Alle Beiträge von April 2009

Wenn TomTom Ab-fall wird

Ay Blog-Gemeinde,

PLOPPhaben wir uns nicht alle inzwischen an unser Navigationssystem gewöhnt? Sind sie nicht längst vorbei, die Zeiten, wo man noch durch die Windschutzscheibe des Autos guckte, um Schilder zu erspähen, die einem die Richtung weisen? Ja. Sind sie. Es ist irrelevant, ob man völlig perplex auf gänzlich unbekannte Gebäude und fremde Straßenzüge blickt. Wenn mein Navi mich da lang schickt, dann ist das wohl richtig. Soweit sind wir uns einig. Wenn die Voraussetzungen stimmen. Ich hatte einmal ein TomTom Go500, jetzt habe ich ein Go720. Das Gerät ist soweit relativ großartig, nur hat es eine böse Macke: Es bleibt nicht da, wo man es anbringt. Es fällt ab. Mal einfach nur so, mal richtig schlimm. Und sowohl Tom als auch Tom haben da keine Meinung zu…

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Sindelfinger Barock trifft Toskana Renaissance

Ay Blog-Gemeinde,

Der gute Stern der Tourder Geburtstags-Chianti ist noch gar nicht ganz verdaut, da ruft die ewige Stadt Rom lautstark zum Weiterfahren! Auf den Spuren der Mille Miglia gehen Nick und ich in die zweite Etappe, auf der Suche nach dem Geist dieses historischen Rennens. Heutiges Ziel: Die Strecke des originalen Roadbooks von Rom über Siena nach Florenz abfahren. Über Land, ohne die Autobahnen. Nachdem in der gestrigen Etappe primär Petrus seine Schleusen über dem 400SEL öffnete, sind uns heute die römischen Wettergottheiten wohl gesonnen und protzen mit blauem Himmel und einer Frühlingssonne, die im Stern funkelt… Oberklasselimousinen auf Winterreifen können driften! Wussten Sie das?

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Was macht eigentlich… der Aldi 80?

Ay Gemeinde,

Was ist aus ihm geworden?da gab es irgendwann einmal einen Artikel in der Auto Bild, in dem ein altes Auto für kleines Geld angeschafft und über drei Monate bewegt wurde. Vielleicht erinnern sich die älteren unter Ihnen noch an diese Saga des preiswerten Konsums. Der “Aldi 80″ rollt seit diesen Tagen in jenem Sommer unter der Regie von touranus und misshorch, zwei hier heftig kommentierenden Gemeindemitgliedern, die mir sehr ans Herz gewachsen sind. Seit die Kiste zugelassen ist, passieren mannigfaltige und manchmal haarsträubende Geschichten, die oftmals in den anderen Themenblogs untergehen. Oder überlesen werden, obwohl sie an humorvoller Absurdität manchmal nicht zu überbieten sind. Touranus! Misshorch! Tobt euch aus. Mailt mir Bilder oder lasst euch von mir erklären, wie man sie in den Kommentar verlinkt. Ich will mehr lesen von offenen Schiebedächern in Waschanlagen, ich verfolge gern mehr geschriebene Dialoge über Schonbezüge und Sportlenkräder. Ihr seid eine kleine Insel im Meer der Autonarren hier, also bitte ich um Berichte über meinen alten… Schröder. Und natürlich dürfen sich auch alle anderen hier in gewohnter Manier beteiligen!

Okay? Ich lese…

Der Geist der Mille Miglia… im 2.5-Tonnen-Benz

Teil 1 einer Selbsterfahrung

Auch ein Hintern kann entzückenHart waren sie, die tollkühnen Fahrer jener berühmten Rallye über 1000 Meilen runter und rauf durch Italien. Schnell und teuer waren ihre Autos, brutal und unübersichtlich die abgesteckte Route über Land von Brescia über Ferarra nach Roma und wieder zurück über Firenze, Siena und Maranello nach Brescia. Eine Herausforderung für Mensch und Maschine. Seit 1927 hat sich bei diesem Event einiges getan. Heute sind die teilnehmenden Autos noch immer schnell und teuer, aber vor allem alt. Die abgesteckte Route ist noch immer brutal und unübersichtlich… oder? Einen guten Monat vor dem eigentlichen Start machen der Chef und ich uns auf die breiten Gummisocken, um den Geist der Mille nachzuempfinden. Unser Autowagen ist ein 17 Jahre alter Mercedes Benz 400 SEL Typ W140. Das klingt komfortabel, jedenfalls komfortabler als ein 50 Jahre alter Ferrari. Wir gleichen den vermeintlichen Komfort aus mit einer Verdoppelung der Fahrtstrecke. 3700 Kilometer, also 2312 Meilen, in 4 Tagen. Noch immer eine Herausforderung für Mensch und Maschine?

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