Abgelegt in Sandmanns Audi V8

Drängeln, rasen – und Punkte sparen???

Mittwoch, 18. November 2009 um 14:15 Uhr
von Sandmann

Vollgas rechts vorbeiDer ganz normale Autofahrer an einem ganz normalen Tag in einem ganz normalen Land verhält sich wahrscheinlich eher unauffällig. Bei uns ist das traditionell ein wenig anders, nicht umsonst spricht man noch immer von der “eingebauten Vorfahrt” der Marke mit dem Stern, und im Rückspiegel auf Tuchfühlung saugen bayerische Nieren die Luft zum Atmen oder vertreiben uns die bösen Blicke des ach so schick designten Tagfahrlichts der Marke mit den vier Ringen. Auf bundesdeutschen Autobahnen zeigen sich echte Psychos von ihrer schlimmsten Seite. Mit dem neuen Bußgeldkatalog soll seit August 2006 härter gegen Drängler und Raser vorgegangen werden. Okay. Aber wenn Sie einmal ein bisschen recherchieren, können Sie Ihre Mitmenschen auch auf andere illegale Arten und Weisen zur Verzweiflung treiben – und dabei noch einen Haufen Geld sparen.

¬†Er will vorbeiDie Situation ist nicht neu, selbst meine Wenigkeit hat hier schon darüber geschrieben. Sie gleiten mit einer nennenswerten Geschwindigkeit auf der Überholspur an Ihren Mitmenschen vorbei und denken an nichts böses, als wie aus dem Nichts im Rückspiegel zwei Scheinwerfer größer werden. Und größer. Und gefühlt in Ihrem Kofferraum parken, so Sie denn einen haben. Aufblenden in einem Meter Abstand bei rund 180km/h, vielleicht ein bisschen Gehupe. Offensichtlich möchte ein eiliger Zeitgenosse an mir vorbei und scheut sich nicht, dabei mein Leben und das aller anderen um uns herum zu gefährden. Warum auch nicht, wir kennen uns ja schließlich gar nicht. Dieser verkehrsgefährdende und nötigende Vorgang kostet Sie inzwischen 250,- Euro und 4 Punkte in Flensburg. Außerdem bekommen Sie ein Fahrverbot für 3 Monate auferlegt. Ich als der Mann vor Ihnen im Auto finde das noch viel zu wenig. Sie als der drängelnde denken vielleicht ein bisschen nach. Aber halt. Sie wollen tatsächlich einfach nur vorbei? Da gibt es preiswertere Alternativen für Sie:

Rechts ist frei...Vorschlag 1: Fahren Sie doch einfach rechts vorbei. Das beinhaltet einen unglaublichen erzieherischen Effekt, denn kein notorischer Linksfahrer rechnet wirklich damit, rechts überholt zu werden. Das darf man ja auch gar nicht. Neben dem ungläubigen Blick des Überholten fangen Sie sich außerdem den Respekt aller anderen Hinterherfahrer, die das eigentlich auch schon lange machen wollten, es sich aber nicht trauten. Ihr Mut kann Schule machen. Und das allerbeste… Es kostet aktuell nur 50,- Euro und 3 Punkte in Flensburg! Ein Fahrverbot wurd Ihnen zudem erst nach mehrmaligen Wiederholungstaten auferlegt. Ich fasse zusammen.¬†Erspanis beim rechts Überholen: 200,- Euro, 1 Punkt und das Fahrverbot!

Nehmen wir doch die StandspurVorschlag 2: Wenn Ihnen das nicht genügt oder sich auf der rechten Spur unüblicherweise ebenfalls Verkehrsteilnehmer befinden – nehmen Sie doch den Standstreifen! Dabei ist es völlig unerheblich, ob hier vielleicht havarierte Fahrzeuge stehen oder bei einem Verkehrsunfall die Rettungskräfte den Standstreifen oft als einzige Möglichkeit zum Vorankommen nutzen! Er ist frei. Er ist breit genug. Und wieder rechnet niemand mit Ihnen. Geschickte Fahrer erreichen hier durchaus Geschwindigkeiten von über 100 Km/h, überlegen Sie einmal, wie viel Zeit Sie so vor dem immer überfüllten Elbtunnel sparen können! Und was außerdem in Ihren Augen dafür sprechen sollte: Es kostet aktuell nur 50,- Euro, lächerliche 2 Punkte und schon wieder kein Fahrverbot! Das nenne ich Schnäppchenfahren! Ich fasse zusammen. Ersparnis beim Überholen auf der Standspur: 200,- Euro, 2 Punkte und erneut kein Fahrverbot!

Das reicht Ihnen noch immer nicht???

Eingebaute VorfahrtVorschlag 3: Bei der preiswertesten Alternative haben Sie freie Wahl zwischen den einzelnen Fahrspuren! Schwupps die in jedem Elektronikmarkt bestellbare Blaulicht-Sirenen-Kombination auf’s Dach gepappt – und schon haben Sie allseits freie Bahn. Das macht nicht nur bei Mc Drive mächtig Eindruck und betört eventuell die minderjährigen Beifahrerinnen, nein, auch bei lästigen Staus wird man Ihnen hörig Platz machen, wie man das in der Fahrschule gelernt hat. Demnach kommt für Sie nun sogar noch der Kick dazu, den jeder Fahrer eines Einsatzwagens mit Sonderrechten im Berufsverkehr hat! Werden Sie von einem tatsächlichen Vertreter des Gesetzes anschließend angehalten, kostet Sie das… na?… 20,- Euro! Keine Punkte in Flensburg und kein Fahrverbot. Allerdings wird man das Blaulicht einziehen, also besorgen Sie sich vorsichtshalber schon einmal ein paar mehr von den kleinen preiswerten Dingern. Ich fasse zusammen. Ersparnis beim Überholen mit eigenem Blaulicht: 230,- Euro, 4 Punkte und auch hier kein Fahrverbot!

Die Welt ist verrückt. Bitte fahren Sie vorsichtig.

Sandmann

55 Kommentare zu “Drängeln, rasen – und Punkte sparen???”


  1. stefanh schrieb am 18. November 2009 um 16:00

    Hi Sandmann,

    nicht die Welt ist verrückt, sondern nur die deutsche STVO. Ich staune immer wieder wie aussergewöhnlich niedrig die Tarife für teils massive Verstösse angesetzt sind. Nicht dass ich in irgendeiner Form froh um die drakonischen schweizer Bussgelder wäre, nein nein. Aber ein gesunder Kompromiss hätte bestimmt einen höheren verkehrserziehenden Nutzen.
    Das beste Mittel gegen notorische Drängler hatte ich in meinem Kurzzeit-E30 Winterauto eingebaut: weil der Rückfahrschalter defekt war habe ich eine Kabelbrücke von der nie benutzten Nebelschlussleuchte zu den Rückfahrscheinwerfern gelegt. Bei Bedarf konnte ich also den rückwärtigen Bereich per Tastendruck beleuchten.
    Von einem hartnäckigen Audi A8 dicht bedrängt hatte ich auf der A57 bei Köln die zündende Idee diese Schaltung betreffend. Ich sag nur soviel: innerhalb von 2 Sekunden 200 m Abstand nach hinten…

    Gruss, Stefan H.

