Abgelegt in Sandmanns Audi V8

Immer gegen den Strom?

Donnerstag, 24. September 2009 um 18:00 Uhr
von Sandmann

Ay liebe Blog-Gemeinde.

Wollt ihr Verlängerung?Elektroautos. Stromer. Sie sind plötzlich überall! In aller Munde, auf aller Messen und in aller Steckdosen. Sie sirren heimlich, still und leise in unser Bewusstsein und entpuppen sich als Zugpferd des grünen Images eines jeden Autokonzerns. Wer etwas auf sich hält, hat mindestens eine Hybrid-Lösung im Repertoire oder kündigt sie für das kommende Jahr an. Die ersten reinen Elektroflitzer sind entweder serienreif oder flüstern bereits durch die Straßen der Innenstädte. Angetrieben von Strom, der umweltfreundlich durch Kernspaltung entstand und dessen Nebenprodukte jetzt in der “Asse” einbetoniert werden sollen. Wenn man sich erst sicher ist, ob es nun 9Kilo oder 28Kilo Plutonium sind. Ist ja nicht so wichtig. Ich habe ein bisschen Angst. Umwelt hin oder her, eine Männerdomäne verabschiedet sich wohl nach und nach von dieser Welt: Der Verbrennungsmotor. Mit allem, was ihn begehrenswert macht. Dreck, Gestank und – Sound!

Nicht, dass wir uns falsch verstehen: Neue Technologien sind nötig, sind gut und sind vielleicht irgendwann auch wirklich umweltfreundlich.

Suspekte ObjekteMir geht es nicht ums Madigmachen der kleinen, teuren Stromschleudern, wie sie seit ein paar Monaten in den gängigen Rubriken intensiv vorgestellt und beworben werden. Meist objektiv und kritisch, fast immer lobend, oft auch Hintergründe aufzeigend. Ich mache mich auch nicht lustig über Energiebilanzen, die vernachlässigen, dass Strom hergestellt werden muss, dass er bei umweltschonender Erzeugung momentan hoch subventioniert wird und dass Lithium-Ionen Akkus schwer, teuer und schlecht zu recyceln sind. Das überlasse ich den Fachmännern und Fachfrauen. Nein – lustig mache ich mich zum Beispiel über durchaus attraktive Elektromobile, für die man einen teuren Soundgenerator erwerben kann. Der dann auf Höhe des (vermeintlichen) Auspuffs auf Knopfdruck die Geräusche von acht verschiedenen Verbrennungsmotoren lebensnah auf die Straße brüllt. Hallo Männer? Was ist das denn für ein Film?

Tanken ganz praktischIch mache mich weiterhin nicht generell über Vegetarier lustig, es soll jeder das essen, was er für richtig hält. Was mich konkret wahnsinnig macht sind militante Vertreter dieser Gattung auf einer Grillparty, die jedem, der es nicht hören will erklären, wie schädlich das doch alles sei. Und krebserregend. Dass alle Fleischfresser Mörder seien und dass dieser ganze ignorante Haufen hier sich auf dem besten Wege befände, die ohnehin schon böse Welt und unsere westliche Zivilisation zu ruinieren! Ah. Schon wieder. Und dann? Legen die selbsternannten Ethno-Päpste sich ein quietschendes Tofu-Schnitzel auf genau diesen Grill, würzen es mit allerlei echten Grillgewürzen (nachdem sie sämtliche Würste und Nackensteaks mit gerümpfter Nase beiseite geschoben und alles schön mit Alufolie gegen die Wärme geschützt haben) und streichen sich vegetabile Pflanzenpasten auf das schrumpelige Ergebnis. Dazu ein Schluck Bionade. Verstehen Sie meine parallelen Gedanken?

Finden Sie den FehlerWer kein Fleisch isst, sollte auch nicht auf Grillparties gehen oder sich zumindest auf die sozialen Kontakte dort¬†beschränken. Wer nicht schwimmen kann, sollte sich von Freibädern fernhalten. Und wer mit Strom fahren will, sollte das auch konsequent tun können, ohne Soundgenerator, Benzinbeimischung¬†oder halbgare PS-Boliden-Designs. Aber so weit ist die Technik noch lange¬†nicht. Verschiedene Hersteller bauen oder entwickeln¬†momentan lediglich Übergangslösungen mit Reichweiten, über die wir uns in 10 Jahren kringelig lachen werden. In dicke Luxuslimousinen werden Hybridantriebe verpflanzt, die unter dem Strich ein paar Liter einsparen und den Wagen doppelt so schwer machen. Solarzellen produzieren in ihrem Leben noch immer nur unerheblich mehr Energie, als ihre Herstellung verpulvert. Brennstoffzellen sind toll. Wasser gibt es noch eine Menge.¬†Aber es ist gar nicht so leicht, gemeines Wasser (H2O) in zwei mal Wasserstoff (H) und ein mal Sauerstoff (O) zu spalten, um die Brennstoffzellen mit H zu betanken. Dafür braucht man nämlich eine Menge Energie. Vielleicht erzeugt man die ja mit den eben beschriebenen ineffizienten Solarzellen? Bin ich Ihnen zu polemisch? Gut. Dann denken Sie selbst und widerlegen Sie mich gern!

Kilowatt? Ach nee...Der Sound! Was machen wir denn dann mit dem Sound??? Welcher autoaffine Mensch hat als Fußgänger nicht schon an der Ampelkreuzung gestanden, als neben ihm ein Smart losgefahren ist? SSSssssRRRhhhhhh*rassel* und¬†weg. Aaaah! Jawohl, meine Damen und Herren, das ist der Fortschritt. Das ist die Zukunft! Und das Ding hat auch noch einen Verbrennungsmotor! Einen echten. Da wird Benzin zur Explosion gebracht und schmutzig und stinkend in Bewegung umgewandelt. Aber man hört geschweige denn spürt es nicht mehr! Ja ja, sie schreit auf, die Fraktion der Umweltschützer und belästigten Innenstadtbewohner! Sandmann wettert schon wieder gegen die Umwelt und den Fortschritt! Und setzt sich dann heute Abend ignorant in seine fette alte Benzinschleuder, rotzt 300 Gramm CO¬? pro Kilometer raus und trägt aktiv zum Klimawandel bei. Und macht sich über das Thema auch noch lustig! NEIN! Ich mache mich nicht über den Umweltschutz lustig! Ich sehe hier nur ein Bauchkribbeln, eine Sehnsucht, eine Bastion der Männer verschwinden! Motoren! Blubbernde, verölte Motoren! Es wird sie bald nicht mehr geben!!!

