Wie alt ist alt genug?
Führerschein mit 13?
Ay Gemeinde,
die Jugend wird ja immer frühreifer. Erinnern Sie sich noch an Ihr erstes mal? Also, ich meine das erste mal, dass Sie selbst ein Auto gefahren sind? Ein echtes Auto, nicht die smartgleichen Stromschlurren mit Chipeinwurf auf der Kirmes? Ich selbst war 14 und tat es mit einem 77er Audi 80 (na klar, was sonst?) auf einem Waldweg in der Nähe des atomaren Endlagers Gorleben. Wo wir gezeltet haben. Aber das ist eine andere Geschichte. Meine Tochter Khania ist da heute nicht mehr ganz neu auf dem Gebiet. Es ist schon ihr zweites mal, als ich ihr in Houstrup an der dänischen Nordseeküste den schweren V8-Schlüssel in die Hand drücke und sage: “Fährst du uns bis zum Strand?” Sie ist 13 und sagt ja.
Ein bisschen unwohl ist mir ja schon. Ein ganz klein bisschen.
Das liegt zum einen an der potenziellen Gefahr, die von 280 PS und fast zwei Tonnen rollendem Metall ausgeht. Da kann man eine Menge mit kaputt machen, wenn man die Kontrolle verliert. Auf der anderen Seite habe ich bereits erwähnt, dass ich kleine coole Frauen in großen Autos mag. Und hier haben wir eine noch sehr kleine Frau in einem sehr großen Auto, das erfüllt mich mit Stolz und bringt mich zurück zu meiner These, dass heute auch ein 1993er Audi noch älter sein kann als die Frau, die ihn fährt.
Souverän lässt sie den Boliden über den Zubringer zur houstruper Hauptverkehrsader gleiten, ein vielleicht 4 Meter breiter Highway, gesäumt von Latschenkiefern und knochigem Heidekraut. “Und was ist, wenn uns jetzt Polizei entgegen kommt?” Haben wir uns diese Frage nicht alle schon einmal gestellt? “Dann fährst du schön rechts, hältst das Tempo und lächelst, warum sollten sie uns anhalten?” Haben wir diese Antwort nicht alle schon einmal gehört? Dänemark ist groß und weit, leider übervölkert von überheblichen deutsch sprechenden fettleibigen Rheinländern und ansonsten weitestgehend harmlos.
Ich bin ein bisschen überrascht, wie cool sie den Pollern ausweicht, wie wenig sie versucht, mit dem linken Fuß zu kuppeln und wie beherzt sie auf mein Anraten die acht Zylinder durch die Landstraße zum Strand scheucht. Lenken, Schulterblick, blinken, noch mehr lenken und wieder geradeaus jaaaaa noch meeehr… okay. Ruhig. Nicht nervös werden. Khanis Freundin Cardi sitzt hinten und macht Fotos. Zwei Teenager in Papas Auto. In diesem Moment beschließe ich allerdings, ihr den Wagen mit 18 nicht für den Discobesuch zu geben. Zu kraftvoll. Meine Tochter hat das Temperament eines Löwen, ein Audi V8 für sie ganz allein wäre ihr Verhängnis…
Hallo Strand! Wir sind ziemlich cool und entspannt angekommen. Khania trennen noch 5 Jahre von ihrem Führerschein, aber wenn sie so weitermacht kann ich sie bald zur Prüfung anmelden :-) Vielleicht merkt es ja niemand. Ich muss ohnehin noch den Stacheldraht ums Haus ausrollen und die Anti-Jungs-Sperren aufbauen. Vatersorgen. Na – was soll’s, sie fährt ziemlich klasse ein verdammt großes Auto! Wenn auch mit Automatik. So machen wir weiter. Und während sie mir über die Schulter guckt, ist ihr größtes Problem, dass sie vielleicht auf einigen Bildern nicht ganz so charming aussehen könnte. Aber Floschi findet es cool, oder?
Wenn Sie gerade sentimental drauf sind, weil Ihre Kinder zu schnell groß werden, hab ich da was für Sie. So ein Vater-Kind-Ding für die getrennt Lebenden. Das Video bedient einen Haufen Klischees, aber sind wir nicht alle ein bisschen Bluna? Und Hand auf’s Herz: Von Ben Folds haben Sie bis heute noch nie was gehört, oder? Also gut, Lautsprecher aufgedreht, es ist ein wunderschönes Lied.
Für das eigentlich originale Video können Sie ja einmal die entsprechenden Suchbegriffe eingeben. Die Verkinkung da drauf ist gesperrt. Und jetzt erwarte ich Ihre und eure ersten automobilen Erlebnisse. Ausführlich, bitte. Lassen wir das Zeitalter der schnarrenden Brennstoffzellen noch ein paar Jahre draußen…
Sandmann

Hallo Sandmann,
mein erstes automobiles Erlebnis?
Daran kann ich mich noch sehr gut erinnern, obwohl es doch schon etwas her ist.
Ich war 10 Jahr alt und das “Automobil” war ein 7,5 Tonner Hanomag mit Spriegel und Plane.
Wieso jetzt so ein Fahrzeug?
Ganz einfach: Mein Vater war damals 1. Vorsitzender von unserem örtlichen Sportverein und dieser Verein verfügte über einen dieser damals so angesagten Ascheplätze. Du weißt schon, dieses rote Zeugs, wo man beim darüberrutschen schon mal 1 bis 2 Pfund Steinchen in den Knien hatte.
Jedenfalls mußten diese Plätze seinerzeit “abgeschleppt” werden. Nein, nicht mit Seil von einem Ort zum anderen! Vielmehr wurde einfach eine Stahlmatte aus dem Betonbau hinter ein Fahrzeug gehangen und schon war der Platz wieder schön(?!?) eben.
Tja, und da durfte ich auch mal an das Steuer dieses (jedenfalls für mich Knirps damals) riiiiisiegen LKW. Wenn ich mich recht entsinne, habe ich mich auch ganz gut dabei geschlagen.
Nach ein paar Runden durfte meine 2 Jahre ältere Schwester mal ans Steuer.
Wie soll ich sagen?
Auf dem Platz wurden kurz vor dieser Aktion die alten Holztorpfosten durch diese wunderprächtigen neuen Aluminiumtore ersetzt.
Und eines dieser Aluminiumtore mußte bei dem Fahrversuch meiner Schwester feststellen, daß eine Stahlmatte durchaus dazu in der Lage ist in einen Aluminiumpfosten das eine oder andere Loch hereinzuschlagen.
Mein Vater war wenig begeistert, der Verein ebenso, nur ich fand das echt lustig. Jedenfalls so lange, bis mein Vater mir äääh nachhaltig klar machte, daß so etwas keinesfalls lustig ist.
Sagt das nun irgendwas über Frau am Steuer aus?
Oder über Erziehungsmethoden?
Keine Ahnung.
Gruß
Onte
Nächtles Onte,
mit 10 Jahren so ein Ding fahren… respekt!
Frauen am Steuer finde ich generell unproblematisch, schlechte Erfahrungen habe ich persönlich immer nur dann machen müssen, wenn jemand meine Aufmerksamkeit eingefordert hat. Und sei es durch zwei kurz aufeinander folgende Unfälle mit meinem V8. Na gut, das mit der Aufmerksamkeit hat zumindest funktioniert. Die Trennung kam kurz danach, allerdings nicht wegen des Autos…
Hast du noch ein Bild von dir auf dem Laster…?
Sandmann
Und übrigens, Deiner Tochter kannst Du bestellen, sie kann ganz unbesorgt sein.
Und wenn ich sie mir so anschaue…
Sandmann, zieh den Zaun seeeehr hoch und baue die Sperren seeeehr massiv, die Jungens werden bestimmt ganz wuschig. *g*
Ich selber habe zwar keine Kinder, aber u.a. eine bildhübsche, 15jährige Nichte. Da muß ich auch immer um mich hauen, wenn ich mit ihr mal unterwegs bin.
Waren wir Jungs in dem Alter eigentlich alle so lästig?
Gruß
Onte
Nochmal ay Onte,
massive Sperren sind nur ein Reiz, darüber zu klettern ;-)
Was hier bisher aufgelaufen ist (und ich kann das frei von der Leber schreiben, weil ich weiß, dass sie und ihre Homies das auch lesen) war ganz nett. Passt schon.
Aber sie wird sich über dein Lob freuen :O)
Waren wir lästig? Hm. Also ich war immer recht ruhig, wenn ich bei den Eltern aufgelaufen bin. Coolness habe ich erst später kennen gelernt.