  2. Sandmann schrieb am 18. November 2009 um 16:45

    Ay Stefan, Abstandsbewahrer der drängelnden A8s,

    ich erteile dir aus meiner Sicht ganz viele JAs und fast genau so viele ABERs…

    Subjektiv betrachtet denke auch ich, dass drastischere Geldstrafen, die RICHTIG weh tun, vielleicht etwas beween würden. Allerdings fahren die ganz extremen Raser in der regel auch große, teure Autos und werden über Geldstrafen vielleicht nur milde lächeln.
    Darüber hinaus wäre ich dafür, bei schweren Vergehen und Wiederholungstaten längere Fahrverbote auszusprechen. Bis hin zum völligen Entzug der Fahrerlaubnis für mehrere Jahre.

    AAABER ich wage keine Prognose, ob das im allgemeinen Fahrverhalten bei der betroffenen Bevölkerungsgruppe etwas ändern würde. Vielleicht schreckt es nicht ab?
    In Amerika haben einige Staaten noch die Todesstrafe. Die Verbrechensraten sind dort nachweislich nicht geringer als in den anderen Staaten, und womit kann man mehr drohen als mit dem Verlust der Lebens?
    Jeder Raucher weiß, dass es ihn eines Tages umbringen wird. Aber die Leute rauchen trotzdem. Schwierige Einschätzung. Aber natürlich würde der Staat mehr Geld verdienen, das ist mal sicher.

    Dein virtuelles Bremslicht finde ich ziemlich gut :-)
    Ich habe auch schon über solche Dinge nachgedacht, man kann so etwas ja auch durch Antippen des Bremspedals simulieren. Parallel dachte ich als junger Mann in den 20ern an eine Möglichkeit, das Bremslicht temporär AUSzuschalten. Ich glaubte damals, dass so eine “Erziehungsmaßnahme”, also das plötzliche näher kommen der voraus fahrenden Autos, noch viel mehr wirken würde. Je länger ich darüber nachdachte, desto öfter stellte ich mir die Frage, was ich machen würde, wenn durch so eine Aktion mein drängelnder Hintermann im Rahmen einer Vollbremsung die Kontrolle über sein Auto verliert und verunglückt… Also hatte ich es gelassen.

    Ich habe diese Runde aufgegeben. Ich werde Raser und Drängler nicht erziehen können, schon gar nicht mir einmaligen Aktionen. Und ich könnte auch nicht sagen, wie man in den Köpfen der Leute etwas ändern könnte. Es ist erwiesen, dass du nur wenige Minuten später ankommst, wenn du ein bisschen langsamer fährst.

    Cruisende Grüße in die Schweiz
    Sandmann

  3. stefanh schrieb am 18. November 2009 um 17:16

    Ay nochmal,

    ich stimme Dir ja auch absolut zu; zum Glück hat der A8 damals keinen Unfall verursacht…
    Die Bussgelder werden hierzulande bei groben Verstössen in Abhängigkeit des steuerbaren Einkommens berechnet, damit auch Topverdiener die Lehren daraus ziehen. Es ist ein Fall aus Winterthur verbürgt, wo ein Manager mit 58 in der Tempo-30-Zone geblitzt wurde und das lächerliche Sümmchen von 20’000 Franken zu bezahlen hatte…

  4. Sandmann schrieb am 18. November 2009 um 17:30

    Ay Stefan,

    das ist hart!
    Hm.
    Finde ich das gerecht…?

    Nur weil man mehr Geld verdient als andere ist das Vergehen doch nicht schlimmer oder weniger schlimm…? Da muss ich jetzt erstmal drüber nachdenken. Schmeckt für mich ein bisschen so wie der Plan, die Millionäre extra hoch zu besteuern.
    Klingt irgendwie gerecht, irgendwie aber auch nicht…

    Hm.

    Ich denke nach…

    Sandmann

  5. markus1975 schrieb am 18. November 2009 um 17:32

    Ay liebe “Mitfahrer”

    In meinen Augen sollte der Bußgeldkatalog so umheschrieben werden, daß das Bußgeld über das Einkommen berechnet wird. Was nützt es uns, wenn ein Firmenbesitzer für zu schnell fahren 250 Euro zahlen muß? Ein Lächeln seinerseits und weiter geht¬¥s. Über weitere Kosten wird herzlich gelacht.
    Jetzt nehmen wir einmal…zum Beispeil MICH. Nehmen wir einmal an, ich dürfte für zu schnelles fahren 250 Euro bezahlen. Ich würde kot… . Ich hätte ein riesen Loch im Portmornai. Ich bin ja kein Großverdiener.
    Eine weitere Idee meinerseits wäre diese, daß es einen Festsatz für das Bußgeld gibt. Und nach oben gibt es ABSOLUT keine Grenzen. Sollten dann wieder Amerikaner auf deutschen Autobahnen mit ihren extra mitgenommenen Boliden erwischt werden, sollte es richtig finanziell Haue geben. Solche Leute müßten bluten, daß die Schwarte kracht.
    Aber bevor dann diplomatische Diskusionen entbrennen, wird dann doch lieber der eigene Landsmann geschröpft.

    V8 mäßige Grüße

    Markus

  6. Sandmann schrieb am 18. November 2009 um 18:42

    Naaaaa Herr Markus,

    da müssen wir vielleicht mal ein bisschen den Stammtisch beiseite schieben…
    250 Euro tun mir und dir mehr weh als einem wohlhabenden Menschen. Dabei muss ich darauf hinweisen, dass die Schmerzgrenze bei Bußgeldern nichts mit Firmenbesitz zu tun hat. Ich muss das wissen, ich bin Mitgesellschafter von sogar ZWEI Firmen :-)

    Notorische Schnellfahrer werden auch in Deutschland im Wiederholungsfall stärker zur Kasse gebeten, bis hin zum Führerscheinentzug.

    Und was meinst du mit einem Festsatz? Sollen amerikanische mehr zahlen als einheimische Raser? Wie willst du das rechtfertigen…? Oder habe ich dich falsch verstanden?

    Grübelnde Grüße
    Sandmann

  7. sascha schrieb am 18. November 2009 um 20:05

    Hey Sandmann!

    Du hast doch schon ein Virtuelles Bremslicht. ICH habe es auf der Autobahn schon, moment, ich glaube 3 mal benutzt :-)
    NICHTS vonwegen Bremse antippen.

