schauspiel. Der erste Renntruck erscheint am Hang. Im Gepäck hat er den Amerikaner Robby Gordon. Dieser schließt immer weiter auf. Kurz vor der Ziellinie beschleunigt Gordon und springt mit seinem schwarzen Hummer über eine Bodenwelle. Der Motor heult auf. Im Flug zieht er an dem Truck vorbei. Die Fans jubeln ausgelassen. Und auch ich bin sprachlos. So viel Action hatte ich bei der Zieleinfahrt nicht erwartet.<br />
<img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5155" title="stage 6 169" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/01/stage-6-169-240x160.jpg" alt="stage 6 169" width="240" height="160" /> Abends besuchen wir noch die verlassene Mine ‚ÄúOficina Santa Laura‚Äú. Früher wurde hier Salpeter gefördert. Heute pfeift der Wind durch die verrosteten Wellbleche. Der äußert freundliche Wärter Ramos führt uns zu den verfallenen Ruinen. Die Besichtigung ist abenteuerlich. Wir befinden uns in einer Geisterstadt, wie sie es hier in der Gegend einige gibt. Als 1918 in Deutschland der chemische Stickstoff erfunden wurde, sank die Nachfrage an chilenischem Salpeter in den Folgejahren gewaltig. Zahlreiche Minen mussten geschlossen werden. Heute gibt es in dem südamerikanischen Land wieder viele Förderstätten, hauptsächlich für Kupfer und Gold.</p>
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		<title>Stage 5: Copiapo &#8211; Antofagasta</title>
		<link>http://www.autobildblog.de/2010/01/06/stage-5-copiapo-antofagasta/</link>
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		<pubDate>Wed, 06 Jan 2010 21:09:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>shoepfner</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Dakar 2010]]></category>
		<category><![CDATA[Messen & Events]]></category>

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		<description><![CDATA[Blink, blink, blink: Mit einer orangefarbenen Warnleuchte meldet sich der Spritmesser. ‚ÄúDas ist nicht gut‚Äú, denke ich, denn wir befinden uns mitten in der Atacama-Wüste, 125 km von der nächsten Stadt entfernt. Um uns herum gibt es nichts als Sanddünen und felsige Berghänge. Die Sonne brennt gnadenlos herab und das Thermometer des Bordcomputers zeigt 26 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5144" title="___49686" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/01/49686-240x160.jpg" alt="___49686" width="240" height="160" />Blink, blink, blink: Mit einer orangefarbenen Warnleuchte meldet sich der Spritmesser. ‚ÄúDas ist nicht gut‚Äú, denke ich, denn wir befinden uns mitten in der Atacama-Wüste, 125 km von der nächsten Stadt entfernt. Um uns herum gibt es nichts als Sanddünen und felsige Berghänge. Die Sonne brennt gnadenlos herab und das Thermometer des Bordcomputers zeigt 26 Grad. Ich denke: ‚ÄúHoffentlich müssen wir nicht schieben.‚Äú Aber was war passiert? Ein unerwarteter Anstieg um gut 2000 Höhenmeter hat den Verbrauch unserer Mercedes R-Klasse in die Höhe schießen lassen. Damit war unsere ausgeklügelte Spritverbrauchskalkulation dahin.<span id="more-5143"></span><br />
<img class="alignright size-thumbnail wp-image-5145" title="___49665" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/01/49665-240x160.jpg" alt="___49665" width="240" height="160" />Das war knapp: Mit dem letzten Tropfen Sprit schaffen wir es doch noch zur nächsten Tankstelle. Alle atmen tief durch.<br />
Unsere heutige Etappe von Copiapo nach Antofagasta bringt uns zum erstmals ans Meer. Vor uns erstreckt sich der endlos wirkende Pazifik. Seine hohen Wellen brechen an der felsigen Küste. Die Gischt spritzt meterhoch. Der typisch salzige Ozeangeruch steigt mir in die Nase. Genüsslich atme ich tief ein. Im Hintergrund ragen die gewaltigen Berge der Anden in die Höhe. Ihre Gipflel verschwinden im Nebel und lassen ihre Größe nur erahnen. Durch diese schöne Landschaft schlängelt sich ein kleines Küstensträßchen, welchem wir in ein nahe gelegenes Fischerdorf folgen.<br />
<img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5146" title="___49674" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/01/49674-240x160.jpg" alt="___49674" width="240" height="160" />Schon nach einem Tag in Chile merken wir beträchtliche Unterschiede zu Argentinien. Die Menschen verhalten sich deutlich zurückhaltender den Rallyeteilnehmern gegenüber, sind aber dennoch stets freundlich. Nur die Euphorie, welche dem Dakar-Tross in Argentinien entgegengebracht wurde, will in Chile nicht aufkommen. Erfreulicher ist da schon eher, der Wechsel des Catering-Teams im Biwak. Am gestrigen Abend bereiteten uns die Chilenen ein sehr schmackhaftes Menu: Tortilla-Chips mit Guacamole, einer Dip-Sauce aus Avocado. Anschließend Lasagne und zum Nachtisch eine Auswahl an Käse. Auch die Ausstattung der Lunch-Pakete ist westlich der Anden besser.<br />
Das Leben in Chile läuft eben etwas anders. Das merken wir auch beim erreichen einer einspurigen Straßenbaustelle. Als wir darauf zufahren, springt ein Bauarbeiter aus seinem 1 x 1 m großen Unterstand und stoppt uns mit einem roten Schild. Als er sich versichert hat, dass die Räder unserer R-Klasse still stehen, funkt er seinen Kollegen am Baustellenende an und gibt ihm Anweisung Niemanden mehr durchzulassen. Nach gut zwei Minuten Wartezeit setzen wir unsere Reise fort.</p>
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		<title>Stage 4: Fiambala &#8211; Copiapo</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Jan 2010 21:05:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>shoepfner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ab in die Berge. Heute geht es nach Chile, genauer gesagt in 130.000-Einwohner-Städtchen Copiapo am Rande der Atacama-Wüste. Bei diesem Teilstück gibt es nur ein Problem: Auf der 503 km langen Bergstrecke durch die Anden gibt es keine Möglichkeit an Benzin zu kommen. Deshalb tanken wir noch am Vorabend in dem kleinen Dorf Fiambala, bei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5135" title="stage 4 066" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/01/stage-4-066-240x160.jpg" alt="stage 4 066" width="240" height="160" />Ab in die Berge. Heute geht es nach Chile, genauer gesagt in 130.000-Einwohner-Städtchen Copiapo am Rande der Atacama-Wüste. Bei diesem Teilstück gibt es nur ein Problem: Auf der 503 km langen Bergstrecke durch die Anden gibt es keine Möglichkeit an Benzin zu kommen. Deshalb tanken wir noch am Vorabend in dem kleinen Dorf Fiambala, bei der einzigen Tankstelle im Umkreis. Der Besitzer ist höchst erfreut über diesen Zustand, denn so stehen die spritfressenden Dakar-Boliden bei ihm schlange.<br />
