Ay Blog-Gemeinde.
Lassen wir einmal das CO2 und die Klimakatastrophe weg, vergessen wir für einen Moment die Diskrepanzen bezüglich subventioniertem Flugbenzin und Heizöl und widmen wir uns als Fahrer eines geächteten, großvolumigen, achtzylindrigen und umweltverschmutzenden alten Großserienfahrzeugs den gloreichen Vorzügen des Pendelfliegens. So sie denn zu finden sind. Und praktizieren wir gelebte Urbanität am konkreten Beispiel eines Heimfluges von Zürich nach Hamburg, an einem frühen, kalten und verregneten Montag Morgen, mit einem Billigflieger und einem traurigen Herzen… Himmel, es weihnachtet. Vielleicht wird dieser Bericht ein wenig subjektiv…
Süßer die Glocken nie klingen.
Wenn es die Glocken der Kirche Fluntern am Zürichberg sind, weiß ich, dass es auf die schweizer Sekunde genau 5.30 Uhr ist und ich mich durch den verregneten Morgen traurig zum ersten Bus schleppe. Eines dieser langen Wochenenden ist vorbei, es zerrint langsam in der Gischt der vorbeifahrenden Autos. Während die letzte Körperwärme von einer nassen Dezemberkälte aus meiner Jacke gezogen wird, oggelt das alberne Rollköfferchen am Henkel hinter mit her wie ein Küken seiner Mutter. Mit dem von gestern noch gültigen Nahverkehrs-Tagestickt in der Tasche besteige ich Linie 33, die mich zur Tramlinie 10 in Richtung Flughafen bringt.
Die “Pinke 10″ wiederum versorgt mich, frisch zugestiegen, mit der neuen “20 Minuten” (dem kostenlosen Newsblatt), einem eifrigen Fahrkartenkontrolleur und dem beklemmenden Gefühl, definitiv in die falsche Richtung zu fahren, weg von meiner noch schlafenden Freundin, hin zum Bahnhof Oerlikon, wo ich als drittes Transportmittel in die S-Bahn steige.
Die aufrecht sitzende zugeknöpfte leicht schrille Dame ist bestimmt eine allein erziehende Sozialpädagogin auf dem Weg zur Nullten Stunde. Viel zu laut lacht sie über imaginäre satirische Artikel, während ihre knöchernen Hände kraftlos mit der Zeitung rascheln. Neben ihr ist ein junger, dicker Mann mit Ziegenbart gerade eingenickt. Aus seinem Kopfhörer scheppert der Heavy Metal so laut, dass im Nachbarwaggon noch vereinzelt lüsterne Stage-Diving-Gedanken aufkommen, die peinlich korrekt unterdrückt und nicht zugegeben werden. Draußen ziehen im Regen unbekannte Industriegebiete vorbei, die langsam zum Leben erwachen.
Es ist kaum zu glauben, aber ich komme irgendwann am Flughafen an. Lange Schlangen vor dem Quick-Check-In, als ich endlich dran bin werden meine Daten schief auf die Bordkarte gedruckt und ich muss mich noch einmal am Schalter anstellen. Hier bekomme ich eine ordentliche Bordkarte und den Hinweis, dass ich mich entspannen könne, der Flug habe
ohnehin reichlich Verspätung. Lange, muffig-feuchte Menschenschlangen bei der Gepäckkontrolle. Weit vor mir eine weitere vermutlich allein erziehende Mutter mit einem Doppel-Klapp-Kinderwagen. Eins ihrer Kinder wiegt der völlig perplexe Zollbeamte in den Armen, dem anderen eilt sie antiautoritär schimpfend durch die Absperrungen hinterher. Als sie es eingefangen hat, leert sie in aller Seelenruhe ihre fünf Baumwolltaschen in das Kistchen, der Koffer ist für Handgepäck zu groß und löst Alarm aus, das Baby auf dem Arm des Grenzers fängt an zu weinen und die ersten dicken oberlippenbebarteten Geschäftsreisenden fangen an zu pöbeln. Ihr Handy klingelt. Sie geht ran. Und telefoniert, wieder in aller Ruhe, vielleicht ist sie doch nicht allein erziehend. Meiner Verhaftung nur knapp entgehend sehe ich noch mit an, wie sechs Schalen voll leckerstem Käsefondue für zu Hause aus meinem offenen Koffer in den Mülleimer wandern, weil sie halbflüssig sind, mehr als 100ml beinhalten und nicht nur so riechen, als seien es chemische Kampfmittel. Ich könnte heulen.