Kommt drauf an was für Jungs so um dich rum laufen. Wenn es diese Arsch-in-den-Kniekehlen HipHopper sind, dann sind sie doch in erster Linie nur ice-cool und sagen wenig, oder? Tz. Pickelnasen…
Gute Nacht
Sandmann
Hey Sandmann
Da muß ich nicht lange überlegen und mein Vater mit Sicherheit auch nicht. Aua
Ich war damals …zehn Jahre alt. Nicht zu vergessen der obligatorische Keks. Nun ja. Mein Papa fuhr damals einen schweren Mercedes. Um genau zu sein einen W111. Den mit den übereinanderliegenden Scheinwerfern. In schwarz mit roter!!!!!! Lederaustattung. Elfenbeinlenkrad mitsamt der wunderschönen Automatik Schaltkulisse. Wir wohnten damals noch in Niedersachsen auf einen alten Resthof. Allso vieeeel Platz. Tja. Mein Papa besuchte unseren Nachbarn (die alte Petze meldete, daß der Wagen sich auf und davon machte). Kurzerhand schnappte ich mir das Sofakissen, wie Mama das auch immer machte und setzte mich ans Steuer. Wie machte Papa das noch einmal? Schlüssel rein und starten war kein Problem, aber die Fahrstufen… . Letzendlich rollte ich im Auto fast stehend den “Gänseweg” entlang. Bewaffnet mit 3,8 Liter Hubraum und 180 PS die fröhlich durch den Vergaser gefüttert wurden. Recht´s und links neben mir ging ein Graben runter mit ca. 1,50 Meter Tiefe. Aber alles ging gut. Sogar das rückwärts drehen in eine zugegebenermaßen sehr breite Feldeinfahrt habe ich hinbekommen. Dann zurück nach Hause. Auf dem Weg nach Hause war ich stolz wie Oskar. Das Auto brummte, machte was ich wollte und Papa war bestimmt gaanz stolz auf mich. Aber ich durfte ihm ja nicht´s sagen. Brauchte ich auch nicht. :) Mein Papa stand mit leicht verschränkten Armen bei uns auf dem Hof. Ups. Soviel dazu. Als ich das Gesicht von meinem Papa sah, wäre ich am liebsten nach Jever oder Hooksiel durchgefahren. Aber zu spät. Parken durfte ich noch und den Motor abstellen. Langsam erstarben die sechs Zylinder da vorne. Dafür erhob sich ein Sturm auf meiner Fahrerseite. Ein 1,80 Meter großer Mann mit etwas über 100 Kilo Lebendgewicht öffnete “leicht” gereitzt die Tür. Zu sagen brauchte ich nicht´s. Ich hatte schon meine verdiente Ohrfeige und den Gang ins Kinderzimmer hinter mir. Seitdem stehe ich auf alte Mercedes Benz. Oldtimer kamen automatisch später. In meinen Augen war der letzte richtige Mercedes der W116. Halt noch so´n olles “Eisenschwein”. Nix mit Plastik als Stoßstange oder so.
Wie komme ich denn dann zu einem Audi V8, den ich mir irgendwann holen werde? Hm. Durch meinen Vater?! ;):)
Und Sandmann. Mal ehrlich. Deine kleine Prinzessin hat schon Blut geleckt. Irgendwann wirst Du der Beifahrer im eigenen Auto sein und Deine große knistert über die Autobahn. Soll ich Dir schon einmal einen Beißring besorgen?
Und Khania (darf ich Sie dutzen? ) soll sich mal keinen Kopf machen. Schaust gut aus Mädel, so hinter dem Steuer von Papa´s V8. Am besten gefällt mir das Photo von Dir wo Du Haribo nascht. Profimäßig angeschnallt (supertoll und gaanz wichtig), super enspannt und tja. Der nächste Stau kann kommen. Hauptsache man hat etwas zum naschen. ;)
Und zum Thema Kerle (haben eh nur eins im Kopf)…
Sandmann mein gutster. Wie im Vorfeld schon erwähnt sind Schützengräben und Stacheldraht nicht außer acht zu lassen. Ein klärendes Gespräch zwischen “ihm” und Dir…:”Meine Tochter ist Punkt 24.00 Uhr wieder hier. Ansonsten habe ich eine neun Millimeter, einen Klappspaten und einen Sack Kalk. Und glaube nicht das Dich jemand vermissen wird.” Ich weiß nicht mehr wo ich diesen Spruch gehört habe, aber diese Aussage ist einfach nur bei mir gespeichert. Vielleicht verdränge ich ja irgendetwas ?! :)
Sei´s drum. Dänemark ist schön (mit dem Auto direkt ans Wasser) und ich bekomme gleich Haue von meiner Frau, weil ich hier noch an tippen bin.
V8 mäßige Grüße an Dich und Deine Familie Sandmann (dies beinhaltet auch den Örg) bzw. den Rest der Anhängerschaft.
Im Zeichen der Ringe
Markus
Ay Markus,
okay, mit 10 habe ich noch Legoautos konstruiert. Und immerhin selbst durch meine kleine Welt kutschiert…
Ich hätte NIE gewagt, den Wagen meines Vaters zu nehmen. Obwohl er ihn mir wahrscheinlich gelassen hätte. Oder, Kalle??? Sag mal.
Als ich in das Alter kam, wo man mal Bock auf echte Autos hatte, fuhr mein Stiefvater einen Passat Kombi, den eckigen. Wenn ich den für einen Ausritt gemopst hätte, würden mir jetzt vermutlich drei Finger fehlen. Also habe ich es gelassen.
Ich war ja froh, als ich mit 19 und Führerschein den mal zum Einkaufen fahren haben durfte… UNd auch in dem Alter durfte meine Freundin nicht bei mir übernachten. Und ich durfte nicht im Bett essen. Das alles hat nachhaltige Verhaltensmuster in mir geprägt, ich lasse meine minderjährigen Kinder nun V8 fahren, Khania hat hier und da mal den Floschi des Abends da und ich esse gern meine Schnittchenplatte direkt im Bett. Und gucke die Ludolfs. Genug davon.
Aber 24.00 Uhr zu Hause? Mit 13??? Neee neeee das ist dann gern mal ein wenig früher :-)
SO denn
Sandmann
Ahoi Sandmann,
Du willst wissen, wie mein erstes Mal war… nun gut.
Ich glaub das allererste Mal, dass ich hinterm Steuer eines Autos saß, war als ich 6 oder 7 war, auf dem Schoß meines Vaters. Er hat geschaltet und ich gelenkt (ich war noch zu klein um an die Pedale zu kommen :D). Mit der Zeit durfte ich dann immer mehr machen (ich wurd auch größer ;)) und mit 11 oder 12 fuhr ich dann zum 1. Mal komplett alleine (es war glaub ich ein Skoda Felicia… 68PS :D). Gar nicht so schwer, wie es schien ^^
Wir fuhren immer am Wochenende auf abgelegenen Strecken etwas außerhalb der Stadt und hatten immer in der gleichen Haltebucht den Fahrerwechsel gemacht, kurz vor der Ortseinfahrt.
Ich erinnere mich noch ganz genau als einmal genau in dieser Bucht eine Polizeistreife mit Laserpistole stand…
-PAPA! Was jetzt?!
-Nix… fahr einfach ruhig weiter, wir suchen uns einen anderen Platz zum tauschen.
So bin ich dann mir nichts dir nichts an ahnungslosen Beamten vorbeigefahren. Leider gab es danach ebenfalls keine Möglichkeit irgendwo anzuhalten, weshalb ich letztendlich durch die halbe Stadt gefahren bin… mit Ampeln, Kreuzungen etc… ich kann mich nicht mehr wirklich dran erinnern (ich weiß nicht warum…), aber mein Vater meinte ich wär die Ruhe selbst gewesen und wär durch die Stadt gefahren, als ob ich schon seit mehreren Jahren einen Führerschein hätte… hmm ^^
Mein Fahrlehrer fragte mich dann auch bei den Fahrstunden: “Du hast mir gesagt, Du wärst schon ein bisschen mit dem Auto gefahren… Sachma, dieses ‘Bisschen’ war aber ein bisschen viel oder?”
So ein Moment im Leben?: unbezahlbar ;)
Gruß an deinen V8 und die gesamte Audi-Fraktion hier im Blog,
Niko
Ay espial,
wau. Horror. Passt gut zu Halloween hier und heute. Polizei am Straßenrand. Das blieb mir zum Glück seinerzeit erspart.
War es eine Konfirmation oder Heilig Abend? Ich weiß es nicht mehr (Jule, hilf mal…). Jedenfalls fuhr mein Schwesterchen einen nagelneuen Polo Fox Coupé in weiß, und es ging von der Kirche zurück ins heimische Rathjensdorf. Wir hatten einigen Vorsprung vor den anderen, und sie fragte mich, ob ich nicht fahren will :-D
Klar will ich.
Also den ganzen Weg zurück über die Lande gebrettert. Wie alt mag ich gewesen sein? 14 oder so. Klasse. Ihren Fiat 123 hab ich danach auch mal kreuz und quer durch Uelzen’s Stadtverkehr kutschiert, und na ja, mit 15 hatte ich dann ja meinen eigenen Taunus.
Fahrschule? Pflichtstunden, Prüfung und gut.