Als wir früh morgens aufbrechen ist es noch dunkel. Bereits wenige Kilometer hinter dem Camp beginnt der Einstieg ins Hochgebirge. Die Natur ist einzigartig schön. Links und rechts neben der asphaltierten Landstraße erheben sich riesige rote Bergketten. Im Tal verläuft parallel zur Straße ein kleiner Bach, der ufernahen Sträuchern und Gräßern Leben einhaucht. Grasende Rinder und Pferde machen die Harmonie perfekt.<span id="more-5125"></span><br />
<img class="alignright size-thumbnail wp-image-5137" title="stage 4 263" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/01/stage-4-263-240x160.jpg" alt="stage 4 263" width="240" height="160" /> Wir folgen dem Paso de San Francisco und erreichen bald ein riesiges Hochplateau. Die Aussicht auf die umliegenden Berge ist fantastisch. Die Landschaft sieht aus wie gemalt. Auf dem steinigen Boden wachsen verschiedene Kakteen und gelbe Mini-Büsche, während sich im Hintergrund die gigantischen Anden-Gipfel in verschiedensten Brauntönen aneinanderreihen.<br />
Am Wegesrand finden wir immer wieder kleine Schutzhütten namens Refugios, die erschöpften Reisenden eine Ruhestätte bieten. Eine Pause kann man hier oben wirklich gut gebrauchen. Denn die Luft wird bei über 3000 Höhenmetern immer dünner und das atmen fällt zusehends schwerer. Nach gut drei Stunden erreichen wir den höchsten Punkt unserer Andenüberquerung. Wir befinden uns auf 4726 Metern über dem Meeresspiegel. Das Thermometer ist inzwischen auf klirrend kalte acht Grad abgefallen. Ja ich weiß, für deutsche Verhältnisse sind das fast Frühlingstemperaturen, doch wir hatten am Vortag noch fast 40 Grad.<br />
<img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5136" title="stage 4 115" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/01/stage-4-115-240x160.jpg" alt="stage 4 115" width="240" height="160" /> Unsere Mercedes R-Klasse kämpft sich wacker den langen Anstieg hinauf. Allerdings büßt auch der kräftige 272 PS Motor in diesen Höhen an Leistung ein. Wir erreichen jedoch problemlos die chilenische Grenze. Nach einer kurzen Kontrolle, durch sehr freundliche Grenzbeamte,  setzten wir unsere Fahrt fort. Die asphaltierte Passstraße geht auf chilenischer Seite in eine staubige Schotter-Piste mit vielen Schlaglöchern über. Das Abenteuer Dakar geht weiter. Achterbahnähnlich verläuft der unebene Weg ständig auf und ab. Das Kribbeln in meinem Bauch findet erst ein Ende, als wir eine atemberaubende Lagune erreichen und rasten. Das kristallklare Wasser schimmert türkis in der Mittagssonne. Am Ufer blubbern heiße Quellen aus dem Boden.<br />
Das majestätische Panorama setzt sich in Chile fort. Die Gipfel der bis zu 7000 Meter hohen Berge sind leicht verschneit. Mitten in der Gebirgskette fällt mir plötzlich eine grün bewachsene Felsenlandschaft ins Auge. Sie wirkt in der graubraunen Umgebung wie eine Oase. Ich muss mich wiederholen, diese abwechslungsreiche Natur ist einfach überwältigend. Meine Meinung wird nur noch bestätigt, als wir gegen Mittag einen steinigen Canyon durchqueren. Vorbei an Goldminen geht es anschließend zum Etappenziel Copiapo.</p>
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		<title>Stage 3: La Rioja &#8211; Fiambala</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Jan 2010 21:16:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>shoepfner</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Dakar 2010]]></category>
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		<description><![CDATA[Früh verlassen wir unser Nachtlager auf der Rennstrecke in La Rioja. Das weitläufige Areal bot einen guten Ruheplatz. Allerdings bereitet mir der Steinboden etwas Rückenschmerzen. Doch was soll&#34;s. Man schläft ja nicht jeden Tag im Kiesbett einer Rennstrecke.
Wir fahren in Richtung Fiambala, dem letzten Etappenziel vor der Andenüberquerung und der Grenze nach Chile. Die Landschaft [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5129" title="stage 3 130" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/01/stage-3-130-240x160.jpg" alt="stage 3 130" width="240" height="160" />Früh verlassen wir unser Nachtlager auf der Rennstrecke in La Rioja. Das weitläufige Areal bot einen guten Ruheplatz. Allerdings bereitet mir der Steinboden etwas Rückenschmerzen. Doch was soll&quot;s. Man schläft ja nicht jeden Tag im Kiesbett einer Rennstrecke.</p>
<p>Wir fahren in Richtung Fiambala, dem letzten Etappenziel vor der Andenüberquerung und der Grenze nach Chile. Die Landschaft gleicht einer Steppe. Der Boden ist trocken und Grünpflanzen werden immer seltener. Diese Gegend wirkt ziemlich trostlos.</p>
<p>Wir erreichen den Start der Wertungsprüfung. Die Sonne strahlt erbarmungslos auf uns herab und Schatten ist nicht zu finden. Kurz darauf startet der erste Dakar-Renner. Es ist der blaue VW Race Touareg mit dem Duo Nasser Al-Attiyah und Timo Gottschalk. Gespannt warten beide auf das Startsignal. Drei, zwei, eins und ab&#8230; Mit Vollgas schießen die beiden Werksfahrer los. Zwei Kurven können meine Augen dem Race Touareg noch folgen, dann verschwindet er in einer dichten Staubwolke. Diese kann man noch lange am endlos wirkenden Horizont verfolgen.</p>
<p>Anschließend testen wir die Offrad-Fähigkeiten unserer Mercedes R-Klasse. Schotterpisten und steiniges Terrain stellen kein Hindernis dar. Der 3,5-Liter-Benzinmotor sorgt für ordentlichen Durchzug. Dann werden wir mutiger und wagen uns auf eine unbefestigte Bergpiste. Doch den Gipfel erreichen wir nur mit Muskelkraft. Beim Aufstieg gräbt sich unsere R-Klasse in den losen Sand ein. Jetzt muss die Luft aus den Reifen um die Auflagefläche zu erhöhen. Wir legen zwei Sandbleche aus und schieben kräftig an. Im dritten Versuch klappt es. Die R-Klasse ist auf dem Gipfel und wir am Ende. Die körperlichen Anstrengungen, die Hitze von über 30 Grad und das alles auf über 1500 Höhenmetern bringt uns völlig ins Schwitzen. Deshalb fahren wir nun zügig ins Camp nach Fiambala.</p>
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		<title>Stage 2: Cordoba &#8211; La Rioja</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Jan 2010 00:55:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>shoepfner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Um sieben Uhr werden wir von heftigen Regenschauern geweckt, die auf unsere Zelte prasseln. Zügig bauen wir ab und verstauen alles in unserer großräumigen R-Klasse. Unser heutiges Ziel heißt La Rioja, rund 450 km von Cordoba entfernt.