Herrlich bei AirBärin (Name von der Redaktion geändert) ist auch (besonders am Montag), dass das zuständige Gate irgendwo einige Kilometer neben den Hauptflughafen Zürich Kloten auf die Wiese gekippt wurde. Die sogenannte “Heidi-Bahn” bringt einen im Transrapid-für-Arme-Look dort hin, während des 30-sekündigen Ritts werden die japanischen Touristen mit Kuhglockengeläut, Gejodel, Muuuhs und Määähs und digitalen Bildern einer primitiven, aber jungen vollbusigen Almbewohnerin erheitert. Welch ein Entertainment. Ich könnte schon wieder heulen.
Obligatorische Passkontrolle vor den Gates. Lufthansa macht Werbefotos, ein smarter junger Mann hält sein Ticket dumm grinsend hoch und läuft/steht beschwingt eingefroren unter einem Wegweiser durch. Blitzlichter flackern. Meine Schlange zum Schalter direkt daneben misst nun ca. 300 Meter. Aber ich habe ja Zeit. Kurz bevor ich an der Reihe bin, kommt eine junge kleine Koreanerin mit Designer-Laptoptasche angehetzt, pöbelt in vier Sprachen rum dass es ja eine ächte Unding sei und ihre Fliegär gehe gleich und stellt sich resolut direkt vor mich. Mir ist inzwischen alles egal, aber der ältere Herr hinter mir motzt jetzt in einer nicht enden wollenden Litanei auf sie ein, bis ich ein aufdringliches Piepen wie bei einer Bildstörung im rechten Ohr habe und ihn bitte, doch einfach einmal die Klappe zu halten.
Bin ich heute wirklich um 5.00 Uhr aufgestanden? Inzwischen schlägt es irgendwo weit weg 9.00 Uhr, es dämmert und der verspätete Flieger rollt tatsächlich schon an das Gate. Um 8.30 Uhr hätten wir eigentlich starten sollen. Den fünften Cappuccino in mich reinlaufen lassend nehme ich mir fest vor, in Zukunft nur noch mit Swiss oder Lufthansa zu fliegen und erfreue mich spärlich an einem Magazin, was Autos vorstellt, die ich mir in diesem Leben nicht kaufen kann. Durch die derbe Verspätung werden andere Flüge umgebucht und umbelegt, so dass der Flieger nach Hamburg nur aus allen Nähten platzt. Die verzweifelte Bitte beim Boarding, die Passagiere mit den hinteren Platznummern mögen zuerst einsteigen, wird stumpf ignoriert.
Einige Reisende sind der stabilen Meinung, wenn sie als erste im Flugzeug sitzen, hebt es auch schneller ab. Allen voran die junge Doppelmutter mit ihrem sperrigen Klappkinderwagen. Was wiederum zu einem schniefenden und hüstelnden Stau im kalten Schlauch zur Kabinentür und direkt gefolgt zu einem Schubsen und Drängeln mitten im Flieger führt. Alle sind genervt. Ich muss nicht erwähnen, dass direkt neben mir eine ältere Dame mit lauten Nebenhöhlenproblemem sitzt, die verzweifelt versucht, ihre Infektion mit einigen Hektolitern billigen Parfums zu kaschieren. Sie faltet eine übergroße Bildzeitung quer über meinen Platz aus, ich lausche weiterhin dem nicht enden wollenden nöligen Treiben auf dem Mittelgang, gucke aus dem Fenster in den beginnenden Tag und stelle mir brennende Triebwerke, platzende Reifen und abreißende Tragflächen vor, um das Bild dieses unglaublichen Montags noch episch zu verfeinern.
