Alle Beiträge von August 2007

Moskau ruft zur längsten Etappe

Schorschs Scheibenwischer kämpfen. Ein wahrer Monsunregen prasselt auf uns ein. Wir verlassen Sankt Petersburg in Richtung Süden. Mehr als 700 Kilometer liegen bis Moskau noch vor uns. Schlaglöcher verwandeln sich zu Seen, überall staut sich Wasser. Unser Skoda Coupé hält dicht. Im Gegensatz zu anderen Oldies. Scheiben beschlagen gnadenlos, kleine Bäche laufen in die Innenräume. Für viele ein Grund anzuhalten, die Scheibendichtungen abzukleben.

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Das Versaille von Russland

fotoprofi-hess-001031.jpgHeute müssen unsere Autos zum letzten Mal auf dem Parkplatz ausharren. Doch morgen geht es weiter, die längste Etappe der Rallye steht bevor: 650 Kilometer bis nach Moskau. Vorher fahren wir noch zum “Versaille von Russland”, mit dem Bus. Der Zarenhof liegt direkt am finnischen Meerbusen, ein paar Kilometer außerhalb von Sankt Petersburg. Pompöse Räume und riesige Springbrunnen erwarten uns. Und am Ende eine nette Bootsfahrt zurück zum Hotel. Viel Spaß mit den Impressionen!
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Original oder Fälschung?

kunstmuseum-reisefuehrer-mit-kappe.jpgkunstmuseum-original-fuehrer.jpgNach unserer kleinen Stadtrundfahrt besuchen wir das Eremitage-Museum in Sankt Petersburg. Mit über drei Millionen Ausstellungsstücken in rund 400 Räumen eines der größten weltweit. Hier gibt es alles zu sehen: Gemälde, Skulpturen, kunstvolle Möbel. Normalerweise brauchen Besucher rund einen Tag, um halbwegs sagen zu können: Ich habe hier alles gesehen. Unser namenloser russischer Reiseführer will, dass wir in zweieinhalb Stunden damit durch sind. Und zwar nicht an der Hand von Museumspersonal – nein, er selbst geleitet uns durch die fünf historischen Paläste. zum Beitrag »

Russisches Kulturhighlight: Die Kokskammer


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Was sehen wir bitte bei der Stadtrundfahrt durch Sankt Petersburg auf der linken Seite??? Und dann auch noch als Museum getarnt …

Sankt Petersburg – zu schön, um weiterzufahren

st-pete-impression-vor-kunstmuseum.jpgUnseren Klassikern und Youngtimern geben wir zwei Tage Pause. Zu schön, zu groß, einfach zu viel zu sehen und zu erleben gibt es in Sankt Petersburg. Über 600 Brücken, Paläste und Zwiebeltürme prägen das “Venedig Russlands”. Die erste Maßnahme für heute ist also ganz klar: Eine Stadtrundfahrt im Reisebus starten. Zu diesem Zweck steht uns ein russischer Reiseführer zur Verfügung, der uns vor Ort betreuen wird. Leider kann ich ihn hier nicht beim Namen nennen. Danach gefragt, antwortet er mir nur kurz: Er sei krank, ich solle ihn morgen noch einmal fragen. Aha. Eine schwerwiegende Erkältung hat er, das ist ganz offensichtlich. Egal, unser namenloser Stadtführer kennt jedenfalls so gut wie jeden Straßennamen. Jedes Gebäude, samt dem Architekten und der Entstehungsepoche. Zwischendurch legen wir immer wieder Fotostopps ein. Und eine “technische Pause”, wie er es nennt. Vor einer Bar … zum Beitrag »

400.000 Kilometer – Eine Schadstoffbilanz

Ay Blog-Gemeinde,

Kurz vorher, an der Ampel‚Ķheute ist es dann soweit gewesen: Mein Audi hat die magische 400.000 Kilometer-Marke geknackt. 10 mal um die ganze Welt. In 14 Jahren. Zeit für mich, mir zumindest ein paar Gedanken zu machen, ob das wohl mein persönlicher Beitrag zum Klimaschutz sein könnte, denn die Meinungen zum Klimawandel und zum Umweltschutz gehen weit auseinander. Ich stelle jetzt einmal eine blauäugige Milchmädchenrechnung an und bin gespannt, was Sie zu ergänzen / zu kommentieren haben. Vorsorglich lege ich die Schutzkleidung an… Also los… zum Beitrag »

Russland, wir kommen

ford-b-13_50-rheinland-von-klaus-bahrke-temperaturproblem-st-petersburg.jpgFrüh morgens, kurz nach sieben Uhr, verlassen wir Tartu. Unser Ziel ist die russische Grenze, unsere Befürchtung stundenlange Wartezeiten. 340 Kilometer liegen bis nach Sankt Petersburg vor uns, immer in nordöstlicher Richtung. Es regnet in Strömen, als wir die Stadt im Konvoi verlassen. Noch wissen wir die Straßen nicht zu schätzen. Asphaltflicken nerven ein wenig. Wir sind ja auch noch nicht über die Grenze. Estland verlassen wir gegen Mittag. Alles läuft viel schneller, als wir dachten. Nach rund zwei Stunden sind die Papiere kontrolliert, Formulare ausgefüllt und alle Autos durch den Zoll. Willkommmen in Russland! zum Beitrag »

Drei Länder auf einen Streich

bmw_30_csi.jpgHeute sind unsere Augenringe erstmals größer als die Augen selbst. Letzte Nacht haben wir nur zwei Stunden in Klaipeda gepennt ‚Äì der Blog hat gerufen. Und heute geht es richtig ab: Der Wecker klingelt um sechs. Lauwarmer Kaffee kann unsere Laune nicht gerade verbessern. Dann die Abfahrt; um halb acht. Unser Etappenziel: Tartu in Estland. Das bedeutet raus aus Litauen, quer durch Lettland und ab nach Estland. Macht mal eben 546 Kilometer. zum Beitrag »

Kombi? Braucht man nicht… Teil III

Da geht was ‚Ķ reinVielleicht ist es ein wenig fad, alte Geschichten auszuwalzen, aber ich hatte ein Versprechen gegeben. Das Versprechen, meinen Audi V8 nicht wieder so dramatisch zu überladen. Dieses Versprechen habe ich bis jetzt eingehalten, seiner Funktion als Lastesel ist er aber dennoch treu geblieben. Auftrag: Sandmann, fahre 16 PC-Komplettsysteme mit 17-Zoll-Monitoren, Tastaturen, Mäusen und allem Netzwerkzubehör zum Auftraggeber und bau das da auf. Statte einen ganzen Schulungsraum aus. Und nimm den Praktikanten mit. Ja, richtig, nur mit einem Auto. Ob das geht? zum Beitrag »

Mit der Polizeieskorte zum Hotel

fotoprofi-hess-000718.jpgLand in Sicht! Wir erreichen Klaipeda um sieben Uhr abends. Dem Mercedes LF 408 G Feuerwehrauto von 1970 geht es erstmal an den Kragen. Die Zöllner bestehen darauf, dass Helmut Marczinkowski und Beifahrer Dietmar Hoffmann die Blaulichter abkleben. Den Weg zum Hotel in der Innenstadt suchen wir derweil auf einer Karte. Bis sich ein freundlicher Mondeo-Fahrer interessiert unserer Oldie-Karavane zuwendet. zum Beitrag »