    Wenn das nächste mal jemand drängelt, schalte doch einfach deine Nebelschlussleuchten ein. Davon hat der V8 ganze 2 stück. Leuchten schön hellrot und der Drängelnde denkt in diesem Moment eh nicht drüber nach ob das nun Bremsleuchten sind oder nich.

    Bei mir hat es jedes mal geklappt. Der Abstand wurde ürplötzlich größer.

    Einfach mal ausprobieren ;-)

  8. Sandmann schrieb am 18. November 2009 um 21:14

    Ay Sascha…

    immer wenn ich die Nebelschlussleuchte anmachen will – und das kommt selten genug vor, weil ich fahren mit Nebelschlussleuchte total albern und entnervend für die Hintermänner finde – erwische ich ohnehin den Schalter für die vorderen Nebellampen. Und umgekehrt. Gibt es da nicht eine Eselsbrücke für die Symbole auf den Schaltern…?

    Ansonsten schau ich mal, was die nächste derartige Situation so hergibt. Aber wie ich schon schrieb, ich möchte nicht für den doppelten Rittberger meines Hintermannes verantwortlich sein, auch wenn er vorher gedrängelt hat.

    Sandmann

  9. olafebner schrieb am 18. November 2009 um 22:10

    Ave Sandmann,

    zu Bild 2; das ist leider Alltag auf deutschen Strassen, dass die rechte Spur gemieden wird wie der Teufel das Weihwasser.
    Da komme ich von hinten auf der rechten Spur mit gemütlichen 220KM/h angefahren und muß um an den mit 120KM/h dahinschleichenden Mittelspurblockierer vorbei zu kommen über 3 Spuren ganz nach links um danach sofort über 3 Spuren wieder auf die immer noch freie rechte Spur, die ja nach dem Rechtsfahrgebot zu benutzende Spur wieder einzuscheren!
    DAS (rechte Spur meiden) sollte bestraft werden und zwar durch Führerscheinentzug und Nachschulungen! Im Wiederholungsfall durch “Zwangsverschrottung” des fahrenden (schleichenden) Untersatzes!
    So direkt muß ich das mal sagen!
    Die linke und mittlere Spur ist NUR zum überholen da!
    Und wenn man dann gezwungen wird (auch das ist Nötigung von solchen Langsam fahrenden Überholern (einer fährt exact mit 3,25KM/h am anderen vorbei) über 5KM hinter solchen Schlafern drein zu fahren, und durch Lichthupe (auch das ist zum Anzeigen einer Überholabsicht erlaubt)darauf aufmekrsam macht, gerne vorbei zu wollen, wird man als rücksichtsloser Raser und Drängler verunglimpft!

    Fahren in Deutschland macht keinen Spass!

    Ich will wieder mein Eisenpferd fahren:-(

    Grüße, der

    Marlboroman

  10. Sandmann schrieb am 18. November 2009 um 22:20

    Ay lonesome Rider,

    parallel fallen mir die dreispurigen Stauspringer ein, die sich immer in die vermeintlich schnellere Schlange drängeln und am Ende dafür sorgen, dass es erst recht langsam voran geht. Aber das ist eine andere Geschichte.

    Wenn ich so dreispurig dahingleite (die A7 zwischen Soltau und Hannover ist da ein gutes Beispiel für) und auf der mittleren Spur die 120-Schleicher permanent vor sich hingleiten, weil ja irgendwann am Horizont einmal irgendwo ein LKW kommen könnte, scheue ich mich nicht, mit konstanter leicht höherer Geschwindigkeit auch mal rechts an diesen Autos vorbeizugleiten. Gefährdet niemanden, manchmal bemerken die Damen und Herren auch ihren lethargischen Mitteldrall und insgesamt sind ja alle drei Spuren zum Fahren da…

    Wenn man übrigens langsam fährt, ich denke da an meinen K70, dann macht fahren auf deutschen Autobahnen durchaus noch Spaß. Wenn man allerdings den Anspruch hat, schneller als alle anderen sein zu wollen, dann ist es Stress.

    Sandmann

  11. royf schrieb am 18. November 2009 um 22:35

    mal ehrlich… selbst hier in der Schweiz gibts genug Vollidioten die Kilometerweise links fahren (meistens haben wir hier eh nur 2 Spuren) glaubt ihr im Ernst ich fahre so nem Krüppel die ganze Zeit nach obwohl rechts mehrere hundert Meter frei ist? ne… da wird einfach mit Anlauf daran vorbeigezogen… im Rückspiegel sieht man dann immer, dass der Depp immer noch auf der linken Spur am pennen ist… selbst wenns mal 3 spurig ist und man nen Mittelspurschleicher überholt, scharf links, dessen hintere linke Ecke fast streifend, dann wieder knapp vor ihm wieder rechts rüber, DAS wäre eigentlich aufweckend, aber nö, nix da… weiterhin allen im Weg rumschleichen ist angesagt… interessanterweise kommen dann 2-3 denen es auch reicht genau so hinterher (in beiden Fällen), find ich sozial, man wird nicht alleine gelassen, wenn einer bezahlen muss, müssen eh gleich alle^^ aber derjenige dem die Aktionen gewidmet sind WILLS offenbar nicht kapieren, oder ist eh schon vom Schlaf ins Koma gefallen…

  12. Sandmann schrieb am 18. November 2009 um 22:39

    Ah,

    bei dir sehe ich den erzieherischen Ansatz… :O)

    Wie gesagt – das habe ich aufgegeben. Wenn ich mal wie oben beschrieben rechts vorbeigleite, dann schlicht aus dem Grund, weil ich vorbei will und links kein Platz mehr ist. Linksfahrer, Drängler und Raser lassen sich im Allgemeinen nicht erziehen.
    Ein bisschen anders sieht es da in meinen Augen bei erwischten Alkohol-Fahrern aus. Ich glaube, hier ist der Lerneffekt noch ein etwas größerer. Aber auch das ist eine andere Geschichte.