Das erste Teilstück ist mühsam. Enge Bergstraßen und viel Verkehr lassen uns nur sehr langsam vorankommen. In einem kleinen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5132" title="stage 2 126" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/01/stage-2-126-240x160.jpg" alt="stage 2 126" width="240" height="160" />Um sieben Uhr werden wir von heftigen Regenschauern geweckt, die auf unsere Zelte prasseln. Zügig bauen wir ab und verstauen alles in unserer großräumigen R-Klasse. Unser heutiges Ziel heißt La Rioja, rund 450 km von Cordoba entfernt.<br />
Das erste Teilstück ist mühsam. Enge Bergstraßen und viel Verkehr lassen uns nur sehr langsam vorankommen. In einem kleinen Bergdorf sehen wir einen überschaubaren Straßenmarkt mit rund zwei Dutzend Holzbuden. Er wirkt sehr einladend. Wir stoppen und kaufen Souvenirs für die Lieben zu Hause. Das Angebot der Dorfbewohner reicht von handgearbeitetem Schmuck über Lederwaren bis hin zu Specksteingebilden. Doch bevor wir all unsere argentinischen Peso ausgeben, geht die Reise weiter.<span id="more-5119"></span><br />
Während die Landschaft morgens noch sehr an unsere gestrige Etappe erinnert, ändert sich das gegen Mittag schlagartig. Das weite grüne Land wird zu trockenem Steppengebiet. Am Wegesrand mehren sich Kakteen und vertrocknete Grasbüschel. Nächster Halt, Wüste? Doch das dauert noch einige Tage.<br />
Unser nächster geplanter Stopp, ist das Ziel der heutigen Wertungsprüfung (Special Stage 2). Um dorthin zu gelangen verlassen wir erstmals mit unserer Mercedes R-Klasse die asphaltierten Straßen. Es geht auf eine rund drei Kilometer lange unbefestigte Staubpiste. Problemlos und mit stets voller Traktion wühlt sich unser 272 PS starker Allradrenner durch den losen Untergrund. Im WP-Ziel warten wir zusammen mit rund zweihundert weiteren Menschen auf die Ankunft der Dakar-Boliden.<br />
Das Gelände mitten in der argentinischen Pampa gleicht einer gut organisierten Kleinstadt. Ein angrenzendes flaches Areal wurde zum Hubschrauberlandeplatz für die TV-Teams umfunktioniert. Dort lagern 20 Spritfässer, die als mobile Tankstelle dienen. Feuerwehr und Polizei garantieren mit Einsatzfahrzeugen und umfangreichen Personenaufgebot die Sicherheit und ein kleiner Kiosk sorgt fürs leibliche Wohl. Gegenüber sitzt eine ältere Frau vor ihrem einstöckigen Steinhaus und sieht dem wilden Treiben gelassen zu. In ihrem Garten tollen Ziegen und Schafe in einem aus trockenen Zweigen gebauten Stall. Die Gegensätze zwischen der Landbevölkerung Argentiniens und dem Dakar-Tross sind verblüffend und gleichzeitig faszinierend. Denn trotz dieser großen Unterschiede sind alle Beteiligten glücklich und feiern zusammen. Man kann sagen, die Rallye Dakar baut eine Brücke, die größte gesellschaftliche Distanzen verbindet.<br />
Nach und nach treffen die Teilnehmer ein. Alle werden mit frenetischem Applaus gefeiert. Erst kommen die Motorräder und Quads, anschließend die Rennautos bzw. Buggys gefolgt von den großen Renntrucks. Als die Piloten kurz pausieren, lassen sich die heftigen Strapazen der Wertungsprüfung und der Hitze von über 37 Grad in ihren Gesichtern ablesen. Die Rallye Dakar ist wirklich die härteste Rallye der Welt. Auch wir merken das von Tag zu Tag mehr. Deshalb folgen wir den Fahrern zügig über die noch ausstehende Verbindungsetappe ins Biwak nach La Rioja.</p>
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		<title>Stage 1: Colon &#8211; Cordoba</title>
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		<pubDate>Sat, 02 Jan 2010 22:30:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>shoepfner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die erste Nacht im Camp war kurz. Schon um sieben Uhr morgens brechen wir zu unserem heutigen Etappenziel, der Millionenstadt Cordoba auf. 505 Kilometer liegen vor uns. Eskortiert von strahlendem Sonnenschein verlassen wir Colon. Hinter dem Ortsschild erwartet uns eine traumhafte Landschaft. Soweit das Auge reicht, erstrecken sich saftig grüne Wiesen und großflächige Felder, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die erste Nacht im Camp war kurz. Schon um sieben Uhr morgens brechen wir zu unserem heutigen Etappenziel, der Millionenstadt Cordoba auf. 505 Kilometer liegen vor uns. Eskortiert von strahlendem Sonnenschein verlassen wir Colon. Hinter dem Ortsschild erwartet uns eine traumhafte Landschaft. Soweit das Auge reicht, erstrecken sich saftig grüne Wiesen und großflächige Felder, die nur gelegentlich von Wasserstauungen mit kristallklarem Wasser unterbrochen werden. <span id="more-5111"></span>Das Land ist hier so flach, dass ich mir vorkomme in Ostfriesland zu stehen. Die sommerlichen Januartemperaturen von über 30 Grad lassen mich den Gedanken aber sofort wieder vergessen. Nach dem vielen Trubel vom Vortag in Buenos Aires bietet diese Landschaft eine willkommene Abwechslung. Gerne würde ich mir hier einige Tage Urlaub gönnen, denn die weite Landschaft und die lebendig wirkende Natur beruhigen und entspannen mich außerordentlich.<br />
In einem kleinen Dorf namens Venado Tuerto legen wir eine Pause ein und frönen journalistischer Berufskrankheiten. Bewaffnet mit unseren Laptops betreten wir das Internetkaffee, stillen unseren Nachrichtendurst und schlürfen genüsslich einen hervorragend schmeckenden argentinischen Kaffee. Überrascht und zugleich freudestrahlend stellen wir fest, dass die Internetverbindung äußerst stabil und zügig arbeitet. Alle Versuche, am Vorabend im Camp eine Verbindung zum World Wide Web aufzubauen, schlugen reihenweise fehl.<br />
