Zwischen Woodstock und Wurzelholz
Audi V8 im Südseecamp 2009
Ay liebe Blog-Gemeinde,
wer weiß schon so genau touristische Details aus der Lüneburger Heide? Niemand, wenn er nicht dort aufgewachsen ist. Und so verwundert es nicht, dass den meisten Mallorca-verwöhnten Leuten die Absurdität dieses Ortes, an dem wir uns befinden, gar nicht auffällt. Weißer Sandstrand, Palmen, tropische Badelandschaften und rund 42 alte Autos, die alle gleich aussehen. Na ja, mehr oder weniger. Trotz einem verheerenden Wetterbericht, katastrophalen Verkehrsmeldungen mit epischen Stauprognosen und teilweise nennenswerten Anfahrtwegen sind sie alle wieder da. Frank Z. hat gerufen, und die Gemeinde kommt nach Soltau in Niedersachsen. Für mich sind es die ersten Tage meines “Sommerurlaubs”, also lasse ich es mir nicht nehmen, diesmal für zwei Nächte zu bleiben und viel entspannter als sonst zu agieren. Zwei Nächte auf einer Wiese. Autos. Im Kofferraum eine Kiste Astra Rotlicht, 8 Schweinerückensteaks und eine Gitarre. Im Kopf eine Menge Geschichten. Um mich rum lustige Leute, die mindestens so verrückt sind wie ich. Lassen wir das Südseecamp locker angehen.
Nun, in erster Linie ist es ja ein Auditreffen. Alle meine Statements und auch die betreffenden Bilder zu diesem Thema finden Sie in den beiden Blogs von 2008 und 2007. Die Fahrzeuge haben sich seit dem nicht sonderlich verändert, also legen Sie die betreffenden Fotos gern daneben.
Freitag Mittag. Der Kugelschreiber wird fallen gelassen und das Laptop zugeklappt. Habe ich jetzt…? Habe ich wirklich…??? JA! Ab JETZT habe ich zwei Wochen Urlaub, und die beginnen mit eben jener exklusiven Männerveranstaltung, of course women welcome. Die letzten verderblichen Fleischwaren werden last minute frisch beim Disconter meines Vertrauens erworben, der Audi randvoll mit LPG gezapft - und auf geht es nach Legan. Ja genau, Legan, aufmerksame Leser kennen es noch von den Vatertagstreffen. Da treffen sich die ersten V8-Fahrer aus dem Norden bei Retter Tom, um gemeinsam in den Süden aufzubrechen. Auch die blaue S-Klasse einer hier bekannten Persönlichkeit, die sich im Nachhinein als absoluter Navigationslegastheniker outet, wird auf dem weiteren Weg noch eingesammelt. Nun mag man glauben, dass ein beherztes Gas geben einen direkt durch den Tunnel nach Soltau an der A7 befördern könnte und um exakt 17.00 Uhr die ersten Würste auf dem Grill liegen… Weit gefehlt, meine Damen und Herren. Der Weg führt uns über die B77 erst nach Itzehoe, wo wir noch den Alex ankuppelt, anschließend zum Flughafen Hamburg, wo wir den Olli aus dem Flieger zerren, damit Daisy (seine kleine Schwester) nicht ins Feuer guckend an einem einsamen Herzen sterben muss. Der Weg ist das Ziel.
Erwähnenswert an dieser Stelle wäre vielleicht noch der großartige klassische Stau vor und im Elbtunnel, die Lichtmaschine von Alex, die IM Tunnel das Warnlämpchen leuchten lässt und der After-Stau Nachholbedarf der Vorausfahrenden hinterm Tunnel, die uns Nachzügler auf dreispurige Höchstgeschwindigkeiten von 220-240 Km/h zwingen, bevor sie sich dann 20 Meter vor der richtigen Ausfahrt spontan für diese entscheiden und mit quietschendem Gummi unerwartet auf die Landstraße driften. Danke meine Herren, ich brauch jetzt wieder neue Bremsscheiben vorn.
