Abgelegt in Sandmanns Audi V8

Abwrackprämie 2009 – Ökobilanz geht baden?

Samstag, 17. Januar 2009 um 21:32 Uhr
von Sandmann

Jetzt wird’s auch noch politisch!

um einige wäre es ja nicht schade…Wohl denen, die in diesem Jahr – allen Unkenrufen zum Trotz, Deutschland rutsche in eine schreckliche Depression – ihren löcherigen Sparstrumpf plündern und einen schicken Neuwagen kaufen wollen. Mutter Staat spendiert in der zweiten Runde der rettenden Ideen jedem Bürger satte 2500 Euro, wenn er (oder sie) im Gegenzug ihren alten, bösen, umweltfeindlichen Benzinvernichter abwracken lässt. Abwracken! Ausradieren!! Kommen einem da böse Gedanken? Neiiiiin. Schiebt das womöglich unsere Wirtschaft wieder an? Können wir unsere Atemluft bald wieder essen? Oder ist das eine unfassbar überflüssige Schnapsidee und eine Geldverbrennung sondergleichen? Na – überlegen wir doch mal gemeinsam.

Nur damit Sie wissen, worum es geht: Das Bundesamt für Wirtschaft zahlt Ihnen diese Summe, wenn Sie bis zum 31. Dezember 2009 hier in Deutschland einen Neuwagen mit mindestens Schadstoffklasse 4 kaufen und auf Sie selbst zulassen. Das abzuwrackende Auto wiederum muss mindestens 9 Jahre alt sein, ein Jahr auf Sie zugelassen und von einem Fachbetrieb nachgewiesen verschrottet worden sein. Und Sie müssen sich beeilen, denn mehr als 600.000 Bürgen bekommen diese Prämie nicht. Dann sind die 1,5 Milliarden Euronen alle.

Stelle ich einmal ein paar Thesen auf. Das hat damals schon Luther gemacht, allein, mir fehlt die Kirchentür zum daran festnageln.

1. These: Das ist ja ein guter Wirtschaftsmotor!

man könnte noch Teile verwerten…In Frankreich hat das doch auch geklappt! Hier verbuchen seit Einführung einer staatlichen Abwrackprämie (halb so viel wie in Deutschland) die großen drei – Citroen, Renault und Peugeot – Absatzsteigerungen im Neuwagensektor zwischen 30% und 40%. Aber vielleicht kaufen die Franzosen auch in Krisenzeiten lieber einheimische Produkte, hört man da drüben mal Radio, weiß man, was ich meine. Trotzdem ist das doch schön: Ich schieb’ meinen alten Polo in die Presse! Bei Yussuf an der Ecke hätte ich grad mal 250 Euro bekommen, jetzt zahlt mir Angela das Zehnfache! Oh wie schön! Und dann mit diesen sagenhaften Preisnachlässen auf neue Autos, weil ja überall Kurzarbeit ist. Mensch, da tu’ ich was für die Umwelt, für die lieben steuerzahlenden Fließbandarbeiter und für Deutschland. Vielleicht wird es diesmal gar ein Opel?

2. These: Das lockt viele Verbrecher an!

hoch hinausNun. Alle neuen Verordnungen unseres Staates sind prinzipiell doch erst einmal wasserdicht. Schließlich können Sie nicht einfach losziehen und, kurz bevor jeder noch so schrotte Altwagen plötzlich Gold wert ist, noch schnell 20 Stück kaufen, um sie dann teurer an die Neuwageninteressenten weiter zu verkaufen. Nein, nein. Das haben schon andere vor Ihnen gemacht. Und dann ist da ja noch die Hürde mit der Zulassung, ein Jahr muss diese ja auf SIE lauten. Nein. Unser ganzes Vertrauen gilt den Recyclingbetrieben, die natürlich nur denen eine Quittung ausstellen, die eben genau dieses vorher auf Sie zugelassene ganz alte Auto dort haben abwracken lassen. Ludolfs. Haufenprinzip. Und alle haben sich lieb.

3. These: Ich kaufe mir deshalb ein neues Auto!

die Natur holt es sich zurückEine Streitfrage. Wenn Sie sich einen Neuwagen für ungefähr 15.000 Euro kaufen möchten, machen 2500 Euro einen nennenswerten Prozentsatz aus. Überschlagen Sie mal. Also ein klares JA für den finanziellen Anreiz. Aber hätten Sie sich Ihren Neuwagen nicht ohnehin gekauft? Der Bausparvertrag war ja fällig, die Eigenheimzulage kam rechtzeitig im März, und diese neue Werbung war irgendwie überzeugend. Und erst dieser charmante Verkäufer… Da trennt man sich doch strahlend von seinem alten Ford Sierra oder Golf 2 oder Opel Senator. Oder wie all die Autos heißen, die nun keine Klassiker mehr werden können, weil sie abgewrackt wurden und wie vom Erdboden verschluckt sind. Oh. Ich habe eine Meinung durchblicken lassen…

4. These: Die Welt wird trotzdem vor die Hunde gehen!

bleiben wir bei unseren alten…Oha. Gerade noch verstehe ich mich als neuwagenkaufender Retter der Atmosphäre, und da lese ich irgendwo, dass bei der Produktion eines Neuwagens bis zu 15 Tonnen Sondermüll anfallen. Und 200.000 Liter Frischwasser verbraucht werden. Huch? Hergestellt müssen die auch noch werden? Und das ist schmutzig? Na ja, solange Neuwagen in ihrem Leben mehr Schadstoff einsparen, als bei ihrer Herstellung produziert wird, ist doch alles okay… oder… äh, tun sie das etwa NICHT? Ha! Dachten SIE etwa, die Herstellung einer Solarzelle würde weniger Energie kosten, als diese Solarzelle in zehn Jahren produziert? Tz. Wo leben Sie denn? Auf der Erde? Albern. Willkommen bei den Lobbyisten und Subventionstheoretikern.

Und jetzt sind Sie gefragt. Neben diesen 4 Thesen ließen sich noch unzählige weitere aufstellen, aber vielleicht geht Ihre Meinung ja weit über mein wie gewohnt unrecherchiertes Stammtischwissen hinaus. Teilen Sie mir diese unverblümt und ungeschönt mit: Was halten Sie von der Abwrackprämie? Eine glatte EINS für Deutschlands Wirtschaft? Ein Tritt in den Mages des Greenpeace-Aktivisten? Oder alles nur Humbug?

Um Ihnen das Nachdenken zu vereinfachen, hier ein kleiner VHS-Beitrag aus den frühen 90ern. Da haben wir auch schon sehr erfolgreich abgewrackt:


Wohl an denn, ich bin gespannt auf Ihre Meinung. Meine kennen Sie vermutlich. Aber ich bin nur ein kleiner Blogger. Und in diesem Jahr bestimmt kein Neuwagenkäufer.

Sandmann

110 Kommentare zu “Abwrackprämie 2009 – Ökobilanz geht baden?”


  1. smn35i schrieb am 17. Januar 2009 um 22:20

    Hmja…
    wenn ich so auf den Preis der Neuwagen schaue die ich mir anschaffen würde (vorausgesetzt ich hätte das Geld), dann wären die 2500EUR unter der 5%-Hürde und somit das Schlachten eines zukünftigen Klassikers nicht wert. Von der Umweltproblematik mal ganz abgesehen. Das Geld hätte man durchaus nutzbringender investieren können, aber das wäre ja zu einfach gewesen…

    Nachdenkliche Grüsse,
    Simon

  2. Sandmann schrieb am 17. Januar 2009 um 22:31

    Ay Simon,

    definiere nutzbringender investieren.

    Und es gibt Neuwagen, die zumindest vom Auto her für dich in Frage kommen? Hey. Zähle er sie auf! ICH mach ja keinen Hehl aus meiner Affinität zu Volkswagens Phaeton… Aber den werde ich wohl nie bezahlen können.

    Sandmann

  3. Örg schrieb am 17. Januar 2009 um 22:41

    Moinsen alle zusammen!

    Schöner Beitrag Sandmann, bei den meisten Lesern wirst Du natürlich offene Türen einrennen.
    Aber die Abwrackprämie ist ja nicht neu… hat das bisher der Hersteller bezahlt??
    Das wird die Wirtschaft aber auch nicht ankurbeln, wenn mann alle alten Autos platt macht und gegen neue ersetzt.
    Die wollen doch nur schnell die Halden von Neuwagen loswerden, die sich in den Häfen stapeln und vor allen Dingen bevor das Elektroauto salonfähig wird….

    Schönes Video haste da tusommschmibbelt mein lieber Sandmann. Sogar mein Taunus is im Hintergrund zu sehn, wie schön (den gibts natürlich auch noch:)).
    Wir ham das Coupe ja auch nur zerlegt, weil wir die Verschrottungskosten von 200 Maak vermeiden wollten… mit dem Hänger voll handlicher Taunusbleche wars umsonst.
    Und das Heck liegt bei meinen Eltern aufm Dachboden. Könn wir ja in der W8 an die Wand schrauben.
    Ich bin übrigenz morgen inner Werkstatt und verputz die Wände.
    Sandmann auch da sein wolln? Denn?

    Ög

  4. Sandmann schrieb am 17. Januar 2009 um 22:49

    Ay Örg,

    sei froh dass du hinter der Kamera bist, das ist optisch weniger peinlich für dich.
    Die 90er waren schon schlimm.

    Lustig, dass man damals noch Geld bezahlen musste, wenn man sein altes Auto loswerden wollte. Deshalb stehen auch noch immer so viele in den Wäldern rum.
    Heute überbieten sich die Schrotthändler gegenseitig. Oder holen den Wagen gratis vor der Tür weg.

    Warum meinst du, dass es die Wirtschaft nicht ankurbeln würde, wenn man alle alten Autos gegen neue ersetzte? Sag.

    Und ja, in die W8 komme ich heute auch. Muss endlich die Bremsen am T3 machen. Da kann man das ja noch selbst…

    Sandmann

  5. macpom schrieb am 17. Januar 2009 um 23:16

    Ich kauf kein neues Auto, denn die heute “neuen” sind im Vergleich zu meinem, (45 PS, bringt mich überall hin, wo ich hin will, 15,5 Jahre alt, Verbrauch 5,1 l Super pro 100 Km) nicht besser, nur teurer im Unterhalt (Reparaturen, nur noch Baugruppen-Austausch, u.ä.).
    Ich hatte gehofft, das die Entwicklung schon weiter wäre, aber wenn ich heute die Verbrauchsangaben der “Neuen” lese, kommt mir das kot…. Zur Zeit gibt´s nur Neu-Schrott am Markt, und das für viel Geld. NEIN DANKE!

  6. Sandmann schrieb am 18. Januar 2009 um 08:58

    Ay macpom,

    willkommen im Blog!

    Das Thema Entwicklung beim Benzinverbrauch hatte ich auch letztes Jahr bei den Mercedestechnikern auf der Pangaea-Taufe angerissen.
    Ich fragte, wie es sein kann, dass schon in den 60er Jahren einige kleine Opels oder Fords mit Grauguss-Motoren bei zurückhaltender Fahrweise nur 5 Liter verbrauchten? Die standen bei den Antworten ein wenig auf dem Schlauch. In 50 Jahren Entwicklung wäre da eine Menge mehr drin gewesen, der Polo ist mit seinen 5 Litern durchaus Zeitgemäß.

    Der Passat Diesel mit 55PS von meinem Stiefvater hat in den 80ern auch manchmal unter 5 Litern genommen. As Kombi! Heute ist so viel elektronischer Kram in jedem noch so kleinen Auto, Klima, Soundsystem, Sensoren, das wiegt alles eine Menge und muss entsprechend beschleunigt werden.

    Da lobe ich mir den Audi V8, der wollte niemals leicht oder sparsam sein. Das hat er nie behauptet. Eine ehrliche Haut.

    Kurbeln wir zumindest alle beim Ersatzteilkauf an der Wirtschaft! Oder ist das nur ein Tropfen auf den heißen Stein?

    Sandmann

  7. smn35i schrieb am 18. Januar 2009 um 11:16

    Aloha,
    ja, Sandmann, es gibt tatsächlich ein oder zwei Neuwagen die ich mir zulegen würde. Bei dem einen gehen wir sogar konform: Volkswagen Phaeton. Ein meiner Ansicht nach äusserst zeitloses Design gepaart mit toller Technik und als Krönung von meiner präferierten Marke. Aber der Preis… (zumindest neu).
    Mit Nummer zwei mache ich mich dieser Tage zunehmend unbeliebt, weil der Ruf dieser Fahrzeuge versaut ist. Ich spreche vom VW Touareg. Allerdings will ich ihn nicht wegen der tollen Übersicht oder weil er sich auf der Kö so gut macht, sondern weil mich seine überdurchschnittliche Geländegängigkeit fasziniert. Dieses Auto kommt abseits befestigter Strassen verdammt weit, wenn man es lässt… und der Drehmoment-Tafelberg eines V10 TDI ist auch nicht von schlechten Eltern :)
    Den Ferrari F575M Maranello gibt es ja nicht mehr neu, deshalb passt der leider nicht mehr auf die Liste ;)

    Zum Verbrauch gestern und heute: Die Entwicklung ist durchaus nicht stehen geblieben, das Problem ist nur dass gleichzeitig die Autos immer schwerer werden, sei es aus Gründen der Sicherheit oder des Komforts. Mein 91er Passat Variant wiegt leer 1345kg, inklusive Allradantrieb. Beim heutigen Passat 4Motion liegt man sicherlich um die 1700kg, wo doch der Vorgänger schon als Fronttriebler bei 1600kg lag.
    Es gibt aber auch durchaus positives von der Verbrauchsfront. Mein Onkel fuhr einige Zeit eine W220 S-Klasse als S320 CDI. Das Auto war durchaus nicht untermotorisiert, gab sich aber bei vernünftiger Fahrweise mit 8l zufrieden. Dies schloss auch Autobahnetappen mit 140 – 150 km/h ein. Inzwischen hat er das Fahrzeug gegen einen W126 500SE getauscht… :D

    An dieser Stelle möchte ich sowohl Markus als auch dir, Sandmann, weiterhin gute Besserung wünschen. Ich denke ich habe meinen Teil dazu beigetragen dass Markus was zu lesen hat ;)

    Simon

  8. Sandmann schrieb am 18. Januar 2009 um 11:25

    Ay Simon,

    die dicken Geländewagen rutschen in der Tat ins Fadenkreuz. Dafür wirst du den Touareg W10 aber in ein paar Jahren zum Neupreis eines Kleinstwagens bekommen. Allerdings… ob da selbst schrauben noch geht sei mal dahingestellt.

