Abgelegt in Sandmanns Audi V8

Pangaea – Taufe in fremden Welten

Mittwoch, 28. Mai 2008 um 20:09 Uhr
von Sandmann

Ay Gemeinde,

der Abend. Ich bin Ihnen noch den Abend schuldig!

Beamen Sie mich rauf, ScottyWenn Sie gerade einsteigen, blättern Sie ein wenig zurück. Wir befinden uns in Monaco, in der Nähe des Schiffes Pangaea vom Abenteurer Mike Horn. Ein langer Weg mit multiplen Verkehrsmitteln hat mich hierher bugsiert, der Abend fängt erst an. Der Plan ist, gleich einen individuellen nachhaltigen Rundgang mit Mike Horn zu machen, dann das Schiff zu taufen und den Abend mit Gesprächen und illustren Gästen im Ozeanografischen Institut zwischen Fischen unter Wasser ausklingen zu lassen. Und zwischendurch immer wieder eine Menge zu essen. Ein guter Plan. Machen Sie mit?

Vor dieser Kulisse tafelt es sich fürstlichBeginnen wir doch einfach einmal mit der Nahrungsaufnahme. Und während Sie versuchen, die einzelnen Köstlichkeiten auf meinem getrockneten Palmenblatt zu identifizieren überlege ich intensiv, wie ich den Bogen zum einen oder anderen Auto spannen kann. Schließlich sind wir ja hier kein Lifestyle-Koch-Imperium. Was haben Sie vor der Kulisse von Monte Carlos Yachthafen entdecken können? Spinat-Tarte, Reissalat, Baguette und – Thunfischsalat. Ein Faux Pas. Thunfische fängt man glaube ich auf der ganzen Welt nicht nachhaltig. Das fällt auch Tina, der Ivy-Redakteurin auf. Eigentlich fällt es nur ihr auf. Ich nehme mir noch ein wenig mehr davon.

High Tech und Expeditions-TVMike steht uns voller Wortwitz Rede und Antwort, während sich draußen der Volksauflauf für die Taufe drängelt. Er hat Großes vor: Vier Jahre lang will er mit der komfortabel ausgestatteten Pangaea mit Jugendlichen um die ganze Welt segeln. Die Mitreisenden sollen mit den Ressourcen an Bord haushalten und nachhaltigen Umgang mit dem lernen, was ihnen zur Verfügung steht. Die ganze Reise wird live via Satellit übertragen, gebloggt und mit regelmäßigen Filmen dem breiten Publikum zur Verfügung gestellt. An Bort ist High-Tech. Ich bin kein breites Publikum und bekomme langsam Durst, es ist warm am Rande der französischen Riviera und mein Oberhemd drückt ein wenig in der Schlipsgegend.

Die Kanone wird geladenDas muss wohl irgend jemand gehört haben, kurz darauf wird die schon erwähnte nicht enden wollende Champagnerflasche über das 35 Meter lange Boot getragen. Blass und verstört blickt das flaschengegorene Nass in den monegassischen Himmel, sein letztes Stündlein hat geschlagen. Geboren, um an einer Bordwand zu zerschellen. Habe ich eigentlich schon einmal einer Schiffstaufe beigewohnt? Ich kann mich nicht erinnern. Jedenfalls keiner in diesen Dimensionen. Die ersten Aaaahs und Oooohs bezüglich der Doppelmagnum werden von weiteren Seufzlauten abgelöst, als ein kleiner dezenter Lexus 600 neben uns hält und Er Selbst, Monsignore Prinz Albert, aussteigt und mild lächelnd durch die Menge schwebt.

Mein Foto ist besser geworden als das vom Veranstalter…KLATSCH! Wenigstens die Fische trinken Champagner. Da haben sie mir etwas voraus, aber das ist okay, habe ich doch vorhin Kollegen von ihnen gegessen. Applaudierende Hundertschaften von Reportern, Mike und seine Frau Cathy (die Dame in dem roten Oberteil) sichtlich erfreut, der Prinz hält eine schmetternde Ansprache und der charmante Moderator dieser Reality-Show untermalt mit gekonnten gezielten Fragen und Pointen das ganze Unterfangen. Nun heißt das Schiff Pangaea und ich kenne den Anlass meines Hierseins. Als schon unter Wasser erste angetrunkene Chorgesänge ertönen, erkennt der Cateringservice die Zeichen und befüllt das eine oder andere Glas an Land mit jenem Taufwasser. Das meinige werde ich diesen Abend nicht mehr los lassen. Man gönnt sich ja sonst nichts.