Schlingernd und im starken Regen jedes Luftloch mitnehmend hebt der Airbus kurz nach 10.00 Uhr ab und bringt mich einigermaßen zielstrebig nach Hamburg. Hier erwartet den begeisterten Montagsheimkehrer Schneeregen und Matschpampe. In meiner Tasche klimpern nur ein paar Rappen, nicht genug für einen weiteren Kaffee. Ein Stonsdorfer wäre ohnehin angebrachter. Aufgrund eines schweren Verkehrsunfalls auf der A7 geht noch weniger als gar nichts, der Autokraft Transfer-Bus nach Kiel erscheint erst eine Stunde später. Als ich total durchgefroren einsteige, erfahre ich, dass ich sogar in den Bus einsteige, der eigentlich vor drei Stunden hätte abfahren sollen. Ich hätte ja echt Glück gehabt. Mein Glück steigert sich ins Unfassbare, als nach drei Minuten die Batterie meines MP3-Players alle ist. Wenigstens habe ich das Magazin mit den Luxusautos im Terminal liegen lassen. Hurra. Ich heule ein bisschen.
Um 14.00 Uhr roller ich wieder mit meinem Köfferchen durch die Welt, diesmal ist es hell und ich laufe vom Kieler ZOB zu meinem Büro. Neun Stunden Odyssee und verlorene Lebenszeit nähern sich einem Ende. Wäre dies ein HINweg gewesen, ich ertrüge noch weitaus mehr. Aber hier stehe ich mitten im Alltag, mit schmerzendem Herzen, aber glücklich, jetzt wieder der eigene Pilot in meinen eigenen acht Zylindern sein zu dürfen. Zugegeben: Die Strecke Kiel – Zürich ist mit dem Auto nicht wirklich komfortabel. Aber ich habe nun fast genau so lange benötigt…
Fliegen Sie manchmal? Oder bleiben Sie lieber am Boden…?
Sandmann
13.12.07
21:39
mrlifeguard
Namd!
Das nenn ich nun wirlich mal eine Odysee …
Ich persönlich fliege immer nur in den Urlaub, so alle 2 Jahre mal. Also nicht so oft wie unser Sandmann.
Klingt ja fast so als ob du eine Aufmunterung bräuchtest.
Entschuldige die Frage:
Aber dabei bist du eigentlich so glücklich, oder?
Nachdenklich-verregnete und den V8 aus der Werkstatt auferstehend-sehende
S.
13.12.07
21:42
Sandmann
Ay lifeguard,
lange nichts gelesen von dir.
Also um das mal klar zu stellen:
NEIN ich brauche keine Aufmunterung, freue mich aber trotzdem immer über nette Worte
und
JA ich bin sogar SEHR glücklich. Zum einen, weil nicht jeder Flug so verläuft (es gibt ja auch noch Swiss und
Lustups Lufthansa), zum anderen, weil diese Frau noch ganz andere Odyseen wert ist. *seufz*In diesem Sinne
Odysseus
13.12.07
22:30
royf
Ave Sandmann
Dicke oberlippenbebartete… da war doch mal was!!??
Zum Thema Fliegen… mit ner Airline schon seit Jahren nimmer… bloss ab und zu mit ner AlouetteIII, Super Puma oder nem Pilatus Porter^^… nächsten Frühling in Locarno mal guggen was da so auf der Airbase rumsteht
Irgendwie fehlt da nur noch die Frage von dir ” Wie weit würden Sie gehen….. für ne Frau??”
Grüessli Roy
13.12.07
22:42
Sandmann
Ay Roy,
stimmt, die Frage hatte ich vergessen. Sorry.
Wie weit würdest denn DU gehen…? Für ‘ne Frau??? Ha, da ist das Thema wieder… Musst auch nicht antworten, obwohl, hier sind wir ja unter uns…
Reden wir gern alternativ von Flugzeugen, die ich nicht mal aus dem Flugsimulator kenne… Hm? Erklär mal…
Grüsslis zurüch
Odysseus
13.12.07
22:44
michi
Ja.
