K70 auf der Straße! 40 Jahre goldene Zeiten…
Von wegen die Goldenen Zeiten sind vorbei! Ha! Mit diesem Auto bewegen wir uns permanent in Goldenen Zeiten. Es erfreut die Menschen, lässt sie lachen oder schwärmen und – es macht einfach einen riesen Spaß, es zu fahren! Ein paar technische Details? Okay. Design von Claus Luthe, entwickelt von NSU, gebaut von VW in Salzgitter in den Jahren 1970 – 1975, längs eingebauter 4-Zylindermotor mit 1,6 Litern Hubraum, 75PS und kettengetriebene, oben liegende Nockenwelle. Neupreis damals: 9450DM. Das war eine Menge Geld. Der K70 war zeitlebens das ungeliebte Kind von VW, der Passat stand in den Startlöchern und die sehr geniale NSU-Entwicklung hatte nichts mit der Modellpalette von Volkswagen gemeinsam. Das nannte man unrentabel. Die kurze Bauzeit ist einer der Gründe, warum man heute nicht mehr viele K70 sieht. Aus dem Straßenbild sind sie nahezu komplett verschwunden. Aber nicht dieser! Mission Kindheit, Ziel Uelzen. Gestern sind wir im Hotel Stadt Hamburg abgestiegen, heute soll es wieder zurück nach Kiel gehen. Es ist glatt. Es hat geschneit.
Eigentlich gibt es an dieser Stelle noch eine Menge “Urlaubsfotos” zu zeigen, aber ich möchte Sie nicht langweilen. Schließlich sind Sie hier, weil Sie eine Affinität zum alten und neuen Blech haben. Und davon gibt es ja auch genug zu berichten… Stellvertretend für alle verrückten Momentaufnahmen hier exklusiv ein intimes Personenbild. Uelzen. Warum gerade hier hin? Warum gerade mit diesem Auto? Die Frage stelle ich gegen Ende dieses Berichts noch einmal. Vorher gibt es noch einiges zu entdecken und vor allem sich über dieses technisch unglaublich fortschrittliche Auto zu freuen! Mehr Auto braucht kein Mensch, auch heute nicht. Was die Ingenieure vor 40 Jahren auf die Räder gestellt haben, kann noch immer entspannt im Straßenverkehr mitschwimmen. Auf zum Hundertwasserbahnhof!
Mögen Sie Kunst? Also – richtige Kunst? Es gibt Menschen, die hängen sich die Seerosen von Monet über das Sofa. Intelektuelle Akademiker schaffen es sogar bis zu Franz Marc, die Farben sind so schön bunt. Oder Dali. Tropfende Uhren, was man da alles herein interpretieren kann! Seit ich mich in meiner ausbildenden Laufbahn ein paar Jahre mit dem Thema auseinander setzen musste, bin ich völlig ab von der gefälligen Gemäldekunst, die man sich im Wohnzimmer aufhängt und sie die ersten drei Jahre schön findet, die kommenden drei Jahre langweilig und dann – gegen ein neues Bild von IKEA austauscht. Ich persönlich mag Kunst, die etwas in mir berührt. Die etwas mit mir macht. Ich muss mir keinen kantigen, hektischen Picasso ins Haus hängen. Aber wenn ich ihn betrachte, habe ich eine Gänsehaut. Butter und Filz von Joseph Beuys taugen nicht als Aufreißer einer Cocktailparty, kennt man aber die Geschichte des Künstlers, steht man andächtig davor. Uelzen hatte einen sehr hässlichen Bahnhof. Jetzt nicht mehr.