    Sandmann

  13. royf schrieb am 18. November 2009 um 22:39

    mit rechts überholen gefärdest du egal wie schnell du fährst… bzw. der Linksfahrende ists ja dann der gefährdet, weil er nicht schaut wohin er fährt, nämlich dir direkt in die Flanken… was er erst merkt wenn er schon aufm Dach liegt weil nach dem er bemerkt hat, dass da rechts bereits einer ist, das Lenkrad in die andere Richtung verreisst…

  14. Sandmann schrieb am 18. November 2009 um 22:53

    Das stimmt.
    Auch darüber sollte ich nachdenken.
    So ein Eisenbahnticket hat ja auch viele Vorteile, und Fliegen ist heute gar nicht mehr so teuer…

    Uff. Ich geh für heute erst einmal schlafen! Als Strohwitwer habe ich einfach zu viele Welpen menschlich wie hündisch um mich herum…

    Sandmann

  15. alphamike schrieb am 18. November 2009 um 23:26

    Salve Sandmann,

    nettes Blog – vor allem Dein Bericht über die Spritztour mit dem K70 in meine Heimat… deshalb habe ich mich mal zum Kommentieren angemeldet. :)

    Ich will mal eine Lanze für den gemeinen Mittelspurschleicher brechen:
    Es macht in Deutschland wirklich keinen Spaß, die rechte Spur mit Myriaden von LKWs zu teilen und diese bei Bedarf zu überholen – man muß wirklich oft in die Eisen gehen, weil es nicht möglich ist, hinter dem LKW auf die Überholspur auszuscheren.
    Ich bin absolut sicher, das ist der Grund für die Existenz des gemeinen Mittelspurschleichers – das Ein- und Ausscheren auf die LKW-Spur ist in Deutschland wirklich mit Streß verbunden.

    Wirklich Abhilfe schaffen könnte nur ein allgemeines Tempolimit mit identischen Geschwindigkeiten auf allen Fahrspuren – ob wir das wirklich wollen, wage ich jedoch zu bezweifeln.

    Hilft nur eines: Schön links bleiben, dort im Verkehr mit 160+ mitschwimmen, Nerven bewahren – und wenn tagsüber dann jemand richtig dicht auffährt und man einen Beifahrer dabei hat:
    Beifahrer dreht sich um, zückt die Handykamera, macht demonstrativ ein paar Bilder (ohne Blitz), danach wird das vorbereitete DIN A3-große Schild mit der Aufschrift “Vielen Dank. Anzeige folgt” in Richctung Heckscheibe gut sichtbar hochgehalten. Dann noch mal zur eigenen Erbauung eine Aufnahme vom Gesicht des Verfolgers.
    Wetten, daß der danach etwas schlechter schläft?

    Wär’ mal eine Marktlücke für den Zubehörmarkt, damit man auf den Beifahrer verzichten könnte.
    Rückfahrkameras haben bereits viele Autos, GSM-Modems zur Übermittlung der Beweisphotos an die Behörden ebenfalls – sobald der Drängler bei jedem Vordermann befürchten muß, überführt zu werden, wird er es sich überlegen.

    Lust, Gesellschafter in einer neuen Firma zu werden, Sandmann?

    Andreas

  16. Sandmann schrieb am 19. November 2009 um 00:02

    Ay alphamike,

    willkommen in der schreibenden Leserschaft des Blogs :-)

    Du wirst wohl recht haben, Gründe für oder gegen dieses oder jenes Verhalten wird man sicher zusammentragen können, je nachdem aus welchem Blickwinkel man die Fahrspur beleuchtet (was für ein grandios schwammiger Satz).

    Deine Idee, über die Rückfahrkamera gleich die Daten an entsprechende Stellen weiterzuleiten ist nicht neu. Das macht Google doch schon seit Jahren, oder? ;-)

    Das linkst mit 160+ Mitschwimmen mag funktionieren, diese Geschwindigkeit ist allerdings meinem halbfinnischen Fräulein Altona vorbehalten. Ich fahre selten schneller als 140. Meine Alternative ist der KaSi, der schwimmt schön mit 80 in der Reihe der LKW mit… Da ist der Weg das Ziel…

    Dann werde ich mich mal auf weitere Statements von dir vorbereiten. Glück auf.
    Sandmann

  17. sascha schrieb am 19. November 2009 um 00:26

    Hey!

    So ne kleine Eselsbrücke gibts da.

    Der Knopf wo der Scheinwerfer nach unten Strahlt sind die Nebelscheinwerfer. Also quasi “AUF die Straße leuchten”

    Der Knopf mit dem Scheinwerfer der gerade abstrahlt sind die Nebelschlusslichter. Also quasi: “Nach HINTEN weg strahlen!”

    Das ich meine Eselsbrücke ;-)
    Irgendwann weisst du aber wo der richtige knopf ist. ;-)

  18. Sandmann schrieb am 19. November 2009 um 00:27

    Ay Sascha,

    ah… auf die Straße… okay, das kann man sich ja vielleicht merken. Mal ganz davon abgesehen, dass man es vorn ja auch sieht.
    Seit heute habe ich allerdings erhöhten Schwierigkeitsgrad in der Schalterfindung, das Lämpchen im Schalter für die… äh… Nebelscheinwerfer? Oder war es der andere…? … jedenfalls das leuchtet nicht mehr. Na egal. Wie immer im Herbst setzt im V8 das Cockpitlämpchensterben ein.

    Sandmann

  19. sascha schrieb am 19. November 2009 um 00:29

    @Roy
    Ich lasse die Drängler auch vorbei. Hab da auch keinen Bock drauf.
    Die Nebelschlussleuchten heb ich mir für die RICHTIGEN Ar***lö**** auf ;-)

  20. sascha schrieb am 19. November 2009 um 00:30

    @Sandmann

    PS: Mal davon abgesehen… ich hab die Nebelleuchten… vorne wie hinten… eigentlich NIE an…

  21. Sandmann schrieb am 19. November 2009 um 06:08

    Nochmal ay Sascha,

    es soll ja mobile Individuen geben, die es extrem sexy, stylisch oder sonstwie begehrenswert finden, nur die Nebelscheinwerfer und dazu das Standlicht an zu haben. Das habe ich nie verstanden, aber es ist auch nur ein weiterer Baustein im großen deutschen Kopfschüttelprojekt.

    Wenn ich mir angucke, bei welchen albernen Wetterlagen die Leute dieser Tage ihre virtuellen Bremslichter in Form von Nebelschlussleuchten entflammen! Wenn es mal ein bisschen regnet oder aus der Bodensenke ein wenig Nebel aufsteigt, werden gleich die Lichterlein angemacht. Und NATÜRLICH wird konsequent vergessen, sie dann wieder aus zu machen. Oh jeh.

    Um den Topf voll zu machen: Gestern Abend kam mir auf der Umgehungsstraße ein komplett unbeleuchteter Multipla Fiat entgegen. Das bedeutet, er muss schon mindestens seit mehreren Minuten unterwegs gewesen sein. Wie fahren diese Leute Auto? Gucken die nicht auch mal auf ihren Tacho? Und merken sie dann nicht, dass sie ihn nicht sehen?

    Ich glaube ich schließ mich mit einem Kubikmeter Glühwein in mein Wohnzimmer ein und warte, bis der Frühling kommt.