Im Südseecamp angekommen (dieser Platz heißt wegen seiner extravaganten Strandatmosphäre so) reißt wie bestellt der Himmel auf und gibt eine strahlende Spätsommersonne frei. Irgendwo über Uelzen. Hier leider noch nicht, aber auch der Regen hält sich vornehm zurück. Noch. Für einen Freitag ist im “Fort Adventure” schon erstaunlich viel los, die Autos werden im Kreis am Rand geparkt, mittig züngeln schon die ersten Flammen aus der mittelalterlichen Feuerstelle. Frank hat den klassischen Dreibein mit Schwenkgrill vom campingplatzeigenen Schrott gerettet, und auch Feuerholz wollte man uns dieses mal nicht geben. Was ist passiert? Einst noch auf der Website als Highlight gelistet und von japanischen Touristenbussen umschwärmt, nun verbannt und geschmäht? Dabei haben wir uns doch immer benommen? Egal, der durchschnittliche V8 Fahrer ist erfinderisch. Aber dazu später mehr. Jeder Neuankömmling wird fröhlich begrüßt, die Schlafgelegenheiten aufgebaut oder poliert und das erste kühle Bierchen des Wochenendes angesetzt. Ich erwarb noch schnell einen Gartenpavillon (im Hintergrund zu sehen), der sich im Laufe des Treffens wegen des zeitweilig einsetzenden Regens als durchaus kommunikativer Platz erweist.
Was die V8 Community in meinen Augen auszeichnet ist ihre Artenvielfalt. Kein Fahrer ist wie der andere. Da haben wir in Ehren ergraute Erstbesitzer neben jungen Wilden, die noch nicht begriffen haben, dass dieses Auto sie arm machen wird. Da stehen ein paar Exemplare noch auf den liebevoll gepflegten BBS Originalfelgen (meiner zum Beispiel) oder gar den alten “Gullideckeln”, während daneben chrompolierte 19-Zoll-Brutal-Schlappen glänzen. Man sieht wattestäbchenpolierte Exponate unter Audi-Flaggen mit den stolzen Viertbesitzern im Audi-Shirt und S6 Jacke neben einem total verwarzten, optisch mausetoten V8 von Bastian… der ihn aber schon seit 10 Jahren fährt und ihn technisch gesund hält! Klischees passen hier nicht so recht, Gäste sind herzlich willkommen. So wird auch die schon erwähnte S-Klasse von 1992 mit Käp’n Blaubär Velours interessiert begutachtet und später mein Schwesterchen (jule) nebst meinem Lieblingsschwager und kränkelnder Rini freundlich begrüßt und in die Runde aufgenommen. Perfektes Familienidyll.
Als Markus (markus1975) nebst Familie in seinem Eigentlich-4.2-aber-doch-3.6er mit undichtem Tank und kreativ überbrücktem undichten Heizungskühler mitsamt Familie und Hund auf den Platz gurgelt, werden erste geschulte Ohren gespitzt. Das klingt doch nicht sehr gesund, das klappert zu laut von vorn aus dem Motor! Schrauberseelen werden wach.
Facharzt für innere Zahnriemenmedizin Sascha (sascha) bekommt aus dem Off ein Stethoskop ins Ohr gedrückt, mit dem sich die Geräuschquelle recht eindeutig eingrenzen lässt. Wasserpumpe oder Nockenwellenlager, vielleicht die Spannrolle. Während im Hintergrund leise diverse virtuelle geflügelte Dollarscheine Markus’ Kopf verlassen, beginnen helfende Hände kurzerhand mit der Teildemontage und legen den E-Lüfter bei Seite, um den Zahnriemendeckel abzuschrauben. Tatsächlich. Unter der Wasserpumpe sind kleine böse Reste von Korrosion und Frostschutz zu finden. Eine nachgespannte Druckfeder macht die Geräusche wesentlich leiser. Aber es gibt noch eine Menge zu tun für den guten Markus. Zum Beispiel den Anwalt zu wechseln und endlich mal sein Internet wiederzubeleben. Aber das ist eine andere Geschichte.
