Reisen – im Auto. Wer macht das noch in Zeiten der Billigflieger und der Zeitknappheit?

Alle Beiträge zum Thema: Sandmann verreist

Ein Roadmovie mit einem Alltagsauto?

Der Wanderer vor dem Nebelmeer

Der Wanderer vor dem Nebelmeer

Rudolf ist kein Traumwagen. Er ist ein Diesel, ein 16 Jahre alter TDI, ein Kombi, zudem auch noch grün und schon recht betagt. Aber er nennt sich inzwischen mein Freund und wird mich die kommenden fünf Tage begleiten. Ich werde viele viele Traumwagen fotografieren, wie man das so als Redakteur macht. Nur – dass ich so blöd bin, und auf eigener Achse reise. Was nimmt der bloggende Redakteur so mit?

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Auftanken der Seele

Eine kleine Geschichte über… nichts.

Strandgeschichten

Strandgeschichten

Zeit. Das halbfinnische Fräulein Altona verweilt dieser Tage aus dem einen oder anderen Grund in Berlin und in Kölle, ist also temporarily not available, um es einmal wie mein Telefon auszudrücken. Meine minderjährige Brut treibt sich das bevorstehende Wochenende organisiert jenseits der Casa Sandmann rum. Und was mache ich selbst nun aus diesem unerwarteten Freizeit-Loch? Hm. Rudolf ist vollgetankt, und alles in mir drängt laut und eindringlich nach einer kleinen Pause. :-) Hallo Dänemark. Du kommst mal wieder wie gerufen. Was spricht gegen einen kleinen egomanen Roadmovie, nur ich und mein Auto und Musik über 200 Kilometer? Und am Ende der Strecke warten Wasser, ein Horizont und ein guter Freund in einem knusprig geheizten Haus. Das klingt gut. Also los.

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Dann fahren wir halt NICHT Bahn!

Es geht mir ganz gewaltig auf den Pinsel!

Ja wann denn nun?

Ja wann denn nun?

Streik bei der Nord Ostsee Bahn. Oder dem Metronom. Oder wie sie alle heißen. *gähn* schon wieder!!!? Und dabei bin ich noch nicht einmal ein regelmäßiger Bahnpendler, auch wenn das bei meinem aktuellen Kiel-Hamburg-Daimler wahrscheinlich ein bisschen wirtschaftlicher wäre. Doch was brächte mir jegliche Wirtschaftlichkeit, wenn ich in diesem Jahr gefühlt niemals pünktlich, wenn überhaupt mal irgendwann an meinem Arbeitsplatz erschienen wäre? 55 Streiktage allein bei der NOB, insgesamt im Norden schon über 70 Tage ohne oder mit stark eingeschränktem Bahnverkehr. Das muss einen durchschnittlichen, arbeitnehmenden Bürger doch maßlos ankotzen! Ich war schon immer der Schiene sehr zugetan, aber jetzt frage ich mich und Sie ernsthaft: Sind die Gewerkschaften eigentlich noch ganz dicht?

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Hauptstadtpendeln – die Frisur sitzt!

Kiel-Flensburg-Hamburg-Berlin-Hamburg-Kiel-Flensburg-Kiel

Ich hause in Kiel und habe noch ihr Auto vor der Tür stehen. Sie wohnt in Hamburg, arbeitet aber unter der Woche in Berlin und hat ihr Auto in Kiel reparieren lassen, weshalb es auch bei mir steht. Ich muss heute und morgen den ganzen Tag bis 16.00 Uhr in Flensburg arbeiten, möchte aber heute Abend gern in Berlin sein. Ihre Freundin in Hamburg wiederum hätte heute Abend gern ihr Auto, weil sie es für einen Umzug braucht. Mein eigenes Auto steht in Kiel bei meinem Büro, mal so am Rande. Wie bringe ich das alles denn nun unter einen Hut, wenn ich heute noch gar nicht in Flensburg bin morgen früh schon wieder in Flensburg sein muss? Und die Sonne ist noch nicht einmal aufgegangen. ARGH. Geht das denn?

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Pendeln Akt 2 – Fernbeziehungen

Ay liebe Blog-Gemeinde,

Ein sehnsüchtiger Blick zurückwährend über Nordeuropa ein böser, isländischer Vulkanauswurf seit nunmehr 5 Tagen den gesamten Flugverkehr bodenständig werden lässt, verabschiede ich hier unten ohne akutes Flugbedürfnis den langen Winter mit guten Gedanken. Erinnern Sie sich noch an meine Bekenntnisse zu langen Arbeitswegen im Auto? Nun – die automobile Überbrückung von Distanzen muss nicht zwangsläufig von Müdigkeit, Unmut und Langeweile gesäumt werden. Es existieren durchaus schöne Ziele, die es zu erreichen gilt. Und mal Hand aufs Herz: Jeder, ich betone jeder von Ihnen hat doch sicherlich schon eine Fernbeziehung gelebt? Oder tut es noch immer? Na? Naa? Plötzlich fährt sich das Auto ganz anders, ist die Magengegend des Fahrers mit Geigen gefüllt und der Schnee da draußen ein bisschen weißer als sonst. Verzeihen Sie mir den Schnee. Der ist ja inzwischen auch aus den schattigsten Ecken verschwunden. Aber das warme Grundgefühl – das ist immer da. Oder bei Ihnen nicht?

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ConnectedDrive – “Sind wir schon da?”