Ich kann da nichts mit anfangenIch bin ganz ehrlich, ich kann mit Elektroautos nichts anfangen! Ich bin klassisch in den 70ern aufgewachsen, mit den letzten Ausuferungen der großen Doppelvergaserfreunde. Meine Idole waren Ford Granada und Opel Diplomat. Jungs und Männer wollen die Motorhauben öffnen und was sehen. Sich über Leistung und Verbrauch unterhalten, hier und da Ölundichtigkeiten finden und den Geruch der langen, weiten Straße riechen. Oder nicht? Klar – vielleicht sehen Sie das ganz anders. Ich möchte und kann Ihnen sicherlich nicht vorschreiben, was Sie gut oder schlecht finden sollen. Ich guck ja auch keine Bundesliga und bin immer noch ein Mann. Die Weiterentwicklung des Individualverkehrs muss weg gehen vom Benzin, da gibt es nichts dran zu rütteln. Man sagt seit 30 Jahren, dass in 20 Jahren das Öl alle sei (und wir fahren noch immer damit herum). China fängt sogar gerade erst damit an! Aber irgendwann ist der Zeitpunkt gekommen, Öl wächst nun einmal nicht nach. Gut also, wenn wir eher gestern als übermorgen unsere Ingenieurskunst in eine alternative Richtung lenken. Aber ich bin traurig. Ich fühle mich, als wenn man mir bald das Grillen verbieten würde. Als wenn ich auf dem Fahrrad einen Helm tragen müsste. Als wenn Rotwein in die Verbannung geriete. Als wenn ein Stück meiner eigenen Geschichte demnächst irgendwann einmal nicht mehr existieren wird.

Ich will das nicht...¬†Ich bin noch nie mit dem Strom geschwommen. Vielleicht werde ich eines Tages mit ihm fahren müssen. Oder ich treibe durch eine anarchistische Endzeit-Welt, wie bei Mad Max, mit dem letzten V8. Unter den Solar-Lampen im Stadtpark (Bäume gibt es schon lange nicht mehr) treffen sich meine Enkel mit ihren Autos. Sie tragen meine Gene, also stehen sie mit geöffneten Motorhauben da und fachsimpeln über ihre Gefährte. “Boah, bei dir ist ein 2-Anker mit 5KW an jedem Rad drin? Wann ist da der Kohlebürstenwechsel fällig?” – “Noch lange nicht, der hat ja erst 12.000 Kilometer gelaufen. Aber bei Aldi gab’s letze Woche die kleinen 2000-Amperestunden-Batterien. Hast du dir auch welche geholt, wegen Urlaubsreise und so?”¬† – “Nee. Aber lass doch mal hören, wie leise deiner im Stand ist!” *srrrrrrr* klick “Cool. Man hört fast gar nichts. Liegt das an deinem Silence 3.1 Betriebssystem?” – “Ja, ich habe es mir übers Netz gezogen. Geht gut. Komm, lass mal tanken gehen, im Supermarkt um die Ecke gibt es drei neue Steckdosen.” *srrrrrrhhhhh* *brrrrrhhhhhhh*

Aaaah. Neiiiiin. Wie furchbar. Wird es so kommen? Was denken Sie? Und vor allem – werden wir alle uns daran gewöhnen können? MÜSSEN?

Sandmann

50 Kommentare zu “Immer gegen den Strom?”


  1. stefanh schrieb am 24. September 2009 um 19:12

    Ay Elektromann,

    ich gebe Dir nahezu uneingeschränkt Recht; ja stellenweise sprichst Du mir quasi aus dem Herzen. Allerdings wäre es ja noch wünschenswert, wenn denn der Strom wenigstens aus Kernkraft käme; dann könnte man wenigstens aus dem Blickwinkel des Klimawandels ein gutes Gewissen haben. Aber nein, beim deutschen Energiemix mit hauptsächlich Kohlekraft entspricht das CO2-Äquivalent bei einem reinen Elektroauto ca. 120 g/km. Also nicht besser als bei einem modernen Wagen mit Verbrennungsmotor…

    Gruss, Stefan H.

  2. Sandmann schrieb am 24. September 2009 um 19:42

    Ay Stefan,

    so weit hatte ich gar nicht recherchiert. Da schau her. Aber dann haben wir ja wieder die Sache mit dem Restmüll. Hm. Und überhaupt weiß ich noch gar nicht so recht, was ich kommenden Sonntag wählen soll. Aber das ist eine andere Geschichte.

    Du und ich… wir werden unsere alten Autos einfach weiter fahren. Crazy. Mal sehen, wie lange das noch geht…

    Sandmann

  3. markus1975 schrieb am 24. September 2009 um 20:20

    Ay Jens

    Ich bin ein bekennender Mörder von zig Schweinen, Ochsen und jede Menger Geflügelsorten. Nicht zu vergessen der ganze Fisch. Das ganze meist scharf gewürzt oder böse eingelegt. Aber kommen wir jetzt mal zum wesentlichen, zum fast schwarz gegrillten!!!

    Bevor sich einige Leute die eventuell mitlesen aufregen können…hier in diesem Land herscht Meinungsfreiheit und davon mache ich hier und jetzt Gebrauch!