Friedensreich Hundertwasser (ich sah ihn noch vor wenigen Tagen auf einem Foto nackt während einer Ansprache) war nie so mein Fall. Alles rund, keine Kanten, viele Farben und womöglich noch Pflanzen mitten drin? Da können wir ja gleich Hanf anbauen. Dann kamen seine Erben auf die Idee, den Uelzener Bahnhof nach seinen Ideen zu gestalten. Und was soll ich sagen – es ist ihnen gelungen! Das schmutzige, vernachlässigte Gebäude, in dem es in den Gedanken meiner Kindheit immer nach Urin und alten Fahrkarten roch, strahlt mit wilden Farben und Formen. Es scheint keine klaren Kanten zu geben, überall sind Kugeln und bauchige Säulen, bunte Kacheln und Fenster mit Holzrahmen. Es duftet aus dem Bistro nach Gebäck und leckeren warmen Snacks, nach Kaffee und Fernweh. Vor dieser Kulisse kommt der alte goldene K70 wie ein Schuhkarton daher. Ich glaube, es gab in der deutschen Geschichte kein eckigeres Automobil. Oder? Und so sagen wir adios, Uelzen. Kaum einer kennt dich, aber du bist es wert, besucht zu werden. Deine romantische Innenstadt mit Fachwerkbauten und sterbendem Einzelhandel, dein Pfad der Steine vor der Kulisse der gewaltigen Zuckerfabrik, deine Mühen um Tourismus, wo es doch eigentlich sehr sehr schön in dir ist. Geben Sie Uelzen eine Chance. Das wird wohl auch ohne einen K70 gehen
Ich wollte schon immer eine Tochter haben, die man nicht wieder vom Friedhof wegbekommt, weil sie die Namen auf den Grabsteinen so spannend findet. Wir sagen meinen Freund Holger hallo, vielleicht erinnern Sie sich, er kam in seinem Ford Escort XR3i ums Leben, als er mich besuchen wollte. Autobildblog.de kennt die Geschichte. Nun sind wir auf dem Rückweg, der alte Volkswagen schnurrt mechanisch durch den Schnee. Aus diversen persönlichen Gründen möchte ich noch ein schönes Bild vor der Skyline von Lüneburg, der alten Salzstadt, aufnehmen. An diesem Platz habe ich als Teenager immer die letzte Pause gemacht, wenn ich mit dem Fahrrad verrückterweise die 200 Kilometer von Plön nach Uelzen geradelt bin. Ohne Führerschein, aber schon mit einer großen Liebe zum Automobil in den Adern. Und die große Telenovela Rote Rosen spielt auch hier. Hihi. Aber das ist eine andere Geschichte. In Lauenburg geht es über die Elbe, und dann sind wir auch bald zu Hause. Es wird schon dunkel. Das war eine schöne Reise…
Gute Nacht, KaSi. Es hört nicht auf zu schneien. Seit heute bist du wieder trocken in der Garage, es hat fast eine halbe Stunde und die übermütige Hilfe von drei Teenagern gebraucht, um dich über die vereiste Auffahrt da rein zu bekommen. Ich bin ein bisschen durcheinander. Warum mache ich das alles? Und vor allem – warum exhibitioniere ich Dinge, die eigentlich niemanden etwas angehen? Ist es hier angenehm unpersönlich? Haben ich hier die Möglichkeit, Geschichten aus meinem Keller herauszukotzen, ohne die direkten Fragen einer Konfrontation zu fürchten? Ich weiß es nicht. Die fehlenden Kommentare sagen eigentlich alles, es ist kein Thema, was man kommentieren könnte. Was sollten Sie auch dazu sagen? Sie kennen weder mich noch meine Geschichte. Aber danke, dass Sie mir zuhören. Dass sie es lesen und mir an anderer Stelle sagen, sass Sie die Geschichte genossen haben. Therapieren Sie mich. Sagen Sie mir, warum ich offensichtlich auf der Suche nach der goldenen Lösung bin. Bis ich sie gefunden habe werde ich weiter die Urlaubsorte meiner Kindheit abfahren, Uelzen besuchen und Musik aus den 80ern hören…
Sandmann

Jens, auch wenn wir uns nicht kenen – es macht Dich sympathisch.
Steffen.
Danke. Dann hat mein Selbstdarstellungstrieb und mein zwanghaftes ADS erste Früchte getragen. Glaub mir, privat bin ich furchtbar. Eine Katastrophe. Ein Tyrann…
Viele Grüße nach da und dort
Sandmann
Hey Sandmann,
ich glaube, Du bist gerade dabei Dich selbst zu therapieren. Andere brauchen dafür ein Sofa, Du einen gelben K70, jede Menge Fotos und alte Musik. Auch ich warte jedes Mal wieder ungeduldig auf eine Fortsetzung Deiner Lösungssuche, gerade weil ich Deine (unsere) Geschichte kenne. Aber gibt es überhaupt Aussicht auf Erfolg? Ich glaube nicht !!!!! Vergangen ist vergangen, die Zeit läßt sich nicht zurückdrehen. Und “damals” war doch eigentlich sehr schön! Wir waren ja noch Kinder und konnten die Tragweite der Probleme unserer Eltern gar nicht erfassen. Doch müssen wir – Du – das jetzt versuchen? Genieße einfach die schönen Erinnerungen und laß es zu, daß die schlechten endlich langsam verblassen und verschwinden. Du kannst an der Entwicklung nichts ändern und die Frage “was wäre gewesen wenn..” wird für immer unbeantwortet bleiben. Genieße das Hier und Jetzt. Alles hat seine Zeit. Laß die alte Zeit ruhen, sonst tut es nur zu lange weh!