    Sandmann

  22. markus1975 schrieb am 19. November 2009 um 07:43

    Ay Jens

    Genauso war es gemeint. Wer in die deutschen Landen reist, um richtig die Sau auf den Autobahnen rauszulassen, weil er in seiner “Heimat” nicht darf, der sollte “Extratarife” zahlen.
    Zum anderen meinte ich, daß es einen Mindestsatz an Strafgeld gibt, dem den kleinen Mann wehtut, aber nicht tötet. Der “Großverdiener” sollte dementsprechend mehr zahlen dürfen. Einkommensabhängig eben. So wie Stefan dies schon beschrieben hat. Jenes fände ich wirklich gerecht. Was nützt es, wenn der der wirklich Kohle hat, ein in seinen Augen Knöllchen für falsch Parken bezahlt und wir uns an die Pumpe greifen? Nö. Ich finde die Idee gar nicht so schlecht. ;)

    V8 mäßige Grüße

    Markus

  23. Sandmann schrieb am 19. November 2009 um 08:42

    Guten Morgen Markus,

    wenn die Kohle nicht kneift dann muss eben die Fahrerlaubnis weg. Frag mal Alkoholsünder (und ich bin deren zwei in den vergangenen Jahren begegnet). Das Bußgeld und die Strafe und die Punkte – alles machbar. Aber wenn du auf dein Auto angewiesen bist, tut es ECHT weh.
    Ha. Mach mal als Grundschullehrer, auf dem Dorf lebend, jeden Morgen eine Fahrgemeinschaft mit deinen irgendwann ziemlich genervten Arbeitskollegen bis in die 30 Kilometer entfernte Schule. Und zurück holt dich jeden Tag deine Frau ab. Ein Jahr lang. Das kann man mit Geld gar nicht aufwiegen…

    Sandmann

  24. steffeng schrieb am 19. November 2009 um 09:03

    Moin die Herren,

    die Geschichte mit den Nebelschlussleuchten ist übrigens auch strafbar! Also keine falschen Hoffnungen. Es steht schließlich in der STVO beschrieben, wann diese Lämpchen anzuschalten sind.

    Ich lasse Drängler lieber vorbei, die bekommen schon, was sie verdienen. Wenn die erst mal einen oder mehr Monate nicht mehr rasen dürfen, denken die nach.

    Ich denke, ich bin nicht der Einzige, der schon am Grab von Freunden stehen durfte, die es nicht lassen konnten. Es ist schade, gerade wenn noch andere mit zu schaden kommen. Das ist vielleicht der Grund, warum ich lieber selbst fahre…

    Steffen.

  25. Sandmann schrieb am 19. November 2009 um 09:16

    Ay Steffen,

    weiß ich doch, weiß ich doch. Ich werde dieses Experiment auch maximal im Kopf durchspielen, ich breche mir persönlich keinen Zacken aus der nicht vorhandenen Krone, wenn ich einfach mal nach rechts rüberziehe und den Kollegen an die Stoßstange meines Vordermannes weiterreiche. Für alle anderen Spielchen bin ich langsam zu alt und zu sehr Papa.

    Ich glaube, mein beleuchteter Weihnachtsbaum ist auch noch immer verboten. Die EU hat inzwischen zwar die gelben Scheinwerfer vorn wieder erlaubt, aber zusätzliche Innebeleuchtungen sind nach wie vor nicht genehmigt… Mist. Einen Monat illegal.

    Noch ein Hinweis in “eigener” Sache: Die neue AutoBild Klassik ist draußen und ECHT wieder ein Sahnestückchen geworden!

    Heftig übermüdete Grüße
    Sandmann

  26. markus1975 schrieb am 19. November 2009 um 10:08

    Ay Jens

    Fahrerlaubniss weg ist gar nicht so schlecht. Allerdings gibt es immer noch Schlupflöcher. Wenn derjenige auf den Schein Berufsmäßig angewiesen ist, kann man dies auch geldmäßig “umschiffen”. So wie der Vater eines ehemaligen Freundes von mir. Er hat damals 1200 Euro bezahlt. Viel Geld. Aber er hatte auch mehrhere Häuser und saß im Vorstand von Bekker Bau Börnhöved. Kohle satt der Mann. Solange man sich freikaufen kann… .

    V8 mäßige Grüße

    Markus der jetzt ins Bett krabbeln wird.

    P.S. Zweimal werde ich noch wach, dann ist Urlaub angedacht. :)

  27. Sandmann schrieb am 19. November 2009 um 10:36

    Schlupflöcher.
    Es mag sie geben, oder auch nicht.

    Ich habe im Jahre des Herrn 2001 meinen damals 8 Jahre alten Audi V8 mit gerade mal 120.000 Kilometern und einem fabrikneuen Motor erstanden.
    Statt der angesetzten 16.800 D-Mark für sagenhafte 6.000 D-Mark. Warum? Weil der Vorbesitzer Berufskraftfahrer war und dabei gefilmt wurde, wir er mit gemessenen 289 km/h und aufgeblendeten Scheinwerfern einen Meter hinter dem Kamerawagen herschob und vorbei wollte.
    Was mich als schwarz-weißes Beweisfoto sprachlos gemacht hat, war für ihn das Ende seines Führerscheins und damit seines Jobs. Das brachte ihn in keine gute Verhandlungsposition.

    Will sagen: Mit Geld ist nicht immer alles regelbar. Und das ist in meinen Augen auch gut so.

    Sandmann

  28. markus1975 schrieb am 19. November 2009 um 15:23

    Ay Jens

    Ja da muß ich Dir recht geben. Zum Glück kann man nicht alles mit Geld regeln.
    Du hast damals für Deinen V8 mit neuen Motor 6.000 Flocken bezahlt?! Ein echtes Schnäppchen. Ja schämst Du Dich denn gar nicht?! :)
    Würde man heutzutage überhaupt noch einen V8 Motor jungfräulich bekommen?

    V8 mäßige Grüße

    Markus

  29. Sandmann schrieb am 19. November 2009 um 15:52

    Ay Markus,

    natürlich schäme ich mich nicht… Ich habe ja niemanden gezwungen, mir den Wagen zu verkaufen. Auf dem Rückweg hab ich selbst ein bisschen sparsam geguckt und zeigte mich verwundert…

    Heute bekommst du keine neuen Motoren mehr, und wenn du dir einen aus Neuteilen zusammenbeuen würdest käme das dem Gegenwert eines aktuellen Mittelklassewagens gleich…
    Mein Rumpfmotor mit zwei Köpfen hat anno 2001 noch sagenhafte 20.000 Mark gekostet!