Das monegassische 6-Liter-AutoEin kurzer Blick auf die Prinzenlimousine mit dem attraktiven Nummernschild und zwei Tuten hinten raus, in denen Basketbälle platz haben. Ganz nach dem trendigen Rettet-die-Welt Prinzip fährt der Prinz hier mit seiner Sparkutsche vor, ähnlich dem Gesamtkonzept des Fürstentums. Wohin man auch blickt sieht man Entbehrung, Umweltschutz und ökologische Nachhaltigkeit. Hier wird mit Ressourcen noch sparsam umgegangen, so müssen beispielsweise alle Motoryachten mit einer Länge von über 40 Metern nachts für 5 Minuten die Maschinen ausmachen. Das spart Unmengen Diesel, hier werden Zeichen gesetzt. Mich beeindruckt der Prinzenroller, und ich hätte fast mein Champagnerglas auf dem Kofferraum abgestellt, um ein Foto zu machen. Manche Gewohnheiten legt man einfach nicht ab.

Die Ruhe vor der Welt da draußenWo bin ich eigentlich? Diese Welt ist nicht meine. Zweifelsohne existiert hier ein Wohlfühlfaktor, es ist warm und die Hors d’Oevres waren bisher äußerst delikat. Auf der Pressekonferenz erzählt uns Mike von seinen Abenteuern. Diese fesseln in der Tat, die Menge hängt ihm an den Lippen und applaudiert ob seines Wagemutes. Amazonas? Antarktis? Himalaya? Kap Horn? Jemineh ist das weit weg. Er wird all dies gleich noch in der großen Halle des Ozeanografischen Institus wiederholen, vielleicht ein wenig zu lang, und es mit Filmen würzen. Die Gattung Sandmann ist aber ein kleines Heimchen, am liebsten wuselt es zusammen mit seiner Mona Lisa in gemütlichen Piano-Bars rum oder liegt mit ihr am Seeufer und streichelt ihren schönen Bauch. Ich ziehe mich zurück auf mein Zimmer, zurück in meine kleine Welt. Das Mittelmeer da hinten wirkt schier endlos. Ich denke an Zürich und an Kiel und bemerke, dass mein Champagnerglas leer ist. Also muss ich wohl nochmal da runter…

Welten jenseits der ZivilisationUnter uns gesagt… das war eine gute Idee. Zusammen mit Ivy-Tina und Matthias vom Abendblatt oszillieren wir durch die dunklen unterirdischen Aquarien des gewaltigen direkt am Meer erbauten Ozeanografischen Instituts. Hier schwabbeln hinter Fenstern, zwischen denen kleine Tischchen mit Nüssen in Schalen stehen Dinge, die man so im allgemeinen unter Wasser trifft. Von Haien über Krebse bis hin zu Muränen räkelt sich bei düster beleuchteter Atmosphäre in hausgroßen meerwassergespeisten Aquarien alles, was Rang und Flossen hat. Und Champagner gibt es auch wieder. Das Leben ist schön.

Alle Tiere tot hier. Das ist auch gut so.Eine Etage höher findet der Autobild-Blogger das Getier eher tot vor, skelettiert, an den Decken hängend und in Vitrinen lagernd. Dazwischen brät man vor kurzem noch lebende Artgenossen und reicht sie in delikaten kleinen Häppchen. Manche sind auch kalt und glipschig. Ich mag keinen frischen Fisch. Auf meine gegrillte Pflicht-Jacobsmuschel wartend finde ich mich zwischen Prinz Albert und Mike Horn wieder. Und jetzt? Was mach ich jetzt? Da ich dem perfekt deutsch sprechenden Thronfolger nicht irgend eine blöde Frage stellen möchte, nur um ihn etwas zu fragen (und über sein Auto wird er mir wohl keine technischen Details verraten können), wende ich mich muschelkauend Cathy Horn zu. Des Abenteurers Gemahlin. Mit einem Schluck Champagner spüle ich die Muschelreste aus den Zähnen und frage sie, wie sie es denn hinbekäme, manchmal jahrelang von ihrem Mann getrennt zu sein, wo er doch in Lebensgefahr schwebe. Ich hätte schon nach zwei Wochen mehr Sehnsucht nach der Schweiz, als ich ertragen kann…

“Ich habe keine Angst um Mike. Sein Leben ist nicht gefährdet. Er ist sehr erfahren, wenn jemand da draußen klar kommt dann er.” “Ja, aber er ist trotzdem in Lebensgefahr, jeden Tag.” “… vielleicht denke ich da einfach nicht drüber nach…” und lächelt. Und dann sagt sie einen Satz, den ich sehr liebenswert finde: “Wissen Sie, Liebe ist für mich nicht, ihm die Freiheit zu geben, dass er gehen kann, wohin er möchte. Liebe ist für mich, dass Mike immer wieder zu uns zurück kommt.” Ich hole mir beseelt noch ein Glas Champagner.

