Abgelegt in Sandmanns Audi V8

BMW 750 Li – Größe ist ein dehnbarer Begriff

Sonntag, 12. Juli 2009 um 20:02 Uhr
von Sandmann

Ay liebe Blog-Gemeinde,

An der Nase eines Mannes…zwei Wochen BMW 750 Li sind noch in der erkundenden Startphase. Eigentlich geht es im Schwerpunkt um das ConnectedDrive System, aber da man in Bayern den geneigten Testern offensichtlich immer vollausgestattete Limousinen vor die Tür stellt, muss ich mich primär an das eigentliche Auto gewöhnen. Und das beginnt zwangsläufig … bei den Außenmaßen! 5,18 Meter Länge und eine Breite, die nur in den vernebelten Annalen der tief im Fahrzeuginneren verborgenen Papiere festgehalten wird… das will erst einmal souverän beherrscht werden. Der IKEA Parkplatz auf diesem Bild ist noch das kleinste Übel. Hier, zwischen Schnäppchenjägern, Billig-Frühstückern und jungen Paaren, die den künftigen Ort des Scheiterns ihrer Beziehung mit frischem Null-Individualismus bereichern wollen steht der hinten bündig an die Heckenrosen geparkte Achtzylinder lediglich vorn ein bisschen über. Nein. Mein Task ist viel kompromissloser. Die Kinder wollen ins Kino, Ice Age III gucken. Das Kino hat ein Parkhaus. Ich hab ein dickes (ein richtig dickes) Auto und es regnet. Also fahren wir doch, faul wie wir sind, ins Parkhaus. Hätte ich geahnt, wie viel Schweiß dieser Satz nach sich zieht – ich hätte das Auto draußen gelassen.

Durch diese hohle Gasse muss er kommenParkhäuser und Tiefgaragen haben ihre ganz eigene, irgendwie gruselige graue Atmosphäre. Das wissen wir nicht erst seit dem Showdown von “Highlander” in den späteren 80ern. Auch, wenn Sie keine Angst haben müssen, dass Sie auf dem Rückweg aus dem Kino von jemand mittelalterlich gekleidetem aus reinem Überlebensdrang mit einem Säbel spektakulär enthauptet werden. Aber die Präsenz von Wachen in Wärterhäuschen und gut beleuchteten Frauenparkplätzen mit breiten Fluchtwegen und Notrufsäulen verströmen ein diffuses Unbehagen. Nebenbei erkläre ich noch dem Freund meiner 14jährigen Tochter auf sein Nachfragen, dass ein Frauenparkplatz sich nicht durch wesentlich breitere Parkbuchten auszeichnet. Er hatte das bis heute geglaubt. Ebenfalls seit heute gibt es in meinem Leben nunmehr auch einen weiteren unbehaglichen Faktor im Zusammenhang mit der kalten Beton-Atmosphäre der innerstädtischen Parkhäuser: Keine freien Plätze im Erdgeschoss! Das Wechseln müssen der Parkebene durch vermeintlich schmale, geschwungene Beton-Korridore mit einem BMW 750! Langversion.

Fernsehprogramm in EigenregieVersuchen Sie einmal, mit einem Fährschiff durch den lokalen Wiesenbach zu manövrieren! Genau. Das würden Sie gar nicht erst machen. Hätte ich auf Chef Eickmann gehört, der seinen SEL (den einzig legitimen Nachfolger der “Bismarck”) auch nicht in seine Tiefgarage hineinbekommen hat… ich wäre vorsichtiger gewesen. Nun stehe ich hier. Im Auto drei aufgekratzte Entertainment-affine Kinder mit begeistertem Spieltrieb und Lust auf Animationsfilme. Hinter mir drei weitere ungeduldige Nach-Oben-Woller mit erheblich wendigeren und kleineren Fahrzeugen. Ich bekomme Angst. Echt. Dieses Auto wird hier im Leben nicht durchpassen, auch wenn ich schon zig mal mit meinem V8 gazellengleich in diesen Hallen herumgesprungen bin, der BMW ist einfach wesentlich größer! Ein Zurück gibt es allerdings inzwischen auch nicht mehr. Die Abstandssensoren piepen, das Display zeigt mir die Draufsicht des Autos, und alle Ecken leuchten tief rot. Das bedeutet, dass wir hier nur noch Millimeter vom Touchdown entfernt sind. Frontkameras an, Mr. Bond. Ah! Hier im Bild leider nur auf der Parkebene nachgestellt, aber der direkte Blick auf die Wände hat geholfen! Nur – hätte ich beim Hochschleichen auch noch Fotos im Innenraum gemacht – der Mob hätte mich vermutlich gelyncht. Oder vielleicht doch enthauptet. Es kann nur einen geben.

