Alle Beiträge von Juli 2008

Kostenlos tanken am Nürburgring

Playstation spendiert FreibenzinSo bekommt man Aufmerksamkeit! Freibier war gestern, in Zeiten der horrenden Spritpreise zieht Freibenzin! Im Rahmen der Recaro Days am Nürburgring spendiert Videospiel-Gigant Sony Playstation zwei Stunden lang Tankfüllungen. Die Aktion steigt am Samstag, 2. August 2008, von 12.00 bis 14.00 Uhr an der Tankstelle Döttinger Höhe an der B 258. Bevor man den Rüssel mit dem kostbaren Nass sorgenfrei zücken darf, muss man sich im PS3-Fahrsimulator beweisen ‚Äì gefragt ist eine möglichst schnelle Runde auf dem “Eiger-Nordwand”-Kurs im Rennspiel Gran Turismo HD. Zehn Liter pro Teilnehmer will Sony aber in jedem Fall herausrücken ‚Äì bei derzeitigem Super-Plus-Preis ein Betrag von 15,19 Euro.

Wenn der Andrang an der Tanke zu groß sein sollte? Wir empfehlen: Parkplatz suchen und den Recaro Race Days einen Besuch abstatten. Viertelmeilenrennen, Drift-Wettbewerbe, Low-Rider-Shows und eine Misswahl stehen auf dem Programm. Außerdem das deutsche Saisonfinale der GT Academy, einer virtuellen Rennmeisterschaft auf der PS3. Die Bestzeiten der Spitzenreiter unterscheiden sich nur um Hundertstel, Spannung ist also garantiert. Also, auf zum Nürburgring ‚Äì sogar das Wetter soll gut werden.

Mit 500 durch die Berge

500 AbarthSchön ist es in der Eifel ‚Äì sanfte Hügel, dunkle Seen in erloschenen Vulkanen, saftig grüne Vegetation allenthalben. Hier sucht man entweder beschauliche Ruhe auf Wanderungen durch die ausgedehnten Wälder, oder ist ‚Äì so ziemlich das perfekte Kontrastprogramm ‚Äì in Sachen Auto unterwegs. Als Stichwort dürfte in diesem Zusammenhang wohl “Nordschleife” reichen, um benzin- und gummigeruchgeschwängerte Assoziationen voller Vollgas, Drifts und schnellen Rundenzeiten am Limit zu wecken. Keine Frage, da kommt man als sportaffiner Motorjournalist immer wieder gerne hin. Und wenn dann auch noch der neue 500 Abarth aus seinem Doppelendrohr “Fahr’ mich!” brüllt, kann zumindest ich keine Sekunde zögern, mal wieder an den Ring zu fahren. Aber damit wir uns gleich richtig verstehen: Auf den Grand-Prix-Kurs oder gar auf die Nordschleife geht es mit der kleinen Rennsemmel nicht ‚Äì da öffnen zumindest heute auch gefühlte 100 Jahre Abarth-Rennsporttradition mit rund 10.000 Siegen nicht die Schranken zum geschichtsträchtigen Asphaltband der Begierde. zum Beitrag »

Noch Fragen zum Sparen?

volkens.jpg60, 80, 100 Euro… Die Anzeige an der Zapfsäule kennt keine Gnade. Oder, doch? Wer schon mal einen Wagen mit Erd- oder Autogas voll getankt hat weiß, es muss nicht an die Reserven im Portemonnaie gehen. Beim Audi A4 von AUTO BILD bleibt das Tankstellen-Zählwerk spätestens bei 39 Euro stehen. Sympathisch. Sein Geheimnis: Er ist auf Autogas umgerüstet. Und das Beste, es gibt noch mehr Kraftstoffalternativen mit der Lizenz zum Sparen. Für uns unterwegs: ein Volvo 740 ti mit Autogas-Flüssigeinspritzung, ein Ford Escort 1.8 mit E85 (also Alkohol), ein VW Bus T3 Saugdiesel mit Pflanzenöl und ein Mercedes 300 TD (W124) mit Frittenfett. Gefahren von Redaktionsmitgliedern und deren Verwandtschaft.

Klar, dass wir mittlerweile jede Menge Erfahrungen mit den unterschiedlichsten Säften gesammelt haben. Und die möchten wir teilen. Wie viel Diesel ist im Winter nötig, damit der Pflanzenöl-Bulli noch anspringt? Und warum säuft der Ford Escort Alkohol wie ein Loch? In unserem Blog soll es in den nächsten Wochen um all diese Fragen gehen. Sie haben Fragen zum Sparen? Dann schreiben Sie uns doch hier!

Lost in London

motorshow.jpgStell dir vor, es läuft die Internationale Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt und der Taxifahrer am Flughafen fragt dich: “Internationale was?”. Ein völlig undenkbarer Vorgang. Ist mir aber genau so passiert. Allerdings nicht in Frankfurt, sondern in London. Das erklärt viel, entschuldigt aber dennoch nicht, dass von vier Taxifahrern am Londoner Flughafen Heathrow nicht einer wusste, dass gerade die British International Motor Show läuft. Unnötig zu erwähnen, dass die Klärung dieser Bildungslücke nicht automatisch dazu führte, dass die Jungs in ihren coolen Cabs dann auch wussten, WO die größte Automesse Englands stattfindet. Zum Buckingham Palace könne er mich bringen, bietet mir einer an. In Rekordzeit. Ich lehne dankend ab. Die Royals müssen warten. Wundert sich wirklich noch jemand darüber, dass sich die englische Automobilindustrie weitgehend in Wohlgefallen aufgelöst hat? zum Beitrag »

Der C5 unverkennbar deutsch?