Drück Dich..
Hi Jule,
als Außenstehender mit scheinbar ähnlichen Erfahrungen kann ich Dir nur teilweise recht geben. Für mich war die Aufarbeitung der Vergangenheit auch sehr wichtig und hat mir geholfen so manche Sache besser zu verstehen. Allerdings habe ich es nicht soooo intensiv betrieben.
Ich kann aber auch verstehen, wie Jens sich fühlt, wenn man an jeder Ecke die Jugend sieht. Ich glaube, ich gehe meiner Frau auch auf die Nerven, wenn ich in meiner Heimatstadt an jeder Ecke Geschichten erzähle.
Mich und Jens trennen knappe 10 Jahre…
Jens, es gab mal so einen Werbespruch “Sind wir nicht alle ein bisschen Bluna?” Niemand ist perfekt…
Steffen.
Ay ihr zwei,
vermutlich hat jeder Mensch seine eigene Art, mit seinem Rucksack auf dem Rücken und dessen Inhalt umzugehen. Die einen haben eine Idee und gehen da ran und haben Erfolg. Und können loslassen.
Die anderen haben auch eine Idee und gehen da ran, drehen sich aber im Kreis und kommen nicht weiter.
Ich habe schon seit ich denken kann in meiner eigenen Vergangenheit gewühlt, ob sich dadurch etwas verbessert hat weiß ich nicht. Vermutlich nicht. Wie schlimm “es” auch gewesen sein mag.
Ich denk mal noch ein bisschen nach, ich habe da so ein paar Denkansätze im Kopf…
Ungewohnt, nicht jeden Kommentar zu kommentieren. Drehen wir den Spieß mal um
Sandmann
Ay Jens
Dich als Tyrann, so ein richtiger Misttyp? Och nöö. Kann ich irgendwie NICHT bestätigen. Du paßt schon in die Welt mein Gutster.
Das Photo in “Natura”…mein Gott! Es muß in diesen Moment soooooo “warm” gewesen sein. Zum Glück hast Du ja eine schwarze Hose angehabt. Diese hat sich in der Sonne bestimmt schön aufgewärmt. WENN es denn mal Sonne gegeben hätte! Hehe
Das Video ist einfach nur cool. So ein richtiges schönes Schmunzelteil.
Zum Glück habe ich den Kasi heute nicht freigeschaufelt, um sein altes Blech zu küssen. Wäre ein schönes Photo weniger für die Blogleser gewesen.
Sah aber auch nur geil aus, wie der Kasi da unter der Schneedecke schlief. UND? Mal wieder keinen Photoaparat dabei. Dreck!
@-Steffen
Perfekt wäre langweilig. Oder einfach nur…britisch?
V8 mäßige Grüße
Markus der morgen ein wenig schrauben möchte
Markus – Briten sind nicht perfekt! Auf dem “Natura” – Bild ist Jens 1000% besser angezogen als 52% der Briten!
Steffen
Ay Schlittenbringer,
ja, das war kalt da im Freibad! SEHR kalt. Umso schöner hat es sich angefühlt, wieder ins warme Wasser zu gleiten!
Das Blech küssen überlass mal lieber der Katze aus München, die sieht dabei besser aus als du
Außerdem frierst du bei diesen Temperaturen sicherlich fest, DAS wäre dann mal tatsächlich ein bloggenswertes Foto!
Ich denke jetzt mal über die 52% nach…
Sandmann (der hier plötzlich immer Jens heißt…)
Hey Steffen,
Jens sieht an jeder Ecke die Jugend, weil er die Ecken immer wieder aufsucht,und das läßt ihn nicht zur Ruhe kommen (eigentlich trennen ihn ja 200 km von der Heimat). Die Sachen, die bei ihm gelaufen sind, kann man einfach nicht aufarbeiten, weil man sie niemals verstehen werden kann, auch wenn man noch so oft die alten Plätze aufsucht, es gibt keine Antworten!!
Dich trennen 10 Jahre von Jens, auf- oder abwärts?
Jule
Will ich denn zur Ruhe kommen?
Wann habe ich Ruhe?
Ist das überhaupt notwendig?
Stimmt – das reine Aufsuchen der Plätze funktioniert nicht, zumindest nicht im Rahmen einer Art Friedensfindung. Mit wem eigentlich? Nun, selbst die hochemotionale Tour in den Pfälzer Wald war zwar großartig, hat aber nichts verändert.
Vordergründig betrachtet (und da bin ich ein Meister drin) habe ich an diesen Orten eine gute Zeit. Spaß mit Örg, rumalbern mit meiner Tochter, liebe alte Freunde treffen und meine Familie besuchen. Aber du hast recht, da ist vermutlich noch mehr.
