Alle Beiträge von März 2008

K70… er ist nach Hause gekommen.

Ay Gemeinde,

Das Inkagold aus Neckarsulmjede Geschichte mit einem kunterbunten Anfang sollte auch ein farbenfrohes Ende haben. Zumindest ein vorläufiges. 5 Tage waren mir mit meinem neuen alten Auto im norddeutschen Straßenverkehr beschert, jetzt muss ich ihn irgendwo unterstellen, nicht zu weit weg, damit ich auch wirklich mit der Instandsetzung anfange. Warum nicht in der Garage? Oh – na gut, Sie kennen meine Garage nicht…. Aber tragen wir zunächst noch ein paar verwirrende und wundersame historische Geschichten zu genau diesem Auto zusammen, bevor wir ihn trocken legen. Einfach nur aus der Schweiz importiert und dann verkauft? Ooooooh nein! So einfach war das nicht, und es tauchen mehr und mehr spannende Details auf.

zum Beitrag »

K70… der lange Teil der Reise.

K 70 L Teil II. Der Heimweg.

Ei liebe Ostergemeinde,

Alles noch dicht? Nichts läuft raus??? da stehen wir nun, mit einem gerade gekauften 37 Jahre alten VW K70. So alt wie ich. Aber mit größeren Standschäden. Vor uns liegen 430 Kilometer Autobahn und noch einige Aufgaben: Dringend tanken (noch 600 Meter), für Andinho ein Handyladekabel kaufen, für mich eine Zigarettenanzünder-Steckdosen-Verlängerung für mein Navi, die einzige Unterhaltung auf dem Weg… und… irgendwie wimmert der Keilriemen zu doll. Und warum bremst das Auto, obwohl ich nicht bremse? Keine Entspannung an der Front der goldenen Retros, und der Tag ist noch lang.

zum Beitrag »

K70… wenn man Träume nicht nur träumt.

K 70 L Teil I. Der Kauf.

Ay liebe Gemeinde,

Irgend jemand hat das Shirt weg genommenwas bringt es, wenn man nur träumt und wartet und in der Vergangenheit herumstromert – aber es bei den Träumen belässt? Wer es nicht gelesen hat, klickt einmal hier oder hier… ich verlasse kurzzeitig die Welt der 8 Zylinder auf der Suche nach der eigenen Kindheit. Und treffe auf eine ganz besondere Spezies. Die K70-Besitzer, organisiert in Clubs und Interessengemeinschaften, hilfsbereit und voller Enthusiasmus. Schnell kristallisiert sich bei meiner Suche nach dem geeigneten Automobil heraus, dass es entweder billige total verrostete Möhren oder top restaurierte 5000,- Euro Exemplare gibt. Irgendwo dazwischen kursiert einer, der auch schon bei “Die Ludolfs” eine Gastrolle hatte. Baujahr 1971, goldgelb, fahrbereit und in Dortmund. Und den wollen Andy und ich heute vielleicht kaufen und auch gleich mitnehmen…

zum Beitrag »

In der Berufsschule

Biofuel24 in der BerufsschuleIrgendwann im Februar klingelt das Telefon: Mein Freund Thomas Neufeld ist dran, Berufsschullehrer aus Holzminden: “Habt Ihr Lust, vor 30 Lehrern aus der Region was über Bioethanol und Eure Ökotanke zu erzählen?” Klar, hatten wir Lust, vor allem Kai, unser FH-Student und Technik-Guru. Schließlich gab¬¥s die Chance, die Pauker wieder zu sehen, die ihn selbst vor Jahren durch die Prüfungen gequält hatten. Und was soll ich sagen: Lehrer sind ganz normale Menschen. Quasseln im Unterricht, schlafen ein und stellen mal interessante, mal seltsame Fragen. zum Beitrag »

Aus dem Leben gerissen

Ay Gemeinde,

mir fehlen ein bisschen die Worte, deshalb heute Abend nur einmal kurz in der tatsächlichen Manier eines blogs…

Ein Schutzengel war bei dem KindVor zwei Tagen begann dieses Bild, durch die Foren der Audifahrer zu geistern. Die Diskussionen gehen quer Beet und sprechen von Mitleid, drücken tiefe Trauer aus, analysieren den Zustand des Autos und stellen die Frage, wie so ein kleiner Baum den einstigen Stolz aus Neckarsulm derart zerreißen konnte. Ich bin heute Abend einfach nur tief traurig. Eine 22 Jahre junge Mutter ist bei Heidenau in diesem Auto gestorben. Ihre kleine Tochter, gerade mal zwei Jahre alt, überlebte den schrecklichen Unfall auf dem Rücksitz nahezu unverletzt. Das Schicksal schlägt jeden Tag so unbarmherzig zu und tut es immer und immer wieder. Ich denke an den Papa der kleinen, die Eltern der jungen Frau und an den Engel, der irgendwo in der Nähe gewesen sein muss.

Bevor ich mein Lichtlein nachher ausmache, werde ich noch einmal hoch gehen zu meinen beiden Mädchen und ihnen einen zärtlichen Kuss geben und sie zudecken. Ich bin noch da, und sie sind beide gesund und am Leben. Manchmal vergisst man im klamaukigen Alltag, wie wertvoll so etwas ist.

Sandmann

Ätsch man bätsch, Erster!

scirocco.jpgPresseveranstaltungen haben von Zeit zu Zeit durchaus ihren eigenen Reiz. Nehmen wir das Pre-Opening des 78. Genfer Salons, organisiert von Volkswagen, irgendwo in den industriellen Suburbs des Millionärs-Städtchens am Lac Léman. Rund 25 Minuten dauert die Fahrt aus der Innenstadt hierher. Exakt 25 Minuten später als geplant steigt dann auch die offizielle Sause; Stau allerorten. 19:55 Uhr, Konzern-PS-Flüsterer Stephan Grühsem betritt die improvisierte Bühne. Von ihm aus gesehen links werden in kurzen Abständen die Highlights des Konzerns hereinfahren, um dann von ihm aus rechts von der Bühne zu rollen. Durch ein Tor, das beim Skoda Superb Greenline ein paar Sekunden zu früh schließt und die Dachantenne abreißt. Schramm drüber. zum Beitrag »

Ich will einen K70!

Ay Gemeinde,

Wassergekühlte Sauriere im Pfälzer Walddie Midlife-Crysis steht vor der Tür und bittet um Einlass. Vielleicht ist Ihnen schon aufgefallen, dass ich hin und wieder in meiner eigenen ganz persönlichen Vergangenheit rumhänge und Sie ab und an ungefragt da mit reinziehe. Der “Hilferuf” von vor zwei Wochen kam nicht von ganz ungefähr, gären doch schon seit einiger Zeit ein paar Gedanken in meinem krausen Kopf zu einem süffigen Most. Und die Gemeinde der registrierten und kommentierenden Benutzer hat mir ein ganz klein bisschen die Richtung gewiesen. Retro ist momentan angesagt, liegt es an meiner Generation oder an fehlenden Werten in der Gegenwart, dass sich so viele Menschen in der heutigen Zeit an damals zurück erinnern? Ich weiß es nicht. Aber ich darf offensichtlich darüber schreiben :-) und fange jetzt und hier damit an: Ich will einen VW K70 haben!

zum Beitrag »