Ay liebe Blog-Gemeinde,

Sightseeing über das Displaylängst vorbei scheinen die technologiebefreiten Zeiten, an denen man nach einer längeren Tour mit dem Kraftwagen voller geheuchelter Schamesröte die Verspätung auf veraltetes Kartenmaterial, einen nörgeligen Beifahrer oder womöglich auf eine unvorhergesehene Verkehrssituation schieben konnte. Moderne Navigationssysteme scheinen unbestechlich, holen sich über das Internet immer die neuesten Karten, kennen jeden Stau gefühlt noch vor den Unfallverursachern selbst und wissen ziemlich genau, wann ich vor der Tür stehen werde. Unelektronische Bedienfehler eingeschlossen. BMW hat noch einen drauf gesetzt und ein System geschaffen, was den Fahrer und seinen Lebensraum über das Internet und das Telefon mit seiner Umgebung auf mehreren Ebenen vernetzt. ConnectedDrive. Ich stelle mir hier und heute (noch) nicht die Frage, ob so etwas notwendig ist. Ich probiere es lediglich zwei Wochen lang aus und bringe in Erfahrung, wie es sich anfühlt. Für mich. Als Fahrer…

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Wie frei sprechen Sie wirklich?

Ay liebe Blog-Gemeinde,

Ist das Mikro im Dachhimmel?bevor ich mich im Laufe des Abends ausgiebig über ConnectedDrive in “meinem” BMW auslasse, drehe ich aus gegebenem Anlass eine kleine Extrarunde. Seit dem Jahr 2001 ist das Telefonieren im Auto ohne eine Freisprecheinrichtung verboten. Nach einer kurzen Umgewöhnungszeit wird ein Verstoß inzwischen auch geahndet, wobei Deutschland mit 40 Euro sehr moderat abrechnet. In anderen europäischen Ländern gehen die Bußgelder auch schon einmal über die 100 Euro hinaus, in den Niederlanden sind es 150 Euro, in Italien sogar bis 500 Euro! Blickt man heute so auf der Autobahn nach links und rechts, haben das nicht viele Menschen mitbekommen. Oder sie haben sich noch keine Freisprecheinrichtung gekauft. So einer bin ich auch. Ich für meinen Teil habe da auch verschiedene Gründe für und will mich hier einmal kurz darüber auslassen. In der Hoffnung, vielleicht von Ihnen Lösungsvorschläge zu bekommen? Anlass ist wiederum jener BMW. Ich finde partout das Mikrofon nicht, über das ich mich gerade unterhalte. Wo muss ich genau reinsprechen…?

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Autos und Emotionen im Heidiland

Grüäzi z’amme,

Wo sind die Autos???es klingt doch wahrlich nach einer großartigen Herrentour: 4 Tage quer durch die Schweiz, nur ich und der V8, und vor Ort drei lang erwartete Veranstaltungen der ausschließlich angenehmen Art! Je nach Affinität zum eigenen Automobil kann auch ein selbst gefahrener Weg über 1000 Kilometer zum asketischen Erlebnis werden. Also ICH mag’s, das hat sich wohl hier schon herumgesprochen. Meine erste Etappe geht von Hamburg nach Einsiedeln am Sihlsee, wo der geschätzte Dr. Schlunz in einem ufernahen Haus seinen Geburtstag im Kreise der V8-Gemeinde zu feiern gedenkt. Auch Blog-Prominenz hat sich angekündigt, mrlifeguard und barolo sollen am Freitag Abend mit von der Partie sein. Freude, wenn – ja wenn da nicht diese 1000 Kilometer und ein heftiger bundesweiter Schneefall wären…

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Ich und du und Käsefondue in Hallau…

Ay Gemeinde,

Auf der ALm da gibts kei Sündich habe schon drei Portwein in mich reingekippt, und mir ist noch immer kein besserer Titel eingefallen. Aber was kann diesen Tag besser beschreiben? Remo hat geladen. “Ein paar Typ-44-Verrückte kommen zum Käsefondue, seid ihr dabei?”. Man muss dazu sagen, dass es für einen Deutschen in der Schweiz eine seltene Ehre ist, bei Eingeborenen eingeladen zu werden. Michi hat es praktiziert, Roy hat es ausgesprochen und nun sind wir bei Remo. Ohne Audi. Mit einer vergrippten monalisahaften Herzärztin. Aber die Sonne scheint, als gäbe es keinen Morgen, endlich mal wieder Benzingespräche und die Chance, Remos irgendwiegrünen V8 mit der seltenen Travertin-Leder Ausstattung live zu erleben…

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Grenzgänge mit 8 Zylindern

Adventliches ay liebe Blog Gemeinde.

Handelsware‚Ķ wenn das doch so einfach wäre‚ĶEs mag sein, dass es professionelle Autoimporteure gibt, die jetzt vorweihnachtlich milde schmunzeln werden. Es mag auch sein, dass ich mir so einiges hätte leichter machen können. Aber einmal ist immer das erste mal, und ich habe heute auf jeden Fall etwas gelernt. Zwischen Zollangst und Termindruck habe ich gut 1200 Kilometer lang Zeit, mich mit meinem neuen Winterauto zu beschäftigen, mich an 300PS auf 9,5qm zu gewöhnen und mit Lisa, meinem Navi, zu kämpfen. Ich hole einen Achtzylinder aus der Schweiz in die Bundesrepublik Deutschland. Bis hoch nach Kiel. Und die Schweiz ist nicht in der EU. Das wird ein langer Tag.

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