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Punkt 15 Uhr. Der Start zum 36. 24-Stunden-Rennen ist freigegeben. Der von Startplatz eins ins Rennen gegangene Manthey-Porsche verliert Position um Position. Heller Rauch zieht aus dem Heck. Nach einer Runde Grand-Prix-Strecke fährt das Auto zurück an die Box. Erste Diagnose: ein Wasserschlauch ist geplatzt. Jürgen Alzen setzt sich mit seinem Porsche 911 in Führung, vor der Zakspeed Viper mit Tom Coronel. Auch unsere Autos sind zweimal rund um die Uhr gegangen. zum Beitrag »
Guten Morgen, liebe Nordschleifen- und Motorsport-Fans! Leider konnte ich mich nicht mehr um Mitternacht hier melden. Denn wie bei jedem 24h-Rennen ging es auch in unserer Box Nummer 24 mit dem Marangoni-Fiat 500 turbulent her. Nachdem der Schweizer Mini-Challenge-Pilot Remo Friberg seine Quali-Runden absolviert hatte und ich auf eine schnelle Runde gehen wollte, fing der kleine Italiener an zu stottern. Kein Benzindruck! Die Engstler-Mannen suchten fast eine Stunde nach dem Problem, bis sie endlich einen dreckigen Benzinfilter entdeckten. Das Teil wurde gesäubert und ich durfte um 21.30 Uhr ans Steuer für meine zwei Runden.![]()
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Ein freundliches “Hallo” von der schönsten Rennstrecke der Welt. Auch ich nehme in diesem Jahr am legendären 24h-Rennen auf dem Nürburgring teil. Zuerst möchte ich mich einmal vorstellen: Mein Name ist Sebastian Schneider (29), ich bin freier Journalist und Testfahrer beim Axel Springer Auto Verlag. zum Beitrag »
Hallo, liebe Freunde der Nordschleife und des 24h-Rennens. Ich melde mich hier live von der Strecke. Ich bin Guido Naumann, Redakteur von AUTO BILD MOTORSPORT. Und da der Report neben der Strecke ab und zu doch langweilig ist, habe ich mich kurzerhand in den¬†Marangoni-Engstler Fiat 500 gesetzt. Mit 120 PS unter der Haube und nur 800 Kilogramm Leergewicht kämpfe ich hier nicht um den Gesamtsieg, sondern um¬†die Herzen der vielen Fans.
Nach dem ersten Training am heutigen Freitag (90 Minuten), kam ich leider noch nicht zum Fahren. Denn meine beiden Journalisten-Kollegen Jethro Bovingdon und Nathan Freke sollten wegen fehlender Strecken-Kenntnisse vor mir ans Fiat-Steuer. Am Ende reichte es nur zu einer Zeit von 12.35 Minuten. Damit stehen wir weit hinten (1. Platz: Manthey in 8.23 min), sind aber dennoch bis jetzt nicht Letzter. Das Nachttraining (19.35-23.30 Uhr) soll dann aber schneller gehen. Das Marangoni-Team peilt eine hohe 11er Zeit an. Mal sehen, ich melde mich gegen Mitternacht wieder.
Ay Gemeindemitglieder,
lassen Sie sich auf eine seltsame Reise mitnehmen…
Der Abenteurer Mike Horn rüstet sich zu einer neuen Expedition, lädt als Freund des Prinzen nach Monaco zur Schiffstaufe ein und die Sponsoren rufen die Presse. Erstaunlich, das bin offensichtlich unter anderem ich. Müde und mit dem sicheren Gefühl, die Hälfte vergessen zu haben, führt mich eine lange Reise von Kiel nach Hamburg nach Nizza nach Monte Carlo. Um 11 Uhr soll ich laut der Einladung spätestens in Nizza sein… Mein Audi parkt brav auf dem Parkplatz hinter unseren Büros in der Nähe des Kieler Bahnhofs. Mit einem wahren Eimer von einem Vanille-Cappuccino in der Hand, dirigiere ich mein affiges Rollköfferchen zum Airport Transferbus und freue mich auf mein neues Hörbuch. Seufzend plumpse ich in einen Sitz, stopfe mir das Headset in die Ohren und… wo ist mein Handy? Wo ist es??? NEIN! Ich habe es im Audi gelassen! Ich kann nicht nach Monaco ohne Telefon!!! Das geht ja gut los. zum Beitrag »