    Warum zum Geier müssen immer wieder Leute auftauchen, die das liebste Hobby von uns Männern und einigen Frauen verteufeln? Wir und damit meine ich alle, auch die Gegner von Autos, sind eine Nation von Autofahrern. Es kann mir keiner erzählen, daß er nicht schon mal mit einem Benzin oder Dieselbrenner geliebäugelt hat. Gerade in der schlechten Jahres oder Urlaubszeit. Urlaubszeit?! Ha!!! Dann fahren wir eben mit der Bahn oder fliegen eben nach irgendwo. Ist dann ja Umweltfreundlicher! PHH. Ignoranten in meinen Augen. Haben sich solche Leute überhaupt einmal Gedanken gemacht, wieviel Rohstoffe eingesetzt werden um eine Bahntrasse zu bauen oder gar ein ganzer Zug? Aber halt. Vielleicht ist es ja ein Ökozug. Gebaut aus wiederverwertbaren Rohstoffen, deren Verarbeitung ja auch einen immensen Energieaufwand bedeutet.
    Den Flugverkehr spreche ich nur ganz kurz an, wegen der Lärmbelästigung und dem abgelassenen(!!!!) Sprit in der Luft, damit das Landegewicht stimmt.
    Elektoautos sind ja nicht immer schlecht. Huch! Und das meinem Mund. Aaaaber! Bevor ich meinen alten Benzinvernichter für die Einkauftour einsetze und so einen erhöhten Verschleiß und vorzeitigen Ableben dieses herlichen Triebwerks riskiere, würde ich Elektro fahren.
    Auf das wir noch alle unsere alten Dinosaurier über die Straßen rollen lassen, wenn die Politiker schon ihre von uns allen bezahlten Elektro/Wasserstoff und Hamster angetriebenen Autos zig tausende Kilometer zu ihren Urlaubsdomizilen chauffieren lassen.
    Umwelttechnisch haben wir alle Dreck am Stecken. Und ich persönlich lasse mich nicht in die finsterste Steinzeit zurückversetzen, nur damit ich ein reinenes Gewissen habe.
    Ich brauche einfach den Sound eines Verbrennungsmotor. Eines echten Verbrennungsmotor, der das gute Super durch die beiden Kats schiebt (auch Dinos können umweltfreundlich Pupsen) und einfach Fahrspaß verspricht. Ich bin mit Autos aufgewachsen und ich werde mit Autos in meinen Gedanken höchstwahrscheinlich ableben. Meine fünfjährige Tochter findet im übrigen Autos auch toll. Vor allem von Papa den. Soll ich jetzt einem fünfjährigen Kind erklären, daß Autos schlecht sind. IM LEBEN NICHT!!!! Ich werde zu gegebener Zeit mir einen Oldtimer anschaffen. Wie noch ein Auto für so einen? Hehe. Nein aber doch nicht für mich! Für meine kleine Prinzessin. Günstiger als mit H-Zulassung kann sie nicht fahren. Außerdem hat sie dann ein Kultfahrzeug.

    V8 mäßige Grüße an uns alle Benzin und Dieselvernichtenden Typen.

    Markus der jetzt zu seiner Garage geht und seinen V8 im Stand warmlaufen läßt. ;)

  4. Sandmann schrieb am 24. September 2009 um 21:19

    Oha. Markus ist ECHT wieder da… ;-)

    Örg hat mir gerade gesteckt, dass er aus seinem Knudsen-Kombi ein Elektromobil machen will und damit auf die Viertelmeile geht. Na das kann was werden…

    Also ich bleibe bei meinen 8 Zylindern, so lange es gehen wird… Vielleicht sollte ich heute schon mal anfangen, mir zu überlegen, was meine Kinder fahren werden (auch DAS hat Örg schon eingetütet…).

    Jetzt aber erstmal ein Glas Wein aus Sardinien. Ich lese weitere Meinungen…?

    Sandmann

  5. michi schrieb am 24. September 2009 um 21:45

    Ja. Jaaa. Jaaaaaaaaaa!

    Ich bin froh. Froh darüber, dass jemand, der von Physik eine Ahnung hat, Bedenken zur momentanen Elektro- und Hybridhysterie anmeldet.

    Es geht in Deinem Beitrag ja eigentlich um zwei verschiedene Dinge: Zum einen sprichst Du von physikalischen Tatsachen und zum Anderen geht’s ums Bauchgefühl.

    Zum ersten Punkt:
    Alternative Produktionsquellen wie Solarzellen oder Windräder sind schön. Und gut. Aber wir sprechen von Bandenergie. Also die beständig vorhandene elektrische Energie, die dann anliegen muss, wenn sie gebraucht wird. Kurzfristig hoch- bzw. runtergefahren, damit das Netz stabil bleibt. Was passiert denn nun, wenn auf der nördlichen Halbkugel die Sonneneinstrahlung durch Wolken beeinträchtig ist? Oder zufällig der Wind zuwenig bläst? (…naja, dann kauft man den Strom halt in Frankreich oder in der Ukraine…?) Die “Lösung” scheinen ja nun neuestens Kraftwerke in der Nordsahara zu sein. Mal abgesehen von der erneuten Abhängigkeit von politisch instabilen Teilen der Welt, hat man schon mal was von Herrn Ohm gehört? Hallo?

    Leider ist Strom kein Benzin, dass man im Kanister über lange Zeit lagern und bei Bedarf konsumieren kann. Zwar gibt es Akkus, aber die haben einen derart mieserablen Wirkungsgrad, dass man gar nicht darüber sprechen muss. Und wenn dann noch die Energie für deren Produktion und Entsorgung in die Bilanz eingerechnet wird, dann gut’ Nacht Willy.

    Das ist mein grundsätzliches Problem, das ich seit längerer Zeit mit der westlichen Politik habe: Es wird nicht rational, sondern ideologisch argumentiert. Und was dann im Internet oder der Zeitung geschrieben steht oder mittels Glotze propagiert wird, ist ja schliesslich wahr.

    Zu Punkt 2:
    Das Bauchgefühl. Mannsein. Motoren. Freude an deren Potenz. Soundkulisse. Aas grillen. Bierchen trinken. Unrasierte Brust. Es wäre ja alles ganz einfach :) Ich stimme Dir in allen Punkten zu. Ironischerweise läuft grade auf 3sat eine Sendung zum Thema “Der deutsche Mann”. Ueber einen Achtzylinder haben sie aber noch nicht geredet.

    Wahltag:
    Kann ich Dir leider auch nicht helfen. Grundsätzlich tendiere ich gesinnungsmässig zu Guido. Ich verfolge das Thema (ja, selbst als Schweizer) seit einigen Wochen recht intensiv und bin gespannt, wie Deutschland wählen wird…

    So. Genug gesabbelt.

