Geschrieben am 26.09.2006 von .

Fortschritt durch Frickeln?

follow1.jpgDas kommt davon, wenn man sich auf die moderne Technik verlässt. Einem Kollegen ist es passiert: Auto verschlossen, Warnsummer überhört (er ist schon etwas älter) und auf das Funktionieren der Technik vertraut, d.h. die Lampen unten werden schon von allein ausgehen. Und tschüss. Am nächsten Morgen machte der Anlasser keinen Muks mehr: Akku alle. Er hatte das Standlicht angelassen.
Ich trau diesen Einrichtungen ja sowieso nicht: nachleuchtendes Licht, eine Minute, zwei, drei, kannste alles einstellen, wenn man in den Untermenues rumfummelt, sofern man überhaupt reinkommt.

Dann leuchten sie Dir hübsch den Weg zur Haustür aus, für Laternenparker mit Etagenwohnung sind Autos mit derlei erhellendem Zubehör eh nicht gemacht. Coming home, das heißt für mich: Auto abschließen und weg. Coming home in gestopften Benz, Audi oder BMW der Luxusklasse heißt: warten, warten, warten, bis die Lichter endlich verglimmen. Nervig. Aber ich möchte nicht, dass es mir so wie dem eingangs erwähnten Kollegen ergeht.
Noch nerviger finde ich keyless go. Neulich hab ich den Schlüssel meiner Freundin in die Handtasche gesteckt und sie schon mal voraus geschickt, weil nur so wirklich zu prüfen ist, ob alle Türen verschlossen sind. Beim A 8 4.2 bedeutet die mit keyless go verbundene Startknopfgeschichte, dass wir das Abstellen des Motors wieder neu erlernen müssen. Knopf drücken = Motor aus, Extra-Knopf darüber lange drücken, damit endlich mal das Lenkrad verriegelt. Früher haben wir einfach den Schlüssel abgezogen und alles war erledigt. Fortschritt?

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