    Einen Phaeton werde ich eines Tages haben. Die Preise für die ersten V6 sind auf 15.000 Euro runter. Bendekt man, dass der Neupreis 2002 bei rund 80.000 Euro lag spricht ein nicht viel für einen Oberklasse-Neukauf. Ein Wertverlust von 9285 Euro im JAHR! Oder noch krasser: Ein Wertverlust von 1,20 Euro PRO STUNDE! Großartig. Den find ich toll.

    Auch mein Stiefvater schwärmt von den Vebrauchswerten seines neuen E220. Leider werden ja keine echten Volkswagen mehr gebaut, weil der Kunde diesen ganzen Unterhaltungs- und Komfortkram unbedingt auch in seinem Kleinst-Fiat drin haben will. Frag mal nach einem Neuwagen ohne Servolenkung – pha. Gibbs nich.

    Sandmann

  9. Örg schrieb am 18. Januar 2009 um 11:29

    Moin!

    Die Wirtschaft damit anzuschieben, daß jetzt alle neue Autos kaufen sollen ist deshalb unrealistisch, weil für ein Produkt auch immer eine Nachfrage da sein muß. Man kann doch niemanden ködern, indem man einen Autokauf mit zweieinhalb Scheinen belohnt, wenn die Leute schon froh sind, ihre Pendlerpauschale wiederzuhaben.
    Es fehlt den Leuten an KAUFKRAFT für ein ZEITGEMÄßES Automobil.
    Mit dem Bonus ist es ja nicht getan, die wirklichen Kosten kommen ja dann erst:
    -Ratenzahlung
    -Vollkasko
    -Steuer
    -Werkstattinterwall
    -Tanken
    -Reparatur
    -Wertverlust
    Und wer kann schon sagen, wie teuer der Sprit in 5 Jahren wird…

    ABER was ich wirklich ankotzt, ist das abfeiern der Autohersteller, wieder was für den Umweltschutz und die gute Luft zu tun.

    “Verschrotten Sie Ihren vollverzinkten Audi und kaufen sie sich endlich einen neuen…”
    Schon Mercedes hat damit geworben, daß die Handschuhfächer aus Altpapier hergestellt werden, das nenne ich Inovation!

    Früher hat man ein Auto schon deswegen weggeworfen, weil es keinen heiligen Kat hatte, der nützt einem heute auch nichts mehr, wie sich die Zeiten doch ändern:)

    Da Ög

  10. Sandmann schrieb am 18. Januar 2009 um 12:50

    “Schatz, ein Geschenk, das ist aber lieb. Wovon hast du das bezahlt?” (Allein DIE Frage kotzt einen schon an)
    “Aber ich hab mir doch einen neuen Peugeot gekauft!”
    “Achso. Na dann…”

    In Deutschland bedeutet Neuwagenkauf heute, dass man
    jede Menge Bargeld bekommt,
    keine Monatsraten bezahlen muss,
    keine Anzahlung auf den Tisch legt,
    drei Jahre nichts für Benzin ausgeben muss,
    Steuern und Vollkasko von dem Anbieter übernommen werden und…
    … stimmt, ein Auto hat man dann auch.

    Und die Leute glauben wirklich, ihnen wird was geschenkt. Willkommen im Zeitalter der Flatrate.

    Ich werde jetzt einmal etwas für den Umweltschutz tun, indem ich mit neuen Bremsen den alten T3 Saug-Diesel nochmal zurück auf die Straße bringe.

    Der wäre ohnehin noch mehr wert als die 2500 Euro Abwrackprämie. Genau. Was mache ich eigentlich, wenn ich einen Neuwagen kaufen will, mein altes Auto aber noch 3000 Euro wert ist? Ein Dilemma.

    Sandmann

  11. markus1975 schrieb am 18. Januar 2009 um 12:51

    Ay Gemeinde
    Guten Morgen alle miteinander. Bevor ich hier anfange zu schreiben, muß ich auf die “Zensur” achten. Mich schüttelt es momentan nämlich ordentlich durch!
    Allso gut.

    Die Idee an sich, finde ich gar nicht sooo schlecht. Aber warum gerade jetzt? Und vor allem unter dem Aspekt der Umwelt! Dies finde ich soetwas von lachhaft! Alles nur Augenwischerei!
    Der deutsche Autofahrer ist die Eier legende Wollmilchsau. Wir alle werden kräftig zur Kasse gebeten, wenn es um das Thema Auto geht. Sei es bei Behördengängen, Versicherung oder die Steuer für die bösen Benzinvernichter. Nicht zu vergessen die Steuer auf den Sprit. Und immer wieder lassen sie sich etwas neues einfallen, um bei dem geneigten Wähler zu punkten. “Feinstaubplakette”!!!! Sandmann nicht bös sein. Geht nur in Richtung Deiner/und andere Stadt/Städte! Hast Du, oder andere, schon einmal überlegt, warum bestimmte Autos bei einem bestimmten Wert nicht mehr in die Stadt fahren dürfen, aber dicke Dieselschiffe, wo der Wasserweg quer durch die Stadt läuft, einlaufen dürfen? Ich möchte nicht wissen, wieviel Feinstaub so ein Containerriese rauspustet. Wirtschaft hin oder her. Ist mir zu hoch. Die eigenen Leute werden immer wieder niedergemacht und wir sind auch noch so doof dies alles hinzunehmen. Oder wir sind einfach zu eingefahren.

    Wir alle kennen doch mit Sicherheit die kleinen bunten Kärtchen hinter dem Scheibenwischer. Ihr wißt ja welche ich meine. ;)
    Egal ob Hubraumriese oder alter Diesel. Umweltpraktisch gesehen sind es Dreckschweine. Keine Frage und dies schreibt ein wirklicher Autoliebhaber. Ohne Witz! Diese in Deutschland durch den Staat kaum noch zu unterhaltenen “Benutzerkosten”, führen halt dazu, daß sie in der Presse landen, oder auf ein Schiff in wärmere Gefilde. Dann pusten diese alten Prachtstücke (lieb gemeint) dort ihren Dreck in die Luft. Aber. Und dies ganz ganz dick. Wie alt wird eigentlich so ein Auto in Deutschland dank dem Streusalz? Wir dürfen ja keine Spikes fahren, wie in Schweden und Finnland, da diese die Straßen kaputtmachen! Schon mal in einem der Länder gewesen? Tolle Straßen und schon wieder deutsche Bürokratenkakke. Aber zurück zum Thema.
    Nehmen wir einmal an 15 Jahre. Völlig runtergeritten wird dieser Wagen dann in die besagten Gefilde verkauft. Keine Feuchtigkeit, kein Salz…und er wird dort sogar “gepflegt”. Er könnte rein theoretisch noch ewig halten. Ist absolut in Ordnung in meinen Augen, obwohl ich neidisch auf die ganzen Oldtimer bin, die dort fahren. Wenn ich dann lesen muß, daß die Produktion eines Neuwagens so ziemlich meinen vertretbaren Rahmen an Umweltgewissen sprengt, kann ich nur behaupten, daß es sich mehr als lohnt einen Oldtimer zu halten und zu pflegen. Laß ihn Feinstaub noch und nöcher rausröcheln. Drauf gesch… . Dieser so verfluchte “Altschrott” überlebt drei oder vier Neuwagen, die Umweltmäßig gesehen mehr schaden als nutzen. Außer dem deutschen Staat mal wieder.

    Wenn sie schon dabei sind, alte Autos zu beseitigen, dann bitte doch mit Sinn und Verstand. Meine folgende Idee findet wahrscheinlich kaum Freunde, aber ich stehe dazu. Ein Neuwagen wird verkauft. Es gibt 2500 Euronen vom Staat. Aber nicht für den Käufer! Als Anreiz könnte man Steuerfreiheit im Gegenwert erhalten. Allso gut. Nehmen wir einmal an, der Staat übernimmt 1250 Euro und der Autohersteller 1250 Euro. Beide Parteien legen dieses Geld in Fonds an, mal so angenommen. Von dem erwirtschafteten Geld zieht der Staat sein “Minusgeschäft” ab. Er erwirtschaftet es sich wieder. Aber dann könnte man einiges bewegen. Sei es Forschung, Kindertagesstätten oder um eine Werksinterne Krise abzuwenden, oder, oder, oder.

    Sei´s drum. Ich persönlich werde mir keinen Neuwagen anschaffen. Ich möchte jetzt nicht behaupten, daß ich es nicht täte, wenn ich es könnte. Das heißt regelmäßige Schübe auf meinem Bankkonto. Aber so wie es jetzt läuft, täte ich es nicht, obwohl ich doch eigentlich gut überleben kann.

    Im übrigen bin ich der Meinung, daß der Staat irgendwann auch noch eine “Oldtimersteuer” erläßt. Ich schaudere bei dem Gedanken. Altes gepflegtes Blech ist plötzlich nicht´s mehr wert. Herr Gott erbarme Dich. Ich wandere aus!

    V8 mäßige Grüße

    Ein Fingerwund geschriebener Markus

    P.S.-Smn 35i. Danke für Deine Genesungswünsche und natürlich dem Text. Bin schon fast wieder der Alte, wie man an der Länge des Textes ersehen kann. :)

  12. Sandmann schrieb am 18. Januar 2009 um 13:07

    Ay Markus,

    mir rauchen die Augen. Menno. Ich wollte doch die Bremsen machen.

    Deshalb nur kurz kommentiert: Du wirst nicht viele Freunde finden, wenn du Geld bei einem Autokauf in völlig artfremde Töpfe pumpst. Da wird zurecht die Stimme laut werden, was denn der Neuwagenkäufer mit deinem Kitaplatz oder einer Werkspleite eines beliebigen Unternehmens zu tun hat.
    Dennoch ein interessanter Ansatz. Ich werde drüber nachdenken, wenn ich gleich in der W8 unter dem Bulli liege und mir alter Bremsstaub ins Gesicht rieselt…

    Bis heute Abend. Ich bin sehr auf weitere Meinungen gespannt!

    Sandmann

  13. markus1975 schrieb am 18. Januar 2009 um 13:31

    Ay Sandmann mein Gutster

    Du hast ja recht, aber auch gleich wieder nicht. Dem Neuwagenkäufer soll die 2500 Euro ja in Steuerfreiheit “ausgezahlt” bekommen. Wie gesagt. Die “Minusgeschäfte” sollen ja an anderer Stelle wieder erwirtschaftet werden. So könnten, rein theoretisch, alle irgendwo gewinnen. Es mag sein, daß ich auch einfach zu blauäugig bin, aber ich lasse mich sehr gerne belehren.

    Ganz liebe Grüße, Du Altblechschrauber. Grüß mir den Örg.

    Markus

  14. Sandmann schrieb am 18. Januar 2009 um 14:42

    Hm…

    Dann stelle ich mir eher die Frage: Wo soll eigentlich das ganze Geld denn dann herkommen, wenn nicht durch NOCH mehr Neuverschuldung?
    Nee also ich weiß nicht…
    Hat jemand ne Idee?

    Sandmann

  15. stefanh schrieb am 18. Januar 2009 um 14:56

    Hallo,

    bei aller Unsympathie für die deutsche Politik: die ganze Aktion wird aus 2 Gründen scheitern.
    Erstens können die Leute, welche ihr bisheriges Auto neun oder mehr Jahre gefahren sind, keinen Neuwagen leisten, 2500.- hin oder her. Der klassische Neuwagenkäufer tut dies nicht erst nach so langer Zeit, sondern alle 3-5 Jahre.
    Zweitens würden bei den Ausnahmefällen von obiger These in erster Linie günstige Kleinwagen gekauft. Und da es solche ja bekanntlich von deutschen Herstellern nicht (mehr) gibt, käme die Prämie indirekt den Automobilkonzernen bspw. aus Fernost zugute.
    Trotz allem finde ich die Idee gut, dass die alten Kisten vom Strassenbild verschwinden. Denn dadurch erhalten die in Liebhaberhänden verbliebenen Youngtimer einen noch höheren Seltenheitswert, was ich nur begrüssen kann ;-)

    Gruss, Stefan H.

  16. Sandmann schrieb am 18. Januar 2009 um 14:57

    Aber die klassischen Neuwagenkäufer kaufen ja klassischerweise soweso einen Neuwagen, und das wie du richtig sagst alle 3-5 Jahre.
    Die braucht man ja nicht zu ködern.

    Ist es nicht ein Anreiz für den gerade in die 30er gekommenen Familienvater, sich ENDLICH mal einen Neuagen zu kaufen, und nicht nur einen kleinen? Und dafür seinen alten herzugeben?
    Die Rechnung geht ja nur auf, wenn MEHR Leute als vorher neue Autos kaufen.

    So, schön die Schätzchen weiterpflegen. Ich empfehle die Produkte von Caramba, aber das wird demnächst mal eine andere Geschichte :O)

    Sandmann

  17. touranus schrieb am 18. Januar 2009 um 14:58

    Tach!

    Wie Sandmann oben treffend fragt, was ist eigentlich, wenn mein Auto mehr wert ist als 2500 Euro?

    Ich nahm mir also gerade mal den TÜV Report 2009 zur Hand und überflog alle Marken von Alfa bis Volvo, achtete auf die Bauzeit und die Preisempfehlung ab ……Euro.
    Hier nur ein par Beispiele:

    - Alfa 156 Bj.97 ab 3000 Euro
    - Audi A3 Bj.96 ab 4000 Euro
    - Audi A4 Bj.94 ab 2500 Euro
    - BMW 3er Bj.98 ab 5000 Euro
    - Toyota Avensis Bj.98 ab 3000 Euro

    Wenn ich das jetzt richtig verstehe, bringe ich diese Autos, die alle mindestens 9 Jahre alst sind, über G-Kat verfügen und die grüne Feinstaubplakette bekommen würden zum Verwerter um mir für mindestens 20.000 Euro einen Neuwagen zu finanzieren (Außer ich arbeite für AuBi, dann zahl ich bar ;-)) und der Staat gibt mir sagenhafte 2500 Euro dazu?