    Sandmann

  30. stefanh schrieb am 19. November 2009 um 16:20

    Nochmals zu den Nebelleuchten:
    Das Phänomen “Standlicht plus Nebellicht” kenne ich ebenfalls; die Marke mit dem Propeller scheint da besonders häufig vertreten zu sein. Allerdings muss ich anmerken, dass früher die Schaltung so gewollt war. Mein BMW E23 oder auch der Opel Commodore müssen mit Standlicht fahren, um die Neblis einschalten zu können! In Kombination mit Abblendlicht bleiben diese dunkel.
    Thema nervende Nebelschlussleuchte: heutzutage wird der Automobilist von allerlei mehr oder zumeist weniger sinnvollen Elektronikgadgets bevormundet. ABS, ESP, Brems- und Spurassistent, etc. Aber eine einfache, dafür umso effektivere Schaltung wurde noch nicht erfunden: das Ausschalten der NSL bei Tempi über 50 km/h! Oder noch besser: das Drosseln der Geschwindigkeit bei eingeschalteter Leuchte! Schliesslich erlaubt die STVO bei Bedingungen, die die NSL berechtigen, eine Höchstgeschwindigkeit von 50… Wetten, dass niemand mehr “versehentlich” mit dem roten Heckblender rumfährt?!?

    Gruss, Stefan H.

  31. Sandmann schrieb am 19. November 2009 um 18:36

    Ay Stefan,

    sind bei den genannten Fahrzeugen tatsächlich das Standlicht und das Nebellicht wie beschrieben voneinander abhängig? Davon habe ich noch nie gehört oder gelesen!
    Mir bekannt ist, dass einige Modelle das Fernlicht bei eingeschalteten Nebelscheinwerfern blockieren, was sehr viel Sinn macht. Aber abblenden auf Standlicht? Ich lerne ständig etwas dazu…

    Deine Idee mit der Abhängigkeit der Nebelschlussleuchte und der Geschwindigkeit finde ich grandios. Ob hier heimlich die großen Denker der Automobilindustrie mitlesen und das demnächst in die Neuwagen übernommen wird? ;-)
    Ich persönlich entscheide ja nur zu gern selbst, was ich wann an oder aus mache oder parallel betätige. Aber ich bin auch noch nie ohne Licht gefahren…

    Sandmann

  32. royf schrieb am 19. November 2009 um 19:36

    “Allerdings muss ich anmerken, dass früher die Schaltung so gewollt war. Mein BMW E23 oder auch der Opel Commodore müssen mit Standlicht fahren, um die Neblis einschalten zu können! In Kombination mit Abblendlicht bleiben diese dunkel.”

    was ja auch total Sinn macht, alles andere ist völliger Blödsinn… genau so wie die SUVs mit neblern in schwindelnder Höhe angebracht… die Nebellampen müssen so tief wie möglich sitzen und nützen auch nur bei Standlicht was, weil das Abblendlicht eh nur reflektiert und so die Sicht mehr einschränkt als erweitert…

    hingegen ist es auch auf Passpassagen bzw. unübersichtlicher Kurvenstrecker erlaubt mit Nebelscheinwerfern zu fahren… das wurde mir gesagt nachdem ich 50 Sfr abdrücken durfte, weil der 90er einfach wirklich ein hundmiserables Abblendlicht hatte um etwas zu sehen halt die Neblis auch immer an waren… auch als ne Verkehrskontrolle wartete….

    Das mit der Nebelschlussleuchte hab ich mir die letzten Tage auch so überlegt, nur das mitm Tempodrosseln nicht^^ auch ne Variante ;)

    da lässt man freundlicherweise jemanden von ner Seitenstrasse einscheren… NEEEIIIN!!! es brüllt einem zum Dank eine Nebelschlussleuchte mitten in die Fresse… obwohl nur bissl duster und SCHWACHEM Nebel…

    hingegen auch schon bei klarer Nacht (irgendwo wars vielleicht schon neblig, aber BESTIMMT NICHT hier in der Gegend) einer als Vorfahrer mit Nebelschlussleuchte… Kilometerweise …. bin dann halt mit Volllicht und Nebelscheinwerfern nachgefahren… immer bissl An/Aus… der Vollidiot hat nur blöd gewunken… aber es wäre ihm nicht im Traum eingefallen dass ich das nicht aus Spass mache oder weil ich die Knöpfe nicht verstehe… er hätte ja wenigstens KURZ auf SEINE Schalter schauen können… der Idiot der… RTFM

  33. Sandmann schrieb am 19. November 2009 um 20:16

    Herr F.,

    da schwingen doch so leichte Aggressionen mit? ;-)
    Hier oben in Norddeutschland ist das Wetter ja eher … nun wie soll man es ausdrücken … feucht gemäßigt. So richtig dicke Nebelsuppe kommt nur an wenigen Tagen vor, genau so wie echter liegenbleibender Schnee den meisten Kindern maximal aus den Weihnachtsmärchen bekannt sein dürfte. Trotzdem werden die Nebelschlussleuchten gern angewendet.

    Hier sollte man lieber mal über spezielle Wischerblätter gegen den Dauerregen nachdenken. Und da soll man keine Depressionen kriegen? Hat jemand von euch und Ihnen in den letzten vier Wochen eigentlich mal die Sonne gesehen???

    Sandmann

  34. royf schrieb am 19. November 2009 um 21:50

    Sonne? wenn ich morgends in die Bude gehe ist die Sonne noch nicht aufgegangen… und abends blendet sie mich auf der Heimfahrt genau mittig bevor sie untergegangen ist bevor ich zu hause bin…

    Fazit: ausser eine auf der Netzhaut eingebrannte Sonne seh ich nix davon…

    ansonsten ists an dem blöden Zürichsee morgends immer Neblig der sich gegen Mittag lüftet, heisst es zumindest nach hören sagen…

  35. Sandmann schrieb am 19. November 2009 um 21:55

    ICH mag ja den Zürichsee…
    Wird Zeit, dass er sich einmal an die Ostsee bewegt, Herr Einsiedler.
    Da blendet auch keine Sonne, das kann ich fast garantieren ;-)

    Sandmann

  36. markus1975 schrieb am 19. November 2009 um 21:58

    Ay Ihr Sonnenanbeter

    Wenn das so weiter geht, werden wir alle bei den ersten richtigen Sonnenstrahl zu Asche zerfallen. ;)

    V8 mäßige Grüße

    Markus der jetzt zur Nachtschicht mit Cape und neuen Reißzähnen schleicht. Uhhha

  37. Sandmann schrieb am 19. November 2009 um 22:06

    Ay Markus,

    so oft wie ich hier von deinen Nachtschichten lese (in den Momenten, wo ich gerade mit einem guten Glas Rotwein vor dem Kaminofen sitze), beneide ich dich nicht wirklich.

    Aber hey – Samstag schreitet dein V8 wieder etwas weiter in Richtung Genesung. Da freu ich mich drauf! Und da brauchen wir auch keine Sonne, ich hab Licht in meiner Garage.