Hier und da bilden sich mehr oder weniger spaßvogelbestückte Grüppchen, die Leute pendeln zwischen den Lagern hin und her und dieses mal hat auch niemand das Gefühl, jemand würde sich womöglich zurückziehen und eigene Suppen kochen. Fachgespräche wechseln sich ab mit Vorschlägen zur neuen Platzordnung, hier wird geschraubt, da wird ein Bierchen getrunken und alle machen sich ernsthaft Sorgen um den gesundheitlichen Zustand von Steffi und Olli, nachdem sich ihre Zungen verhakt hatten und die beiden seit dem wie siamesische Zwillinge über den Platz torkeln.
Der Abend senkt sich über das Südseecamp. Die einen kennzeichnen ihr Fleisch mit einem Brandeisen, die anderen sind froh, dass die einen nur ihr Fleisch kennzeichnen. Überall brutzelt es lecker, hier und da hört man es ploppen, dieser oder jener V8 gleitet blubbernd vorbei. Trotz Grill- und Holzlieferungsboykott seitens der Platzbetreiber konnten die Versorgungswege nicht gänzlich überprüft und kontrolliert werden, ein versprengtes Camping-Guerillia-Grüppchen findet sich zur Freude aller Beteiligten mit einer großen Ladung Holz ein. Dem wärmenden Lagerfeuer unter einem sternenklaren Himmel steht somit nichts mehr im Wege. Beeindruckende Szenarien präsententieren sich dem ambitionierten Holzorganisierer links und rechts am Wegesrand. Fest installierte Wohnwagen auf jahresgemieteten Plätzen, achsensymmetrisch umsäumt mit akribisch geschnittenen Kirschlorbeerhecken. Wagenrad an der Wand, Zinnteller im Wohnzimmer. Die Ü-60 Generation scheint hier endgültig angekommen zu sein, auf einem Zeltplatz in Soltau. Der jährliche Gegenwert der festen Plätze entspricht vermutlich einem 4-Sterne Urlaub dreimal im Jahr an den schönsten Plätzen dieser Erde. Glück auf. Ich durchstreife Welten, die mir vor Augen halten, was ich niemals werden möchte.
Längst ist es dunkel draußen. Die Autos schlafen um die feiernde Menge herum schon tief und fest den Schlaf der neckarsulmer Gerechten, auch einige Schon-Nachmittags-Bier-Trinker sind bereits in Morpheus Armen. Es ist der Abend vor dem Morgen danach, und das wird zelebriert mit guten Gesprächen, ein bisschen Gitarrenmusik und den letzten verkohlten Fleischlappen vom Schwenkgrill.
Irgendwann an der Schwelle zum neuen Tag schlüpfe ich in mein persönliches Hotelzimmerchen, mache es mir auf dem elektrischen Beifahrer-Sportsitz mit Memory so bequem wie irgend möglich und lausche einschlafend dem fröhlichen Gemurmel und dem Knacken des Feuers… Das Leben kann so einfach und so schön sein…
Gute Nacht zusammen.
Die anfänglich aufgezählten Vorteile eines kleinen Pavillons direkt vor dem eigenen Auto verpuffen wie Feuerzeugbenzin über dem offenen Grill, wenn das kommunikative Zentrum schon morgens um 6.00 Uhr an eben jener Stelle eröffnet wird. Steffi und Olli sind beim irgendwann nach Mitternacht einsetzenden Sturzregen in ihrem Zelt brutal abgesoffen und suchen nun fröhlich, verpennt plaudernd Unterschlupf vor meinem Fenster. Aaaah. Durch die Frontscheibe gähnt mich unterdess ein grauer Himmel hinter dicken Regentropfen an. Ich gehe den Film von gestern Abend noch einmal durch, sehe Menschen mit Gläsern und Flaschen in der Hand im gelblich-flackernden Schein des Lagerfeuers. Und starte mein persönliches Auto-Check-System. Mein Heay-Up-Display bedeutet mir die Notwendigkeit eines heißen Kaffees, aber noch nicht jetzt. Ich will so früh noch nicht aufstehen und kuschel mich noch für zwei Stunden in eine embryonale Rückenlage, bei der einem entweder der linke Arm oder die rechte Pobacke einschläft, aber nicht man selbst. Egal, ich bin ja nicht zum Vergnügen hier.