Hat meinen Großeltern eine Menge Geld gespart…
Grüße zurück, die V8-Gemeinde liest sowieso mit…
Sandmann
Aloha,
was soll ich sagen? Respekt vor der Coolness deiner Tochter, Sandmann. Schaut sehr routiniert aus wie sie da die knapp 2 Tonnen pilotiert. Als wäre es das natürlichste der Welt. Und in Sachen “looking charming” braucht sie sich auch keine Sorgen machen. Vergiss die Selbstschussanlagen mit Bewegungsmelder nicht bei der Befestigung eures Stützpunktes :D
Respekt aber auch vor deiner Coolness Sandmann. Meiner Mutter wäre eine solchene Aktion im Leben nicht eingefallen. Daher war mein “erstes Mal” auch nicht im PKW sondern im 40-Tonner auf dem Hof der Spedition wo mein Onkel arbeitet… Müsste auch so mit 14 gewesen sein wenn ich mich recht erinnere. Bis ich das elterliche Auto fahren durfte (und auch dann nur in die Garage) war ich schon 16, und obwohl das auf abgeschlossenem Privatgelände war tat meine Mutter das sehr ungern. Was allerdings weniger an meinen Fahrkünsten als an ihrer Einstellung “das ist aber verboten” lag. Was solls. Die erste grössere Tour mit bestandenem Führerschein ohne Eltern daneben ist auch etwas Besonderes.
Zum Abschluss noch einen Rat an deine mobile Tochter: Khania (ich hoffe ich darf “du” sagen), immer schön dran denken: Links blinken, rechts gucken und dann geradeaus weiterfahren. ;)
Grüsse an die Sandmann-Blog-Crew und natürlich an den Rest dieses Universums,
Simon
Ay Garfunkel,
hey immerhin haben dich deine Eltern mit 16 ans Volant gelassen!
Wobei ich mich noch heute frage, warum meine Mutter es mir erlaubt hat, mit 15 diesen Taunus für 100,- Mark zu kaufen und auf den Feldwegen eines Großbauernhofes zu fahren. Zwei Sommer lang. Ich finde das ziemlich gefahrenpotenzialbeladen. Von daher will ich mich mal nicht beschweren.
Blinken tut ja eh keiner mehr.
Und… ich habe eine Blog-Crew? Cool. Sowas wie Roadies? Oder Groupies? Wo stecken die bloß alle???
Sandmann
Nochmal Hallo Sandmann.
Nein, ein Bild von mir auf dem LKW gibt es leider nicht. Irgendwie schade, daß es damals noch nicht diese wunderbaren Digitalkameras gab. Zu der Zeit, Du wirst das sicherlich noch kennen, wurden die Filme in den Kameras ja noch im Photogeschäft blind in einem kleinen Säckchen gewechselt, von irgendsoeinem staatlich geprüften und langjährig studiertem Photokamerafilmwechselfachmann.
Das mit den Sperren… stimmt irgendwie, aber warum sollen es die Jungs heute einfacher haben? :-)
Eine Frage noch an smn35i: War das nicht eher so: links blinken, links fahren. Rechts blinken, rechts fahren. Rechts und links gleichzeitig blinken, geradeausfahren? Ach, ich bin wieder so verwirrt… ;-)
Gruß
Onte
Nochmal ay onte,
klar kann ich mich an die analogen Kameras erinnern. Meine “Schwieger”mutter (nach einer Trennung ohne Scheidung… kann man sie noch so nennen?) hat noch immer so ein Gerät, und es macht erstaunlich gute Bilder.
Ich werde es den Jungs von heute nicht einfacher machen als meine Eltern den Jungs von damals. Aber loslassen ist wichtig und gehört dazu. Glaube ich. Solange hier nicht ein pädophiler 50jähriger vor der Tür steht und nach meiner Tochter fragt, ganz kurz, bevor ich ihm alles von seinem Torso amputiere, was weiter als 10cm von seinem Herzen entfernt ist…
*hach* Papa sein ist doch jeden Tag eine neue Welt…
Sandmann
Hallo Sandmann,
ich mach mir ja nichts aus Frauen, ist ja bekannt. Deshalb gleich zur ersten Ausfahrt. Citroen GSA, ein verlassener Feldweg mitten im Burgenland am Neusiedlersee. Das Fahren ging sehr rasch sehr gut, nur der Gangwechsel bereitete mir Probleme. Ich war 14 und leider konnte mir niemand den Sinn einer Kupplung erklärt. Entsprechend naiv war ich auch in der Pedalbedienung.
Mit 15 folgte der Golf III von Mutti, den ich sehr mochte. Danach der dicke Audi von Vati, der mit hohem Puls daneben seine Tage angezählt sah.
Alles gute Erinnerungen, die zum Gebrauchtwagenerwerb führten. VW Typ II, der wahre Kifferbus. Aber das ist eine andere Geschichte…
Bester Chef,
dass du dir aus Frauen nichts machst ist in dem Moment, wo es um meine Tochter geht, schon ganz okay. Den Rest dann am Telefon.
Wenn dein erstes mal in einem GSA stattgefunden hat, ist das doch ein erhabenes Erlebnis. Wann hab ich zuletzt einen gesehen? Ich kann mich nicht erinnern. Wie bist du mit Zwischengas zum Stehen gekommen? Also, in dem Auto mein ich?
Bulli T2? Lass es meinetwegen eine andere Geschichte sein, argh, ich möchte sie gern lesen. Sag mal. Wenn du erlaubst.
Grüße nach Hamburg, irgendwo in der Nähe von Altona, an diesem Halloween-Freitag!
Sandmann
So, nur kurz noch was richtig stellen:
@onte: VORSICHT! Beim Warnblinken teilt sich dein Auto, wobei der linke Teil nach links abbiegt und der rechte nach rechts…
Gruss,
Simon
Ooooooooooooooooh.
Jetzt sinkt das Niveau aber ab. Ich fordere Niveauregulierung, mechanisch, elektromechanisch oder wie auch immer das geht.
:O)
Sandmann
Hallo Sandmann,
meine ersten Erfahrungen machte ich mit einem Mercedes 300D Bj. 1983 in Weinrot-metallic. Der ganze Stolz meines Vaters. Während meine Eltern und wir Pilze sammeln waren in der Lüneburger Heide durfte ich den 5-Zylinder über einen Waldweg steuern.
Mönsch, kam mir die Kiste damals riesig vor! Und die ganzen Zeiger, die sich da vor meinen Augen bewegten…
Okay, ich war zarte 8 Jahre alt und saß bei Papa auf dem Schoß und durfte nur lenken, aber ich werde nie vergessen, wie mir mein Herz in Hose rutschte als mein Vater etwas mehr Gas gab und es mir soooooo schnell vorkam….
Naja, Mercedes mag ich mittlerweile nicht mehr (erst fand ich die Armaturen dermaßen langweilig, dass ich mir in einem Benz gleich zehn Jahre älter vorkam, mittlerweile finde ich das Cockpitdesign einfach nur peinlich). Was sich allerdings bei mir eingebrannt hat, ist das Treckerdieseln des schweren, unkaputtbaren 5-Zylinders….
Mal was anderes: Voller Vorfreude kaufte ich mir am Donnerstag nach dem Dienst die AutoBild und schlug Zuhause gleich die Seite 56 auf. Hm…
Den Leserbrief, den ich schreiben wollte, schick ich doch nicht ab. Der würde mehr zum Blog hier passen, als zu dem Bericht.
Egal, weiß nicht, wie ich es ausdrücken soll…
Jedenfalls hoffe ich, dass auch in Zukunft noch viele Väter nächsten Generation Zeit finden, ihren Kindern auf Feldwegen oder ähnlichen “Verkehrsarmen” Wegen das Autofahren beizubringen. Das Stück persönlicher Freiheit, welches schon so manches Leben veränderte….
Gruß
Touranus (ohne auf das Wetter in LG einzugehen ;-))
Ay touranus,
ich hatte leider zu pubertierenden Zeiten niemals die Gelegenheit, in meiner Familie nach den Sternen zu greifen.
JETZT fährt mein Stiefvater einen Benz, und auch im Hause Jule (was, wenn es sich noch nicht herumgesprochen hat, meine große Schwester ist, die auf den Retro-Fotos) ist der gute Stern seit Jahren an der Tagesordnung. Hallo Andreas Lieblingsschwager an dieser Stelle.
Was mich bei Mercedes fasziniert: Du setzt dich nach 30 Jahren oder so mal wieder in einen rein und findest immer noch alles GENAU da wieder, wo du es erinnerst. Sowas mag ich.
Der Aldi-80 Artikel… Du darfst den gedruckten Teil nicht mit uns hier im Blog vergleichen. Im Prin gelten bestimmte Regeln, die machen auch hier und da Sinn. Der Jokus, den wir uns hier online umgangssprachlich leisten, den kannst du nicht abdrucken. Vielleicht meinst du das. Er ist nicht wirklich Sandmann-like. Aber hey – die Fotos sind doch echt charming, oder?