Schrei in der DunkelheitVon den Kameras und den Piepern irgendwie im Schleichtempo sicher geleitet erreichen wir das erste Parkdeck! Entschuldigen Sie die leicht verwackelten Fotos, meine Tochter ist mit der Kamera vorgelaufen und muss ein wenig lachen, weil wir in dem Auto wirken wie ein Walfisch im Abflussrohr… Ich höre den vibrationsfreien Motor nicht, ich kann das Gas noch nicht souverän dosieren – aber wir haben es geschafft! Ich danke dem Schutzpatron der Parkhäuser, dass schon auf dieser Ebene ein doppelter Parkplatz frei ist. Ein Frauenparkplatz? Nein, den würde ich niemals belegen. Eine einfache doppelte Parkmöglichkeit, die ich mit dem BMW souverän rückwärts okkupiere. Rückwärts geht gut, die Rückfahrkamera malt ein klares Bild hinter dem Wagen, zeichnet je nach Lenkeinschlag den vorausberechneten Koridor in dieses Bild und warnt weiterhin mit Piepsern und grün-gelb-roten Feldern um die Ecken des Schlachtschiffes vor jegweiligem Kontakt an allen Punkten, die nicht hinter mir liegen. Egal, ich dreh mich trotzdem ignorant um und blicke zurück, ich kann mich noch nicht an den Instrumentenflug gewöhnen. Himmel, ist der Wagen da hinten groß! Wenn Eickmanns SEL die “Bismarck” ist, ist das hier der Flugzeugträger “Nimitz”. Key-less leaving, der Wagen guckt uns hinterher. Ein Lüfter vorn fächelt noch warme Abluft in die Welt, irgend etwas im Fahrwerk zischelt und regelt, ein Relais klickt. Er scheint zu leben.

Ich will hier doch nur raus…Sodenn, die Damen und Herren. Kino ist vorbei, Zwerchfell und Bauchmuskeln benötigen eine Pause vom Lachen – und das vergeht mir auch gleich wieder. Komme ich mit den technischen Schmankerls wie Parksperre, Startknopf und Schaltwippe inzwischen sehr gut klar, der Wagen wird dadurch nicht kleiner. Es hätte kein Auto neben uns stehen dürfen, aber einer hat sich doch reingedrängt. Also Bauch einziehen und ins Cockpit quetschen. Etwas souveräner zirkel ich die Abfahr wieder herunter, ständig die schmachvolle Mail nach München vor Augen, dass ich am Beton entlanggekratzt habe. Aber nein, irgendwie hat es gepasst. Letzte Hürde: Die Bezahlschranke bei der Ausfahrt. Hier muss ich das teuer berappte Parkticket einschieben. Aber ich komme nicht ran! Die nun folgenden Überlegungen sind nicht einfach: Wenn ich aussteige, muss ich einen bedeutenden, engen Weg von der Fahrertür am Auto entlang bis zum Ticketautomaten zurück legen. Dafür habe ich nicht genug Proviant dabei. Lehne ich mich allerdings zu weit aus dem Fenster, um den Schlitz zu erreichen, bekomme ich nicht mit, was hinter meinem Rücken die diffizile Unterhaltungselektronik des BMW für rettende Sicherheitsmaßnahmen einleitet. Schwierig. Ich entscheide mich für das Herauslehnen, bekomme irgendwie das Ticket in den Schlitz geschoben und schlüpfe mit dem Schiff behende unter der geöffneten Schranke hindurch. Mit einem gefühlten “PLOPP” hat uns das Tageslicht außerhalb des Parkhauses wieder.