8.00 Uhr. Liebe Kinder, lest doch bitte erst im nächsten Absatz weiter. Die ersten Menschen außer dem genannten Pärchen schlurfen untot über den Platz. Es hat aufgehört zu regnen. In diversen Zelten wird gemurmelt, hier und da erscheint ein blassen Gesicht hinter einer Windschutzscheibe. Erstaunlich viele haben in ihren Autos geschlafen, was wohl auch damit zusammenhängt, dass es in die einstige Hightech-Oberklasse definitiv nicht reinregnet! Nach und nach gruppieren sich alle die um die blubbernden Kaffeemaschinen, die beim ersten Lichtkontakt nicht zu Staub zerfallen sind. Einige verwegene Camper (es mögen die gleichen sein, die das Holz beschafft haben) machen sich mutig auf in Richtung Backstube. Nahrung organisieren. Erste vorsichtige Bestandsaufnahmen rund ums eigene Auto werden mit groben Hochrechnungen der persönlichen Vitalfunktionen kombiniert. Wo die Fehlerspeicher noch nicht vollkommen gelöscht sind gehen die ersten Warnlampen wieder an. Und überall verwunderte Gesichter derer, die sich erst jetzt wieder an das erinnern, was sie gestern Abend doch eigentlich vergessen wollten.
Mit der Helligkeit und dem Kaffee kehren auch die Lebensgeister und der kreative Schaffensdrang zurück. Wie finden Sie unsere Kreationen in Sachen neue, saubere 16-V Dachantenne? Oder den Evolution-Biertresen-Kaffeeabsteller? So etwas war sehr begehrt und sehr teuer… in den späten 80er Jahren.
Ein wahrhaft schräger Haufen. Und all diese Individuen treffen sich hier, weil sie das gleiche Auto fahren. Die Geschichten hinter den Gesichtern gehen weit auseinander. Die Vorlieben bei der Nahrungsaufnahme gehen da sogar noch ein bisschen weiter auseinander. Während die einen sich klassisch auf ein knuspriges Brötchen mit Butter und Bierwurst spezialisieren, probieren die anderen kreative Kombinationen aus Erdnussbutter (die ein bisschen die Farbe von Franks Hund hat) und Himbeermarmelade. Ganz mutige wagen sich in diesen frühen Morgenstunden an ein leckeres Surimi-Stäbchen (vorwiegend Fischmuskeleiweiß) mit Curry-Dip. Männer halt. Und Kaffee, viel Kaffee. Im Laufe des fortschreitenden Sonntags gehen die gemeinsamen Wege alle wieder auseinander, in alle erdenklichen Himmelsrichtungen und Bundesländer. Einige sind länger geblieben als geplant, einige mussten früher fahren als gewollt. Die wenigsten wollen hier wirklich wieder weg. Der Alltag, für drei Tage optimal ausgeblendet, hat uns wieder.