Jaaaaa.
JAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAA!!!
Genau das ist der Grund, weshalb pünktlich zum 18. Geburtstag der Bummelzug von Hitzkirch nach Emmen (bist ja nun selbst bald ein Schweizer… also wirst Du diese Grossstädte bestimmt kennen…) gegen einen 5-zylindrigen Passat-Kombi getauscht wurde
Und deshalb wirst Du Dich auch an das “die Welt draussen lassen Gefühl” im A8 gewöhnen.
/michi
p.s. Das sind keine alleinerziehenden Sozialpädagoginnen, sondern in alternativen Partnermodellen lebende sozio-pädagogische Heiltänzerinnen bzw. Reikimeisterinnen…
13.12.07
23:08
Sandmann
Ay Michi,
*gg* an das Welt-draußen-lassen hab ich mich schon gewöhnt. Es ist nur schwierig, die ECHTEN Vorteile einer Fahrt in einem Auto von Kiel nach Zürich zu sehen, wenn dieses Auto auf dem Weg hin und zurück rund 300 Liter Super trinkt und bei günstigen Verkehrsbedingungen für die einfache Fahrt 11 Stunden braucht.
Da bin ich lieber inkl. Bustransfer 4,5 Stunden unterwegs und zahl hin und zurück 97,- Euro… normalerweise… ach ich weiß nicht…
Was sind Heiltänzerinnen??? Spannende Vorstellung…
Odysseus, der jetzt die Sterne anguckt. Guts Nächtle…
13.12.07
23:18
michi
…nöööö, die sind nicht spannend, bloss verwirrt
Hier:
http://www.jabuka.ch/heiltanz.htm
Aber auch das lässt sich noch steigern:
http://www.tiergespraeche.ch
Da fällt mir ein: Hab’ letzten Freitag ein Pferde-Entrecote mit Sättigungsbeilagen verspiesen
Grüsse,
Orpheus (der nun bald in die Unterwelt abtaucht, weil der Freundliche morgen früh um sieben den D3 auf Platz haben will, um das Schaltkulissen-Beleuchtungs-Steuergerät zu inspizieren… *hähääää*)
13.12.07
23:42
Sandmann
Ay Orpheus, wie der ich singen wollte,
also ich favorisiere die Tierkommunikation von Frau Bucher. Dann kann ich mal so richtig in das Pferd reinhorchen, was ihr Schweizer da immer esst. Ob es das vielleicht sogar gut findet. Die Tierkommunikatorin scheint auch eine Menge Pferde zu essen, bei der Leibesfülle. Vielleicht sollte man jemand mit IHR sprechen
Sachen gibt’s…
Funktionieren bei deinem D3 denn die Steuergeräte für die Aschenbecherbeleuchtungen, das Steuergerät für die Messung der Drucktiefe des Feststellbremsenentriegelungsknopfs und das manuelle Sonnenblenden-Neigungswinkel-Sensor-Steuergerät? Die sollen ja sehr anfällig sein, habe ich gehört.
Pferdefleischverachtende Grüße
Sandmann
P.S.: WENN du mal für uns kochst, bitte kein Tier, was einen Namen hatte…
13.12.07
23:50
mrlifeguard
Namd!
weißte wo ich verspannte Dame hinfährt: In den Hochschulkurs “Gewaltfreies Töpfern für Esotherikerinnen”.
Also die Kosten/Nutzen Rechnung geht eindeutig zu Lasten der acht Zyliner. Eigentlich schade, wo doch der A8 ein tolles Reisemobil ist.
freu mich auf morgen, dann hol ich den Dicken aus der Werstatt ^^
gN8,
S.
14.12.07
07:00
Sandmann
Ay Lifeguard,
sowohl der A8 als auch der V8 sind ganz phantastische Langstreckenmobile! Deshalb habe ich ja auch nach jener benzinintensiven Tour nach Italien und Frankreich auf Gas umgerüstet.
Dennoch rechnet sich der Weg nach Zürich zu zweit mehr als ein kurzfristig gebuchter einfacher Flug am zweiten Weihnachtsfeiertag. Da kommst du pro Person schon mal locker auf über 300,- Euro! Da sage ich doch: Tanke schön.