    Grüsse in den grossen Kanton,
    /michi

  6. Sandmann schrieb am 24. September 2009 um 22:42

    Ay Michi,

    ja ich habe einen kleinen Themenmix. Allerdings möchte ich den ersten Teil nicht allzu laut als physikalische Tatsachen in den Raum stellen, denn sie sind nur Stichpunkte und Momentaufnahmen von Zuständen, die mir seit einem Jahrzehnt schon gegen den Strich gehen. Der Physiker im Land der Windenergieanlagen…

    Mein Herz hängt bei diesem Bericht am Bauch :O)
    “Den deutschen Mann” möchte ich nun auch nicht unbedingt in erster Reihe mit Achtzylindern unter einen Hut bringen. Bis vor noch nicht allzu langer Zeit hat der “Deutsche Mann” einen Ford Taunus mut 4 Zylindern gefahren, war Beamter im Rathaus oder Lehrer, hat Kette geraucht und einen Kordhut getragen. *grusel*

    Auch aus der Politik halte ich mich hier lieber heraus (lieb, dass du Namen nennst, aber gerade bei DEM Kandidaten muss ich mir anschließend glaube ich eine neue Freundin suchen), ich bin profitorientierter selbständiger Arbeitgeber mit grünem Herzen und liberalen Ansichten. Okay? ;-)

    Sei mir herzlich gegrüßt. Ich freu mich schon jetzt drauf, mal wieder zu euch runter zu fahren!

    Sandmann

  7. markus1975 schrieb am 24. September 2009 um 23:21

    Ay Jens

    Örg hat einen Knudsen? Oh wie schön. Alleine die Front… . Aber Viertelmeile und E-antrieb? Oh mein Gott! Habe momentan Gänsehaut. Es heißt ja, geht nicht gibt¬¥s nicht, aber nen Knudsen so zu vergewaltigen…? Aber ich glaube, daß Örg nicht so abgedreht ist, dieses Projekt ernsthaft zu verfolgen. Örg?
    Politisch tendiere ich auch in die Richtung, die michi angeschnitten hat. Ob ich mit meiner Stimme etwas bewegen kann…ich werde sehen. Derjenige der meine Stimme bekommt, ist jedenfalls keiner, der um eine Frage zu beantworten tausend Sätze sagt und letztendlich doch nicht¬¥s gesagt hat.

    Aber kommen wir zurück zu unseren Lieblingen auf vier Rädern. Den sogenannten Dinosauriern. Welchen würde ich meiner Prinzessin holen? Ehrlich gesagt…ich weiß es noch nicht. Ist ja auch noch eine Zeit hin. Zu dieser Zeit ist der Golf 4 schon soweit. Kommt mir aber nicht ins Haus. Es gibt so viele schöne Autos, ich muß mal direkt zu mobile oder Autoscout gehen.

    V8 mäßige Grüße

    Markus

  8. Sandmann schrieb am 24. September 2009 um 23:42

    Ay Markus,

    Örg hat sogar ZWEI Knudsens, einen Kombi und einen Viertürer. Noch seit der zeit, da wir uns kennen lernten und auch ich einen Taunus hatte… Ein Coupé… *seufz*

    Wenn dein Töchterchen den Führerschein bekommt, wird Sie wahrhaftig keinen Golf 4 mehr fahren wollen, es sei denn mit H-Kennzeichen :O)
    Bei der Wahl des Autos meiner Töchter (und das dauert bei der einen nur noch 4 Jahre…) lege ich glaub ich weniger Wert auf Coolness oder ähnlichen Kriterien, sondern mehr auf Zuverlässigkeit und Sicherheit. Ich will nicht andauernd dran schrauben müssen und sie vor allem nicht irgendwann mal von irgend einem Baum kratzen müssen…
    So gesehen kommt ein Golf doch gar nicht schlecht, auch wenn er ECHT langweilig ist.

    Seit ich den Golf 3 meines halbfinnischen Fräulein Altonas gefahren bin und ihn für kleines Geld repariert habe, bin ich dieser Marke ja gar nicht mehr so negativ gegenüber eingestellt…

    Sandmann

  9. sascha schrieb am 24. September 2009 um 23:59

    Hey Sandmann!

    Ich kann dir in allen Punkten zustimmen. Mir macht das ganze genauso Angst.
    Und als ich von dem Auspuff mit Lautsprecher hörte…. wusste ich nicht recht ob ich nun lachen oder heulen soll. WAS SOLL DENN DER MIST?

    Wurde nicht auch mal von Lärmreduzierung geredet? Hat man da nun ein Lautstärkeregler? In der Stadt bitte nur Stufe 3 und über Land und Autobahn mindestens Stufe 5???

    Was freu ich mich wenn irgendwann einmal ein kleines Auto an mir vorbeifährt mit dem Sound eines 6 Liter V8 Big Block…….

    Wie man wohl schief angeschaut wird wenn man zwischen den ganzen Elektroautos ab und zu mal mit seinem V8 durch die gegend fährt?

    So schön und beeindruckend dieser Fortschritt nunmal ist, ich finde da irgendwie keine Freunde.
    Ich will den Verbrennungsmotor behalten. Wie das ganze wohl in 20 Jahre aussieht? In 20 Jahren bin ich 44, mein Halbbruder 28…. was er dann für ein Auto fährt?

    Um ehrlich zu sein ist mir das ganze wirklich zu blöd. Und ich werde sogar ein wenig sauer wenn ich darüber nachdenke. Umweltschutz schön und gut… ABER BITTE LASST UNS DIE VERBRENNUNGSMOTOREN!!!!

  10. Sandmann schrieb am 25. September 2009 um 09:03

    Ich finde, wir fangen alle wieder das Reiten an. Pferde sind was besonderes, stattlich, treu und günstig im Unterhalt. Wenn schon Umweltschutz, dann aber auch konsequent!
    Und meine kleine Tochter wäre vor Freude ganz aus dem Häuschen.

    Örg sagte am Telefon, dass diese Soundanlagen ganz gut klingen würden. Ich sehe mich noch, als ich mit dem 7er BMW stolz bei der Werkstatt vorgefahren bin und wüst beschimpft wurde, Elektromist, neumodischer Krams… Und jetzt sowas. Ich bin erschüttert.
    Die Idee mit dem Elektro-Taunus finde ich allerdings gut, er hat ja noch genug Verbrennungsmotor-Alibis ;-)

    Sandmann

  11. steffeng schrieb am 25. September 2009 um 09:38

    Jo, dann muss ich mich mal als Freund des Elektro-, Benzin und Dieselantriebs outen!

    Mein Kumpel und ich haben einen 12Liter 6-Zylinder Diesel restauriert. Ohne Kat und mit gerade mal 200Pferden! Aber ein Sound….

    Mein Wägelchen hat zwar nur unbeeindruckende 2,5l Hubraum aber immerhin 6 Zylinder! Keine Ausgeburt an Sparsamkeit! Aber es macht doch son Spaß den V6 schnurren zu lassen!