Fazit für heute: Das Auto ist nicht nur innen riesig groß, nein, auch außen! Bei aller Messelektronik und allen Kameras – enge Gassen und ähnliche Situationen sollten tunlichst gemieden werden. Morgen werde ich mich mit dem 3500 Euro teuren Entertainment-Pack beschäftigen. Aber auf der Autobahn. Da ist mehr Platz!

Sandmann

26 Kommentare zu “BMW 750 Li – Größe ist ein dehnbarer Begriff”


  1. stefanh schrieb am 12. Juli 2009 um 22:30

    Ay Sandmann!

    Das Problem kenne ich, und Besitzer solch überdimensionierter Limousinen sind echt nicht zu beneiden. Mein Vater fuhr zuletzt einen MB 500 SEL, und damit hatte ich trotz ausreichend Erfahrung mit grösseren Autos meine liebe Mühe.
    Bietet der gestreckte Siebner wenigstens anständige Platzverhältnisse im Innenraum? Oftmals trügt nämlich der äusserliche Schein gewaltig. So bot die erwähnte S-Klasse kaum mehr Platz – wenn überhaupt – als beispielsweise der BMW 735i der ersten Generation, den ich ja bestens kenne…
    Beste Grüsse,
    Stefan H.

  2. Sandmann schrieb am 13. Juli 2009 um 07:37

    Ay bester Stefan,

    auc wenn ich gerade gelesen habe, dass des Eickmanns SEL tatsächlich grüßere Außenmaße hat: Das Platzangebot im Fond ist kaum zu glauben! Ich habe gestern Abend noch mit meiner kleinen Tochter hinten gesessen und DVD geguckt, schön mit eigenem Bedienteil für Klima und DVD.
    Ich finde täglich neue liebenswerte Gimmicks! Fußbänkchen hinten in Wagenfarbe! Drahtlose Kopfhörer für die Fondpassagiere! Das Soundsystem ist sogar ein SURROUNDsystem. Und von dem “analogen” Mittelwelle Drehknopf im Display ganz zu schweigen.

    Und diese überall vorhandene Beleuchtung! Sogar das “BMW” in den Aluzierleisten in den Türeinstiegen ist rot illuminiert!

    *schwärm*

    Sandmann

  3. stefanh schrieb am 13. Juli 2009 um 11:07

    Naja,

    ich stelle mir grad vor wie Du in 25 Jahren auf Fehlersuche gehst, weil der linke hintere Kanal des Surroundsystems nicht mehr funktioniert, oder weil die Rückfahrkamera nicht mehr die voraussichtliche Parkposition anzeigt…
    Schöne nette Gimmicks WENN sie funktionieren; als künftiger Youngtimer ist so ein Siebner ne ziemliche Horrorvorstellung!
    Gruss, Stefan H.

  4. Sandmann schrieb am 13. Juli 2009 um 11:15

    Ay Stefan,

    ich LIEBE die Herausforderung. Ich suche nun nur noch einen wohlhabenden Sponsor, der mir dieses Auto für einen Langzeit-Test zur Verfügung stellt. Ich würde mich sorag bereit erklären, mich zu verpflichten, das Auto 20 Jahre lang regelmäßig zu fahren :O)

    Mein nächstes Projekt: Jaguar XJ12. Ich über schon mal…

    Sandmann

  5. sascha schrieb am 13. Juli 2009 um 11:26

    Hey Sandmann!