Wir wollen mal sehen, wie sich die KaSi-Geschichte gestalten lässt.
Wetter? In Lüneburg aktuell 4 Grad. Jemand feiert da irgendwo gerade die 500ste Folge von den “Roten Rosen”, einer der bestgehendsten Telenovelas der Öffentlich-Rechtlichen. Aber das ist eine andere, eine GANZ andere (wenn auch schöne) Geschichte.
Sandmann
Halloween Off-Topic.
Fahrschule, Retro-Touren, auch das Privatleben geht ja weiter.
Gerade habe ich 9 minderjährige Mädchen im zarten Alter von 8 Jahren gebettet und sitze in einem Trümmerhaufen aus Luftschlangen, Wackelpudding, Kürbissen und Naschitüten. Halloween 2008 ist vorbei.
Die Spülmaschine gurgelt verhalten vor sich hin, mein Hund schnarcht paranoid und überfordert auf ihrem Kissen und in mir drin manifestiert sich gerade eine Kernaussage, die ich mit Ihnen und Euch teilen möchte:
Das Leben ist schön.
Wunderschön. Und es passt.
Schauen Sie hier:
Fröhliches Halloween mit Kindern
Ein entspanntes Wochenende irgendwo in dieser Republik oder in den Regionen des Schengener Abkommens wünscht
Sandmann
Guten Morgen Sandmann
Ich hoffe Deine Finger sind wieder nachgewachsen. Hehe. Das Bild werde ich klein Leonie auf jeden Fall nicht zeigen, in Erinnerung an die Reaktion von Örg´s Hand ;). Wo ist eigentlich die halbierte Zitrone auf dem Bild? Hätte wunderbar dazu gepasst. Hm. Ich bekomme Hunger. Ist das normal?
Habe mir heute morgen ganz gemütlich die AB angetan. Kurz, sachlich und alles auf den Punkt gebracht. Die AB soll ja informieren und nicht “zum lachen” anregen. Deshalb bin ich auch nicht entäuscht was dies angeht. Wir dürfen ja nicht vergessen, daß die AB Dein Job ist, wobei er ja mit Sicherheit Spaß macht. Und hier der Blog ist halt “etwas” mehr als nur ein Hobby. Wenn ich bedenke, daß ich hier den Blog mitsamt Deinen Geschichten nur wegen der Autobild gefunden habe?! Da hat der gar nicht so lange zurückliegende Artztbesuch sich wirklich gelohnt. Echt jetzt
Im übrigen habe ich den allergrößten Respekt vor Dir in Deinem Alter eine 13 Jährige Tochter zu haben und das zu wuppen. Ich selber war da schon ein bißchen älter als klein Leonie bei mir im Arm lag. Was ist eigentlich alt? Uns trennen nun wirklich nicht viele Jahre ;)
Und noch ein Wort an “Dich” Khania. Dein Papa ist cool. Da gibt es ganz andere Heiopeis, die das Leben nicht so locker bewältigen. Vor allem nicht als alleinerziehender Papa von einer jungen Frau. Denk mal darüber nach. Du hast Glück
In diesem Sinne
Markus der schon wieder zuviel raucht
Ay Markus,
nun, mein “Job” ist ein GANZ anderer. Eigentlich bin ich Blogger, weil es Spaß macht, und in den Printbereich bin ich aufgrund der Thematiken geschwappt. Macht auch viel Spaß, und meiner Meinung nach mangelt es der AB an Redakteuren, die mal schreiben, wie man mit den Autos LEBT. Vergleichstests interessieren mich nur, wenn ich mir einen Neuwagen kaufen will…
Hey – im richtigen Leben bin ich EDV Lehrer in der Erwachsenenbildung…
Wann man alt genug für ein Kind ist, dass es dazu noch ein zweites gibt (8 Jahre) und dass man trotz Trennung nicht allein erziehend sein muss – das erzähle ich dir mal bei einer Flasche Wein.
Die Resultate meiner Art, an einer kleinen fantastischen Familie festzuhalten, liest du im Frosch-Märchen. Das gehört hier wirklich nicht her…
Aber Recht gebe ich dir: Ich glaub es gibt schlimmere Papas als mich :-D
Sandmann
Mein erstes Mal… Hui, lange her. Ich dürfte so 12 gewesen sein. Das Auto weiß ich noch: Papas Passat Variant G60. Da wir auf dem Land wohnten war das alles recht unproblematisch. Feldweg, angehalten: “Willste auch mal?” Wie kann ein junger Bursche da widerstehen?
Klappte recht gut bis auf die Tatsache das ich die Kupplung doch recht ruppig kommen ließ. Wie es im allgemeinen funktionierte wusste man ja, aber das Feingefühl fehlte halt. Somit hatte ich meinen ersten Burnout auch hinter mir und Vatter den Schweiß auf der Stirn.
Danach kam unser Voyager mit Automatik. Das war doch schon recht easy. Ich musste sogar meinem Onkel erklären wie man den fährt. ;-)
Den Nachfolger, nen Passat TDI rangierte ich dann schon samt Anhänger rückwärts durch die Wiese mit den Apfelbäumen. Da war ich so 14 oder 15. Und es war nichts besonderes mehr wenn ich beim Äpfel sammeln oder Gartenabfälle aufladen “selbstverständlich” den Autoschlüssel nahm, das Auto unterm Carport rausfuhr, in den Garten rein, Hänger ran, etc…
Interessant auch meine erste Fahrstunde. Ich steig ins Auto und noch bevor der Fahrlehrer drin saß hatte ich den Sitz, Gurt und die Spiegel eingestellt. Er guckte nur verdutzt und nach den ertsen 100 Metern in der Siedlung meinte er nur “Fährst auch nicht zum ersten Mal was?” :D
Hab den Fahrschulwagen auch nur einmal abgewürgt. Beim abbiegen von der Kupplung gerutscht und WUPP stand der Karren. Quer im Gegenverkehr *lol* Schrecksekunde für den Fahrlehrer als ein Wagen nur knapp neben uns und dem neuen Golf mit 500km auf der Uhr zum stehen kam. Nix passiert, Glück gehabt.
Ay paradox, dessen Name in einem Höschen steht,
wenn ich das lese, frage ich mich, ob es eigentlich überhaupt Leute gibt, die ganz ohne Fahrpraxis in die erste Fahrstunde gehen…?
Kennt jemand so jemanden? Das muss ja heutzutage ein Vermögen kosten…
Ein G60 ist ja im übrigen ein komfortabler Erstwagen…
Sandmann
Hey Sandmann,
was heisst hier “das Niveau sinkt”? Diese Sache mit dem Warnblinken habe ich in der Sendung mit der Maus gesehen! Die werden doch keine Unwahrheiten verbreiten :D
Simon
PS: Die arme Hand! Hoffentlich heilt das bald wieder… :)
Okay, die Maus genießt Absolution.
Während ich hier so gedankenverloren meine wachsenden Koteletten kraule, frage ich mich gerade, wann ich eigentlich das letzte mal den Warnblinker benutzt habe?
Ich glaube, das war mit gestorbenem Generator und ohne Strom auf einer Autobahn im Sauerland. Seit dem läuft der V8. Ich klopf mal auf Holz… moment… so.
Sandmann
N’abend,
das ist ja eigentlich kein Chat hier, aber der letzte Kommentar von Markus hat mich nun doch zu der Frage verleitet: Hat die 1975 etwas mit Deinem Alter zu tun, Markus?
*nurmalsofrach* ;-)
Mein erster Fahrschulwagen war ein Chevy Caprice mit 190 PS V6. In den USA läuft es ja etwas anders…
Zuerst die Theorie alleine Zuhause mithilfe eines Buches gelernt, dann zur Zulassungsstelle und eine theoretische Prüfung per multiple choice Test.
DANN erst darf man sich bei einer Fahrschule anmelden (die 20 Dollar Version auf dem Highschool Parkplatz haben meine Eltern nicht erlaubt).
Die Fahrprüfung nam dann eine übelst gelaunte Polizistin ab, die keine Deutschen mochte und als erstes meinen Beifahrerspiegel verstellte, weil der ihrer Meinung nach beim Einparken zuviel geholfen hätte??????
Interessant fand ich, dass die Schwerpunkte bei der “Ausbildung” anders gesetzt wurden. So hielt der Fahrlehrer mir ständig den Innenspiegel zu und ich musste ihm sagen, was gerade hinter uns fuhr (seiner Meinung nach ist der Rückspiegel das wichtigste Teil am Auto), ich musste Reifen wechseln, üben, wie ich ein Auto mit der Handbremse GERADE zum stehen bringe, falls mal die Hydraulischen ausfallen und mit mindestens 5 Milen/Stunde Rückwärts fahren OHNE das der Wagen aus der Spur geriet….
Ich glaube ja heute, dass er im Geheimen lieber Stuntfahrer in Hollywood ausbilden wollte.