    Als angehender Elektrotechniker bin ich auch von Elektroantrieben begeistert! Wie ich schon bei Motorkultur schrieb, ist die Diskussion wo der Strom her kommt nicht das einzige Problem. Aber die Entsorgungsproblematik wird uns noch genügend Kopfzerbrechen bereiten. Ich kann mich noch an den Hype der Supraleiter und der daraus resultierenden Speichermöglichkeiten erinnern. Es wird sicher in Zukunft bessere Speicher geben, die auch entsprechend gut zu recyceln sind. Das Automobil wurde anfangs auch verteufelt!

    Beispiel aus einem anderen Bereich: 1992 baute die Firma, für die ich arbeite HD Ü-Wagen für die olympischen Winterspiele in Albertville. 1250Zeilen analoges HD. Die Zeit war nicht reif dafür! Es fehlte die Übertragungstechnologie und die Bereitschaft vieler sich HD-Equipment anzuschaffen. Heute hat fast jeder wenigstens eine HD-Ready-Büchse zu Hause stehen und freut sich, was für ein Mist da raus kommt! Aber die Entwicklung geht weiter. Ebenso ist es mit den Elektroautos. Heute der Tesla Roadster oder der VW E1, Prius oder wie sie alle heißen. Sobald man für die Breite Masse erschwingliche Technologie anbietet, ist Geld für die Entwicklung da. (Die Soundgeneratoren dienen übrigens der Fußgängersicherheit)

    Benzin wird es weiter geben, eventuell aus Alternativrohstoffen teuer hergestellt. Aber die Oldtimerfahrer werden bedient, sicher!

    Ich spare auch auf einen Benzingetriebenen Oldtimer – das mal so um die Kritiker zu beruhigen.

    Steffen.

  12. Sandmann schrieb am 25. September 2009 um 12:09

    Ay Steffen,

    niemand würde dich kritisieren, weil du eine Lanze für Elektromotoren brichst. Keine Sorge. Sie haben von allen mir bekannten Antriebsarten noch immer den höchsten Wirkungsgrad!

    Alternativrohstoffe… Da fallen mir die Bilder von verhungernden Kindern in der dritten Welt ein, weil wir ihren Mais zu Sprit umwandeln. Hm. Nur so ein Bild im Kopf, wahrscheinlich gibt es hier auch ein Für und Wider.

    Mein Wochenende wird geprägt sein vom neuen HTC Magic Google Handy. Auf dass ich dann in Zukunft immer und überall eure Kommentare beantworten kann :-) Man muss ja mit der Zeit gehen ;-) Aber nicht beim Auto…

    Sandmann

  13. royf schrieb am 25. September 2009 um 14:05

    Öl wächst nicht nach? richtig… es wächst nicht… es entsteht… und es entsteht immer wieder Öl… wäre mal toll wenn jemand Fakten rausrücken würde WIEVIEL entsteht… aber da schweigen sich alle aus

  14. steffeng schrieb am 25. September 2009 um 15:38

    Hi Roy,

    es ist ja auch möglich Öl künstlich herszustellen. Allerdings ist das sehr energieaufwändig. Ich weiß auch nicht, ob dieses Öl die gleichen Eigenschaften hat, wie das “natürliche” Öl. Grundsätzlich versuchen die Wissenschaftler einfach totes organisches Material unter großem Druck umzuwandeln in den begehrten Brennstoff.

    @Sandmann: Gab es nicht dieses Jahr ein Problem in Mexiko? Die Preise für Mais waren unheimlich gestiegen, da es lukrativer ist Biosprit herszustellen als den eigenen Leuten was zwischen die Kiemen zu geben?

    Übrigens begann die Entwicklung der Motorkraftwagen mehrgleisig. Neben dem Verbrennungsmotor war auch der Elektromotor angesagt. Damals wie heute war aber der Stromspeicher das Problem…

    Steffen.

  15. Sandmann schrieb am 25. September 2009 um 17:33

    Ay Jungs,

    also meines bescheidenen Wissens nach waren die Grundlagen von Rohöl Algen, Schalentiere, Muscheln und Krebse. Die sind auf den Boden gesickert und unter gewaltigem Druck binnen ein paar Millionen von Jahren zu Kohlenwasserstoff verdichtet worden.
    Und wir haben in rund 100 Jahren alles wieder rausgepumpt. Ich denke, der Prozess der Entstehung wird weitergehen, aber es scheint unglaublich lange zu dauern. Das, was man unter hohem Druck heute zu beschleunigen versucht. Von daher…

    Elektroautos gab es in der Tat schon sehr früh, den Strom kannte man ja schon vor dem Verbrennungsmotor. Habe ich nicht in der Klassik einen Bericht über so ein Elektromobil aus den 20ern gelesen…? Oder verwechsel ich das mit Oma Duck aus der Micky Maus?

    Sandmann

  16. royf schrieb am 25. September 2009 um 18:36

    Dass man Öl künstlich herstellen will ist klar… aber ich hab noch von keinem eine Aussage gehört, wieviel Öl “nachwächst”… schliesslich ist unser allerliebstes Erdöl, wie auch Kohle, ja nix anderes als totes Gemüse (welches bekanntlich nachwächst) welches vor X-Millionen Jahren unterm Boden verschwand… dieser Prozess dürfte aber nicht einfach aufgehört haben nur weils die Dinos nimmer gibt (bis auf Ausnahmen), auch heute noch sterben Pflanzen ab, hab ich mal so gehört ;) , und vermoddern oder verkohlen oder verschlammen oder was auch immer… heisst also der Verkohlungs- und Verölungsprozess dürfte auf ewig andauern… oder etwa nicht?

  17. markus1975 schrieb am 25. September 2009 um 18:40

    Ay Jens

    Der Örg hat zwei Knudsen!? Oh jiffel, jiffel. Ich will die Dinger unbedingt sehen. Das ist ja Nostalgie pur. Einfach nur toll. Ich wäre auch mit einer Augenbinde für hin und Rücktour einverstanden. :)

    Und der Bioboom hat vor meiner Haustür glaube ich 2005 die Wuzeln in den Boden gerammt. Ich sage nur Biogasanlage. Diese steht direkt an der Straße, besitzt mehrhere große Tanks und sämtliche Bauern aus der Umgebung pflanzen Mais etc. für das Ding. Wenn die Lohnunternehmer mit ihren Schlachtschiffen voll beladen über die Straßen “fahren”, komme ich mir selbst im Audi äußerst klein vor.