Schönes WOchenende mit deinem Dicken!
Also, äh, mit dem von dem du weißt dass ich ihn meine und nicht dem, zu dem ich nichts sagen kann und will… *schäm*
Sandmann
P.S.: Töpfern hat IMMER was mit Gewalt zu tun.
14.12.07
08:57
mrlifeguard
Moin!
na, wieder deine allmorgendliche Zwischen-Kids-Blog-Pause gemacht, was
Dass sich der A8 lohnt wenn man für nen Spontanflug mal eben 300 Radatten zahlt glaub ich gerne!
Sag mal geht denn jetzt bei dem A8 auch Basteltechnisch mal was ab? So ne Rollonachrüstung oder ne Bose-Nachrüstung oder ne Gasumrüstung oder ein Standheizungseinbau?
Hey, das klingt schon fast nach Lyrik wenn man das schnell liest …
Schönen Tag da oben in Kiel,
Sebastian
14.12.07
09:57
Sandmann
Ay lifeguard,
mooooooooment ich bin immer noch V8-Fahrer mit Leib und Seele, allein weil er alles schon drin hat, was ich haben möchte.
Am A8, der ja auch nicht mager ausgestattet ist, werde ich nicht basteln. Radio klingt gut, E-Rollo braucht man im Winter nicht wirklich und Gas ist nicht mehr zwingend notwendig, da ich ja inzwischen fliege, munkelt man
)
Und Standheizung brauchen nur die, die im Winter besoffen im Auto schlafen müssen, weil die brastige Ehefrau sie nicht reinlässt. Das Problem habe ich nicht…
Auch einen schönen Tag da unten in München
Sandmann
14.12.07
12:08
Uwe Godau
Moin,
hm…ich habe eine Standheizung…..
was soll mir das sagen????
14.12.07
12:08
Uwe Godau
Ups, die Signatur vergessen….
Also Grüße vom
DEM Uwe
14.12.07
14:42
Sandmann
Ay UUUUUwe,
ja, sag ich doch.
Oder bist du noch nie nicht zu Hause reingelassen worden???
Nein, dein Frauchen scheint liberal zu sein, immerhin durftest du ja während deines Ostseeurlaubs auf ein Lagerfeuer bei mir vorbeischauen. War ein sehr schöner Abend, das. Sollten wir einmal wiederholen, oder?
Sandmann
14.12.07
15:29
Sorcerer
Hi Sandmann,
ja fliegen tu ich eigentlich wenn dann nur mal in den Urlaub, sonst lass ich da auch die Finger von.
Aber ähnliches könnte ich vom Bahnfahren berichten, auch wenn ich das auch nur 1-2 mal im Jahr mitmachen muss ^^
Bin aber gerade mal wieder am überlegen, ich möchte nächstes jahr meine Freundin in Stuttgart besuchen und die Bahn möchte 110‚Ǩ für ein hinfahrtticket aus dem schönen owl nach stuttgart haben. das sind 220‚Ǩ nur banh kosten, dafür kann ich auch 3 mal tanken und mit meinem kleinen Sportwagen da runterfahren wo ich dann wieder komplett unabhängig wäre. Hab schon dran gedacht mir mal den Flugpreis raus zu suchen, nur da kommen ja auch wieder mehrkosten wie banh oder taxi dazu….
Grüße aus dem schönen OWL,
Marcel
14.12.07
15:42
Sandmann
Ay sorcerer,
den Flugpreis solltest du dir so oder so einmal raussuchen. Wenn du das früh genug bei expedia und Co machst, bekommst du extrem günstige Tickets.
Du sparst ja nicht nur Geld, trotz Transfer, sondern auch ZEIT, und die ist unbezahlbar…
Nun gut, es sei denn es ist Montag und du willst von Zürich nach Kiel, aber das liegt ja nicht an
)
So eine Autoreise hat ja auch was, strengt aber doch an, oder…?
Schönen Abend…
Sandmann
14.12.07
15:46
mikenf
Danke Sandmann, Volltreffer.
