Archiv
2012
2011
2010
2009
2008
2007
2006
Samstagmittag, Highnoon in Hamburg, beste Zeit für einen zweiten Cappuccino. Am 27. Januar gab es den bundesweit gratis. Beim Alfa-Romeo-Händler. War es darum so voll? Unweit des Café-Automaten die eigentliche Attraktion: der neue Spider. Einer in Schwarz, einer in Rot. Mehr Reinsetzer hatte der scharze, vermutlich weil das Dach auf war. “Ein Alfa muss rot sein”, grantelt Kollege Eickmann, der sinnierend auf das Preisschild starrt (“Dafür gibt es am Stadtrand von Wien eine Zweizimmerwohnung”): 41.680 Euro soll dieses “Exclusive”-Stück kosten. 38.675 Euro, wenn man bar zahlt. Das hat an diesem Morgen hier zwar keiner, wohl aber bestellt. Liefertermin: April. zum Beitrag »
In Blogs ist Zitieren ausdrücklich erwünscht; wussten Sie bestimmt. Und wenn es um eine gute Sache geht, sind uns ohnehin alle Mittel recht. Darum hier einige Zeilen des geschätzten Kollegen Eickmann, der sich aufopfernd um unser automarktblog kümmert – und um unseren Mitstreiter “Dschäm” sorgt.
“Vergangener Montag, frühes Morgengrauen, auf dem Flur vor meiner plüschigen Schreibstube: Kollege Jan wirkt etwas verunsichtert und berichtet von einem tragischen Inventarverlust. Eine Straßenkameradin rammte seinen Audi 80 und fügte dem Kraftwagen einen nachhaltigen Schaden zu. Sehr unschön, wo das Auto doch vor etwa einem Jahr für ganze 1600 Euro adoptiert wurde. Nun suchen wir ein neues Auto für Jan und hoffen auf Ihre Hilfe. Und damit wir alle noch mehr Spaß am Leben haben, ist dies ein wunderbarer Anlass für ein einzigartiges Gewinnspiel.” Mehr dazu erfahren Sie hier.
Jan/Jam ist übrigens der nette Mann auf dem Foto. Er hat eine zauberhafte Frau und zwei wohlgeratene Kinder. Die sollten in dem Auto bei Bedarf auch noch Platz finden. Der inzwischen ausrangierte Zafira hat sein Dasein als Familien-Fahrzeug übrigens auch nicht unbeschadet überstanden. Ein Wohnmobil trat gegen ihn an.
Standheizungen sind fraglos eine feine Sache, wenn man seinen Wagen mangels geeigneter Herberge nachts auf dem Seitenstreifen frieren lassen muss. Warm und wohlig empfängt einen der Innenraum (richtige Programmierung vorausgesetzt), eisfrei laden die Scheiben zum Blick auf kristalline Laternenparker ein. Heimelige Vorstellung, werbewirksam sind die Dinger dennoch nicht. Marketingexperten fröstelt es daher, wenn es um die versteckten Warmmacher geht. Hersteller Webasto macht aus der Not eine Tugend – und setzt auf nackte Tatsachen. Nix Eisblock, sehen Sie selbst.