    Wie war das noch? Eng ist doch gut, oder nich!? ;-)

    Also, meine erste Erfahrungen mit engen Parkhäusern hatte ich in Flensburg mit dem MB 320 CDI T-Modell von meinem Stiefvater. Damals hatte ich den V8 noch nicht und kaum Erfahrung im Handling mit großen Autos.
    Es war kein Parkplatz frei. “Daaaa!!!” schrie meine Freundin, “daaaaaaaa, ist ein Parkhaus, fahr da rein!!!”
    Ok, ich fuhr da rein… und dachte…. ich komme da NIE WIEDER raus. Alleine die Einfahrt. Eng um die kurve und direkt dahinter die Schranke.
    3 mal musste ich zurücksetzen um die lange Nase des Mercedes um die Kurve und nicht an die Schranke zu fahren.

    Drinne sah es am Ende nicht besser aus. Parklücken schienen alle nur für Fiestas gemacht zu sein. Mit dem wäre ich da übrigens mit leichtigkeit um die Ecke gerast ;-)

    Naja. Heute siehts schon anders aus. Den V8 bewege ich zielsicher in jede Parklücke. Und das ganz ohne EInparksystem ;-). aber das weisst du ja selbst :-)

    Kurze Story übers Parken:
    Ich hatte einen wichtigen Termin beim Amt. Ergatterte mit dem V8 einen der wenigen Parkplätze vor dem Gebäude, neben mir noch einer Frei.
    Es kommt ein Citroen Berlingo mit einem älteren Ehepaar angefahren, gerade als ich ausstieg. Sie peilte den Parkplatz neben dem V8 an. Der wohlbemerkt akurat in der Lücke stand. Sie schaffte es auch in einem Zug. Ich hab mir das ganze angeschaut, weils doch recht eng war und wenn sie meinen V8 berührt wäre ich gleich vor Ort.
    Nun stand sie allerdings Spiegel an Spiegel zu meinem 8er. Auf ihrer Beifahrerseite war eine menge Platz. Nur bei ihr nicht. Sie macht das Fenster runter, schaut mich an und sagt: “Wie soll ich denn jetzt aussteigen? Warum parken sie so dicht an mir dran????”

    Ich konnte in dem Moment nur verdutzt und ein wenig verwirrt gucken. Drehte mich schließlich um und ging ins Gebäude. Als ich wiederkam, nach ca. 20 min. saß sie noch im Auto, ihr Mann allerdings war weg…….. Ich fuhr aus der Lücke und sie stieg aus…….

    Manchmal raffe ich das alles nich. Ich verstehe einige Leute nicht, echt nich… weiter nach links hätte ich auch nich gekonnt, da war schon das Gebüsch…… oh man….. echt….. versteh das einer….

  6. Sandmann schrieb am 13. Juli 2009 um 11:29

    Ay Unverständnis-Mann,

    das ist in der Tat eine freakige Geschichte… :-)
    Ich stand beim Supermarkt auch schon mal mit der Nase in einer Parklücke, als von der anderen Seite ein Corsa elegant da rein schwang, stehen blieb und eine junge Dame mit Sonnenbrille ausstieg.
    Dass ich hier gerade parken wollte, sagte ich ihr.
    Dass ihr das egal sei, entgegnete sie, sie habe das wohl gesehen, aber sie sei schließlich schneller drin gewesen.
    Ich würde jetzt einkaufen gehen, ob sie für diese Dreistigkeit gern festkochende Kartoffeln im Auspuff hätte, frug ich sie.
    So viele Konjunktive.
    Sie beschloss, woanders zu parken. und weil ich kein pöbelnder Mensch bin parkte ich AUCH woanders :-)

    Mit meinem V8 war ich auch schon mehrfach in jenem Parkhaus, klein ist der ja auch nicht gerade! Aber das hat eigentlich immer gepasst, außer an der Schranke, wie kann man da so derbe rechte Winkel bauen? All die ganzen Schleifspuren an den betonpollern, Wänden und am Kassenautomaten selbst erzählen eine Menge interessante Geschichten.
    Aber das sind andere Geschichten.