Doch selbst ein Rückweg funktioniert nicht ganz ohne Geschichten. Der Autohof direkt an der A7 zeigte sich ein wenig überfordert ob des Tankwunsches von gleich drei Audi V8 mit Flüssiggasanlage. Tom bekam noch 20 Liter herausgepresst, Alex ganze 3 und ich ließ es dann lieber gleich ganz bleiben. Es gibt ja in Richtung Norden weitere Tankmöglichkeiten… Rückblickend war dieses Wochenende wieder eine grandiose Veranstaltung, bei der es an nichts fehlte. Na, außer an einem bequemen Bett vielleicht, man wird ja nicht jünger. Ein schöner Mix aus Benzingesprächen, Technikworkshop, Achtzylinderspirit und einfach netten Menschen mit guten Gesprächen. Und Flammable Gas hat mir ein cooles “Wow Jens…” Shirt geschenkt. Aber das lassen wir mal bei einem kompliziert zu erläuternden Insider… Vornehmlich die daheim gebliebene Damenwelt wird zurecht nicht nachvollziehen können, warum Männer so etwas machen. Drei Tage auf einer nassen Wiese zwischen alten Autos leben, Bier trinken, Fleisch essen und das auch noch richtig toll finden. Aber es muss ja in einer Beziehung nicht alles kompatibel sein, und es soll ja auch ein paar Frauen in dieser Republik geben, die dem Audi V8 Virus verfallen sind…
Als nächstes muss ich wohl wieder mal in den Süden der Republik, bevor im nächsten Mai das Vatertagstreffen 2010 startet… Und was im kommenden Herbst hier in Soltau stattfinden wird, wenn der ehemals angenehme Support des Campingplatzes in ein reines Geldabgreifen münden sollte…Wir werden sehen. Was ist mit Ihnen? Wie stehen Sie zu Campingplätzen, Festival-Feeling und Autotreffen? Sind Sie mehr der Schrankwand-im-Wohnwagen-Typ? Schlafen Sie gern auf dem Boden in einem zu kleinen Zelt? Oder am liebsten im Auto? Erzählen Sie es mir. Ich verabschiede mich jetzt für ein paar Tage nach Sardinien, das ist eine Insel. Mit einem klitzekleinen Mietwagen vor Ort. Mal sehen, ob ich dort ein W-Lan auftreiben kann…
Sandmann
P.S.: Eine komplette Bildergalerie finden Sie HIER

“Man kann es mögen – muss aber nicht”
ich bin gespannt auf Aufklärung? Was ??? kann man mögen: Saisonkennzeichen? Hut auf Ablage? Lagometallic? feingliedrige quattro-Schriftzüge?
… oder einfach bremsende Audis?
Ay liebster Jens von ALLEN! :-))) Immer mitlesend, selten schreibend sag ich jetzt auch mal wieder Hallo! Feine Bilders hast Du da wieder erwischt! Schöne Fete! Manchmal – wirklich nur manchmal – hab ich das Gefühl, ich müßte meinen Fuhrpark um eine weitere Ruine erweitern :-)
Besonders freut mich irgendwie, heraus zu lesen, dass es Dir mittlerweile wohl wieder einigermaßen gut geht?
Paß auf Dich auf
Liebe Grüße
jens
PS: Fast vergessen – ich schlafe gern im Hotel “Avant” – aber das weißt Du ja. Ansonsten reicht mir meine Penntüte und ein möglichst grasbewachsenes Fleckchen Planet.
Bester auch Jens,
ich suche seit Stunden den Satz, den du zitierst, kann ihn aber nicht finden… Rätsel über Rätsel, die ich dann wohl erst auf Sardinien aufklären kann…
Es wäre überhaupt nicht nötig, deinen Fuhrpark zu erweitern. Du bist auch mit deinem Avand sehr herzlich auf allen treffen im Norden willkommen. Musst dich nur aufraffen ;-)
Und zu deinen Befürchtungen bezüglich meines Befindens (die mich sehr gerührt haben) kann ich sagen: Seit einem Jahr geht es mir ganz großartig!!! Und wenn manchmal ein paar Regendepressionen kommen, sei doch eher beruhigt. Denn: Happy people got no stories…
Sandmann
Moin Jens!
Schönen Urlaub, auch wenn Du schon weg sein solltest. Bin heute morgen 5:30 überpünktlich in heimischen Gefilden gelandet…
Männer, Technik, Bier und tote Tiere – diese Kombination werden wohl die wenigesten Frauen je verstehen. Aber wir verstehen die Frauen ja auch nicht….
Der Markus soll sich mal wieder melden! Wenn Du ihn mal anföhnen solltest, sag mal nen Gruß.
Steffen.