Ich fühle mich an meinen Schweizbesuch beim Herrn Hintermeister erinnert. Mit dem ICE Dortmund-Zürich und zurück für unfassbare 91‚Ǩ. Gott sei dank wurde ich dann in Zürich von Stefan abgeholt, das Gebummel von Basel bis Zürich war nervenaufreibender als der ganze restliche Weg. Unterwegs auch ähnlich erheiternde Einlagen. Die beste Belustigung verschaffte mir ein hochwichtiger Geschäftsmann der (nebst Trolli) von Dortmund bis Köln schon diagonal gegenüber die 4er-Gruppe bewohnte. Nach dem Umstieg in Köln in den ICE gen Mannheim hatte ich das Problem einer doppelten Sitzplatzbuchung (das sich für mich dann halt in Form einer 1.Klasse-Fahrt angenehm gelöst hat) und hatte mit einer der Zugbegleiterinnen diesbezüglich grad ein Gespräch. Der hochwichtige Geschäftmann wollte dann vorbei und murmelte nur wie man auf dem engen Gang denn noch n Kaffeekränzchen halten könnte. Der Gesichtsausdruck nach meinem Hinweis “Sein Sie doch froh dass Sie den Trolli im Zug nach Paris haben stehen lassen, sonst wärs hier noch enger geworden” und seine plötzliche Erkenntnis das tatsächlich ein Gepäckstück fehlte, haben mich mehr als entschädigt. Da schläft man erster Klasse gleich doppelt so gut.
Und wieder mal, Sandmann, fällt mir auf wie ähnlich solche Reisen doch sind und auch wie oft ich bei abendlichen Ausflügen in die (ich zitiere Dich da mal eben) “Hallen des preiswerten Konsums” an deine Geschichten denken muss. Das hat schon Anflüge von Mario Barth und man denkt nur schmunzelnd “jau, so isses”. Herrlich.
beste Grüße
der Mike
14.12.07
19:28
Sandmann
Ay mike,
Ich denke, das Weihnachtsfest und die Tage drumrum werden uns noch mit einigen Erlebnissen versorgen. Ich freu mich drauf…
Odysseus
15.12.07
00:06
royf
Ave Sandmann
Die FLugapparate die ich erwähnt habe kann man bei Wikipedia finden… diese Dinger sind unter anderem beim Schweizer-Militär im Einsatz… und für einen Wachtmeister bei den Fliegersoldaten sollte es doch ab und zu die Möglichkeit ergeben da mal mitzufliegen… die andere Frage habe ICH gestellt (oder erwähnt)… ich beantworte doch nicht meine eigenen Fragen, wo kämen wir denn da hin???
Grüessli Roy
15.12.07
08:30
Sandmann
Ay Roy,
nette Gefliege, die…
Ich glaube, da beschränke ich mich mal auf einen Download für den MS Flugsimulator 2004 und scheuche die über den Hamburger Hafen und unter der Köhlbrandbrücke durch
Du scheinst einen recht spannenden Job zu haben…
Und zu deiner Frage: Nein, DU hast sie nicht zuerst gestellt, blätter mal hoch…
”
Du schriebst: “Irgendwie fehlt da nur noch die Frage von dir ‚Äù Wie weit würden Sie gehen‚Ķ.. für ne Frau??‚Äù
Und ich gab zu, dass die Frage noch fehlt, und stellte sie.
Wie weit ICH gehen/fliegen würde, weißt du jetzt ja.
Du bist dran
Sandmann
15.12.07
18:03
Uwe Godau
Moin Sandmännlein,
sollte ich unbedingt…So wie es aussieht, werde ich in der nächsten Woche mal kurz nach Hamburg düsen um ein ersteigerte Gut abzuholen

Also Vorsicht, ich komme näher
Was die Liberalität angeht….sagen wir ich habe meinen dicken Kopf durchgesetzt
Gruß
DER Uwe
15.12.07
19:40
Sandmann
Na, DER Uwe, dann mal auf nach Hamburg.