Immer wieder werden wir auf unserer heutigen Strecke von Menschenmassen gestoppt, die auf unsere Mercedes-Limousinen zu stürmen. Die Kinder bestehen auf Autogramme und freuen sich riesig über jedes Foto mit den Dakar-Teilnehmern. Ich kann mich nur wiederholen. Die Begeisterung in Argentinien für die Rallye Dakar ist einfach toll und die Gastfreundlichkeit der Einheimischen ist herzerwärmend<br />
Kehrseite dieser überschwänglichen Stimmung ist die große Gefahr, welcher sich die Fans aussetzen, wenn sie versuchen so nah wie möglich an die fahrenden Dakar-Renner zu kommen. Bei einem Unfall auf der heutigen Etappe kam eine Frau ums Leben.</p>
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		<title>Start in Buenos Aires</title>
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		<pubDate>Sat, 02 Jan 2010 11:26:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>shoepfner</dc:creator>
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So müssen sich Weltstars fühlen. Menschenmassen drängen um unsere Mercedes R-Klasse und brechen dabei in Begeisterungsstürme aus. Die Südamerikaner sind von unseren geräumigen Einsatzfahrzeugen äußerst positiv angetan und nennen sie erfurchtsvoll &#8220;El Casa&#8221;. Wir und unsere Autos werden gefeiert und zu gemeinsamen Fotos aufgefordert, noch bevor wir überhaupt einen Kilometer der Rallye gefahren sind. Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5117" title="R-Klasse_Start" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/01/R-Klasse_Start-240x160.jpg" alt="R-Klasse_Start" width="240" height="160" /></p>
<p>So müssen sich Weltstars fühlen. Menschenmassen drängen um unsere Mercedes R-Klasse und brechen dabei in Begeisterungsstürme aus. Die Südamerikaner sind von unseren geräumigen Einsatzfahrzeugen äußerst positiv angetan und nennen sie erfurchtsvoll &#8220;El Casa&#8221;. Wir und unsere Autos werden gefeiert und zu gemeinsamen Fotos aufgefordert, noch bevor wir überhaupt einen Kilometer der Rallye gefahren sind. Die Stimmung in Buenos Aires ist grandios. Sprachbarrieren werden mit Gestik und Mimik aus dem Weg geräumt. <span id="more-5106"></span>Als sich der Dakar-Tross dann zum ersten Etappenziel nach Colon aufmacht, gibt es für die Masse kein Halten mehr. Jeder Teilnehmer wird bejubelt, beglückwünscht und zu einem Bad in der Menge gezwungen. Das Durchkommen ist teilweise nur sehr schwer möglich. Nach gut zwei km verlassen wir die Avenida 9 de Julio und fahren auf die Autobahn auf. Hier haben die Rallyefans alle Brücken besetzt und kurzerhand die Standspur zur Tribüne umfunktioniert. Auf einer Länge von gut 60 km stehen sie gedrängt mit ihren Fahrzeugen und winken uns zu. Als der Verkehr bei der nächsten Mautstelle zum Stocken kommt, sind wir sofort wieder umringt von zahlreichen begeisterten Südamerikanern. Auch als wir einen kurzen Tankstopp einlegen, werden wir enthusiastisch begrüßt. Nach einem Kaffee und einem Snack geht die Reise weiter ins 275 km entfernte Etappenziel Colon. Die Route verläuft heute ausschließlich über Asphaltstraßen. Eine dankbare Aufgabe für unsere komfortablen R-Klassen.</p>
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		<title>Letzte Vorbereitungen</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Jan 2010 15:02:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>shoepfner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[An unserem letzten Tag in Buenos Aires stand die technische Abnahme auf dem Plan. Vor dem Check präparierten wir unsere beiden Mercedes R-Klasse für die lange Reise durch Argentinien und Chile. Wir bauten das so genannte &#8220;Tripy&#8221;, ein GPS-Navigationssystem im Rallyemodus, in unsere Fahrzeuge ein und verstauten das wichtigste Equipment im riesigen Kofferraum. Sandschaufel und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5099" title="Technische_Abnahme" src="http://www.autobildblog.de/files/2010/01/Technische_Abnahme-240x180.jpg" alt="Technische_Abnahme" width="240" height="180" />An unserem letzten Tag in Buenos Aires stand die technische Abnahme auf dem Plan. Vor dem Check präparierten wir unsere beiden Mercedes R-Klasse für die lange Reise durch Argentinien und Chile. Wir bauten das so genannte &#8220;Tripy&#8221;, ein GPS-Navigationssystem im Rallyemodus, in unsere Fahrzeuge ein und verstauten das wichtigste Equipment im riesigen Kofferraum. Sandschaufel und mehrere Ersatzreifen kamen ebenso an Bord wie der Erste-Hilfe-Kasten und Warnwesten. Anschließend bekamen unsere Einsatzfahrzeuge ihr &#8220;Branding&#8221; mit der offiziellen Startnummer und Sponsorenaufklebern. <span id="more-5098"></span>Während wir in der riesigen Halle auf das finale &#8220;GO&#8221; warteten, fuhr das amerikanische Monster-Team um Robby Gordon ein. Mit ohrenbetäubendem Lärm lenkten Gordon und sein Team, die auf einem Hummer basierenden Rallye-Boliden an uns vorbei. Als auch noch die schweren Service-Trucks folgten, bebte der Boden.</p>
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		<title>Ankunft in Buenos Aires</title>
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		<pubDate>Thu, 31 Dec 2009 12:37:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>shoepfner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Rund zwei Monate ist es nun her, dass ich, der 22-jährige Volontär Sascha, das Angebot bekam bei der legendären Rallye Dakar mitzufahren. Prompt stimmte ich dem Abenteuer zu und dachte mir: &#8220;Ach, da habe ich ja noch genügend Zeit um alle Vorbereitungen zu treffen.&#8221; Ein Irrtum, wie sich später herausstellen sollte. Und so endet meine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5094" title="_OS_6353" src="http://www.autobildblog.de/files/2009/12/OS_6353-240x150.jpg" alt="_OS_6353" width="240" height="150" />Rund zwei Monate ist es nun her, dass ich, der 22-jährige Volontär Sascha, das Angebot bekam bei der legendären Rallye Dakar mitzufahren. Prompt stimmte ich dem Abenteuer zu und dachte mir: &#8220;Ach, da habe ich ja noch genügend Zeit um alle Vorbereitungen zu treffen.&#8221; Ein Irrtum, wie sich später herausstellen sollte. Und so endet meine geruhsame Vorweihnachtszeit im Dauerstress, der sich erst legt, als ich am Frankfurter Flughafen die Maschine Richtung Buenos Aires besteig. Nach gut 13 Stunden Flugzeit lande ich am internationalen Flughafen Aeropuerto de Ezeiza, zirka 30 km außerhalb des Stadtzentrums. Die Luft ist stickig und das Thermometer zeigt 25 Grad. <span id="more-5093"></span><br />