    V8 mäßige Grüße

    Markus

  18. Sandmann schrieb am 25. September 2009 um 23:38

    Ay Markus,

    ich hatte schon dies und das geblogt über die beiden Autos. Zuletzt die Cockput-Geschichte bei motorkultur, schaust du HIER…
    Biogas… Ich las gerade im Stern einen Artikel über einen der größten Slums der Welt vor den Toren von Nairobi. Mehr als eine Millionen Menschen in Blechhütten, mit dürftigen, offenen Fäkalgräben. DA könnte man wahrscheinlich wahnwitzige Mengen an Energie zurückgewinnen…

    Ach du Schreck, das ist ja schon bald Mitternacht??? Ich hab mich mit diesem blöden Internethandy festgespielt. Kleiner böser Zeitfresser…

    Sandmann

  19. markus1975 schrieb am 27. September 2009 um 11:14

    Ay Jens

    Die Artikel kenne ich schon. Über die Photos des Cockpits habe ich damals herzlich gelacht. Eine echte Zeitmaschine. Fluxkompensator?

    Und ein E-mobil gab es wirklich schon in grauer Vorzeit. Nur wegen der Speicherkapazität und der Effizienz des Verbrennungsmotor wurde Strom nicht weiter verfolgt. Es gab ja auch damals genug Brennstoff unter unseren Füßen.
    Sicherlich schrumpft der Vorat an Öl. Leider wurde dies Jahrzehntelang ignoriert. Eine andere Theorie ist diese, daß künstlich eine Ölknappheit hervorgerufen wird, um die Preisschraube zu drehen. Bestes Beispiel: Urlaubszeit bzw. Wochenende.
    Sollen die Multis an den Eurostücken eine Darmverstopfung bekommen. ;)

    V8 mäßige Grüße

    Markus der nachher wählen geht

  20. steffeng schrieb am 28. September 2009 um 07:13

    Och Markus,

    fang jetzt bitte nicht so einen Verschwörungstheoriekram an! Klar freuen die sich, wenn sie statt 1 Million auch 2 Millionen verdienen können! Aber welcher, kaufmännisch denkende Betreiber einer gutgehenden Geldquelle würde das nicht machen? Immerhin regelt die Nachfrage in dem Fall den Preis.

    Sorry, wenn ich da etwas ungehalten reagiere, aber ich bin da mittlerweile etwas allergisch drauf, wenn jemand alle Götter im Olymp ob solch himmelschreiender Ungerechtigkeiten anruft. Ich habe so einen Kollegen, der sogar was böses dahinter sieht, wenn ihm jemand Geld vererbt….

    Ach ja, schönen Montag!

    Steffen.

  21. markus1975 schrieb am 28. September 2009 um 10:32

    Ay Steffen

    Wieso ungehalten? Ich sehe Deine Antwort gaaanz locker. Du hast mich ja nicht beschimpft, bespuckt etc. . Eine ganz normale “Diskusion”. Und wenn einige so überempfindlich sein sollten, wenn jemand seine Meinung vertritt… Ist schon ganz in Ordnung so. SIND WIR WIEDER FREUNDE? ;)

    V8 mäßige Grüße

    Markus

  22. Sandmann schrieb am 28. September 2009 um 11:33

    Guten Morgen ihr zwei,

    ich habe gestern Abend den K70 wieder zum Leben erweckt und aus der Garage gefahren. Der hat keinen Kat und einen rein mechanischen Doppelvergaser und ist nach einem Jahr Standzeit wieder mit eigener Batterie angesprungen. Ist das nicht fantastisch?

    Äh… nur um die Diskussion mal wieder auf den Strom zu bringen.
    Obwohl… mit Strom hat der KaSi nicht viel zu tun. Sei’s drum :O)

    Simplify your Life. Ich mag solche Autos..
    Sandmann

  23. markus1975 schrieb am 28. September 2009 um 23:57

    Ay Jens

    Cool das Deine/Eure Zeitmaschine so ohne weiteres sich den Staub aus den Kolben geschüttelt hat. Einfach klasse. Ich bin immer noch faziniert von der Anordnung der Instrumente. Erinnern wirklich an den TT. Alleine die feinen Chromringe..hach, einfach nur zum liebhaben. Ich muß mich wirklich mal wieder bei Dir sehen lassen, um altes Blech zu streicheln.
    Es ist doch irgendwo ein absoluter Wahnsinn, daß es Autos gibt, die Jahrzente älter sind als einer selber. Und die es mit ein wenig Glück noch geben wird, wenn wir irgendwo unsere Lieblinge ohne Steuer und Tankstop fahren können.

    V8 mäßige Grüße

    Markus

    P.S.-Fortschritt ist gut. Ich muß ihn aber nicht unbedingt mögen! ;)

  24. steffeng schrieb am 29. September 2009 um 07:06

    Sodele…

    ja der K70… Wo bei so ein TT, made by NSU auch nicht zu verachten ist… Was mir mein Nachbar aus seiner Sturm und Drang Zeit mit SEINEM TT erzählt hat! Aber wenigstens ärgert er sich, dass er den damals verkauft hat!

    Ansonsten plätschert die Zeit so dahin, bald ist Weihnachten! Kann es sein, dass die Motivation für Weihnachten umgekehrt proportional zum Lebensalter im Quadrat abnimmt??? Früher habe ich mich mehr auf Winter, Weihnachten und so gefreut…

    Egal! Wir waren ja bei Elektroautos, nicht wahr? Wir hatten hier in my Hometown so ein Projekt mit nem Berlingo Stromer. Der wurde von Handwerker an Behörden und so weiter gereicht. Damit sollte die Praxistauglichkeit und Wirtschaftlichkeit in diesem Einsatzgebiet geprüft werden… Hmmmm – ob ich auch mal den Tesla Roadster auf seine Alltagstauglichkeit testen darf?

    Steffen.