Aber DAS, was ich später in Deutschland bei meinem Vater durchmachen musste, damit ich endlich alleine mit meinem 1000DM Golf alleine los durfte, spottet jedem Vergleich.
“So, mein Junge, denn steig mal in den 7,5 Tonner (Bj 78) und dann gucken wir mal, wie Du mit Handschaltung zurecht kommst…”
Die darauf folgenden 3 Monate hätten einen eigenen Blog verdient ;-)
Touranus
Ay Aldi80besitzus,
das klingt mir mehr nach einen Überlebenscamp als nach einer Fahrschule. Hast du den Schein denn problemlos in Deutschland übertragen können? Das wäre dann ja fast so etwas wie aktive Körperverletzung ;-)
Uff, bin ich entspannt. Zwei Stunden Sport am Samstag Nachmittag, danach schööön zwei Saunagänge, Ruheraum, lange duschen und eine wunderbare Bodylotion mit Lemon Gras. Ups? Nein, es wird kein Kosmetik-Blog. Aber na ja, zum Schrauben war das Wetter heute einfach zu schlecht.
Einen schönen Samstag Abend euch allen
Sandmann, dessen V8 noch immer Wasser verliert…
Hallo Sauna-Mann,
mönsch, Du verstehst es, die Leser neidisch zu machen… Also mein Samstag begann um 04:00 Uhr mit dem weckerklingeln und anschließenden Frühdienst *gäääähn*
Aaaaaalso ich durfte in Deutschland 1 Jahr lang fahren (sogar mit 17), und musste dann Nachtfahrten und die normale Prüfung absolvieren (es kommt darauf an, in welchem Staat der USA man den Führerschein gemacht hat. Polizeikontrollen waren immer sehr spannend, weil kaum ein deutscher Streifenbeamter die Regeln WIRKLICH kennt. Oft wurde ich ´gefragt, ob ich die kleine Plastikkarte aus einem Kaugummiautomaten hatte. Und da auf der Rückseite in großen, roten Buchstaben “MINOR” für Miderjährig stand verwechselten es viele mit “Muster”. Es gab da schon 1-3 Nächte auf der Polizeiwache in Lüneburg, bis alle mir glaubten, dass ich fahren DARF!
Nun ja, das Jahr hatte ich etwas überzogen und meine Fahrlehrerin (Gruß nach Adendorf) prügelte mir ein: “Am Tag der Prüfung kommst Du NICHT mit Deinem Auto her!!!!”
Also ließ ich mich von Papa zur Fahrschule kutschieren.
LEIDER war mein Prüfer gleichzeitig der Elternsprecher meines Gymnasiums… und da ich Schülersprecher war, kannten wir uns…
“Sagen Sie mal, Herr H…. habe ich Sie nicht schonmal mit dem Auto zur Schule fahren sehen?” Oh Shit, ich dachte, das war’s… Bis ich anhand des Grinsens meiner Fahrlehrerin und ihm merkte, dass er aufgeklärt war. ;-)
Und übrigens: wie ich schon erwähnte, musste ich bei meinem Vater durch eine harte Lehre! Oder hast DU Dich auf der Rückbank bei der Aldi80 Probefahrt etwas gefürchtet??? ;-))
Touranus
Ay touranus,
hihi… sehr schön, das mit deinem Elternsprecherprüfer. Gesichter, die ich gern abgelichtet hätte.
Was ich auf dem komfortablen Rücksitz des Aldi 80 erlebt habe (auf dem ich da das erste mal saß), würde ich als zurückhaltend und umsichtig bezeichnen. Also hat die harte Schule deines Vaters Früchte getragen.
Wie kommt er denn voran, der kleine schwarze Youngtimer?
Sandmann
“wenn ich das lese, frage ich mich, ob es eigentlich überhaupt Leute gibt, die ganz ohne Fahrpraxis in die erste Fahrstunde gehen…?”
*Hand heb*
nur ein paar wenige Meter fuhr ich mit meinem Audi90 den ich mir auf meinen 18. Geburtstag gekauft hatte vor der ersten Fahrschullektion… mein Erzeuger war eh zu doof als dass es ihm JEMALS in den Sinn kommen hätte können mir das Automobil, Sinnbild jedes Mannes *höhö*, näher zu bringen… aber der hatte an meinem 18. ja nix mehr zu berichten *g* mein VizeDädi meinte dann halt einfach, dass es wohl gscheiter ist, dass ich zu erst nach Schema-Fahrlehrer fahren lerne als dass ers mir beibringt und ich mir dadurch womöglich falsches anlerne und mir die Prüfung dadurch bloss erschweren würde, schliesslich sei es ne Weile her seit er zur Prüfung musste, also gut, auf die paar Tage kams ja auch nimmer drauf an… und JA, ES KOSTET EIN VERMÖGEN!
Danach wars aus mit dem Sparen… hatte ich vorher doch soooo nen Haufen auf der Seite… ab und zu mal neue Tretlager oder Schläuche fürs Velo…
Da war der Audi90 in der Lehre, gleich nach der Lehre kam der AudiV8 hinzu und der 90er bald weg… und später das Coupé hinzu… komisch dass das Sparen nimmer klappt *g*
Guten Morgen in die Schweiz,
du hast dir ein Auto gekauft, ohne jemans vorher gefahren zu sein??? Wie konntest du wissen, dass es SPASS macht?
Also ich war erst infiziert, als ich diesen Taunus zwei Sommer lang über die Feldwege gescheucht hatte. Da war es um mich geschehen.
Meine treueste Liebe werden wohl immer die alten Autos sein, auch wenn sie mehr Stress machen als jede Frau an meiner Seite…
Audi 90, Audi V8, Audi Coupé… sei mal froh, dass du in Einsiedeln nicht in die Fänge der Zivilisation geraten kannst. Da werden wirklich nicht viele Fränklis übrig bleiben :-D
Sandmann
Moin Sandmann,
hach wie schön ;-) …
Ich habe damals mit Treckerfahren angefangen, da kam ich noch nicht an die Pedale dran.Sehr gerne habe ich und mein kleiner Bruder beim Heueinfahren geholfen jedes Jahr.
Frag´mich nicht wie alt ich war, aber ich war sehr groß für mein Alter. Irgendwann durfte ich dann auch schalten und kuppeln,und zur Krönung auch den Anhänger rückwärts in die Scheune stoppen- das übt.
Danach in der KFZ-Lehre wurde ich nach 6 Monaten gefragt, ob ich Auto fahren könne.Nur Trecker sagte ich, das ist das gleiche war die Antwort, und nach 2 Wochen Firmen-Hanomag rein und rausfahren, durfte ich auch die Kundenautos auf dem Hofplatz fahren.Obwohl der Hofplatz öffentlich war(Tankstelle), bin ich sogar den Polizeiwagen des Dorf-Scheriffs in seinem beisein gefahren. Damals (1985) sah man das noch nicht so eng ;-)
Klar war der 3er Führerschein kein Problem- 6 Fahrstunden Auto und 4 fürs Motorrad, da ich schon 1B hatte. 2 1/2 Jahre später musste mein Bruder schon die 10 Pflichtstunden machen, und bezahlte nur für Klasse 3 mehr als ich für 1 und 3. 1050 DM waren das damals für mich.
Was bekommt man Heute für 1000 Mark …
…. sind wir schon sooo alt ??!!
Guten Morgen joergfl,
ein sehr vertrauender Dorsherrif 8-)
Während meines Schulpraktikums beim FIAT-Händler habe ich auch einen alten 131 Mirafiori “geschenkt” bekommen, einen von hinter der Halle. Den durfte ich auch ab und an einige Runden auf dem Vorplatz fahren.
Gibt es diese Autos überhaupt noch? Das muss auch so um 1985 gewesen sein, und der Wagen hatte schon damals fast kein intaktes Blech mehr im Unterboden…
1000 Mark. Stimmt. Irgend so etwas hatte ich auch für meinen Führerschein angesetzt…
Von der gefühlten Summe sind das heute mindestens 1000 Euro.
Statistiker sagen ja immer, dass sich seit der Einführung des Euro die Kaufkraft der Deutschen verbessert hat. Interessant. Alles ist irgendwie dramatisch teurer geworden, nur die Beträge unserer Gehälter wurden schön mathematisch halbiert. Tja. Dann muss es wohl an irgend etwas anderem liegen, dass um mich rum alle kein Geld mehr in der Tasche haben.
Ich muss immer noch über die Benzinpreise schmunzeln. Gestern gab’s Super mal wieder für 1,25 oder so, und alle schreien verzückt wie billig das Benzin endlich wieder ist.
Mann.
2,50 Mark. Zwei Mark Fuffzich.