Unglaublich, aber wahr, in der “Cruising Meile” in Reifnitz bilden sich Menschentrauben. Die Menge feiert, klatscht . Was ist da los? Der neue Golf 6 oder gar der neue Scirocco? Nein, es ist Paul Minter aus Glasgow mit seinem 1er Golf. Kein normaler 1er, nein, ein Einzelstück. Ein paar Facts gefällig? 3,2-Liter-Motor aus dem Golf V R32, abnehmbares Dach, Vollcarbon-Schalensitze, sequentielles Renngetriebe. Peter, alias “Pussy-Doctor”, ist mit dem Monster-Golf auf Achse von der Insel bis nach Österreich gefahren. Respekt! Denn die 2105 Kilometer (ca. 20 Stunden) legte er ganz alleine mit Kopfhörern (wegen des freiliegenden Motors im Innenraum) zurück. Er hofft aber, in den nächsten vier Tage während des GTI-Treffens die ein oder andere nette Österreicherin mit auf eine Spritztour nehmen zu können. zum Beitrag »
ich habe wieder lange überlegt, wie ich eigentlich anfangen könnte. Heute mal recht sachlich. Und ich mache es einfach, wie bei der Sendung mit der Maus, denn ich kann mir vorstellen, dass die meisten von Ihnen weder wissen, was Blue Tec ist, noch einen Schimmer davon haben, wer denn nun Mike Horn sein könnte…
Diese beiden Wissenslücken gilt es zunächst zu schließen, ist doch beides auf seine Art so faszinierend, dass ich noch immer nicht die verbliebenen Gedanken in meinem Kopf nach diesem Wochenende im Fürstentum geordnet habe. Was hat nun Mercedes Benz mit einem Segelschiff im Hafen von Monaco, das von einem Südafrikaner vier Jahre lang um die Welt gesegelt werden soll, zu tun? Warum ist autobild.de bei einer Schiffstaufe anwesend? Und wie lässt sich mit Harnstoff das Abgas eines Dieselmotors in grobe Richtung Euronorm 6 bringen? Ich glaube, ich muss ein wenig weiter ausholen, um das unter einen Hut zu bekommen… zum Beitrag »
… die Bääääuuume schlagen auuus.
Donnerstag, 1. Mai 2008, 10.30 Uhr. Endlich ist alles im Kofferraum. Sechs Flaschen alkoholfreies Weizen, ein kleines 5-Liter-Döschen nicht alkoholfreies Weizen, Zelt, ein ehemaliges und jetzt gut gewürzt auf seine Bestimmung wartendes Schwein, Brot, zwei Gitarren… Es kann losgehen. Mein Audi hat sich landfein gemacht. Es geht zum alljährlichen Vatertagstreffen beim V8-Retter Onkel Tom in der Margarethenmühle in Legan zwischen Rendsburg und Itzehoe, ganz hoch oben in Schleswig-Holstein. Nach inzwischen guter Tradition treffen sich hier alljährlich zwanglos die nicht-Bollerwagen-Begeisterten und tauschen Erfahrungen und Geschichten aus, bewundern die 8-Zylinder der anderen und haben eine gute Zeit zwischen blökenden Schafen im flachen Land. Oh, ihr Götter der verzinkten Bleche, ihr Heiligen der Lederausstattungen und Apostel der Steuergeräte, erbamet euch und schickt uns einen Regenbogen. zum Beitrag »
Texas sei das Bayern Amerikas, las ich heute in einem Blog. Ein interessanter Vergleich. Wenn auch ein wenig überspitzt. Aber irgendwie zutreffend. Hier wie dort legen die Menschen unglaublich großen Wert auf Traditionen, sprechen ganz anders, als der Rest des Landes und haben offensichtlich überhaupt keine Lust, sich anzupassen. Der selbstbewusste Bayer schmückt sich aus diesem Grund demonstrativ mit einem Gamsbart, trägt zu allen möglichen wie unmöglichen Anlässen eine Lederhose, gründet Vereine zur Wiedereinführung der Monarchie, kauft nur bei königlich bayerischen Hoflieferanten und wird regelmäßig deutscher Fußball-Meister. Und der Texaner? zum Beitrag »
Wer ein neues Auto sucht, macht sich schlau. Generation Opa geht zum Händler, Generation Papa zum Zeitschriftenkiosk, Generation Sohn geht ins Netz. Was uns eint, ist die Gefahr, enttäuscht zu werden. Opa erwischt beim Händler den Verkäufer-Trainee, der nur Mist erzählt, Daddy findet am Kiosk kein Heft, das sich mit dem Auto beschäftigt, für das er sich interessiert; der Sohnemann landet auf der Internetseite des Herstellers bei einem Konfigurator, der nicht nur kompliziert ist, sondern auch jede Menge Bilder ausspuckt, die mit dem später real vor der Garage stehenden Kraftwagen nur die grobe Form gemein haben. Kurz: äußerst ermüdent, das Ganze. Doch es gibt noch Hoffnung. Zumindest für Freunde der digitalen Revolution. zum Beitrag »