Ich fühle mich seltsam lebendigDer Abend geht dem Ende entgegen. In den hinteren Ecken der Ausstellung ist schon niemand mehr, der Prinz ist schlafen gegangen, Mike Horns Töchter sitzen mit einer Freundin im Foyer auf dem Fußboden und tippeln müde und gelangweilt auf ihren Handys rum. Die kulinarische Rettung kreuzt in Form eines Maitre de Cuisine meinen Weg. Er trägt eine große Schale fritierte profane Cheddar Cheese Poppers, die ich ihm in großen Mengen in dialektfreiem Französisch abschwatze. Adé ihr Skelette, ihr Meeressäuger und Fossilien in diesem gewaltigen Gebäude. Hier ist ohnehin alles ein wenig größer, nicht nur die Champagnerflaschen. Ach ja, schon wieder leer. Die Gesellschaft der Lifestyle-Journalisten diffundiert in diverse angrenzende Lokalitäten, teils aus freien Stücken, teils fremdgesteuert. Müde und hoffnungslos von Eindrücken überfrachtet kaue ich die Jalapenos.

Fesseln…Monta Carlo. Du bezaubernde Stadt an der Ostkante der Côte d’Azur. Was macht deine Faszination aus? Sind es die höflich ausgelassen lachenden Polizisten, die ich vor dem Casino frage, wo denn die dicke nackte Frauenstatue nochmal ist, die ich für meinen Freund Jan fotografieren soll? Ist es der neidfreie Blick auf unfassbaren Reichtum, in einer Hand das Glas, in der anderen eine wildfremde Palme? Ich habe eine Menge Eindrücke und Bilder in meinem Kopf, mir wurde ein Haufen Technik und Innovation stilsicher präsentiert und ich habe einen Abenteurer kennen gelernt, der ein bisschen anders als die anderen ist. Ich muss mein Glas abstellen. Gegen drei Uhr Morgens teile ich diese Gefühle noch jener Frau in Zürich mit und sage ihr, in nicht ganz dialektfreiem Deutsch, dass auch ich immer wieder zurück komme, während unten im Hafenbecken die Fische noch immer schmutzige Seemanslieder singen. *hach* Und schlafe lächelnd in einem viel zu großen Bett ein.

Was lernt der Blogger aus diesem Artikel?

  • Verschmelze nicht zu viele verschiedene Bilder mit deinem Grafikbearbeitungsprogramm, das verwirrt das Auge
  • Erwähne die Hauptsponsoren nicht zu oft, das reduziert die Menge der Kommentare
  • Stelle Fragen in deinem Artikel, sonst wird er nur gelesen und niemand fühlt sich zum Dialog angeregt.
  • Sei nicht zu technisch, das entspricht nicht deinem Ruf des Hofnarren
  • Sei nicht zu witzig, dann kommt die Technik zu kurz

Wir lesen uns

Sandmann

 P.S.: Mist, ich hab schon wieder keine Fragen gestellt…

20 Kommentare zu “Pangaea – Taufe in fremden Welten”


  1. royf schrieb am 28. Mai 2008 um 20:46

    Ave exMonteCarloBereisender

    irgendwie versteh ich dich nicht… was gibts denn schöneres als ein Nachtessen umzingelt von Aquarien mit knuddligen Fischen? achja, Zackenbarsche stehen nicht sonderlich auf Schampus, oder was isses was da hinterm Glas aufs Glas guggt? zuviele Gläser hier….
    liegt es daran, dass mein AudiV8 innen blau ist? oder einfach daran, dass Blau meine Lieblingsfarbe ist? bloss den Zustand Blau mag ich nicht^^

    Der Himmel da sieht aber düster aus… bist denn überhaupt bissl braun geworden?? blau ist ja klar…

    jetzt hast wenigsten EINEN Kommentar zu deinem Erlebniss “Pangaea”…. wenn auch ohne viel Sinngehalt ;-)

    Gruess Roy

    PS: wennde noch mehr Fotos von den Aquarien hast, dann her damit!

  2. Sandmann schrieb am 28. Mai 2008 um 20:58

    Ay rrroy,

    der Himmel war leider nicht blau, also demnach meine Haut auch nicht braun. Das hole ich mir immer in Züüürich…
    Erst kommenden Tag bei der Abreise kam die Sonne durch. War ja klar.

