Kia plant mit ihrem neustem Mittelklasse-Wagen, dem Kia Optima, für einiges Aufsehen zu sorgen. Das Auto kommt mit einigen Besonderheiten und ist so zum Beispiel das erste Modell des südkoreanischen Herstellers, das über einen Plugin-Hybrid verfügt. Der Hersteller verspricht daher sehr niedrige Werte für Benzinverbrauch und Schadstoffausstöße, ohne dabei jedoch auf Komfort oder hochwertige Hardware zu verzichten.

Sparsamer Hybridantrieb

Das Hauptmerkmal des Optima Hybrid von Kia ist das intelligente Hybrid-System. Der 2,0-Liter-Benziner bringt bis zu 150 Pferdestärken auf und dient damit als Hauptantriebskraft des Wagens. Der Elektromotor hingegen, ein 35 Kilowatt starker Synchromotor mit integriertem Permananentmagnet, springt nur in bestimmten Momenten an, um den Benzinverbrauch zu verringern. Hilfe erhält er dabei zum Einen von der Lithium-Polymer-Batterie, die ihn mit Strom versorgt, zum Anderen vom regenerativen Bremssystem, das den Akku schon während der Fahrt wieder auflädt.
Diese vier Komponenten arbeiten nun in fünf Phasen, um möglichst viel Treibstoff zu sparen und den Schadstoffausstoß dementsprechend ähnlich niedrig zu halten. Beim Anfahren sorgt so nur der Elektromotor für die benötigten Pferdestärken – ebenso bei sanften Beschleunigungen. Wechselt der Fahrer in die volle Beschleunigung, arbeiten E-Motor und Benziner zusammen, bis der Optima die ideale Reisegeschwindigkeit erreicht. Während der Benzinmotor dann weiterhin seine Arbeit verrichtet, nutzt die Batterie die kinetische Kraft des Autos, um sich mit Strom zu beladen. Auch während eines Bremsvorgangs sammelt der Akku weiterhin Strom, der Benzinmotor hingegen stoppt die Kraftstoffzufuhr.

Komfort trotz Sparsamkeit

Dass Kia ihren Fokus beim Optima Hybrid auf Benzinverbrauch und Schadstoffausstoß legt, bedeutet allerdings nicht, dass das Auto auf Komfort oder Luxus verzichtet. Der Optima Hybrid verfügt über viele gerade aktuelle Technologien, die dem Fahrer das Leben so einfach wie möglich gestalten sollen. So kommt die Limousine zum Beispiel mit Sitzheizung, integriertem Navigationssystem und sieben Zoll großem Touchscreen mit Spracherkennung. Eine Rückfahrkamera – je nach Ausstattung – verringert die Gefahr, Hindernisse zu übersehen und die Blind Spot Detection warnt den Fahrer über eine Nachricht im Rückspiegel vor Autos im blinden Winkel des Optimas. Weitere Features umfassen den Spurhalteassistent, eine intelligente Einparkhilfe, die in der Lage dazu ist, passende Lücken automatisch zu erkennen, und ein hochwertiges Soundsystem mit acht Lautsprechern.
Kia spart also weder im Entertainment, im Komfort oder in der Sicherheit des Optima Hybrids.

Zahlreiche Austattungsmöglichkeiten

Das neuste Modell des Kia Optima Hybrids kostet je nach Autohaus und Ausstattung etwa 25.000 bis 30.000 Euro und befindet sich damit in der recht bezahlbaren Mittelklasse. Dem Fahrer bietet sich beim Kauf voraussichtlich die Wahl zwischen mehreren Grautönen sowie einem dunkelblauen Metalllack. Außerdem wählt der zukünftige Besitzer zwischen vier möglichen Felgen aus und wendet sich anschließend an seine gewünschte Ausstattung. Neben den schon oben erwähnten Optionen wie der Blind Spot Detection oder der Rückfahrtkamera gehören auch ein intelligenter Autoschlüssel sowie ein Panoramadach zu den angebotenen Auswahlmöglichkeiten.
Die 2015er Version des Kia Optima Hybrid erscheint noch im Laufe diesen Jahres in den verschiedenen Autohäusern dieser Welt, einen genauen Release-Termin gibt es allerdings noch nicht. Interessierte Autoliebhaber auf der Suche nach einem neuen Hybrid melden sich über die Webseite des Herstellers für eine Probefahrt an.