Ay Steffeng,
danke, der schöne Urlaub ist angekommen :-)
Ich dreh hier mal gerade wieder am Zeitstempel, heute ist eigentlich schon der 12. September, aber der Chronologie zuliebe…
Ja, Markus gibt es wie geschrieben noch. Und irgendwann hat er bestimmt auch wieder einen Computer, mit dem er ins Internet kann.
Tja, dann kann ich an dieser Stelle nur Grüße von einer wunderschönen Insel senden und bis bald sagen!
Sandmann
Mein lieber Sandmann!
Du alte Zicke! Wir haben uns extra soooo gut benommen! Wenn ich gewußt hätte, dass wir hier eh diskriminiert werden, hätten wir uns ja nicht zusammenreißen müssen ;-)
Nächstes Mal im großen Zelt, mit der großen Luftmatratze…
Den Wow-Jens-Film brenn ich dir nochmal und schick ihn dir rüber! Vielleicht kannst du damit deine geneigten Leser aufklären *g*
Er ist absolut sehenswert!!
Bis hoffentlich bald!
seine kleine Schwester
Ay Seinekleineschwester,
ach… ihr habt euch zusammengerissen? Oh je. Na dann bin ich auf nächstes mal gespannt ;-)
Großes Zelt und große Luftmatratze finde ich klasse. Das bedeutet dann VIEL Wassereinbruch und vielleicht haben wir dann ja den ersten offiziellen V8-Swimmingpool. Klasse.
Lasst euch nicht unterkriegen, ihr zwei Königskinder.
Viele Grüße von Sardinien, nahezu audifrei…
Sandmann
Ey Alla.. is doch Auddodrefffen… wo sind geile eingeölden Tschiggs? Wo fedde Basssmaschiienen? alla… is doch voll fett langweilig diese Drefen in Soldau…
ähm… ja nun… dann mal bis nächsten Mai ;)
Bei schönem Wetter Penntüte auf grüner natürlicher Schlafunterlage…
Bei hässlichem Wetter Penntüte unter Dach, wenn auch nur unter dünnem Nylondach…
Ay Roy,
du schläfst auf dem harten Gras? Oha, das könnte ich nicht. Immer lieber weich und flauschig, mein Rücken mag keine harten Unterlagen. Schräg, oder?
Das mit den Bässen lasse ich unkommentiert, ich weiß, dass wir einer Meinung sind ;-)
Und ich denke, dass wir uns vor dem nächsten Mai sehen werden…
Sardinienmann
Ja mei – Jens, ich bezog mich da auf Bildunterschrift Nr.4 auf Deiner verlinkten Bilderseite, relativiere aber inzwischen das Lago und tendiere eher zu petrol-metallic?
Grüßle
Jens
Der sich sehr freut über Deine bestätigenden Worte :-)
Ay DER Jens,
nun habe ich aber auch mal nachgesehen, was du meinen könntest. Ich spreche vom QUATTRO Schriftzug auf dem Kofferraumdeckel :O)
Ich bin froh dass ich es habe, muss es aber niemandem als Schriftzug erzählen…
DAS war gemeint.
Sodenn. Liebste Grüße von Sardinien, kurz vor dem 4-Gang-Abendessen, allerdings nur Punto fahrend ;-) Aber das ist auch einen Blog wert…
Sandmann
Hi Jens,
im Notfall sammeln wir für nen Internetrechner fürn Markus ;-)
FIAT im Ausland? Eigene Story? Glaube ich gern! Hatte in Italienien nen Croma aus eben dieser Turiner Autoschmiede. Nachdem ich mit einer Luftspende dem Fahrzeug zu einer etwas stabileren Straßenlage verholfen hatte, ging es einigermaßen. Klima recht wirkungslos (kannte ich noch von meinem Fiat Marea), Motor müde und auf den hinteren Bänken permanente Übelkeit.
Naja, gehört halt zu Italien wir Latte, Mocca und Ferrari!
Weiterhin guten Urlaub! Bring Ansichtskarten mit! Meine Frau sammelt die!
Steffen.