    Bilder kann ich dir ein paar mailen die Tage. Einige hab ich noch :-) Ist der Einsiedler etwa Aquarist?

    Schlaf gut du Kommentator

    Sandmann

  3. holzfred schrieb am 29. Mai 2008 um 09:59

    Hallo Weitgereister.

    Was gibt es in dieser Deiner Story zu kommentieren? Nichts. Sie liest sich flüssig wie eine Reportage über Landschildkröten in der Geo, fesselt bildhaft ausgeschmückt wie die Erlebnisse des jungen Indiana Jones und es bleibt einem nur Eines: Man geniest und schweigt. Ich stelle mein virtuelles Weinglas auf den Tisch und lese – nochmal.

    Grüße an den Poeten des V8-Blogs

    Uwe

  4. Sandmann schrieb am 29. Mai 2008 um 10:03

    *seufz*

  5. royf schrieb am 29. Mai 2008 um 16:56

    Ave Sandmann

    Aquarist… nö…
    wenn schon ein Aquarium, dann auch ein richtig fettes wo viele verschiedene Wasserviecher ganz entspannt leben können… aber sowas was mir da vorschwebt dürfte wohl die bisherigen Investitionen in den V8 verblassen lassen

    Bis denne

    Gruess Roy

  6. Sandmann schrieb am 29. Mai 2008 um 22:48

    Ay roy,

    ich denke dann investier mal lieber weiter in den Achter. Und wenn du ein RICHTIG dickes Aquarium sehen willst, dann kommst du diesen Sommer mal hoch an die Ostsee :-)

    Sandmann

  7. royf schrieb am 30. Mai 2008 um 17:18

    Ave Nordmänndchen

    diesen Sommer… herrje… lieber nächstes Jahr am 1.Mai! obwohl… bis dahin könnten die Spritpreise ins unermessliche steigen… vielleicht flieg ich dann lieber als dass ich fahre

  8. Sandmann schrieb am 31. Mai 2008 um 09:06

    Na schauen wir einmal.
    Bis dahin schwimmen ja noch viele Fische das Wasser runter.

    Ich stecke gerade in einem viel zu warmen Zürich und pendel zwischen Flohmarkt und Shopping ;-)

    Schön, wieder hier bei euch zu sein. Jetzt soll ich zunächst Blumenerde für Mona Lisas Tomaten und Selterwasser, Waschmittel und Cola vom Migros hier her schleppen. Ahg…
    Kombi? Braucht man nicht.
    Sandmann

  9. royf schrieb am 31. Mai 2008 um 09:12

    wennde schon dabei bist… ich bräucht noch etwa 10 grosse Säcke Rindenmulch…

  10. Sandmann schrieb am 3. Juni 2008 um 07:44

    Ay roy,

    na um den Mulch bin ich ja offensichtlich rum gekommen, auch habe ich mich mit dem schleppen müssen sehr zurückhalten dürfen. Ob des doch recht schwülen Wetters :-)

    Ist eigentlich das Problem der vielen Fahnen zur EM bei euch in der Schweiz ähnlich ausufernd wie hier oben bei uns? Alle Autos flattern plötzlich…
    Ich werde heute Abend mal einen Selbstversuch starten, ich habe zwei Schweiz-Fahnen illegal über die Grenze geschmuggelt ;-)

    Sonnenmann

  11. royf schrieb am 3. Juni 2008 um 18:36

    Ave Zurückhaltender

    Dazu hab ich mich im Forum wohl genug ausgelassen, auch zur EM selbst… soviel zu den Fähnchen selbst:
    Wenn ich schon alles eintragen lassen muss um nicht als Verbrecher abgestempelt zu werden (auch wenns technisch 100% tauglich ist), dann gehören gefälligst diese fliegenden Scheissdinger(welche nunmal oft genug wegfliegen ergo nicht Verkehrssicher sind) auch eingetragen oder gebüsst…

    das mit dem Mulch… naja… unsere Landi hier war ausgeschossen, deswegen hättest ja wenigstens EINEN Sack bringen könnnen… aber nöööööö…. :P

    Gruess Roy

  12. Sandmann schrieb am 3. Juni 2008 um 20:59

    Ay Roy,

    das brennt ja nun weiter oben ganz gut, das Thema :-D

    Kannte hier eigentlich irgend jemand schon vorher Mike Horn oder hat sich schon mal einer mit Blue Tech beschäftigt? Rein statistische Frage, denn beide sind an mit in der Vergangenheit irgendwie vorbeigedieselt…