    Sandmann

  38. susi schrieb am 19. November 2009 um 22:36

    Also ich muss sagen, dass die Schweizer Tarife mich als Normalbürger schon mehr abschrecken, als die deutschen und muss ehrlich zugeben, dass ich ab der Grenzen hüben anders fahre als drüben! Nicht jetzt wirklich raserisch halsbrecherisch, aber doch auf der deutschen Seite eher lockerer umgehend mit diesen Zahlenzeichen an der Straße! ;)

    Und zum Drängeln und so:
    Da ich eher die untermotorisierten Gefährte fahre, bin ich schon eher der Rechtsfahrer, aber auch ich habe das recht, einen LKW zu überholen, dazu auf die linke Spur zu fahren und dann immerhin schon auch mal mit 150 daran “vorbeizuziehen” Wenn dann schon von weit hinten etwas anbraust und mich “wegblinkt” obwohl ich noch nicht wirklich am LKW vorbei bin!! Das nervt extrem! Und ist einfach auch gefährlich!

  39. Sandmann schrieb am 19. November 2009 um 23:25

    Ay Suuusi,

    “raserisch halsbrecherisch”… das mag ich :O)
    Wenn ich zurück denke an die bangen Momente, als ich mit einem noch nicht mir gehörenden A8 mit in der Schweiz nicht gültigen Überführungskennzeichen in einem Tunnel hinter Zürich morgens um 6.00 Uhr geblitzt wurde… Aber was soll’s, da kam nie was nach.

    Untermotorisierung ist relativ. Wenn dein Auto 150 schafft ist das doch schon mehr, als ich mit meinem Audi normalerweise auf den Asphalt lege. Jetzt musst du nur noch an der Optik arbeiten ;-) Sind alle Spoiler noch dran?

    Morgen ist Freitag! Wochenendliche Grüße in die schöne Schweiz!

    Sandmann

  40. markus1975 schrieb am 20. November 2009 um 07:46

    Ay Jens

    Ich freue genauso darauf. Schrauben und dabei ein Gespräch unter Männern. Super. Und danach wird auf die geschaffte Arbeit ein Gläschen Rotwein getrunken. Toll. Schöner Nebeneffekt der ganzen Geschichte ist, daß meine Frauen nicht mehr rumjammern das ihnen kalt ist. ;)

    Und sollte noch irgendwo Feuchtigkeit in den verwinkelten Heizungsschächten sitzen, so wird diese durch die Stufe High der Klimaanlage vernichted.

    V8 mäßige Grüße

    Markus

  41. Sandmann schrieb am 20. November 2009 um 07:55

    Du willst auch REDEN?
    Wir werden aus dem Fluchen nicht herauskommen.

    Immerhin sind wir zu zweit, da kann ich dich schön anpöbeln und dir die fiesen Aufgaben übertragen, zum Beispiel unter dem Armaturenbrett die Stecker abfummeln und die Luftleitschläuche abziehen und so…

    Ich setze rund drei Stunden an. Somit hoffe ich, dass wir das Gläschen Rotwein noch bei Helligkeit trinken können. Und dann werfe ich euch wieder raus, hoffentlich mit einer funktionierenden und nicht mehr inkontinenten Heizung…

    Bis morgen
    Sandmann

  42. steffeng schrieb am 20. November 2009 um 08:14

    Einen wunderschönen Freitagmorgen aus dem sonnigen Südhessen!

    Also wir hatten hier, gestern zumindest, reichlich Sonne. War mal wieder schön rauszugehen ohne auf die Uhr zu schauen, ob es Vor- oder Nachmittag ist.

    Ich kann mich noch daran erinnern, als der ADAC eine Kampagne gestartet hat, bei der es um dieses NSL-fahren ging. Da gab es auch schon diese Ansätze mit Geschwindigkeitsabhängigkeit und so… Aber mal ehrlich, warum gibt es nur noch die kleinen LEDs im Lichtschalter für NSL und NSW? Ich kann mich an Autos erinnern (es war Fiat, sorry!) da gab es wenigstens eine vernünftige Warnlampe im Tacho dafür! Im Jetta hatte ich einen eigenen Schalter, fast in Augenhöhe, da ging es noch gerade so. Aber bei den meisten Multifunktionslichtschaltereinheiten ist es doch meist nur ein leichtes glimmen, welches den Schaltzustand verrät. Viele ältere Herrschaften sehen es ja nicht, wenn es im Auto hinter Ihnen wie in der Hölle glüht – die haben ja meist schon nen steifen Hals, besonders ungesund auch für Radfahrer….

    Die Einbauhöhe der NSW sollte doch per STVZO auch geregelt sein? War es nicht sowas wie max. 30cm von Fahrbahn und so?

    Steffen.

  43. Sandmann schrieb am 20. November 2009 um 10:39

    Ay Steffen,

    mit der STVZO bin ich nicht sonderlich firm, das können ja mal ein paar andere hier googeln :-)

    Das Glimmen im Schalter der Nebelschlussleuchte oder sogar die Warnlampe im Instrumententräger sind allerdings für viele Fahrer nicht von Relevanz. Solange es Menschen gibt, die
    - kilometerlang bei völliger Dunkelheit ohne Licht durch die Gegend fahren
    - mit voll illuminiertem Navi bei Dunkelheit ihren Innenraum taghell ausleuchten oder die
    - so laut Musik hören, dass es dem Fahrer im Auto daneben noch aus den Ohren blutet

    so lange glaube ich an massive Wahrnehmungsstörungen bei deutschen Autofahrern.

    Sandmann

  44. markus1975 schrieb am 20. November 2009 um 16:20

    Ay Jens

    Klar will ich reden. Es werden aber andere Themen aufkommen, als bei Frauen die “danach” reden wollen. Es wird doch hoffentlich nur Blech geredet. Und fluchen kann ich wie ein Bierkutscher. Danach kann ich aber wieder grinsen.
    Und über die fiesen Ecken unterhalten wir uns noch. Du mußt mir ja ZEIGEN wo diese sind. Hehe
    Im übrigen dürfen wir die “Brülltüten” als Auspuff nicht vergessen, wo womöglich noch eine “Gasverbrennungsanlage” angebaut ist, um die 16 Jährigen zu beeindrucken. Hauptsache auffallen.

    Wir sehen uns morgen. Mehr oder weniger frisch. Ay das ist so geil. Noch acht Stunden Maloche und dann zwei Wochen Urlaub!

    V8 mäßige Grüße

    Markus

  45. Sandmann schrieb am 20. November 2009 um 20:20

    Ay Markus,

    welche Themen kommen denn bei Frauen auf, die “danach” reden wollen??? *stichel*
    Na wenn da nicht mal jemand den Klischee-Eimer aufgemacht hat. Pennst du etwa direkt danach ein? Tz. Also, nach dem Schrauben mein ich natürlich…

    Brülltüten? Habe ich etwas verpasst? Gasverbrennungsanlage? Einen heutigen 16jährigen beeindruckst du nicht mit einem gleichalten Audi V8. Da muss schon ein Subaru Impreza oder ähnliches her.