    Na, da überleg ich doch als kluger Deutscher nicht lange und renne zum nächsten Autohändler um mich für die nächsten 5 Jahre zu verschulden.

    Ich bin doch nicht blöd und Geiz ist geil! Oder wie war das?

    Ich erwarte ja von einem Politiker, der meine Steuergelder verwaltet nicht, dass er BWL studiert hat, aber logisches Denken und etwas Recherche sind doch nicht zuviel verlangt, oder?

    Falls jetzt jemand (zurecht) denkt, was schreibt der da, der fährt doch selbst einen Neuwagen? Richtig! Allerdings zahle ich durch Firmenwagen Leasing über vier Jahre nicht mehr, als z.B. Sandmann für seinen V8 inklusive Anschaffung und Wartung.

    Freuen dürften sich die “Schrauber”, die in Zukunft für ihre Gebrauchtwagen, die sie behalten haben auf dem Schrottplatz wieder genügend Ersatzteile bekommen! Falls nicht alles gen Osten weiterverkauft wird ;-)

    Ich geh nun erstmal mit den Hunden raus und kühl meinen Kopf ab.

    Gruß
    Touranus

  18. Sandmann schrieb am 18. Januar 2009 um 17:52

    Ay Touranus,

    na ja, für die von dir aufgezählten Fahrzeuge bekommst du durchaus noch den Marktpreis, und wie du ja selbst sagst, die müssen noch lange nicht “abgewrackt” werden.
    Solche Besitzer kommen demnach nicht in den Genuss der Prämie, bekommen Sie doch auf dem normalen Markt mehr als 2500 Euro für ihren Alten.

    Es gibt übrigends einen großen Unterschied zwischen deinem geleasten Firmen-Touran und meinem gleich-teuren V8… Am Ende der Leasingzeit gibst du ihn wieder zurück, und mein V8 darf bleiben und ist sein Geld noch immer wert ;-)

    Seit ich jetzt mit den T3-Bremsen fertig bin, habe ich mehrere Gedanken im Kopf…
    1. bei einem Neuwagen wäre das vermutlich einfacher gewesen
    2. beeindruckend, dass so ein Grauguss-Rostklumpen von Bremssattel überhaupt noch mechanische Funktion zeigte
    3. noch beeindruckender, dass der jetzt mit neuen Belägen noch immer mechanische Funktion zeigt. Wau.

    Dafür hab ich aber die Bremsscheiben nicht runter bekommen, die sitzen hinter der Radlagermutter und die wiederum ist mit einer Metallkappe überzogen, die wir nicht runter bekommen haben. Beim V8 sind Scheiben und Beläge eine Sache von 20 Minuten pro Seite. Schon komisch… Volkswagen…
    Aber die erste Werkstatt-Grillwurst dieses Jahr hab ich genießen können…

    Freuen sich die Schrauber wirklich? Werden wirklich die Teile alle eingelagert? Das bleibt abzuwarten…

    Sandmann

  19. paradox schrieb am 18. Januar 2009 um 21:53

    Ist doch ne ganz einfache Rechnung, Sandmann:

    V8 weg = 2500€
    KaSi weg + 2500€ = 5000€
    Taunus auch weg + 2500€ = 7500€

    Ein neuer Dacia Logan kann ab 7300€ erworben werden.
    Das heißt für dich: Ein nagelneues, umwelfreundliches, steuergünstiges, sparsames Auto mit Garantie für quasi umsonst und noch 200€ übrig zum Tanken oder Wein kaufen! Und die ollen Spritschlucker sind endlich vom Hof.
    Na wenn das nix ist!

    Ein Hoch auf die Abwrackprämie! ;-) ;-) ;-)

  20. Sandmann schrieb am 18. Januar 2009 um 22:00

    Ay paradox,

    du hast da zwei Rechenfehler drin.

    Einerseits habe ich dich durchschaut und bin sehr fro, dass ich nicht morgen früh vorm Wirtschaftsministerium stehe, um mein Geld abzuholen und die mir dann sagen: Nee, jeder nur ein Kreuz. Und dann steh ich da und denk mir okay, beim V8 hat sich’s ja wenigstens richtig gelohnt.

    Andererseits… wenn ich dann in dem Dacia Logan säße, würde ich massiv unter verlorener Lebensfreude leiden. Also nein.

    Das halbfinnische Fräulein Altona sagt immer: Das Leben ist zu kurz für schlechten Wein. Ich schließe mich dem an und ergänze: Das Leben ist zu kurz für vernünftige Autos.

    Und der KaSi ist eigentlich recht sparsam…

    Sandmann :O)

  21. smn35i schrieb am 18. Januar 2009 um 22:08

    OMG, was für eine Horrorvorstellung! Drei wunderbare Autos gegen so einen charakterlosen Haufen Sondermüll einzutauschen… das auch nur auszusprechen… ich bin entsetzt!

    Also wirklich…

    Simon

  22. Sandmann schrieb am 18. Januar 2009 um 22:19

    Eben.

    Aber der Tauns ist ja schon im Himmel (bis auf das Sofa-Heck, das haben wir noch).

    Ist mal jemand von euch den Logan gefahren? Mich würde interessieren, wie sich so ein Minimal-Auto im Gegenwert von vier vernünftigen BBS-Felgen so im Alltag benimmt?
    Es ist ja auch ein Argument gegen die Abwrackprämie, dass die meisten Neuwagenkäufer auf preiswerte Produkte von Außerhalb zurück greifen würden. Wie stefanh auch schon bemerkte.

    Okay, ich behalt meine Babys, da sind wir uns einig. Aber ich brauch noch mehr Meinungen zum Thema. Da sind doch noch mehr Leute draußen, oder?…

    Sandmann

  23. paradox schrieb am 18. Januar 2009 um 23:00

    Mein Kumpel hat son Logan schonmal in Rumänien gefahren.
    Er sagte der würde sich als Neuwagen schlimmer fahren als mein ex-quattro noch mit den ausgenudelten Stoßdämpfern und kaputten Querlenkerlagern.
    Im Innenraum gäbe es keine Verkleidung die nicht geklappert hätte und Leistung hätte er vergeblich gesucht.

    Und mal abgesehen dass das Teil schweinehässlich ist, würde ich den nichtmal geschenkt haben wollen!

    Ich bleib auch bei meinem 93er Uralt-Avant. Schöner Wohnen ist das Stichwort, gelle :)
    Zumal die Teileversorgung vermutlich auch nicht so pralle ist.
    THW-Kollege hat sich neulich noch aufgeregt. Er musste am Kia Sorento seines Arbeiskollegen die festen Bremssättel an der Hinterachse fertig machen. Aber Überholsätze… Fehlanzeige! Komplett neue Sättel kaufen war angesagt! Mal eben über 300€ los der gute Junge.
    Da hört das sparen auf bei einem so günstigen Auto. Als Vergleich: Überholsatz Hinterachssättel für meinen Avant beide zusammen 34€.

  24. Sandmann schrieb am 19. Januar 2009 um 06:45

    Ay paradox,

    THW? Du spielst Handball? ;-)

    Ich bin mir noch nicht so sicher, ob ich lieber mal für 7000 Euro einen echten Neuwagen, und sei er noch so klapperig, haben möchte oder ob ich mir für das Geld lieber einen guten Gebrauchten zulegen würde. Wahrscheinlich letzteres. Wenn ich sehe, wie viel neuwertiges Automobil in Form eines Ersthand-Golf-4-Pacific mein Freund Jan sich da für gut 6000 Euro gekauft hat… Da hat er noch Jahre von gut.

    Mein Traum ist ja der Mix aus beidem: Das vergessene Ford Taunus Coupé 2.0 V6 von 1971, damals vom Händler in die Tiefgarage gestellt und konserviert. 20 Kilometer auf der Uhr. Also ein klassischer Neuwagen. So etwas gab es mal vor einem Jahrzehnt, da hat man irgendwo in Deutschland unter einem abzureißenden Autohaus die Neuwagensammlung des Besitzers gefunden. Die gingen dann einer nach dem anderen für damals 10.000 Mark weg *heul* Ich glaube, das stand sogar in der Auto Bild.

    Ooooooooder ich bekomme VW dazu, meine Blogs toll zu finden und mir einen Phaeton hinzustellen. Reicht auch ein V6, gern auch ein Jahreswagen. Ich würde mich in jedem Kommentar erkenntlich zeigen :-D

    Sandmann

  25. steffeng schrieb am 19. Januar 2009 um 07:43

    so, da muss ich auch mal meinen Senf dazu geben…
    Bin bis jetzt im Logan nur mitgefahren. Taxi in Warschau. Ich habe nicht mehr erwartet für den Preis. Aber komfortabler als gelaufen. Dacia macht ja mit dem Sandero für 5500 Euromark Werbung. Wenn ich so bedenke, dass man dafür auch nen vernünftigrn Gebrauchten mit Platz und Stil bekommt…
    Ferdinand Porsche hatte mal ne Idee:
    Er entwickelte ein Auto mit nem langhubigen, Verschleißarmen Motor, Modulbauweise, gute Zugänglichkeit zu allen Baugruppen. Ersatzteile von der “Stange”, preiswert zu produzieren in guter Qualität. Verzinkt und so weiter. Das sollte der neue “Volkswagen” werden. Es scheiterte an Lobbyisten, die einem so kleinen Hersteller das nich gönnen wollten. Ausserdem hätte das Auto zu lang gehalten.

    Ein altes Auto zu fahren ist nicht immer schlecht. Meist hat man ja kein Auto aus der ersten Baureihe. Das heißt die meisten Kinderkrankheiten sind beseitigt, er ist durchrepariert und “abgeschrieben”.

    Steffen.

  26. Sandmann schrieb am 19. Januar 2009 um 08:59

    Ay Steffen,

    das mit dem alten Auto kann ich auch nur bestätigen, siehe meinen “Aldi 80″ Artikel. Und heutzutage ist auch ein 5 Jahre altes Auto durchaus noch repräsentativ und wertig (es sei denn, es war dies ab Werk schon nicht).

    Auf den VOLKSwagen warte ich sehnsüchtig. Aber VOLKS ist inzwischen ein so abgegriffenes Wort… Wenn ich mir das VOLKSNotebook von Feinkost Albrecht beispielsweise angucke, mit Fernsehempfang, 500MB Daddelgrafik, Daumenscanner und diversem weiteren James-Bond-Kram :-) Also VOLK ist da nicht viel zu sehen…

    Ich will einen Phaeton!

    Sandmann

  27. steffeng schrieb am 19. Januar 2009 um 11:37

    Naja, Du verdienst Dei Baguette und Käse zum Rotwein doch auch bei Springer.
    Es ist halt der Trend, angefangen beim Käfer, über den Golf bis zur Farbe.
    Das rechnet sich sicher für beide Seiten, Discounter und Verlag.
    Es muss ja auch nicht schlecht sein, aber die Gewinner werden sicher nicht die deutschen Hersteller sein. Die Vlksschichten, die damit angesprochen werden lassen sich von 5 Jahren Ratenfreiheit mit 5 Inspektionen inklusive ködern, und wundern sich dann, wenn die Ballonfinanzierung mangels Rücklagen platzt wie eine Investmentblase. Mein Mondeo ist mit jetzt 7 Jahren auch noch repräsentativ, auch wenn der Verbrauch politisch nicht ganz korrekt ist.
    Da die Schrauberbude meiner Wahl jetzt zum 2. Mal gute und günstige Arbeit abgeliefert hat, wird das Auto auch noch ein paar Tage laufen.
    Ausserdem ist die Abwrackprämie ain alter Hut.
    Gab es, zumindest im Ostteil der republik mitte der 90er und hat einige gut erhaltene Fahrzeuge den Verwertern in die Arme getrieben. Warum? 2 Takte oder kein Kat – oder einfach nicht westlich genug!

    Steffen.

  28. steffeng schrieb am 19. Januar 2009 um 11:39

    Hab ich einen grausamen Schreibstil entwickelt! Muss mich dringend mal bei den anonymen Kommentatoren anmelden und wieder etwas Stil hineinbringen…

    Anonymus…

  29. Sandmann schrieb am 19. Januar 2009 um 11:44

    Guten Tag Steffen,

    willkommen bei den anonymen Kommentatoren.

    Ein sauber eingestellter Zweitakter mit Kat erfüllt übrigens durchaus gängige Abgasnormen. Warum sind die eigentlich nicht weiter entwickelt worden? Geniales Konzept, wenig Teile, unzerstörbar.
    Genau wie die späten Wankelmotoren im Ro80, die waren auch nicht tot zu kriegen. Und sie leben wenigstens im Mazda weiter…

    Gerade tönt die FDP im Radio, dass sie wegen ihrer banhbrechenden Erfolge bei der Hessenwahl jetzt in der Lage seien, die Abwrackprämie wieder zu kippen. Diese kleinen Querulanten :O)

    Na sehen wir mal.

    Sandmann

  30. steffeng schrieb am 19. Januar 2009 um 13:33

    …ich habe sie nicht gewählt!
    Es gab diverse Entwicklungen in richtung Zweitakt.
    Ein guter Freund arbeitete wärend seiner Lehr- und Studienzeit in Eisenach bei Wartburg.
    Er hatte die Möglichkeit in der Entwicklungsabteilung mitzuarbeiten. Die Erfolge mit einem Turboaufgeladenem 3-Zylinder waren schon bahnbrechend. Leider war der Motorblock dem nicht gewachsen. Im Melkus RS werkelte ja auch ein Wartburgmotor. Da hat man auch mit anderen Vergaserbestückungen und Düsen einiges herausgeholt. In der DDR war halt die Richtung durch die politische Führung strikt vorgegeben. Ich denke, die Ingenieure hatten schon potential. Es gab ja später noch ein paar Versuche, aber lediglich Kleinmotoren sind über geblieben, da die Schmierung gut ist und die beweglichen Teile, Du sagtest es schon, überschaubar.
    Wobei man bei heutigen Zweitaktern ja auf eine bedarfsgerechte Schmierung zählt, was auch den Ölkonsum und die Natur schont.
    Wankel hat halt durch die Startschwierigkeiten an Boden verloren. Auch wenn die Japaner einen beachtenswerten Motor daraus gemacht haben (Ok, der Durst ist auch beachtenswert).
    Die Schadstoffgeschichte ist ja auch nur Augenwischerei. Meist genügt nur ein Schraubendreh und die Abgase sind ungefiltert ebenso sauber wie gefiltert. Toyota hat das mit den Magermixmotoren vorgemacht.
    Und Dein V8 muss ja supersauber sein, hat schließlich 2 Edelstahlkatalysatoren zum Gegenwert eines Dacia Sandero!
    (Um den Bogen zum Thema wieder zu bekommen)

    Steffen.