Ein freundlicher Taxifahrer bringt mich in rasanter Fahrt zu meinem Hotel. Der Verkehr in Argentiniens Hauptstadt scheint, für deutsche Verhältnisse, dem Kollaps nahe zu sein. Regeln scheint es hier nicht zu geben. So wird beispielsweise die Anzahl der Spuren gerne um eine Weitere ergänzt auch wenn der Platz dafür fehlt. Im Hotel angekommen, atme ich erst einmal tief durch und erhole mich von dem nächtlichen Höllentrip.</p>
<p>Am nächsten Tag treffe ich Rennfahrerin Ellen Lohr, die mir alle Details zu meiner Südamerikareise liefert. Zusammen mit vier weiteren Kollegen werden wir in den nächsten zweieinhalb Wochen das französische Team SMG unterstützen. Es besteht aus drei Rennbuggys, einem Geländewagen sowie drei Service- und einem Renntruck. Unsere Einsatzfahrzeuge sind zwei allradgetriebene Mercedes R-Klasse. Diese haben wir anschließend¬† in</p>
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		<title>Nachrichten zum Thema Breitensport jetzt in eigenem Blog</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Sep 2009 13:39:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Wilde</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten-Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Breitensport]]></category>
		<category><![CDATA[Super-Amateur]]></category>
		<category><![CDATA[Termine]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf vielfachen Wunsch, sind die Nachrichten zum Thema Breitensport nun in einen eigenen Blog umgezogen, inklusive aller bisheriger Inhalte.
Hier die neue Adresse: www.breitensport-blog.de
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf vielfachen Wunsch, sind die Nachrichten zum Thema Breitensport nun in einen eigenen Blog umgezogen, inklusive aller bisheriger Inhalte.</p>
<p><strong>Hier die neue Adresse: <a href="http://www.breitensport-blog.de/" target="_blank">www.breitensport-blog.de</a></strong></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Die neue Offenheit</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Jun 2009 16:11:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Kretzmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten-Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Kretzmanns Dreier]]></category>

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		<description><![CDATA[
Nichts ist schlimmer als automobiler Einheitsbrei. Das musste ich im Laufe meiner Zeit als Golf-Besitzer leidvoll anerkennen. Als ich vor vier Jahren vom  alten, gammeligen  Zweier-Golf in den schicken Vierer umstieg, war ich begeistert. Leise war er, komfortabel und mit viel Technik-Schnickschnack versehen. Wirklich cool war diese Karre allerdings nie. Da gibt es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="left"><a href="http://www.autobildblog.de/files/2009/06/kretzmanns-dreier-cabrio-a.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img src="http://www.autobildblog.de/files/2009/06/kretzmanns-dreier-cabrio-a.thumbnail.jpg" alt="kretzmanns-dreier-cabrio-a.jpg" align="left" /></a></p>
<p align="left">Nichts ist schlimmer als automobiler Einheitsbrei. Das musste ich im Laufe meiner Zeit als Golf-Besitzer leidvoll anerkennen. Als ich vor vier Jahren vom  alten, gammeligen  Zweier-Golf in den schicken Vierer umstieg, war ich begeistert. Leise war er, komfortabel und mit viel Technik-Schnickschnack versehen. Wirklich cool war diese Karre allerdings nie. Da gibt es andere Kandidaten. Das BMW E30 Cabrio ist so einer. Kantig und schnörkellos gezeichnet, und dann diese unverkennbare Front! Zeitlos elegant, egal ob offen oder geschlossen, ein wahres Kind der Achtziger. Schnell stand für mich fest: So einen will ich. Problem: Unverbastelte Exemplare sind rar, allzu oft wurde der schöne Dreier Opfer jugendlicher Tuningsünder, besonders die stärkeren Modelle mit dem klangvollen Reihensechser unter der Haube.<span id="more-4594"></span></p>
<p align="left"><a href="http://www.autobildblog.de/files/2009/06/kretzmanns-dreier-cb.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img src="http://www.autobildblog.de/files/2009/06/kretzmanns-dreier-cb.thumbnail.jpg" alt="kretzmanns-dreier-cb.jpg" align="right" /></a>Nach monatelanger Online-Suche tauchte dann endlich ein viel versprechendes Exemplar auf: Ein anthrazitfarbener 325i, Baujahr 1990, helles Leder und BMW-Kreuzspeichenfelgen. Nicht uncool, dachte ich mir. Weniger vertrauenswürdig dagegen die stolzen 190.000 Kilometer auf der Uhr. Angeblich war aber ein Austauschmotor mit 90.000 drin. Mit 5900 Euronen stand er drin ‚Äì definitiv zuviel, da muss noch was gehen. Also angerufen. Der Verkäufer scheint ehrlich, zählt bereitwillig die Macken auf: Verdeck sei dicht, aber nach 19 Jahren eben nicht mehr so taufrisch, die Sitzheizung links tut&quot;s nicht, und der Dreier hat alterstypische Lackblessuren an Haube und Kofferraumdeckel.<!--more--></p>