Ay und bon giorno Steffen,
nun, unser Fiat ist ein fast neuer Punto Diesel mit erst 36.000 Kilometern. Kliamanlage, Servo und so weiter, schon erstaunlich komfortabel und flink für einen Kleinwagen. Allerdings knarzt er in den hinteren Türen bei jeder Bodenwelle (und davon gibt es hier eine Menge!) so, als würde es ihm das komplette Heck abreißen. Und von Übelkeit kann ich auch berichten, und das noch nicht mal auf dem Rücksitz. Aber das ist eine andere Geschichte.
Der Tag kann eigentlich nur dein Freund sein, wenn du ein kaltes Glas Alghero Rosé von Stella & Mosca in der Hand und den großen Preis von Italien vor den Augen hast…
Sardinien ist bekannt für seine nur hier angebauten Weinsorten… *seufz* Ich entwickel komplett neue kulinarische Adern auf dieser Insel.
Ich werde Karten mitbringen. Die schrägsten, die ich finden kann!
Sandmann
Hey Sandmann!
Nun ist es ja auch schonwieder eine Woche her das Treffen. Und es hat wie immer Spaß gemacht.
Schön auch das Flammable Gas dieses mal nicht allzu auffällig geworden sind. Alkohol wurde zwar getrunken, zeigte jedoch keine große Wirkung. Die Fleischgrundlage war mehr als genug ;-)
Nach dem Treffen ist vor dem Treffen. Vielleicht ja auch bald eines in Dänemark?? Also, ich hätte da wirklich lust drauf. Für einen Tag über die Grenze und Hot-Dogs essen, eine Nacht da bleiben und morgens zurück. Da findet sich sicher ein schöner Ort, vielleicht sogar Strandnähe?? *pläneschmied* Geiiiilllll (O-Ton Werner)
Gruß
Sascha
Ay Flammable Gas Man,
Dänemark sollten wir auf jeden Fall ins Auge fassen!!!! Da habe ich ECHT Lust drauf.
Oder ihr kommt einfach im Herbst mal mit in den Süden der Republik, die Jungs und Mädels dort sind auch extrem vorzeigbar. Und können gut feiern…
Ich kämpfe gerade mit schwindender Akkuleistung, brauner werdender Haut und einem gleich beginnenden Großen preis von Italien. Und das inmitten einer Gruppe Italiener und vor einem italienischen Fernseher auf einer italienischen Insel. Ich bin gespannt.
Morgen ist die Tour mit dem Punto in den Norden dran. AutoBild.de wird berichten…
Sandmann
Sandmann… nach deinen Worten “Und ich denke, dass wir uns vor dem nächsten Mai sehen werden…” kann man davon ausgehen, dass du vorher runter kommst? dann vergiss nicht bei Sascha anzuklopfen!
Ay Roy,
seit den beiden letzten Besuchen in der Schweiz und im Schwarzwald denke ich, dass ich ohne eine Reise in den Süden nicht sauber über den Winter komme. Und Anlaufpunkte habe ich ja mehr, als ich für einen Kurztrip benötigen würde :-)
Und bei Sascha werde ich anklopfen. Mach ich doch gern…
Sardinienmann
Guude Sonnenmann!
Bitte nur “normale! Ansichtskarten…
“Unser” Fiat war mit knapp 50000km auch noch recht neu…
Ich habe auch noch leckeren Italienischen Wein hier… Habe da Connections ;-)
Also solltest Du hier mal vorbei kommen – Plane eine Übernachtung ein!
Wie lang wirst Du noch auf der Insel weilen?
Steffen.
Ay Steffen,
wir sind bis zum 19.09. hier. Samstag, glaube ich. Gegen eine Weinprobe habe ich nichts einzuwenden, wobei es auch sehr schlechte italienische Weine gibt. Interessanterweise habe ich auf dieser Insel noch keinen einzigen vorgesetzt bekommen, die Einheimischen scheinen was davon zu verstehen.
