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In den heiligen Hallen des Stefan H.
Deutschland diskutiert noch immer über Abwrackprämien und ob man sie wirklich Umweltprämien nennen sollte. Bundesbürger rennen wie von Sinnen zum Verschrotter, obwohl sie gar kein neues Auto brauchen und ihre alten Autos oft sogar noch viel mehr wert sind als 2500 Euro. Aber wenn Angela etwas verschenkt, muss man es mitnehmen. In der Schweiz ist das anders. In der Schweiz ist noch viel mehr anders, aber das soll hier nicht das Thema sein. Ein kleiner, unbeugsamer Sammler hat eine kleine Schatzkammer in der Nähe von Zürich, die er mir heute, am dritten Tag meiner Reise, geöffnet hat. Sesam – öffne dich. Folgen Sie mir in ein Eldorado der neuwertigen Youngtimer.
Guten Tag alle zusammen (angenehm hochdeutsch, oder?).
Zeit für ein bisschen voralpine Oberklasselimousinen-Romantik, während mir nebenbei mein sich verselbständigendes Touchpad den Verstand raubt! Aber wen kümmert das? SCHWEIZ. Nach einem lustigen ausgedehnten Freitag-Abend-Fest am Sihlsee geht es heute weiter in den hohen Norden des Kanton-Konglomerats. Im Anschluss an einen dicksuppigen Matsch-Schneefall in Hinwil (da sitzt das BMW Sauber Team) reißt der helvetische Himmel auf und gibt eine stimmig beleuchtete Dauerbaustelle bis kurz vor Schaffhausen frei. Mein heutiges Ziel ist Freund Remo, der einmal im Jahr die Jungs aus dem Audi 100 Forum nebst Beiwerk zum Käsefondue im grenznahen Hallau läd. Quattro? Permanent? Winterreifen? Gut. Dann auf in die Blauburgunder-Weinberge!
Grüäzi z’amme,
es klingt doch wahrlich nach einer großartigen Herrentour: 4 Tage quer durch die Schweiz, nur ich und der V8, und vor Ort drei lang erwartete Veranstaltungen der ausschließlich angenehmen Art! Je nach Affinität zum eigenen Automobil kann auch ein selbst gefahrener Weg über 1000 Kilometer zum asketischen Erlebnis werden. Also ICH mag’s, das hat sich wohl hier schon herumgesprochen. Meine erste Etappe geht von Hamburg nach Einsiedeln am Sihlsee, wo der geschätzte Dr. Schlunz in einem ufernahen Haus seinen Geburtstag im Kreise der V8-Gemeinde zu feiern gedenkt. Auch Blog-Prominenz hat sich angekündigt, mrlifeguard und barolo sollen am Freitag Abend mit von der Partie sein. Freude, wenn – ja wenn da nicht diese 1000 Kilometer und ein heftiger bundesweiter Schneefall wären…
Industrie und Fachpresse sind nicht immer einer Meinung. Das liegt in der Natur der Sache. Aktuelles Beispiel ist der Kleinwagen-Vergleich, den die internationale AUTO BILD-Chefredakteurs-Riege in Rom durchgeführt hat. Test the Best, war das Motto. Höchste Kompetenz brachten dabei unter anderem die Kollegen aus Italien, Spanien und Kroatien ein, wo kleine Autos seit jeher das Mittel der Wahl sind, will man beim Fahren ein Dach über dem Kopf haben. Ford Ka, Fiat 500, Smart fortwo und der Toyota iQ standen auf dem Prüfstand. Einstimmiges Fazit der Tester: “Wer clever ist, baut einen Stadtflitzer, der nicht billig wirkt, Platz bietet und unter 10.000 Euro kostet.” Cleverer Ansatz, wohl wahr. Weiter heißt es: “Über die Form des iQ kann man streiten, nicht über das Billig-Material und den dafür zu hohen Preis.” Oha. Das sieht Toyota natürlich völlig anders. zum Beitrag »
Sie müssen jetzt ganz tapfer sein!
Zumindest, wenn Ihr Herz an altem Blech hängt, an Zeitgeschichte und unwiederbringlichem rollendem Kulturgut. Die Meldung ist nicht neu, aber sie ist im Netz ein bisschen untergegangen. Im November 2006 überschlägt sich ein Autotransporter auf dem Weg von Cape Town nach Port Elisabeth in Südafrika. Das ist tragisch, aber passiert täglich. Die Nachricht bekommt erst einen Gänsehautfaktor, wenn man sich anguckt, was der Transporter geladen hatte: Neun Unikate aus den Häusern Audi und Volkswagen, im Neuzustand oder besser. Der Lastwagen war im Auftrag von Volkswagen South Africa (VWSA) unterwegs. Ein schwarzer Tag für die Szene!
Ay Blog-Gemeinde,
Januar und Februar schleppen sich so dahin, der Audi funktioniert einfach nur und zum Schrauben am KaSi oder am Granada ist es definitiv zu kalt, und das schon seit Monaten. Da kommen einem Abends, nach der Jagt am Feuer, verschiedene Gedanken… Rund um den Valentinstag soll es dieses Jahr in die schöne Schweiz gehen. Eine Party mit Audi V8 Treffen am Sihlsee und ein Käsefondue mit einigen der Audi 100 Typ 44 Jungs in Hallau. Hallau – da war ich schon im vergangenen Jahr und kenne die Gegend. Aber was ist mit dem Sihlsee? Wo das Häuschen ist weiß ich grob, aber gibt es Möglichkeiten, da schon einmal reinzuschauen, die Umgebung zu erkunden? Die Lebensgewohnheiten der Eingeborenen zu studieren? Gibt es. Vergessen Sie Ihre Navigationssysteme. Vergessen Sie google Maps. Ich fliege mit Ihnen da einfach mal hin!