  31. Sandmann schrieb am 19. Januar 2009 um 14:03

    Ay Steffen,

    der V8 IST auch supersauber, wenn man bedenkt, dass er auch noch LPG verbrennt…
    Wenn die Kats erstmal warm sind bekommt der ASU-Mann jedesmal feuchte Augen, weil da fast nichts zu messen ist.
    Ja ja. Ich bin schon echt grün.

    Interessante Neuigkeiten von dir in Sachen Zweitakter. Das hatte ich nicht gewusst.
    Der Wankelmotor fasziniert mich, seit ich das erste Modell eines Kreiskolbens gesehen hatte. WAS für eine phantastische Idee. Und der Verbrauch ist bei so einem Auto heute für mich nebensächlich.
    Die Startschwierigkeiten mit der Doppelzündung und den schnell verschleißenden Dichtungen hatte der Wagen nur im ersten Jahr, danach wurden andere Materialien eingesetzt. Aber der Ruf hat sich vehement gehalten, auch das Märchen mit dem WankelGruß, weil NSU Anfangs die verschlissenen Motoren sehr kulant komplett getauscht hat.

    Sandmann

  32. smn35i schrieb am 19. Januar 2009 um 15:52

    Ich erinnere mich ja immer wieder gerne an das verdutzte Gesicht des netten Herrn auf der Zulassungsstelle als er sah, das mein 1991er Fahrzeug D3 erfüllt… so gesehen könnte man – zumindest bei Benzinern – sicherlich aus dem einen oder anderen älteren Modell mit geringfügigen Änderungen auch noch eine bessere Schadstoffklasse herausholen. Einfach weil die Technik heute weiter ist.

  33. Sandmann schrieb am 19. Januar 2009 um 16:07

    Meiner erfüllt sogar D11 ;-)

    Also wenn man mit dem Kaltlaufregler allein durch Anhebung der Drehzahl eine Schadstoffklasse besser werden kann… dann geht bestimmt noch was.
    Neue Autos verbrennen auch nur Benzin.

    Sandmann

  34. steffeng schrieb am 20. Januar 2009 um 07:28

    …oder Gas…
    Du musst einfach nur die Benzinleitung an einer Stelle etwas zusammenquetschen. Dadurch kommt weniger Benzin durch, also auch weniger Abgase!
    Nebenbei sparst Du noch Sprit!

    (Bin grad bei meinem ersten Kaffee, da gibt es noch keine geistreichen Kommentare!)

    Steffen.

  35. Sandmann schrieb am 20. Januar 2009 um 08:51

    Es gibt ja tatsächlich solch obskure Methoden, die einem immer wieder im Internet angeboten werden.

    Irgendwelche Ringmagneten, die die Molekularstruktur im Benzinschlauch so verwirbeln, dass eine optimierte Verbrennung erzielt wird. Jedes Benzinmolekül öffnet sich demnach für seine neuen Aufgaben und stürzt sich in einem optimalen Einfallwinkel in den Brennraum, wo es sich unter Gloriagesängen hocheffizient verbrennen lässt.

    Und alles wegen eines Magneten, den man um die Benzinleitung klemmt. Was es alles gibt…

    Sandmann

  36. steffeng schrieb am 20. Januar 2009 um 09:21

    Ach Du meinst sowas:
    http://shop.etel-tuning.de
    und ich habe gedacht, das stimmt, was die schreiben!

    PS: 2. Kaffee…
    So langsam läuft der Motor…

    Steffen.

  37. Sandmann schrieb am 20. Januar 2009 um 09:43

    Groooooßer Spaß!
    Da brauch ich noch ein paar Minuten :-D

    So, zurück zur Verschrottungsprämie. Ich zähle erst wenige Meinungen, hat der Rest der vielen Klicker in diesem Blog keine?

    Hey Folks, immer nur mitlesen ist doch Kinderkram. Ich seh doch in den Statistiken, dass ihr da seid! Ich brauche Meinungen!

    Sandmann

  38. markus1975 schrieb am 20. Januar 2009 um 16:15

    Ay “Prämienbeschinmpfer”

    Recht hast Du! Wer an seinen alten Hobel irgendwo hängt und sei es nur Schraubererinnerungen, sollte seine Meinung äußern. Wer von Euch hängt nicht an einer bestimmten Marke, bzw. alle richtig schönen mit Charakter versehenen Oldtimer. Autos mit Seele? Autos die Geschichte schrieben und seihen sie auch nur “privat”? Weißt Du noch damals auf diesen einen Osterfeuerfest? Der alte Golf mit der superguten Heizung und die beiden Mädels….? Das und andere Erlebnisse machen doch letztendlich einen Liebhaber aus. Gute und auch schlechte Erinnerungen die im nachhinein mit einem Lächeln bedacht werden.

    Hubraum statt Spoiler

    Markus

  39. Sandmann schrieb am 20. Januar 2009 um 16:17

    Ay Markus,

    da stellen sich mir natürlich zwei Fragen: Erstens – wie lange war ich nicht mehr auf einem Osterfeuer??? Oh mann, Niedersachsen, dieses Jahr muss ich mal wieder hin.
    Zweitens – ja aber nee ich wollte doch Meinungen zu der Abwrackprämie…

    Sandmann

  40. holzfred schrieb am 20. Januar 2009 um 16:22

    Hallo Sandmann,

    hallo Logankäufer… Jetzt muss ich doch mal wieder mein Maul aufmachen…

    Genau das mit dem Logan oder so wird bei vielen passieren. Sie verkaufen ihren alten deutschen Bock, kassieren 2500 Euro und kaufen einen, na? Japaner oder Koreaner oder oder oder bezahlbaren Billiglohnfortbewegungsuntersatz. Wo bleibt denn da dann die Hilfe für die heimische Wirtschaft? Na klar, die 19% Steuer kassiert der Staat, die Lohnsteuer der Verkäufer dieser, ähm ja Blechbewegungsmaschinen kommt auch beim Staat an, aber die Arbeiter der heimischen Industrie gehen dabei leer aus.

    Bei allem was der Staat momentan tut geht es nur darum dem Sparpotential der Deutschen ans Leder zu gehen. Das war beim Verkauf der Volksaktie Telekom so und das ist jetzt wieder mal so. Das Barvermögen der Deutschen ist zu hoch und es muss raus aus dem Strumpf an die Luft. Egal wie egal womit. Jede bisher geführte Reform war nur ein Reförmchen und hat wieder nur dazu geführt, dass der Sparer etwas mehr aus dem Strumpf holen muss.

    Eine wirkliche Reform unserer Steuergesetze, die wirklich Geld in die Kassen spülen würde ist doch gar nicht interessant, denn die Lobbyisten würden Geld verlieren. Und so ist es doch einfacher dem kleinen Mann an der Ecke einen Knopf an die Backe zu nähen, ihn anzulügen und ihm dabei gleichzeitig ein Staubsauger an sein Erspartes zu halten.

    Solange es Pressemeldungen im Sommer über Rekordgewinne bei Energieriesen gibt, die sich dann zum Jahresende plötzlich bilanztechnisch in Verluste verwandeln (Ein Schelm wer böses dabei denkt), solange Mafia… ähm Wirtschaftsbosse trotz Fehlern, die Arbeitsplätze kosten, noch Boni bekommen anstatt in den Knast zu gehen, können diese senfgefüllten Berliner diese Prämie in die Havel werfen, denn die ist in meinen Augen nix wert. Und Angie klatsch wie ein Kleinkind Beifall und ich könnt dabei kotzen.

    Sooo Maul und Kopf zu…

    Wünsch Euch was

    Uwe

  41. Sandmann schrieb am 20. Januar 2009 um 16:28

    Ay Uwe,

    harte, klare Worte. Sowas wollte ich lesen. Dank dir.

    Ich werde jetzt ne Zeit lang nicht das Bild unserer klatschenden Kanzlerin los…

    Sandmann

  42. holzfred schrieb am 20. Januar 2009 um 16:30

    Zum Steffeng:

    Hallo Steffen,

    mein Bruder arbeitet während seiner Ausbildung in Wolfsburg in der Motorenabteilung. Dort stand irgendwann schon in den 70ern ein 900ccm Maschinchen mit 75PS und einem Verbrauch von knapp 3 Litern in einem der ersten Polos zu Testzwecken. Fahrfertig!

    Diese sparsamen Dinger sind aber nicht interessant, weil ein paar Mächtige dadurch wieder Kamelmist rollen müssten um überleben zu können.

    Ein Freund von mir baute vor vielen Jahren einen Dieselmotor, der mit 2 Litern 100km Reichweite hatte oder ein kleines Blockheizkraftwerk betreiben konnte. Er hat aufgegeben… Die Hürden zur Genehmigung waren viel zu groß und wurden immer wieder verschärft. Warum wohl.

    Servas Uwe

  43. Sandmann schrieb am 20. Januar 2009 um 19:07

    Ay noch ein Uwe…

    bei unserer Werkstadt ist eine Motorrad-Firma angesiedelt. Neander Motors. Das erste Motorrad mit eigenem selbst kontsruiertem Dieselmotor und einigen genialen Ideen.
    Darüber werde ich bestimmt noch berichten, aber die haben offensichtlich die Hürden genommen und die Bikes zugelassen gekriegt.
    Die Liga der Kaufpreise liegt allerdings auch fast im 6-stelligen Bereich…

    Ich fürchte, dass viele geniale Ideen in den Schubladen verschwinden, weil es an Geld zur Verwirklichung fehlt oder weil die falschen Leute was dagegen haben.

    Noch immer dreht sich in meinem Kopf der Kreiskolben der Felix Wankel. Hat sich nicht durchgesetzt, aber vor der Idee ziehe ich momentan jeden Morgen meinen Hut…

    Sandmann

  44. touranus schrieb am 20. Januar 2009 um 19:34

    N’abend Sandmann,

    ich will Dich nicht verärgern, aber dieser Kommentar hat nix mit dem Thema zu tun (zu dem HAB ich ja bereits etwas gesagt, auch wenn ich das Gefühl hab, von Dir falsch verstanden worden zu sein).

    Nur zwei Dinge:

    1. Wenn Dich Dein Weg nach Niedersachsen führt, erinnere Dich bitte an mein “Kaffeeangebot” (Ich schulde Dir weit mehr als das ;-))

    2. Nach fast drei Monaten Standzeit, in denen ich “nur” Feinarbeiten am Innenraum und der Elektrik getätigt habe, sprang der Aldi 80 nach dem ERSTEN Versuch und einer HALBEN Anlasserumdrehung an und schnurrte seelig vor sich hin. Trotz der Minus-Temperaturen, die hier in der Lüneburger Heide herrschten!!!!

    Ich bin begeistert und MUSSTE das hier jetzt mal loswerden.

    Und nun zurück ins Sandmann’sche Funkhaus und dem eigentlichem Thema ;-)

    Gruß
    Touranus (halt mich ab jetzt wieder zurück)

  45. Sandmann schrieb am 20. Januar 2009 um 20:13

    Ay Touranus,

    ich habe dich falsch verstanden? Meinst du den Vergleich zwischen den Kosten deines Leasingfahrzeugs und meinem V8…? Äh, dann korrigier mich mal bitte, ich hatte dich so aufgefasst, dass du es cool findest, quasi einen Neuwagen durch dies und das zu den gleichen Konditionen fahren zu können wir ich meine alte Schlurre. Nej?
    Und darauf hin wies ich lediglich darauf hin (?), dass du den ja am Ende wieder abgeben musst und nicht am Restwert partizipieren kannst. Vielleicht hab ich da was in den falschen Hals bekommen…?

    Zum Aldi 80: Geil. Themenfremd oder nicht, sowas lese ich sehr gern. Passt ja auch hier hin. Der klassische 600-Euro-Alt-Audi, und er ist einfach nicht tot zu kriegen! Sehr fein.

    Ich hoffe, bald mal eine Besichtigung mit entsprechendem Blog machen zu können? Der Frühling naht. Sieh zu, mann, sieh zu! Und zum Südseecamp 2009 kommst du gefälligst mit dem Aldi!

    Sandmann

  46. smn35i schrieb am 20. Januar 2009 um 21:17

    Nabend,
    ich schweif auch noch einmal kurz ab: Es gibt/gab schon einmal ein Dieselmotorrad. Enfield Diesel, britisches Produkt.

    NurmalsoamRande.

    Simon

  47. Sandmann schrieb am 20. Januar 2009 um 23:20

    Ay Simon,

    I know, die Enfield Taurus, geboren aus der Not heraus und von indischen Landarbeitern aus Stationär-Dieselmotoren zusammengepimpt :O)
    Neander ist da doch ein paar Schritte weiter, aber das ist neandere Geschichte (finden Sie den Wortwitz).

    Sandmann

  48. joergfl schrieb am 21. Januar 2009 um 02:26

    Hallo Sandmann,
    ich kann gar nicht alles hier schreiben, was ich dazu sagen möchte, auch weil es nicht für die Öffentlichkeit geeignet wäre.:-)
    Aber mal kurz zum nachdenken: Wer von den Leuten die ein über 9 jähriges Auto fahren, kann sich denn bitte einen Neuwagen leisten?? Also gibt es nur zwei Möglichkeiten.
    Entweder es ist zufällig ein Zweitwagen, der erneuert werden soll, oder es soll der berüchtigte Logan werden, damit es sich rechnerisch überhaupt lohnt. Nur wird dadurch nicht ein Arbeitsplatz in Deutschland gerettet.
    Also mal wieder alles in allem nur wilder ungelenkter Aktionismus. Ich denke da voller grausen an die Glühlampenaktion von der Klatscherin… aber das ist ein anderes Thema.