Ein Tip für Freunde des deftigen Kräuterlikörs: MIRTO di Sardenga. Myrthenlikör. Wie Jägermeister, nur ehrlicher. Ein Genuss, exclusiv von Sardinien…
Sandmann
Ay Ihr Durchgeknallten
Nur mal so vorne weg. Ich “kann” wieder ;). Viagra in Form eines Anbieterwechsels samt neuen PC. Jener ist jetzt auch versichert gegen Überspannung, Kaffe etc. .
Aber kommen wir mal zum Treffen.
Schön war´s, wenn auch nur kurz. Die “Not-OP” an meiner “Lady in Black” war aufschlußreich (Danke an alle Beteiligten). Jetzt muß ich mir nur noch den Spanner besorgen und einbauen. Mensch! Eigentlich wollte ich doch nicht mehr basteln. Aber was soll´s. Einmal Schrauber immer Schrauber. Mir macht es jedenfalls Spaß, die Knarre etc. wieder in die Hand nehmen zu dürfen. Ob es nun der viel von mir verfluchte OT-Geber, der Tank oder, oder, oder…muß nach Tom und Alex telephonieren. ;)
Eines habe ich aber festgestellt. Bei dem nächsten Treffen, werde ich ALLEINE mit meiner Lady auftauchen. Keine Frau, kein Kind und kein Hund. War mir irgendwie alles zu stressig. So richtig kam ich ja nicht aus dem Po, um mich bei dem Treffen mal richtig unterhalten zu können. Um es mal deutlich zu sagen: Es war einfach SCH…. . Das nächste Treffen verläuft anders. Da wird nackt ums Feuer getanzt. ;)
In diesem Sinne. Ich habe noch viel zu lesen.
@- Frank. Vielen Dank für die Organisation und dem Teamübergreifenden Rumgefummel in meinen geheiligten Hallen. Freue mich auf ein nächstes mal, mit ein bißchen mehr Zeit in der Tasche und besserer Gesundheit meinerseits.
V8 mäßige Grüße an Euch alle
Markus
Ay Markus,
sehr schön, dass du wieder da bist!!!
Ums Schrauben wirst du beim V8 nicht umhin kommen, es sei denn, bei dir bricht so viel Wohlstand aus, dass du jeden Werkstattbesuch bezahlen kannst. Viele Probleme lassen sich mit Bordmitteln bzw. einem guten Werkzeugkasten bewerkstelligen (nicht alle!), das Hauptproblem ist die Zeit, die es dauert. Und die lässt sich die Werkstatt bezahlen!
Ob ich dich nackt ums Feuer tanzen sehen will weiß ich noch nicht so recht, aber ein Auditreffen ist schon eher was für den alleinstehenden Mann, zumindest den für drei Tage alleinstehenden Mann ;-)
Ich werd nochmal bescheid sagen wegen unserer Werkstatteinweihung in Kiel (ich hab lange nichts von Örg gelesen).
Bis dahin genieße ich die kulinarischen Ergüsse und die Sonne von Sardinien!
Sandmann
Werkstatteinweihung???????????????????????????
*grins*
Hier kann man auch NIX für sich behalten…
Ja, wir planen das schon länger, wie? ;-)
Irgendwie wollte Örg eine Hebebühne kaufen, ich habe vor meinem Urlaub nichts mehr von ihm gehört… Öööörg???
So eine Hebebühne ist ja das A und O einer Werkstatt, wenn die erstmal steht kann man auch einweihen…
Sandmann
Ay Jens
Würde mich über eine Nachricht Deinerseits wegen der Einweihung echt freuen. Könnte mir vorstellen, daß dies hier im Forum die Runde macht und Du dann “einige” V8 in Eurer engen “Gasse” zum stehen kommen. Miete schon mal nen Parkplatz an. ;)
V8 mäßige Grüße an Deine Familie und natürlich dem Örg. Der alte Ponyretter.
Ay Markus,
nun… eigentlich ist es Örgs Geburtstagsfeier und geht über drei Tage. Ich sprech mal mit ihm, was er generell von Gästen aus der virtuellen Welt hält :O)
Vielleicht machen wir eher mal ein Blog-Treffen im November mit Glühwein und Keksen…
Sandmann