Seitenwind, heikle Sache, das. Bläst es grantig von links oder rechts, sind unfreiwillige Spurwechsel kaum zu vermeiden. Bis zu 200 km/h haben Stürme wie Kyrill drauf, da sollte man den Hut gut festhalten. 40 Millionen flachgelegte Bäume (allein in Deutschland) kreidet ihm der aktuelle Waldschadensbericht an. Aber was ist ein ausgewachsener Orkan gegen eine Boeing 747? 58.000 Tonnen Schubkraft mobilisieren die Flieger. Das reicht, um den 70-Meter-Vogel mit 360 km/h in die Luft zu wuchten – und einer Ente das Fliegen beizubringen. Böses Späßchen, das sich die Kollegen von Topgear da erlaubt haben …
Wie wird der Arbeitsplatz des Autofahrers in Zukunft aussehen? Diese Frage beschäftigt MEC, eine Tochter des Automobilzulieferes Magna. Und damit nicht am Piloten vorbeientwickelt wird, darf der seine Wünsche zum Besten geben – bei einem Ideenwettbewerb im Internet. Grundsätzlich sei jede noch so verrückte Idee willkommen. zum Beitrag »
Bleiben wir bei der Zwei-Fronten-Taktik von Mercedes: Die neue C-Klasse gibt es – wie berichtet – mit kleinem Stern auf der Haube und mit großem Stern im Kühlergrill. Die klassische Variante verrät die Ausstattungslinien Classic und Elegance, der CL-like-gestaltete große Stern zwischen den Lampen steht für die sportliche Avantgarde-Linie. Grund der Doppelfront: die extrem breit gefächerte Zielgruppe der neuen C-Klasse. zum Beitrag »
1970 Hemi ‘Cuda 2dr conv.: $ 2.160.000.
1970 Chevy Chevelle LS6 conv.: $ 1.242.000.
1939 Lincoln Zephyr Custom “Lead Zephyr” von Boyd Coddington: $ 345.000.
Wer wissen will, was sein Klassiker auf der entsprechenden Auktion mal wert sein könnte, oder wer keine Lust mehr auf eine weitere Immobilie als Wertanlage hat, der sollte sich dieses Buch aus dem MotorBooks Verlag sofort zulegen… zum Beitrag »
Na da schau her: Mercedes doppelt die C-Klasse. Zwei Gesichter sind zu haben, wenn im März 2007 die neue Generation an den Start geht: eine mit kleinem Stern auf der Motorhaube (wie es sich gehört, möchte man fast sagen), eine mit Monsterstern im Kühler (a la CL etc.). Blick auf die Uhr: 19:03, in Stuttgart läuft die Weltpremiere. Wer auch was sehen will: Auf autobild.de gibt es die ersten Bilder.
Sie fährt Manta Pick-Up, verdient ihr Geld als Kurier – und hat offenbar eine unglaublich große Fangemeinde: Karin Leisten gewinnt das Video-Voting “Rechts übern Ring” auf www.autobild.de – mit gigantischem Vorsprung. Unglaubliche 151.107 Punkte hat die 49-Jährige für ihre Mitfahrt auf der Nordschleife kassiert – mehr als dreimal so viel wie der Zweitplatzierte, Michael Gar, der mit seinen 48.572 Punkten klar vor Kandidat drei liegt, Michael Voskort (22.527).
Darauf hat die Welt gewartet: Die Flashbox ist da, quasi der Web-Smiley fürs Auto. Glücklich, sauer, irgendwas – per Signal sollen Sie, der Autofahrer, künftig Ihren Gefühlen Ausdruck verleihen. Auf dass ein jeder weiß, was gerade in Ihrem Automobilisten-Hirn abläuft. So die patentierte Idee (Pat.-Nr. 10 2004 022 438).
90 Euro kostet die funkfernbediente Lichtorgel. Flashbox-Erfinder Matthias Frey preist sie als “einzigartiges Kommunikationsmittel für Pkw- und Truck-Fahrer”. In wenigen Minuten sei das Blinksystem in jedem Fahrzeug installierbar, frohlockt er in der Pressemitteilung, dann kann es losgehen: Das “Danke”-Signal blinkt nach alter Trucker-Tradition “Blinker links, rechts, links, einmal Warnblinker”. Eher neu sein dürften die Blink-Folgen für “Vielen Dank”, “Warnung”, “Gute Fahrt”, “Besorgt” und “Verärgert”. Die Pkw-Version enthält neben dem “Danke”-Zeichen auch Blinksignale für “Entschuldigung”, “Enttäuscht”, “Verliebt” und – halten Sie sich fest – “Stopp für mehr?”. Das Video zu diesem leuchtenden Beispiel deutschen Erfindertums will ich Ihnen an dieser Stelle nicht vorenthalten. Mit besten Grüßen von der Maus.