    Jeder D2/D3 Wagen der durch diese Aktion verschrottet wird, ist umwelttechnisch und ökonomisch betrachtet eine Riesenkatastrophe. Aber, liebe Politiker, macht ruhig weiter so, ihr werdet schon alles gründlich an die Wand fahren, da habe ich keine Sorge.

    Werdet doch endlich mal wach ihr “mündigen” Wähler.
    Glauben denn wirklich noch einige, dass die Entscheidungen in irgendeiner Weise im Interesse der Wähler/Menschheit getroffen werden? Nein, allein die Hochfinanz muss unterstützt werden, damit immer weniger immer mehr übrig haben. Das ist der Fortschritt der uns alle voran bringt. Stillstand ist Rückschritt. Nur leider funktioniert unser aller Wirtschaftssystem nicht. Es muss nach einiger Zeit unweigerlich zusammenbrechen. Ich bin immer noch erstaunt, dass wirklich einige überrascht waren, dass die “Finanzkrise” Einzug hielt, lag es doch schon seit Jahren auf der Hand, das dieser Luftballon irgendwann unweigerlich platzen musste. Und nun sollen wieder mal die die am wenigsten haben, verzichten damit es denen denen es gut geht noch besser gehen wird.

    Ich fahre einfach weiter meinen 1990 gebauten D3 Golf 2, den ich für 30€ vom Kumpel kaufte, als supersparsames und billiges Alltagsauto. Und werde solange es mir möglich ist den 1990er D2 44er mit lockeren 13-15 Liter Verbrauch über die Bahn scheuchen, ohne den Funken eines schlechten Gewissens.
    Meine Autos sind bezahlt, und umwelttechnisch völlig irrelevant, da sowieso schon produziert, und ob des niedrigen Schadstoffausstoßes auch auf Jahrzehnte noch Ökologischer als jeder noch so kleine Neuwagen.

    Nun habe ich doch schon mehr geschrieben als ich eigentlich wollte.
    Gruß aus FL nach KI

    PS. Geiles Video.

  49. Sandmann schrieb am 21. Januar 2009 um 06:05

    Ay joergfl,

    na das war doch alles gesellschaftstauglich ;-)

    Ich persönlich bin gespannt, ob der Normalverbraucher die ach so schlimme Finanzkrise tatsächlich bemerken wird, und wenn ja, wie und in welcher Höhe.
    Ob der Staat nun nochmal 50Mrd Euro mehr Schulden macht oder nicht bekommt man ja nur indirekt mit.

    Hat denn irgend jemand von euch oder Ihnen konkret schon weniger Geld in der Tasche? Also – nicht seit Einführung des Euro meine ich. Seit dem ist ja die Kaufkraft gestiegen. Ein Schelm, wer da mal nachrechnet und sich wundert, dass man mit heutigen Einkommen zahlenmäßig vor 10 Jahren als wohlhabnd gegolten hätte. Es aber nicht war.
    Nein, ich meine seit es allen schlecht geht und in Amerika die Häuder günstig zu haben sind…
    Also bei mir persönlich hat sich noch nichts getan. Weder nach oben noch nach unten. Am Monatsende ist noch immer die gleiche Ebbe im Sack…

    Sandmann

  50. steffeng schrieb am 21. Januar 2009 um 06:48

    Aha, jetzt geht es ab…
    @SNM35i Es gab wohl auch mal ein deutsches/Japanisches Dieselmotorrad, habe es mal in ner Doku gesehen, kann mich aber nicht mehr an den Hersteller erinnern.

    Ich sag mal so (analog zu Jörg), die Menschen, die sich eh ein neues Auto kaufen wollten freuen sich ob des Preisvorteils und ziehen die Entscheidung etwas vor. Die, die sich ein Auto kaufen müssen, freuen sich auch, kaufen aber sicher kein deutsches Auto.
    Und alle anderen können oder wollen nicht.
    Gerade die deutschen Volumenhersteller bauen ja schon seit einiger Zeit Fahrzeuge, die länger als der Durchschnitt halten. (Wenn ich da an meinen ´92er Jetta denke!)Es gibt nur wenige Autos, die aus technischen Gründen entsorgt werden. Meistens ist es das Image, oder weil der Nachbar auch neu gekauft hat.

    Sicher hat sich die Finanzkrise auch angekündigt, es gibt ja diese (zugegeben alte) 7-Jahresregel. Die Finazjongleure haben lediglich den letzten Impuls gegeben, dass die Blase platzt. Gab es ja schon häufiger. Die Ausprägung ist immer anders. Der Effekt immer gleich. Es geht an den Sparstrumpf, der Staat muss die Wirtschaft ankurbeln. Was die USA seit Jahren durch Krieg versuchen, will Deutschland durch “Konjunkturprogramme” erreichen. Man kann sarkastisch sein und sagen, dass die schwarzen den Karren schon immer in den Dreck gefahren haben und die roten ihn dann rausziehen durften, das würde aber zu weit führen und wäre politisch nicht ok.

    Wenn man kann, sollte man die Situation also nüchtern betrachten und abwarten. Wenn es geht sein Geld etwas zusammenhalten um “gestärkt aus der Krise herauszukommen” wie Phönix aus der Asche, nur hoffentlich ohne Asche (ausser in der Geldbörse).

    so long
    Steffen.

  51. Sandmann schrieb am 21. Januar 2009 um 09:07

    Ay Steffen,

    aus der Farblehre halte ich mich lieber raus. Das gab in der jüngeren Vergangenheit schon des öfteren Schimpfe von meinem halbfinnischen Fräulein Altona, welches Politikwissenschaften studiert hat und einfach über einen besseren globalen Durchblick als ich verfügt. Ganz dünnes Eis für den Sandmann…

    Aber du sprichst ein interessantes Thema an: Ist es heute noch immer so, dass der Nachbar ausschlaggebend ist für den Neuwagenkauf? Oder zumindest Anlass zum Potenzgeplänkel? Früher wurden in unserer Siedlung wie in einer Kettenreaktion die Autos durchgetauscht, einer hat angefangen und alle anderen sind nachgezogen. Und MEIN Papa hatte immer den größten :O)
    Aber wenn ich heute in der Nachbarschaft schaue, da wird nicht rumrepräsentiert. Da guckt jeder auf seine eigene kleine Welt, was für ein Auto er benötigt und was bezahlbar ist.

    Gibt es noch Nachbarschaftsneid…?

    Sandmann

  52. Örg schrieb am 21. Januar 2009 um 09:13

    Geilomat!
    Es heißt UMWELTPRÄMIE!!
    Juhu! Ich lasse meinen Golf 3 einstampfen und kauf mir dann für 5990,-Euro einen neuen Twingo…
    Es kann doch nur bergauf gehen!! Vor allem für die Umwelt…

    Örg

  53. Sandmann schrieb am 21. Januar 2009 um 09:22

    Örg, schon wach???

    Wenn DU deinen Golf allerdings für eine Twinge einstampfen lässt verliert die Welt ein Original, und es wird grottenlangweilig im kieler Straßenverkehr. Also das ist keine Option.

    Geh lieber noch weiter: Lass den Golf einstampfen (um ihn wird niemand trauern) und hol den Taunus wieder auf die Piste. Das schont die Umwelt und mit einem H-Kennzeichen auch deinen Geldbeutel. UND du darft in jede Umweltzone reinfahren.

    Liebe Grüße an die Herz-Dame…

    Sandmann

  54. smn35i schrieb am 21. Januar 2009 um 09:31

    Morgen!
    Nachbarschaftsneid – kann ich bei mir nicht behaupten. Von einem Ausreisser (Hummer H3) abgesehen, gehört das neueste Auto in der Strasse meinen Eltern. Das ist ein 7 Jahre alter Passat. Das vorige Auto hat meine Mutter 14 Jahre lang gefahren, danach habe ich es für noch weitere 3 Jahre gefahren. Wenn es also Nachbarschaftsneid in unserer Strasse geben sollte, dann bezieht er sich nicht auf Autos. Oder es geht darum, wer den ältesten hat – dann bin ich weit vorne :D

    Ansonsten kann ich dem Jörg (mit J) nur zustimmen, er spricht mir aus der Seele. Diese “Prämie” unterstützt die Falschen, nämlich nicht die deutschen Hersteller (und damit deutsche Jobs und deutsche Wirtschaft, wie geplant), sondern zum weitaus grössten Teil ausländische Hersteller. Da hätte man aber auch drauf kommen können…

    Simon

  55. Sandmann schrieb am 21. Januar 2009 um 09:32

    Ist es denn so?

    Verdienen die deutschen Hersteller bei den ganzen Prämien überhaupt noch was? Wenn nicht, dann ist es doch gut, ausländische Autos zu kaufen und den Verlust dann die anderen machen zu lassen :-P

    Gerade noch letzte Woche hat mir ein Autohändler in Heide auf meine neidvollen Blicke in Richtung Chrysler 300C erzählt, dass er die Neuwagen über Belgien bezieht. Da kosten sie statt 55.000 Euro nur 30.000 Euro. Und so verdienen sowohl er als auch der Kunde… Irgendwas stimmt da doch nicht?

    Sandmann

  56. holzfred schrieb am 21. Januar 2009 um 09:33

    UMWELTPRÄMIE!!! Juhu!!! Ich prämiere damit die Umwelt…

    Ich werde immer schräg von sog. Ökoaktivisten angeschaut, wenn ich meine 4,2l vor der Tür in Bewegung setze. Zufälligerweise (Schicksal?) hab ich in meinem neuen Domizil über mir gerade so eine neue Nachbarin*** bekommen, die lieber bei 15° in der Wohnung bibbert, als mal die fossile Wärmeschleuder anheizt.

    Ich sag nur eins. Argumente helfen da in keinster Weise. Auch jeglicher Versuch ihr klarzumachen, dass ein neues Auto eine schlechtere Ökobilanz hat als jedes Alte, prallt an ihr sowas von ab. Eingefahren eben…

    ***Aber kochen kann die und schnucklig aussehen tut sie auch noch und dass meine Jura Kaffeemaschine einen geilen Latte aus Strom und Kaffe und Milch produziert hat sie auch noch nicht gestört. Mal sehen wann wir was gegen ihre Gänsehaut in der Wohnung unternehmen können… Grins

    Uwe

  57. Sandmann schrieb am 21. Januar 2009 um 09:42

    Ay holzfred,

    das Ökoaktivistentum nimmt in aller Regel auch mit steigendem Alter ab. Früher habe ich noch wüst meine Nachbarn beschimpft, wenn die den Motor beim Eiskratzen laufen ließen. Dass sie die Welt meiner Kinder kaputt machen würden und so. Sie haben mild gelächelt und weitergekratzt.

    Heute weiß ich, dass der Billigflieger in den Urlaub einen etwas nennenswerteren Teil der Abgase verursacht als ein warmlaufendes Auto. Und ich habe meinen V8 heute morgen auch laufen lassen. Und wurde von einem Zweitklässler darauf angesprochen. Und habe ihm erklärt, dass die Gasanlage dadurch schneller auf Temperatur kommt. Und dann habe ich mild gelächelt…

    Halt uns mal ob der Entwicklung mit deiner neuen Nachbarin auf dem Laufenden. Ist ja eher unwahrscheinlich, dass sie hier mitliest ;-)

    So, darauf einen schönen Roibusch-Tee. Prost.

    Sandmann

  58. steffeng schrieb am 21. Januar 2009 um 09:50

    gut, Nachbarschaftsneid kann ich jetzt in meiner “neuen” Wohnumgebung auch nicht direkt beobachten. Kann mich aber entsinnen, dass dieses Phänomen in meiner Heimat noch verbreitet ist.
    Kein Wunder, dass im Ostteil der Republik die Autos meist Jünger sind.

    Aber abgesehen davon, sag mal Örg, war das nicht der, naja, eigenwillige, rotbunte Renntrecker, für den Du Steuern entrichten darfst? Der hat doch Kult! Aber den Taunus kannste trotzdem auf die Straße bringen. Freue mich auch immer, wenn ich hier nen älteren Herren ~80 Jahre mit seinem himmelblauen Taunus in Ersthand rumfahren sehe. Beide mit Alterserscheinungen, aber durchaus rüstig…

    Steffen.

  59. Sandmann schrieb am 21. Januar 2009 um 10:05

    Der rotbunte Renntrecker bzw. der anarchistische Altglascontainer fährt eigentlich ganz gut und ist auch sehr sparsam.
    So gesehen…

    Manchmal sieht man sie noch, die Leute, die fast so alt sind wir ihr Auto und es in erster Hand bewegen. Meist mit Hut. Ein wunderschönes Bild, wie ich finde.

    Vielleicht steuer ich ja auch mit 60 meinen Taunus Coupé durch Kiel. Oder meinen Ersthand-Phaeton, der gerade ein H-Kennzeichen bekommen hat und den ich bei Herrn Menzel auf Brennstoffzellen hab umrüsten lassen…

    Was sind eigentlich die neuen deutschen Volkswagen? Ford Ka? VW Fox? Opel… äh… Corsa?

    Sandmann

  60. steffeng schrieb am 21. Januar 2009 um 11:00

    Dacia Logan, Skoda Felicia, Toyota Yaris, Chevrolet Aveo (heißt der bei uns so?)…
    Ich glaube seit sich die Erde dreht gibt es ständig solche Veränderungen.
    Gekauft wird, was gefällt und Springer gutheißt. TÜV-Report und so. Aber da sind wir wieder bei der VOLKS-Farbe. Vielleicht gibt es bald den VOLKS-Rabatt? ALDI, LIDL und Co. könnten ja wieder Autos verkaufen!

    Wahrscheinlich gehören wir zur Generation, die Autos nicht nur als Winkanal-Einheitsbrei kennen (auch wenn Audi schöne Windkanalautos gebaut hat…) Bei Galileo haben sie letztens nen Abarth, Carrera RS und nen M1 ausgegraben. Da bekam ich nen verklärten Blick… Wenn jemand sowas für 2.500 Euro abwracken würde? Ist ja nur altes Blech!
    Dann würde ich die Welt nicht verstehen….

    Steffen.

  61. Sandmann schrieb am 21. Januar 2009 um 12:15

    Tja, was macht einen Wagen verschrottenswert und was nicht?