Aber egal. Allein wenn wir jetzt schon wieder von D-Mark-Preisen reden macht und das älter ;-)
Sodenn, ich bewaffne mich jetzt mit einem Kaffee und gehe hoch zu meiner noch mit mir verheirateten Nachbarin, meinem zweiten Kind guten Morgen sagen und deren Freundin in den V8 verladen und nach Hause fahren. Damit ihr auch immer schön wisst, was in meinem Leben so geht :-D
Schönen Sonntag!
Sandmann
Mahlzeit Euch allen
Jetzt komme ich gerade wieder aus Kiel (Fischbörse) und muß sagen, daß ich mit der Straßenführung immer noch nicht zurechtkomme. Jedenfalls haben meine Familie “fast” erfolgreich ohne Zwischenfälle hingefunden. Danach noch zu Mac-doof und die Welt war in Ordnung. Dafür das wir zu Fuß vom Parkplatz aus plötzlich mitten im “Rotlichtviertel” waren… Und das mit klein Leonie! Papa? Was macht die Frau denn da? Ups. Hacke kehrt und mit einem Grinsen und doch etwas genervt ne andere Fußstrecke gesucht. Tja. So kann´s gehen.
@-touranus: Ja wie soll ich es sagen? Du bist mit Sicherheit nicht der erste dem es aufällt, aber der erste der es offen anspricht. Hehe. Mir fiel einfach kein besserer Name ein. Und jaaa. Das Datum ist mein Geburtsjahr. Allso habe ich das gröbste überstanden und stehe nun mit 33 Jahren mitten im Leben, habe dafür aber sehr viel erlebt. Wer von Euch kennt zum Beispiel noch “Jübeck Open Air”? Frauen, Autos, schräge Typen, geile Stimmung und jede Menge Mucke. Und vor allem keine Randale. Alles friedlich und jedesmal ein kleines Abenteuer. Schon schade, daß man dieses Event abgesägt hat. Aprobos Abenteuer. Mit 17 über Deutsche Straßen zu fahren und zu wissen, daß die nächste Kontrolle wieder dieselben Fragen vom letztenmal aufwerfen wird…aber die dummen Gesichter der “Udels” hätte ich schon gerne gesehen. Ok. Der Wachtelmeister;) :)
@-Sandmann: Der alte Kotlettenträger. Nene. Ich habe Deine zweite kleine Prinzessin nicht vergessen Sandmann. Auch ist sie mir nicht durch die Tastatur gerutscht. Oder doch? Ich schaue gleich mal nach :)
Das letzte was ich im vorherigen Text schrieb, galt ja eigentlich nur Deiner “Großen”. Ich hätte da mal so ne´komische Idee. Wie wäre es denn, wenn wir hier mal alle Deine Fortschritte von Deinem “Kotelettennachwuchs” zu sehen bekommen? Eines haben wir ja schon zu Gesicht bekommen. Auf dem Halloweenphoto sind klar und deutlich schon etwas größere Ansätze zu sehen. Hehe. Bekomme schon wieder Hunger.
Und die Spritpreise… . Au mann. Ich habe meinen einser “damals” für 1,20 Mark den Liter bleifrei tanken dürfen. Heute hat meine Maus den Opel für 1,23 Euro(!!!) den Liter bleifrei betankt. Kurz hinter Kiel rechte Hand gibt es sie. Die Tankstelle die mich zum lächeln brachte und gleichzeitig zum weinen. In Gedanken an die “alten” Zeiten. Sch…Euro. Die Grünen jaulten damals noch rum den Sprit auf 5,00 Mark den Liter auszuweiten. Und wo stehen wir heute? Gerade in der Ferienzeit oder kurz vor dem Wochenende ziehen die Preise merklich an. Ist schon komisch, daß dann gerade der Ölpreis steigt. In meinen Augen ist das alles gelenkt. Mann darf ja nicht vergessen, daß der Staat kräftig mit am Zapfhahn nuckelt. Jaja. Der Deutsche Autofahrer ist im wahrsten Sinne des Wortes die Eier legende Woll-milchsau für den Staat. Aber selber “böse” Dienstfahrzeuge fahren. Sind ja bezahlt und kosten nicht´s. Außer dem Steuerzahler natürlich.
In diesem Sinne. Genießt noch den Rest des Sonntags. Der Montag klopft schon wieder an die Tür.
V8 mäßige Grüße an Euch alle
Markus
Ha. Du warst in Kiel?
Na gut dass ich rechtzeitig nach Hamburg geflüchtet bin ;-)
Fischbörse? Die gibt es noch? Und, so gut dass man dafür nach Kiel fahren sollte? Hm, ich war da noch nie. Aber dass ihr vom Parkplatz ins “Rotlichtviertel” (lustiger Begriff für drei Puffs, einen Shop und zwei Kneipen) geraten seid wundert mich nicht. Ist ja gleich unten an der Förde…
Nette Gegend, ich hab da ein Jahr lang gewohnt. Die Sommerabende auf dem Balkon waren legendär. Ab und an mal irgend ein Passant, der vor den Schüttelcentern rumwarant ist, hin und her gelaufen und dann irgendwann rein. :-D Zeit stoppen und notieren, wie lange er gebraucht hat. Wofür die Leute so Geld ausgeben…
Kotelettennachwuchs…? Nun, ich glaube nicht, dass irgend jemand hier (außer dir) die wachsenden Haare auf meinen Wangen sehen will ;-) Ist doch ein AUTO Bild Blog und kein Friseur Blog…
Aber den Montag hör ich noch nicht klopfen. Dafür ist noch zu viel Sonntag.
Sandmann
Ave Sandmann,
ich bin mit 12 regelmäßig etwa mindestens 3x wöchentlich Trecker (heißt hier bei uns Bulldog) und Mähdrescher gefahren; auch auf öffentlichen Strassen!
Danach mit 15 bei meinem Ferienjob (Platinen löten) dessen Tochter ihren R6 oder so ähnlich (war jedenfalls eine Franzosenschaukel)
Etwa zur gleichen Zeit war ich in einer Motorradklicque (schreibt man das so?) eine Kawa 750 2 Takt (das war so ca. 1978)
Mit 17 arbeitete ich bei dem Freund meiner Mutter an der Tankstelle.
Als ich den eines Morgens zum arbeiten abholen wollte warf er mir den Schlüssel seines BMW M 635 CSI (286PS)zu und sagte, “Fahr schon mal hin, ich komme dann nach!” Das Ganze durch das Erzkonservative Ellwangen/Jagst!
Ich wohnte damals bei meinem Vater und dessen BMW 3,0 SI wurde zwischen meinem 16ten und 18ten Lebensjahr immer wieder durch mich aus der Garage entführt:-/ Das darf er aber nicht wissen, denn ansonsten bekomme ich heute noch Ärger!
Meine Führerscheine habe ich nur mit den nötigsten Stunden bestanden!
Ich glaube incl. Überland, Autobahn und Nachtfahrten waren es beim 3er 7 Stunden und beim Motorrad eine einzige!
Viele Grüße und bis Sonntag,
Der Marlboroman
Olaf
ps.: Ich bringe Iris mit*g*
Ay Olaf,
da habe ich ein paar Fragen:
1.) WESSEN Tochter ihren R6? Die des Ferienjobs?
2.) Muss man wissen, wo Ellwangen/Jagst ist? Oh.
3.) Wenn dein Vater das nicht lesen darf, ähm, dann hat er wohl kein Internet, oder? Also… Geheimnisse sind hier nicht wirklich gut aufgehoben.
Ansonsten… in der Tat, bis Sonntag bei Carsten in der V8-Schmiede im Schwarzwald. Ich freu mich drauf! Schlimm genug, dass ich da extra runter fahre :-)
Sandmann
Nochmals Ave Sandmann,
zu Deinen Fragen:
1.) Die Tochter des Firmenbesitzers bei dem ich den Ferienjob machte
2.) Naja, Ellwangen ist/war eine große Garnisionsstadt, als die Bundeswehr noch größer war; sollte man evtl. kennen.
3.) Ich gehe davon aus, daß er diesen Blog NICHT liest:-) Internet hat er schon.
Ich bin ja auch extra nach Kiel gefahren;-)
(naja, um eine Kollegin zu schulen bzw, in die Geheimnisse des OrgManagements einzuführen)
Grüßle,
der Marlboroman
Und nochmals Ay Clubmaster-Man,
nun bin ich bestens informiert.
Aber heißt das nicht ÖRG-Management?
Sandmann
Ah…ich lese meinen Namen!
Guten morgen liebe Gemeinde!
Das mit dem ersten mal Autofahren hat deine Tochter ja nun im Kasten, der Werdegang bleibt unauslöschlich in ihrer Geschichte verankert (mein Alter hat mich echt mit dem Audi fahren lassen damals…).
Schön, wenn man solche Erinnerungen hat.
Denn solche Geschichten führt man sich sein Leben lang gerne vor Augen, blättert gerne darin, eine Mischung aus Sehnsucht, Euphorie und vergangenem Glücksgefühl, ein bischen Angst und Stolz.