  25. markus1975 schrieb am 29. September 2009 um 07:35

    Ja moinsen Steffen

    Weihnachten! Wenn ich die Lust auf Weihnachten hochrechne, habe ich ein grünes Fell und wohne Grinchmäßig im Gebirge. ;)
    Und um mal auf E-Autos zurückzukommen. Irgendein Tuner von Porsche (war es Ruf?) hat einen Porsche zum E-Auto umgebaut. Zu Testzwecken. Die Kapazität soll angeblich für fast 400 Kilometer reichen. Über 600 NM von Start ab weg. Ein eingefleischter Porschefahrer ist den Wagen gefahren und war begeistert. Wenn nur die Sache mit dem Sound nicht wäre. Dies war das einzigste, was ihn auf der Testfahrt gestört hat.
    Und der TT…ich mag ihn nicht sonderlich. Viel zu rund und so. Den Innenraum bzw. Cockpit finde ich wieder toll. Bei dem neuen TT könnte ich schon wieder schwach werden. Tolles Auto. Trotzdem der Wagen so rund ist, hat er doch ein richtig schönes Gesicht. Oder sagen wir es mal so. Die Proportionen passen besser zusammen.
    Aber Steffen…? Was ist denn bitte ein Tesla? Ich scheine Automäßig nicht mehr auf der Höhe zu sein. ;)

    V8 mäßige Grüße

    Markus

  26. Sandmann schrieb am 29. September 2009 um 07:42

    Ay Jungs,

    was habt ihr für ein Problem mit Weihnachten? Ist doch superschön, alles voller Lichter, leuchtende Augen, leckere Düfte überall…
    Man muss nur die kommerzgestressten Menschen ausblenden.

    Und zum Thema “Weihnachten ist nicht mehr wie früher“: Klar. Als Kind hat man Weihnachten. Ist man erstmal erwachsen, ist das irgendwie anders… Aaaaaaber wenn man erst einmal selber wieder Kinder hat (und diejenigen, die welche haben werden das bestätigen können) ist es wieder wie früher. Wieder leuchtende Augen, der Duft von selbst gebackenen Keksen im Haus, Lichterketten und Schmuck… *seufz*
    Ich freu mich wahnsinnig auf Weihnachten! Und habe sogar schon eine Krippe fürs Krippenspiel meiner kleinen Tochter gebaut ;-)

    Aber genug dazu, ich will eure Stromdiskussion nicht unterbrechen…
    Sandmann

  27. steffeng schrieb am 29. September 2009 um 08:26

    Ay Markus,

    Mit TT meine ich den Ur-TT, den NSU Prinz TT. Das Wäjelsche hatte damals 55, bzw. 65 PS und muss sich als leichte Heckschleuder so genial fahren lassen…. Ausserdem sieht er auch noch gut aus. Die Russen haben den damals als Saporosch abgekupfert (ok, vorher haben sie den Fiat500 kopiert…).

    Genau, das war der E-Ruf. Finde ich vom Herrn Ruf auch sehr mutig so viel Geld in diese Entwicklung zu stecken! Und ehrlich gesagt, wenn ich das Geld hätte, würde ich mir den kaufen… Wobei mein Traumwagen ist ja der Entenbürzel…

    Hach ja, was gab es schon für tolle Autos…

    Steffen.

  28. steffeng schrieb am 29. September 2009 um 08:32

    Ach Markus, fast vergessen….

    der Tesla Roadster ist ein Elektroauto, welches von einem Konsortium (Tesla Motors) hergestellt wird. Dabei handelt es sich um ein reines Elektrofahrzeug, welches auch als solches konzipiert wurde. Viele Promis nennen ein solches Auto ihr eigen.

    Jens wird der Name Tesla sicher bekannt vorkommen. Der Name gehörte einem tschechischen Erfinder und Elektroingenieur. Es gibt heute noch die Firma Tesla in tschechien. Ursprünglich arbeitete er für Edison, gilt aber als Erfinder des Wechselstroms und des noch wichtigeren Dreiphasensystems. Also diese ganze Stromübertragung wäre mit ihm nur schwer möglich. Ebenso Motoren mit hohem Wirkungsgrad….

    Steffen.

  29. Sandmann schrieb am 29. September 2009 um 08:38

    Tesla war aber auch eine amerikanische Semi-Hardrock-Band der 80er Jahre. Fand ich damals extrem gut. Zeiten ändern sich.

    Natürlich ist mir auch der Name Tesla bekannt, gebe ich doch in hübscher Regelmäßigkeit zweiwöchige Univorbereitungsseminare für das Fach Physik im Nebenstudium. Und da schlagen wir uns natürlich auch mit den Magnetfeldern und ihren Freunden rum…
    Autobildleser kennen zudem die Marke im bereich Elektroautos.

    Sandmann

  30. markus1975 schrieb am 29. September 2009 um 08:40

    Ay Steffen

    Ok. Denkfehler meinerseits. Der NSU Prinz. Ein absolutes Kultauto. Klare Linien und keine Schnörkel. Das Gesicht, der Po…an dem Wagen stimmt wirklich alles. Gefahren bin ich so ein Auto noch nie, es soll aber kleiner Giftzwerg sein, zwecks wenn er ein wenig getunt worden ist.
    Und der Entenpürzel…ja auch Männer haben Träume. Dann aber bitte in der RSR-Version. Noch seltener, noch teurer und noch mehr Kult. Mann das gibt aber auch endgeile Autos. Leider sieht man(n) sie zu selten. Hier bei uns in Bad Segeberg gibt es einen, der sammelt quasi Porsche. Der hat angeblich ZWEI davon. Unglaublich

    V8 mäßige Grüße

    Markus

  31. markus1975 schrieb am 29. September 2009 um 08:42

    Noch mal ich

    Jetzt weiß ich über den Tesla ein wenig bescheid. Muß mich mal belesen über den Wagen

  32. royf schrieb am 29. September 2009 um 08:59

    Steffen Steffen Steffen…. tztz… Nicola war Kroate… nix Tscheche…und du meinst OHNE ihn wäre das alles schwer möglich… dazu kommen zig andere Erfindungen des Herrn Tesla dessen Patente eh schon lange aufgekauft und in die Schublade gewandert sind…

  33. steffeng schrieb am 29. September 2009 um 09:18

    @roy

    Der war echt Kroate? Naja, das mit den Erfindungen war wohl damals bei Edison und co so üblich. Westinghouse war ja dahingehend auch schmerzfrei….

    Aber man lernt nie aus!

    Steffen.

  34. Sandmann schrieb am 29. September 2009 um 12:34

    Ay Jungs,

    hui ich komme gar nicht mehr hinterherkommentiert. Aber das scheint ja momentan auch nicht zwingend nötig zu sein.