    Ich glaube, mit der Zeit ändert sich die Sicht auf die Autos. Nie im Leben hätte ich damals geglaubt, dass es ein E-Kadett in irgendeinen Status schaffen würde, der nicht als “schmeiß den weg” zu verbuchen ist.

    Und heute? Okay, es sind noch keine Klassiker, aber mir dreht sich nicht mehr der Magen um, wenn ich die hintere Stoßstange des Kombis sehe (was einmal im Jahr oder so vorkommt), und wenn ich an der Ampel einen ohne Radlauf- und Endspitzenrost sehe denke ich gleich: “Wau, rentnergepflegt…” Bei einem E-Kadett!!! Hass mich dafür.

    Was habe ich die Biederkeit des Golf 1 verabscheut. Und heute? Kann ich mir vorstellen, mal einen Sommer lang das Urmodell mit kleinen Rücklichtern und Tittentacho zu fahren.

    Ob wir irgendwann mal über Dacia Logan und Renault Modus so denken…?

    Sandmann

  62. touranus schrieb am 21. Januar 2009 um 15:59

    Mönsch, die Anregungen hier immer wieder zu schreiben, reißen ja gar nicht mehr ab!

    Also wir wohnen in einem “Erholungsgebiet” mit sehr vielen Rentnern. Fahrzeugneid scheint es hier nicht zu geben. Eher einen Wettbeweb über den gepflegtesten Rasen (den ich immer verliere). Hier ist automobil alles vertreten, vom Mercedes C (Nagelneu), Citroen C2, Passat 35i, Golf 4 usw….

    Lediglich die Tatsache, dass auf meinem Trecker RZ und auf dem Zweitwagen LG prangt hat beim Einzug zu seeeeehr interessanten Gerüchten geführt… “Der kommt aus Mölln, ist verheiratet, hat zwei Kinder (warum fährt man sonst Touran?) und hat eine Affaire mit einer Lüneburgerin. Das Haus haben die sich als Liebesnest angemietet!”

    Hät ich doch mal soviel Geld, mir DAS leisten zu können!!!! (Natürlich nur THEORETISCH!!!!)

    In dem Ort, wo ich arbeite fährt ein sehr rüstiger 80er Zeitungen mit einem Mercedes W123 200D aus. Als der total am Ende war hat er es letztes Jahr tatsächlich geschafft, sich wieder einen zu kaufen, der aussieht, als käme er gerade aus der Fabrik. DAS nenne ich optimale Youngtimer Nutzung! Wenn er doch bloß mal rausfinden würde, wo der dritte Gang liegt… ;-)
    Über Ökobilanz macht der sich bestimmt keinen Kopf! Und das finde ich auch gut so! Die Zeitung kommt pünktlich und stilvoll und der Mensch lässt sich nicht auf’s Altengleis schieben! RESPEKT ;-)

    Gruß
    Touranus

  63. Sandmann schrieb am 21. Januar 2009 um 18:53

    Du hast eine Affäre??? Erzähl mal ;-)

    Das nenne ich konsequent. Ein geliebtes Auto so lange fahren, bis es sprichwörtlich auseinanderfällt, und sich dann das gleiche in besserem Pflegezustand zu kaufen.

    Das geht allerdings auch nicht ewig, obwohl, wenn der gute Mann schon 80 ist muss das auch nicht mehr ewig gehen.

    Ich sprach vorhin den Golf 1 an… Hab gerade mal bei mobile geguckt, die kosten doch tatsächlich in vernünftigem Zustand um die 4000 Euro… Puh. Andererseits – mehr Auto braucht kein Mensch. Und die Teile sind sensationell billig!

    Sandmann

  64. Örg schrieb am 21. Januar 2009 um 19:17

    Moin!
    Äh, ja ich würde natürlich niemals meinen rotbunten Golf gegen diese Katastrophe von Twingo eintauschen…
    Zumal meine Lady einen “Ur”Twingo fährt, was schon schlimm genug ist. Da ich bekennender Twingohasser bin (auf meinem Taunus Kombi steht noch heute “Twingofresser” hinten drauf), bekommt die Beziehung durch ausuferde Hasstiraden meinerseits bisweilen eine Schieflage.
    Diese Kiste ist 10 Jahre alt, hat 100,000 runter und die Sitze fallen auseinander.
    Die (Servo!)Lenkung ist so direkt, daß man beim niesen rechtwinklig in die Hecke fährt und das Kupplungspedal hat einen so beschissenen Gegendruck, daß man nach 10 Minuten einen Krampf im Fuß hat!

    Mein Golf hat 320,000 auf der Uhr, ist 16 Jahre alt, die Sitze sind stabil, wie am ersten Tag und ALLES funktioniert einfach!

    Warum ich Euch das erzähle..?
    LASST EUCH NICHT VERARSCHEN! Behaltet bloß Eure alten, treuen Kisten, diese kantigen Kilometerfresser, die mal richtig Geld gekostet haben!
    Die ganzen bunten Smarties sind doch ein Witz und fallen schon nach 5 Jahren auseinander
    und dann gibts keine Umweltprämie mehr…

    Sandmann, ich hab gestern die Toreifahrt von der Werkstatt betoniert, warn ja Plusgrade…

    Da Örg

  65. Sandmann schrieb am 21. Januar 2009 um 20:16

    Die neueren Autos, besonders die kleinen, haben ja noch mehr im Vorfeld gar nicht abzuschätzende Probleme…

    Früher manifestierte sich ein kleiner Parkrempler in einem ärgerlichen Schmiss auf der Stoßstange, vielleicht auch noch im Blech des Gegners.

    Heute ist ein Parkrempler meist ein wirtschaftlicher Totalschaden, weil die poröse Plastik-Prall-Dämpflippe mit integrierten Frontscheinwerfern sich bis zur Windschutzscheibe hochzieht und auch bis dahin aufreißt. Wenn man Pech hat, nimmt sie noch eben jenen Scheinwerfer mit, dessen Glas sich auch um die Ecke herum bis vor die hinteren Türen zieht.
    Oder man bleibt beim Ausparken mit dem Nummernschildträger am Gegener hängen und reißt mit der Stoßstange dann sein gesamtes Auto in zwei Teile…

    Und versuch mal, ein neues Auto zu schweißen, wenn es nach 5 Jahren durchgerostet ist. Wo denn? Ist ja alles nur Plastik, und selbst das rostet. Ach herrjeh. Ich reg mich hier auf. Schön, das, mit dem Beton. Du Macher. Ich bekomme langsam ein schlechtes Gewissen, du machst ja alles alleine…….. Plusgrade :O)

    Sandmann

  66. steffeng schrieb am 21. Januar 2009 um 21:19

    …naja, Beton entwickelt ja beim abbinden Wärme…

    So, kommentiere morgen weiter.

    Steffen.

  67. Sandmann schrieb am 22. Januar 2009 um 09:07

    Gute Nacht, Jim-Bob :O)

    Heute Morgen kam in den Nachrichten, dass erste Erfolge der Verschrottungsprämie zu verbuchen seien… “Die Nachfrage nach Neufahrzeugen in Deutschland” habe spürbar angezogen, was ein erster Erfolg der Prämie zu sein scheint.

    Selten so eine oberflächliche Meldung gehört, was soll das denn heißen???
    Und die Kleinwagen gehen bei den Autohäusern weg wie geschnitten Brot…

    Bei mobile wird der erste Audi V8 angeboten, der neben 1500,- Euro Kaufpreis (was nicht viel ist) nur gegen einen “Verwertungsnachweis” abgegeben wird. Also eigentlich für 4000,- Euro für den Verkäufer.
    Oh nein. Es geht los!!!

    Sandmann

  68. steffeng schrieb am 22. Januar 2009 um 10:45

    “denk ich an Deutschland in der Nacht, bin ich um den Schlaf gebracht” Das Zitat habe ich lang nicht mehr angewendet, aber in Sachen Autokultur trifft es wohl zu.
    Ob ich mir doch jetzt nen guten Youngtimer sichere???
    Wäre ne gute Gelegenheit – bin dann mal bei mobile!

    Steffen.

  69. Sandmann schrieb am 22. Januar 2009 um 11:12

    AutoKULTUR ist ein gutes Stichwort.

    Nie waren sie so günstig wie heute, leider können wir nicht alle rettenswerten Youngtimer dieser Welt retten. Allein – es fehlt der Platz.

    Aber es gibt so eine ganz persönliche Top Ten der Autos, die ich gern mal hätte.
    Allein – es fehlt der Platz…

    Also wenn mal jemand von euch einen 1971er Taunus Coupe V6 findet… ich hätte den gern…
    Auch ohne Verwertungsnachweis, bitte!

    Sandmann

  70. calimero schrieb am 22. Januar 2009 um 11:54

    AUTOKULTUR

    Was für ein schönes Wort.
    Nun mag es viele Menschen geben, die mit einem Auto nicht das Wort Kultur verbinden, sondern Umweltverschmutzung und Geldverschwendung.
    Aber das dürfte die Leser hier wenig betreffen.

    Für mich hat es eine Menge mit Kultur und Lebenseinstellung zu tun, ein Auto zu bewegen. Deshalb ziehe ich wieder meinen Hut vor dir Sandmann, daß du den V8 am Laufen hältst und dich parallel um deine Oldtimer bemühst. Genauso Örg. Ihr beide seid ein tolles Team.

    Ich habe vor vielen Jahren ein Knderbuch in der Hand gehabt, wo es um Visionen der automobilen Zukunft geht. Da sahen die Autos furchtbar rundgelutscht und albern aus. Ungefähr so wie die heutigen Neuwagen.
    Lichtblick ist für mich Opel. Den Insigia mag ich gern. Aber wenn ich lese daß die Golf 1 Preise anziehen fahre ich meine -Wertanlage- noch lange weiter. Coool.

    Sandmann, ich lese Halbfinnin? Krass, ich auch, meine Mama kommt aus Finnland. Mein Pa hat sie da rausgeheiratet. Grüß mal.

    Abel, viel zu selten hier

  71. Sandmann schrieb am 22. Januar 2009 um 12:47

    Ay Calimero,

    long time no see. Selten aber schmeichelnd :O)

    Das Thema Motorkultur ist auch eine Rubrik im Motor-Talk, ohne jetzt hier die Menschen woanders hin schicken zu wollen… Verlinken ist ja hier und da nicht so verkehrt.

    Wenn du deinen Golf schön weiter pflegst, werden sich auch nach ihm irgendwann die Leute umdrehen. Obwohl es “nur” ein Golf ist. Aber die Einser sind aus dem Straßenbild irgendwie komplett verschwunden. Genau wie die Käfer, Enten und R4. Alle weg. Da sieht man schon bald mehr Audi V8s…

    Ja, Halbfinnin. Auch die Mama. Seid ihr vielleicht Geschwister…?

    Sandmann

  72. markus1975 schrieb am 22. Januar 2009 um 16:41

    Ay Sandmann

    Ich habe hier gerade ein schönes Wort gelesen. Autokultur. Ich gehe mal eben kurz in mich und lasse dieses Wort, was so viel für mich bedeutet ganz langsam wirken.
    So langsam sollte man hier im Blog ja gemerkt haben, daß ich “ein wenig” durchgeknallt bin. Dies bezieht sich insbesondere auf unseren Liebling dem Automobil. Alte Autos haben etwas magisches. Streicht man über den Kotflügel eines Oldtimers der vielleicht älter ist als man selbst, spürt man förmlich die Geschichte die so ein Wagen ausstrahlt. So ein Wagen erkennt man aus 200 Meter Entfernung an den Linien der Karosse. Oder am Motorsound, wenn er gestartet wird. Manche erkennt man am Geruch im Innenraum (Käfer/Patex).
    Warum bloß werden solche Autos so schlecht gemacht? Es ist zum heulen. Ich persönlich halte dies ganze für eine absolute Sünde, die sich irgendwann rächt. Spätestens wenn die ersten Wartungen anfallen (Laptop auf-250Euro), sollte man ins Grübeln kommen. Viele Autos die ich damals wirklich toll fand, haben sich im Laufe der Evolution wirklich zu Plastikbombern entwickelt. Jene würde ich heute nicht kaufen wollen. Häßlich, zum Einheitsbrei verkommen und vor allem…ohne Seele. So bescheuert es auch klingt…ich habe damals in aktiver Schrauberzeit noch mit meinen Gurken “gesprochen”. Der jetzige Opel Kombi ist mir persönlich zu schweigsam. Kein richtiges Flair. Er lebt einfach in den Tag hinein. Ein Nutzgegenstand sondersgleichen.
    Ob unsere “kleine Bulldogge” aus dem ehemaligen Osten überhaupt versteht, was für eine Lawine Sie eventuell da losgetreten hat? Ich glaube eher nicht. Hauptsache wir sind in einem gewissen Sinne Vorreiter. So kann man ja ein Abgasabkommen abschließen, welches in gewisser Zeit gar nicht von den Herstellern eingehalten werden kann. Ups! Eigentor. Aber alles ist Klima!
    Solange sich “dreckige” Firmen von sauberen Firmen Abgaspunkte kaufen können, bringt der ganze “Schmarrn” eh nicht´s. Aber alles wird gut. ;)

    Ganz liebe Grüße an die Familie samt Gemeinde

    Markus

  73. Sandmann schrieb am 22. Januar 2009 um 16:42

    Uh. Ah.
    Neue Grafikkarte und HDMI Kabel, das sieht ja auf einmal komisch aus hier. So schaaaf….

    Der Wiedererkennungswert älterer Autos ist natürlich ungebrochen. Allein, weil heute jeder Anbieter nahezu jede Klasse abdecken will. In den 70ern war das alles noch klar getrennt, hättest du da von einem Jaguar Kombi gesprochen wärest du der allerbeste Stammtischbrüller gewesen ;-)

    Schuster – bleib bei deinem Alteisen…

    Sandmann

  74. steffeng schrieb am 22. Januar 2009 um 16:56

    …Siliziumbomber trifft es eher…
    Dabei achtet man so sehr auf die Umwelt, dass man seit 2006 bleifrei lötet. Ich habe schon von einigen Seiten gehört, dass dabei die Lötstellen auf Grund von Kristallausblühungen nicht so lange halten. Also verwandeln sich die Steuergeräte recht schnell in Blechverpackten Elektronikschrott.
    Btw… habt ihr von den neuen Steuerplänen gehört? Große Motoren werden wohl bei 2,5l in der Steuer gekappt. Wird also günstiger.
    Ich glaube, wir sind nur so Autoverrückt, WEIL wir zu viel in alten Autos gehangen haben! Keine Ahnung, was da über die Jahre alles ausgedünstet ist…
    So, warte jetzt auf meinen Feierabend!

