Geschrieben am 13.04.2007 von .

Unser erster prominenter Gast!

rainerzietlow.JPGEinmal um die Welt. Im Auto. Das dauert. 142 Tage, um genau zu sein. Reine Fahrtzeit. Macht mich Pausen fast ein halbes Jahr. 45.000 Kilometer durch fünf Kontinente und 26 Staaten. So was macht man nicht aus Jux und Dollerei, sondern weil man ein Ziel hat. Und das heißt: CO2 sparen. Durch Fahren mit Erdgas. Durchgezogen hat den Marathonroadtrip Rainer Zietlow, in Begleitung eines dreiköpfigen Teams, im VW Caddy EcoFuel. Ende Oktober 2006 sind die vier aufgebrochen, heute – am Pressetag der AMI – haben sie ihr Unternehmen offiziell beendet. Darum sind sie hier. Auf dem TÜV-Rheinland-Stand in Halle 4 (Stand C 21, ziemlich genau in der Mitte) ist das Auto zu bewundern, mit insgesamt neun fetten Gastanks. Mehr zum Thema Erdgas gibt es direkt gegenüber von unserer Hospitanz: In Halle 3 hat die Initiative “Das Erdgasfahrzeug” ihr Messelager aufgeschlagen.

armerainerzietlow.JPGAber zurück zum Weltumrunder. So braun wie seine Arme sind, ist Zietlow wohl durchgehend mit offenem Fenster gefahren. Die offiziellen Stationen der Welttournee versprechen unglaubliches Bildmaterial, was es nächste Woche auf autobild.de zu sehen gibt: Köln (Start am 25.10.06) – Wien – Thessaloniki – Istanbul – Damaskus – Amman – Kairo – Teheran – Abu Dhabi – Doha – Karachi – Lahore – Delhi – Bombay – Bangkok – Kuala Lumpur – Singapur – Brisbane – Sydney – Santiago – Buenos Aires – Sao Paulo – Mexico City – Dallas – Los Angeles – Detroit – Toronto – New York – Leipzig. Hooray.

Zietlows Erkenntnis am Ende der Reise: “Deutschland ist nicht allein in Sachen Erdgas. Mehr als 70 Länder haben diesen Kraftstoff mittlerweile im Angebot. Die Antriebstechnik ist voll ausgereift. Und leistet einen erheblichen Beitrag zur CO2-Reduzierung.” 1,9 Tonnen CO2 weniger als mit einem Diesel hat er auf den 45.000 Kilometern in die Atmosphäre geblasen, verkündet die Website zur Tour, www.ecofuel-world-tour.com. Gut, wenn die Jungs gar nicht erst losgefahren wären, gäbe es noch 3200 Kilogramm Erdags mehr auf unserem Planeten. Umgerechnet auf deutsche Kraftstoffpreise haben die Tankstellenpächter weltweit rund 2500 Euro mit den 33 Tankstopps eingespielt . “Mit Benzin hätte uns die Tour 3000 Euro mehr gekostet”, meint Zietlow. Und tobt schon wieder los. Bundesverkehrsminister Tiefensee wartet, der will mehr über die Weltumrundung wissen.

Meinungen zu Unser erster prominenter Gast!

  1. [...] ich haben uns diesmal etwas besonders abgefahrenes vorgenommen. Mit einem Erdgas-Caddy geht es auf große Marathon-Tour, die uns über Russland, Indien und Shanghai bis nach Bangkok führen soll. Der erste Stopp: ein [...]

  2. [...] ich haben uns diesmal etwas besonders Abgefahrenes vorgenommen. Mit einem Erdgas-Caddy geht es auf große Marathon-Tour, die uns über Russland, Indien und Shanghai bis nach Bangkok führen soll. Der erste Stopp: ein [...]

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