Geschrieben am 29.09.2006 von .

Der Pariser Schleicher-Salon

paris.jpgUnser Job ist doch schon irgendwie paradox. Da fahren wir nach Paris, um die neuen Blechschönheiten zu bewundern – und stehen im Stau. überall. Immer. Stundenlang. Ob vom Flughafen in die City, vom Hotel zur Messe – hier geht wirklich nix mehr. 24 Stunden Stillstand. Ganz zu schweigen davon, dass du mittlerweile kein Taxi mehr bekommst. Selbst, wenn du vorbestellst, kommen die Burschen einfach nicht. Die Millionenmetropole erstickt an ihren Menschen und dem Verkehr. Auch die Metro, mit der wir schließlich zur Messe gefahren sind, war so proppevoll (und tierisch heiß), dass du schon völlig abgenervt mit deiner Arbeit beginnst. Ein Pariser Kollege erzählte mir, dass Leute, die erst einmal einen Parkplatz ergattert haben, ihr Auto manchmal Tage oder Wochen nicht mehr bewegen, nur um den Ruheplatz für ihr Schätzchen nicht wieder zu verlieren. Ja, geht es noch? Was Autofahren betrifft, ist Paris wirklich völlig Panne. Wie erholsam ist dagegen so ein kleiner Morgenstau an der Alster.

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