Und als alter Sack sitzt man da später in irgendeiner Runde und erzäht:
Wisst Ihr, als ich so 10 war, da hat mein Vater mir den Autoschlüssel gegeben…
Das ist ein großer Schatz!
Bei mir war das so…:
Das erste mal auf dem Schoß sitzen mit dem Lenkrad in der Hand, das war unser schlumpfblauer Audi 60 L mit Lenkradschaltung. Da war ich so drei Jahre alt. Mein erstes Auto bekam ich mit acht Jahren geschenkt, vom Nachbarn, einem Hoch-tiefbauunternehmer, der hatte immer ne Fahne und Camel ohne geraucht.
Das war ein rotes Goggomobil aus den 50ern mit roten Sitzen. Ich weiß noch genau, das der TÜV-Stempel auf dem Kennzeichen 1969 abgelaufen war, denn das ist mein Geburtsjahr.
Ich also den Wagen dankend angenommen, der Nachbar das Ding auf unseren Hinterhof umgeparkt und da stand er nun neben unserer Sandkiste…allerdings nicht lange. Unser Vermieter hatte das was gegen (komisch) und 2 Tage später war das lustige Auto vom Schrotter gequadert worden. Die Nummerschilder hab ich aber noch! Irgendwo.
Wir hatten später einen Renault R4 Kasten, den langen F6. Den durfte ich auch mal während der Fahrt von der Beifahrerseite lenken. Mit 11 Jahren hab ich angefangen, das Teil zu reparieren, wenn was kaputt war.
Eines Tages beschloß ich, auf die Haube das Titelbild des ersten Wernerbuches “Werner oder was” zu malen. Meine Mutter fand das petagogisch wertvoll und gab mir den Autoschlüssel. Ein Stück von unserem Haus entfernt gab es einen Bauplatz, da könnte ich ja hinfahren zum malen.
Hab ich natürlich gemacht, was für ein Kick!
Alles gut gegangen, Muttern war stolz und ich auch…
Als ich 14 war, hatten wir eine Citroen Dyane 6CV. Damit durfte ich dann schon zum Einkaufen und zum Bäcker Brötchen holen.
Am geilsten war es, an den Spacken aus meiner Schule vorbeizufahren, die mit ihren tollen Automatik-Mofas am Straßenrand standen.
Deren Eltern hatten zwar die neueren Autos aber ich durfte unsere alte Kiste fahren!
King of the road hoch 10!
Mit 15 bin ich damit fast in ein Güllebecken gefahren, der Wagen hing halb drüber und wenn der Kofferraum nicht voll mit Feldsteinen gewesen wäre, hätte ich den Sturz in 4 Meter Tiefe wohl schlecht überlebt.
Alles gut gegangen, Mama hat etwas geschimpft und Punkt. Den Citroen hat sie mir danach geschenkt und pünktlich zu meinem Füherschein hatte ich ihn TÜV-fertg gekriegt.
Solche Erinnerungen sind doch besser als jeder Film!
Lasst uns Geschichte(n) schreiben!
Gruß
Örg
Die Geschichte mit dem Güllefass hast du mir vorenthalten…
Mir stellt sich nun die Frage, mit was für einem Auto wir als nächstes unterwegs gehen.
Mit dem Audi 60 in den Schwarzwald?
Mit dem Goggo nach Südfrankreich??
Oha, nicht dass ich da jetzt was losgetreten habe…
R4 und Dyane mag ich nicht…
Ich faaaaa nun erstmal mit dem V8 nach Altingen in die Schmiede. Aber das blog ich noch genauer…
Bin auf weitere Geschichten gespannt.
Neblige Grüße aus dem 7. Stock.
Sandmann
Hey Örg
Schöne “Fahranfangsgeschichte”. Viel er und überlebt. Aber man sagt ja nicht umsonst: “Stille Wasser sind tief”, oder täusche ich mich da? ;)
Liebe Grüße
Markus
Ay Markus,
viel er und überlebt?
Hast du schon wieder heimlich getrunken?
Na, immerhin der 42. Kommentar *neid*
Sandmann
Ay Sandmann,
lange nichts beigetragen – aber stets gelesen! Heute nun seit langem mal wieder animiert auch zu antworten :-)
Mein erstes Mal? Ich war elf – er war 18 :8
17m P5 – mein erster eigener echter großer und Boaaaahhh Auto……. meins! gaaanz allein meins! – Mann war das geil! 90 PS V4 – auspuff ab, Dach platt (Überschlag) Räder krumm…
Hab ich mit meinen zarten Lenzen alles soweit grade gekurbelt dass ich sitzen und fahren konnte. HAt geklappt – das Leiden nahm seinen Lauf :-) Der Nachfolger mußte eins können: Dicht sein! Regen war damals der Tod für mch, was hab ich den gehasst. Also mit 13 den ersten Audi (100 LS – ein C1 – klar) gesichert – von da an gings bergab mit mir. den Ringen völlig verfallen kam ich nie mehr wirklich von der Marke los – da konnten die bauen was sie wollten :D
Drei Stück von den heute raren Exemplaren (C1) habe ich verschlissen bis ich 16 wurde, darunter einen ganz seltenen 2-Türer. Aber ich habe mich revangiert für die geile Zeit – einen habe ich behalten und restauriert. Wirklich alt wurde der dann zwar auch nicht – das aber ist eine ganz andere Geschichte…
Liebe Grüße
vor allem auch an Frau Mona Lisa
der Jens
DER Jens.
Hatte der 17M wirklich einen 90PS V4? War das nicht eher der 2.0 Liter V6, der auch in meinem Granada Coupé werkelt?
Ansonsten ein beeindruckender Werdegang. Was genau ist aus dem restaurierten C1 geworden? Örg und ich haben in Annweiler einen solchen im Verkaufsraum gesehen (da wo Vespa), in meinen Augen ein wunderschönes Auto. Was man auch heute wohl noch durchaus zeitgemäß bewegen könnte.
Ich gedenke dir und einem schönen Käsefondue in Hallau beim Remo. Schönen Abend, mein Freund.
Sandmann
Ay mein Bester :-)
ja – soweit ich mich an vor ungefähr ziemlich genau knapp 25 Jahren erinnern kann – es handelte sich tatsächlich um einen ZwolitervauviermitneunzichpeesVergaserundsechsVolt.
C1 – in Deinen Augen ein wunderschönes Auto – hmmm…
Nach all den Blogs der letzten Zeit könnte da manch ein Zeitgenosse argwöhnisch werden – darum:
JAAAAAA!!!!!….
auch ICH sage ganz klar “JA” zum Zeh-Eins – eines der schönsten (mal abgesehen vom ungaren80ger)Automobile überhaupt – kaum ein Anderer vereinigt so zart Funktion und Form in einer einzigen Hülle! Das macht dem C1 heute noch Keiner nach!
Und um der Tradition Sinn zu geben:
…im Gedenken eines Kääääsfondues!
Jens :D
Ay Jens,
wobei ich persönlich finde, dass er einen leicht biederen und irgendwie traurigen Blick hat. Andere nannten das “Oberlehrerimage”, ich persönlich finde es zeitlos schön.
Mein unangefochtener Traumwagen ist und bleibt das Coupé S. Ja, ich werde eines Tages einen haben…
Und irgendwo habe ich auch noch zwei, drei Packungen Käsefondue. Ich glaube ich mach mir die heute Abend mit einem schönen Rotwein, und wenn ich die “Schwiegermutter” vom Boden kratze gedenke ich des Treffens in Hallau.
Und bevor uns alle anderen jetzt für bekloppt halten gebe ich zurück ins Funkhaus…
Sandmann
Aloha Sandmann,
ich glaube der Markus wollte ausdrücken, das Örg schon viel erlebt und überlebt hat… wo ich mich nur anschliessen kann. Aber jetzt wissen wir ja auch, warum er so begnadet mit (altem) Blech umgehen kann. Mit 11 Jahren angefangen – früh übt sich, was ein Meister werden will. Ich bin neidisch. Mit 11 habe ich noch an meinen Lego-Autos rumgeknöpft. Hat auch Spass gemacht und hatte den grossen Vorteil, das Mutti keine ölverschmierten Sachen waschen musste :D
Viel Spass bei deinem Ausflug wohin auch immer,
Simon
Ausflug? Ich?
V8-Schmiede in Altingen mit Zwischenstop in Aalen. Das blogge ich heute Abend noch…
Sandmann
Aloha Sandmann,
Aalen? Das Aalen in Baden-Württemberg mit “AA” am Kennzeichen? Falls du auch nach/durch Bopfingen kommst, grüss mal den Ipf von mir :)
Simon
Äh…
AA? Vielleicht, weiß nicht, ich war da noch nie.
Bopfingen?
Der Ipf???
Langsam bekomme ich Angst…
Sandmann
Tja… die haben da unten zum Teil seltsame Namen :D
Der Ipf ist ein Berg bei Bopfingen, was ein kleines Städtchen ist.