Ist der K70 meine Couch? Hihi. Eine liebenswerte Vorstellung. Wenn ich mich umschaue und all diese Psychos in der Stadt, im Supermarkt und auf den Elternabenden sehe laufe ich doch eigentlich ganz rund. Ich glaube manchmal, das könnten Luxussorgen sein. Offensichtich ist damals auch eine ganze Menge richtig gemacht worden, oder, Schwesterchen? Vielleicht komme ich eines Tages dahinter.
Was mache ich bis dahin? Einen Mix aus Kasitouren und einem klaren Blick nach vorn? Meine Heimat mag in Uelzen sein, mein Zuhause ist jetzt in Kiel. Und mein Herz ist in Hamburg. Und während ich das hier schreibe mache ich mir wieder bewusst, dass ich keine Mail verfasse, sondern blogge. Tz. Alle können es lesen. Na? Wer schläft schon? Sind wir nicht tatsächlich alle ein bisschen bluna?
Mal Finger hoch, wer alles schon eine Therapie gemacht hat oder in diesem Bereich beruflich engagiert ist? Na? Naaa?
Ups.
Okay, Sie dürfen die Hände jetzt wieder runter nehmen.
Ich gehe gern zurück. Auch wenn es mich vielleicht nicht weiter bringt, es bremst mich glaube ich aber auch nicht aus. Man möge mich ansonsten korrigieren…
Sandmann
Hi Sandmänneken
Wenn ich deine Blogs und Videos sehe bekomme ich immer ein warmes Gefühl der Hoffnung für die Menschheit.
Zudem amüsiere ich mich prima über eine glückliche, harmlose Art und Weise.
Deine Tochter kann sehr stolz und glücklich sein einen Papa wie dich zu haben, du bist wie man so schön sagt – positiv bekloppt.
Das scheint bezaubernderweise auch auf sie abgefärbt zu haben.
Verschneite Ruhrpottgrüße, Maik
Ay Maik
Dieser Aussage ist WIRKLICH NICHTS mehr hinzuzufügen. Einfach die Faust aufs Auge. Der SANDMANN (hehe) hat mein Leben positiv bereichert. Virtuell wie auch privat. Ist schon verrückt wie das Leben und die Liebe zum alten Blech so spielen kann.
V8 mäßige Grüße
Markus
Ach ihr seid süß
Positiv bekloppt hat mich bisher noch niemand genannt. Aber stimmt, irgendwas scheint auf meine Tochter abgefärbt zu sein. Auch die große ist davon nicht ganz verschont geblieben…
Erstgenannte liegt heute röchelnd in meinem Bettchen und versucht, einer Halsentzündung Herr (oder Frau?) zu werden. Verordnetes Chillen mit frisch gepresstem O-Saft und Tee. Na dann mal los.
Sandmann
Hallo die Herren und einen schönen Valentinskommerztag!
Jule – der Sandmann eilt mir voraus.
Sandmann, die 52% beziehen sich darauf, dass in England die meisten Modesünden begangen werden. Es hat sich sogar mal ein Taxifahrer für seine Landsleute bei mir entschuldigt, weil die gesehene Dame so richtig tief in die Kacke gegriffen hat mit der Wahl ihres Outfits…
Wie gesagt, Du bist herzlich Willkommen bei mir. Gästezimmer gibts auch und Wein habe ich da. Ich fühle mich mittlerweile hier auch heimisch, wenn es manchmal schon ein komisches Gefühl ist in meine Heimatstadt zu kommen und an die Jugend erinnert zu werden. Und die Sache mit den Freunden – Männer sind da eh anders. Man(n) freut sich, auch wenn man sich 10 Jahre nicht gesehen hat!
Und seit es dieses “Unterschichtenfernsehen” gibt glaube ich einer von den Normalen zu sein. Wenn man das so sieht, herrscht doch ein großer Therapiebedarf…
So, ich genieße jetzt noch meinen Sonntag. Waren gut Frühstücken und müssen erst mal verdauen.
Steffen – der eben mit dem Auto Schlitten gefahren ist. Ich mag den Winter!
Natürlich grüße ich auch die Damen! Den ersten Satz also nicht zu ernst nehmen!
Steffen.
Ach ja, heute ist ja der 14. Februar! Na guck.