    Steffen.

  75. Sandmann schrieb am 22. Januar 2009 um 18:29

    Bleifrei löten?
    Das wird ja rein zu doll hier…

    Den Bericht über die Steuerbegünstigung der Benzinschleudern habe ich vorhin auch gehört, aber Politiker aller Fraktionen scheinen sich einig, dass da jemand ganz heftig zu tief ins Glas geschaut habe.
    Zitat: “SOGAR Herr Soundso von der CSU habe sich dagegen ausgesprochen” :-) Na wenn sogar unsere erzkonservativen da Bedenken haben…

    Na gut. Auf zum Eickmann nach Hamburg und alles mal durchsprechen bei Pizza und rotem Wein. Guts Nächtle

    Sandmann

  76. steffeng schrieb am 23. Januar 2009 um 07:06

    Jo, um weiterhin was verkaufen zu dürfen, sind Elektrogeräte seit 1.01.2006 bleifrei. Das heißt, es wird kein bleihaltiges Lot verwendet, da dieses ausgeschwemmt werden kann, wenn die Geräte am Ende ihres Lebens im Freien (Wald usw, man kennt das ja…) gelagert werden.
    Dieses Lot ist aber ein wenig verpöhnt, kann natürlich sein, dass es mittlerweile besser geworden ist. Ich nutze es zwar ungern, muss es aber nehmen. Lässt sich nicht so schön verarbeiten.

    Ist aber sicher ein schönes Bild, wenn alle aktuellen Fahrzeuge dann im Notlauf mit 80 auf der rechten Spur tuckern und ältere Autos links frei winkend vorbei ziehen….

    Kaffee!

    Steffen.

  77. Sandmann schrieb am 24. Januar 2009 um 18:31

    Ay Steffen,

    noch ein Grund, keinen Neuwagen zu kaufen. Beim V8 kann man die Steuergeräte noch selbst nachlöten… Und ich habe noch eine dicke Rolle Lötzinn verbleit…

    Sandmann

  78. wolferl schrieb am 25. Januar 2009 um 17:29

    Nun, unterm Strich zahlen doch auch wir das. Wenn Neuwagen so subventioniert werden, dann kann sich doch hoffentlich jeder vorstellen, dass das auf Seiten der Gebrauchtwagen auch seine Auswirkung auf die Preise hat. Ich kenn einige seriöse Gebrauchtwagenhändler (z.B. Motormeile als Mercedes Tochter), die fast überall 2000€ runtergegangen. Und die privaten Anbieter?? Richtig, die müssen sich auch anpassen!

  79. Sandmann schrieb am 25. Januar 2009 um 18:05

    Ay wolferl,

    würde das vielleicht im Gegenzug heißen, dass nun ein großes Händlersterben losbricht…?
    Denn man kann ja annehmen, dass nun andere Händler auch mit Rabatten locken, für Kunden, die ohne den Verwertungsnachweis kommen…
    Oder?

    Sandmann

  80. wowiki schrieb am 26. Januar 2009 um 09:36

    na
    ich und mein Cougar V6 (im 10. Jahr, grüne Plakette) werden uns wohl kaum trennen.
    Das Auto (zu Anfang schon viele techn.Probleme gemacht) hat jetzt ca. 120.000 km weg,
    und, wie andere Leute sagen: wie der ist schon soo alt, ich dacht der wär neu ? !!

    ist mir mehr Wert als er in der Liste steht.

    und wenn ich noch 2.500 € dazu bekäme,

    wo, bitteschön gibts einen 6Zylinder für das Geld dass dieser damals Neu gekostet hat ?
    ca. 52.000 DM = ca. 25.000 € ;

    und was fürn elektr. Ausstattung er schon hat / hatte für damalige Zeiten;

    oh ich schreib schon – damalig; irre;

    schönen Tag noch

  81. Sandmann schrieb am 26. Januar 2009 um 09:40

    Ay wowiki,

    ich denke dann gehörst du genau so wenig zur Zielgruppe wie ich…

    Wenn jemand an seinem Auto hängt, aus verschiedenen Gründen, wird er/sie es auch wohl so schnell nicht hergeben. Heute sind Autos, auch wenn sie 10 Jahre alt sind, noch rüstig. Sie rosten so gut wie gar nicht mehr, und die Technik ist überschaubar.

    Du hast schon recht: Wenn dein Cougar gut ausgestattet ist, dann wäre ein kleiner Neuwagen in jeder Hinsicht ein Rückschritt. Derr Geld kostet er ja schließlich auch, ist ja nicht so dass man den umsonst bekommen würde…

    Keep cruisin’

    Sandmann

  82. vagant schrieb am 26. Januar 2009 um 09:42

    “Abwrackprämie”, was eine Idee.

    DAS PASSIERT:
    Wunderbar denken sich auch hier nun einige und kaufen fleißig beim ortlichen Hyundai-Händler endlich den Zweit- oder Drittwagen weg. Der VW Händler hier sieht von diesem Geld jedoch noch recht wenig.
    Die “Willedeineautokaufen”-Autoschieber und “Zettelchenansautohefterfraktion”, beflehen und bedrohen mittlerweile die örtlichen Verwerter ihre Autos nur schriftlich “abzuwracken”…

    WAS IST MIT:
    Der Studentin, mit ihrem 12 Jahre alten Twingo (der wirklich erneuerungsbedürftig wäre) hilft diese Prämie genauso wenig wie dem Lohnarbeiter mit seinem Familien-VW-Passat BJ 1992. Jene Menschen können sich gerade so über Wasser halten und haben halt kein Geld sich ein neues Auto zu kaufen – DAMIT aber nicht genug. Wenn jetzt mehr und mehr gute, gebrauchte Fahrzeuge in die Presse gehen, von den Leuten die sich ohnehin neue Autos leisten können, wird der Gebrauchtwagenmarkt rar und diejenigen die sich eh kaum ein Auto leisten können, aber darauf angewiesen sind, nochmals benachteiligt.

    Die Abwrackprämie ist unsozial, unökologisch, unökonomisch und schlicht Unsinn. Es ist gezielter Lobiismus als Aufreißer für die nächsten Wahlen.

  83. Sandmann schrieb am 26. Januar 2009 um 11:37

    Synchron laufen die Schlagzeilen über den nun ausgelösten Neuwagenboom…

    Es wäre SEHR interessant, einmal die Statistiken zu lesen, wer sich denn nun genau alles ein neues Auto kauft.
    Vom Grundverständnis her teile ich fast alle die hier bis jetzt aufgeführten Ansichten. Aber ob es in der Realität genau so aussieht? Manchmal wundert man sich ja…

    Hat jemand vielleicht einen dementsprechenden Link über Zulassungsstatistiken seit der “Prämie”?

    Sandmann

  84. wowiki schrieb am 26. Januar 2009 um 11:42

    # sandman

    oh – Rost –
    waas ist das ?

    gibts bei dem Auto ( noch ) nicht !

    sogar die Auspuff-Anlage, von vorn bis hinten ist noch Original !

    oha – jetzt hab ich was “gesagt” –

    im letzten Topf ist sogar schon ein Loch -installiert- gewesen,
    sodass das Kondensat rausläuft !

    und das vor 10 Jahren !
    und das bei nem Ami ? !!

    die Idee hatte Deutsche Hersteller nicht !

    Hatte anderweitig noch mehr Fahrzeuge in/im Betrieb.
    Deutsch u. Franz.

    GlückAuf
    schönen Sonnentag

  85. Sandmann schrieb am 26. Januar 2009 um 11:55

    Ay wowiki,

    nun, die Amerikaner waren vor ein paar Jahrzehnten sowieso Vorreiter in mutiger Technik. Seit den 70er Jahren schon mit Katalysator, strenge Abgasnormen, abblendende Rückspiegel und Klimaanlagen schon in den 50ern…

    Hätten die sich nicht auf ihren dicken Schüsseln ausgeruht, ging’s der Autobranche da drüben sicherlich besser.
    Jetzt ist es fünf vor zwölf…

    Ansonsten hast du in mir einen eindeutigen Freund der Amis. Hatte einen Cadillac Eldorado von 1981 und einen Ford LTD von 1978. Beides nicht wirklich Spardosen, aber wenn man einmal einen hatte…
    Als nächstes wäre doch ein Mustang mal fein, im Selbstimport für 17.000 Euro neu. Unfassbar.

    Sandmann

  86. steffeng schrieb am 26. Januar 2009 um 12:08

    Ich sag mal so, in den Berichten, die ich am Wochenende zur Abwrackprämie gesehen habe, waren ausnahmslos asiatische Autobauer gezeigt. Und fast immer Klein- bis Kleinstwagen.

    Ich kann mich irren, aber es gibt sicher keinen Deutschen Zulieferer bei Toyota und Co. Wobei, irgendeiner, Kia, glaube ich, hat doch damals bei Karmann bauen lassen?

    Steffen.

  87. Sandmann schrieb am 26. Januar 2009 um 13:06

    Karmann?
    Kia?
    Nanu?

    Die Radiowerbung baut nun ganz unverhohlen die 2500 Euro mit in die Preise ein. Ihr Opel-Partner kümmert sich um alles.

    Parallel bin ich fasziniert, wohin mein Bericht hier überall verlinkt wird. Versicherungsseiten, Neuwagen-Blogs, eine PC-Rollenspiel-Community, na ja und Chromjuwelen und Motor-Talk… Cool. Ich bin berühmt :O)

    Sandmann

  88. smn35i schrieb am 26. Januar 2009 um 16:18

    Wenn mich nicht alles täuscht wurde der Kia Sportage bei Karmann gefertigt.

  89. Sandmann schrieb am 27. Januar 2009 um 06:18

    Okay.
    Ich habe den grad mal gegoogelt.
    Dickes Ding…
    Aber SUV – braucht man nicht…

    Sandmann

  90. wowiki schrieb am 27. Januar 2009 um 09:24

    Kfz-Steuersätze

    Was bedeuten die Pläne für verschiedene Modelle?
    Modell Hubraum
    (cm3) CO2-Ausstoß (g/km) derzeitiger Steuersatz künftiger Steuersatz
    Smart fortwo > Hubraum 999, Abgas 112, jetzige St.67 €, neue Steuer 20 €

    Opel Agila 1248 120 200 € 123 €
    VW Golf 1390 149 94 € 86 €
    Ford Focus 1560 119 247 € 152 €
    Mercedes A170 1699 157 114 € 108 €
    VW Passat 1960 129 308 € 208 €
    Porsche Boxter 2687 222 182 € 258 €
    Mercedes GLK320 2987 220 463 € 485 €
    Audi A8 4134 249 648 € 657 €
    BMW 5er-Reihe 4799 246 324 € 348 €
    Audi Q7 5934 298 926 € 926 €
    Chrysler Viper 8285 489 560 € 904 €

    Quelle: Bundesministerium für Finanzen (http://www.bmf.bund.de/)

    >> Die Regeln sollen ab dem 1. Juli 2009 für Neuwagen gelten.<<
    Von der Umstellung der Kfz-Steuer profitieren dann vor allem die Besitzer kleiner und mittlerer Autos. Teurer werden hingegen sehr große, verbrauchsstarke Wagen.

    tja,
    dann ade neuer Ami Schlitten , 8 Zyl.u.so grins;

    ich weiß es gibt auch kl.Typen;

    schönen Tach an Alle

  91. Sandmann schrieb am 27. Januar 2009 um 10:15

    Oooooooha.
    Das trifft nun hart.
    Wobei die Richtung ja gut ist, wenn wir mal ganz tief in uns gehen. Und gilt ja auch tatsächlich nur für die Neuzulassungen.

    Fazit? Kaufen, wegstellen, schnell die Zeit vordrehen und ein H-Kennzeichen beantragen. Beim V8 muss ich ja nur noch 14 Jahre warten, also bis 2023 (grusel)…
    Und 2018 wird dann die Steuerbegünstigung für Flüssiggas gekippt.
    Termine, Termine :-D

    Sandmann

  92. juny79 schrieb am 27. Januar 2009 um 18:13

    so, nachdem ich mal auf die Idee kam mir ein neues Passwort abzuholen melde ich mich zurück ;-)

    Sch*** Prämie, allerdings. Meine Kollegen verfallen dem Autorausch. Am Anfang, naiv wie ich bin, dachte ich, das intressiert doch eh kein Schwein, und mittlerweile fühle ich mich, als schallte aus allen Ecken und Enden das böse Wort “Abwrackprämie”.
    Ich verstehe meine Kollegin, die ihren klapprigen Corsa tauschen möchte, andererseits schallt über swr3 schon, die Schrottplatzbetreiber sich verwundert die Augen reiben, was für schöne intakte Autos bei Ihnen landen. Ich bin entsetzt.

    Und ich habe Angst.
    Im Parkhaus, in dem ich ab und an parke um zu einem meiner Schaufenster zu kommen, parkt er! Er, ein alter Capri aus Rentnerhand, weiß, mit altem Nummernschild, immer schön trocken auf seinem Plätzchen. Jedesmal zwinkere ich ihm zu und freue mich, daß er bis jetzt überlebt hat. Ganz selten darf er auf Ausfahrt, ich hab ihn nur einmal in Aktion erlebt.
    Was, wenn ich nächste Woche hinkomme, und dort steht ein Aygo??? Oder Twingo???
    das einzige was helfen kann ist der Jackpot morgen.
    Oder die Ludolfs und ihre Zunft, ich hoffe sie entscheiden sich für das Leben der Youngtimer und besch**, ehm, mogeln ein bisschen um sie zu retten. Die Youngtimer aus Rentnerhand :-(

    Gruß
    Juny

    P.S. vorsichtshalber hab ich das Rentnermobil schonmal fotografiert, für “Bitte melde dich”

  93. Sandmann schrieb am 27. Januar 2009 um 18:34

    JUNY!
    Ich hatte dich schon ernsthaft vermisst. Genau wie einige andere Menschen der ersten Stunde hier, haben die vielleicht auch Passwort-Probleme?