    Ich lerne auch dazu, momentan “Seminarbelegung für Fortgeschrittene”, ab heute Abend “Anfertigung von nicht mehr lieferbaren Vergaserdichtungen für fast 40 Jahre alte VW-Exoten” und am morgen früh “Was ich alles für ein H-Kennzeichen beachten muss”. Klingt nach intensiven Studien…
    Bis dahin. Schön weitermachen hier, auch mal einen Tag ohne mich ;-)

    Sandmann

  35. steffeng schrieb am 29. September 2009 um 12:41

    aaaaahhhhhhh anfertigen von Dichtungen….

    Man nehme Dichtungspapier (so haben wir es genannt) oder im Ernstfall Pappe (geht beim Mopped auch mal) sowie eine Auswahl an Stahlkugeln und Öl. Damit bekommt man jede Dichtung hin! Allerdings nicht unbedingt Kopfdichtungen….

    Steffen.

  36. Sandmann schrieb am 29. September 2009 um 13:04

    Ay Steffen,

    die Problematik: Der K70 hat einen großen Doppelvergaser nebst Luftfilterkasten aus Metall, der mit zwei Gummi-Metall-Flanschen seitlich an der Ansaugbrücke angebracht ist. Diese leiden im Laufe der Jahrzehnte unter dem Gewicht und werden porös. Also habe ich sie ausgetauscht.
    Gegen die Ansaugbrücke sind die Flansche mit Papierdichtungen abgedichtet. Gegen den Vergaser allerdings nicht. Nun ist aber das Gummi schon leicht verhärtet, also zischelt er hier Nebenluft. Und DA will ich ihn noch zusätzlich abdichten.

    Ich brauche allerdings keine Pappe und Öl :O)
    Glücklicherweise gibt es in Kiel bei Mike & Frank’s Dichtungsmaterial in zwei verschiedenen Stärken. Ein Bogen kostet 6 Euro, das kann ich grad noch bezahlen…

    Sandmann

  37. steffeng schrieb am 29. September 2009 um 13:51

    Sach ich doch, Dichtungspapier! Naja, das Öl ist zum anmalen gedacht. Kennst das ja, eine Seite mit Öl einstreichen und dann fein säuberlich ausschneiden.

    Wird Zeit, dass ich wieder was zum basteln habe! Aber irgendwie habe ich keine Zeit dazu!

    Steffen.

  38. Sandmann schrieb am 29. September 2009 um 17:13

    Ay Steffen,

    Zeit zum Basteln habe ich auch nicht. Aber ich nehme sie mir. Ab heute wieder mehr denn je!!!
    Lies einen weiter oben…

    Sandmann

  39. marcello schrieb am 29. September 2009 um 18:02

    Tja, wenn Elektroautos wirklich alltagstauglich werden, und davon gehe ich aus, dann werden die wunderbaren Benzinschlucker unserer Zeit nur noch ein wunderschönes Hobby sein. Wenigstens wären dann die noch vorhandenen richtigen Autos in den Händen stolzer und pflegender Besitzer.

    Und den Elektroautos wird man sicher noch ein paar Tönchen entlocken können. Keine peinlichen V8-Geräusche aus der Dose sondern eher laut surrende, offene, luftgekühlte E-Motoren, geradverzahnte kreischende Getriebe und nicht zuletzt quietschende Reifen auf dem Asphalt ;-)

  40. Sandmann schrieb am 29. September 2009 um 22:17

    Ay marcello,

    die noch vorhandenen richtigen Autos sind schon JETZT in den Händen stolzer und pflegender Besitzer ;-)

    Ein sehr gutes Statement mit der Soundkulisse der Elektromotoren. Wer jemals neben einem großen leistungsstarken E-Motor gestanden hat, wird bestätigen können, dass auch von ihm eine gewisse Faszination ausgehen kann! Natürlich kein V8-Geblubber. Aber jeder Antrieb hat seine Zeit, und vielleicht gewöhnen wir uns eines Tages an brutal offene Kupferdraht-Wicklungen, genau so wie wir uns irgendwann an die Form des E-Kadett gewöhnt haben. Der im Übrigen langsam zum ausgestorbenen Youngtimer mutiert. Ich werde ECHT alt…

    Sandmann

  41. royf schrieb am 3. Oktober 2009 um 09:09

    “Nun ist aber das Gummi schon leicht verhärtet, also zischelt er hier Nebenluft”

    nimm doch einfach Dirko….

  42. Sandmann schrieb am 3. Oktober 2009 um 21:27

    Dirko?

  43. royf schrieb am 4. Oktober 2009 um 11:22

    Dirko… rot oder grau… bei Aldi wirst das nicht kriegen ;) aber es ist supi das Zeug

  44. Sandmann schrieb am 4. Oktober 2009 um 11:23

    Dirko? Was ist das denn???

  45. espial schrieb am 4. Oktober 2009 um 11:30

    Neulich auf der IAA:

    Der Moderator praesentiert gerade den BMW VisionEfficientDynamics (ziemlich haessliches Ding, wenn ihr mich fragt…), erzaehlt ueber 3,76L Verbrauch 250kmh und 50km (LOL!) Reichweite. Und am Ende fragt er: wer haette denn gerne solch ein Fahrzeug?
    Die Sitzreihen waren ziemlich voll, ich schaetze also insgesamt so 200-300 Leute… es haben sich vielleicht 10 gemeldet, der Rest ist daraufhin in mehr oder weniger leises Kichern uebergegangen. Es ist vielleicht noch nicht alles verloren ;)

    Ich plane immer noch Verbrennungskraftmaschinen zu studieren :)

    Verbrennende Gruesse,

    Niko

  46. Sandmann schrieb am 4. Oktober 2009 um 23:14

    Ay espial,

    ich drifte zwischen Anerkennung und Eingestehung. Aber soweit erstmal meine neue KaSi Affinität. Wir lesen uns im neuen Blog.

    Der Sandmann

  47. royf schrieb am 10. Oktober 2009 um 08:50

    Na geh doch endlich in den Fachmarkt und frag nach Dirko… wie du erahnen solltest, im Zusammenhang mit Undichtheiten, ist das ein Dichtmittel…

  48. Sandmann schrieb am 13. Oktober 2009 um 23:21

    Ich trau mich nicht…

  49. royf schrieb am 15. Oktober 2009 um 21:05

    Memme…

    ey blöd, zu kurze Nachrichten frisst dein Blod gar nicht!!

  50. Sandmann schrieb am 22. Oktober 2009 um 10:19

    Ich warte mal, bis was nicht mehr ganz dicht ist und dann frag ich mal nach Dirko…



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