Alle Beiträge von Dezember 2009

Ankunft in Buenos Aires

_OS_6353Rund zwei Monate ist es nun her, dass ich, der 22-jährige Volontär Sascha, das Angebot bekam bei der legendären Rallye Dakar mitzufahren. Prompt stimmte ich dem Abenteuer zu und dachte mir: “Ach, da habe ich ja noch genügend Zeit um alle Vorbereitungen zu treffen.” Ein Irrtum, wie sich später herausstellen sollte. Und so endet meine geruhsame Vorweihnachtszeit im Dauerstress, der sich erst legt, als ich am Frankfurter Flughafen die Maschine Richtung Buenos Aires besteig. Nach gut 13 Stunden Flugzeit lande ich am internationalen Flughafen Aeropuerto de Ezeiza, zirka 30 km außerhalb des Stadtzentrums. Die Luft ist stickig und das Thermometer zeigt 25 Grad. zum Beitrag »

Neiiiiiiin!!!! Nicht schon wieder!

Wo ist der Deckel hin?Vielleicht erinnern Sie sich ja noch. Es gibt Autos, die durchaus als wartungsfreundlich zu bezeichnen sind. Und es gibt andere, die kann man durchaus warten und pflegen, allerdings sollte man sich an bestimmte Voraussetzungen schlicht gewöhnen, weil sie nicht zu ändern sind. Sprechen wir von dem banalen Akt des Öl Einfüllens bei einem 17 Jahre alten Audi V8. Vielleicht haben Sie ja eines dieser Abwrackprämien-gesponserten Kleinstwägelchen, die kein Öl mehr verbrauchen, womöglich nicht mal mehr eine Motorhaube haben und auch ansonsten keiner schmierigen Zuneigung bedürfen. Ich nicht. Mein alter, großvolumiger Achtzylinder braucht Öl, mal mehr mal weniger, er stinkt und er ist schmutzig. Um ihn herum befinden sich eine Menge heutzutage wegrationalisierter Anbauteile, und wie immer sollte ich sehr genau 8 geben, was mit Dingen geschieht, die sich entgegen meinem Willen in Richtung Erdmittelpunkt bewegen. Außerdem haben wir Minusgrade und Schnee. Verwirrt Sie das? Zurecht.

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Schnee 3 von 3 – Der Baum ist drin!

Der wird wohl passenAlle Jahre wieder… kaufen wir auf den allerletzten Drücker einen Tannenbaum! Das ist so ähnlich wie mit meinen Winterreifen, irgendwie schaffe ich so etwas nicht weit vor dem Stichtag. Nun mag es Leute geben, die ihre Nordmann-Nadel-Katastrophe schon Anfang Oktober zusammen mit ihren Winterreifen besorgen. Und sich dann wundern, dass zum heiligen Abend ein vertrocknetes Skelett ohne Nadeln vor dem Wohnzimmertisch steht. Auch diese Menschen sind im Trend, schließlich braucht man an normalen Weihnachtstagen zumindest hier oben in Norddeutschland auch keine Winterreifen, denn es sind karibische 14 Grad und ein lauer Nieselregen geht über die grünen Felder nieder. Weihnachten 2009 ist alles anders. Ich brauche meine Winterreifen, und der Baum ist noch frisch und grün und – wird immerhin einen Tag vor dem Feste geholt!

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Schnee 2 von 3 – Auf den Hund gekommen!

Ich will ihn nicht weggeben...Weihnachten rückt dramatisch näher, die Welt rückt ein bisschen enger zusammen, ich habe endlich meine Winterreifen drauf und irgendwo wurde vor über 2000 Jahren ein Kind geboren. Aber das ist eine andere Geschichte. Hier, in der Casa Sandmann, wurde auch jemand geboren, allerdings schon im September. Und hat dienstbeflissen gleich noch sieben Geschwister mitgebracht, Merry Christmas everyone. Mein Hund Morlin ist inzwischen ganz froh, dass die Welpenschwemme ausdünnt. Ein Kandidat ist noch übrig, mein kleiner Mojo. Und der Mojo und ich fahren heute über die zugeschneite A7 von Kiel nach Soltau, weil er da seinem neuen Herrchen übergeben werden soll. Mit meinem V8, Quattro und wenig aktueller Fahrpraxis für den kleinen aufgedrehten Hund. Na dann mal los.

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Schnee 1 von 3 – Reif(en) für den Winter!

Grade noch rechtzeitigEs ist für uns eine Zeit angekooommen, die bringt uns eiiiihene groooße Freud! Kennen Sie das? Ein schönes Weihnachtslied. Die ganz große Freud ist noch ein paar Tage hin (huch!? Nur noch vier Tage bis Weihnachten!!!), aber eine kleinere, zumindest für einige von uns, hat den Norden schon jetzt erquickt: SCHNEE. Ja, Schnee. Das ist dieses Zeug, das unsere norddeutschen Kinder nur aus dem Fernsehen kennen. Dieses weiße Pulver, was normalerweise mit knackiger Kälte einher geht und dann doch nicht liegen bleibt. Hier oben zwischen den Meeren sind wir da sehr gebeutelt, im Winter wird es wegen des noch vom Sommer warmen Wassers nicht so recht frostig – und im Sommer dafür wegen des noch vom Winter kalten Wassers nicht so richtig warm. Gemäßigtes Klima sagt man wohl dazu…? Aber – wenn es hier dann mal schneit, dann steht die kleine Welt gleich Kopf. Mein Auto rutscht. Trotz Quattro. Muss ich jetzt… ah? genau. Winterreifen. Jetzt. Hier. Minus acht Grad und Schneesturm. Na super.

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Der sterbende Verfall der Luxuslimousinen

Ay liebe Blog-Gemeinde,

Seine Majestät stirbtManchmal, im Urlaub oder auf einem Waldspaziergang, begegnen sie einem. Unvermittelt. Schonungslos. Autos, die irgendwann einmal hier abgestellt wurden und in Vergessenheit gerieten. Deutschland ist mit seinen harten Umweltbestimmungen sicherlich nicht primär von diesem Phänomen heimgesucht, aber auch ich selbst kenne mindestens zwei Plätze, an denen solch “Schlafende Schönheiten” die ewige Ruhe gefunden haben. Da muss man nicht erst auf diesen berühmten Autofriedhof in die Schweiz pilgern. Zumal es diesen gar nicht mehr gibt. Doch nicht nur unsere Butter-und-Brot Alltagsautos haben hinter irgendwelchen Mauern oder Hecken ihre letzte Ruhe gefunden. Überall auf der Welt erzählen einst stolze Luxuslimousinen ein mehr oder weniger nachvollziehbares Bild von Rost und Verfall. Ich habe ein paar Eindrücke zusammengestellt.

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