<p>Kommentar von Arbeitskollege und Gebrauchtwagen-König Lars Busemann: &quot;Sieht ganz gut aus.‚Äú Das will was heißen. Wenig später ging es gemeinsam nach Hannover, wo der Dreier sein Dasein fristet. Die Sonne lacht, strahlend blauer Himmel ‚Äì wenn das kein Wetter zum Cabriokauf ist! Der Verkäufer ist Mitte Zwanzig, Maschinenbau-Student und Mitglied einer örtlichen  Uni-Schraubergemeinde. Die verfügt tatsächlich über eine eigene Werkstatt inklusive Hebebühne und allem Trara &#8211; direkt um die Ecke. Das Ganze kostet ihn lächerliche 36 Euro Jahresmiete. Wir sind platt. Besonders Kollege Busemann ist positiv überrascht beim Anblick des Inventars: In der Halle warten ein Strichachter und ein W108 auf dringend benötigte Pflege, etwas besser schauen ein Jaguar XJS und ein knallgelber Buggy aus der Wäsche. Jetzt aber hoch mit dem Dreier!<!--more--></p>
<p><a href="http://www.autobildblog.de/files/2009/06/kretzmanns-dreier-cabrio-0.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img src="http://www.autobildblog.de/files/2009/06/kretzmanns-dreier-cabrio-0.thumbnail.jpg" alt="kretzmanns-dreier-cabrio-0.jpg" align="left" /></a>Untenrum gibt&quot;s wenig zu bemängeln. Kein Rost, dafür reichlich Dreck ziert den Boden. Bei der Probefahrt schnurrt der Reihensechser zufrieden, Bremsen und Fahrwerk scheinen okay. Leider gibt es für den Austauschmotor und dessen 90.000 Kilometer keine Belege ‚Äì der Verkäufer und sein Kumpel haben das Aggregat im Internet ersteigert, ihm einen neuen Zahnriemen spendiert (Rechnung ist vorhanden) und anschließend selbst eingebaut. Innen macht der BMW einen gepflegten Eindruck, das Leder zeigt keine üblen Risse oder Verfärbungen. Die Motorhaube ist allerdings ein Fall für den Lackierer. Kein Zweifel, dieser Dreier war viel auf der Autobahn unterwegs. Auch das elektrohydraulische Verdeck hat Blessuren, aber keine Löcher. Auf und zu klappt, aber der Mechanismus hakt ein wenig, braucht leichte Unterstützung Hand.<!--more--></p>
<p><a href="http://www.autobildblog.de/files/2009/06/kretzmanns-dreier-c.jpg" rel="lightbox[mypostgallery]"><img src="http://www.autobildblog.de/files/2009/06/kretzmanns-dreier-c.thumbnail.jpg" alt="kretzmanns-dreier-c.jpg" align="right" /></a>Einschätzung von Berater Busemann: &quot;Ein ehrliches Auto im Zustand 3, innen etwas besser.‚Äú Die 5900 sind gänzlich unangemessen. Das hat auch der junge Verkäufer kapiert. Unter Fünf ist bei ihm aber nichts zu machen: &quot;Wir haben noch einen anderen Interessenten‚Ä¶‚Äú Jaja, klar. Da ich heute aber nicht unverrichteter Dinge wieder abziehen will und der BMW trotz seiner Mängel einen vernünftigen Eindruck macht, wechselt die Karre ihren Besitzer und wir nehmen ihn sofort mit. Als nächstes steht eine Neulackierung von Haube und Kofferraumdeckel an. Bin mal gespannt auf die anstehenden Kosten und natürlich aufs optische Ergebnis ‚Äì weitere Berichte und Fotos werden folgen!</p>
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		<title>Alpenrallye: Wir fliegen mit der roten Donnerkiste</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Jun 2009 20:30:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Becker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten-Archiv]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Opel-Leute, Ihr müsst jetzt mal ganz stark sein. An dieser Stelle muss ich es einfach tun. Einen Spruch aus der Manta-Zeit rezitieren: &#34;Opel fahn is wie wennze fliechst.‚Äú Der Kleber prangte an den Heckscheiben der aufgemotzten Kadett und Ascona, klar, und an den Mantas und GTs. Mensch, waren das Zeiten. Unser Opel, den wir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href='http://www.autobildblog.de/files/2009/06/img_5423-1.jpg' title='img_5423-1.jpg'><img src='http://www.autobildblog.de/files/2009/06/img_5423-1.thumbnail.jpg' alt='img_5423-1.jpg' /></a>Liebe Opel-Leute, Ihr müsst jetzt mal ganz stark sein. An dieser Stelle muss ich es einfach tun. Einen Spruch aus der Manta-Zeit rezitieren: &quot;Opel fahn is wie wennze fliechst.‚Äú Der Kleber prangte an den Heckscheiben der aufgemotzten Kadett und Ascona, klar, und an den Mantas und GTs. Mensch, waren das Zeiten. Unser Opel, den wir bei der Kitzbüheler Alpenrallye bewegen dürfen, der gehört auch in die Kategorie &quot;Das ist wie Fliegen.‚Äú Glauben Sie nicht? Stimmt aber. Der Rallye-Commodore von 1972, der soviel Lärm macht wie drei Porsche zusammen, durfte heute mal zeigen, was er kann. Oder anders: Mit uns gingen die Gäule durch.<span id="more-4517"></span></p>
<p>Dabei beginnt alles gaaanz langsam, fast schon gespenstisch genial. Opel-Klassik-Sprecher Wolfgang Scholz hat nämlich einen genialen Plan: &quot;Wir halten uns einfach an den Skoda vor uns, der liegt gut im Rennen.‚Äú Im Octavia TS von 1961 sitzen nämlich zwei, die es können: Dr. Hans Hamer, Verlagsgeschäftsführer von AUTO BILD, und Rallye-Profi Peter Göbel. Bei der ersten Zeitprüfung starten wir exakt 30 Sekunden hinter dem Skoda, müssen 9,26 Kilometer lang 48,1 km/h fahren. Schaffen wir nie! Die beiden im Skoda aber. Also greifen wir zu Trick 17, merken uns einen Punkt, den der schwarze Octavia gerade passiert hat. &quot;In 30 Sekunden müssen wir da hinten an dem Pfosten sein&#8221;, sage ich. Bingo, das klappt. So geht&#8217;s immer weiter. Durchs Ziel fahren wir nach exakt 11 Minuten und 33 Sekunden. So wie vorgegeben. Ist das Schummeln? Nö, oder?.</p>
<p><a href='http://www.autobildblog.de/files/2009/06/img_5379-2.jpg' title='img_5379-2.jpg'><img src='http://www.autobildblog.de/files/2009/06/img_5379-2.thumbnail.jpg' alt='img_5379-2.jpg' /></a>Ganz egal, kurze Zeit später wird unser genialer Plan ohnehin über den Haufen geworfen. Wir fahren durch Wörgl, und der Tourismusverband hat wirklich groß aufgefahren: Absperrungen trennen uns von PS-begeisterten Touris, zwei Schönheiten im Dirndl reichen uns Wasser ‚Äì und weiter geht&quot;s durch ein kleines Verkehrschaos. Warum das so wichtig ist? Weil unsere beiden Helden im Skoda schon lange über alle Berge sind, auf dem Weg zur letzten Zeitprüfung, die auch gleich für uns beginnen würde, in vier Minuten. Wir sind acht Kilometer entfernt, haben vier rote Ampeln und gefühlte 20 Autos vor uns. </p>