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Ein eiskalter Morgen. Zwei Ehrenmänner im Säbelgefecht. Burg, Alpen und Schnee im Hintergrund. Siegreich: ein blauäugiger Ariertyp, dem Chef des früheren Reichssicherheitshauptamtes, Massenmörder Reinhard Heydrich, nicht unähnlich. Er steckt in einem Anzug im Stil der Dreißiger. Schneidig steigt er zu Wagners Walkürenritt in einen Citroen C5. Zwei Kinder und ein Erwachsener grüßen von einem Balkon, der aussieht wie des Führers Terrasse auf dem Berghof (Obersalzberg). Flott geht die Fahrt in die ehemalige Reichshauptstadt, ein Schild in Frakturschrift weist den Weg. Der Wagen fliegt an einem Reichsadler vorbei. Die Reise endet vor dem Berliner Olympiastadion, 1936 Kulisse von Hitlers Spielen. Was ist da in Citroen gefahren? zum Beitrag »

Auf die Größe kommt es an!

Plakativismus de LuxeFrauenautos, Sparautos, Cabrios, Farben, Stile, ich taste mich mit Ihrer Hilfe an die eine oder andere Erkenntnis heran. Und da ist ja noch ein weiteres großes Thema: die Größe! Mehr oder weniger bekannte Frauen sagen öffentlich und auch mal privat, dass es auf die Größe nicht ankommt. Und wir Männer? Wir glauben das auch noch! Aber, na hören Sie mal! Wie kann denn das sein? Worauf kommt es denn bitte DANN an? Irgend etwas muss an diesem ewigen Klischee doch dran sein, dass es sich so beharrlich durch alle Medien zieht. Frauen sagen, es ist nicht so. Männer glauben oder wollen (oder sollten) das glauben‚ aus verschiedenen Gründen. Aber warum begegnen mir denn dann immer und immer wieder die gleichen Murmeltiertage? Ist es nicht so? Doch! zum Beitrag »

Ist blinken uncool geworden?

Ay Gemeinde,

Das ist ein Blinker. Man kann ihn benutzen!der gemeine Deutsche ist faul geworden! Er umgibt sich mit Fernbedienungen von Stand-by-Geräten, treibt sich in virtuellen Computerwelten herum und lässt sich alles lebensnotwendige ins Haus bringen. Und er blinkt nicht mehr. Blinken ist uncool, schließlich soll doch niemand wissen, wo man hin will. Verstößt diese öffentliche Richtungsangabe nicht sogar gegen Datenschutz-Richtlinien? Vermutlich. Heute wird ja alles aufgezeichnet, nein, nein. Und Schulterblicke sind ein Relikt aus alten Zeiten, bloß nicht zu viel Sport machen, denn Sport ist auch uncool.

Werden beide Unterlassungen kombiniert, kann das bei Tempo 120 auf der bundesdeutschen Autobahn schon mal recht knapp werden. Darf ich vorstellen: Marion aus Flensburg. zum Beitrag »

Bahn frei, Augen zu und durch!

Am Anfang, als noch alles gut warREISEN statt RASEN. Man liest es besonders zur Ferienzeit auf den großen Plakatwänden diesseits und jenseits der Leitplanken an den Bundesautobahnen, und diesen Schuh ziehe ich mir seit 20 Jahren auch an. Er passt mir. Wie sieht es diesbezüglich mit dem 17 Jahre alten Audi 80 aus? Kann man mit diesem durchgerittenen 700-Euro-Auto entspannt eine 500 Kilometer lange Tour unternehmen, und sei sie noch so geschäftlich? Mit einem Kofferraum randvoll mit Rechnern? Taugt er auch zwischendurch für gewagte Vollgasfahrten, oder hebelt er sich mit zunehmender Geschwindigkeit aus dem Fahrwerk? Ich und die erwähnten Rechner müssen beruflich von Kiel nach Delmenhorst (hinter Bremen), und wir wagen den Test. So entspannt wie hier auf dem Autobahnzubringer geht es allerdings nicht auf der ganzen Tour zu. zum Beitrag »

Das Grande Sparfinale

Audi Effizienz-Marathon Teil 3 DiplayFast zwei Tage ohne Internet ‚Äì für den¬†Online-Redakteur eine Katastrophe. Aber glücklicherweise lässt sich die Zeit an dieser Stelle ja mit einem einzigen Wort zurückdrehen. Sonntag: Peter und ich sind “on the road again”. Heute steht die finale Etappe des Effizienz-Marathons von Innsbruck nach Wien auf dem Sparprogramm. Bei strahlendem Sonnenschein. Nochmal rund 400 Kilometer im Auftrag des Dieselgeizes ‚Äì die letzte Chance für uns, weiter nach vorne zu schleichen. Die Strategie für heute haben wir uns auf den vergangenen 1200 Kilometern hart erkämpft: Die nächsten Zehntel Verbrauch sollen durch eine weitere Absenkung der Geschwindigkeit fallen. Unser schlimmster Spritsäufer, die Klimaanlage, hat natürlich immer noch Pause. zum Beitrag »