    Zwei Wochen Urlaub. Ich hasse dich…

    Sandmann

  46. markus1975 schrieb am 20. November 2009 um 22:10

    Ay Jens

    Der Eimer ist ganz weit offen! Hehe
    Die Gasverbrennungsanlage…damit war ein System gemeint, womit ein Gas in den Auspuff mit eingeleitet wird. So ganz genau weiß ich es auch nicht. Jedenfalls kommen dann hinten Flammen aus dem Auspuff. Aber wer würde dies einem Audi V8 antun?
    P.S.-Ich hasse mich selber

    V8 mäßige Grüße

    Markus

  47. Sandmann schrieb am 20. November 2009 um 23:04

    Na dann…

    Wo waren wir eigentlich? Ach ja.

    Drängeln und Rasen…
    Ich höre und lese? ;-)

    Sandmann

  48. markus1975 schrieb am 22. November 2009 um 06:23

    Ay Jens

    Ausgeschlafen! :)

    Drängeln und Rasen. Das jüngste Beispiel ist Melanie und mir gestern Abend auf den Heimweg passiert. Wir wollten uns einfach auf die Fahrbahn einfädeln. Megakurzer Beschleunigungsstreifen. Melanie möchte raus, aber ein Golf drei der Marke total tot hatte sich neben uns gesetzt und blieb da, obwohl er hätte auch vorbeiziehen können. So richtig schön behindern des Verkehrs. Dann durften wir aber auch schon “ein wenig” in die Bremse steigen, da der Beschleunigungsstreifen zu Ende war und die Fahrbahn einspurig wurde. Tolles Ding! Und der Fahrer vom Vorderwagen war dann der Meinung uns redlich behindern zu müssen. Langsam fahren war auf einmal die Devise. Vorbeiziehen war auch nicht möglich, da von von vorne alles dicht war. Ich persönlich war einfach nur “schweinesauer”.

    Aber genauso schnell hatte ich mich auch wieder beruhigt. Ich saß ja in einem schön warmen Auto. Die Scheiben beschlugen nicht mehr und ich konnte über einen richtig geilen Schraubertag nachdenken. Es hatte alles geklappt, bis auf den kleinen Ausrutscher mit der Klappensteuerung für warm und kalt. Beim Schrauben ein bißchen Blödsinn geredet und gut gelacht. Alleine waren wir auch nicht, da Sascha auch noch rum kam. Echt cool. Drei V8 außerhalb eines Treffens auf einen Haufen.

    In diesem Sinne Jens. Vielen, vielen Dank noch einmal. Ich habe wieder ein warmes Auto und keine nörgelnde Frauen mehr. Punkt zwei ist schon…Gold wert. ;)
    Wir sehen uns.

    V8 mäßige Grüße

    Markus

  49. Sandmann schrieb am 22. November 2009 um 08:24

    Guten Morgen Markus und alle anderen da draußen,

    in dem von dir beschrieben Fall frage ich mich im gegenzug, warum DU (bzw. deine Frau) nicht beschleunigt habt? Es heißt doch deshalb Beschleunigungsstreifen, und an einem Golf 3 sollte man doch mit 3.6/4.2 Litern Hubraum knapp und schmerzlos dran vorbei kommen? Hm. Ein wenig zu vorsichtig, die Dame :-)

    Ja, der Nachmittag hat Spaß gemacht. Es ist ein schönes Gefühl, bei Audi am Samstag Nachmittag noch von dir aus versehen zerbrochene steuerungstechnisch relevante Ersatzteile für 2,15 Euro bestellen zu können. Auch wenn diese erst in der kommenden Woche geliefert werden können…
    Ich bin noch immer ziemlich beeindruckt, wie leicht dein Gebläsekasten rausging und wie gut wir alles wieder zusammenbekommen haben. Vor allem die störrischen Luftklappen. SO macht schrauben Spaß!

    Und als Mr. Flammable Gas noch anbullerte, war es doch eigentlich schon ein kleines Treffen. Wahrscheinlich gab es schon V8 Treffen mit weniger als drei Autos :-)
    Dein Auto ist jetzt warm – aber deine Frau nörgelt nicht mehr??? Na DAS hör ich mir an…

    Uaaaah, ich strecke mich jetzt noch einmal gaaaanz lang und mach mich dann auf in den ersten offiziellen TTT. In Berlin schläft grad noch jemand, die weiß was das heißen könnte :-*

    Sandmann

  50. calimero schrieb am 24. November 2009 um 12:47

    Beschleunigen. Überholen. Ha.
    Wenn du nur 70PS hast stellen sich zum Glück diese Fragen gar nicht, da schwimmst du möglichst mit den Lastern mit und wenn es bergab geht kannst du mal überholen wagen.
    Aber das entspannt echt.
    Abel

  51. Sandmann schrieb am 24. November 2009 um 20:34

    Ay Calimero,

    na na 70PS in einem Golf 1 sollten doch schon für einen nennenswerten Vortrieb sorgen. Viel mehr hatte der Ur-GTI auch nicht. Na ja, ein bisschen mehr, aber nicht viel.

    Ich kann mir allerdings vorstellen, dass die Geräuschentwicklung dann eher flugzeuggleich sein wird, oder?

    Sandmann

  52. Mad Max schrieb am 1. Dezember 2009 um 14:54

    Oh je,

    wenn ich das lese, laßt die Leute doch einfach vorbei, es ist nicht richtig wenn man dicht auffährt, aber bei einigen Leuten geht es halt nicht anderst, weil die die linke Spur gepachtet haben und meinen hier fahr ich und aus!

  53. Sandmann schrieb am 1. Dezember 2009 um 16:52

    Ay Mad Max und willkommen im Blog,

    ich sehe es mit zunehmenden Lebensjahren auch so. Wenn einer vorbei möchte dann lass ich ihn ziehen. Das Leben ist vermutlich zu kurz, um den König der linken Spur zu markieren. Wen wollte man damit auch beeindrucken? Irgend einer ist immer schneller…

    Rechtsfahrende Grüße
    Sandmann

  54. Fruchtzwerg schrieb am 4. Dezember 2009 um 21:00

    Ich hatte in meinem Auto einen kleinen roten Stroboskopenblitzer von einen (Elektronik Versand )hinter die getönte Heckscheibe gebastelt und mittels Taster konnte ich diesen aktivieren.

    Sehr effektiv, weil 2 mal in ca 1 Sek “geblitz” wurde.

    Seiddem hatte ich keine Probleme mehr mit dränglern.

  55. Sandmann schrieb am 26. Februar 2010 um 23:03

    Ay Fruchtzwerg,

    ich hab eben erst deinen Kommentar im Spam gefunden und freigegeben, sorry, ich weiß nicht warum der da gelandet ist…

    Sehr charmante Idee mit dem Strobo-Blitzer :O)

    Sandmann



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