<p><a href='http://www.autobildblog.de/files/2009/06/img_5501-3.jpg' title='img_5501-3.jpg'><img src='http://www.autobildblog.de/files/2009/06/img_5501-3.thumbnail.jpg' alt='img_5501-3.jpg' /></a>Jetzt kommt die große Zeit für unsere rote Donnerkiste. Wolfgang Scholz prügelt den 157-PS-Rallyewagen über kleine Bergstraßen, wir stellen fest, dass sich Walter Röhrls Ex-Dienstwagen wirklich mit 80 km/h durch Serpentinen lenken lässt, ohne uns mit dem Heck Hallo zu sagen. &quot;Ich kann die Gäule kaum noch zähmen‚Äú, ruft Opel-Mann Scholz und lacht. Am Ende haben wir wirklich gut lachen. Vier Minuten, die wir dank der charmanten Dirndl-Damen und der roten Ampeln verloren haben, holen wir auf, fast. Wir kommen nur fünf Sekunden zu spät ins Ziel, aber auch nur, weil uns kurz davor ein Goggomobil ausbremst. Aber das ist eine andere Geschichte. </p>
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		<title>Alpenrallye: Wir haben den Dreh raus &#8211; fast&#8230;</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Jun 2009 22:21:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas May</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten-Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Kitzbüheler Alpenrallye ‘09]]></category>
		<category><![CDATA[Messen & Events]]></category>

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		<description><![CDATA[Hallo, hier melden sich Walter Röhrl und Jochen Berger. Kleiner Gag. Die Namen stehen natürlich nur an den Türen unseres Opel Commodore B, mit dem wir die Kitzbüheler Alpenrallye fahren. Die Rennsport-Legenden Röhrl und Berger prügelten so einen Rallye-Commodore in jungen Jahren über sämtliche Pisten. Wir müssen gleichmäßig fahren, meist gleichmäßig langsam. Aber Wolfgang Scholz, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href='http://www.autobildblog.de/files/2009/06/img_4368.jpg' title='img_4368.jpg'><img src='http://www.autobildblog.de/files/2009/06/img_4368.thumbnail.jpg' alt='img_4368.jpg' /></a>Hallo, hier melden sich Walter Röhrl und Jochen Berger. Kleiner Gag. Die Namen stehen natürlich nur an den Türen unseres Opel Commodore B, mit dem wir die Kitzbüheler Alpenrallye fahren. Die Rennsport-Legenden Röhrl und Berger prügelten so einen Rallye-Commodore in jungen Jahren über sämtliche Pisten. Wir müssen gleichmäßig fahren, meist gleichmäßig langsam. Aber Wolfgang Scholz, Opel-Klassik-Sprecher und der Fahrer unseres roten Blitzes, und ich, der AUTO BILD-Reporter, haben Blut geleckt. Ja, so eine Rallye macht Spaß. Und wie!<span id="more-4515"></span></p>
<p>Der Tag nach dem Prolog beginnt für uns mit einem Gang zur &quot;Scheibe des Grauens‚Äú. Dort vermuteten wir schon beim Frühstück die bittere Wahrheit: &quot;Letzter sind wir, was denn sonst?‚Äú, orakelte der Opel-Mann. Und grinste: &quot;Na und? Dafür machen wir einen Höllenlärm.‚Äú Also, los zum Organisationsraum der Rallye, an dessen Scheibe die Ergebnisse aushängen. Letzter? Quatsch! 58. sind wir nach den ersten Kilometern. Immerhin fahren auf der 22. Kitzbüheler Alpenrallye 182 Autos mit. Na ja, wenn auch nicht alle wie wir in der &quot;Sport Trophy‚Äú. Stefan Vietor und Katrin Obry von Opel Klassik, die im Commodore A von 1970 unterwegs sind, haben sogar noch einen besseren Start erwischt: Platz 46. Hut ab! Aber kein Wunder: Die beiden reisen viel entspannter, mit Automatik-Getriebe und Plüschsesseln. Wir pressen uns in hautenge Schalensitze mit Hosenträgergurten, und das rote Rallye-Biest ‚Äì es will Drehzahlen und keine Schleichtouren.</p>
<p>Unser Ziel für die 350 Kilometer lange &quot;Chiemsee-Runde‚Äú: Jetzt rollen wir das Feld von (fast) hinten auf. Die erste Wertungsprüfung klappt prima, ja, wir können tatsächlich zwölf Kilometer lang Tempo 39,5 fahren und zur vorgegebenen Zeit ankommen. Geht da noch was? Ach, Papperlapapp! Auf dem Rundkurs des ÖAMTC in Saalfelden sind wir so gut wie Walter Röhrl mit leerem Tank. Zwei Runden sollen wir in vorgegebenen Zeiten fahren, nach der ersten machen wir schon Feierabend. Einfach so und ganz ohne Absicht, ohne die zweite Runde zu beginnen. Au weia, au weia!</p>
<p><a href='http://www.autobildblog.de/files/2009/06/img_4393.jpg' title='img_4393.jpg'><img src='http://www.autobildblog.de/files/2009/06/img_4393.thumbnail.jpg' alt='img_4393.jpg' /></a>Auf einem Parkplatz 20 Kilometer weiter treffen wir Stefan Vietor und Katrin Obry, die beiden aus dem Plüsch-Commodore. &quot;Mensch‚Äú, schießen die beiden los, &quot;uns ist eben was passiert. Wir haben die zweite Runde verpasst.‚Äú &quot;Ach‚Äú, sagt Opel-Mann Scholz, Ihr auch?‚Äú Wir müssen herzhaft lachen. Fahren weiter, berechnen mit Stoppuhr und Roadbook in der Hand unsere Geschwindigkeit, verstehen das System Rallye immer besser. Und freuen uns über drei Dinge ganz besonders. Erstens: Das Alpen-Panorama ist mit so einem Oldtimer noch mal so schön. Zweitens: Die Zuschauer ‚Äì überall beklatschen sie unseren Oldie, heben den Daumen, wenn sie den Sound hören. Drittens: Kurz nach der Zieleinfahrt hat Katrin Obry die ersten Ergebnisse parat: &quot;Ihr habt garantiert zehn Plätze gut gemacht.‚Äú Wir haben Blut geleckt!</p>
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		<title>Alpenrallye: Hurra, wir sind die Lautesten!</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Jun 2009 21:51:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas May</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten-Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Kitzbüheler Alpenrallye ‘09]]></category>