    Wir haben Hunger. Wir fahren jetzt mal mit dem BMW zu McDrive…

    Sandmann

  7. espial schrieb am 13. Juli 2009 um 11:30

    *weglach*

    Mit diesem Beitrag hast du dich (mal wieder) selbst übertroffen. Ich hab echt herzlich gelacht… “junge Paaren, die den künftigen Ort des Scheiterns ihrer Beziehung mit frischem Null-Individualismus bereichern wollen”
    LOL ! :D

    Sehr schön geschrieben :)

    Hmm… aber wenn der Eickmann-Benz der Nachfolger der “Bismarck” ist, der 7er die “Nimitz” dann was ist mit dem Kollegen hier?
    http://www.ultimatecarpage.com/images/large/2562/Cadillac-Escalade_4.jpg

    :)

    Ich bin mal in sonem Ding mitgefahren… kann man gar nicht beschreiben, wie groß das Auto ist… eigtl ist das schon ein Bus ^^
    Extra-Führerscheinklasse für Autos ab 5m Länge…? Hmm… ;)

    Gruß, Niko

  8. Sandmann schrieb am 13. Juli 2009 um 16:42

    Ay espial,

    manchmal denke ich, ich sollte IKEA Protokollist werden :-) Die Kombi-braucht-man-nicht Geschichte mit dem Kommodenwettbasteln ist ziemlich oft verlinkt worden ;-)

    Der Cadillac Escalation (oder so) fällt doch eigentlich schon in die Kategorie LKW, oder? Oder Güterzug. Der ist ja wiederum SO derbe groß, dass er Stil hat. Würde ich gern mal fahren, vielleicht bringt Cadillac ja mal ein neues Navigationssystem raus und ich soll das dann ausprobieren?

    Ich hab’s heute übrigens nicht hinbekommen, meinem Auto eine Mail mit den Koordinaten von Mc Donald’s zu schicken. Also – das schicken habe ich sehr wohl hinbekommen, aber das Auto hat es nicht bekommen. Ich muss wohl doch mal ein bisschen lesen…

    Sonderführerschein ab 5 Metern Länge ist Käse. Sonderführerschein ab 200PS oder ab 200NM finde ich sinnvoller…

    Sandmann

  9. olafebner schrieb am 13. Juli 2009 um 17:04

    Ave Sandmann,

    ich fuhr ja auch schon etwas größere Autos!

    Einen “Bismarck” W140 600SEL; also eine solche Karosse wie Chef Eickmann.

    Ja, das parken mit dem Ding ist eine eigene Geschichte.
    Aber selbst Iris hat das geschafft!;-)

    Noch schlimmer war mein Pontiac TransSport!
    Der hat nämlich einen Wendekreis wie die “Nimitz”!!!!!!

    Ich mußte da mal in einem Kreisverkehr bei uns in Heidenheim bei den SchlossArkaden/Polizei zurücksetzen, weil ich ihn (den Kreisverkehr) zu weit links angegangen bin:-(
    Wenn ich weiter gefahren wäre, wäre ich nach ca. 3/4 des Kreisverkehrs mit dem rechten Vorderrad auf den Fussgängerweg/Bordstein gekommen;-(

    Da ist mein A8 doch richtig klein; 5,04m lang und 1,88m breit ohne Spiegel.

    Man gewöhnt sich an alles!
    Früher konnte ich einen Sattelschlepper rückwärts überal dorthin bewegen, wo ich ihn haben wollte oder besser gesagt sollte um die Betonfertigdecken mit dem Kran abzuladen.
    Der ist richtig groß!

    Aber das war in einem anderen Leben;-)

    Sonntag ist wieder Schmiede angesagt!
    Kommst Du auch (mit dem BeeÄmWeeeeh)?

