Geschrieben am 31.12.2009 von .

Ankunft in Buenos Aires

_OS_6353Rund zwei Monate ist es nun her, dass ich, der 22-jährige Volontär Sascha, das Angebot bekam bei der legendären Rallye Dakar mitzufahren. Prompt stimmte ich dem Abenteuer zu und dachte mir: “Ach, da habe ich ja noch genügend Zeit um alle Vorbereitungen zu treffen.” Ein Irrtum, wie sich später herausstellen sollte. Und so endet meine geruhsame Vorweihnachtszeit im Dauerstress, der sich erst legt, als ich am Frankfurter Flughafen die Maschine Richtung Buenos Aires besteig. Nach gut 13 Stunden Flugzeit lande ich am internationalen Flughafen Aeropuerto de Ezeiza, zirka 30 km außerhalb des Stadtzentrums. Die Luft ist stickig und das Thermometer zeigt 25 Grad.
Ein freundlicher Taxifahrer bringt mich in rasanter Fahrt zu meinem Hotel. Der Verkehr in Argentiniens Hauptstadt scheint, für deutsche Verhältnisse, dem Kollaps nahe zu sein. Regeln scheint es hier nicht zu geben. So wird beispielsweise die Anzahl der Spuren gerne um eine Weitere ergänzt auch wenn der Platz dafür fehlt. Im Hotel angekommen, atme ich erst einmal tief durch und erhole mich von dem nächtlichen Höllentrip.

Am nächsten Tag treffe ich Rennfahrerin Ellen Lohr, die mir alle Details zu meiner Südamerikareise liefert. Zusammen mit vier weiteren Kollegen werden wir in den nächsten zweieinhalb Wochen das französische Team SMG unterstützen. Es besteht aus drei Rennbuggys, einem Geländewagen sowie drei Service- und einem Renntruck. Unsere Einsatzfahrzeuge sind zwei allradgetriebene Mercedes R-Klasse. Diese haben wir anschließend¬† in

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