Wäre es nicht ein wenig preiswerter, den sich schicken zu lassen…? Hm…
Ich sitze gerade am Tisch und kämpfe mit meiner neuen “Lisa”, diesmal mit externer GPS-Antenne (wegen der Wärmedämmverglasung), TMC Empfänger und MapShare. Geiiil. Schönes Männerspielzeug…
Sandmann
16.12.07
00:31
royf
Ave Sandmänndli
Die “wie weit”-Frage erklär dir vielleicht mal bei nem “Maisgold”…
der Job den ich habe hat aber nix mit dem Fliegengedöns ääh den Fliegern zu tun… DAS ist dann Militärsache welche hier als WK (Wiederholungskurs) bezeichnet wird und ordnungsgemäss jährlich mit 3,5 (Soldaten 3) Wochen wiederholt wird bis die Diensttage erreicht sind… für mich heisst das dann 3.5 Wochen Ferien auf der Airbase bzw. italienisches Flair geniessen… trotz drohender Vierfruchtuniform freu ich mich darauf
Ciao ciao
Roy
17.12.07
01:42
Sandmann
Salut roy,
wenn du jetzt noch erklärst, was eine “Vierfruchtuniform” ist…
Intalienisches Flair hat man ja auch sogar schon in Zürich
Sandmann
17.12.07
18:41
royf
Na Tarnanzug… wat meinste sonst?
28.12.07
11:15
Sandmann
Ich bin nun wieder in Zürich und könnte nochmal vergleichen zwischen Fliegen und Auto fahren…
hm…
Aber ich will jetzt erstmal frühstücken, glaube ich.
MANN ist das eine Suppe hier, da bekommt man ja Depressionen!
Sandmann
28.12.07
11:22
royf
komm doch rauf… strahlenster Sonnenschein… hoffe nur der Nebel drückt nicht wieder hier durch so wie gestern….
28.12.07
11:49
Sandmann
wir sind ernsthaft am überlegen…
müssen nur noch abwiegen, ob der Wunsch nach Sonne so stark ist, dass wir deine Gegenwart ertragen
Na ja, für einen Kaffee kann man sich ja mal verstellen.
Erstmal zu IKEA jetzt, mit dem A8 einen großen Kleiderschrank holen. Hoffentlich steht der nicht auch wieder zum halben Preis zusammengebaut in der Fundgrube…
Aber Kombi… braucht man nicht!
Sandmann
28.12.07
12:49
royf
ich weiss echt nicht was dich meine Gegenwart stört… hass doch eh nur Augen für deine holde Prinzessin… stell dir jetzt ihre noch mehr strahlenden Augen vor wenn sie in die Sonne blickt…
uuups— DAS war nicht ich^^
28.12.07
17:18
Sandmann
Hast ja recht…
Ich sehe im moment immer ihre traurigen Augen, weil sie die Sonne NICHT sehen kann.
Ist der gemeine Züricher eigentlich traditionell depressiv? Das ist hier ja wie Dauernebel in London!
Also da muss was passieren. Ich bin ja per Mail erreichbar. Und im Blog
Sandmann
28.12.07
18:02
royf
Zürich sowie die ganze Zürichsee-Region ist irgendwie nen halbes Jahr im Permanebel gefangen… zum Glück arbeite ich eh in ner Werkstatt, da fällt das nicht so auf^^
aber auch andere Täler welche nen See beherbergen sind sehr unter nem Nebelmeer begraben… mach doch mal nen Ausflug richtung Hoch-Ybrig, oder soo… da siehste in der Regel gleich 2 Nebelmeere… das eine richtung Zürichsee das andere über dem Vierwaldstättersee…
28.12.07
21:03
Sandmann
Am Vierwaldstättersee haben wir übernachtet, als wir im letzten Jahr das erste mal ans Mittelmeer gefahren sind.
Wer hätte damals gedacht, dass man hier mal wohnen wird…
An einem der kommenden Tage MÜSSEN wir mal nach oben. Aber morgen Vormittag muss ich erstmal Schränke bauen.
Das nenn noch mal jemand Urlaub…
Sandmann