    Grüßle aus dem wilden Süden,

    der Marlboroman

  10. Sandmann schrieb am 13. Juli 2009 um 19:29

    Ayyy Marlboromann,

    es wäre extrem verlockend, mit dem BMW zur Schmiede zu kommen. Dürfte was bei 3 Stunden oder so dauern :O)

    Ich habe allerdings meiner Liebsten einen kleinen Ausflug in die Umgebung Hamburgs versprochen. Vielleicht Koldung oder Hannover. Oder Danzig. Entfernungen schmelzen dahin…

    Jaaaa das frühere Leben. Irgendwann war auch ich mal in der Lage, einen MAN mit Doppelachs-Anhänger und Gelenkachse rückwärts zu fahren. Aber ab einem bestimmten Alter blickt man ohnehin nur noch nach vorn, gell? *g*
    Der nächste Retro-Blog kommt bestimmt… Diese Woche kommt der K70 in die Werkstatt…

    Sandmann

  11. kaiv8 schrieb am 16. Juli 2009 um 11:49

    Ahoi Sandmann,

    eine Aussenlänge von 5,19m kommt mir irgendwo bekannt vor! ;-)

    Auf Strecke fällt das kaum auf, aber im Stadtverkehr, in Parkhäusern und beim sonstigen Ein- und Ausparen kann man sich kaum daran gewöhnen – vor allem ohne Parkpiepser vorne und hinten! STÖHN

    Gruß Kai

  12. Sandmann schrieb am 16. Juli 2009 um 12:30

    Ay Kai,

    :O) alsoooo… wenn ich den BMW länger fahren würde, ich würde das Gepiepse ausschalten. Mich nervt’s. Aber es KANN helfen.

    Ich beginne langsam, eine starke Zuneigung zu diesem Auto zu entwickeln. Ich finde das Design extrem gelungen, und er fährt sich einfach phantastisch…

    Jetzt muss ich aber mal Herrn BMW anrufen, irgendwie versteht das Auto meine Mails noch immer nicht. Kann doch nicht angehen, dass mein Auto keine Mails versteht ;-)

    Sandmann

  13. Örg schrieb am 16. Juli 2009 um 22:33

    MAAAAANNAlter komm runter!!!

    diese Autos sind nicht für uns gebaut worden und wenn sie alt genug sind, fahren sie nicht mehr! Lass uns bei unseren analogen Geräten bleiben, wo ein Schalter noch selber -klick- macht und das Lenkrad noch mit einer Stange mit dem Lenkgetriebe verbunden ist! Wo sich die einzige Platine im Radio befindet und wo Du mit einem Kennerblick nach hinten einschätzen kannst, wie weit Du vom Hintermann entfernt bist…

    HALLOOOOO!!!! Sandmann, wach ma auf!!
    GRANADA, K70, TAUNUS, DS….

    Vorstandsgekröse…tz…

    Ein kopfschüttelder

    ÖG

  14. Sandmann schrieb am 17. Juli 2009 um 07:27

    Äh ich *rotwerd*

    Danke, Herr Reymann, für diese Erdung. Vermutlich war sie notwendig…

    AAAABEEEEER ich finde den BMW ECHT schön. Die Haube spannt sich vor der Windschutzscheibe wie damals die vom /8 Mercedes! Die Türgriffe sind ein haptisches Erlebnis! Die Ambiente-Beleuchtung im Innenraum, das grob vernähte Leder…

    Lass mich noch eine Woche auf dieser Wolke schweben. Damit du den Glauben an mich nicht verlierst, werde ich am Wochenende den K70 in die W8 bringen und schon mal die Teppiche etc. rausnehmen…

    Ein leicht verstrahlter

    Sandmann

  15. steffeng schrieb am 17. Juli 2009 um 09:17

    Hi Sandmann,

    findest Du ohne connectedDrive noch die W8?
    Vom Raumgleiter in die Seifenkiste – krasser geht kaum!

    Steffen.

  16. Sandmann schrieb am 17. Juli 2009 um 12:17

    Ay Steffen,

    ja, solange mich der vor vier tagen kontaktierte Ansprechpartner bei BMW nicht zurück ruft, um mir zu sagen, warum mein Auto keine Ziele empfangen kann, kann ich diesen Teil von ConnectedDrive nicht testen. Und finde noch analog meine Ziele :O)

    SOMMERFERIEN!!!!!!!!!

    Sandmann

  17. steffeng schrieb am 17. Juli 2009 um 13:05

    stimmt, Du bist ja im BILDUNGSSEKTOR beschäftigt! Da hat man ja SOMMERFERIEN!
    ;-)

    Steffen.