“Unterschichtenfernsehen”… tztz… ich weiß, was du meinst und ich finde es auch erschreckend. Wobei ich glaube, dass nicht nur “Unterschichten” (das wäre noch zu definieren, ohne herablassend rüberzukommen) das gucken. Viele gucken den Tagestrash auch, um sich ein bisschen zu entspannen. Bei den etwas anspruchsvolleren Filmen, so sie denn gesendet werden, ist dies nicht möglich, weil diese Filme die Dauerwerbesendung immer nur sporadisch unterbrechen.
Ich guck schon lange kein Fernsehen mehr. Kino oder DVD.
Und jetzt therapier ich mich noch ein bisschen weiter mit einer sonntäglichen Schrimpspfanne und ein bisschen Seminarvorbereitung. Ich muss morgen mal wieder ran.
Schönen Valentinstag euch allen noch, und auch viele grüße an die, die lange nix geschrieben haben. Wo steckt ihr?
Sandmann
Ay Jens
Da wünsche ich Deiner Kleinen doch mal gute Besserung. Honig und milch soll ja auch helfen. Und schmeckt auch besser.;)
Hätte ich den Kasi geküsst, wäre ich auf keinen Fall hängengeblieben. Ich habe momentan sehr trockene Lippen.
V8 mäßige GRüße
Markus bei dem es seit gestern Abend leise vor sich hin schneit(5 Zentimeter)
Ay Markus,
ich überlege gerade, ob ich jemals ein Auto geküsst habe. Nüchtern jedenfalls nicht. Tz, warum auch?
Aber jedes mal, wenn ich mich in den K70 setze, komme ich irgendwie nach Hause. Hab heute Nacht sogar von der Kiste geträumt, ich bin mit dem Auto und dem abgelaufenen Kennzeichen zum Seminar gefahren und fragte mich unterwegs, warum ich nicht den regulär zugelassenen V8 genommen hab…?
Sandmann
Herzergreifend.
Sandmann ich hab dich das schon mal gefragt, aber warum schreibst du nicht mal ne komplette Geschichte als Buch? Du bist hier seit über zwei Jahren und hast so viel zu berichten, Sachen, die viele Leute bewegen. Nicht nur die Autofahrer. Mach da doch mal mehr draus, das werden Bestseller!
Ich bin zutiefst gerührt von deiner Schreibe. Eine Mischung aus Lachen und Weinen. Danke.
Abel
Danke, calimero.
Alter Schmeichler.
Wenn du ein Buch schreibst, brauchst du auch jemanden, der es verlegt und druckt. Und dann vor allem einen Haufen Leute, die das auch lesen wollen. Und die müssen erst einmal wissen, dass es dieses Buch gibt. Und so weiter. Wenn man das in Eigenregie macht, kostet es eine Stange Geld.
Nenn mir einen Verlag, der meine Geschichten drucken will, und ich fange an, ein Buch zu schreiben…
Sandmann
Okay. Ist nicht meine Branche
Leider.
Ich würd jedenfalls sofort alle deine Werke kaufen.
Und nun pfleg den Kasi mal gut und bring ihn auf die Straße, damit wir was zu lesen haben.
Abel
Demnächst dann auch in einer Buchhandlung bei IHNEN
Ay Jens
An Deinem Traum kann/könnte man folgendes erkennen:
-Dir liegt der Kasi momentan mehr am Herzen als der V8
-Du hast den unbändigen Wunsch den Kasi im Straßenverkehr zu bewegen. Ob nun regulär angemeldet oder “schwarz”.
-Du wirst im Bett wahrscheinlich schweißgebadet aufwachen, bei dem Gedanken das dem Goldklumpen etwas passiert.
Und woher nehme ich dies an? Weil wir Männer, die die altes Blech so “verehren” halt so sind.
Ein wenig durchgeschossen, liebenswürdig in ihrem “Tick” und immer dankbar, wenn man(n) sich über dieses Stück ergrautem Blech unterhalten kann.
V8 mäßige Grüße
Markus
Ay Markus,
Korrektur.
- Mir liegt der K70 anders am Herzen als der V8. Mehr nicht, aber anders. Ist eine andere Liga, ein anderes Fahrgefühl, ein anderer Zeitgeist.
- Stimmt.
- Wenn ich in meinem Bett heute schweißgebadet aufwache liegt es ausschließlich daran, dass meine kleine Tochter mich angesteckt hat. Tussamag, Viropect, Bronchoforton und ACC akut habe ich schon in sie reingeworfen, mal gucken, wie lange ich selbst durchhalte… Dass dem Goldklumpen nichts passiert, daran hatte ich schon in Uelzen geglaubt, als ich ihn in der Hauptstraße vorm Hotel parkte anstatt in der Tiefgarage… :O)
In diesem Sinne. Auf in die Nacht.
Sandmann