Auf jeden Fall viel Spass in der V8-Schmiede,
Simon
Ah.
Der Ipf. Bopfingen klingt ein wenig nach verstopftem Abfluss. Na, ich werde sehen :-)
Sandmann
Hmmmmm…
Da werde ich auch mal erzählen, wann es bei mir angefangen hat.
Es muss so mit 12 oder 13 Jahren gewesen sein. Da habe ich einen Trabant gefahren, auch nur auf Privatgelände und Feldwegen, aber immerhin… Irgendwann bekam ich dann einen Wartburg Tourist. Mein erstes “offizielles” Auto war ein Kadett D. Irgendwie schon lange her. Aber die Begeisterung für den V8 kann ich auch gut verstehen. Ein Bekannter war V8-Fan und da hatte ich hin und wieder die Chance den zu fahren. Ist die elektrisch verstellbare Rückbank eigentlich Serie gewesen???
Steffen.
nein
Ay Wüstenmann,
einen Trabant “durfte” ich nach der Grenzöffnung auch mal fahren. Für mich war das ein großartiges Erlebnis, das ich nie vergessen werde!
Den Spritgeruch bin ich allerdings auch ein paar Tage nicht losgeworden, da muss irgendwas undicht gewesen sein…
Mit dem D-Kadett habe ich meine ersten längeren Reisen machen dürfen. Ein unglaublich hässliches Auto. Obwohl… inzwischen…
Sandmann
Ay Steffen,
nun… Sentimantalität nenne ich persönlich nicht in einem Satz mit einem D-Kadett, aber so haben wir alle unsere Schwächen :-)
Mein Lieblingsschwager Andreas hatte so einen als verkappten GSI… mit einem riesengroßen Auspuff. “Geht ab wie Hupe”…
Deine Mail ist angekommen :-)
Sandmann
…also Trabant fahren macht einfach nur Spaß! Ist Autofahren pur. Man hat nur etwas Pappe zwischen sich und der Außenwelt, damit es nicht so zieht.
Der D-Kadett war schöner als der E. Aber es gibt zugegebenermaßen schönere Autos. Allerdings war er sehr zuverlässig und gutmütig. Lediglich die braune Pest hat mir bei meinem ersten Modell (Reimport aus Spanien) zu schaffen gemacht. Der zweite war zweite Hand und sehr rostarm. Nach ner Rostschutz-Kur fast perfekt.
Hier fahren auch noch 2 rum. Einer ist in einem super Zustand und wird nur im Sommer bewegt. Kann man sentimental werden!
Steffen.
Ay Steffen,
mich verbindet wie gesagt nicht viel mit diesem Opel. Ich hänge immer nur Autos nach, die meine eigene Vergangenheit betreffen. Oder alten Amischlitten…
Heute Abend bin ich tuto libre und werde mal wieder durch mobile.de driften…
Sandmann
Hallo Sandmann,
wenn Khani weiter so übt Auto zu fahren darf sie später auch mal meinen knallroten Ferrari fahren…
Ich würd gerne wissen was mit dem Jungs feindlichen Zaun gemeint ist?
MfG floschi
Ay floschi,
den Ferrari fährt sie dann bestimmt gern. Gibt’s den auch mit Automatik? 8-D
Der Zaun… ja… da fragst du mich was. Ich überdenke noch das Konzept. Probier’s dann doch einfach aus. Oder stell dich gut mit mir und bau kein’ Scheiß, dann verrate ich dir die Kombination…
Sandmann
Sandmann, Deine Tochter ist einfach nur cool :-) Und hinterm Steuer sieht sie irgendwie erwachsen aus, ich hätte ihr jedenfalls mehr als 13 gegeben. Übrigens, ich bin nach Deinem Link auf die Designsünden nochmal die alten Posts durchgegangen, die ich damals irgendwie übersehen haben muss. Da war doch schon mal was mit Fahrschule in Dänemark… Aber jetzt mal ehrlich, Du würdest das kaum so öffentlich inkl. Fotos posten, wenn es nicht in in einem Land (vor unserer Zeit?) in einem verlassenen Dorf gewesen wäre, oder?
Ehrlichgesagt war ich persönlich bis zum Erhalt des Lernfahrausweises immer schön brav (abgsehenen von dem einen Mal am Steuer eines Toyota LiteAce, aber wirklich fahren war das nicht), da ich Schiss hatte, meinen Führerschein nicht mit 18 machen zu können. Denn bei uns fahren die Streifen der unterbeschäftigten Regionalpolizei sogar in die abgelegensten Gegenden (wenn sie nicht gerade Mofas jagen). Und wenn nicht, dann lauert sicher irgend so ein alter mürrischer halbverfaulter Rentner hinter einem Fenster, der dann die unterbeschäftigte Regionalpolizei anruft… Aber in der Schweiz geht glaube ich kaum einer ohne Fahrpraxis in die erste Stunde, haben wir doch eine ziemlich gut funktionierende Lernfahrer-Regelung: Blaues “L” ans Auto pappen, und schon kann man mit Papa oder Mama oder wem auch immer (>23, 3 Jahre Fahrpraxis) die Gegend unsicher machen. Ich hatte im Übrigen auch nie ein Mofa oder einen Roller, sondern habe alles Geld fürs Auto gespart. Dafür geniesse ich jetzt das Fahren umso mehr. Momentan leider nur mit einem Polo 1.4 TDI… die Hölle, Vollgas und es geschieht einfach mal gar nix, bis die Turbine den Dreizylinder bei 2500 u/min zum Leben erweckt. Und das Ding hat tatsächlich zwei Rohre und ein rotes “I”?! Ich vermisse meinen 20V!
Ach und übrigens, nur die Tatsache, dass ein Polo zwei Türen hat, macht ihn noch nicht zum Coupé (auch wenn das so angeschrieben steht) ;-) Und das sage ich, obwohl ein Polo G40 Genesis einer der wenigen Kleinwagen wär, den ich mir in die Sammlung stellen würde.
Hundertprozentige Zustimmung auch zu Deiner Lageanalyse der Auto-Bild-Redaktion. Ich bin ein wirklich treuer Leser und seinerzeit von der ams zur AuBi gewechselt, eben weil sie ausgefallener und frischer war, aber in der letzten Zeit nehmen die “Diesel oder Benziner?”- und “Das neueste von Audi, BMW und Mercedes”-Geschichten schon Überhand. Die erwähnte mit-dem-Golf-rund-um-Island-Story war da der letzte Lichtblick in der mir zugeneigten Art.
Was gefunden in Mobile?
Gruß vom Schweizer Roadie, zurzeit im Außenposten in Südafrika
@smn35i: Ein Renault 16 wars in der Sendung mit der Maus, gell? Das weckt Erinnerungen, genialer Clip :-D
Ay Südafrika-Mann,
na von der Schweiz aus hast du es ja nicht so weit da runter…
Selbstverständlich haben wir die vielen Fahrversuche minderjähriger Kinder ausschließlich auf einem abgesperrten Verkehrsübungsplatz in Nordrhein-Westfalen nachgestellt. Die Fotos sind nachbearbeitet, am Steuer saßen erwachsene Stuntwomen und ich habe den Kopf meiner Tochter da reinretuschiert.
Natürlich würde ich NIE auf die Idee kommen, meine Kinder auf öffentlichen dänischen Straßen fahren zu lassen. Tz ;-)
Gibt es eigentlich Weihnachtsbäume in Südafrika?
Sandmann
Moin Sandmann,
Lol… Verkehrsübungsplätze kennen die Schweizer dem erwähnten “L” zufolge zum Glück nicht. Das muss ja ätzend sein dort…
Ja, es gibt künstliche Weihnachtsbäume, wie wild blinkende Weihnachtsdekorationen und Weihnachtslieder in den Supermärkten, also alles wie gehabt. Aber bei 20-30°C und schönstem Sonnenschein will einfach keine Weihnachtsstimmung aufkommen…
Momentan spielen sie gerade das Power-On-Power-Off-Spielchen mit uns. Normal hier, in den Geschäften hängen sogar Schilder “We sell during power outages”. Mein Laptop-Akku hält noch etwa 30 Minuten, und die Server-USV wird auch bald tot sein…
MfG Hüendli
Ay Blog-Zurückdreher,
dann empfehle ich dir ein Solarpanel für dein Laptop. *gg*
Ich will auch mal nach Afrika, allein schon, weil die da ja noch die Autos meiner Kindheit neu herstellen…
Halt durch. Und – weiter vorne findest du auch noch Geschichten von mir ;-)
Sandmann
Aloha,
@Hüendli: Soweit ich mich erinnere war es ein R5 in der Sendung mit der Maus. In rot :D
Fahren kann sie ja anscheinend aber wie sieht es mit der Theorie aus?
Wenn ich mir das allgemeine Deutsche blinklose Abbiegeverhalten ansehe, hat sie die Theorie intuitiv besser drauf als so manch anderer :-)
Sandmann