  18. Sandmann schrieb am 17. Juli 2009 um 16:51

    Mooooooooooment, mein Bester,

    ich bin zwar in meinem früheren Leben Realschullehrer gewesen, betreibe jetzt aber ERWACHSENENbildung.

    Sommerferien habe ich gefühlt nur, weil ich sechs Wochen lang nicht um 6.00 Uhr aufstehen muss, um Müslischalen zu füllen und Pausenbrote zu schmieren. Das sind meine Sommerferien :O)

    Mein Auto hat dank Support von BMW nun endlich begriffen, wo es hin soll. Der Service hat sich bei mir gemeldet und mich darauf hin gewiesen, dass ich bei Google Maps nicht an eine Mailadresse senden soll, sondern an ein Fahrzeug. Und jetzt gehts.

    Fazit? Ziel ist Mc Donald’s in Flensburg, Kinder eingepackt und ab dafür!

    Sandmann

  19. steffeng schrieb am 17. Juli 2009 um 19:40

    Jaja…. Ferien tz… und das in Deinem Alter – apropos Alter, hier was zum 100sten von Audi:
    http://www.magazine.web.de/de/themen/auto/bildergalerie/8543954.html

    Viel Spaß bei der Nahrungsaufnahme!

    Steffen.

  20. Sandmann schrieb am 18. Juli 2009 um 08:16

    Schöne Bilder :O)

    Ich muss hier auch nochmal meinen Bildband vorstellen, ich habe ja noch ein dickes Buch rumliegen über die Ära des Audi 100… Einige kennen es ja noch von dem Treffen in der Schweiz, da hatte ich es mit.

    Sandmann

  21. royf schrieb am 18. Juli 2009 um 09:11

    Ohh… axhöner Link!

    sogar ER: http://www.magazine.web.de/de/themen/auto/bildergalerie/8543954,page=37.html

    ist erwähnt… sowassowas… obwohl sie ihn heute gar nimmer kennen wollen^^

  22. Sandmann schrieb am 18. Juli 2009 um 10:20

    Ay Roy,

    ich bekomme inzwischen so nach und nach den Eindruck, dass man sich über meinen V8 ein bisschen freut… Hier und da… Zumindest im Audi Zentrum in Kiel erntet er immer öfter wohlgemeinte Blicke (vielleicht denkt man dort auch lediglich an die Rechnung…).

    Gestern war ich mit dem BMW in Flensburg bei Mc Donald’s, da haben sich richtig kleine Betrachtergrüppchen auf dem Parkplatz gebildet. Unfassbar. Ich hab beim Wegfahren nur schamesrot gelächelt und gesagt “der ist nur geliehen…”.
    *g*

    Sandmann

  23. royf schrieb am 19. Juli 2009 um 11:31

    und glaubst diesen Satz habens dir geglaubt? damit hast doch nur ablenken wollen, jetzt “wissen” die, dass du in nicht nur geleast sondern gekauft hast :P

  24. Sandmann schrieb am 20. Juli 2009 um 10:40

    :-O

    Nein, ich glaube man nahm mir das durchaus ab. Ich entstieg der Limousine mit Tomte-T-Shirt, Jeans und Chucks… Es wird wenige Menschen geben, die so aus einem derartigen Auto aussteigen…

    Ich werde jetzt mal schauen, ob ich eine Galerieverknüpfung vom Blog zu motorkultur.com hinbekomme und hier die Detailfotos verlinken. Ob sich WordPress und Joomla vertragen…? Wir werden sehen.

    Sandmann

  25. calimero schrieb am 23. Juli 2009 um 10:25

    Tach,

    ich schließe mich espial an und wische nachher die Colapfützen weg, die ich auf den Hallenteppich gelacht habe.
    Irgendwann verklage ich dich wegen dieser Formulierungen :-)

    Abel

  26. Sandmann schrieb am 23. Juli 2009 um 19:45

    Mach doch mach doch.
    Der Richter wird lachen 8-D

    Schönen Abend noch an alle da draußen

    Sandmann



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