Geschrieben am 15.08.2012 von .

Launischer Lancia

Lancia Gamma von Bernd Wieland

Beruf und Leidenschaft, Leidenschaft und Beruf. Wir bei AUTO BILD umgeben uns genauso gerne mit Schönem, Interessantem und Spannendem auf vier Rädern wie Ihr. Mit was genau, das erfahrt Ihr hier in regelmäßigen Abständen. Bernd Wieland hat ein Herz für Italiener:

“Alles Schlechte ist auch für was gut. Weil viele Gamma früh kaputtgingen und von genervten Lancia-Händlern in die Ecke gestellt wurden, finden sich immer mal wieder Exemplare mit niedrigen Laufleistungen. Wie meine Serie-1-Berlina, die ihre Launen mit Hingabe kultiviert. Innerhalb von sechs Monaten mussten repariert werden: Tank (wurde ausgebaut und saniert), Tankgeber, Kühler, Vergaser, Benzindruckregler, Federbeine/Stoßdämpfer und noch ein paar Kleinigkeiten. Ersatzteile sind schwerer zu beschaffen als für Kleinserien-Maserati , die Suche etwa für ein Thermostatgehäuse erstreckte sich von Finnland bis Südafrika. Weil das Teil unauffindbar blieb, wurde das alte aufwendig instand gesetzt. Jetzt läuft der Gamma endlich wieder. Was ich an dem Wagen mag, sind die skurrilen Kleinigkeiten – wie das Glasfensterchen in der Heckklappe, das sich unter der Heckblende versteckt und die Sicht des Fahrers nach hinten verbessert. Man kriegt wenige bewundernde Blicke in einem Gamma, aber von den richtigen Leuten.”

Lancia Gamma von Bernd Wieland

Unter der Blende am Heck sitzt ein Mini-Fenster für mehr Rück-Sicht.

Lars Hänsch-Petersen

Lars Hänsch-Petersen

Ich bin Redakteur bei der AUTO BILD und twittere und blogge nebenbei leidenschaftlich gern.

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