    Sandmann

  13. royf schrieb am 3. Juni 2008 um 21:04

    Mike wer??? ;)
    ne der war mir voher absolut kein Begriff

    BlueTec dafür umso mehr… ist schon bald ein alter Käse… vor ein paar Jahren als ich noch bei nem Teilevertrieb als Lagerist (oder auch MFA) gejobbt hatte, fuhr ich mal nen Sprinter voll LKW-Räder zu ner anständig grossen LKW-Werkstatt, da habens das mit Werbetafeln im Empfangsraum angepriesen…. hat mir dann einer erklärt um was es geht und so… jaaaa… es ist in der Tat gar keine schlechte Idee das ganze, sofern es bei Motoren eingesetzt wird die dann auch WIRKLICH den Auspuff ordentlich freibrennen können, was bei Baustellenfahrzeugen so gut wie nie der Fall sein kann, weswegen die da auch eher verstopfen ergo kosten als nützen…

  14. Sandmann schrieb am 4. Juni 2008 um 15:57

    Ay roy,

    ich kann mir vorstellen, dass es noch eine zeitlang viele Kombinationen aus vielen guten Ideen geben wird. Das wird man so lange treiben, bis die Autos tatsächlich nur noch echte drei Liter verbrauchen.
    Und dann ist das Benzin sowieso alle.

    Hab gerade gelesen dass ein Quadratmeter Solarzellen auf dem Autodach gerade mal 200 Watt bringt. Na super. Verbleit. Das stimmt traurig, ich dachte, wir wären da schon weiter…

    Solarmann

  15. royf schrieb am 4. Juni 2008 um 16:26

    und haste auch berücksichtig was es braucht um so ne Solarzelle herzustellen?

    soviel Energie bringt die NIE im Leben NICHT…

  16. royf schrieb am 4. Juni 2008 um 16:29

    oh… fast vergessen… in Rapperswil-Jona kruisen sternetragende Linienbusse mit “BlueTec5″ Beschriftung an den Hintern gebäbbt! wäre meine Cam am Sonntag nicht übern Jordan gegangen, so hät` ich selbstverständlich ein Farbbild geschossen…

  17. calimero schrieb am 5. Juni 2008 um 09:17

    Tach Sandmann,

    ich habe den bericht jetzt aus drei Teilen zusammengesetzt und verschick den gerade per Mail. Liest sich wie ein Tagebuch für erwachsene, ich könnt mich jedesmal abrollen.

    Wie geht es der wildfremden Palme? Hat sie die Trennung nach der Nacht verschmerzen können? Klasse :-)

    Danke für diese Ergüsse. Warum machst du nicht mehr? An wen muss ich mich wenden, damit du mehr schreibst? Hast hier bei mir unten eine größer werdende treue Leserschaft!
    Verstoß ich gegen Urheberrechte wenn ich die texte kopier?

    Abel

  18. Sandmann schrieb am 5. Juni 2008 um 09:56

    Ay calimero,

    die Palme hat sich von dem Schrecken erholt. Als ich feststellte, dass sie nicht blond ist und aus Zürich kommt habe ich sie rechts liegen lassen.

    Ich glaube nicht, dass Du Rechte verletzt, wenn du deinen Freunden diese Text sendest. Wenn du sie aber für teures Geld an die AutoBild verkaufst, könnte ich vielleicht böse werden :-D

    Textmann

  19. calimero schrieb am 5. Juni 2008 um 10:34

    Nö Sandmann,

    mach ich nicht (aber ist vielleicht ne gute Idee für schlechte Zeiten).
    Würd mal wieder zum Büdje laufen und die gedruckte kaufen, wenn da mehr sowas wie hier drin stünde. Echt kein Bock mehr auf Golf/Astra Vergleich, welcher SUV ist der beste und Deutschlands tollste Fließhecklimousinen im Vergleich.
    Liest das noch irgend jemand? Also ich nicht (mehr). Leider kann ich meinen Computer nicht mit ins Freibad nehmen, da war die Zeitung immer sehr gut. Und ne Pommes mit Wurst. Was wollte man mehr.

    Bin traurig, jetzt.

    Abel

  20. Sandmann schrieb am 5. Juni 2008 um 11:58

    Ay calimero,

    kauf dir doch ein Laptop mit W-Lan und geh nur noch in Freibäder mit HotSpots.
    Aber die Pommes nicht in die Tastatur schmieren, das bekommst du nicht mehr raus :-)

    Schauen wir mal.
    Nicht traurig sein.

    Sandmann



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