		<category><![CDATA[Messen & Events]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist angerichtet in Kitzbühel. 22. Alpenrallye, 550 Kilometer über die schönsten Alpenstraßen, am Start sind 182 Oldtimer. Begehrte wie  Jaguar E-Type, Volkstümliche wie Käfer Cabrio, Seltene wie Mercedes 300 SL Flügeltürer, Wertvolle wie ein Bentley Speed Six von 1929. Ach so, unser Wagen mischt auch mit: Ein Opel Commodore B von 1972, per [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href='http://www.autobildblog.de/files/2009/06/kitzbuehl_03.jpg' title='kitzbuehl_03.jpg'><img src='http://www.autobildblog.de/files/2009/06/kitzbuehl_03.thumbnail.jpg' alt='kitzbuehl_03.jpg' /></a>Es ist angerichtet in Kitzbühel. 22. Alpenrallye, 550 Kilometer über die schönsten Alpenstraßen, am Start sind 182 Oldtimer. Begehrte wie  Jaguar E-Type, Volkstümliche wie Käfer Cabrio, Seltene wie Mercedes 300 SL Flügeltürer, Wertvolle wie ein Bentley Speed Six von 1929. Ach so, unser Wagen mischt auch mit: Ein Opel Commodore B von 1972, per Auflieger transportiert aus dem Opel-Museum in Rüsselsheim direkt nach Tirol. Gut so, denn keinem Fahrer der Welt möchte man die lange Reise zutrauen: Das Ding ist knallhart, saulaut ‚Äì und sehr launig.<span id="more-4508"></span></p>
<p>Weißt Du, wie man so eine Rallye fährt?‚Äú, fragt Wolfgang Scholz. &quot;Ähh.‚Äú-  &quot;Na gut‚Äú, sagt er, &quot;ich auch nicht.‚Äú Scholz arbeitet in der Presseabteilung von Opel, kümmert sich um die historischen Autos. Der Commodore ist ihm besonders ans Herz gewachsen. Walter Röhrl und Jochen Berger, diese beiden Namen stehen an den Türen des roten Blitzes. Die beiden Rallye-Ikonen haben mal so einen Wagen bewegt, bevor sie auf Opel Ascona Europameister geworden sind. Die Schrauber von Opel-Tuner Irmscher haben  das Modell nachgebaut, nach historischem Vorbild. Rausgekommen ist unser Commodore mit der Startnummer 74: Roter Lack, schwarzes Vinyldach, unter der Haube arbeitet ein Reihensechser mit 2,5 Litern Hubraum und 157 PS. Er tut dies im Zusammenspiel mit seinen drei (!) Weber-Doppelvergasern und der Edelstahl-Auspuffanlage so laut, dass es sich in den engen Gassen Kitzbühels so anhört, als würde hier gerade eine Weltraumrakete gezündet. &quot;Hurra, wir sind die Lautesten‚Äú, sage ich. Und der Opel-Mann erinnert zur Freude der vielen Zuschauer an den Straßen regelmäßig daran.</p>
<p><a href='http://www.autobildblog.de/files/2009/06/kitzbuehl_08.jpg' title='kitzbuehl_08.jpg'><img src='http://www.autobildblog.de/files/2009/06/kitzbuehl_08.thumbnail.jpg' alt='kitzbuehl_08.jpg' /></a>Ganz nebenbei: Im Inneren gibt es zwei Recaro-Schalensitze, Hosenträgergurte, Überrollkäfig und einen Tripmaster, desen Kilometerzähler wir nach Bedarf nullen können. Warum ich das hier sage: Weil Röhrl und Berger damit um den Sieg bei der Kitzbüheler Alpenrallye fahren würden. Scholz und May nicht. Mussten wir uns jetzt schon eingestehen, nach dem Prolog und zwei Zeitprüfungen. Wir hätten eigentlich 45 km/h im Schnitt fahren müssen, 13,40 Minuten lang. So haben wir es im Roadbook errechnet. Hätten! Aber es geht nicht mit unserem Commodore. Das Biest will Gas, es will brummen und brabbeln. </p>
<p>Zwei Tage sind es noch bis zum Ziel. Und wenn wir Letzter werden? Egal! Hauptsache, wir sind die Lautesten.</p>
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		<title>24h-Rennen: Klassensieg für AUTO BILD!</title>
		<link>http://www.autobildblog.de/2009/05/24/24h-rennen-klassensieg-fur-auto-bild/</link>
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		<pubDate>Sun, 24 May 2009 17:44:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Westerhoff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten-Archiv]]></category>

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		<description><![CDATA[Für AUTO BILD, AUTO BILD MOTORSPORT und AUTO BILD SPORTSCARS ist das 24-Stunden-Rennen erfolgreich gelaufen: Mitarbeiter Guido Naumann und Testfahrer Dierk Möller-Sonntag haben in ihrem Pirelli BMW 135i (3,0-Liter Hubraum, 380 PS, 260 km/h Höchstgeschwindigkeit) von Dörr Motorsport abgeräumt. &#34;Wir hatten überhaupt keine Probleme‚Äú, schwärmte Naumann kurz nach dem Rennen. In der Klasse SP8T sicherten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href='http://www.autobildblog.de/files/2009/05/naumann_sonntag_ziel.JPG' title='naumann_sonntag_ziel.JPG'><img src='http://www.autobildblog.de/files/2009/05/naumann_sonntag_ziel.thumbnail.JPG' alt='naumann_sonntag_ziel.JPG' /></a>Für AUTO BILD, AUTO BILD MOTORSPORT und AUTO BILD SPORTSCARS ist das 24-Stunden-Rennen erfolgreich gelaufen: Mitarbeiter Guido Naumann und Testfahrer Dierk Möller-Sonntag haben in ihrem Pirelli BMW 135i (3,0-Liter Hubraum, 380 PS, 260 km/h Höchstgeschwindigkeit) von Dörr Motorsport abgeräumt. &quot;Wir hatten überhaupt keine Probleme‚Äú, schwärmte Naumann kurz nach dem Rennen. In der Klasse SP8T sicherten sich die beiden gemeinsam mit Rolf Scheibner und Markus Grossmann den Klassensieg.</p>
<p><span id="more-4440"></span> Dabei war es nicht so einfach, wie es am Ende mit Gesamtrang 38 aussah. &quot;Wir haben viel Sprit benötigt und konnten deshalb nur sechs Runden nach einem Tankstopp fahren‚Äú, erklärte Naumann. Also mussten sie 24 mal volltanken. Die Belastung der härtesten Rennstrecke der Welt machte dem Auto überraschend wenig aus, wie Naumann gestand: &quot;Ich habe gedacht, dass der Serienwagen nicht durchhält.‚Äú Am Ende kämpfte der Journalist mit den Gefühlen: &quot;Ich bin zum ersten Mal den letzten Stint gefahren und war überwältigt, wie die Fans jedes Auto gefeiert haben.‚Äú </p>
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