    Meine Mama hat mir doch gerade ernsthaft am Telefon nahe gelegt, den K70 zum Abwracker zu bringen. ARGH. Als wenn ich mir einen Neuwagen kaufen würde… Meine Youngtimer bleiben!

    Das mit dem Capri klingt ja wie ein Märchen. Hast du mal ein Zettelchen an den Scheibenwischer gehängt? Kommt ja auf ein Jahr nicht an, aber manchmal sterben die lieben Erstbesitzer und die Erben verramschen dann die Altlasten einfach so ohne Sinn und Verstand…

    Ich arbeite mich gerade entspannend durch die zweite Ludolfs-Staffel, und mir ist aufgefallen, dass sie immer weniger Autos kaputt fahren :-D Hochgradig unterhaltsam, ich muss da echt mal hin glaube ich…

    Na dann – willkommen zurück im Blog

    Sandmann

  94. johste schrieb am 27. Januar 2009 um 21:50

    Hallo,

    1. eine Abfrackprämie für verantwortliche Politiker und Manager wäre gerechter, weil:

    a) umweltschonender und gerechter
    b) Gewinn- und “Verlust”-Beteiligung bei politischen und wirtschaftlichen Versagen
    c) Heuschreckenverhalten (abgraßen auf Kosten der Armen)
    d) “Maximinimal-Prinzip”: Größtmöglicher Gewinn bei minimalem Aufwand? neuer Produktionsfaktor nötig?

    2.
    Also ich finde es erstaunlich, daß heute vieles möglich ist, wovor früher Experten gewarnt haben.
    Kredithai-verhalten … erst locken, dann zocken.
    Was sich im kapitalistischen Rechtsstaat in gesetzlichen Grauzohnen als rentabel ausloten läßt,
    wird sofort ausgenutzt, bevor Gesetz-Verbesserungen wirken können. Ein lukratives Geschäft mit mafiösen Zügen. Sogar in der Politik, denn wenn eine angeblich umweltschonende “Abfrackprämie” den Bürgern als Neuwagenkaufsgrund schmackhaft gemacht wird, um günstig an ein neues Auto zu kommen (was er sich evtl. nicht leisten kann), ist das mehr als dubios, zu behaupten, es sei politisch sozial. Es soll den Autoherstellern helfen, und nicht der Umwelt dienen und schon garnicht dem Bürger. Das ist irreführend, denn hier wird vermeindlich kleingedrucktes verschwiegen, was den Lobbyisten nützt.
    Ok, es ist nur ein Angebot (ein Wahlkampfmittel?). Doch wird mir bei solch einer Politik nur eines klar:
    Der Kleine soll für Fehlentscheidungen der Großen zahlen, sowohl in der Finanzkrise, als auch in der Politik.

    3.
    Fazit: “wählt Euren Alten, wenn er noch gut genug ist und gibt der Lobby keine Chance”

    Gruß johste

  95. Sandmann schrieb am 27. Januar 2009 um 22:12

    Ay johste,

    ein weiteres Statement gegen die Umwelt (ja, intern heißt sie eigentlich wirklich “Umweltprämie”, hatten wir ja schon angerissen) und gegen den kleinen Mann.
    Der Tenor hier scheint eindeutig zu sein, ich frage mich gerade, ob das an der Community liegt oder ob hier im Blog keine potenziellen Neuwagenkäufer sind…?

    Wer sind denn die ganzen Neuwagenkäufer, die heute auf die Werbung reinfallen und denken, sie bekommen einen Chevy Matiz für 4999,- Euro? Lesen die nicht autobild.de?

    Kann sich nicht mal jemand outen und berichten, wie es gelaufen ist? Womöglich jemand, der einen deutschen Neuwagen gekauft hat und ein wirklich altes totes Auto abgewrackt hat? Oder gibt es die tatsächlich nicht???

    Schlimm ist das, ich werd noch ganz deprimiert. Ja, lass uns unsere alten behalten. Ich kauf gleich noch ein paar dazu, bevor die alle weg sind.

    Sandmann

  96. royf schrieb am 27. Januar 2009 um 22:26

    In dem Zusammenhang fällt mir doch gleich ein was HIER so abgeht… hier gibts keine AbwrackPrämie, ist auch gut so… aaaaber ihr habt bestimmt das Bankendesaster mitgekriegt…

    nun sind viele Banken platt, der Bund hat den wichtigsten Geld in den Arsch geblasen und nun sindse wieder hops… die Manager kassierenten trotzdem fette Boni, welche sie nun zurückzahlen “mussten” (weil sie sonst wohl gelyncht worden wären)… und schon kommt wieder so ein Arschloch von nem Richter, der bestimmt, dass dieser und jener seine Prämie verdient hätte…. ja gut, die Prämie zahlt natürlich der Bürger (die Banken sind ja von den Steuern unterstütz worden), wird weder gefragt noch kriegt er dafür mehr Zins bei den Banken… NIX!
    KEINER von den Arschgesichtern hat ne Prämie verdient, sonst wären die Banken jetzt ja wohl kaum so mies dran!!

    Ein am liebsten sämtliche Banken dem Boden gleichmachender

    Roy

  97. Sandmann schrieb am 28. Januar 2009 um 09:30

    Guten Morgen Roy,

    ach… bei euch auch? Ist nicht mal die Schweiz davon verschont geblieben…?
    Bankkonto in der Schweiz” war für mich zeitlebens ein fester Begriff für Sicherheit und Wohlstand.

    Eine Abwrackprämie wie hier in Deutschland wäre bei euch in meinen Augen eine NOCH größere Katastrophe wie hier zu Lande. Denn “Autos aus der Schweiz” sind bei mir ebenso verankert wie die Banken. Wann immer ich von einem älteren Gebrauchtwagen mit einem CH Aufkleber gehört habe, war der in einem sehr guten Erhaltungszustand.
    Siehe mein K70, da muss ich nochmal Ahnenforschung betreiben, wer den bei euch gefahren hat… Das wäre ja auch mal ne Geschichte, den Erstbesitzer aufzutreiben.
    Für einen KaSi war der noch echt gut in Schuss, nur ein wenig vernachlässigt, aber das waren wohl die Ludolfs…

    Ich habe gerade entschieden, dass wir uns am Freitag, den 13. bem Doc sehen. Prost.

    Sandmann

  98. steffeng schrieb am 28. Januar 2009 um 15:28

    Da ist das Geld wohl in Deutschland im Moment am Sichersten. Wobei größere Beträge ja sowieso nicht unbedingt abgesichert sind.
    Hier in Holland werden alte Autos auch gepflegt. Habe gestern wieder einen Top Golf I gesehen und heute so ein komisches Teil, glaube DAF46 oder sowas gesehen.
    Naja, die schonen ja ihre Autos hier durch intensives Radfahren…

    Steffen.

  99. Sandmann schrieb am 28. Januar 2009 um 16:42

    Spaßig.
    Die einzigen und live gesehenen DAFs kann auch ich in Holland verbuchen, auf dem Weg nach Amsterdam. Gleich zwei Stück, unabhängig voneinander.
    Fährt der nicht rückwärts genau so schnell wie vorwärts? Irgendwas gab es da doch…

    Ach jeh. Man möchte sie alle vor dem Abwracker retten…

    Sandmann

  100. Vincent schrieb am 28. Januar 2009 um 16:57

    Das mit der Abwrackprämie ist im Grunde ja alles schön und gut, aber was, wenn mein Alter mehr Wert ist, als die 2500 Euro? Ich habe fast den Eindruck, dass aufgrund der “jetzt aber schnell” Mentalität schnell vergessen wird, dass viele ältere Fahrzeuge – besonders die Deutschen – durchaus deutlich mehr wert sein können.

    Ich würde mich da auf alle Fälle vorher Rückversichern und mein Fahrzeug bei http://www.schwacke.de bewerten lassen.

  101. Sandmann schrieb am 28. Januar 2009 um 19:20

    Jep.
    In der Tat ein eventuelles Problem, was irgendwo in der Mitte der Kommentare auch schon angerissen wurde.
    Eine Bewertung ist vorher auf jeden Fall sinnvoll, manchmal gibt es ja auch Kriterien jenseits der Listenpreise, die sogar wertsteigernd sein können (Exot etc…).

    Natürlich bekommt man auf dem freien Markt vielleicht mehr als 2500,- Euro, aber dann muss man auf den Zuschuss vom Staat verzichten. Also wohl denen, die ein WIRKLICH abgerepptes Auto haben.

    Alle anderen sollten ihr Auto vielleicht wirklich einfach weiter fahren. Ich habe manchmal das Gefühl, die Leute denken jetzt, sie MÜSSEN in diesem Jahr ein neues Auto kaufen. Hey ihr da draußen. Wenn es euer alter noch tut, spart euch den nächsten Kleinkredit und erhaltet ihn noch ein paar Jahre am Leben!

    Sandmann

  102. smn35i schrieb am 28. Januar 2009 um 19:55

    Nabend,
    ja Sandmann, das “Daffodil” mit der Variomatic (das Vorbild für Audis Multitronic) konnte rückwärts rein theoretisch genauso schnell fahren wie vorwärts. Allerdings ist ab einer gewissen Geschwindigkeit Hinterradlenkung äusserst diffizil… ;)

    Simon (der seinem 18 Jahre alten Auto jetzt erstmal eine komplett neu gelagerte Hinterachse gönnt)

  103. Sandmann schrieb am 28. Januar 2009 um 20:31

    Wusste ich’s doch.

    Ich bin nun wieder ab vom Ro80 (lange Geschichte) und werde ganz zahm und brav mit meinem auch schon 16 Jahre alten Kraftwagen am Freitag, den 13. Februar den Weg von Kiel in die Schweiz wagen. Ich bin zu zwei Käsefondues eingeladen, eines in der Nähe vom Roy bei Einsiedeln und eines am 14. in Hallau. Beides gewürzt mit dicken alten Audis. Es gibt eine Menge zu berichten, denke ich.

    Und mit welchem NeuKleinWagen will man schon 1100 Kilometer am Stück fahren? Da gibt’s doch Poschmerzen, oder?

    Sandmann

  104. royf schrieb am 28. Januar 2009 um 21:39

    nur dass du scheinbar nicht bemerkt hast, dass du wohl nur an einem Ort dein Fondue kriegst… oder meinst wir feuern am 13 UND am 14 die Rechauds an? nene… Samstag wenn ALLE da sind!!

  105. Sandmann schrieb am 29. Januar 2009 um 09:18

    Phö.
    Dann bringe ich meinen eigenen kleinen Brenner mit, ich sitz doch nicht mitten in der Schweiz in einer einsamen Berghütte an einem Stausee und ess keinen warmen Käse! Wo kommen wir denn da hin?

    Aber wir schweifen ab…

    Sandmann

  106. royf schrieb am 29. Januar 2009 um 18:15

    eine Hütte an einem See dürfte doch kaum eine Berghütte sein… wo kämen wir denn da hin??

    es geht ja auch nicht um den Brenner, sondern der Umstand, dass die andern kaum Lust haben die ganze Zeit nix anderes als Käse zu futtern… aber wenn du UNBEDINGT willst…. vielleicht findest unter uns noch nen andern Spinner der auch nur Käse im Kopf hat :p

    naja, das Programm für Freitagabend ist eh noch nicht klar… muss mal abchecken was geht ;)

    Gruess Roy

  107. Sandmann schrieb am 30. Januar 2009 um 21:12

    Sodenn, ich habe gerade “Switzerland Professional” für den Microsoft Flugsimulator X installiert und bin mal von Zürich in Richtung Einsiedeln geflogen…
    Man muss sich ja vorher mal die Gegend angucken. Schön da an der Staumauer :-)

    Aber zurück zu den Autos. Wo waren wir? Ach ja.
    Abwrackprämie. Gestern haben sie in den Nachrichten einen Bericht gezeigt, wie einfach es ist, den Verwertungsnachweis zu bekommen und dann das Auto einfach weiter zu fahren. Oder nochmal zu verkaufen, vornehmlich in den Osten.

    Bei den Zulassungsstellen oder den Ämtern würde nicht überprüft werden, ob ein Fahrzeug tatsächlich aus dem Verkehr gezogen wurde. Na, das spricht dann ja für eine meiner Thesen…

    Sandmann

  108. Sandmann schrieb am 3. Februar 2009 um 13:13

    “Die Autoverwerter schütteln oft den Kopf bei dem Anblick der teilweise tadellosen Fahrzeuge, die ihnen zur Verschrottung gebracht werden”

    Ich wander aus…

  109. michi123456 schrieb am 7. Februar 2009 um 13:42

    Ich finde, die Abwrackprämie ist eine gute Sache und laut http://www.abwrackpraemien.de ist das Paket von der Politik ja auch gedeckelt und durch die Regelungen auch weitgehend gegen Mißbrauch geschützt. Ich werde die Gelegenheit nutzen und meinen Golf II (Baujahr 91) tatsächlich verschrotten lassen und mir einen Jahreswagen holen. Günstioger wie im Moment, kommt man wahrscheinlich lange nicht mehr an ein Auto. :-) Ich finde, damit ist der Umwelt gedient und die Automobilindustrie hat vermutlich auch etwas davon. Also warum nicht?

    Grüße, Michael

  110. Sandmann schrieb am 7. Februar 2009 um 20:43

    Ay Michael,

    kommt drauf an, was für einen Jahreswagen du dir holst. Mit einem Renault rettest du die deutsche Wirtschaft nicht ;-)

    Und warte nicht mehr allzu lange. 600.000 Leute kommen in den Genuss der Prämie. Der Moment, der dich zur “Prämie” berechtigt ist nicht die Unterschrift des Kaufvertrages, sondern das Datum der tatsächlichen Zulassung deines neuen Autos. Und wenn der Topf dann alle ist… schade… Pech gehabt, und wenn der Händler drei mal auf sein Schaufenster schreibt: Wir kümmern uns um alles!
    Man wundert sich manchmal, wie klein man Schrift drucken kann…

    Schreib mal, ob’s geklappt hat!

    Sandmann



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