24h-Rennen: Kein Rennen ohne Lehrgang

Dienstag, 5. Juni 2007 um 16:11 Uhr

karussell.jpgZwei Tage lang darf ich jetzt mit Test-Kollege Henning Klipp die Schulbank drücken. Nachsitzen für das 24-Stunden-Rennen. Denn laut Reglement hätten wir drei Läufe zur VLN auf der Nordschleife fahren müssen. Stattdessen sind wir mit unserem Honda Civic Hybrid nur bei einem Rennen dabei gewesen. Also auf zur Motorsport Akademie Nürburgring!

lehrgang_praesentation.jpgLeiter Christopher Bartz kennt die 20,8 Kilometer lange Strecke aus dem Effeff. In der Theorie lernen wir die Besonderheiten des Tag- und Nachtrennens kennen. Statt der üblichen Flaggensignale halten die Marshals (auch als Streckenposten bekannt) nachts zum Beispiel reflektierende Tafeln hoch. Christopher erklärt, dass es vor allem wichtig sei, mit der nötigen Vorsicht an das Rennen heranzugehen. Statt mahnender Worte und grauer Theorie hat er ein paar bunte Videos mitgebracht. Ein paar deftige Unfälle, in die auch etablierte Fahrer involviert waren, sorgen nachhaltig für Respekt.

busstop.jpgMit einem detaillierten Streckenplan geht es anschließend mit zwei Omnibussen auf die Strecke. Wo ist die Ideallinie? Welche Randsteine sollen wir meiden? Während der Fahrt plaudern die Instruktoren aus dem Nähkästchen. An schwierigen Stellen halten wir immer wieder an, gehen die Strecke ab und diskutieren. Auch wenn fast alle hoffen, dass es keinen Regen gibt: Die Hinweise auf plötzliche Sturzbäche auf dem Asphalt und besondere Pfützengefahr sind Gold wert. Denn hier zählt nur Erfahrung. Morgen werden wir das Ganze vertiefen. Dann geht es mit Straßen-Pkw in den Ring, um Stück für Stück zu pauken.bus_in_action.jpgexmuehle.jpg

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